Änderungen von LA zu LANEU
Ursprüngliche Version: | LA |
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Status: | Eingereicht |
Eingereicht: | 22.06.2023, 10:10 |
Neue Version: | LANEU |
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Status: | Beschluss |
Eingereicht: | 01.07.2023, 16:01 |
Titel
Antragstext
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Selbstverwirklichung eingeschränkter sein und auch ihre Freiheit einbüßen. Es liegt in der Verantwortung von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, diese zum Schutz vor den Folgen des Klimawandels zu ergreifen. Nur durch aktiven
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Leider haben die bisherigen Wiener Stadtregierungen viel zu lange geschlafen. Seit den 1970er Jahren ist das Phänomen des menschengemachten Klimawandels bekannt. Statt eine umfassende Transformation einzuleiten und das Wachstum der
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in Anspruch nehmen würden bzw. es in Zukunft wahrscheinlich ist, dass eine nachgefragt werden wird, auch diese Infrastruktur geschaffen werden. BeBeispiele, die sich für eine solche Versorgung eignen sind größere Bürokomplexe und
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jedoch mit vielen Hürden verbunden, weswegen wir JUNOS Wien eine Unterstützung der Stadt für die Entstehung und Entwicklung von dezentraledezentraler Energienetze fordern. Eine Potentialanalyse ist notwendig, um die Möglichkeiten auszuloten,
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Sinnlose Subventionen stoppen
Für die Aufrechterhaltung von Gewächshäusern zur Produktion von Obst und Gemüse werden Energiekosten durch die Stadt Wien massiv subventioniert. Es ist in Zeiten von Freihandel nicht notwendig, innerhalb des Stadtgebiets energieintensiv landwirtschaftliche Produkte herzustellen, die klimafreundlicher wo anders angebaut werden können. Wir JUNOS Wien fordern die Abschaffung aller Energiesubventionen für die sogenannte Stadtlandwirtschaft.
Umstieg von Heizsystemen
Der Umstieg der Heizsysteme in Wien ist einer der größten Herausforderungen, denn 2020 habenwar Gas für rund 900.000 Wohnungen Gas als primärer Heizträger verwendetder primäre Heizträger. [6] All diese Haushalte bis 2040 mit einem anderen Heizsystem auszustatten ist eine Mammutaufgabe, bei der sowohl Mieter:innen als auch Vermieter:innen mitspielen müssen.[Leerzeichen]Um möglichst rasch eine Dekarbonisierung des Wärmesektors zu erreichen, fordern wir JUNOS Wien bürokratische Erleichterungen und Anreize für den Wechsel
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Seit längerem ist die thermische Sanierungsquote im Gebäudebestand viel zu niedrig [7] und liegt weit entfernt von einem ernsthaften Ziel, den
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Umbauten von im Eigentum stehenden Gebäuden der Stadt Wien automatisch eine Klimasanierung durchgeführt wird und diese für Private zu erleichternes Privaten bürokratisch und attraktiverensteuerlich erleicht wird, diese selbst umzusetzen. Dies würde dazu beitragen, die Energieeffizienz der Gebäude zu steigern und einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
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Folge hat. Besonders ein stark treibender Faktor ist der Umstieg vom Verbrennungsmotor auf nachhaltiger E-Mobilität.[9] Um dem steigenden Strombedarf decken zu können befürworten wir als JUNOS Wien den massiven Ausbau des Stromnetzes in
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Mobilitätswende geleistet. Die Planungsdoktrin von Wien ist noch immer stark an dem motorisierten Individualverkehr (MIV) ausgerichtet. Dies macht sich nicht nur durch die aktive Planung von Straßenprojekten für das Auto bemerkbar, bei denen
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notwendig sind, sondern auch an der Beibehaltung von Gesetzen, die den MIV begünstigen, wie zum Beispiel die Stellplatzverpflichtung im Wohnbau.[Zeilenumbruch]
Die Verkehrswende ist der Sektor, bei dem in Wien noch am wenigsten passiert ist - und dadurch ist es aber auch der Bereich wo die Stadt Wien viel für die nächsten Generationen herausholen muss.
DerDie Mobilitätsbedürfnisse mit dem MIV zu befriedigen, mag, oberflächlich betrachtet, bequem für die Nutzenden erscheinen, aber diese verlieren dadurch
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ineffiziente Fahr- und Beschleunigungsvorgänge machen den MIV in der Stadt zu keinem Mobilitätsangebot der Zukunft, dassdas dementsprechend auch nicht ausgebaut und gefördert gehört.
Das richtige Tempo für die Stadt
Eine Temporeduktion auf 30 km/h ist ein leicht umzusetzender und effektiver Schritt, um den Energiebedarf zu senken. Dies gilt für Verbrenner und Elektroautos gleichermaßen. Neben den positiven Effekten auf die Reduktion der Treibhausgase führt Tempo 30 zu einer drastischen Verringerung der Unfallgefahr und der Zahl der Verkehrstoten.[10] Darüber hinaus bringt eine geringere Geschwindigkeit in der Stadt weitere Vorteile wie beispielsweise weniger Lärm, weniger Feinstaub und eine geringere Belastung der Menschen durch Stickoxide. Eine Temporeduktion fördert zudem den Einsatz von alternativen Verkehrsmitteln wie öffentlichen Verkehrsmitteln und Fahrrädern, da der Geschwindigkeitsunterschied zum Auto geringer wird und die Attraktivität dieser Alternativen steigt.[11]
Busse und Straßenbahnen verlieren bei Tempo 30 oft nur wenige Sekunden pro Strecke, da sie zwischen den dicht angeordneten Haltestellen bereits heute nur selten auf hohe Geschwindigkeiten beschleunigen.
JUNOS Wien fordert die Senkung der Regelgeschwindigkeit im Stadtgebiet auf 30 km/h. Auf Haupt- und Hochleistungsstraßen, die wenig Konfliktpotenzial mit anderen Mobilitätsteilnehmer:innen haben, sprechen sich JUNOS Wien für eine Beibehaltung von Tempo 50 aus.
Parkplätzen im öffentlichen Raum
Neben der Reduktion des aktiven MIVs ist auch das Parken im öffentlichen Raum, durch politische Maßnahmen wichtig zu thematisieren. Bei der Abkehr von demvom MIV werden Infrastrukturen für andere Mobilitätsformen (Fahrrad, Straßenbahn, ...)
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können entsiegelt und begrünt werden. Das verhindert die Bildung von Hitzeinseln. Wir JUNOS Wien fordern daher die konsequente Reduktion von Stellplätzen für PKWs im öffentlichen Raum., wo es keine dringende Notwendigkeit für diese gibt - begleitend zum Ausbau des öffentlichen Verkehrs, wo noch keine attraktive Alternative möglich ist.
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Elektromobilität
Emissionsfreie Mobilität
JUNOS Wien unterstützt die Abkehr vom Verbrennungsmotor hin zur Elektromobilität und anderen alternativenzu emissionsfreien Formen der FortbewegungMobilität. Hier scheint derzeit die Elektromobilität die effizienteste MIV-Technologie zu sein. Wir sehen die Elektromobilität als eine Chance, um die CO2-Emissionen zu reduzieren, die Luftqualität zu
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Carsharing: ein Auto zu teilen ist besser als zwei zu besitzen.
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Wiens, allerdings nicht für den motorisierten Individualverkehr, sondern für den Umweltverbund (Kooperation von umweltfreundlichen Verkehrsmittel). Das Ziel ist, durch eine Reduktion des motorisieren Verkehrsaufkommens die Tangente zu entlasten. MIV sollte auf öffentliche
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voranzutreiben. Da das Bevölkerungswachstum vor allem in den Außenbezirken stattfindet, müssen auchmuss dort Arbeitsplätze geschaffen werdenauch die Schaffung von Arbeitsplätzen möglich und attraktiv sein, um lange Pendelwege ins Zentrum zu vermeiden. Durch die FörderungForcierung von polizentralen Strukturen in den Außenbezirken können mehr Arbeitsplätze entstehen, wodurch nicht nur die Arbeitswege der Bewohner:innen verkürzt werden, sondern es besteht auch die Möglichkeit, die
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JUNOS Wien setzt sich daher für eine polyzentrische Entwicklung von Zentren in den Außenbezirken ein, um die Notwendigkeit der Donauquerung und die damit verbundene Verkehrsnachfrage zu reduzieren.
JUNOS Wien setzt sich daher für eine polyzentrische Entwicklung der Außenbezirken, sowie die bessere Vernetzung der Bezirke ein.
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Fahrradfahren und Gehen zu Fuß zu erweitern. Wir sind überzeugt, dass der NMIV eine nachhaltige und gesunde Alternative zum motorisierten Verkehr darstellt und dazu beiträgt. Durch den Ausbau von sicheren Radwegen, Fußwegen und der Schaffung entsprechender Infrastruktur schaffen wir attraktive Möglichkeiten für
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Wir JUNOS Wien erachten eine CityMaut[Leerzeichen]nicht für grundfalsch, aber halten sie für keine nachhaltige und zielführende Maßnahme, um den MIV in der Stadt zu
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ganzheitlich das motorisierte Verkehrsaufkommen reduziert und der Effekt einer solchen CityMaut, wahrscheinlich, wenn überhaupt, nur gering seien wird undsein wird. Stattdessen sollte man stattdessen die Ressourcen für stärker wirkendein effektivere Maßnahmen fokussieren solltestecken.
Anpassung
Wir leugnen nicht die Realität und Dringlichkeit des menschengemachten Klimawandels und bekennen uns dazu, seine Folgen mit allen möglichen Mitteln einzudämmen. Trotzdem dürfen wir nicht davon ausgehen, dass das Optimum im Klimaschutz weltweit erreicht wird - wir werden also mit deutlichen Folgen rechnen müssen. Dazu gehören neben mehr Extremwetterereignissen auch mehr heiße Tage und Nächte. Dementsprechend fordern wir mehr Begrünung, Beschattung und andere Maßnahmen zur Kühlung des öffentlichen Raumes, insbesondere an bereits vorhandenen „Hitzeinseln“.