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            <title>XXVIII. Bundeskongress: Anträge</title>
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                        <title>LANEU2: Mut zur Freiheit: Unsere Vision für ein besseres Österreich</title>
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                        <author>Bundesvorstand</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Mut zur Freiheit<br>
Unsere Vision für ein besseres Österreich</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Österreich befindet sich in einer Zeit des Umbruchs. Viele Reformen sind längst überfällig, und es tun sich immer mehr Bereiche auf, in denen aktives Handeln gefordert ist. Viele Entscheidungen, die in den kommenden Jahren getroffen werden, beeinflussen Österreich für viele Jahrzehnte – und <span class="underline">betreffen damit vor allem uns, die junge Generation</span>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen dabei nicht einfach tatenlos zuschauen und abwarten, sondern sehen uns in der Pflicht, an einer besseren Zukunft mitzuwirken. In diesem Programm wollen wir aufzeigen, mit welchen Maßnahmen <span class="underline">unsere Vision für ein besseres Österreich</span> erreicht werden kann. Liberale Antworten sind gefragter denn je!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>Bildung</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bildung ist der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben. Sie macht uns zu mündigen Bürgern, die in Freiheit und Eigenverantwortung leben. Gerade deshalb ist uns ein sozial durchlässiges Bildungssystem ein Herzensanliegen. Österreich muss ein Ort der Talente werden, mit einem chancengerechten, qualitativ hochwertigen und freien Bildungssystem.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Chancengerechtigkeit von Anfang an</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um Kindern die besten Lebenschancen zu bieten, muss bereits im frühen Alter angesetzt werden. Eltern sollen für ihre Kinder <span class="underline">Bildungsschecks</span> bekommen, die sie für die Bildung und Betreuung in einer Vollzeiteinrichtung ihrer Wahl einlösen können. Die frühkindliche Kinderbetreuung soll grundsätzlich privat aufgestellt sein, aber strengen Qualitätskontrollen unterliegen. Mögliche Einrichtungen können dabei Kindergärten oder Kindergruppen, aber auch Einzelpersonen wie beispielsweise Tageseltern sein. So sollen individuelle Lösungen eine flächendeckende Kinderbetreuung sichern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Beste Bildung durch freie Schulen</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jedes Kind soll gerne in die Schule gehen. Nicht weil Schule so leicht ist und Leistung nichts zählt, sondern weil man gefordert und gefördert wird. Weil Stärken ausgebaut werden, anstatt Schwächen breitzutreten, und weil Lernen unter den richtigen Bedingungen erfüllend ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Schlüssel, um dieses Ziel zu erreichen, ist die <span class="underline">Schulautonomie</span>. Dabei beschränkt sich der Staat auf die Festlegung von Bildungszielen. Wie diese Bildungsziele erreicht werden, obliegt den Schulen selbst. Jede Schule entscheidet individuell über ihr Unterrichtsangebot, die Schwerpunktsetzung, die Gestaltung des Schulalltags, das Lehrpersonal sowie die (digitalen) Hilfsmittel. So entsteht Raum für innovative pädagogische Konzepte und ein vielfältiges Angebot an Bildungswegen. Schulen sollen grundsätzlich privater Trägerschaft unterliegen, wobei die Finanzierung durch den Staat sichergestellt wird - nämlich im Zuge der Bildungsschecks.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In einem ersten Schritt sollen Schulen beispielsweise über ein Modell der privaten Trägerschaft bei öffentlicher Finanzierung die Möglichkeit haben selbst in das Prinzip der Schulautonomie hineinzuoptieren. Diese Schulen bekommen die Freiheit dreifacher Autonomie: in pädagogischer, personeller und finanzieller Freiheit und Verantwortung. Bei der Aufnahme soll auf eine gute soziale Durchmischung geschaut werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jedes Kind bekommt einen solchen <span class="underline">Bildungsscheck</span>, den es in der Bildungseinrichtung seiner Wahl einlösen kann. Besonders beliebte Schulen erhalten folglich die beste Finanzierung und Anreize, ihr Angebot weiter auszubauen, um mehr Schüler anzuziehen. Schlechte Schulen auf der anderen Seite müssen sich schnellstens überlegen, wie sie ein attraktives Angebot schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dass alle Schulen die <span class="underline">Bildungsstandards</span> erreichen, wird anhand von zentralen und vergleichbaren Tests abgeprüft. Hierfür soll neben der Zentralmatura eine zentrale mittlere Reife eingeführt werden. Die Bildungsstandards sollen neben Deutsch-, Mathematik-, und Englischkenntnissen auch wirtschaftliches wie finanzielles Basiswissen („Financial Literacy“) und digitale Grundbildung umschließen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um eine demokratische und repräsentative Schülervertretung zu schaffen, soll das Schülervertretungsgesetz grundlegend überarbeitet werden, damit alle Schüler ihre Landesschülervertretung über Wahllisten direkt wählen können und die Bundesschülervertretung von allen Landesschülervertretern gewählt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Erfolgsmodell Lehre in den Fokus</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das österreichische Modell der dualen Lehrausbildung gilt international zurecht als Erfolgskonzept, dennoch wird sie bei uns oft nur als Plan B betrachtet. Die Lehre muss für Jugendliche <span class="underline">attraktiver</span> gestaltet und durch praxisnahe Berufsorientierung an Schulen bereits frühzeitig beworben werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Lehre soll einheitlich strukturiert, nämlich <span class="underline">modular aufgebaut</span> werden, und stets die Option beinhalten, die Reifeprüfung abzulegen. Durch die Aufteilung in Module ist ein Wechsel zwischen unterschiedlichen Lehrausbildungen einfacher. Berufsschulen sollen dazu zu <span class="underline">„Berufsakademien“</span> aufgewertet werden, die eng verschränkt mit Experten aus der Wirtschaft und anderen Bildungseinrichtungen, etwa auch Hochschulen, zusammenarbeiten. Durch den modularen Aufbau können auch Erwachsene sich an Berufsakademien weiter fortbilden und so ihren Horizont erweitern. Berufsakademien sollen stets auch Meisterkurse anbieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch eine einheitliche Struktur der Lehre soll es auch einfacher möglich sein, im Rahmen internationaler Austauschprogramme <span class="underline">Erfahrung im Ausland</span> zu sammeln. Der Europäische Qualifikationsrahmen bietet hier bereits eine gute Grundlage und soll weiter ausgebaut werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Oxbridge und Ivy League, aber in Österreich</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Exzellenz soll in den österreichischen Hochschulen wieder ihre Heimat finden. Dafür müssen alle Hochschulen miteinander in fairem Wettbewerb stehen, den sie gewappnet mit <span class="underline">größtmöglicher Autonomie</span> bestreiten. Sie sollen selbst zu Trägern ihrer Gebäude werden, frei in der Gestaltung von Lehre und Forschung sein, sowie Hoheit über Personal, Auswahl der Studierenden und die Mittelverwendung haben. Zwischen den einzelnen Hochschultypen sollen rechtlich keine Unterschiede gemacht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Finanzierung der Hochschulen wird durch ein Drei-Säulen-Modell aus privaten Mitteln, staatlicher Studienplatzfinanzierung und <span class="underline">nachgelagerten Studienbeiträgen</span> langfristig gesichert. Die staatliche Finanzierung soll sich auf zwei Prozent des BIP belaufen und die Grundfinanzierung für Studium wie Forschung sicherstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Studienzugang kann durch <span class="underline">Eignungskriterien</span> geregelt sein, ein Studium darf aber nicht aus finanziellen Überlegungen scheitern. Die Studienbeihilfe wird wie andere Sozialleistungen vom liberalen Bürgergeld abgelöst, das explizit auch von zielstrebigen Studierenden bezogen werden kann. Um zu hohe Studienbeiträge vorzubeugen, kann die Höhe vom Bildungsministerium beschränkt werden, der Staat stellt den Studierenden außerdem auf Wunsch ein zinsloses Darlehen zur Verfügung, das während des Erwerbslebens zurückgezahlt werden muss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um eine schlagkräftige und tatsächlich im Sinne der Studierenden arbeitende Studienvertretung sicherzustellen, wird die Mitgliedschaft in der Hochschüler:innenschaft freiwillig und das allgemeinpolitische Mandat abgeschafft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Innovation durch Forschung</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Forschung und Wissenschaft sind für uns Treiber des Wohlstandes und des Fortschrittes und entsprechend zu fördern. Für die Vergabe der Mittel ist die Schaffung einer <span class="underline">bundesweiten Forschungsstrategie</span> und Bündelung der Forschungsagenden in einem Ministerium essenziell. Damit soll auch die Zusammenarbeit zwischen universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen forciert werden. Es muss allerdings auch hier ein stärkerer Fokus auf private Mittel gelenkt werden. Public-Private Partnerships sollen gefördert werden, um Synergieeffekte zu erzielen und zusätzliche Finanzierungsquellen zu nutzen. Österreich soll so zum international kompetitiven Wissenschaftsstandort werden und begabte Forscher aus der ganzen Welt anziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Lebenslanges Flügelheben</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade in Zeiten der rasenden Entwicklungen, von künstlicher Intelligenz über neue Soft- und Hardwarelösungen, ist es nicht selbstverständlich immer am Ball zu bleiben. Daher fordern wir eine <span class="underline">Ausweitung der Absetzbeträge für persönliche wie berufliche Fortbildung</span>, sowie den unbürokratischen Zugang zu Einzelmodulen an den neu geschaffenen Berufsakademien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>Demokratie und Justiz</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die liberale Demokratie auf den Standpfeilern der Gewaltentrennung, mit einem selbstbewussten Parlament, einer effektiven Exekutive und einer unabhängigen Justiz, gewährleisten Freiheit, Gleichheit vor dem Gesetz und Rechtssicherheit. Eine effektive Gewaltenteilung erfordert starke Institutionen und klare Kompetenzverteilungen in Österreich. Hier wollen wir nachschärfen. Der Staat und die Politik sollen dabei immer den Bürgern dienen und nicht umgekehrt. Um dies zu garantieren und insbesondere eine sinnvolle Verwendung von Steuermitteln sicherzustellen, fordern wir eine Verschlankung der Verwaltung und ein Maßnahmenpaket für eine saubere Politik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Der Souverän ist das Volk</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Menschen in Österreich zu ermächtigen und von den übermächtigen politischen Strukturen zu befreien, braucht es eine echte <span class="underline">Demokratie- und Föderalismusreform</span>. Durch einen Ausbau von direktdemokratischen Abstimmungen sollen Bürger ermächtigt werden, stärker selbst an der politischen Entscheidungsfindung teilzunehmen – die Schweiz macht es vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um politischem Stillstand vorzubeugen, müssen Doppelgleisigkeiten durch eine klare Aufteilung der Kompetenzen zwischen den Ebenen Bund, Land und Gemeinde reduziert werden. Gemeinden sollen dabei stark aufgewertet werden, befinden sie sich immerhin am nächsten an der Lebensrealität der Menschen. Zur Steigerung der Effizienz in der Verwaltung sollen die Gemeinden aber durch Zusammenlegungen eine gewisse Mindestgröße haben. So sollen die Bundesländer langfristig als reine Verwaltungseinheiten fungieren. Der Bundesrat soll außerdem zugunsten eines starken Einkammerparlaments abgeschafft werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Saubere Politik</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Staat dient den Bürgern – doch allzu oft sind diese Bittsteller von Politik und Verwaltung. Um ein Handeln im Sinne der Bürger sicherzustellen, soll daher jeder ein <span class="underline">Recht auf Auskunft</span> über die Tätigkeiten aller Behörden und politischen Institutionen haben. Zusätzlich sollen alle öffentlichen Träger die Herkunft sowie Verwendung ihrer Mittel transparent offenlegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei öffentlichen Förderungen sollen stets transparente und nachvollziehbare <span class="underline">Vergabeverfahren</span> gelten und auch bei der Ausschreibung und Besetzung von öffentlichen Stellen Transparenz und Objektivität gewahrt werden. Um zu garantieren, dass die bestqualifizierten Personen bei der Postenbesetzung zum Zug kommen, soll eine Anpassung der Auswahlverfahren nach europäischem Vorbild erfolgen, dabei sollen bei Spitzenfunktionen verpflichtende öffentliche Hearings stattfinden. Seilschaften müssen schonungslos offengelegt werden, widrigenfalls kann der Auftrag oder die Besetzung nachträglich annulliert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Politiker gestalten unser Land in Vertretung für alle Bürger, daher sollten für sie besonders hohe Standards gelten. Diese sollen in einem <span class="underline">Code of Conduct</span> abgebildet sein, den Politiker mit ihrer Angelobung unterzeichnen müssen. Dieser soll unter anderem die Offenlegung von Interessenskonflikten sowie der wahrgenommenen Stakeholder- und Lobbyistentreffen in ein öffentlich einsehbares Register beinhalten. Wenn politische Entscheidungsträger im Rahmen ihrer Funktion nachweislich rechtswidrig und schuldhaft gehandelt haben, soll eine zivilrechtliche Politikerhaftung greifen, etwaige Bußgelder fließen dem Staatsbudget zu.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um der Korruption in Österreich keine Chance zu geben, soll die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft zusätzliche Planstellen erhalten. Hierbei ist darauf zu achten, dass kompetente und politisch unabhängige Personen zum Zug kommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Medien - Die vierte Gewalt</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine freie, unabhängige, plurale und sachorientierte Medienlandschaft ist eine <span class="underline">tragende Säule der liberalen Demokratie</span>, diese zu gewährleisten sohin primäre Aufgabe des Staates. Die in Österreich etablierte Abhängigkeit der Medien von Inseraten und anderen Förderungen von politischen Akteuren muss abgeschafft werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der ORF soll sich im Sinne der Medienvielfalt auf seinen öffentlich-rechtlichen Auftrag beschränken und insbesondere auf <span class="underline">Information, Bildung, Politik und Wissenschaft</span> fokussieren. Hier ist ein hoher Standard an Objektivität und Meinungsvielfalt geboten. Hierfür soll der ORF, konkret der Stiftungsrat sowie der Publikumsrat, entpolitisiert werden. Dies soll mit einem neuen Nominierungsschlüssel und Auswahlverfahren gewährleistet werden, welche den Einfluss der Regierung im Bezug auf die Bestellung sowie die Abberufung einschränken und mehr auf die Kompetenz der Räte abzielen. Unterhaltungsprogramme sollen einzig den privaten Anbietern obliegen, die mit den so erzielten Gewinnen wieder Informations- und Nachrichtenformate finanzieren können. Zu diesem Zweck kann der ORF Unterhaltungsprogramme wie Ö3 privat ausgliedern. Ein wichtiger Beitrag zu mehr Medienvielfalt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Justiz und Recht</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Unabhängigkeit der Justiz gewährleistet, dass niemand über dem Gesetz steht, auch nicht die Politik – sie schützt so die individuellen Rechte und Freiheiten der Bürger und sorgt für faire und gerechte Verfahren. Um diese Unabhängigkeit funktionell zu stärken, soll die Weisungsspitze der Staatsanwaltschaft dem Justizministerium entzogen und einem <span class="underline">unabhängigen Bundesstaatsanwalt</span> übertragen werden. Der Bundesstaatsanwalt soll auf Basis eines Dreiervorschlags einer mit Experten aus der Justiz besetzten Personalkommission durch den Nationalrat im Wege einer 2/3-Mehrheit ernannt werden. Seine Funktionsperiode beträgt 6 Jahre, eine Wiederwahl ist unzulässig. Der Bundesstaatsanwalt ist hinsichtlich der Verantwortlichkeit den Mitgliedern der Bundesregierung gleichgestellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für ein faires Justizsystem ist der <span class="underline">Zugang zum Recht</span> essenziell. Hürden in Form hoher Gerichtsgebühren sollten dementsprechend abgeschafft werden. Die Verteidigung des eigenen Rechts in einem Strafverfahren darf außerdem nicht zur Strafe werden – nach einem Freispruch soll eine volle Entschädigung zustehen. Um auch die Rechtsvertretung leistbarer zu machen, soll das Verbot der quota litis für Anwälte abgeschafft werden. Zuletzt sind im Sinne der Rechtssicherheit außerdem die Rechtsgeschäftsgebühren ersatzlos zu streichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Verwaltung und Digitalisierung</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die österreichische Verwaltung ist träge und ineffizient, einzelne Behördengänge oft komplexer als eine Uniprüfung. Die Verwaltung soll daher <span class="underline">radikal verschlankt</span> und bürokratische Prozesse <span class="underline">stark vereinfacht</span> werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gebühren für grundlegende Services wie Strafregisterauszüge stellen nicht nur einen unnötigen Veraltungsaufwand dar, sondern sind auch ein Affront gegenüber allen Steuerzahlern, und sollen daher abgeschafft werden. Außerdem sollen in der Verwaltung moderne Kommunikationswege Einzug finden, das Fax hat seinen Zenit längst überschritten. Um Österreich für internationale Fachkräfte attraktiver zu machen, soll Englisch als zusätzliche Amtssprache eingeführt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ganz im Sinne einer schlanken Verwaltung sollen alle Behördengänge unkompliziert <span class="underline">digital möglich gemacht</span> werden. Egal ob jemand einen Reisepass beantragen oder ein Unternehmen gründen möchte, all dies soll mittels weniger Schritte online durchführbar sein. Um eine effektive Verkleinerung des öffentlichen Verwaltungssektors zu erreichen, soll der breite Einsatz von Künstlicher Intelligenz ein integraler Bestandteil werden. Insbesondere repetitive Aufgaben, wie die Dokumentenverwaltung oder die Formularverarbeitung, sollen automatisiert werden, um Arbeitsprozesse zu unterstützen, sowie den Abbau von Stellen zu ermöglichen. Im Bereich Wahlen kann Estland als Vorbild dienen. In einem ersten Schritt soll die online Teilnahmemöglichkeit bei der Wahl von Interessenvertretungen, insbesondere der Arbeits- und Wirtschaftskammer, eingeführt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Schutz der Privatsphäre</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir verstehen Privatsphäre als essenziellen Bestandteil von Freiheit und <span class="underline">nicht verhandelbares Bürgerrecht</span>. Es geht den Staat nichts an, wo man seinen Wocheneinkauf tätigt, welche Nachrichten man schreibt und mit wem man seine Freizeit verbringt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die zunehmende Massenüberwachung im öffentlichen und privaten Raum lehnen wir daher entschieden ab. Maßnahmen wie die Vorratsdatenspeicherung, die Klarnamenpflicht oder die viel diskutierte Chatkontrolle schießen weit über das Ziel hinaus und sind im Hinblick auf die persönliche Freiheit nicht rechtfertigbar. Wir bekennen uns zu einem <span class="underline">starken Datenschutz</span>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Generationengerechter Umgang mit Steuergeld</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Österreich hat in den letzten Jahrzehnten einen gigantischen Schuldenberg angehäuft. Die Folgen dieser verschwenderischen Budgetpolitik hat die junge Generation zu stemmen. Um diesen Schuldenrucksack zu reduzieren, fordern wir die <span class="underline">Einführung einer strengen Schuldenbremse</span> im Verfassungsrang. Diese soll nicht nur die Staatsverschuldung begrenzen, sondern auch verbindliche Vorgaben zur Schuldenreduzierung enthalten. Das Haushaltsbudget soll jeweils über den Konjunkturzyklus zumindest ausgeglichen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hauptgrund für die hohe Verschuldung Österreichs sind die seit dem zweiten Weltkrieg stetig steigenden Staatsausgaben. Wir fordern daher die <span class="underline">Einführung einer Ausgabenbremse</span> im Verfassungsrang, die festlegen soll, dass das Ausgabenwachstum nicht die Inflation übersteigen darf, wenn die Verschuldung über 60 Prozent des jährlichen BIPs ausmacht. Außerdem soll das jährliche Budget des Bundes im Rahmen eines fünfjährigen Haushaltsplans erstellt werden, welches den einzelnen Ressorts maximale Ausgabensummen zuweist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die moderne Errungenschaft effektiver sozialer Sicherungsnetze muss anerkannt werden. Gleichzeitig ist aber die Pflicht jedes Mitglieds unserer Gesellschaft, diese nur in einem Ausmaß in Anspruch zu nehmen, die seiner unverschuldeten Notlage entspricht. Neben dieser Verpflichtung des Einzelnen gibt es auch eine Verpflichtung des Staats, seine eigentlichen Kernaufgaben der <span class="underline">Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung, Sicherheit und Verwaltung sowie wichtige Zukunftsinvestitionen</span> nicht zugunsten erhöhter Sozialausgaben und Konsums in der Gegenwart zu vernachlässigen. Es soll daher ebenfalls im Verfassungsrang festgelegt werden, dass die gesamtstaatlichen Sozialausgaben 40 Prozent der staatlichen Ausgaben über einen Konjunkturzyklus nicht überschreiten dürfen, wobei es einen Konsultationsmechanismus mit Ländern und Gemeinden geben soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Trennung von Kirche und Staat</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine aufgeklärte, freie Gesellschaft sichert eine <span class="underline">klare Trennung von Kirche und Staat</span>. Die vielen Sonderrechte von Religionsgemeinschaften gegenüber anderen (weltanschaulichen) Organisationen widersprechen dieser Trennung. Sie stellen eine nicht nachvollziehbare Bevorzugung gegenüber säkularen Einrichtungen dar. Wieso sollte die Kirche gegenüber einem Museum bessergestellt sein? Um mit diesen Sonderprivilegien endgültig zu brechen, muss das Konkordat aufgekündigt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Religion ist Privatsache</span> und geht den Staat nichts an. Die Mitbetreuung von organisatorischen Prozessen von Religionsgemeinschaften durch Behörden ist genauso überholt wie die Erhebung von Daten zur Religionszugehörigkeit. Öffentliche Gebäude sollen als neutrale Orte keine religiösen Symbole zur Schau stellen. Konfessioneller Religionsunterricht darf an staatlichen Schulen nicht verpflichtend sein – an dessen Stelle soll ein Ethikunterricht treten, der nicht nur verschiedene weltanschauliche Zugänge thematisiert, sondern auch die Werte unserer Verfassung vermittelt. Feiertage mit religiösem Bezug sollen abgeschafft werden. Im Gegenzug sollen Arbeitnehmer Anspruch auf weitere Urlaubstage bzw. Schulen auf weitere schulautonome Tage bekommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bedeutung der Extremismusprävention ist unbestreitbar. Eine widerstandsfähige Demokratie, die Extremismus bereits an der Wurzel bekämpft, ist entscheidend für den Erhalt der Freiheit. Alle, die in Österreich leben, müssen sich <span class="underline">zum Völkerrecht und zu Menschenrechten bekennen</span>. Wir verschließen die Augen nicht vor der Gefahr extremistischer Tendenzen, ganz gleich aus welcher Richtung diese kommen mögen, und geben der Wichtigkeit von Extremismusprävention einen hohen Stellenwert. Vor allem auch Jugendliche sind in besonderem Maße anfällig für die Vereinnahmung durch radikale, extremistische Ideologien, die für sie oft identitätsstiftend sind. Hier muss früh angesetzt und präventiv für Aufklärung, Beratung und Hilfe gesorgt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>Selbstbestimmtes Leben</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu oft regiert in Österreich ein System paternalistischer Bevormundung, das die Freiheit und Eigenverantwortung der Bürger zugunsten einer vermeintlich wohlgemeinten Bevormundungs- oder Sicherheitspolitik unterwandert. Schluss damit. Österreich soll ein Land der Entfaltung werden, in dem jeder frei in seinen Entscheidungen ist, offen seine Meinung sagen kann und nicht durch moralische Zwänge und Regeln eingeengt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Liberale Drogenpolitik</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Kriminalisierung von &quot;weichen&quot; Drogen verhindert deren Konsum nicht, verursacht aber sowohl für Konsumenten als auch für die Gesellschaft hohe Kosten. So fördert die Kriminalisierung von häufig konsumierten Rauschmitteln nur den Umsatz von kriminellen Organisationen, ohne den Konsum dieser in der Bevölkerung nennenswert zu verringern. Ebenso birgt der unkontrollierte Absatz für Endverbraucher einige Risiken - wie etwa durch Verunreinigungen und Produkte von zweifelhafter Güte. Gleichermaßen stigmatisiert die Kriminalisierung Konsumenten und bindet Ressourcen in Justiz und Strafvollzug. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Suchtmitteln kann nicht ausschließlich durch Verbote geschaffen werden, sondern vor allem durch <span class="underline">aktive Bewusstseinsbildung</span>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern daher die <span class="underline">kontrollierte Freigabe &quot;weicher Drogen&quot;</span>, wie etwa Cannabis, Halluzinogene oder MDMA. Die durch Besteuerung dieser Substanzen neu gewonnenen bzw. durch ein Einstellen der exzessiven Strafverfolgung freigewordenen Mittel sollen für Aufklärungs- und Präventionsarbeit über die Gefahren des Drogenkonsums eingesetzt werden. Insbesondere soll in Österreich die kontrollierte Freigabe von Cannabis umgesetzt und der gewerbliche Verkauf von Snus erlaubt werden. Darüber hinaus soll der Besitz von Substanzen des Suchtmittelgesetzes für den persönlichen Gebrauch entkriminalisiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Öffnungszeiten und Sperrzeiten frei von Biedermeier-Sentimenten</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während im Süden wie im Norden, in Italien wie Schweden, der Einzelhandel länger und auch sonntags offen hat, bleibt dies in Österreich großteils verboten. Diese Regel geht völlig an der Lebensrealität vieler Menschen vorbei. Wir setzen uns daher für eine <span class="underline">Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten</span> ein, sodass der Handel auch an Sonn- und Feiertagen, sowie rund um die Uhr, aufsperren darf. Insbesondere in Zeiten des Onlinehandels soll durch diese Lockerung ein massiver Wettbewerbsnachteil für heimische Betriebe abgebaut werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch die frühe Sperrstunde in der Gastronomie schränkt die Lebensqualität insbesondere junger Leute stark ein, da das Nachtleben davon besonders betroffen ist. Wir fordern daher die <span class="underline">Abschaffung der Sperrstunden</span> für Gaststätten und die Einschränkung von Nachbarschaftsrechten wegen Lärmbelastung in belebten (Stadt-)Zentren. Wer in einen belebten Ort zieht, sollte sich nachher nicht über Lärm und Trubel beschweren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Freie Fahrt für freie Bürger</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Insbesondere für die Jugend ist <span class="underline">Mobilität der Schlüssel zur Freiheit</span>. Deshalb fordern wir einerseits einen massiv beschleunigten und sinnvollen Öffi-Ausbau in allen Regionen des Landes, sehen aber andererseits einen völligen Abgang vom Individualverkehr als unrealistisch. Insbesondere in ländlichen Regionen wird man weiterhin auf den Individualverkehr angewiesen sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aktuell bedarf es dazu aber meist eines Führerscheins. Die Kosten für einen solchen steigen aber immer weiter und sind vielen Jugendlichen schier zu teuer. Kein Wunder, wenn man sich die Regulierungen im Fahrschulbereich anschaut. So erfordert die Neueröffnung einer Fahrschule unter anderem langwierige Berufserfahrung in einer anderen Fahrschule, die wiederum kein Interesse an potenzieller Konkurrenz haben. Die wenigen existierenden Fahrschulen können sich den Markt so richten wie es ihnen passt. Das Führerschein- und Fahrschulwesen ist grundlegend zu reformieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Eine Sportdefinition, die dem 21. Jahrhundert gerecht wird</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Österreich entscheidet der Staat, welche Aktivitäten als Sport anzuerkennen sind. Während dies auf den ersten Blick nicht weiter relevant erscheint, schließen sich an die gewählte Sportdefinition eine Reihe an Privilegien, von Steuervorteilen bis zu Förderungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um den Realitäten des 21. Jahrhundert und der fortschreitenden Digitalisierung gerecht zu werden, muss die Sportdefinition dringend geupdatet werden. <span class="underline">E-Sport</span> soll in Österreich endlich als <span class="underline">offizielle Sportart anerkannt</span> werden. Die stark kompetitive Szene ist geprägt von großen Turnieren, die mit herkömmlichen Sportbewerben längst mithalten können. Da es eine große Zahl verschiedener E-Sport-Titel gibt, sollen bestimmte Indikatoren wie Wettbewerbsfähigkeit, taktisches Geschick oder Reaktionsgeschwindigkeit festgelegt werden, anhand derer die Einstufung einzelner Titel als gemeinnütziger Sport vorgenommen werden kann. Dadurch kann auch besser auf Doping geachtet werden, da E-Sport-Verbände die Möglichkeit bekommen würden Partner der NADA (WADA) zu werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Füreinander Verantwortung übernehmen</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Familie heißt für das Leben anderer Menschen Verantwortung zu übernehmen. Das derzeit vom Staat vorgegebene Familienbild beschneidet viele Menschen in ihrer Freiheit, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Wir fordern daher einen einheitlichen rechtlichen Rahmen für eine Gemeinschaft selbstbestimmt lebender, erwachsener Menschen, die füreinander Verantwortung übernehmen, inklusive aller damit einhergehender Rechte und Pflichten: <span class="underline">die liberale Verantwortungsgemeinschaft</span>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese soll unabhängig von einer sexuellen oder romantischen Beziehung zueinander zwischen zwei oder mehreren Menschen geschlossen werden können. Unabhängig von biologischer Abstammung soll auch die Begründung des Eltern-Kind-Verhältnisses in der Verantwortungsgemeinschaft durch Adoption möglich sein. Sie bietet somit sowohl Familien zweier Menschen mit Kindern als auch anderen Gemeinschaften mehrerer erwachsener Menschen einen abgesicherten Rahmen Verantwortung zu übernehmen. Einschränkend zu erwähnen sei hier, dass an allererster Stelle das Kindeswohl steht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Legalisierung der Leihmutterschaft</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In unserer Gesellschaft gibt es zahlreiche Menschen, die nicht in der Lage sind, auf natürliche Weise ein Kind zu bekommen. Dennoch sind viele von ihnen bereit, Verantwortung für die Erziehung eines Kindes zu übernehmen und hegen den Wunsch, ein biologisches Kind zu haben. Bedauerlicherweise bleibt dieser Traum meist unerfüllt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aus diesem Grund soll die <span class="underline">Möglichkeit der Leihmutterschaft</span> geschaffen werden. Bei der Leihmutterschaft trägt eine Frau ein Kind aus, mit dem sie genetisch nicht verwandt ist und daher auch rechtlich nicht als Elternteil des Kindes gilt. Nach Geburt wird die Erziehung daher an die biologischen Eltern übergeben. Damit gibt sie anderen Personen die Chance, den Traum der (biologischen) Elternschaft zu verwirklichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Sichere Schwangerschaftsabbrüche</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schwangerschaften sind nicht immer geplant, und es kommt vor, dass Schwangere, beispielsweise aufgrund ihrer Lebensumstände, nicht den Wunsch oder die Kraft haben, ein Kind zu bekommen. Wir erkennen daher an, dass es wichtig ist, dass es in Österreich die <span class="underline">legale Möglichkeit des Schwangerschaftsabbruchs</span> gibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür muss auch ein entsprechendes Angebot zur Verfügung stehen. Fortan sollen daher in allen Landeskrankenhäusern, die über eine Gebärstation verfügen, Schwangerschaftsabbrüche möglich sein. Dennoch soll jeder Arzt die Möglichkeit haben, die Durchführung eines Schwangerschaftsabbruchs aus ethischen Gründen abzulehnen, sofern das Leben der Schwangeren durch die Schwangerschaft nicht gefährdet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Leistung vor Quote</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Letztlich ist auch festzuhalten, was den Idealen eines liberalen, selbstbestimmten Lebens widerspricht. Im Rahmen aktueller Diskussion ist insbesondere hervorzuheben, dass Quoten unsere Idealen diametral gegenüberstehen – <span class="underline">Leistung und Kompetenz</span> sollen zählen, niemand soll auf sein Geschlecht, die ethnische Zugehörigkeit oder vergleichbare Merkmale reduziert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Freiheit durch Gleichberechtigung</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das staatliche Karenzmodell sollte das Prinzip einer gleichberechtigten Familienverantwortung und bestmöglichen frühkindlichen Bildung fördern. Aus diesem Grund soll der Anspruch auf Karenzzeit individualisiert werden, sodass jedem Sorgeberechtigten sechs Monate zustehen, die nicht übertragbar sind. Diese Karenzzeit kann innerhalb der ersten 14 Monate nach der Geburt angetreten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Meinungsfreiheit hochhalten</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der politische Diskurs ist geprägt von Meinungsblasen, einer Unfähigkeit andere Argumente gelten zu lassen und einer fortschreitenden Polarisierung. Das Letzte, was Österreich braucht, ist ein Überschwappen amerikanischer <span class="underline">No-Platform-Bewegungen</span>. Eine Gesellschaft, in der eine kleine, laute Gruppe die bestehenden Meinungen in gut und böse, moralisch und amoralisch aufteilt, bietet den besten Nährboden für die Extreme. Solchen Tendenzen ist entschieden entgegenzutreten. Wer nicht frei sprechen darf, wird mit der Zeit auch nicht mehr frei denken können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Die Grenzen des Strafrechts</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Leitendes Prinzip liberaler Politik ist die größtmögliche Freiheit des Einzelnen – das Strafrecht sollte geleitet von diesem Prinzip rein dem <span class="underline">Schutz vor widerrechtlichen Eingriffen durch andere</span> dienen. Verbrechen ohne Opfer sind von diesem Standpunkt aus nicht im Strafrecht abbildbar. Zudem ist in Österreich das Gleichgewicht zwischen persönlichen Freiheitsrechten wie der Meinungsfreiheit und dem Recht auf körperliche und geistige Unversehrtheit derzeit stark zu Lasten der Freiheit ausgerichtet. Wir fordern daher eine Reform des Strafrechts und die Abschaffung überbordender Tatbestände wie „Beleidigung“ und „Herabwürdigung religiöser Lehren“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>Wirtschaft und Arbeit</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein liberales Wirtschaftssystem, gründend auf Eigentums- und Vertragsfreiheit, stellt den Dreh- und Angelpunkt eines funktionierenden Gesellschaftssystems dar, das steigenden Wohlstand, Arbeitsplätze und Selbstverwirklichung für alle Menschen ermöglicht. Insbesondere junge Menschen wollen anpacken und etwas erreichen – wir müssen dafür sorgen, dass ihnen dabei keine Steine in den Weg gelegt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Freies Unternehmertum statt Überregulierung</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nicht der Staat schafft und sichert den Wohlstand in Österreich, sondern unsere (Klein- und Mittel) Unternehmer. Diese schaffen Arbeitsplätze und produzieren die benötigten Güter bzw. bieten entsprechende Dienstleistungen an. Sie sind, in anderen Worten, die Experten im Bereich Wirtschaft. In diesem Sinne muss sich die staatliche Regulierung darauf beschränken, <span class="underline">Mindeststandards für den Schutz von Arbeitnehmern und Konsumenten</span> zu garantieren. Um der Überregulierung in Österreich Einhalt zu gebieten, soll der Gesetzgeber kurz- bis mittelfristig für jede neue Regulierung, die Unternehmen betrifft, zwei Regulierungen außer Kraft setzen. Richtschnur soll hierbei sein, dass jeder Euro an Mehrkosten durch den doppelten Betrag an Erleichterungen kompensiert wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um innovatives Unternehmertum nicht weiter zu behindern, soll auch eine <span class="underline">komplette Neuorganisation der Gewerbeordnung</span> erfolgen, sodass nur noch Gewerbe reguliert werden, die Leib und Leben unmittelbar bedrohen. Ebenso sind staatlicher Gebietsschutz und die Beschränkung der Öffnungszeiten veraltet und gehören abgeschafft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Startups und Innovation</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neugründungen und Startups sind entscheidend für die Förderung von Innovation, machen die Wirtschaft diverser und widerstandsfähiger und tragen maßgeblich zur Gestaltung der Zukunft bei. Wer heute ein Unternehmen gründen will, stößt allerdings auf viele unnötige bürokratische und finanzielle Hürden. Daher braucht es eine Vereinfachung und Verbilligung von Gründungsprozessen - die Gründung einer Gesellschaft soll ohne hohe Kosten und formale Erschwernisse <span class="underline">innerhalb von 24 Stunden möglich</span> sein. Zudem sollen die Kammerbeiträge im Gründungsjahr entfallen und, sollte ein Unternehmen im ersten Jahr bereits Personal beschäftigen, sämtliche Lohnnebenkosten für die ersten drei Mitarbeiter eines Unternehmens im ersten Jahr ausgesetzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es soll außerdem ein teilprivatisierter Gründungsfonds geschaffen werden, der schnell und unbürokratisch <span class="underline">Gründungskredite an junge Unternehmer</span> vergibt. Investitionen in den Fonds sollen KESt-befreit geleistet werden können. Der Fonds kann so als Risikokapitalgeber fungieren und innovative Startups unterstützen, die zwar vielversprechende Ideen haben, jedoch nicht über ausreichende Sicherheiten verfügen, um herkömmliche Bankkredite zu erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Einführung einer <span class="underline">Austria Limited als Gesellschaftsform</span> soll jungen Unternehmern die Gründung einer Kapitalgesellschaft erleichtern. Die Austria Limited verfügt über Rechtspersönlichkeit und bietet die typische beschränkte Haftung. Die Mindesteinlage der Limited soll bei 1 € statt wie bisher 35.000 € bei einer GmbH liegen. Um den Wettbewerb nicht zu verzerren, können nur natürliche Personen Inhaber sein. Wenn die Austria Limited einen Umsatz von 1 Mio. € oder zweimal hintereinander 700.000 € erreicht, wird sie automatisch in eine GmbH umgewandelt. Der noch ausstehende Betrag für die Mindesteinlage einer GmbH muss zu diesem Zeitpunkt aufgezahlt bzw. eingebracht und von der Steuer befreit werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um Österreich auch als internationalen Start-Up Hotspot etablieren zu können, sollen durch eine europäische <span class="underline">e-Residency nach estnischem Vorbild</span> auch Personen aus Drittstaaten an der österreichischen Wirtschaft teilnehmen und Unternehmen gründen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Tschüss Kammerstaat</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Interessenvertretungen spielen zweifellos eine entscheidende Rolle bei der Koordination von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberinteressen. Die stärksten Interessenvertretungen, wie in Österreich die Gewerkschaften, leben aber von einer freiwilligen Mitgliedschaft. Denn nur so ist eine Interessenvertretung gezwungen für ihre Mitglieder effektiv zu arbeiten und kann sich nicht auf einem immerwährenden Geldfluss ihrer Zwangsbeiträge ausruhen. Daher sollen die bestehenden <span class="underline">Zwangsmitgliedschaften abgeschafft</span> werden. Bis zur Einführung der freiwilligen Mitgliedschaft, die dann auch kompetitivere Beitragshöhen mit sich bringt, sollen die verpflichtenden Umlagen der Kammern drastisch gesenkt werden. Darüber hinaus sind in der österreichischen Verfassung verankerte Kammern nicht notwendig, da freiwillige Interessenvertretungen ausreichend Möglichkeiten bieten, sich vertreten zu lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Weniger Steuern, mehr Freiheit</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Steuerlast in Österreich ist im internationalen Vergleich erdrückend hoch, wodurch für viele Bürger das Leben kaum noch leistbar ist. Ein <span class="underline">gerechtes Steuersystem</span> entlastet nicht nur den Faktor Arbeit, sondern minimiert auch die Verwaltungskosten und streicht Ausnahmeregelungen einzelner einflussreicher Interessensgruppen. Durch Simplizität und Effizienz kann das Steuersystem gerecht und transparent gestaltet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Einkommensteuer soll radikal auf einen <span class="underline">einheitlichen Steuersatz von 25%</span> gesenkt werden. Der Freibetrag soll dabei der Armutsgrenze entsprechen und jährlich angepasst werden, wodurch sich eine indirekte Progression im Steuersatz ergibt, da der Grenz- und Durchschnittssteuersatz mit zunehmendem Einkommen ansteigen. Auch das Einkommen von Körperschaften soll einheitlich mit 25% besteuert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Generell befürworten wir eine <span class="underline">Senkung der Steuerlast</span> und setzen uns gegen die Einführung neuer Steuern ein. Bagatellsteuern wie die Biersteuer, die nur einen marginalen Teil der gesamten Steuereinnahmen ausmachen, sollen abgeschafft werden. Eine neue Substanzsteuer auf Vermögen lehnen wir als groben Eingriff in das Recht auf Eigentum und zwangsläufig auch in das Recht auf Privatsphäre entschieden ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um eine nachhaltige Verringerung der Steuer- und Abgabenlast zu erwirken, soll eine <span class="underline">Steuer- und Abgabenobergrenze</span> im Verfassungsrang eingeführt werden. Budgetentwürfe des Bundes sollen dabei nicht so ausgestaltet werden dürfen, dass sie zu einer Steuer- und Abgabenbelastung führen, die den Wert von 40 Prozent des BIPs übersteigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Freie und flexible Arbeitswelt</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Überbordende staatliche, aber auch sozialpartnerschaftliche Interventionen und Erschwernisse zu Lasten der Freiheit der Arbeitnehmer schaden dem Arbeitsmarkt. Der Staat soll auch hier lediglich <span class="underline">Mindeststandards zum Schutz von Leib und Leben</span> festschreiben. Arbeitsrechtliche Vorschriften müssen dringend entbürokratisiert werden, sodass es für Unternehmen leichter wird neue Arbeitskräfte einzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind entschieden gegen gesetzliche Mindestlöhne. Solche Vorschriften schaden dem Standort Österreich und bringen das Gleichgewicht zwischen Entlohnung und Produktivität aus dem Lot. Ebenso lehnen wir wirtschaftsschädigende Maßnahmen wie eine gesetzlich vorgeschriebene 32-Stunden-Woche ab. Vereinbarungen sollen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber auf individueller oder betrieblicher Ebene getroffen werden – um dabei unterschiedliche Arbeits- und Lebensrealitäten abbilden zu können, soll es einen <span class="underline">größtmöglichen gesetzlichen Spielraum</span> geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch eine <span class="underline">deutliche Senkung der Lohnnebenkosten</span> sollen sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber entlastet werden. Das erleichtert es Unternehmen beispielsweise neue Mitarbeiter einzustellen und Arbeitnehmer profitieren von höheren Nettolöhnen. Unter anderem soll Arbeitnehmern durch die Zusammenlegung der staatlichen Krankenkassen und die Abschaffung der Pflichtversicherung mehr Geld übrigbleiben, das sie frei, aber verpflichtend, für ein Paket an sozialer Absicherung ihrer Wahl einsetzen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Fachkräfte willkommen heißen</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die österreichische Wirtschaft ist auf Fachkräfte angewiesen. Ein wichtiger Baustein, um den Fachkräftemangel zu lindern, ist eine sinnvolle Strategie für qualifizierte Zuwanderung. Wir sehen <span class="underline">geordnete Zuwanderung als Chance</span>, unserer demographischen Entwicklung und dem derzeitigen Fachkräftemangel entgegenzutreten. Wir müssen das System bestehend aus quotenbasierten Aufenthaltstiteln, Saisonnier-Kontingenten und reformbedürftiger Rot-Weiß Rot-Card, erneuern und auf ein Kriteriensystem nach dem Vorbild Kanadas auf europäischer Ebene hinarbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>Soziales und Gesundheit</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Freiheit des Einzelnen ist für uns das höchste Gut in einer Gesellschaft. Um diese Freiheit und Unabhängigkeit in allen Lebenslagen zu bewahren, braucht es ein staatliches Sozialsystem als Auffangnetz, das die Würde des Individuums auch in Zeiten von persönlichen Rückschlägen oder gesundheitlichen Notlagen schützt und stets ein Mindestmaß an Sicherheit garantiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Liberales Bürgergeld - Eine radikale Neuordnung des Sozialsystems</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein prägendes Leitmotiv unseres Weltbildes und Konsequenz jeder Freiheit bleibt die Eigenverantwortung. Wenn Bürger in Notlagen kommen, ist es jedoch Aufgabe der Gesellschaft, diesen Menschen die Hand zu reichen und ihnen wieder auf die Beine zu helfen. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, soll ein <span class="underline">liberales Bürgergeld eingeführt</span> werden. Dieses tritt an die Stelle aller anderer Sozialleistungen und bündelt in einem übersichtlichen, effizienten und gerechten System finanzielle Mittel des Lebensunterhaltes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das liberale Bürgergeld folgt dabei folgendem <span class="underline">Modus</span>: Zuerst wird ein Grundeinkommen festgelegt, dies stellt den Höchstbetrag dar, der ausgezahlt werden kann, und somit auch den Mindestbetrag, den ein Mensch in Österreich zum Leben hat. Das volle Grundeinkommen wird dann ausgezahlt, wenn ein Bürger gar keine Einkünfte erzielt. Sobald man aber ein Einkommen hat, wird das ausgezahlte Bürgergeld entsprechend dem gewählten Referenzsatz reduziert. Dieser Referenzsatz ist dabei jedenfalls unter 50% anzusetzen, sodass jeder selbständig verdiente Euro einen Zugewinn darstellt. Zur Illustration: Bei einem Referenzsatz von exakt 50% und einem Grundeinkommen von 1.000 € würde Peter ganz ohne selbständige Einkünfte exakt 1.000 € ausbezahlt bekommen, während Sandra mit selbständigen Einkünften in Höhe von 1.000 € exakt 1.500 € in der Tasche blieben. Die exakten Werte orientieren sich an Referenzbudgets, die unter Mitwirkung von Experten und Betroffenen erstellt und evaluiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das liberale Bürgergeld bietet außerdem ein System beispielloser Übersichtlichkeit und Effizienz, das eine <span class="underline">radikale Reduktion der Verwaltungskosten</span> mit sich bringt. Durch die hohe Treffsicherheit und Transparenz ist das liberale Bürgergeld das gerechteste und sozial verantwortlichste System, das gleichermaßen als Auffangnetz bei Notlagen bereitsteht, aber keinesfalls als dauerhafte Hängematte dient.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Fördern und fordern</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch den ständig bestehenden Arbeitsanreiz, der dem liberalen Bürgergeld zugrunde liegt, werden Inaktivitätsfallen und damit einhergehende Abhängigkeiten verhindert und der Wiedereintritt in Eigenverantwortung und Autonomie gefördert. Als letzten Schritt sind <span class="underline">Sanktionen bei Nicht-Annahme einer zumutbaren Arbeitsstelle</span> in Form von Kürzungen von Sach- und Geldleistungen vorgesehen. Arbeitssuchenden ist außerdem der Arbeitseintritt durch Hilfestellungen zur Weiterbildung zu erleichtern. Hierfür sollen Langzeitarbeitslosen spezielle Bildungsschecks zur Verfügung gestellt werden, die sie für eine Weiterbildung ihrer Wahl einsetzen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Hochqualitative Gesundheitsversorgung durch eine Versicherungspflicht</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Qualität, Effizienz und Innovation entstehen durch Wettbewerb. Das gilt auch, wo es um Leben und Tod geht. Deshalb wollen wir anstatt des derzeitigen Systems der staatlichen Pflichtversicherung eine Versicherungspflicht einführen. Die Versicherung muss dabei einen gesetzlich festgelegten <span class="underline">Mindeststandard an Leistungen</span> umfassen. Bürger haben dabei die Wahl zwischen diversen privaten und einem öffentlichen Anbieter.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei <span class="underline">privaten Krankenversicherungen</span> ist es essenziell, dem Versicherer ohne Vorbehalt vertrauen zu können. Daher muss eine hohe Risikoabsicherung und Eigenkapitalquote festgeschrieben werden. Auf Seite der Versicherungsnehmer kann und soll der Lebensstil die Versicherungsprämien beeinflussen. So könnten die Beiträge, wie beispielsweise in Deutschland Usus, sinken, wenn man mehrere Vorsorgeuntersuchungen absolviert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im <span class="underline">öffentlichen Bereich</span> erfordert der aktuell verantwortungslose Umgang mit öffentlichen Mitteln eine grundlegende Strukturbereinigung, wobei nicht bei den Patienten gespart werden darf. Deshalb wollen wir Schluss mit dem ineffizienten und viel zu teuren Versicherungssystem machen und fordern die sofortige Zusammenlegung aller Krankenkassen zu einer einzigen staatlichen Kasse.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Organisation der Kasse soll sich an internationalen Best-Practice-Beispielen orientieren, straff und effizient aufgebaut sein und sämtliche Partei- und Klientelpolitik außen vor lassen. Zu den Aufgaben dieser staatlichen Krankenkasse sollen sowohl medizinische Grundversorgung, Prävention als auch Pflege zählen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Moderne Gesundheitsinfrastruktur</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In einem nationalen Gesundheitskonzept stammen Versorgung, Prävention, und Pflege aus einer Feder. So kann eine verbindliche Planung der öffentlichen Gesundheitsinfrastruktur auf Basis gesundheitspolitischer Kriterien und abseits von Prestigeüberlegungen gelingen. Dafür muss die Hoheit über die Spitalsinfrastruktur dem Bund übertragen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Krankenhäuser und ihre Notaufnahmen müssen entlastet werden. <span class="underline">Primärversorgungszentren</span>, in denen mehrere Ärzte und weiteres medizinisches Personal arbeiten, sollen als erste Anlaufstelle für Patienten dienen. Nur bei Bedarf soll eine Zuweisung an Fachärzte innerhalb eines Versorgungszentrums oder an andere Gesundheitseinrichtungen erfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zusätzlich muss die medizinische Ausbildung reformiert werden, hin zu mehr Praxisorientierung. Medizinisch-pflegendem, -technischem oder pharmazeutischem Personal soll bei Erlangen der entsprechenden Fähigkeiten außerdem <span class="underline">mehr medizinische Kompetenz</span> eingeräumt werden. Dies gibt diesen Berufsständen Aufstiegsperspektiven, entlastet Ärzte in ihrer Arbeit und führt allgemein zu einem effizienteren Arbeitsablauf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Der mündige Patient</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir stellen die Mündigkeit des Patienten in den Mittelpunkt des Gesundheitssystems, da nur dieser volle Verantwortung für sich und seine Gesundheit tragen kann. Der mündige Patient <span class="underline">gestaltet seinen Genesungsprozess aktiv mit</span>. Er entscheidet, wenn möglich, nach Aufklärung und Beratung gemeinsam mit seinem Arzt über die anzuwendende Behandlung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der Konsequenz ist es auch Entscheidung des Einzelnen, seinem Leben ein Ende zu setzen, in Einklang mit den eigenen Vorstellungen von Lebensqualität und Sinnhaftigkeit. Dieser Akt autonomer Selbstbestimmung ist von Staat und Gesellschaft zu respektieren. Dafür soll und darf auch bei Dritten Hilfe gesucht und in Anspruch genommen werden. Im Rahmen des Gesundheitssystems, muss auch die <span class="underline">aktive Sterbehilfe</span> ermöglicht werden – inklusive des Zugangs zu entsprechenden Medikamenten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>Pensionen und Kapitalvorsorge</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der in Österreich beschworene Generationenvertrag ist gescheitert. Dies bestätigt ein Blick auf Österreichs Demographie. Es ist mathematisch ausgeschlossen, dass die geburtenschwachen Jahrgänge der jüngeren Zeit während ihrer Erwerbstätigkeit die Pensionszahlungen der Babyboomer finanzieren können. Das Pensionssystem wird von einer untätigen, wahlgetriebenen Politik gegen die Wand gefahren – zu Lasten der Jungen Generationen. Wir fordern daher einen Systemwechsel: Durch ein Beitragssystem sichert sich jeder Bürger durch seine Beiträge die eigene Altersvorsorge, durch eine Aktienpension wird ein Teil der allgemeinen Beiträge langfristig wertsteigernd veranlagt und durch zukunftsfitte Kapitalmarktmarktpolitik wird die private, individuelle Vorsorge erleichtert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Generationengerechtes Beitragssystem</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine echte Pensionsreform: weg vom demographisch unhaltbaren Umlageverfahren hin zu einem <span class="underline">zukunftsfitten Beitragssystem.</span> In diesem System hat jeder Bürger sein eigenes Pensionskonto, über dessen Status Quo regelmäßig Auskunft erteilt wird. Entsprechend der statistisch zu erwartenden Lebenserwartung werden dann auch die aktuell bestehenden Möglichkeiten von Pensionsauszahlungen angezeigt. Diese variieren, je nach gewünschtem Pensionseintritt, automatisch entsprechend der unterschiedlichen Laufzeit. Ein Regelpensionsalter existiert nicht. Die Inanspruchnahme der Pensionsauszahlungen kann erfolgen, sobald ein Mindestniveau an monatlicher Auszahlung (= Existenzminimum) erreicht wurde. Die Umsetzung dieser Reform der ersten Säule des Pensionssystems, ist natürlich nur stufenweise und zeitlich gestreckt möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sollten die eigenen Pensionsbeiträge keine <span class="underline">ausreichende Altersvorsorge</span> sicherstellen, greift auch bei den Pensionen das System des liberalen Bürgergeldes. So rentiert sich jeder für die eigene Pension eingezahlte Euro weiterhin, wobei gleichzeitig effektiv gegen Altersarmut geschützt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichzeitig muss sich <span class="underline">Arbeit und Zuverdienst auch im Pensionsalter</span> lohnen und erlaubt sein. Wir fordern daher, dass auf Wunsch vorerst auch nur eine Teilpension in Höhe von 25%, 50% oder 75% der monatlichen Pensionszahlungen konsumiert werden kann, wenn zum Beispiel noch einer geringen Erwerbstätigkeit nachgegangen wird. Die dadurch eingesparten Pensionszahlungen können dann später abgerufen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Aktienpension</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unter den Überbegriff Aktienpension fallen pensionssichernde Lösungen, die auf dem Kapitalmarkt basieren. Wir fordern die Einführung eines <span class="underline">Staatsfonds nach Vorbild Schwedens</span> als Ergänzung der ersten Säule unseres Pensionssystems. Dieser Fond soll mit mindestens einer Milliarde Euro gedeckt sein, die Betreuung soll ausgeschrieben werden und im Resultat unabhängigen, professionellen Anlegeinstitutionen obliegen. Durch diesen Staatsfonds werden die in das aktuelle Umlagesystem oder das noch umzusetzende Beitragssystem eingezahlten Beiträge kapitalgedeckt veranlagt. Langfristig steigt somit das Volumen der Gelder in der ersten Säule.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zusätzlich muss auch die <span class="underline">individuelle Pensionsvorsorge</span> gestärkt werden. Einerseits soll jeder Bürger einen Teil seines Einkommens zur Veranlagung steuerfrei in den neuen Staatsfonds einzahlen können, um so seine Pension zu stärken. Andererseits soll die betriebliche Zusatzvorsorge geöffnet werden, sodass Arbeitnehmer hier entsprechend ihren Bedürfnissen in eine Vorsorgekasse ihrer Wahl einzahlen können, um so unkompliziert und ohne Kosten vom Kapitalmarkt profitieren zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Individuelle Kapitalvorsorge fördern</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bis zu einer echten Pensionsreform bleibt die individuelle Kapital- und Altersvorsorge unerlässlich. Das absolute Mindestmaß an Verantwortung für die nächste Generation, das vom österreichischen Gesetzgeber zu erwarten ist, ist daher die Vereinfachung und Entlastung der individuellen Vorsorge.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Essenziell ist dafür die <span class="underline">Wiedereinführung der Behaltefrist</span> von einem Jahr, in der Form, wie sie bereits bis 2012 in Kraft war. So entfällt für private Anleger die KESt auf Kursgewinne für langfristig gehaltene Wertpapiere. Zusätzlich soll es vereinfacht werden, sein Aktiendepot umzuschlichten. So senkt man die Hürden, die mit der Auswahl der Positionen eines Depots verbunden sind, indem spätere Korrekturen ohne anfallende Kosten oder Steuern durchgeführt werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die vor allem bei jungen Generationen beliebten <span class="underline">Kryptowährungen</span> sollen sich in Besteuerung und Handhabung nicht von anderen Wertaufbewahrungsmitteln wie Gold unterscheiden. Dies umschließt auch die Abschaffung der Verifizierungspflichten von Kryptowallets.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Letztlich soll der Zugang zum Finanzmarkt und das Wissen über Kapital- und Altersvorsorge nicht einer gutbürgerlichen Bildungselite vorbehalten sein. Daher muss jede österreichische Schulbildung Kompetenzen im Bereich <span class="underline">Financial Literacy</span> beinhalten, die primär von externen Experten und durch direkte praktische Erfahrung, beispielsweise über die Verwendung von Musterdepots, vermittelt werden sollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Notmaßnahmen</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bis die nötige Pensionsreform endlich umgesetzt werden kann, müssen zusätzlich zu den oben beschriebenen Vereinfachungen der individuellen Kapitalvorsorge, mehrere Notmaßnahmen ergriffen werden. Ziel dieser ist die Abwendung einer völlig aus dem Ruder geratenen, finanziell nicht mehr stemmbaren Pensionspolitik zu mehr <span class="underline">Kostenwahrheit</span> im System.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sämtliche Sonderregelungen und Pensionsprivilegien müssen sofort abgeschafft werden. Alle staatlichen Pensionen sind in das ASVG zu überführen. Pensionen über der ASVG-Höchstpension sind nach Höhe der im Erwerbsleben tatsächlich geleisteten Beiträge zu kürzen, wobei die Kürzungen versicherungsmathematisch korrekt zu berechnen ist. Bei einem Pensionsantritt vor dem Referenzalter von derzeit 65 Jahren sind gleichermaßen Abschläge zu berechnen. Durch diese Maßnahmen muss sichergestellt werden, dass jedenfalls nicht noch mehr Geld aus dem Staatstopf in die Aufrechterhaltung unseres Pensionssystem fließt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>Wohnen</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wohnen stellt ein menschliches Grundbedürfnis dar. Jedem Bürger soll ein Wohnangebot nach seinen individuellen Bedürfnissen offenstehen. Der Zugang zu einer Mietwohnung darf dabei nicht von Alter, Glück oder Kontakten abhängen. Und auch der Traum vom Eigenheim muss in Österreich aus eigener Kraft realisierbar sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Mietfreiheit statt Mietfallen</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für ein Dach über dem Kopf sorgt der Zugang zu einem offenen Wohnungsmarkt mit einem ausgewogenen, vielfältigen Angebot. Ein solches Angebot kann aber nur dort entstehen, wo faire Verhältnisse zwischen Eigentümern und Mietern herrschen, die den Markt beleben und Wohnbau attraktiv machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das in Österreich historisch gewachsene Mietrecht ist mittlerweile <span class="underline">eines der europaweit restriktivsten</span>. Während die in Kraft gesetzten Regelungen aus redlichen Motiven – dem Schutz der Mieter und insbesondere spezieller Gruppen von Mietern – entstanden sind, sind diese vielfach nicht mehr zeitgemäß und in ihrem Gesamtausmaß schädlich für den Wohnungsmarkt. So sprechen die Zahlen oft gegen Renovierungen oder Neubauten, und so verhindert der starke Bestandschutz für Altmieter eine effektive Allokation des Wohnungsangebots zu Lasten der jungen Generationen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Mietrecht muss folglich dringend <span class="underline">flexibilisiert und liberalisiert</span> werden. Marktmechanismen dürfen nicht weiter durch überbordende Staatseingriffe ausgesetzt werden, insbesondere bei Altbauten im Vollanwendungsbereich des MRG. Daher muss das Verhältnis Mieter – Vermieter neu geordnet werden: Insbesondere sollen Mietverträge im Sinne der Privatautonomie sowohl vom Mieter als auch vom Vermieter unter Einhaltung einer dreimonatigen Frist gekündigt werden können. Da der Mieter von einer Kündigung üblicherweise stärker betroffen ist, sind gewisse Mieterschutzbestimmungen zu achten. Dazu gehören eine angemessene Kündigungsfrist und Rücksichtnahme auf besondere Schutzbedürftigkeit, wie bei Schwangerschaft, Behinderung oder hohem Alter. Auch die Möglichkeit in Altverträge eintreten zu können, muss auf Ausnahmesituationen beschränkt werden, um so das Phänomen des sogenannten „Mietadels“ zu unterbinden. Zudem sollen sich die Miethöhen grundsätzlich am Markt durch Angebot und Nachfrage bilden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Maßnahmen machen den privaten Wohnungsmarkt wesentlich attraktiver, was Investitionen begünstigt, Angebot schafft und schließlich die Preise auf angemessenem Niveau hält. Populistische Forderungen nach generellen Mietendeckeln, Leerstandsabgaben und Zweitwohnsitzabgaben lehnen wir ab. Diese schaffen keine einzige zusätzliche Wohnung, sondern verschärfen die bestehenden Probleme weiter.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Menschen statt Mauern fördern</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Personen mit einem geringen Einkommen, die marktübliche Mieten nicht aus eigener Kraft stemmen können, müssen durch die öffentliche Hand gestützt werden. <span class="underline">Subjektförderungen</span>, also finanzielle Beihilfen für Individuen in Einklang mit dem liberalen Bürgergeld, sind der richtige Weg, um soziale Härten abzufangen. Insbesondere die mangelnde Flexibilität und die fehlende soziale Treffsicherheit machen die Objektförderung zu einem oftmals untauglichen Mittel, um in Zukunft für leistbaren, attraktiven Wohnraum zu sorgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Günstige Mieten bauen</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen Bauen günstiger machen. Durch die Vielzahl von Vorschriften entstehen massive Kosten. Unser Ziel ist es, kostenverursachende Normen und unnötige Vorschriften (z.B. überschießende Stellplatzverordnung) auf Bundes-, Landes- und vor allem Gemeindeebene zu verringern und zu vermeiden und den Entscheidern eine transparente Grundlage für ihr Handeln zur Verfügung zu stellen. Bei sicherheitsrelevanten Themen soll zukünftig ein strenges Haftungsrecht die überhandnehmenden Gebote und Verbote ablösen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Das erste Eigenheim</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Traum von den eigenen vier Wänden muss Realität werden können. Um dies leichter zu verwirklichen, fordern wir einen Strauß an Maßnahmen, die den Kauf einer neuen Immobilie vergünstigen. Insbesondere die <span class="underline">Aussetzung der Grunderwerbsteuer beim Kauf der ersten Immobilie</span>, sowie die Abschaffung der Grundbuchgebühren erachten wir als essenziell.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zudem wollen wir Mietkauf-Modelle ausbauen. Bewohner von Gemeinde- oder Genossenschaftswohnungen sollen die Option erhalten, ihre derzeitigen Mietverträge in Mietkaufverträge umzuwandeln. Wir schlagen ein <span class="underline">Flexi-Mietkauf-System</span> vor, nach welcher der Betroffene während der Phase eines Mietkaufs seine Wohnung wechseln kann. Bisherige Zahlungen sollen für den Mietkauf der neuen Gemeinde- oder Genossenschaftswohnung angerechnet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Sozial treffsicherer Wohnbau</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der soziale Wohnbau soll in erster Linie jenen zugutekommen, die ihn wirklich benötigen. Sozialer Wohnbau hat aber nicht die Funktion über Steuermittel privilegiertes Wohnen zu ermöglichen. Deshalb fordern wir ein unbürokratisches Einkommensmonitoring, um die soziale Treffsicherheit zu erhöhen. Außerdem muss die Vergabe von „sozialen“ Wohnungen endlich transparent ablaufen. Es braucht objektive und transparente Kriterien, die die Lebensrealität von jungen Menschen berücksichtigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Raumplanung - Neu bauen mit Plan</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neubauprojekte sollen kosteneffizient und ökologisch sinnvoll gebündelt werden. Statt zersiedelten Gebieten, braucht es kompaktere Siedlungskerne. Um diese zu verwirklichen, fordern wir, dass die <span class="underline">Flächenwidmungskompetenz</span> den Gemeinden entzogen und auf eine überregionale Ebene übertragen wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir stehen zum Prinzip der <span class="underline">qualitätsvollen Innenverdichtung</span>. Wohnraum muss wieder in die Höhe und nicht mehr in die Breite wachsen und dazu müssen Baurichtlinien gelockert werden. Die Verdichtung eines Siedlungskernes muss dabei einhergehen mit dem Ausbau von Infrastruktur, die nachhaltige Mobilität sicher ermöglicht und durch umfassende Begrünung im öffentlichen Raum begleitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür soll die baulich schwierige und daher teure Bebauung von bereits versiegelten Flächen und das Füllen von innerörtlichen Lücken steuerlich begünstigt werden. Außerdem müssen baurechtliche Richtlinien vereinfacht werden, um die Sanierung von alten Gebäuden zu erleichtern und kostengünstigeres Bauen zu ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>Klima und Umwelt</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Schutz unseres Planeten ist die drängendste globale Herausforderung. Wir setzen uns für einen umweltbewussten Ansatz ein, der auf individuellen Freiheiten, wirtschaftlicher Entwicklung und verantwortungsvoller Nutzung unserer Ressourcen basiert. Dabei gehen Ökologie und Ökonomie Hand in Hand, denn nur, wenn es gelingt, Konsumbedürfnisse insbesondere im Energiebereich sicher, sauber und bezahlbar zu befriedigen, kann Umwelt- und Klimapolitik gelingen. Dafür müssen innovative Lösungen forciert und Marktmechanismen genutzt werden, um die Klimaziele unter Wahrung persönlicher wie wirtschaftlicher Freiheit zu erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Lenkungseffekte nutzen</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen auf einen marktwirtschaftlichen Ansatz, bei dem die Kosten von Klimabelastungen grundsätzlich nach dem Verursacherprinzip verteilt werden. Dafür müssen klimaschädliche Externalitäten internalisiert und somit in die Preisbildung einbezogen werden. Unternehmer wie Individuen haben so direkte Anreize, auf umweltfreundliche Verhaltensweisen und Produkte zu setzen. Konkret soll daher in Kombination mit innovationsfördernden Maßnahmen ein <span class="underline">EU-weiter CO<sub>2</sub>-Preis eingeführt</span> werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns außerdem für die <span class="underline">Einführung von CO<sub>2</sub>-Zöllen</span> ein, um internationale Anstrengungen zur Bekämpfung des Klimawandels zu unterstützen. Durch diese kann sichergestellt werden, dass für Unternehmen aus Ländern mit strengeren Umweltauflagen kein Wettbewerbsnachteil entsteht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Sinne der ökologischen Kostenwahrheit müssen außerdem sämtliche <span class="underline">fossile Subventionen</span>, wie etwa des Dieselprivilegs und der Pendlerpauschaule <span class="underline">gestoppt</span> werden. Die Förderung von zusätzlicher Feinstaub- und CO<sub>2</sub>-Belastung steht in diametralem Widerspruch zu allen Bemühungen, die Folgen des Klimawandels einzudämmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Energiestrategie für eine nachhaltige Zukunft</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir bekennen uns zu einer <span class="underline">zukunftsorientierten Energiestrategie</span>, die auf marktwirtschaftlichen Prinzipien, technologischer Innovation und individueller Entscheidungsfreiheit fußt. Unser Ziel ist es, eine nachhaltige und stabile Energieversorgung sicherzustellen, welche die Umwelt schont und unseren gesellschaftlichen Wohlstand sichert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen auf die <span class="underline">Förderung von Forschung und Entwicklung</span>, um innovative Technologien voranzutreiben. Für private Unternehmen, Startups sowie Hochschulen sollen Anreize geschaffen werden, um innovative Lösungen zu erarbeiten. Insbesondere soll auch die Forschung im Bereich der <span class="underline">Energiespeicherung</span> gefördert werden, um beständige Lösungen für ein zuverlässiges Energiesystem zu entwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In vielen Bundesländern verhindern Zonierungsgesetze effektiv den Bau von Windkraftanlagen. Diese sollen <span class="underline">angepasst und gelockert</span> werden, sodass die Entwicklung erneuerbarer Windenergien vorangetrieben werden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir befürworten eine <span class="underline">diversifizierte Energieversorgung</span>, die auf verschiedenen Energiequellen basiert, einschließlich erneuerbarer Energien wie Solarenergie, Windenergie, Wasserkraft, Biomasse und Geothermie. Zugleich unterstützen wir eine <span class="underline">technologieoffene Debatte</span>, um auch über die Nutzung von Kernenergie und sauberer fossiler Energien wie Erdgas sachlich zu diskutieren. Um den Energieverbrauch zu optimieren und Ressourcen zu schonen, setzen wir auf Effizienzmaßnahmen und intelligente Technologien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Naturschutz durch Renaturierung</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Naturschutz durch <span class="underline">Renaturierung von Ökosystemen</span> ist von zentraler Bedeutung für den Erhalt der Biodiversität und die Wiederherstellung von natürlichen Lebensräumen. Dabei werden Ökosysteme, die durch menschliche Aktivitäten geschädigt wurden, durch gezielte Maßnahmen revitalisiert und in ihren natürlichen, funktionalen Zustand zurückgeführt. So können Feuchtgebiete wiederhergestellt, Waldgebiete aufgeforstet und Flussläufe sowie Uferzonen renaturiert werden. Ein weiterer entscheidender Aspekt der Renaturierung ist das Management invasiver Arten, um die heimische Flora und Fauna zu schützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Stärkung von Schutzgebieten und nachhaltigem Tourismus</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine effektive Verwaltung und Erweiterung von Schutzgebieten sind von entscheidender Bedeutung, um die natürliche Vielfalt zu schützen. Durch eine <span class="underline">professionelle und gut koordinierte Verwaltung</span> können Ökosysteme bewahrt, bedrohte Arten geschützt sowie der Erholungswert für Besucher gewährleistet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Nachhaltiger Tourismus</span> respektiert die ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Grenzen einer Destination. Dies bedeutet, Tourismus zu fördern, der lokale Gemeinschaften unterstützt, die Umwelt respektiert und den Besuchern ein authentisches Naturerlebnis bietet, ohne die Natur zu schädigen. Die Zusammenarbeit mit touristischen Unternehmen und Verbänden ist entscheidend, um nachhaltige Praktiken zu fördern. Anreize, Zertifizierungen und Schulungen können Anbieter motivieren, Umweltstandards einzuhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Nachhaltige Raumplanung und Infrastruktur</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine nachhaltige Raumplanung und Infrastruktur stellen den Schutz und die Wiederherstellung der Umwelt in den Mittelpunkt. Wir setzen auf eine <span class="underline">moderne, innovative und effiziente Gestaltung des öffentlichen Raums</span>, die im Einklang mit ökologischer Verantwortung steht und gleichzeitig individuelle Freiheiten respektiert. Hier ist insbesondere dem rasant fortschreitenden Flächenfraß Einhalt zu gebieten. Den Bundesländern sollen über den Finanzausgleich finanzielle Mittel gestrichen werden, wenn unverhältnismäßig viel Boden versiegelt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein effektiver Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, Radwege und Fußgängerzonen sollen eine <span class="underline">umweltfreundliche Mobilität</span> ermöglichen. Außerdem kann die Nutzung von Smart-City-Technologien und digitalen Lösungen die Ressourcennutzung optimieren und eine nachhaltige Raumentwicklung fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>Außen- und Verteidigungspolitik</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die aktuellen Zeiten sind geprägt von Unsicherheiten, die geopolitische Weltordnung ist im Wandel und es kommt vermehrt zu aggressiven Konfrontationen bis hin zu neuen Kriegen. Gerade jetzt sind stabile außenpolitische Bündnisse und Partner für Österreich sowie ein verteidigungsfähiges, gut ausgerüstetes Militär essenziell. Um unseren Wohlstand sowie unsere Verteidigung zu garantieren, braucht es gemeinsame europäische Lösungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In außen- und sicherheitspolitischen Fragen soll die EU nicht widersprüchliche, nationalstaatliche Interessen verfolgen, sondern international <span class="underline">geeint mit einer Stimme</span> sprechen. Daher soll die Position des Hohen Vertreters für Außen- und Sicherheitspolitik zu einem echten EU-Außenminister aufgewertet werden und so die Frage „Who do I call if I want to call Europe?“ endgültig beantworten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der <span class="underline">Europäische Auswärtige Dienst</span> soll zudem gestärkt werden. Die Kompetenzen der Vertretungen der EU im Ausland sollen erweitert werden, um beispielsweise die gemeinsame Ausstellung von Visa durch „EU-Botschaften“ zu ermöglichen. Ein solches Modell der „Botschaft mit 27 Flaggen“ führt zu einheitlichen Vergabeprozess, ermöglicht Kosteneinsparungen und erlaubt eine vereinfachte Kommunikation zwischen den Mitgliedstaaten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Europäisches Berufsheer statt provinzieller Zwangsarmee</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Wehrhaftigkeit unseres Staats zu garantieren, müssen wir die Landesverteidigung in die Hände von Profis geben und nicht in die von Maturanten. Die <span class="underline">Wehrpflicht ist ein unverhältnismäßiger Eingriff</span> in die freie Lebensgestaltung junger Männer. Ein Berufsheer ist längst überfällig und dringend nötig, um für die Herausforderungen der Moderne gewappnet zu sein. Auch die Anschaffung von modernem Equipment und Waffensystemen ist längst überfällig. Als staatliche Kernaufgabe muss die Finanzierung der Militärs daher endlich priorisiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als überzeugte Europäer ist uns bewusst, dass nur ein <span class="underline">geeintes und starkes Europa</span> effektiv gegen Cyberkriegsführung, die Bedrohung kritischer Infrastruktur und Terrorismus vorgehen kann. Die Zusammenarbeit der europäischen Nachrichtendienste muss weiter verstärkt werden und auch der Schutz der kritischen Infrastruktur, insbesondere bei grenzüberschreitender Nutzung, in europäischer Zusammenarbeit erfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Langfristig sind wir außerdem für ein <span class="underline">europäisches Militär</span>, das die europäische Bevölkerung im Notfall effektiv verteidigen kann. Diese EU-Armee soll eng mit unseren Verbündeten zusammenarbeiten, um unser Lebensmodell der liberalen Demokratie bestmöglich zu verteidigen. Konsequenterweise soll daher die österreichische Neutralität mittelfristig abgeschafft werden. Kurzfristig muss zumindest die Beschaffung von Verteidigungsmitteln primär auf europäischer Ebene erfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Freihandel schafft Wohlstand</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Freihandel schafft Wohlstand und stiftet Frieden. Wir wollen <span class="underline">Freihandel fördern und fordern</span>, denn vom freien Handel zwischen Demokratien profitieren am Ende alle. Eine freie Marktwirtschaft zeichnet sich nicht nur durch den innerstaatlichen, sondern vor allem auch durch den internationalen Handel aus. Diese in den letzten zwei Jahrhunderten stattfindende Globalisierung ist die Grundlage unseres heutigen Wohlstands.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenige Länder haben vom freien Güter- und Personenverkehr des EU-Binnenmarktes so sehr profitiert wie Österreich. Wir wollen eine <span class="underline">Ausweitung und Vertiefung des Binnenmarktes</span>, um den Wohlstand auch zukünftig zu sichern und auszubauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der europäische Binnenmarkt soll durch den <span class="underline">Abschluss von Freihandelsabkommen</span> profitieren. Durch Freihandelsabkommen genießen europäische Erzeugnisse einen größeren Absatzmarkt, während europäische Konsumenten mehr Wahlfreiheit in ihren Einkäufen erhalten. Insbesondere österreichische Unternehmer konnten so in der Vergangenheit überdurchschnittlich profitieren. Alleingänge der österreichischen Bundesregierung in Form von Vetos gegen europäisch verhandelte Freihandelsabkommen, sind strikt abzulehnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Darüber hinaus wollen wir den Handel mit anderen Staaten nutzen, um <span class="underline">unsere Werte und Produktionsstandards</span> zu exportieren. In Anbetracht der Entwicklungen in Afrika, wo China und Russland die EU wie auch die USA durch eine werteneutrale Handels- und Investitionspolitik nahezu verdrängt haben, ist aber Zurückhaltung bei vertraglichen Wertegeboten geboten. Liberale Demokratie und die Achtung der Menschenrechte muss man international vorleben, diese kann man nicht einfach vertraglich aufoktroyieren. Oft sind daher kleine Schritte nachhaltiger. In diesem Sinne sollen zumindest europäische Umweltstandards zur Erreichung der Pariser Klimaziele in jedem Freihandelsabkommen durch entsprechende Auflagen und Mindestanforderungen enthalten sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Souveränität und Schutz liberaler Demokratien</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir bekennen uns klar zur <span class="underline">Unterstützung liberaler Demokratien</span> im Kampf gegen Diktaturen zur Wahrung ihrer Freiheit, wie aktuell in Taiwan, das von der autoritären kommunistischen Volksrepublik China bedroht wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir <span class="underline">verurteilen</span> außerdem klar <span class="underline">terroristische Handlungen</span>, die für Unsicherheit, schlimmstenfalls aber auch zum Verlust von Menschenleben und zu internationalen Konflikten, führen. Der Angriff der Hamas auf israelische Zivilisten ist ein deutliches Beispiel für die Provokation von Kriegen durch Terrororganisationen, die entschlossen bekämpft werden müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Völkerrecht ist von Staaten nicht als Empfehlung, sondern als <span class="underline">bindendes Regelwerk</span> zu verstehen. Völkerrechtswidrige Kriegshandlungen untergraben das Fundament internationaler Normen und den Schutz unschuldiger Menschenleben. Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine ist ein deutliches und schwerwiegenderes Beispiel für eklatante Verletzungen des Völkerrechts, denen wir vehement entgegentreten müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Reform internationaler Institutionen</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Internationale Institutionen wie etwa die Vereinten Nationen oder die Welthandelsorganisation haben oft nicht genügend Mittel, um ihren Aufgaben nachzukommen. Gerade in Zeiten des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine, sowie der wirtschaftlichen Dreistigkeit Chinas beispielsweise in der Missachtung jeglicher Regeln von intellektuellem Eigentum, sind handlungsfähige internationale Organisationen essenziell.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Vereinten Nationen sollen ein strukturiertes <span class="underline">Forum für Dialog, Zusammenarbeit und Entscheidungsfindung</span> auf globaler Ebene sein, doch um diesem Anspruch gerecht zu werden, muss die UN fundamental reformiert werden. Das allzu oft hinderliche Vetorecht einzelner Staaten verleiht zwar den getroffenen Beschlüssen mehr Gewicht, darf jedoch angesichts des globalen Wandels kein dogmatisches Artefakt der Gründungszeit bleiben, sondern muss laufend hinterfragt werden. Die UN muss zukünftig in der Lage sein, als oberste friedensstiftende und völkerverbindende Instanz aufzutreten, deren Hauptaufgabe es ist, kriegerische Auseinandersetzungen zu vermeiden und ein Zusammenleben der Menschheit im bestmöglichen Maße zu ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um zudem Rechtssicherheit im internationalen Wirtschaftswesen sowie Schutz vor staatlicher Willkür zu gewährleisten, fordern wir die Errichtung eines <span class="underline">unabhängigen, internationalen Handelsgerichtshofs</span>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>Vereintes Europa</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Europäische Union ist als Garant unseres Wohlstandes und als integraler Bestandteil unseres täglichen Lebens nicht mehr wegzudenken. Nie war die europäische Bevölkerung so frei, nie so wohlhabend und nie so geprägt von Frieden. Um jetzt den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts effektiv entgegenzutreten, müssen wir das Projekt Europa weiterentwickeln und vertiefen. Daher fordern wir die Vereinigten Staaten von Europa.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Reform der europäischen Institutionen</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um eine entscheidungsfähige EU zu sichern, muss das <span class="underline">Einstimmigkeitsprinzip im Rat abgeschafft</span> werden. Nur so kann man Staaten mit autokratischen Tendenzen wie Ungarn und Polen den Wind aus den Segeln nehmen und verhindern, dass einzelne Staaten wichtige Reformen aufgrund nationalstaatlichen Denkens blockieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um eine bürgernahe EU zu schaffen, die Vertrauen und Ansehen genießt, müssen <span class="underline">direkte Wahlen</span> garantiert werden. Deshalb sollen für die Wahl zum Europäischen Parlament europaweite Wahllisten aufgestellt werden und der Kommissionspräsident direkt gewählt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Europäische Kommission soll zu einer <span class="underline">echten europäischen Regierung</span> aufgewertet werden, deren Zusammensetzung nicht von der Anzahl der Mitgliedstaaten abhängt, sondern aus Mitgliedern des Parlaments gebildet wird und daher eine größere Flexibilität bei der Definition der Aufgabenbereiche hat. Das Europäische Parlament wiederum soll durch Gewährung des Initiativrechts in seiner Bedeutung aufgewertet werden. Als föderales Element soll ihm der Rat als gleichberechtigte zweite Kammer zur Seite gestellt werden. Der Europäische Rat soll ersatzlos abgeschafft werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um den Mitgliedstaaten Raum für eigene Entfaltung zu lassen, soll das Subsidiaritätsprinzips auch im Laufe kommender Reformen beibehalten und stringent eingehalten werden. So werden die <span class="underline">regionalen Bedürfnisse und Unterschiede</span> durch die Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit der entsprechenden Ebenen berücksichtigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Verantwortungsvolle Finanzpolitik</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade in Zeiten der steigenden Zinsen, zeigt sich einmal mehr, wie wichtig eine <span class="underline">nachhaltige und verantwortungsvolle Haushaltspolitik</span> ist. Die EU und die Mitgliedstaaten müssen Förderungen effizienter gestalten, Missbrauch durch Nationalstaaten verhindern und Kosten einsparen. Wir bekennen uns zu den Maastricht-Kriterien und wollen, dass die Staaten diese in Zukunft wieder achten und umsetzen, um der nächsten Generationen Willen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns für eine zurückhaltende und möglichst marktnahe Geldpolitik ein. Die EZB soll daher umfassend reformiert werden und sich zukünftig einzig auf den <span class="underline">Erhalt der Geldwertstabilität</span> konzentrieren, um ihre politische Unabhängigkeit zu wahren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Europäisches Asylsystem</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die derzeit unkontrollierte Migration nach Europa ist eine der großen Herausforderungen unserer Generation. Auch diese können wir nur als geeintes und solidarisches Europa bewältigen - es kann nicht sein, dass dieses Problem auf einige wenige Mitgliedsstaaten abgeladen wird. Es braucht endlich eine <span class="underline">gesamteuropäische Asyllösung</span>, an der sich alle Mitgliedsstaaten beteiligen. Die Asylwerber sollen verbindlich auf alle Mitgliedstaaten aufgeteilt werden, wobei die Verteilung sich nach der Bevölkerungszahl, dem Bruttoinlandsprodukt und den bisher erbrachten Leistungen in Bezug auf Asylwerber richten soll. In diesem Zusammenhang soll auch eine Residenzpflicht eingeführt werden. Asylverfahren müssen schneller abgewickelt werden, um Schutzbedürftigen möglichst schnell zu helfen und Missbrauch zu verhindern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Straffällige Asylwerber sollen schneller abgeschoben und außer Landes gebracht werden. Die EU soll <span class="underline">Rückführungsabkommen</span> abschließen, in denen sich die Herkunftsstaaten zur Rücknahme der abgelehnten Asylwerber verpflichten. Nur so kann ein funktionierendes Asylsystem Bestand haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Integration und Eingliederung der Geflüchteten zu gewährleisten, sollen verpflichtende Sprachkurse zur Verfügung gestellt werden. Um Schleppern das Geschäft zu erschweren, fordern wir einen <span class="underline">effektiven Grenzschutz</span>, an dem sich alle EU-Staaten beteiligen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern eine Stärkung des Integrationsjahrs für Asylberechtigte und Asylwerber mit hoher Bleibewahrscheinlichkeit sowie die Umsetzung einer <span class="underline">individuellen Integrationsvereinbarung inklusive Sanktionen bei Verletzungen</span>. Gleichzeitig fordern wir einen Ausbau der Sachleistungen und eine Reduktion der Geldleistungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Demokratische Mitbestimmung durch Unionsbürger</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Europäer sind heute durch europaweit wechselnde Studienorte und Arbeitsstätten sowie Familie und Freunden mit bunt gemischten Staatsbürgerschaften in ganz Europa daheim. Ganz im Sinne der europäischen Integration sollen in Österreich lebenden <span class="underline">Unionsbürgern die vollen demokratischen Teilhaberechte</span> zukommen. Wir bekennen uns auch zum Wahlrecht ab dem Alter von 16 Jahren für jeden Bürger bei den EU-Wahlen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>Verantwortung übernehmen - Liberale Regierungsarbeit</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Politik ist kein Selbstzweck. Genauso wenig das vorliegende Programm. Dieses soll nicht in einer dunklen Schublade enden, sondern Veränderung in unserem schönen Land bewirken. Der Verdienst für das große Ganze durch teils auch <strong><span class="underline">kleinere, aber dafür realisierbare Schritte</span></strong> ist gegenüber sturer Ideologie zu bevorzugen. In diesem Sinne listen wir in diesem Kapitel zwölf Punkte auf, die im Zuge einer liberalen Regierungsverantwortung jedenfalls umgesetzt werden sollen, um die Weichen für eine bessere Zukunft zu stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um das <strong>Aufstiegsversprechen zu erneuern</strong>, sodass sich auch die junge Generation in Österreich durch eigene Kraft etwas aufbauen kann, soll …</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die <span class="underline">Steuer- und Abgabenlast drastisch gesenkt</span> werden, um vor allem jungen Berufstätigen mehr finanziellen Spielraum zu ermöglichen;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die <span class="underline">Grunderwerbssteuer </span>beim Kauf der ersten Immobilie <span class="underline">ausgesetzt</span> werden;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die <span class="underline">Behaltefrist für Wertpapiere</span> für Privatanleger wieder eingeführt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um <strong>Wohlstand in Österreich</strong> langfristig zu sichern, muss der unternehmerfeindlichen Überregulierung Einhalt geboten werden. Daher soll …</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die <span class="underline">Gewerbeordnung entrümpelt</span> werden, indem vor allem gebundene Gewerbe abgeschafft und Qualifikationsnachweise auf das Nötigste reduziert werden;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>der <span class="underline">Wirtschaftsstandort nicht</span> durch eine Verschärfung des Arbeitskräftemangels durch die Einführung einer gesetzlichen 32-Stunden-Woche <span class="underline">geschwächt</span> werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um weg von Biedermeier-Sentimenten hin zum <strong>italienischen Dolce Vita mit niederländischem Chill-Faktor</strong> zu kommen, soll …</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die <span class="underline">Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten</span> schrittweise vorangetrieben werden;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Kriminalisierung von Cannabis zu Gunsten der <span class="underline">kontrollierten Freigabe</span> abgeschafft werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um im Sinne der <strong>Generationengerechtigkeit</strong> erste Schritte Richtung zukunftsfähiger Planet, sowie nachhaltiger Staatshaushalt und zukunftsfittes Pensionssystem zu sichern, soll …</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein <span class="underline">Stopp klimaschädlicher Subventionen</span> umgesetzt werden;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein aktiver <span class="underline">Abbau der Staatsschulden</span> betrieben werden;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die <span class="underline">Aktienpension</span> durch eine Öffnung der betrieblichen Altersvorsorge ermöglicht und das <span class="underline">Pensionsantrittsalter nachhaltig erhöht</span> werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um das <strong>österreichische Bildungssystem</strong> zumindest im Rahmen der Kompetenzen einer Bundesregierung ein Stück lebensnäher auszugestalten und den Hochschulen ein Stück mehr Exzellenz zu erlauben, soll …</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>in einem <span class="underline">ersten Schritt Richtung völliger Schulautonomie</span> ein geförderter Rahmen geschaffen werden, der es Schulen über eine private Trägerschaft bei gleichzeitig öffentlicher Finanzierung und ohne Schulgelder ermöglicht, finanzielle, personelle sowie pädagogische Autonomie zu erlangen und so zu <span class="underline">Chancenschulen</span> zu werden, die die Schüler in den Mittelpunkt stellen;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Finanzierung der Hochschulen durch <span class="underline">nachgelagerte Studienbeiträge</span> verbessert werden.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 24 Oct 2023 00:18:22 +0000</pubDate>
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                        <title>A12NEU: Gefesselter Staat, glückliche Bürger</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/xxviiibuko/Gefesselter_Staat_glueckliche_Buerger-36189</link>
                        <author>Bundeskongress (eine Gegenstimme) (beschlossen am: 22.10.2023)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><strong>Hintergrund</strong></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Hauptproblem moderner Wohlfahrtsstaaten bzw. Demokratien ist es, das richtige Verhältnis von gegenwärtigem Konsum, effektiver Erfüllung von staatlichen Kernaufgaben und langfristigen Zukunftsinvestitionen zu finden. Politiker, die für finanzielles Maßhalten und eine langfristig nachhaltige Lastenverteilung über Generationen hinweg eintreten, sind oft genug in der Minderheit und werden durch Politiker, die vollmundig verheißungsvolle Versprechungen machen, bei Wahlen ausgestochen. Dazu mag der fünfjährige Wahlzyklus das seine beitragen. Wer denkt schon an die Auswirkungen seines Handelns in 20 Jahren, wenn er oder sie sich in drei, vier, fünf Jahren einer Wahl stellen muss, die über das jeweilige politische Schicksal entscheidet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zwar ist es richtig und notwendig, dass Bürger vehement an das Verantwortungsgefühl der gerade aktuellen Politikergeneration appellieren, aber dies allein wird das skizzierte strukturelle Problem der unterschiedlichen Zeithorizonte nicht lösen können. Was es braucht, sind ebenso strukturelle Schranken, welche die Bevölkerung den politischen Akteuren auferlegt und welche die vorhandenen negativen Anreize ausgleichen oder zumindest abschwächen und damit verantwortungsvollen Politikern mit langfristigem Blick die notwendige Unterstützung zukommen lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><strong>Ausgabenbremse als Turbo der Generationenfairness</strong></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges kennt die Entwicklung der Ausgaben des österreichischen Staates so wie in den meisten westlichen Demokratien praktisch nur eine Richtung: nach oben. Dies lässt sich nicht nur, aber vor allem, auf die immens gestiegenen Sozialausgaben zurückführen. Als Anteil an der gesamten Wirtschaftsentwicklung (BIP) gemessen betrugen diese im Vor-Pandemie-Jahr 2019 bereits <strong>29,3 Prozent</strong><a href="https://word-edit.officeapps.live.com/we/wordeditorframe.aspx?new=1&amp;ui=de-DE&amp;rs=de-AT&amp;hid=EJ78vqDYx0yXm2uQ8vaxog.0&amp;wopisrc=https%3A%2F%2Fwopi.onedrive.com%2Fwopi%2Ffiles%2F490E6DBED59B5C62!4696&amp;wdo=1&amp;wde=docx&amp;sc=host%3D%26qt%3DDefault&amp;mscc=1&amp;wdp=0&amp;uih=OneDrive&amp;jsapi=1&amp;jsapiver=v2&amp;corrid=c596cfc2-43e0-41dd-9cb9-978787e73f82&amp;usid=c596cfc2-43e0-41dd-9cb9-978787e73f82&amp;newsession=1&amp;sftc=1&amp;wdorigin=SDX.Skydrive*Root&amp;wdhostclicktime=1666692844007&amp;wdredirectionreason=Unified_SingleFlush#_ftn1"><sup>[1]</sup></a>. Vom finanziellen Kuchen der österreichischen Staatsausgaben nahmen sie im selben Jahr sogar <strong>41,4 Prozent</strong> ein<a href="https://word-edit.officeapps.live.com/we/wordeditorframe.aspx?new=1&amp;ui=de-DE&amp;rs=de-AT&amp;hid=EJ78vqDYx0yXm2uQ8vaxog.0&amp;wopisrc=https%3A%2F%2Fwopi.onedrive.com%2Fwopi%2Ffiles%2F490E6DBED59B5C62!4696&amp;wdo=1&amp;wde=docx&amp;sc=host%3D%26qt%3DDefault&amp;mscc=1&amp;wdp=0&amp;uih=OneDrive&amp;jsapi=1&amp;jsapiver=v2&amp;corrid=c596cfc2-43e0-41dd-9cb9-978787e73f82&amp;usid=c596cfc2-43e0-41dd-9cb9-978787e73f82&amp;newsession=1&amp;sftc=1&amp;wdorigin=SDX.Skydrive*Root&amp;wdhostclicktime=1666692844007&amp;wdredirectionreason=Unified_SingleFlush#_ftn2"><sup>[2]</sup></a>. Es flossen somit ganze 41 Cent von jedem Euro Staatsausgaben in die sozialen Sicherungsnetze. Durch die Coronakrise gab es noch einmal einen sprunghaften Anstieg und die Sozialausgaben erreichten laut Statistik Austria im Laufe des Jahres 2020 satte <strong>34,1 Prozent </strong>des BIP und damit ihren bisherigen Höchststand<a href="https://word-edit.officeapps.live.com/we/wordeditorframe.aspx?new=1&amp;ui=de-DE&amp;rs=de-AT&amp;hid=EJ78vqDYx0yXm2uQ8vaxog.0&amp;wopisrc=https%3A%2F%2Fwopi.onedrive.com%2Fwopi%2Ffiles%2F490E6DBED59B5C62!4696&amp;wdo=1&amp;wde=docx&amp;sc=host%3D%26qt%3DDefault&amp;mscc=1&amp;wdp=0&amp;uih=OneDrive&amp;jsapi=1&amp;jsapiver=v2&amp;corrid=c596cfc2-43e0-41dd-9cb9-978787e73f82&amp;usid=c596cfc2-43e0-41dd-9cb9-978787e73f82&amp;newsession=1&amp;sftc=1&amp;wdorigin=SDX.Skydrive*Root&amp;wdhostclicktime=1666692844007&amp;wdredirectionreason=Unified_SingleFlush#_ftn3"><sup>[3]</sup></a>. Zwar kam es in den Folgejahren nach Ende der Pandemie wieder zu einem Rückgang (im Jahr 2022 betrug die Sozialquote „nur“ noch <strong>30,5 Prozent </strong>des BIP)<a href="https://word-edit.officeapps.live.com/we/wordeditorframe.aspx?new=1&amp;ui=de-DE&amp;rs=de-AT&amp;hid=EJ78vqDYx0yXm2uQ8vaxog.0&amp;wopisrc=https%3A%2F%2Fwopi.onedrive.com%2Fwopi%2Ffiles%2F490E6DBED59B5C62!4696&amp;wdo=1&amp;wde=docx&amp;sc=host%3D%26qt%3DDefault&amp;mscc=1&amp;wdp=0&amp;uih=OneDrive&amp;jsapi=1&amp;jsapiver=v2&amp;corrid=c596cfc2-43e0-41dd-9cb9-978787e73f82&amp;usid=c596cfc2-43e0-41dd-9cb9-978787e73f82&amp;newsession=1&amp;sftc=1&amp;wdorigin=SDX.Skydrive*Root&amp;wdhostclicktime=1666692844007&amp;wdredirectionreason=Unified_SingleFlush#_ftn4"><sup>[4]</sup></a>, steigende staatliche Verpflichtungen vor allem im Bereich der Pensionen, Gesundheit und Pflege bleiben aber auch in Zukunft Ausgabentreiber.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um all dies zu finanzieren, wurde bereits in der Vergangenheit neben einer stark steigenden Abgabenquote ein immer größerer Schuldenberg angehäuft. Im Vor-Pandemie-Jahr 2019 betrug dieser <strong>70,6 Prozent </strong>des BIP.<a href="https://word-edit.officeapps.live.com/we/wordeditorframe.aspx?new=1&amp;ui=de-DE&amp;rs=de-AT&amp;hid=EJ78vqDYx0yXm2uQ8vaxog.0&amp;wopisrc=https%3A%2F%2Fwopi.onedrive.com%2Fwopi%2Ffiles%2F490E6DBED59B5C62!4696&amp;wdo=1&amp;wde=docx&amp;sc=host%3D%26qt%3DDefault&amp;mscc=1&amp;wdp=0&amp;uih=OneDrive&amp;jsapi=1&amp;jsapiver=v2&amp;corrid=c596cfc2-43e0-41dd-9cb9-978787e73f82&amp;usid=c596cfc2-43e0-41dd-9cb9-978787e73f82&amp;newsession=1&amp;sftc=1&amp;wdorigin=SDX.Skydrive*Root&amp;wdhostclicktime=1666692844007&amp;wdredirectionreason=Unified_SingleFlush#_ftn5"><sup>[5]</sup></a> 2022 erreichte man nach den Ausgabenexzessen während der Coronapandemie einen Wert von <strong>78,4 Prozent</strong> des BIP – fast 20 Prozentpunkte über dem diesbezüglichen Maastricht Grenzwert.<a href="https://word-edit.officeapps.live.com/we/wordeditorframe.aspx?new=1&amp;ui=de-DE&amp;rs=de-AT&amp;hid=EJ78vqDYx0yXm2uQ8vaxog.0&amp;wopisrc=https%3A%2F%2Fwopi.onedrive.com%2Fwopi%2Ffiles%2F490E6DBED59B5C62!4696&amp;wdo=1&amp;wde=docx&amp;sc=host%3D%26qt%3DDefault&amp;mscc=1&amp;wdp=0&amp;uih=OneDrive&amp;jsapi=1&amp;jsapiver=v2&amp;corrid=c596cfc2-43e0-41dd-9cb9-978787e73f82&amp;usid=c596cfc2-43e0-41dd-9cb9-978787e73f82&amp;newsession=1&amp;sftc=1&amp;wdorigin=SDX.Skydrive*Root&amp;wdhostclicktime=1666692844007&amp;wdredirectionreason=Unified_SingleFlush#_ftn6"><sup>[6]</sup></a> Im Vergleich zu Österreich schaffte es Schweden nach Einführung einer Ausgabenbremse in den 90ern seine Staatsverschuldung von einem Wert um die 70 Prozent zu halbieren und damit die Interessen und den finanziellen Handlungsspielraum nächster Generationen zu wahren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir JUNOS - Junge Liberale NEOS anerkennen die moderne Errungenschaft effektiver sozialer Sicherungsnetze, welche es allen Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, ihr Leben geschützt vor Schicksalsschlägen und herkömmlichen Lebensrisiken in Freiheit und größtmöglicher Unabhängigkeit zu gestalten. Gleichzeitig ist es für uns Liberale selbstverständlich, dass jedes Mitglied der Gesellschaft die Pflicht hat, diese Netze nur so lange und in einem Ausmaß in Anspruch zu nehmen, die seiner unverschuldeten Notlage und/oder seinen vorherigen Beitragszahlungen entspricht. Neben dieser Verpflichtung des Einzelnen gibt es aber auch eine Verpflichtung des Staates, seine eigentlichen Kernaufgaben der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung, Sicherheit und Verwaltung sowie wichtige Zukunftsinvestitionen nicht zugunsten erhöhter Sozialausgaben und Konsums in der Gegenwart zu vernachlässigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade Letzteres droht ansonsten zu einem Mühlstein für nächste Generationen zu werden, die sich nicht mehr auf die sozialen Sicherungssysteme verlassen können werden, wenn sie diese einmal brauchen. Als JUNOS - Junge Liberale NEOS sehen wir es als unsere liberale Pflicht an, uns für generationenübergreifende Fairness und nachhaltige staatliche Sozialsysteme einzusetzen, welche die Freiheit und Rechte der Nachgeborenen achten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aus diesen Gründen setzen wir uns für die Einführung einer Ausgabenbremse im Verfassungsrang ein. Diese ist in die Systematik einer ebenso verfassungsrechtlich abgesicherten Schuldenbremse einzufügen und hat vorzusehen, dass das jährliche Budget des Bundes im Rahmen eines fünfjährigen Haushaltsplans zu erstellen ist, in welchem den einzelnen Ressorts maximale Ausgabensummen zugewiesen werden. Gesamtstaatlich darf das Ausgabenwachstum hierbei nicht die Teuerung übersteigen solange die Verschuldung den Wert von 60 Prozent des BIP (= Maastricht Grenzwert) nicht unterschreitet.<a href="https://word-edit.officeapps.live.com/we/wordeditorframe.aspx?new=1&amp;ui=de-DE&amp;rs=de-AT&amp;hid=EJ78vqDYx0yXm2uQ8vaxog.0&amp;wopisrc=https%3A%2F%2Fwopi.onedrive.com%2Fwopi%2Ffiles%2F490E6DBED59B5C62!4696&amp;wdo=1&amp;wde=docx&amp;sc=host%3D%26qt%3DDefault&amp;mscc=1&amp;wdp=0&amp;uih=OneDrive&amp;jsapi=1&amp;jsapiver=v2&amp;corrid=c596cfc2-43e0-41dd-9cb9-978787e73f82&amp;usid=c596cfc2-43e0-41dd-9cb9-978787e73f82&amp;newsession=1&amp;sftc=1&amp;wdorigin=SDX.Skydrive*Root&amp;wdhostclicktime=1666692844007&amp;wdredirectionreason=Unified_SingleFlush#_ftn7"><sup>[7]</sup></a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daneben und aufgrund der herausragenden Bedeutung dieses Ausgabenbereichs treten wir dafür ein, dass die gesamtstaatlichen Sozialausgaben den Wert von <strong>40 Prozent</strong> an den staatlichen Ausgaben über einen Konjunkturzyklus nicht überschreiten dürfen. Dies ist ebenfalls in einer Verfassungsbestimmung festzuschreiben. Ein zu implementierender Konsultationsmechanismus mit Ländern, Gemeinde- und Städtebund soll die notwendige Abstimmung der Gebietskörperschaften in beiden Fällen sichern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch den damit geschaffenen Druck zur Ausgabensenkung und -konsolidierung erhoffen wir uns den politischen Willen für überfällige Strukturreformen, vor allem im Sozialbereich. Notwendig sind insbesondere eine generationengerechte Pensionsreform, das Abstellen von Privilegierungen für gewisse potente Interessengruppen sowie die Erhöhung der sozialen Treffsicherheit ebenso wie die Vereinfachung und Effizienzsteigerung der weiteren Systeme sozialer Absicherung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><strong>Steuer- und Abgabenobergrenze als Schutzschirm der Steuerzahler</strong></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>So wie die Sozialausgaben wächst auch die Steuer- und Abgabenquote Österreichs sukzessive seit Jahrzehnten mit wenigen Intervallen kurzfristiger Abgabenentlastungen. Im Vor-Pandemie-Jahr 2019 lag diese bei ganzen <strong>43,2 Prozent</strong> des BIP<a href="https://word-edit.officeapps.live.com/we/wordeditorframe.aspx?new=1&amp;ui=de-DE&amp;rs=de-AT&amp;hid=EJ78vqDYx0yXm2uQ8vaxog.0&amp;wopisrc=https%3A%2F%2Fwopi.onedrive.com%2Fwopi%2Ffiles%2F490E6DBED59B5C62!4696&amp;wdo=1&amp;wde=docx&amp;sc=host%3D%26qt%3DDefault&amp;mscc=1&amp;wdp=0&amp;uih=OneDrive&amp;jsapi=1&amp;jsapiver=v2&amp;corrid=c596cfc2-43e0-41dd-9cb9-978787e73f82&amp;usid=c596cfc2-43e0-41dd-9cb9-978787e73f82&amp;newsession=1&amp;sftc=1&amp;wdorigin=SDX.Skydrive*Root&amp;wdhostclicktime=1666692844007&amp;wdredirectionreason=Unified_SingleFlush#_ftn8"><sup>[8]</sup></a>. Dieser Wert stieg bis 2022 auf <strong>43,6 Prozent</strong> des BIP an<a href="https://word-edit.officeapps.live.com/we/wordeditorframe.aspx?new=1&amp;ui=de-DE&amp;rs=de-AT&amp;hid=EJ78vqDYx0yXm2uQ8vaxog.0&amp;wopisrc=https%3A%2F%2Fwopi.onedrive.com%2Fwopi%2Ffiles%2F490E6DBED59B5C62!4696&amp;wdo=1&amp;wde=docx&amp;sc=host%3D%26qt%3DDefault&amp;mscc=1&amp;wdp=0&amp;uih=OneDrive&amp;jsapi=1&amp;jsapiver=v2&amp;corrid=c596cfc2-43e0-41dd-9cb9-978787e73f82&amp;usid=c596cfc2-43e0-41dd-9cb9-978787e73f82&amp;newsession=1&amp;sftc=1&amp;wdorigin=SDX.Skydrive*Root&amp;wdhostclicktime=1666692844007&amp;wdredirectionreason=Unified_SingleFlush#_ftn9"><sup>[9]</sup></a>. Man befindet sich damit komfortabel im oberen Drittel der Mitgliedsländer der Europäischen Union (gemäß leicht abweichendem Wert der WKO)<a href="https://word-edit.officeapps.live.com/we/wordeditorframe.aspx?new=1&amp;ui=de-DE&amp;rs=de-AT&amp;hid=EJ78vqDYx0yXm2uQ8vaxog.0&amp;wopisrc=https%3A%2F%2Fwopi.onedrive.com%2Fwopi%2Ffiles%2F490E6DBED59B5C62!4696&amp;wdo=1&amp;wde=docx&amp;sc=host%3D%26qt%3DDefault&amp;mscc=1&amp;wdp=0&amp;uih=OneDrive&amp;jsapi=1&amp;jsapiver=v2&amp;corrid=c596cfc2-43e0-41dd-9cb9-978787e73f82&amp;usid=c596cfc2-43e0-41dd-9cb9-978787e73f82&amp;newsession=1&amp;sftc=1&amp;wdorigin=SDX.Skydrive*Root&amp;wdhostclicktime=1666692844007&amp;wdredirectionreason=Unified_SingleFlush#_ftn10"><sup>[10]</sup></a>. Allen Steuerreformen der letzten Jahre zum Trotz kommt man dem Ziel einer Steuer- und Abgabenquote von <strong>unter 40 Prozent</strong> des BIP auch in Zeiten der Hochkonjunktur kaum näher. Die Gründe sind ähnliche wie jene für die beständig steigenden Sozialausgaben. Es ist einerseits politisch unpopulär, die notwendigen ausgabenseitigen Reformen in die Wege zu leiten, um den finanziellen Spielraum größerer Entlastungen zu schaffen. Andererseits gefielen sich Regierungspolitiker verschiedenster Couleur dabei, alle drei, vier Jahre kleinere Steuerreformen zu beschließen, die im Endeffekt nur die angehäuften inflationsbedingten Mehrbelastungen eben jener drei, vier Jahre ausgeglichen haben (sogenannte „Kalte Progression“<a href="https://word-edit.officeapps.live.com/we/wordeditorframe.aspx?new=1&amp;ui=de-DE&amp;rs=de-AT&amp;hid=EJ78vqDYx0yXm2uQ8vaxog.0&amp;wopisrc=https%3A%2F%2Fwopi.onedrive.com%2Fwopi%2Ffiles%2F490E6DBED59B5C62!4696&amp;wdo=1&amp;wde=docx&amp;sc=host%3D%26qt%3DDefault&amp;mscc=1&amp;wdp=0&amp;uih=OneDrive&amp;jsapi=1&amp;jsapiver=v2&amp;corrid=c596cfc2-43e0-41dd-9cb9-978787e73f82&amp;usid=c596cfc2-43e0-41dd-9cb9-978787e73f82&amp;newsession=1&amp;sftc=1&amp;wdorigin=SDX.Skydrive*Root&amp;wdhostclicktime=1666692844007&amp;wdredirectionreason=Unified_SingleFlush#_ftn11"><sup>[11]</sup></a>). Zumindest Letzteres wurde durch den automatischen Ausgleich von 2/3 des Effekts der Kalten Progression ab dem Jahr 2023 abgestellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir JUNOS – Junge Liberale NEOS sind der Überzeugung, dass der Staat und die ihn lenkenden Politiker eine moralische Verpflichtung haben, den einzelnen Bürger nur in jenem Ausmaß zur Finanzierung des Gemeinwesens heranzuziehen, der unbedingt notwendig ist, um wichtige Staatsfunktionen und Zukunftsinvestitionen besorgen zu können. Die beständige Aushöhlung des Grundrechtes auf Privateigentum, um damit kurzfristigen Konsum politischer potenter Wählergruppen zu finanzieren, muss ein Ende haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aus diesen Gründen setzen wir JUNOS - Junge Liberale NEOS uns für die Einführung einer Steuer- und Abgabenobergrenze im Verfassungsrang ein. Budgetentwürfe des Bundes dürfen nicht so ausgestaltet sein, dass sie zu einer Steuer- und Abgabenbelastung führen, die den Wert von <strong>40 Prozent</strong> des BIPs übersteigt. Um die Steuer- und Abgabenquote in Zukunft über diesen Wert anheben zu können, ist eine vorherige Beschlussfassung beider Parlamentskammern (Nationalrat, Bundesrat) vorzusehen, welche ein erhöhtes Präsenzquorum von 50 Prozent und ein Konsensquorum von 2/3 der Abgeordneten zum Nationalrat bzw. Mitglieder des Bundesrates verlangt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die Selbstbindung der Politik und Entziehung dieser Angelegenheiten aus dem politischen Alltagsdiskurs erhoffen wir uns einen erhöhten Fokus auf die Effizienzsteigerung und Verschlankung des Staates sowie Attraktivierung des Wirtschaftsstandortes und das Abstellen politischer Taktiererei auf dem Rücken der Steuerzahler und nächsten Generationen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://word-edit.officeapps.live.com/we/wordeditorframe.aspx?new=1&amp;ui=de-DE&amp;rs=de-AT&amp;hid=EJ78vqDYx0yXm2uQ8vaxog.0&amp;wopisrc=https%3A%2F%2Fwopi.onedrive.com%2Fwopi%2Ffiles%2F490E6DBED59B5C62!4696&amp;wdo=1&amp;wde=docx&amp;sc=host%3D%26qt%3DDefault&amp;mscc=1&amp;wdp=0&amp;uih=OneDrive&amp;jsapi=1&amp;jsapiver=v2&amp;corrid=c596cfc2-43e0-41dd-9cb9-978787e73f82&amp;usid=c596cfc2-43e0-41dd-9cb9-978787e73f82&amp;newsession=1&amp;sftc=1&amp;wdorigin=SDX.Skydrive*Root&amp;wdhostclicktime=1666692844007&amp;wdredirectionreason=Unified_SingleFlush#_ftnref1">[1]</a><a href="https://www.statistik.at/statistiken/bevoelkerung-und-soziales/sozialleistungen/sozialquote-sozialausgaben-und-finanzierung">https://www.statistik.at/statistiken/bevoelkerung-und-soziales/sozialleistungen/sozialquote-sozialausgaben-und-finanzierung</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a 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motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://word-edit.officeapps.live.com/we/wordeditorframe.aspx?new=1&amp;ui=de-DE&amp;rs=de-AT&amp;hid=EJ78vqDYx0yXm2uQ8vaxog.0&amp;wopisrc=https%3A%2F%2Fwopi.onedrive.com%2Fwopi%2Ffiles%2F490E6DBED59B5C62!4696&amp;wdo=1&amp;wde=docx&amp;sc=host%3D%26qt%3DDefault&amp;mscc=1&amp;wdp=0&amp;uih=OneDrive&amp;jsapi=1&amp;jsapiver=v2&amp;corrid=c596cfc2-43e0-41dd-9cb9-978787e73f82&amp;usid=c596cfc2-43e0-41dd-9cb9-978787e73f82&amp;newsession=1&amp;sftc=1&amp;wdorigin=SDX.Skydrive*Root&amp;wdhostclicktime=1666692844007&amp;wdredirectionreason=Unified_SingleFlush#_ftnref3">[3]</a><a href="https://www.statistik.at/statistiken/bevoelkerung-und-soziales/sozialleistungen/sozialquote-sozialausgaben-und-finanzierung">https://www.statistik.at/statistiken/bevoelkerung-und-soziales/sozialleistungen/sozialquote-sozialausgaben-und-finanzierung</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a 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                        <pubDate>Sun, 22 Oct 2023 12:32:41 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A8NEU: Freie Fahrt durch freien Markt</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/xxviiibuko/Freie_Fahrt_durch_freien_Markt-62965</link>
                        <author>Bundeskongress (einhellig)</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/xxviiibuko/Freie_Fahrt_durch_freien_Markt-62965</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><strong>EINLEITUNG</strong></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Immer weniger Jugendliche haben einen Führerschein. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Während 2011 noch 72.793 15-19-Jährige einen ersten Führerschein bestanden haben, liegt dieser Wert heute nur noch bei 30.246. Dieses Phänomen beschränkt sich auch nicht auf urbane Regionen: Auch in Tirol hat sich die Zahl der Erstzulassungen bei 15-19-Jährigen in elf Jahren mehr als halbiert.<a href="#_ftn1"><sup><sup>[1]</sup></sup></a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade am Land ist der Führerschein die Tür zu mehr Mobilität und damit mehr Freiheit. Der viel versprochene Öffi-Ausbau schreitet in vielen Regionen zu langsam voran und kann auch nie jedes Dorf in Österreich ausreichend abdecken. Die Türe Mobilität, bleibt also für immer mehr Jugendliche verschlossen - das ist ungerecht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Existenz eines Führerscheins <em>per se </em>halten wir für nötig. Es ist richtig, dass gewisse Fähigkeiten abgeprüft werden, bevor man Kraftfahrzeuge lenken darf. Wie jeder andere staatliche Eingriff, sollte sich aber auch dieser auf das strikte Minimum beschränken. Die Hürden dürfen nicht zu hoch gestellt werden. Dass ein Führerschein der Klasse B mit den verpflichtenden Vorbereitungsstunden derzeit rund 1.550 €<a href="#_ftn2"><sup><sup>[2]</sup></sup></a> kostet und damit für viele Jugendliche unleistbar ist, ist für uns inakzeptabel.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns ist also klar: der Weg zum Führerschein muss möglichst unbürokratisch und einfach sein. Jede einzelne Hürde muss gut begründet sein. Zusätzlich gilt es die Fahrschulbranche zu deregulieren und zu entbürokratisieren. Nur so schaffen wir mehr Wettbewerb und damit mehr Qualität für die Fahrschüler.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><strong>FAHRSCHULEN DEREGULIEREN</strong></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um den Preis für die Prüfungsvorbereitung nachhaltig zu senken, müssen wir mehr Wettbewerb in den Fahrschulmarkt bringen. Das bedeutet zuallererst eine Überarbeitung des bestehenden Regulativs. Derzeit ist die Gründung einer Fahrschule nämlich sehr kompliziert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>So muss man, um eine Fahrschule eröffnen zu können, über 27 Jahre alt, österreichische Staatsbürgerin oder EU-Bürgerin und “vertrauenswürdig” sein, sowie Maschinenbau oder Elektrotechnik in der Schule gelernt oder an der Uni studiert haben (§109 Kraftfahrgesetz). Zusätzlich darf man nicht mehr als zwei Fahrschulen betreiben, die aber nur 50 km Luftlinie voneinander entfernt sein dürfen (§111 KFG). Und wenn man die Fahrschule verlegen will, dann darf man das nur innerhalb desselben Bundeslandes und nach Zustimmung der Bezirksverwaltungsbehörde (§108 KFG). Weiterbildungen für Personen, die bereits den Führerschein der entsprechenden Klasse bestanden haben, dürfen überhaupt nur “auf Grund einer Ermächtigung des Landeshauptmannes” (§108a KFG) durchgeführt werden. Das gilt insbesondere auch für die Ausbildung von Fahrlehrkräften und die Bestellung von Fahrprüferinnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während der Weg zur normalen “Fahrlehrerin” trotzdem ein recht unbürokratischer ist, so ist der zur “Fahrschullehrerin”, der auch Theorie-Stunden unterrichten kann, ein deutlich komplizierterer - in den, wie könnte es anders sein, wieder die Bezirksverwaltungsbehörde involviert ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um den Bürokratie-Dschungel zu zerschlagen, schlagen wir JUNOS - Junge Liberale NEOS, folgende Änderungen vor:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Die rechtliche Kategorie “Fahrschule” wird ersatzlos abgeschafft. Wollen sich mehrere Fahrlehrkräfte zusammentun, so können sie dafür eine der herkömmlichen Gesellschaftsformen wählen. Damit verschwindet auch die Unterscheidung zwischen Fahrschullehrerinnen und Fahrlehrerinnen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Nur zusammen mit staatlich geprüften Fahrlehrern oder im Rahmen eines L-Taferls dürfen Personen, die noch nicht über einen entsprechenden Führerschein verfügen, ein Fahrzeug lenken. Fahrstunden außerhalb des Rahmens vom L-Taferl erfolgen dabei mit Fahrzeugen, die spezielle Sicherheitsvorgaben erfüllen müssen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Fahrlehrer oder Fahrprüfer werden kann jeder Volljährige, der entsprechende staatlich organisierte theoretische und praktische Prüfungen besteht und einen Führerschein der jeweiligen Fahrzeugkategorie besitzt und sich außerhalb der Probezeit befindet. Wie er sich auf diese vorbereitet, steht ihm komplett frei.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><strong>KOMPETENZEN ABPRÜFEN STATT STUNDEN ABSITZEN</strong></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Führerschein dient als Nachweis der Fahrtüchtigkeit und ist die Berechtigung, ein Kraftfahrzeug auf den öffentlichen Straßen Österreichs in Betrieb zu nehmen. Essentiell ist also, dass die Verkehrsteilnehmerinnen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Straßenverkehrsordnung kennen und anwenden können;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein Fahrzeug richtig bedienen können;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>das technische Grundwissen beherrschen; und</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die theoretischen wie praktischen Kompetenzen des Ersten-Hilfe Kurses beherrschen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Kompetenzen werden bei der theoretischen, sowie bei der praktischen Fahrprüfung abgefragt. Das Kontingent an verpflichtend vorgeschriebenen Ausbildungsstunden - sowohl in Theorie als auch Praxis - soll verkleinert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><strong>L-TAFERL</strong></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch die verpflichtenden Fahrstunden, beziehungsweise zu fahrenden Kilometer, mit den &quot;L-Taferln&quot; sind zu verkleinern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><strong>EUROPAWEIT DIGITALER FÜHRERSCHEIN</strong></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir JUNOS fordern einen europaweiten, digitalen Führerschein. Dieser muss aber den höchsten Datenschutzregeln entsprechen und soll keineswegs mit anderen online Applikationen verknüpft sein oder Informationen austauschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#_ftnref1">[1]</a> Q. Statistik Austria, Führerscheine und Lenkberechtigungen, Jahresergebnisse 2020<br><a href="#_ftnref2">[2]</a><a href="https://www.bruttonetto-rechner.at/arbeiterkammer/fuehrerscheinkosten-in-oesterreich/">https://www.bruttonetto-rechner.at/arbeiterkammer/fuehrerscheinkosten-in-oesterreich/</a></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 22 Oct 2023 12:30:15 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>R2NEU: Mitgliedschaft in konkurrierenden Organisationen</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/xxviiibuko/Mitgliedschaft_in_konkurrierenden_Organisationen-35401</link>
                        <author>Bundeskongress (beschlossen am: 21.10.2023)</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/xxviiibuko/Mitgliedschaft_in_konkurrierenden_Organisationen-35401</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundeskongress möge beschließen, folgende Änderungen an den Statuten vorzunehmen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach § 8 Abs 3 wird folgender Absatz eingefügt:<br><em>(4) Mitglieder des Bundesvorstands dürfen nicht Mitglied bei einer mit den Zweigvereinen „Junge liberale Studierende – JUNOS“ oder „Junge liberale Schüler:innen – JUNOS“ konkurrierenden oder mit deren Grundsätzen im Widerspruch stehenden Organisation sein.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der bisherige § 8 Abs 4 wird zu § 8 Abs 5.<br>
Der bisherige § 8 Abs 5 wird zu § 8 Abs 6.<br>
Der bisherige § 8 Abs 6 wird zu § 8 Abs 7.<br>
Der bisherige § 8 Abs 7 wird zu § 8 Abs 8.<br>
Der bisherige § 8 Abs 8 wird zu § 8 Abs 9.<br>
Der bisherige § 8 Abs 9 wird zu § 8 Abs 10.<br>
Der bisherige § 8 Abs 10 wird zu § 8 Abs 11.<br>
Der bisherige § 8 Abs 11 wird zu § 8 Abs 12.<br>
Der bisherige § 8 Abs 12 wird zu § 8 Abs 13.<br>
Der bisherige § 8 Abs 13 wird zu § 8 Abs 14.<br>
Der bisherige § 8 Abs 14 wird zu § 8 Abs 15.<br>
Der bisherige § 8 Abs 15 wird zu § 8 Abs 16.<br>
Der bisherige § 8 Abs 16 wird zu § 8 Abs 17.<br>
Der bisherige § 8 Abs 17 wird zu § 8 Abs 18.<br>
Der bisherige § 8 Abs 18 wird zu § 8 Abs 19.<br>
Der bisherige § 8 Abs 19 wird zu § 8 Abs 20.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach§ 13 Abs 7 lit a Ziffer iii wird folgende Ziffer eingefügt:<br><em>iv. Mitglieder des Landesvorstands dürfen nicht Mitglied bei einer mit den Zweigvereinen „Junge liberale Studierende – JUNOS“ oder „Junge liberale Schüler:innen – JUNOS“ konkurrierenden oder mit deren Grundsätzen im Widerspruch stehenden Organisation sein</em></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Durch die Gründung der JUNOS Schüler:innen gibt es inzwischen zwei bundesweite Zweigvereine, die auf ihrer eigenen Ebene konkurrierende Organisationen haben. JUNOS-Mitglieder können allerdings auf LSV- bzw. ÖH-Ebene dennoch auch Mitglied bei anderen Organisationen sein, auch wenn das die absolute Ausnahme ist. Um das Motto „1 JUNOS“ zu wahren und auch um sicherzustellen, dass sensible JUNOS-Informationen nicht an Konkurrent:innen auf LSV- bzw. ÖH-Ebene gelangt, sollten jedenfalls die Mitglieder des Bundesvorstands und der Landesvorstände nicht Mitglied in einer konkurrierenden Schüler:innenorganisation oder ÖH-Fraktion sein dürfen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 21 Oct 2023 10:55:27 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>R1NEU2: Verbesserung des Alex-Müller-Verfahrens</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/xxviiibuko/Verbesserung_des_Alex-Mueller-Verfahrens-49310</link>
                        <author>Bundeskongress (beschlossen am: 21.10.2023)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundeskongress möge beschließen, folgende Änderungen an der Geschäftsordnung vorzunehmen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der bisherige § 16 Abs 6 wird wie folgt geändert:<br><em>(6) Über die Reihenfolge der Beratung der Anträge entscheidet der Bundeskongress zu Beginn der Beratungen mit Hilfe des Alex-Müller-Verfahrens. Dabei hat jedes anwesende, stimmberechtigte Mitglied die Möglichkeit maximal fünf Anträge auszuwählen, über die es beraten will. Maximal fünf Anträge markiert es auf einem dafür ausgeteilten Stimmzettel. Der Antrag, der von den meisten Mitgliedern markiert wurde, wird als Erstes beraten. Der Antrag, der am zweitmeisten markiert wurde, als zweites, usw. Bei Gleichstand findet das Lukas-Lerchner-Verfahren Anwendung. Hierbei darf jedes stimmberechtigte Mitglied in offener Abstimmung einen der Anträge, die im Alex-Müller-Verfahren im Gleichstand sind, auswählen. Bei erneutem Gleichstand wird das Verfahren mit den Anträgen, die im Lukas Lerchner-Verfahren im Gleichstand sind, wiederholt, bis ein Antrag gewinnt. Sollte im Lukas Lerchner-Verfahren in einer Runde kein Antrag abgewählt werden, entscheidet das Präsidium, über welchen Antrag zuerst beraten wird. <span class="underline">Bei fünf oder weniger Anträgen legt das Sitzungspräsidium einen Vorschlag über die Reihung der Anträge vor, der vom Bundeskongress in offener Abstimmung abgestimmt werden muss. Sofern dieser keine einfache Mehrheit findet, kommt das Alex-Müller-Verfahren zur Anwendung. Es dürfen dabei nicht alle Anträge markiert werden. Sofern es nur einen Antrag gibt, wird das Alex-Müller-Verfahren ausgesetzt.</span></em></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 21 Oct 2023 10:35:49 +0000</pubDate>
                    </item></channel></rss>