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            <title>XVI. Mitgliederversammlung der JUNOS Studierenden: Anträge</title>
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                <title>XVI. Mitgliederversammlung der JUNOS Studierenden: Anträge</title>
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                        <title>A7NEU: Wahlprogramm für Privatuniversitäten</title>
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                        <author>Mitgliederversammlung (beschlossen am: 04.02.2023)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die XVI. Mitgliederversammlung der JUNOS Studierende möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>UNSERE IDEEN </strong><strong>FÜR DIE BESTE </strong><strong>HOCHSCHULBILDUNG – UNSER PROGRAMM FÜR PRIVATUNIVERSITÄTEN</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Österreichs Privatuniversitäten tragen seit Jahren einen wichtigen Teil zu einem diversen Hochschulsystem bei und erfreuen sich einer stetig steigenden Studierendenzahl. Die hohe Nachfrage zeigt, dass viele Studierende bereit dazu sind, einen Beitrag zu ihrem Studium zu leisten, wenn sie dafür eine qualitativ hochwertige Ausbildung erhalten und das Service an dem Studierenden im Vordergrund steht. Dennoch gab es schon leichtere Zeiten für unsere Privatunis in Österreich: Die Corona-Pandemie und die Teuerungs- und Energiekrise sind zwei von vielen Herausforderungen, die den Hochschul- und Studienalltag in letzter Zeit prägen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Studierenden wollen und dürfen sich in schwierigen Zeiten auf starke Partner:innen verlassen, die ihre Interessen vertrete und in ihrem Interesse arbeiten.<br>
Auf der einen Seite steht aber eine Bundesregierung und allen voran ein Bildungsminister, dem die Studierenden egal sind, obwohl er früher Rektor war. Auf der anderen Seite steht eine Bundes-ÖH, die lieber an linksutopische Weltrevolutionen arbeitet, als Studierenden zu helfen und dringend notwendige Veränderungen im Bildungssystem zu erwirken.<br>
Das haben Studierende nicht verdient und können sie jetzt am aller wenigsten brauchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Studierende dürfen nicht mit ihren Sorgen und Ängsten alleine gelassen werden. Sie brauchen ein modernes, zeitgemäßes und hochqualitatives Studium, wo sie das lernen können, was sie wollen, und im Leben brauchen – ganz so wie sie es selbst wollen – frei! Sie brauchen Absicherungen und Chancen. Sie brauchen Krisensicherungen und Unterstützungen. Sie brauchen Zusatzangebote, studentisches Leben und die Möglichkeit, stets neue Erfahrungen sammeln zu können. All das in einem gemeinschaftlichen und konstruktiven, weltoffenen Umgang miteinander, wo alle Meinungen gesagt und gehört werden dürfen. Sie brauchen ein Bildungssystem, das ausreichend finanzielle Mittel für die beste Bildung hat und sie brauchen Möglichkeiten, an sich selbst und unser aller Zukunft arbeiten zu können. Mit Wissenschaft und Verantwortung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb brauchen Studierende verlässliche Partnerinnen im Studium, die einen echten Systemwandel in der Bildung umsetzen können und ihnen all das, was sie dringend brauchen, geben wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind diese Partner:innen und das sind unsere Ideen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Transparenz in der Finanzierung</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Finanzierung von Privathochschulen erfolgt in Österreich hauptsächlich über Gelder von Ländern und Gemeinden. Nur wenige Hochschulen finanzieren sich tatsächlich privat. Es gibt jedoch trotz dessen kaum gebündelte, nachvollziehbare Daten und Kennzahlen über die budgetäre Lage der Privathochschulen und anderer wichtiger Faktoren. Für den Bund bzw. das Wissenschaftsministerium ist es somit unmöglich diese in der jetzigen Form in einen zentralen Hochschulplan einzubeziehen. Wir, Junge Liberale Studierende, fordern daher eine nachvollziehbare und einsichtige Finanzierung von Privathochschulen. Die Vergabe von öffentlichen Mitteln hat transparent, nach klar definierten und nachvollziehbaren Kriterien zu erfolgen und ist verbindlich in die bundesweite Transparenzdatenbank einzutragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Transparenz in der Finanzierung der Privatuniversitäten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Einbeziehung in zentralen Hochschulplan</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sofern in Zukunft ausreichende Transparenz gegenüber dem Bund gegeben ist, spricht vieles dafür Privathochschulen in den zu entwickelnden zentralen Hochschulplan einzubeziehen. Dies soll zu einer verstärkten Kooperation und damit Effizienz unter den Hochschultypen führen, sowie eine ganzheitliche Planung des Wissenschaftsministeriums ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einbeziehung in den zu entwickelnden zentralen Hochschulplan</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Echte Privatuniversitäten</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Junge Liberale Studierende glauben nicht, dass die jetzige Praxis der undurchsichtigen öffentlichen Finanzierung rein rechtlich, aber nicht faktisch privater Universitäten durch Länder und Gemeinden einen Mehrwert für den Hochschulsektor erbringt. Vielmehr werden dadurch regionale Befindlichkeiten bedient bzw. kurzfristige politische Ziele verfolgt, ohne auf eine effiziente und langfristig sinnvolle Vergabe der Mittel zu achten. Auch untergräbt dies die Bundeskompetenz im Bereich der Wissenschaft und Forschung. Aus diesen Gründen sprechen wir uns dafür aus, dass Privatuniversitäten in Zukunft zumindest zu 51% aus privaten Mitteln finanziert werden sollen. Langfristig ist ein kompletter Abbau staatlicher Finanzierung von Privatuniversitäten das Ziel.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Finanzierung (mindestens 51%) der Privatuniversitäten aus privaten Mitteln</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Langfristig kompletter Abbau staatlicher Finanzierung von Privatuniversitäten</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 15:48:51 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A6NEU2: Wahlprogramm für Pädagogische Hochschulen</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/xvistudismv/Wahlprogramm_fuer_Paedagogische_Hochschulen-64637</link>
                        <author>Mitgliederversammlung (beschlossen am: 04.02.2023)</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/xvistudismv/Wahlprogramm_fuer_Paedagogische_Hochschulen-64637</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die XVI. Mitgliederversammlung der JUNOS Studierende möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>UNSERE IDEEN </strong><strong>FÜR DIE BESTE </strong><strong>HOCHSCHULBILDUNG – UNSER PROGRAMM FÜR PHs</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lehrer:innen praktizieren einen der wichtigsten, wenn nicht den wichtigsten Beruf unserer Gesellschaft. Sie sind es, die Kindern und Jugendlichen das Werkzeug in die Hand geben, um das Beste aus sich und ihrer Zukunft zu machen. Doch damit das gelingt, ist es nicht nur wesentlich, dass Lehrende über genügend Fachwissen verfügen. Zumindest eine genauso große Rolle spielen pädagogische Kompetenzen und der Umgang mit Schüler:innen generell. Eigenschaften, auf die Pädagogische Hochschulen einen besonderen Wert legen und daher aus unserer Gesellschaft nicht wegzudenken sind.<br>
Umso erschreckender ist es, wie das Lehramt-Studium in der bundesweiten bildungspolitischen Debatte völlig untergeht. Man spricht über Digitalisierung – Stichwort: Tablets und Notebooks für Schülerinnen; man diskutiert über Lehrer:innen, die vermeintlich zu wenig arbeiten; und es war auch nicht allzu lange her, als die Öffentlichkeit die Frage beschäftigte, ob nun Ziffernoten oder schriftliche Beurteilungen zeitgemäßer sind.<br>
So wichtig diese Fragestellungen sind: sie verfehlen den Anspruch, Probleme im Bildungssystem bei der Wurzel zu packen. Denn selbst Computer in den Händen aller Schüler:innen sind nutzlos, wenn die instruierenden Lehrpersonen nicht gut ausgebildet oder überfordert sind. Für uns JUNOS ist klar: ein großartiges Lehramt-Studium ist das Fundament, dass es für eine grundlegende Neuausrichtung für das österreichische Bildungssystem braucht.<br>
Natürlich haben es Pandemie, Krieg und Teuerung auch den PHs nicht einfach gemacht. Umso wichtiger ist es aber, dass die Bundesregierung die Sorgen und Wünsche dieser Zukunftshochschulen ernst nimmt. Damit einher geht Qualität im Studium: dieses muss modern und zeitgemäß sein und man muss das lernen können, was man will und was man braucht. Studierende brauchen Absicherungen und Chancen. Sie brauchen Krisensicherungen und Unterstützungen. Sie brauchen Zusatzangebote, studentisches Leben und die Möglichkeit, stets neue Erfahrungen sammeln zu können. All das in einem gemeinschaftlichen und konstruktiven, weltoffenen Umgang miteinander, wo alle Meinungen gesagt und gehört werden dürfen. Sie brauchen ein Bildungssystem, das ausreichend finanzielle Mittel für die beste Bildung hat und sie brauchen Möglichkeiten, an sich selbst und unser aller Zukunft arbeiten zu können. Mit Wissenschaft und Verantwortung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb brauchen Studierende verlässliche Partner:innen im Studium, die einen echten Systemwandel in der Bildung umsetzen können und ihnen all das, was sie dringend brauchen, geben wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind diese Partner:innen und das sind unsere Ideen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Aufwertung der PHs</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die PHs sollen jeweils zu Fachhochschulen (School of Education) aufgewertet, oder als Fakultät in die nächstgelegene Universität integriert werden und erlangen volle Autonomie, auch Personalautonomie. Die Kernkompetenz der neuen Fakultäten oder „Schools of Education“ besteht in der Vermittlung der pädagogischen und (fach)didaktischen Kompetenzen der künftigen Lehrkraft und hat diese Felder auch in das Zentrum der eigenen Forschungsarbeit zu stellen. Im Zuge dessen muss die „Ausbildung der Ausbildner_innen“ verbessert werden, Lehrende haben dieselben Qualifikationskriterien zu erfüllen, wie dies auf den Universitäten üblich ist.Gleichzeitig muss Praxiserfahrung weiterhin eine Voraussetzung sein, denn eine rein theoretischer Zugang reicht nicht und wird den Unterrichtsrealitäten auch nicht gerecht!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>PHs als Organisation und Ausbildungen auf PHs aufwerten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Lehramtsstudium mit Anspruch</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um den Studierenden ausreichend Erfahrungsmöglichkeiten zu bieten und sie besser auf ihre Tätigkeit vorzubereiten, soll die berufspraktische Ausbildung mit zusätzlichen Ressourcen ausgestattet werden. Das Lehramtsstudium soll außerdem den Anspruch erfüllen, Lehrer_innen zu Teamplayern auszubilden. Die Lehramtsstudien sollen nach Altersstufen (Grundstufe, Mittelstufe, Oberstufe) gruppiert werden und durch einen modularen Aufbau ermöglichen, dass Lehrpersonen im Laufe ihres Berufslebens durch Fortbildung leicht von Stufe zu Stufe wechseln können. Für die Mittel- und Oberstufe sollen Flächenfächer (Naturwissenschaften, Humanwissenschaften, ...) die bisherige Kombinationspflicht zweier Einzelfächer ablösen, um in Zukunft die schulautonome Gestaltung von Stundentafeln und fächerübergreifendem Unterricht zu erleichtern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Anstöße und Anleitung zum Professionalisierungsprozess der Lehrer_innen sollen von den Lehrerbildungsstätten (Unis, PHs) kommen. Diese müssen alle fünf Domänen der Professionalität von Lehrer_innen umfassen: Differenzfähigkeit (Umgang mit Unterschieden), Kooperation und Kollegialität (Lehrer_innen als Teamworker), Reflexions- und Diskursfähigkeit (Wissen und Können teilen), Professionsbewusstsein (sich als Expert_in wahrnehmen) und Personal Mastery (Könnerschaft im Einsatz vielfältiger Methoden).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Lehramtsstudium nach Altersstufen gruppieren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Kombinationspflcht zweier Einzelfächer durch Flächenfächer ablösen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Persönlichkeit im Fokus: Aufnahmeverfahren neu denken</strong><br>
Der eklatante Lehrer:innenmangel, der mit der Pensionierungswelle der Boomer-Generation nur noch schlimmer wird, hat zumindest das Eintrittsniveau für den Bachelor Sekundarstufe enorm fallen lassen. Studienwerber:innen sehen sich hauptsächlich mit einem Self-Assessment und einem Computertest konfrontiert, den ein Großteil auch problemlos besteht. Doch was auf dem Papier ideal klingt, ist genau das Gegenteil davon. Denn der einfache Eintritt, kombiniert mit fehlender Maturant:innenberatung, lockt viele in das Studium, die es oft genauso schnell abbrechen, wie sie es angefangen haben. Zumeist hat das aber weniger mit lückenhafter Fachkompetenz, als mit fehlenden Persönlichkeitseigenschaften zu tun. Wissensvermittlung klingt auf dem Papier einfach, funktioniert in der Praxis aber nur, wenn man mit Kindern und Jugendlichen umgehen kann. Zwischenmenschliche Fähigkeiten sind ein wesentlicher Faktor, wenn Unterricht glücken soll. Deswegen ist es unabdinglich, dass Lehramt-Aufnahmeverfahren auch immer mit Face-to-Face-Assessments verbunden sind. Diese kurzen Bewerbungsgespräche haben natürlich nicht die Aussagekraft eines Persönlichkeitstests; aber sie können dazu dienen, die Grundmotivation der Studienwerber:innen herauszufinden und lassen zumindest erahnen, ob jemand aus dem richtigen Holz für den Job geschnitzt ist.<br><br><strong>Forderungspunkt:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Flächendeckende Face-to-Face-Assessments bei allen Lehramt-Aufnahmeverfahren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Schluss mit fachfremdem Unterricht</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Mangel an Lehrpersonal wird in der politischen Debatte oft zu verkürzt dargestellt. Einerseits gestaltet sich die Situation von Region zu Region unterschiedlich und es gibt Orte, an denen der Lehrer:innenmangel nicht so stark ausgeprägt ist wie anderswo. Darüber hinaus ist dieser enorm fachabhängig: während auf dem Jobmarkt beispielsweise mehr als genügend Psychologie und Philosophie Lehrer:innen zu finden ist, fehlt es enorm an Lehrkräften für die MINT-Fächer. Doch wir wären nicht die Alpenrepublik, wenn wir keine österreichische Lösung parat hätten: das fachfremde Unterrichten. So können Schulleiter:innen von Lehrpersonen verlangen, dass sie Fächer unterrichten, die sie gar nicht studiert haben. Das stellt Junglehrer:innen oft vor eine unangenehme Wahl: entweder unterrichtet man Fächer, die man nicht studiert hat, oder bleibt weiterhin auf der oft mühsamen Jobsuche. Das Problem ist, dass viele Studienwerber:innen von dieser Möglichkeit laut Schulunterrichtsgesetz gar nichts wissen und meistens erst im Laufe ihrer Hochschulausbildung davon erfahren. Es wirkt nach einem perfiden System: man lässt so gut wie jede:n Lehramt mit den Fachspezialisierungen studieren, wie man möchte. Im Wissen, dass die fertig ausgebildeten Lehrpersonen im schlimmsten Fall doch lieber fachfremd Unterrichten als gar nicht. Das ist aber nicht nur schädlich für die einzelnen Lehrpersonen, sondern natürlich auch für die Schüler:innen, die so einen weniger qualitätsvollen Unterricht erfahren.<br><br><strong>Forderungspunkte:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Studienwerber:innen über die Möglichkeit des fachfremden Unterrichtens aufklären</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Fachfremdes Unterrichten mittelfristig abschaffen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>MINT-Fächer durch Anreizsystem attraktiveren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Aufnahmestopps für übersättigte Fächer</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Sekundarstufe: 5 Jahre Mindeststudienzeit reichen!</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Seit der Umstellung des Lehramts auf das Bachelorsystems ist dieses eine einzige Baustelle. Die Einführung des 8-Semester-Bachelors in der Sekundarstufe hat zu einer Verschulung des Studiums geführt. Die Grundidee klingt am Papier nachvollziehbar: ein längeres Studium bietet mehr Platz für bildungswissenschaftliche Grundlagen. Dieses Mehr an Pädagogik und Didaktik ist wohl auch kein Fehler. Gleichzeitig wollte man aber an der Fächerseite kaum abspecken. Das hat dazu geführt, dass Lehramt-Studierende in Lehrveranstaltungen, die nicht exklusiv für sie gemacht sind, oft weniger ECTS bekommen, als Fachbachelor-Kolleg:innen. Wir sagen: das ist unfair und unnötig. Das Lehramt-Studium gehört entschlackt! Es braucht einen größeren Fokus auf fachdikdatischen Lehrveranstaltungen und Praxiserfahrung, die auch einen eindeutigen Mehrwert im späteren Berufsalltag darstellen und etwas weniger fachliche Spezialisierungen und Assistenzstunden in der Schule. Eine Lehrperson wird beispielswiese niemals die Zeit finden, im Englisch-Unterricht tiefgehend auf Linguistik einzugehen. Trotzdem ist die Erledigung von diesbezüglichen LVs im Studium erforderlich.<br><br><strong>Forderungspunkte:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verschulung des Lehramts beenden und 5-jähriges Studium ermöglichen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Moderne Elementarpädagogik</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die beliebten BAKIP-Kollegs für Quereinsteiger_innen werden (in Zusammenarbeit mit den Pädagogischen Hochschulen) zu Bachelor-Studiengängen weiterentwickelt und damit auch zukünftig eine zentrale Rolle in der Ausbildung des Fachpersonals (Elementarpädagog_innen) spielen. Diese Studiengänge sind sowohl Vollzeit als auch berufsbegleitend zu führen und sollen einen Schwerpunkt auf die Bildungsarbeit in einem multikulturellen Umfeld legen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>BAKIP-Kollegs zu Bachelor-Studiengängen weiterentwickeln</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 15:48:24 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5NEU2: Wahlprogramm für Fachhochschulen</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/xvistudismv/Wahlprogramm_fuer_Fachhochschulen-3284</link>
                        <author>Mitgliederversammlung (beschlossen am: 04.02.2023)</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/xvistudismv/Wahlprogramm_fuer_Fachhochschulen-3284</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die XVI. Mitgliederversammlung der JUNOS Studierende möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>UNSERE IDEEN </strong><strong>FÜR DIE BESTE </strong><strong>HOCHSCHULBILDUNG – UNSER PROGRAMM FÜR FACHHOCHSCHULEN</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Fachhochschulen können in vielen Punkten als Vorbild für den gesamten Hochschulsektor dienen – als Beispiel seien die Ausbildungsverträge genannt, die Studierende zu Kund:innen anstatt Bittsteller:innen machen. Dennoch gab es schon leichtere Zeiten für unsere Fachhochschulen in Österreich: Die Corona-Pandemie und die Teuerungs- und Energiekrise sind zwei von vielen Herausforderungen, die den Hochschul- und Studienalltag in letzter Zeit prägen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Studierenden wollen und dürfen sich in schwierigen Zeiten auf starke Partner:innen verlassen, die ihre Interessen vertrete und in ihrem Interesse arbeiten.<br>
Auf der einen Seite steht aber eine Bundesregierung und allen voran ein Bildungsminister, dem die Studierenden egal sind, obwohl er früher Rektor war. Auf der anderen Seite steht eine Bundes-ÖH, die lieber an linksutopische Weltrevolutionen arbeitet, als Studierenden zu helfen und dringend notwendige Veränderungen im Bildungssystem zu erwirken.<br>
Das haben Studierende nicht verdient und können sie jetzt am aller wenigsten brauchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Studierende dürfen nicht mit ihren Sorgen und Ängsten allein gelassen werden. Sie brauchen ein modernes, zeitgemäßes und hochqualitatives Studium, wo sie das lernen können, was sie wollen, und im Leben brauchen – ganz so wie sie es selbst wollen – frei! Sie brauchen Absicherungen und Chancen. Sie brauchen Krisensicherungen und Unterstützungen. Sie brauchen Zusatzangebote, studentisches Leben und die Möglichkeit, stets neue Erfahrungen sammeln zu können. All das in einem gemeinschaftlichen und konstruktiven, weltoffenen Umgang miteinander, wo alle Meinungen gesagt und gehört werden dürfen. Sie brauchen ein Bildungssystem, das ausreichend finanzielle Mittel für die beste Bildung hat und sie brauchen Möglichkeiten, an sich selbst und unser aller Zukunft arbeiten zu können. Mit Wissenschaft und Verantwortung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb brauchen Studierende verlässliche Partner:innen im Studium, die einen echten Systemwandel in der Bildung umsetzen können und ihnen all das, was sie dringend brauchen, geben wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind diese Partner:innen und das sind unsere Ideen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Systemwandel Bildung: Endlich studieren, wie du es dir als Kind vorgestellt hast!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Wer kennts? Du studierst seit 2 Semester, bis am Ende deines Studiums oder hast sogar schon zwei Abschlüsse – und du fragst dich, was zur Hölle du hier eigentlich lernst? Wer braucht all das? Was bringt dir die x-te Seminararbeit zu einem langweiligen Thema wirklich im späteren Leben? Selbiges für Prüfungen: gelernt – geschrieben – vergessen. Du fragst dich, wozu eigentlich studieren, wenn du nach dem Studium nicht das kannst, worauf es im Leben ankommt?</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Unsere Antwort:</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir brauchen einen Systemwandel der Bildung. Wir wissen alle, dass DAS kein Studium ist, wie wir es uns als Kind vorgestellt haben. Das derzeitige Bildungssystem ist kaputt, alt, starr, verschult, fern der Realität und letzten Endes oft mehr Hindernis als Unterstützung bei der Verbesserung des eigenen Potenzials und der eigenen Talente.<br>
Wir ändern dieses System. Das Studium muss wieder nahe an die Realität und das tun, wozu Bildung da ist: Studierende auf ihr Leben und auf die Welt vorbereiten. Hochschulbildung muss allen Studierenden wieder ein freies und selbstbestimmtes Leben ermöglichen, wo ihnen alle Türen offenstehen und ihnen die nötigen Werkzeuge in die Hand gelegt werden, um eine schöne Zukunft bauen zu können. Die Selbstentfaltung und Verbesserung der eigenen Talente sollen dabei im Mittelpunkt stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Studium muss sich auch den individuellen Lebensrealitäten anpassen. Studierende haben heutzutage oft mehr Verpflichtungen als „nur“ zu studieren. Die meisten Studierenden arbeiten nebenher, betreiben mehrere Studien, kümmern sich bereits um Familie oder haben weitere Betreuungspflichten.<br>
Wir passen das Studium an diese Lebensrealitäten an und bauen ein freieres und flexibleres Studium! Vor allem an Fachhochschulen brauchen wir oft viel mehr Flexibilität.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungen</strong><strong>:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Hybridlehre: Präsenz- &amp; Onlinelehre verbinden</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Stell dir vor, du kannst entscheiden, ob du die Lehrveranstaltung heute an der Fachhochschule anschauen und deine Kommiliton:innen treffen willst, oder lieber deine Freizeit genießen und die Vorlesung irgendwann nachschauen willst. Mit unserem Modell der Hybridlehre geht das.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Coronakrise hat uns allen gezeigt, dass reine Präsenzlehre unflexibel und reine Onlinelehre unpersönlich ist. Für einen ausgewogenen Studienalltag braucht es beides! Das bietet größtmögliche Flexibilität, ohne dass der soziale Aspekt des Studierens verloren geht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir stellen uns eine Hybridlehre vor, in der Livestreams &amp; Aufzeichnungen von Vorlesungen Standard sind, Massenvorlesungen im Podcast-Format angeboten werden und hochwertige E-Learning-Plattformen, sowie Cloud-Dienste für Studierende gratis zur Verfügung stehen Studienrelevante Software wie teure Zeichenprogramme oder Datenmanagement-Tools sollen ebenso über gratis Lizenzen allen Studierenden zur Verfügung stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Freie Wahl zwischen Präsenz- und Onlinelehre in so viele Lehrveranstaltungen wie didaktisch sinnvoll möglich</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>MOOCs (Massive open online courses) ausbauen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gratis E-Learning-, Software- und Cloud-Lizenzen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Anwesenheitspflichten abschaffen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir schätzen FHs als praxisnahe Ausbildungsorte und da ist es ganz klar, dass man auch öfter direkt vor Ort sein muss. Aber etwas mehr Flexibilität braucht es an den FHs allemal. Studierende sollen nämlich selbstbestimmt studieren können. Studierende sind alt genug, selbst zu entscheiden, ob sie in die Lehrveranstaltung gehen müssen oder nicht, um die Inhalte zu verstehen. Anwesenheitspflichten müssen deshalb reduziert werden, um das Studium individueller zu machen. Wir fordern die weitgehende Abschaffung der Anwesenheitspflicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Abschaffung der Anwesenheitspflichten in so vielen Lehrveranstaltungen wie didaktisch sinnvoll möglich</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Freie Wahlfächer, Praktika und Exkursionen ausbauen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Studierende können durch frei gewählte Wahlfächer interdisziplinäre Kompetenzen erwerben, sich weiter entfalten und besser spezialisieren. Wir fordern in den Curricula mindestens 15% selbstbestimmte, frei wählbare Wahllehrveranstaltungen. Außerdem sind Praktika eine wichtige Ergänzung zum Studium, um hands-on das Gelernte zu vertiefen und selbst auszuprobieren. Auch Exkursionen gibt es in Österreich viel zu wenige. Wir wollen ein breites Angebot für alle Studiengänge schaffen, um die Studieninhalte auch in der Praxis sehen und verstehen zu können. Die Welt findet schließlich nicht in Skripten und Büchern, sondern draußen statt!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehr freie Wahlfächer an Fachhochschulen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehr Möglichkeiten auf Praktika und Praxiserfahrungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehr freiwillige Exkursionen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Studienjahrwiederholungen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Genehmigungen von Studienjahrwiederholungen an Fachhochschulen sind leider oft eher fragwürdig geregelt. Die Entscheidung der Genehmigung hängt zumeist von einer einzigen Person – der Studiengangsleitern – ab. Wir fordern, dass hier ein unabhängiges Gremium mit Studierendenvertreter:innen entscheidet. Außerdem muss die ÖH vermehrt über die Rechte von Studierenden in solchen Situationen informieren.<br><br><strong>Forderungspunkte:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einführung eines unabhängigen Gremiums zur Entscheidung über Studienjahrwiederholungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehr Information seitens der ÖH über Studienjahrgangswiederholungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Ausbau der Kooperation im Bereich PHD-Programme</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Fachhochschul-Studierende müssen oft hart um einen PhD Platz an einer heimischen Universität kämpfen oder werden dabei teils gegenüber Universitätsstudierenden diskriminiert. Wir fordern einen Ausbau der Kooperation von heimischen Fachhochschulen und heimischen Universitäten, damit man nach einer FH Ausbildung leichter an die Uni wechseln kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr Kooperationen im Bereich PHD-Programme zwischen Universitäten und Fachhochschule</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>24/7 Bib &amp; Räume umsetzen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Studierende arbeiten, haben Betreuungspflichten oder verfolgen sonstige Tätigkeiten, durch die sie nicht in den klassischen Kernzeiten auf die Bibliothek können – wieder andere lernen nachts einfach besser. Deshalb fordern wir ein flächendeckendes Angebot an 24/7 Bibs, so wie wir JUNOS es bereits an der KFU Graz umgesetzt haben. Zusätzlich sollen Computer- und Gruppenarbeitsräume digital buchbar und zu jeder Zeit nutzbar gemacht werden. Auch die Lernzonen sollen 24/7 geöffnet sein und als Wohlfühlorte gestaltet werden, um eine gute Lernumgebung zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mindestens eine 24/7 Bibliothek an jeder Hochschule</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Digital buchbare (Co-)Working-Räume - 24/7 geöffnet</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Künstliche Intelligenzen - Moderne Technologien nutzen!</strong><br>
Seit einigen Monaten ist eines in aller Munde: Künstliche Intelligenzen rund um ChatGPT. Allerdings existieren Konzepte wie Machine Learning bzw. KI nun schon seit einigen Jahren und nicht erst seit gestern. Sie werden bereits auf vielfältige Weise in Forschung &amp; Entwicklung, aber auch in der Industrie eingesetzt. Dennoch sind diese Technologien großen Teilen der Studierenden, als auch der Gesellschaft, fremd und wirken bisweilen für einige gar beängstigend. Hier ist Aufklärungsarbeit gefragt!<br>
Zudem stellt die Zugänglichkeit für die breite Masse zu einer so ausgereiften Künstlichen Intelligenz wie ChatGPT eine Herausforderung für das Bildungswesen dar. Aber mit jeder Herausforderung entstehen mindestens genauso viele Chancen. Diese Chancen gilt es zu nutzen und so soll ChatGPT unserer Meinung nach an Hochschulen nicht einfach verboten werden, sondern viel eher sollen Hochschulen und Studierende verstehen, wie Künstliche Intelligenzen den Hochschulalltag bereichern können. Dazu müssen Unterrichtsstil und Prüfungsmodi angepasst werden. Hochschulen sowie Lehrende und Studierende müssen sich mit dem Thema ausgiebig beschäftigen. Das muss jetzt passieren und nicht erst in drei Jahren!<br><strong>Forderungspunkte:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Erarbeitung von Konzepten und Maßnahmen rund um lehren und lernen mit Künstlichen Intelligenzen statt bloßer Verbote</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einschlägige Seminare und Weiterbildungs-Kurse an Universitäten, die grundlegende Ideen und Konzepte hinter den betreffenden Technologien erklären und ebenso fachfremden Studierenden näherbringen. Damit sollen Einsatzmöglichkeiten im eigenen Fachbereich aufzeigt, als auch ein Überblick über bereits bestehende Einsatzgebiete gegeben werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TEUERUNG: “WIR GIESSEN NICHT, WIR TRICHTERN!”</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Studium darf nie an finanziellen Hürden scheitern. Aktuell sehen sich Studierende aber mit einer Vielzahl finanzieller Probleme konfrontiert. Die Nachwirkungen der Coronakrise, als viele ihren Job verloren haben oder gar nicht erst arbeiten konnten, wirken sich bis heute auf die Rücklagen der Studierenden aus. Aber auch die aktuelle Teuerung schlägt sich mit voller Härte auf Miet- und Lebenskosten nieder – teilweise sogar so weit, dass diese untragbar für das schwache Budget der meisten Studierenden werden. Hier müssen wir gezielt entlasten – die Hilfen trichtern und nicht mit der Gießkanne an alle ausschütten! Einerseits müssen Beihilfen treffsicherer, unbürokratischer und zum Leben ausreichend werden, andererseits muss Leistung stärker gefördert werden, z.B. über Leistungsstipendien oder die Vereinbarkeit von Arbeit und Studium durch die richtigen Rahmenbedingungen verbessert werden, zum Beispiel durch die deutliche Senkung der Lohnnebenkosten, wodurch auch Arbeitnehmer:innen eine bessere Verhandlungsposition bei den Löhnen bekommen.<br>
Unser Motto: Existenzen sichern. Leistung belohnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungen</strong><strong>:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Beihilfen erhöhen &amp; Richtlinien lockern</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Österreich beträgt der maximale Betrag der Studienbeihilfe 923€ pro Monat. Wir JUNOS wollen den Höchstbetrag der Studienbeihilfe, sowie der Selbsterhalterstipendien an die Mindestsicherung angleichen, also auf 1053,64€ erhöhen! Studierende sind schließlich keine halben Erwachsenen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Da die Anspruchsberechtigung der Studienbeihilfe außerdem von der Höhe der Unterhaltspflichten der Eltern abhängt, fordern wir, dass der Staat nicht gezahlte Unterhaltsansprüche vorstreckt. Es kann nicht sein, dass Studierende unter Elternteilen leiden, die ihrer Unterhaltspflicht nicht nachkommen und sich nicht um die Bildung ihrer Kinder kümmern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Anspruchsalter für die Familienbeihilfe bis zum 26. Lebensjahr soll durch ein Modell ersetzt werden, in dem Studierende, die älter als das durchschnittliche Studienabschlussalter sind (aktuell ca. 26 Jahren), einen Leistungsnachweis von mindestens 30 ECTS pro Jahr erbringen müssen, um weiterhin Familienbeihilfe beziehen zu können. Diese Möglichkeit besteht nur so lange, wie noch kein akademisch gleichwertiger Titel für das betriebene Studium erlangt wurde. Sprich, man kann nicht 5 Bachelorstudiengänge hintereinander machen und dadurch 30 Jahre lang Beihilfe beziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Erhöhung der Maximalbeträge der Studienbeihilfe und des Selbsterhalterstipendiums auf das Äquivalent der Mindestsicherung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Lockerung und Anpassung der Richtlinien, um tatsächlich die Lebensrealitäten abzubilden und sozial treffsicher zu werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Unterhaltsansprüche der Studierenden an ihre Eltern staatlich absichern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Beihilfenbezug ab durchschnittlichem Abschlussalter an Leistung knüpfen, statt die Beihilfe wie aktuell gänzlich zu streichen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Bildungsdarlehen ausbauen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen, dass alle Studierenden die freiwillige Möglichkeit haben, niedrig verzinste staatliche oder private Bildungsdarlehen aufzunehmen. Das ist eine weitere Option die Lebensunterhaltskosten zu decken und ist z.b. in nordischen Staaten wie Schweden bereits Realität. Die Rückzahlung erfolgt dann abhängig von der Einkommenshöhe, sobald man im Berufsleben steht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau staatlicher / Privater Bildungsdarlehen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Leistungsstipendien ausbauen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Leistung muss sich endlich wieder lohnen und Leistungsstipendien müssen massiv ausgebaut werden. So können Studierende ihre finanzielle Absicherung selbstbestimmt in die Hand nehmen und werden für ihre Studienleistung gewertschäzt. Ein Studium ist schließlich auch Arbeit und man leistet einen enorm wichtigen Beitrag zum Wissenschaftsstandort Österreich. Das soll auch entsprechend finanziell gefördert werden. Die Möglichkeit Leistungsstipendien zu beziehen und die dafür erforderlichen Leistungen müssen transparent und klar kommuniziert werden. Finanzieren sollte man diese Stipendien beispielsweise durch Drittmittel, sowie staatliche Investitionen. Hier haben die österreichischen Unis nämlich noch großen Aufholbedarf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau von Leistungsstipendien in sämtlichen Studienrichtungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Transparente Kommunikation der Stipendienmöglichkeiten und Leistungsanforderungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Wohnen leistbar machen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Studierende geben im Schnitt mehr als ein Drittel ihres monatlichen Budgets für Wohnkosten aus. Die Miete ist oft eine große finanzielle Last und hier sind sowohl die ÖH als auch die Gemeinden, Länder und die Bundesregierung gefragt, Lösungen zu finden. Es braucht eine Vereinheitlichung und Erhöhung der zielgerichteten Wohnbeihilfe und einen starken Fokus auf die Schaffung neuen studentischen Wohnbaus. Hierbei ist insbesondere auf Verdichtung in den Städten zu achten, um keine neuen Grünflächen zu versiegeln und bereits versiegelten Raum effizient zu nutzen, der zusätzlich in der Nähe der Hochschulen ist. Die ÖH muss hier mit den relevanten Stellen verhandeln und Studierende außerdem über günstige Wohnmöglichkeiten beraten und ihnen z.b. in puncto Mietrecht zur Seite stehen. Populistische Kurzschlussreaktionen wie die Forderung nach einem Mietpreisdeckel mögen zwar kurzfristig die Preise etwas entspannen, doch verschlimmern sie mittel- und langfristig die Wohnungsnot nur noch weiter, da weniger Investitionen in neuen Wohnraum getätigt werden, wie sich deutlich am Beispiel Berlins erwies.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Treffsichere Wohnbeihilfen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau studentischen Wohnens, insb. durch Verdichtung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau der Beratungen zum Wohnen und dessen rechtlichem Aspekt durch die ÖH</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Keine Mietpreisdeckel, da Deckel langfristig mehr schaden als sie kurzfristig nützen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>ÖH Anti-Teuerungsfonds</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Inflation trifft Studierende mit voller Härte und gibt es unter ihnen Personen, die sich durch die Preissteigerung existenzieller Angst ausgesetzt sehen und Hilfe benötigen, um diese Zeit zu überbrücken. Allgemeinpolitische Maßnahmen und Auffangnetze helfen vielen Studierenden nicht ausreichend und wir sehen hier die Bundes-ÖH in dringender Pflicht, sich für diese Studierenden stark zu machen und endlich zu beweisen, dass die Rücklagen der Bundes-ÖH für sinnvolle, teilweise lebensrettende Projekte verwendet werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Anti-Teuerungsfonds im Umfang von initial 500.000€ soll damit alle Studierenden österreichweit finanziell bezuschussen können, die sich existenziellen finanziellen Nöten ausgesetzt sehen. Ganz nach dem Motto: Wir gießen nicht, wir trichtern. Fördern wir diejenigen, die es wirklich brauchen – und jene dafür in so einem Ausmaß, dass es wirklich hilft. Nicht nur einmal – sondern so lange die Notsituation besteht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Sofortige Umsetzung eines ÖH Anti-Teuerungsfonds iHv 500.000€</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Chancengerechtigkeit – Fairness - Aufstiegsversprechen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind in Österreich noch weit von echter Chancengerechtigkeit entfernt, denn Bildung wird in Österreich nach wie vor vererbt. Um dem langfristig entgegenzutreten und jungen Menschen das Aufstiegsversprechen wieder zu erneuern, braucht es in erster Linie Reformen im Schulwesen. Gleichzeitig ist hier aber auch die ÖH in der Pflicht, durch Schulprojekte und Informationsoffensiven ihren Beitrag zu leisten. Zusätzlich braucht es, damit jede und jeder die gleiche Chance auf einen qualitativen Studienplatz hat, in vielen überfüllten Studiengängen faire Aufnahmeverfahren und eine bessere, realistischere Beratung bei der Studienwahl, sowie im Studium selbst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Aufklärung und Information bereits in der Schule fördern</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die soziale Durchmischung an unseren Hochschulen zu erhöhen, ist ein komplexes Unterfangen. So entscheidet sich für die meisten schon durch die Überzeugung der Eltern während der Schulzeit, ob sie später studieren werden oder nicht. Um die soziale Durchmischung zu fördern, muss man Schulen als Hebel der freien Entscheidung nutzen und Schüler:innen bei der Wahl ihres Bildungswegen individuell unterstützen. Hier sind einerseits die Schulen in der Pflicht, andererseits muss hier auch die ÖH anpacken. Studierende wissen schließlich am besten, wie Studieren aktuell ist. Mit Schulprojekten und Informationsoffensiven soll über Chancen und Möglichkeiten des Studiums aufgeklärt werden. Denn oft sind es dieses Wissen, diese Erfahrung oder die bloße Ermutigung, die den Ausschlag geben können, dass ein Kind doch die Matura macht und später studiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau der Schulprojekte und Beratungen zum Studium in der Schule</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einbindung von Studierenden in Beratungen zum Studium in der Schule</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Beratung ausbauen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit Studierende schneller das perfekte Studium für sich finden, müssen die Beratungsangebote zu Beginn des Studiums ausgebaut werden. Hier sollte man sich an den niederländischen Studienaktivitäten orientieren, bei denen sich Studienanfänger:innen über Gespräche mit Lehrenden, Probeunitage und weiteren Angeboten ein umfangreiches Bild von den verschiedenen Studiengängen machen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau der Beratung zur fundierten Studiengangswahl</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau der Beratung und Einfindung am Beginn des Studiums</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Faire Aufnahmeverfahren</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aufnahmeverfahren müssen inhaltlich fair ausgestaltet werden. Das fängt schon bei der Vorbereitung an - hier muss die Fachhochschulen umfangreiche Lernunterlagen (zB Skripten oder Vorlesungen) online zur Verfügung stellen. Das Aufnahmeverfahren soll außerdem nicht ein einzelner großer Test sein, sondern mehrere Schritte beinhalten - wie zum Beispiel Self-Assessments, Motivationsschreiben oder auch Gespräche. Ziel muss sein, die Studienplätze an die Bewerber:innen zu vergeben, die am besten für das Studium geeignet sind. Dies hängt je nach Studium natürlich von sehr verschiedenen Kriterien ab, die die aktiven Studierenden am besten beurteilen können. Daher fordern wir, dass Studierende bei der Ausgestaltung von Aufnahmeverfahren eingebunden werden. Die zuständige Kommission soll also zu 50% aus Studierendenvertreter:innen bestehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einführung von fairen, modernern Aufnahmeverfahren in beliebten Studiengängen, wo zu viele Studienanfänger:innen auf zu wenig Studienplätze zu verzeichnen sind</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Für die Wissenschaftsfreiheit und Nein zu Cancel Culture! </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Von Brighton, über Berlin bis nach Wien – in vielen Städten geriet die Wissenschaftsfreiheit an der jeweiligen Universität durch politische Aktivist:innen bereits stark in Bedrängnis. In Berlin musste der Vortrag einer Doktorandin zum biologischen Geschlecht wegen angedrohten Protesten abgesagt werden, im Falle der University of Sussex räumte eine Philosophie-Professorin sogar ihren Lehrstuhl, nach jahrelangen Angriffen auf ihre Person.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es darf nicht in der Hand von Aktivist:innen liegen, welche wissenschaftliche Positionen gehört werden dürfen und welche nicht. Demonstrationen, Besetzungen, Boykott, Bashing und Mobbing haben keinen Platz in Hochschulen und dürfen die Meinungsfreiheit, sowie die offene Debatte nicht einschränken. Das Beispiel der Philosophieprofessorin Kath­leen Stock, die ihre Professur und damit ihren Job an der Universität Sussex aufgeben musste, verdeutlicht, welche weitreichende Folgen ideologisch motivierte Angriffe haben können. Kern des Konflikts zwischen Kathleen Stock, selbst offen lesbisch und jahrelang engagierte Feministin, und anonymen Aktivist:innen war eine öffentliche Meinungsdifferenz bezüglich feministischer Positionen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hochschulen sind ein Hort der Freiheit und des Denkens, und oft sind sie auch der Ausgangsort von gesellschaftlichen Debatten und neuen Perspektiven. Neues ist jedoch immer begleitet von Meinungsverschiedenheiten und Dissens. Im akademischen Diskurs muss Dissens stets existieren dürfen und die Freiheit diesen zu äußern. Nur so ist es möglich, dass junge Studierende einen wahrlich kritikfähigen und differenzierten Blick für aktuelle Entwicklungen ausbilden und diese ebenso reflektiert beurteilen können. Wir als JUNOS Studierende stehen dafür ein, dass an Hochschulen alle Themen und Positionen kritisch als auch angstfrei diskutiert werden dürfen, da sich nur so eine Vielfalt der Meinungen entwickeln kann und erhalten bleibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Nein zu Cancel Culture und für freie Meinungsäußerung und Dialog</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Nein zu ideologischen Einschränkungen und für die Wissenschaftsfreiheit</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>„Der Staat kanns nicht allein richten!“ – BUDGETLOCH DER HOCHSCHULEN FÜLLEN!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir haben es alle in den Medien gehört. Unseren Hochschulen fehlt es nicht nur für viele nötige Reformen, sondern sogar für den Regelbetrieb deutlich an Geld. Die aktuelle finanzielle Schieflage der Hochschulbildung zeigt, dass es höchste Zeit ist neue Wege zu gehen. Die alten Parolen, die Rufe nach mehr Geld vom Staat, bringen uns nicht weiter und führen sichtbar nicht dazu, dass sich in der Bildung genug tut. Wir haben daher als einzige, zukunftsgewandte Fraktion ein 3-Säulen-Modell, um die Finanzierung unserer Bildung zu verbessern, damit sie endlich mit dem internationalen Top-Niveau mithalten kann!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Säule 1: Höhere staatliche Bildungsinvestitionen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Staat sichert weiterhin die Grundfinanzierung der Hochschulen. Diese soll auf 2% des BIP erhöht werden, etwa so viel wie für Beamtenpensionen. Die Verteilung dieser Gelder soll sich nach den Kosten pro qualitativen Studienplatz richten. Diese sollen für jede Studienrichtung eine optimale Betreuungsrelation von Lehrenden zu Studierenden sowie die notwendige technische und räumliche Ausstattung sicherstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Staat soll für die Basis der guten Hochschulbildung sorgen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Säule 2: Steigerung der Drittmittel</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Drittmittel - also sämtliche nicht-staatlichen Gelder wie Spenden von Alumni oder Unternehmen und Stiftungen - stellen für österreichische Hochschulen ein riesiges Potential dar. Während im OECD-Durchschnitt 2020 rund ein Drittel der Finanzierung für den Hochschulsektor über Drittmittel gesichert wird, liegt der Anteil in Österreich nur bei peinlichen 9%. Dieses Potential muss man nützen, indem man Spenden attraktiver macht. Hier sind der Abbau von bürokratischen Hürden und steuerliche Begünstigungen wichtige Schritte. Außerdem sollten Unis ihre Alumni Clubs wieder mehr pflegen, damit auch Alumni ihrer Alma Mater wieder mehr zurückgeben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Nicht-staatliche Akteure sollen einfacher in Bildung investieren können</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Säule 3: Nachgelagerte Studienbeiträge</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>So funktioniert unser Modell:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit unserem Modell zahlt jede:r einen fairen Beitrag NACH dem Studium – also erst dann, wenn man mit beiden Beinen fest im Berufsleben steht und genug verdient. Dabei bestimmt jede Hochschule die Höhe der Studienbeiträge selbst. Der Maximalbetrag liegt bei 500€ pro Semester. Das Geld fließt direkt in deine Hochschule und verschwindet nicht im Staatsbudget – damit ist garantiert, dass sich durch deinen nachgelagerten Beitrag auch wirklich deine Bildung verbessert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Rückzahlung erfolgt nach dem Studium in Monatsraten und ist einkommensabhängig. Dabei besteht keine Gefahr der Verarmung oder unzumutbarer Raten, denn bis 1.500€ Nettoeinkommen, zahlst du keinen Cent zurück. Verdienst du mehr als 1.500€ netto, beträgt die Monatsrate 8% des Einkommens, das über diesem Freibetrag liegt.<br>
Ein Beispiel: Du verdienst 1600€ netto. Das sind 100€ mehr als der Freibetrag. Deswegen zahlst du 8% davon zurück – also 8€. Das sind zwei Bier – was ist dir mehr wert? Zwei Bier oder beste Bildung?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Nachlagerung der Studienbeiträge nach unserem Modell</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Transparenz in der Finanzierung</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Finanzierung von Fachhochschulen erfolgt momentan sehr intransparent. Sie werden von mehreren Seiten gefördert. Vom Bund über die sogenannte Studienplatzfinanzierung, bei der es für eine festgelegte Zahl an Studienplätzen eine fixe Summe pro Studierende:n gibt. Zusätzlich dazu beziehen die FHs noch Gelder von Ländern, Gemeinden und privatwirtschaftlichen Investor:innen. Wie viel Geld die verschiedenen FHs aus diesen Quellen dann wirklich haben ist momentan schwer nachvollziehbar. Es ist also auch nicht nachzuvollziehen wie viel ein FH-Studienplatz im Schnitt kostet. Wir fordern daher eine nachvollziehbare und einsichtige Finanzierung von Fachhochschulen. Die Vergabe von öffentlichen Mitteln hat transparent, nach klar definierten und nachvollziehbaren Kriterien zu erfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Transparenz in die Finanzierung bringen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Nachhaltigkeit </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vor allem Hochschulen müssen ihrer wissenschaftlichen Vorreiterrolle endlich gerecht werden und die Klimakrise ganzheitlich bekämpfen. Dabei sind klimaneutrale Hochschulen ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung und ein starkes Zeichen für die Zukunft. Gleichzeitig müssen öffentliche Verkehrsmittel vergünstigt, Innovationen im Rahmen der Digitalisierung klimafreundlich umgesetzt und nachhaltige Projekte gefördert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Klimaneutrale Hochschulen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um ihrer Vorreiterrolle gerecht zu werden, müssen die Hochschulen in Sachen Bau, Energie, Mobilität und Mensen die Klimaneutralität gezielter anstreben. Ziel muss der komplette Umstieg auf nachhaltige Stromerzeugung, sowie flächendeckende Verbesserungen der baulichen Substanz der Hochschulen sein. Diese müssen beispielsweise durch passende Dämmungen und die Verwendung von LEDs wesentlich energieeffizienter gestaltet werden. Vor allem in Hochschulen, die mitten in Städten liegen, braucht es außerdem Fassadenbegrünungen und Rückbauten versiegelter Flächen. Diese kühlen im Sommer, schaffen so ein angenehmes Klima und sind noch dazu hübsch!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Klimaneutrale Infrastruktur und Bau von Hochschulen forcieren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Fassadenbegrünung fördern und Flächenversiegelungen rückbauen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Nachhaltige Mensa</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Anfang ist hierbei die Reduktion unnötiger Verpackungsmaterialien, die man beispielsweise durch “bring your own cup/lunchbox” Modelle reduzieren könnte. Hauptthematik bei Mensen ist aber natürlich die Frage, was auf den Tisch kommt. Das muss einerseits preiswert sein, aber auch gesund, saisonal und regional. So könnte man auch hier an den Hochschulen eine Vorreiterrolle in puncto nachhaltiger Ernährung einnehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Nachhaltige, regionale Mensaangebote</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bring your own – Systeme in allen Mensen und Hochschulen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Digitalisierung von Lernmaterialien</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Papierproduktion, Druck und Transport von Büchern, Zeitschriften und Infomaterial setzen Unmengen an CO2 frei. Wir sagen: let’s digitalise! Wir fordern, dass die gesamte Pflichtlektüre online abrufbar ist, Einscan-Services ausgebaut werden und Zugänge zu Online-Datenbanken und Online-Bibliotheken ausgeweitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Reduktion der CO2-Emissionen durch weniger Druckprodukte</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Leistbares Öffi-Ticket &amp; bessere Fahrradinfrastruktur</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für Studierende muss es auch möglich sein auf ökologischem Weg in die Hochschule zu kommen. Die Kosten für Öffis sind für viele Studierende aber mittlerweile eine hohe zusätzliche Belastung. Außerdem gibt es an vielen Hochschulen zu wenig Möglichkeiten das eigene Fahrrad abzustellen oder zu reparieren, falls man überhaupt ein Fahrrad besitzt. Wir fordern deshalb einen Studierendentarif beim Klimaticket und zusätzlich die Option auf günstige Öffi-Tickets für den öffentlichen Verkehr am jeweiligen Hochschulstandort. Zusätzlich fordern wir den Ausbau der Fahrradinfrastruktur an und um Hochschulen und setzen uns für den Ausbau von Bike-Sharing-Optionen ein, wie wir sie z.b. in der ÖH Innsbruck bereits umgesetzt haben. Populistische Forderungen von linken Fraktionen nach gratis (Klima-)Tickets lehnen wir konsequent ab, da dadurch nur das notwendige Geld fehlt, um den öffentlichen Verkehr klimaneutral umzubauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Studierendentarif beim Klimaticket</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Günstigere Öffi-Tickets am jeweiligen Hochschulstandort</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau der Fahrradinfrastruktur</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Keine Gratis-Öffi-Tickets, weil nachhaltiger ÖPNV-Ausbau dieses Geld braucht</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Klares Nein <strong><strong>zur Besetzung von Hochschulen</strong></strong></strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gruppierungen wie „Erde Brennt“ besetzten im letzten Wintersemester österreichweit mehrere Hörsäle. Wir lehnen solche Formen des Protestes, die zulasten der Studierenden gehen, konsequent ab und fordern Besetzer:innen dazu auf, einen konstruktiven Dialog zu führen. Wenn sich all diese Besetzer:innen an einen Tisch setzen würden und gemeinsam wissenschaftlich fundierte, umsetzbare und praktikable Lösungen gegen den Klimawandel erarbeiten würden, wäre hundert Mal mehr getan als durch sinnlose Besetzungen für reine Medienaufmerksamkeit. Wir haben schließlich kein Erkenntnisproblem – wir haben ein Umsetzungsproblem!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Organisationen wie &quot;Erde Brennt&quot; und deren Besetzungen nicht tolerieren, wenn sie zu Lasten der Studierenden gehen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Nachhaltige Bundes-ÖH</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch die Bundes-ÖH wird ihrer Vorbildrolle in Sachen Nachhaltigkeit nicht gerecht. So verschwendet die Bundes-ÖH jährlich z.b. eine Unsumme an Geld und Papier durch den Druck von Zeitschriften, Flyern und Broschüren. Hier konnten wir durch die Teildigitalisierung der ÖH-Zeitschrift Progress schon einen Zwischenerfolg erzielen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Nachhaltige Vorbildrolle der Bundes-ÖH z.B. in Sachen Druck vorleben</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Campusleben</strong><br><br>
Die Studienzeit besteht aus mehr als nur Lernen. Es ist die Zeit, in der man sich als Mensch entfaltet, neue Dinge ausprobiert und neue Freundschaften schließt. Genau das kam an österreichischen Fachhochschulen während der Pandemie zu kurz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Gemeinsam lernt sich’s besser – Lerngruppen fördern</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sehen die ÖH auch in der Pflicht, Angebote zu schaffen, bei denen Studierende sich zum Lernen zusammenschließen und einander helfen können. Die Bibliothek ist nicht genug. Vielmehr braucht es an den Hochschulen auch Räumlichkeiten für Teamarbeiten oder Lerngruppen. Es braucht Plätze, an denen man sich zwischendurch entspannen oder in Ruhe das Mittagessen genießen kann und es braucht Orte, an denen man mit Freunden ungestört quatschen kann. Kurz gesagt, wir fordern bessere und vor allem mehr Arbeitsplätze und Gemeinschaftsräume an den Hochschulen. Verschiedene Studienvertretungen haben bereits eigene Discord-Server für ihre Studiengänge eingerichtet, auf denen sich die Studierenden austauschen und vernetzen können. Andere organisieren (online) Lernnachmittage oder -nächte, bei denen auch oft Lese- und Hörsäle extra verlängerte Öffnungszeiten haben, vor allem vor Großprüfungswochen. Solche Vernetzung begrüßen wir, gleichzeitig muss das aber ausgeweitet werden, denn gemeinsam lernen hilft in jedem Studium. Die Bundes-ÖH könnte hierbei mittels einer Lernpartner:innen-Börse für österreichweite, bessere Vernetzung sorgen und Gruppenlernen merkbar unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gemeinsame Lernmöglichkeiten verschiedenster Natur fördern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Lern- und Gruppen- und Gemeinschaftsräume ausbauen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Österreichweite ÖH Lernpartner:innen-Börse umsetzen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Campus (be)leben</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sehen es als eine Kernaufgabe der ÖH, den Campus zu beleben und Studierende zusammenzubringen. Hier gibt es an vielen Hochschulen schon wichtige Traditionen, angefangen bei Punschständen über Sommerpartys bis hin zu steilen Mensafesten, wie wir sie an der JKU veranstaltet haben oder legendären ÖH Semesteropenings, die wir z.B. in der ÖH Innsbruck veranstaltet haben. Derartige Veranstaltungen müssen an allen Hochschulen ausgebaut werden.<br><br>
Genauso hat Sport das großes Potential, Leute zusammenzubringen. Wir begrüßen die studentische Initiative der ACSL, studentische Sportwettbewerbe auszurichten und fordern weitere landesweite Sportwettbewerbe zwischen Teams der verschiedenen Hochschulen. So stärkt man erfolgreich das Gemeinschaftsgefühl, wie wir es z.B. an der JKU bereits gemacht haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Veranstaltungen an den Hochschulstandorten zu studentischer Vernetzung und dem Erhalt der studentischen Kultur fördern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Studentische Sportveranstaltungen (wie die ACSL) unterstützen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Studentische Klubs und Initiativen fördern</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind starke Befürworter von verschiedensten Klubs und Initiativen, in denen Studierende sich untereinander kennenlernen, entfalten und auch viel Neues lernen. Debattierclubs, Leseclubs und Teams für technische Wettbewerbe (z.B. Hyperloop) müssen von den Hochschulen und der ÖH gefördert werden, indem sie diese mit ihren Ressourcen wie beispielsweise Räumlichkeiten, aber auch finanziellen Mitteln unterstützen.<br><br>
Auch Initiativen, die die Vernetzung zwischen Studierenden verschiedener Studiengänge verfolgen oder die Vernetzung mit potentiellen Arbeitgeber:innen erleichtern, müssen gefördert und auch von der ÖH selbst angeboten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Studentische Vereine, Initiativen, Klubs und Gruppen fördern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Internationale Mobilität fördern</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Internationale Erfahrungen während der Studienzeit sind enorm bereichernd. Für viele Studierende ist die beste Zeit ihres Studiums die Zeit im Ausland. Kein Wunder also, dass sehr viele Studierende ein Auslandssemester anstreben. Doch leider wird das nicht immer Realität. Vielen fehlt mitten im Studium dann einfach die Zeit oder das Geld dafür. Daher fordern wir, dass in den Curricula Mobilitätsfenster für Auslandssemester eingeplant werden.<br><br>
Es sind aber nicht nur Auslandsaufenthalte wichtig, sondern auch die Incoming Students bereichern unsere Hochschulen sehr. Incoming Students müssen dabei herzlich Willkommen und in die Gemeinschaft eingegliedert werden. Wie im angelsächsischen Raum üblich, sollte es daher an den Hochschulen Einführungswochen und regelmäßige Freizeit- und Orientierungsangebote geben. Dabei sollte die Vernetzung mit heimischen Studierenden im Fokus stehen, da alle von dem sprachlichen und kulturellen Austausch profitieren.<br><br>
Beim Auslandsaufenthalt nervt aber oft vor allem eins - die ewige Bürokratie. Die tausend Zettel, die man von genau den richtigen Stellen unterschreiben lassen muss, der Sprachtest, bei dem es von Hochschule zu Hochschule andere Voraussetzungen gibt und so weiter. Das muss nicht sein. Wir fordern, dass der Prozess entbürokratisiert wird. Deshalb fordern wir einen gemeinsamen europäischen Studierendenausweis. Außerdem müssen die Fremdsprachenzertifikate an allen Hochschulen harmonisiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zusätzlich zu ganzen Auslandssemestern sind kürzere Auslandserfahrungen, z.B. Short-term-Mobility-Programme, förderwürdig und die bestehenden Möglichkeiten solcher Angebote sollen erweitert, aber auch besser kommuniziert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Freiwillige Mobilitätsfenster in die Curricula einbauen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Vernetzung zwischen Incoming Students und heimischen Studierenden fördern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bürokratieabbau bei Auslandsaufenthalten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau von Short-term-Mobility-Programmen und modernen, hybriden Auslandserfahrungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Mental Health Matters</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schon vor der Corona-Krise ging es viel zu vielen Studierenden psychisch nicht gut. Keine Freunde treffen, zu können mangelnde Perspektiven und keine Routinen - all das ging während der Corona-Pandemie massiv auf die Psyche. Wir wissen aus verschiedenen Erhebungen, dass über 50% der Studierenden psychisch belastet sind. Das sind ca. 200.000 junge Menschen in ganz Österreich, denen es nicht gut geht. Das sind 200.000 unserer Kolleg:innen, die Hilfe und Unterstützung brauchen. Die türkis-grüne Bundesregierung sieht bei diesen Problemen aber lieber weg und auch die Bundes-ÖH ging unserem Vorschlag nach einem österreichweiten Zuschusstopf für Psychotherapie und klinisch-psychologische Behandlungen bisher nicht nach, obwohl sich diese Unterstützungsmaßnahmen in unseren ÖHs in Graz und in Innsbruck seit Jahren großer Beliebtheit erfreuen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir haben eine Reihe an Schritten definiert, wie das Thema psychische Gesundheit endlich die notwendige Beachtung erfahren würde:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Schritt 1: Bestehendes Angebot besser kommunizieren &amp; ausbauen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu viele Studierende wissen nicht, dass es eine kostenlose psychologische Studierendenberatung gibt, an die man sich jederzeit wenden kann. Die Hürde, sich bei psychischen Belastungen Hilfe zu suchen, ist ohnehin schon viel zu groß. Hier muss man das Angebot aktiv kommunizieren um diejenigen, die es brauchen, auch wirklich zu erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit die Psychologische Studierendenberatung besser arbeiten kann, fordern wir deutlich mehr finanzielle Mittel und den Ausbau der Beratungsstellen an jedem Hochschulstandort. Die örtliche Nähe trägt dazu bei, die Hemmschwelle Beratung in Anspruch zu nehmen, weiter zu senken. Bei einer Beratung direkt vor Ort erreicht man zudem auch Studierende, denen es zum Beispiel aufgrund von Prüfungsstress nicht gut geht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Schritt 2: Volle Kassenübernahme der Behandlungskosten</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Psychologische Behandlungen sind sehr teuer und die allermeisten Studierenden können sich diese Heilungskosten nicht leisten. Die hohen Behandlungshonorare kosten also viele Studierenden sprichwörtliche ihre mentale Gesundheit. Und die Bundesregierung, die für eine volle Kostenübernahme durch die Krankenkassen sorgen könnte, sieht tatenlos zu. So geht das nicht weiter. Wir fordern daher die volle Kostenübernahme der Therapie- und Behandlungskosten zur Wiederherstellung der psychischen Gesundheit durch die Krankenkassen, um psychische Erkrankungen endlich wie physischer Erkrankungen gleichzubehandeln<strong>. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Schritt 3: ÖH-Zuschusstopf zur Überbrückung</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Solange die Forderung der vollen Kostenübernahme nicht erfüllt ist, muss die Bundes-ÖH den betroffenen Studierenden finanziell unter die Arme greifen, wie wir das beispielsweise in Graz oder in Innsbruck bereits tatkräftig in unseren ÖHs machen. Es braucht es einen Zuschusstopf mit klaren Richtlinien, bei dem man einfach und unbürokratisch einen Antrag auf einen Kostenzuschuss zu der eigenen Therapie oder Behandlung stellen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Schritt 4: Prävention fördern</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Man muss in Prävention investieren um aus kleinen Glutnestern keine Waldbrände werden zu lassen, die dann nur schwer zu löschen sind und enormen Schaden hinterlassen. Es braucht regelmäßige Workshops und Coachings mit Mental Health Experten zu Themen wie Prüfungsangst oder sozialer Phobie, um Studierende mental resilient zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>ÖH neu denken</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Bundes-ÖH braucht einen echten Neustart. Während Corona sorgte die ÖH-Bundesvertretung lediglich mit Zerwürfnissen inklusive Koalitionsbruch für Aufsehen. Nach der Pandemie standen weiterhin nicht die Studierenden im Mittelpunkt der Vertretungsarbeit, sondern die linke ÖH-Bundesvertretungsexekutive beschäftigte sich mit sich selbst, ideologischen Revolutionsfantasien und allgemeinpolitischen Kämpfen. Für die Studierenden wurde nichts erreicht und die Bundes-ÖH missversteht ihre Rolle gänzlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Freiheit statt Zwangsmitgliedschaft</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine starke Interessenvertretung braucht keinen Zwang. Sie überzeugt durch ihre Leistung. Deshalb fordern wir die Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft. Wie man an Gewerkschaften sieht, stärkt eine freiwillige Mitgliedschaft Interessenvertretungen und bemisst sie tatsächlich an ihrer Vertretungsleistung. Der ÖAMTC oder ARBÖ haben auch keine Zwangsmitgliedschaft, doch sind ihre Leistungen so überzeugend, dass so gut wie alle Automobilnutzer:innen Mitglieder in einem Automobilklub sind. Das kann die ÖH auch!<br><br>
Unser Opt-Out-Modell:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei schlagen wir als ersten Schritt ein Modell vor, bei dem alle Studierenden nach dem ersten Semester die Möglichkeit haben aus der ÖH auszusteigen (opt out). So hat die ÖH genug Zeit Studierende von ihrer Leistung zu überzeugen und außerdem ist die Grundfinanzierung für die Vertretungsarbeit gesichert. Gleichzeitig muss die ÖH dann aber für ihr Geld arbeiten, die 21,20€ Zwangsbeitrag gibt es nicht mehr automatisch. Die ÖH wird so direkt an die Studierenden gebunden und ist gefordert, gute Vertretungsarbeit und guten Service anzubieten. Schluss mit den ideologischen Luftschlössern, in denen der Geldhahn nie zugedreht wird, egal wie wenig die Studierenden von diesen Geldern am Ende spüren. Also - lass dir nichts vorschreiben! Auch nicht die ÖH-Zwangsmitgliedschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Opt-Out Modell beim ÖH-Beitrag umsetzen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Mehr Mitbestimmung für Studierende!</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine zusätzliche Möglichkeit die ÖH wieder auf den Boden der studentischen Realität zurückzuholen sind mehr Mitbestimmungsrechte für Studierende. Wir fordern, dass wir Studierende künftig mitentscheiden können, wofür unser Geld ausgegeben wird. Studierende sollen ihre Beiträge unkompliziert für bestimmte Projekte zweckwidmen können. Über eine Partizipationsplattform soll außerdem jede:r eigene Projektideen einbringen können, die dann - sofern die Studierenden positiv darüber abstimmen - von der ÖH behandelt und finanziert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehr Mitbestimmung durch eine Partizipationsplattform</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Transparente und offene ÖH</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern eine transparente ÖH, bei der jedem ÖH-Mitglied das Recht zusteht, alle Informationen über die ÖH zu erhalten. Momentan ist das Einsichtsrecht in die Finanzen nur Mandatar:innen der ÖH-Vertretungen vorbehalten. Bei einer offenen ÖH soll außerdem jede:r mitarbeiten können, unabhängig von der Zugehörigkeit zu einer der ÖH-Fraktionen. Doch Postenschacher ist leider auch auf der ÖH nichts Neues. Deshalb fordern wir die Ausschreibung aller ÖH-Funktionen via Newsletter oder Social Media und die Besetzung der ÖH-Positionen nach Kompetenz und Leistung, statt Coleur oder Quote.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einsichtsrecht für alle Studierenden, damit sich jede:r über die gewissenhafte Nutzung der 21,20€ ÖH-Beiträge informieren kann</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausschreibung aller ÖH-Funktionen und Besetzung nach Kompetenz und Leistung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Fokus auf Studierende setzen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundes-ÖH vertritt längst nicht mehr die Interessen der Studierenden. Gefangen zwischen links-utopischer Ideologie und ideenloser Servicepolitik ist das Sprachrohr der Studierenden in Österreich beschämend leise bei Themen, wo es um Studierende geht und sinnlos laut bei Themen, die besser im Nationalrat diskutiert werden sollten. Ohne die Unterstützung der Studierenden und ohne sinnvolle Konzepte zur Reform der Hochschulbildung, kann die Bundes-ÖH seit Jahrzehnten keine Impulse für umfassende Reformen setzen. In unserer Vertretungsarbeit stellen wir die Studierenden immer in den Mittelpunkt unserer Politik. Unser Anliegen ist es, gezielte Studierendenpolitik zu leisten und die Interessen der Studierenden innerhalb der österreichischen Gesellschaft zu vertreten. Die globale Weltrevolution überlassen wir dabei den anderen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Um Studierende in den alleinigen Fokus zu rücken, fordern wir die Abschaffung des allgemeinpolitischen Mandats der ÖH.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Vertretungsarbeit stärken</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das FH-Kollegium ist das höchste akademische Gremium jeder einzelnen Fachhochschule. Es setzt sich aus der Kollegiumsleiterin, ihren Stellvertreterinnen und Vertreterinnen des Lehr- und Forschungspersonals, sowie aus Studierendenvertreterinnen zusammen. In der Praxis werden hier leider oft nur die Vorschläge der Leiterin abgenickt, während wir Studierende wenig mitzureden haben. Wie fordern, mehr Studienvertreter:innen im FH Kollegium.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr Studienvertreterinnen im FH-Kollegium</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 15:47:49 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4NEU2: Wahlprogramm für Universitäten</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/xvistudismv/Wahlprogramm_fuer_Universitaeten-5216</link>
                        <author>Mitgliederversammlung (beschlossen am: 04.02.2023)</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/xvistudismv/Wahlprogramm_fuer_Universitaeten-5216</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die XVI. Mitgliederversammlung der JUNOS Studierende möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>UNSERE IDEEN </strong><strong>FÜR DIE BESTE </strong><strong>HOCHSCHULBILDUNG – UNSER PROGRAMM FÜR UNIVERSITÄTEN</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gab schon leichtere Zeiten für unsere Universitäten in Österreich:<br>
Die Corona-Pandemie und die Teuerungs- und Energiekrise sind zwei von vielen Herausforderungen, die den Uni- und Studienalltag in letzter Zeit prägen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Studierenden wollen und dürfen sich in schwierigen Zeiten auf starke Partner:innen verlassen, die ihre Interessen vertreten und in ihrem Interesse arbeiten.<br>
Auf der einen Seite steht aber eine Bundesregierung und allen voran ein Bildungsminister, dem die Studierenden egal sind, obwohl er früher selbst Rektor war. Auf der anderen Seite steht eine Bundes-ÖH, die lieber an einer linksutopischen Weltrevolution arbeitet, als Studierenden zu helfen und dringend notwendige Veränderungen im Bildungssystem zu erwirken.<br>
Das haben Studierende nicht verdient und können sie jetzt am aller wenigsten brauchen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Studierende dürfen nicht mit ihren Sorgen und Ängsten allein gelassen werden. Sie brauchen ein modernes, zeitgemäßes und hochqualitatives Studium, wo sie das lernen können, was sie wollen, und im Leben brauchen – ganz so wie sie es selbst wollen – frei! Sie brauchen Absicherungen und Chancen. Sie brauchen Krisensicherungen und Unterstützungen. Sie brauchen Zusatzangebote, studentisches Leben und die Möglichkeit, stets neue Erfahrungen sammeln zu können. All das in einem gemeinschaftlichen und konstruktiven, weltoffenen Umgang miteinander, wo alle Meinungen gesagt und gehört werden dürfen. Sie brauchen ein Bildungssystem, das ausreichend finanzielle Mittel für die beste Bildung hat und sie brauchen Möglichkeiten, an sich selbst und unser aller Zukunft arbeiten zu können. Mit Wissenschaft und Verantwortung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb brauchen Studierende verlässliche Partner:innen im Studium, die einen echten Systemwandel in der Bildung umsetzen können und ihnen all das, was sie dringend brauchen, geben wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind diese Partner:innen und das sind unsere Ideen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Systemwandel Bildung: Endlich studieren, wie du es dir als Kind vorgestellt hast!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Wer kennts? Du studierst seit zwei Semester, bis am Ende deines Studiums oder hast sogar schon zwei Abschlüsse – und du fragst dich, was zur Hölle du hier eigentlich lernst? Wer braucht all das? Was bringt dir die x-te Seminararbeit zu einem langweiligen Thema wirklich im späteren Leben? Dasselbe gilt für Prüfungen: gelernt – geschrieben – vergessen. Du fragst dich, wozu eigentlich studieren, wenn du nach dem Studium nicht das kannst, worauf es im Leben ankommt?</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Unsere Antwort:</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir brauchen einen Systemwandel der Bildung. Wir wissen alle, dass DAS kein Studium ist, wie wir es uns als Kind vorgestellt haben. Das derzeitige Bildungssystem ist kaputt, alt, starr, verschult, fern der Realität und letzten Endes oft mehr Hindernis als Unterstützung bei der Verbesserung des eigenen Potenzials und der eigenen Talente.<br>
Wir ändern dieses System. Das Studium muss wieder nahe an die Realität und das tun, wozu Bildung da ist: Studierende auf ihr Leben und auf die Welt vorbereiten. Hochschulbildung muss allen Studierenden wieder ein freies und selbstbestimmtes Leben ermöglichen, wo ihnen alle Türen offenstehen und ihnen die nötigen Werkzeuge in die Hand gelegt werden, um eine schöne Zukunft bauen zu können. Die Selbstentfaltung und Verbesserung der eigenen Talente sollen dabei im Mittelpunkt stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Studium muss sich auch den individuellen Lebensrealitäten anpassen. Studierende haben heutzutage oft mehr Verpflichtungen als „nur“ zu studieren. Die meisten Studierenden arbeiten nebenher, betreiben mehrere Studien, kümmern sich bereits um Familie oder haben weitere Betreuungspflichten.<br>
Wir passen das Studium an diese Lebensrealitäten an und bauen ein freieres und flexibleres Studium!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungen</strong><strong>:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Hybridlehre: Präsenz- &amp; Onlinelehre verbinden</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Stell dir vor, du kannst entscheiden, ob du die Lehrveranstaltung heute auf der Uni anschauen und deine Kommiliton:innen treffen willst, oder lieber deine Freizeit genießen und die Vorlesung irgendwann nachschauen willst. Mit unserem Modell der Hybridlehre geht das.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Coronakrise hat uns allen gezeigt, dass reine Präsenzlehre unflexibel und reine Onlinelehre unpersönlich ist. Für einen ausgewogenen Studienalltag braucht es beides! Das bietet größtmögliche Flexibilität, ohne dass der soziale Aspekt des Studierens verloren geht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir stellen uns eine Hybridlehre vor, in der Livestreams &amp; Aufzeichnungen von Vorlesungen Standard sind, Massenvorlesungen im Podcast-Format angeboten werden und hochwertige E-Learning-Plattformen, sowie Cloud-Dienste für Studierende gratis zur Verfügung stehen Studienrelevante Software wie teure Zeichenprogramme oder Datenmanagement-Tools sollen ebenso über gratis Lizenzen allen Studierenden zur Verfügung stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Freie Wahl zwischen Präsenz- und Onlinelehre in so viele Lehrveranstaltungen wie didaktisch sinnvoll möglich</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>MOOCs (Massive open online courses) ausbauen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gratis E-Learning-, Software- und Cloud-Lizenzen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Anwesenheitspflichten abschaffen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Studierende sollen selbstbestimmt studieren können. Studierende sind alt genug, selbst zu entscheiden, ob sie in die Lehrveranstaltung gehen müssen oder nicht, um die Inhalte zu verstehen. Anwesenheitspflichten müssen deshalb reduziert werden, um das Studium individueller zu machen. Wir fordern die weitgehende Abschaffung der Anwesenheitspflicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Abschaffung der Anwesenheitspflichten in so vielen Lehrveranstaltungen wie didaktisch sinnvoll möglich</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Voraussetzungsketten abschaffen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Übermäßige Voraussetzungsketten sind im Studium für viele eine große Hürde. Wenn Lehrveranstaltungen dann auch noch selten oder zu ungünstigen Zeiten angeboten werden, führt das oft zu Verzögerungen im Studium. Studierende sollten selbstbestimmt entscheiden können, für welche Lehrveranstaltung sie sich anmelden wollen und sich selbst kritisch in ihren Fähigkeiten bewerten können, sodass ohnehin niemand Vernünftiges auf die Idee kommen würde, sich für ein Bachelorseminar im ersten Semester anzumelden. Gleichzeitig ermöglicht die freie Fächerwahl die maximale Entfaltungsmöglichkeit der eigenen Talente, da beispielsweise Mathematik-Genies problemlos Mathematik-LVs mehrerer Schwierigkeitsgrade parallel abschließen können. Wir fordern die Abschaffung der unnötigen Voraussetzungsketten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Abschaffung sämtlicher Voraussetzungsketten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Freie Wahlfächer, Praktika und Exkursionen ausbauen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Studierende können durch frei gewählte Wahlfächer interdisziplinäre Kompetenzen erwerben, sich weiter entfalten und besser spezialisieren. Wir fordern in den Curricula mindestens 15% selbstbestimmte, frei wählbare Wahllehrveranstaltungen. Außerdem sind Praktika eine wichtige Ergänzung zum Studium, um hands-on das Gelernte zu vertiefen und selbst auszuprobieren. Auch Exkursionen gibt es in Österreich viel zu wenige. Wir wollen ein breites Angebot für alle Studiengänge schaffen, um die Studieninhalte auch in der Praxis sehen und verstehen zu können. Die Welt findet schließlich nicht in Skripten und Büchern, sondern draußen statt!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehr freie Wahlfächer</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehr Möglichkeiten auf Praktika und Praxiserfahrungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehr freiwillige Exkursionen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>24/7 Bib &amp; Räume umsetzen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Studierende arbeiten, haben Betreuungspflichten oder verfolgen sonstige Tätigkeiten, durch die sie nicht in den klassischen Kernzeiten auf die Bibliothek können – wieder andere lernen nachts einfach besser. Deshalb fordern wir ein flächendeckendes Angebot an 24/7 Bibs, so wie wir JUNOS es bereits an der KFU Graz umgesetzt haben. Zusätzlich sollen Computer- und Gruppenarbeitsräume digital buchbar und zu jeder Zeit nutzbar gemacht werden. Auch die Lernzonen sollen 24/7 geöffnet sein und als Wohlfühlorte gestaltet werden, um eine gute Lernumgebung zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mindestens eine 24/7 Bibliothek an jeder Hochschule</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Digital buchbare (Co-)Working-Räume - 24/7 geöffnet</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Sommer- und Winteruni ausbauen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lehrveranstaltungen während der Ferienmonate sind stark nachgefragt, da sie eine flexiblere Semesterplanung und einen schnelleren Studienabschluss ermöglichen. Wir begrüßen das bestehende Angebot, fordern aber einen deutlichen Ausbau der Sommer- und Winteruni, damit sämtliche Studiengänge und Lehrveranstaltungen auch in den Ferien flexibel und freiwillig weitergeführt werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau der freiwilligen Sommer- und Winteruni in allen Studiengängen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Teilzeitstudium ermöglichen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um sich flexibel den individuellen Lebensrealitäten der Studierenden anzupassen, braucht es endlich ein Teilzeitstudium; das fordern wir seit Jahren! Nach unserem Modell kann man zu Beginn jedes Semesters selbst entscheiden, ob es ein Teilzeit- oder ein Vollzeitsemester sein soll! Die Entscheidungsfreiheit von Semester zu Semester bietet maximale Flexibilität. Der Teilzeitstatus gilt, wenn im Laufe des Semesters maximal 16 ECTS-Punkte an Leistung absolviert werden. Bei Berechnung von Studienbeiträgen, Toleranzsemestern sowie Studien- und Familienbeihilfe wird dann nur ein Teilzeitsemester, also ein halbes Semester, gewertet. Somit fallen für Teilzeitstudierende keine überproportionalen Kosten oder Verluste oder weitere Nachteile an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ermöglichung des freiwilligen Teilzeitstudienmodells in jedem Studium</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Künstliche Intelligenzen - Moderne Technologien nutzen!</strong><br>
Seit einigen Monaten ist eines in aller Munde: Künstliche Intelligenzen rund um ChatGPT. Allerdings existieren Konzepte wie Machine Learning bzw. KI nun schon seit einigen Jahren und nicht erst seit gestern. Sie werden bereits auf vielfältige Weise in Forschung &amp; Entwicklung, aber auch in der Industrie eingesetzt. Dennoch sind diese Technologien großen Teilen der Studierenden, als auch der Gesellschaft, fremd und wirken bisweilen für einige gar beängstigend. Hier ist Aufklärungsarbeit gefragt!<br>
Zudem stellt die Zugänglichkeit für die breite Masse zu einer so ausgereiften Künstlichen Intelligenz wie ChatGPT eine Herausforderung für das Bildungswesen dar. Aber mit jeder Herausforderung entstehen mindestens genauso viele Chancen. Diese Chancen gilt es zu nutzen und so soll ChatGPT unserer Meinung nach an Hochschulen nicht einfach verboten werden, sondern viel eher sollen Hochschulen und Studierende verstehen, wie Künstliche Intelligenzen den Hochschulalltag bereichern können. Dazu müssen Unterrichtsstil und Prüfungsmodi angepasst werden. Hochschulen sowie Lehrende und Studierende müssen sich mit dem Thema ausgiebig beschäftigen. Das muss jetzt passieren und nicht erst in drei Jahren!<strong>Forderungspunkte:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Erarbeitung von Konzepten und Maßnahmen rund um lehren und lernen mit Künstlichen Intelligenzen statt bloßer Verbote</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einschlägige Seminare und Weiterbildungs-Kurse an Universitäten, die grundlegende Ideen und Konzepte hinter den betreffenden Technologien erklären und ebenso fachfremden Studierenden näherbringen. Damit sollen Einsatzmöglichkeiten im eigenen Fachbereich aufzeigt, als auch ein Überblick über bereits bestehende Einsatzgebiete gegeben werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TEUERUNG: “WIR GIESSEN NICHT, WIR TRICHTERN!”</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Studium darf nie an finanziellen Hürden scheitern. Aktuell sehen sich Studierende aber mit einer Vielzahl finanzieller Probleme konfrontiert. Die Nachwirkungen der Coronakrise, als viele ihren Job verloren haben oder gar nicht erst arbeiten konnten, wirken sich bis heute auf die Rücklagen der Studierenden aus. Aber auch die aktuelle Teuerung schlägt sich mit voller Härte auf Miet- und Lebenskosten nieder – teilweise sogar soweit, dass diese untragbar für das schwache Budget der meisten Studierenden werden. Hier müssen wir gezielt entlasten – die Hilfen trichtern und nicht mit der Gießkanne an alle ausschütten! Einerseits müssen Beihilfen treffsicherer, unbürokratischer und zum Leben ausreichend werden, andererseits muss Leistung stärker gefördert werden, z.B. über Leistungsstipendien oder die Vereinbarkeit von Arbeit und Studium durch die richtigen Rahmenbedingungen verbessert werden, zum Beispiel durch die deutliche Senkung der Lohnnebenkosten, wodurch auch Arbeitnehmer:innen eine bessere Verhandlungsposition bei den Löhnen bekommen.<br>
Unser Motto: Existenzen sichern. Leistung belohnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungen</strong><strong>:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Beihilfen erhöhen &amp; Richtlinien lockern</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Österreich beträgt der maximale Betrag der Studienbeihilfe 923€ pro Monat. Wir JUNOS wollen den Höchstbetrag der Studienbeihilfe, sowie der Selbsterhalterstipendien an die Mindestsicherung angleichen, also auf 1053,64€ erhöhen! Studierende sind schließlich keine halben Erwachsenen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Da die Anspruchsberechtigung der Studienbeihilfe außerdem von der Höhe der Unterhaltspflichten der Eltern abhängt, fordern wir, dass der Staat nicht gezahlte Unterhaltsansprüche vorstreckt. Es kann nicht sein, dass Studierende unter Elternteilen leiden, die ihrer Unterhaltspflicht nicht nachkommen und sich nicht um die Bildung ihrer Kinder kümmern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Anspruchsalter für die Familienbeihilfe bis zum 26. Lebensjahr soll durch ein Modell ersetzt werden, in dem Studierende, die älter als das durchschnittliche Studienabschlussalter sind (aktuell ca. 26 Jahren), einen Leistungsnachweis von mindestens 30 ECTS pro Jahr erbringen müssen, um weiterhin Familienbeihilfe beziehen zu können. Diese Möglichkeit besteht nur so lange, wie noch kein akademisch gleichwertiger Titel für das betriebene Studium erlangt wurde. Sprich, man kann nicht 5 Bachelorstudiengänge hintereinander machen und dadurch 30 Jahre lang Beihilfe beziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Erhöhung der Maximalbeträge der Studienbeihilfe und des Selbsterhalterstipendiums auf das Äquivalent der Mindestsicherung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Lockerung und Anpassung der Richtlinien, um tatsächlich die Lebensrealitäten abzubilden und sozial treffsicher zu werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Unterhaltsansprüche der Studierenden an ihre Eltern staatlich absichern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Beihilfenbezug ab durchschnittlichem Abschlussalter an Leistung knüpfen, statt die Beihilfe wie aktuell gänzlich zu streichen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Bildungsdarlehen ausbauen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen, dass alle Studierenden die freiwillige Möglichkeit haben, niedrig verzinste staatliche oder private Bildungsdarlehen aufzunehmen. Das ist eine weitere Option die Lebensunterhaltskosten zu decken und ist z.b. in nordischen Staaten wie Schweden bereits Realität. Die Rückzahlung erfolgt dann abhängig von der Einkommenshöhe, sobald man im Berufsleben steht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau staatlicher und privater Bildungsdarlehen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Leistungsstipendien ausbauen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Leistung muss sich endlich wieder lohnen und Leistungsstipendien müssen massiv ausgebaut werden. So können Studierende ihre finanzielle Absicherung selbstbestimmt in die Hand nehmen und werden für ihre Studienleistung gewertschäzt. Ein Studium ist schließlich auch Arbeit und man leistet einen enorm wichtigen Beitrag zum Wissenschaftsstandort Österreich. Das soll auch entsprechend finanziell gefördert werden. Die Möglichkeit Leistungsstipendien zu beziehen und die dafür erforderlichen Leistungen müssen transparent und klar kommuniziert werden. Finanzieren sollte man diese Stipendien beispielsweise durch Drittmittel, sowie staatliche Investitionen. Hier haben die österreichischen Unis nämlich noch großen Aufholbedarf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau von Leistungsstipendien in sämtlichen Studienrichtungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Transparente Kommunikation der Stipendienmöglichkeiten und Leistungsanforderungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Wohnen leistbar machen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Studierende geben im Schnitt mehr als ein Drittel ihres monatlichen Budgets für Wohnkosten aus. Die Miete ist oft eine große finanzielle Last und hier sind sowohl die ÖH als auch die Gemeinden, Länder und die Bundesregierung gefragt, Lösungen zu finden. Es braucht eine Vereinheitlichung und Erhöhung der zielgerichteten Wohnbeihilfe und einen starken Fokus auf die Schaffung neuen studentischen Wohnbaus. Hierbei ist insbesondere auf Verdichtung in den Städten zu achten, um keine neuen Grünflächen zu versiegeln und bereits versiegelten Raum effizient zu nutzen, der zusätzlich in der Nähe der Hochschulen ist. Die ÖH muss hier mit den relevanten Stellen verhandeln und Studierende außerdem über günstige Wohnmöglichkeiten beraten und ihnen z.b. in puncto Mietrecht zur Seite stehen. Populistische Kurzschlussreaktionen wie die Forderung nach einem Mietpreisdeckel mögen zwar kurzfristig die Preise etwas entspannen, doch verschlimmern sie mittel- und langfristig die Wohnungsnot nur noch weiter, da weniger Investitionen in neuen Wohnraum getätigt werden, wie sich deutlich am Beispiel Berlins erwies.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Treffsichere Wohnbeihilfen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau studentischen Wohnens, insb. durch Verdichtung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau der Beratungen zum Wohnen und dessen rechtlichem Aspekt durch die ÖH</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Keine Mietpreisdeckel, da Deckel langfristig mehr schaden als sie kurzfristig nützen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>ÖH-Anti-Teuerungsfonds</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Inflation trifft Studierende mit voller Härte und gibt es unter ihnen Personen, die sich durch die Preissteigerung existenzieller Angst ausgesetzt sehen und Hilfe benötigen, um diese Zeit zu überbrücken. Allgemeinpolitische Maßnahmen und Auffangnetze helfen vielen Studierenden nicht ausreichend und wir sehen hier die Bundes-ÖH in dringender Pflicht, sich für diese Studierenden stark zu machen und endlich zu beweisen, dass die Rücklagen der Bundes-ÖH für sinnvolle, teilweise lebensrettende Projekte verwendet werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Anti-Teuerungsfonds im Umfang von initial 500.000€ soll damit alle Studierenden österreichweit finanziell bezuschussen können, die sich existenziellen finanziellen Nöten ausgesetzt sehen. Ganz nach dem Motto: Wir gießen nicht, wir trichtern. Fördern wir diejenigen, die es wirklich brauchen – und jene dafür in so einem Ausmaß, dass es wirklich hilft. Nicht nur einmal – sondern so lange die Notsituation besteht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Sofortige Umsetzung eines ÖH Anti-Teuerungsfonds iHv 500.000€</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Chancengerechtigkeit – Fairness - Aufstiegsversprechen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind in Österreich noch weit von echter Chancengerechtigkeit entfernt, denn Bildung wird in Österreich nach wie vor vererbt. Um dem langfristig entgegenzutreten und jungen Menschen das Aufstiegsversprechen wieder zu erneuern, braucht es in erster Linie Reformen im Schulwesen. Gleichzeitig ist hier aber auch die ÖH in der Pflicht, durch Schulprojekte und Informationsoffensiven ihren Beitrag zu leisten. Zusätzlich braucht es, damit jede und jeder die gleiche Chance auf einen qualitativen Studienplatz hat, in vielen überfüllten Studiengängen faire Aufnahmeverfahren und eine bessere, realistischere Beratung bei der Studienwahl, sowie im Studium selbst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Aufklärung und Information bereits in der Schule fördern</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die soziale Durchmischung an unseren Hochschulen zu erhöhen, ist ein komplexes Unterfangen. So entscheidet sich für die meisten schon durch die Überzeugung der Eltern während der Schulzeit, ob sie später studieren werden oder nicht. Um die soziale Durchmischung zu fördern, muss man Schulen als Hebel der freien Entscheidung nutzen und Schüler:innen bei der Wahl ihres Bildungswegen individuell unterstützen. Hier sind einerseits die Schulen in der Pflicht, andererseits muss hier auch die ÖH anpacken. Studierende wissen schließlich am besten, wie Studieren aktuell ist. Mit Schulprojekten und Informationsoffensiven soll über Chancen und Möglichkeiten des Studiums aufgeklärt werden. Denn oft sind es dieses Wissen, diese Erfahrung oder die bloße Ermutigung, die den Ausschlag geben können, dass ein Kind doch die Matura macht und später studiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau der Schulprojekte und Beratungen zum Studium in der Schule</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einbindung von Studierenden in Beratungen zum Studium in der Schule</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Beratung ausbauen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit Studierende schneller das perfekte Studium für sich finden, müssen die Beratungsangebote zu Beginn des Studiums ausgebaut werden. Hier sollte man sich an den niederländischen Studienaktivitäten orientieren, bei denen sich Studienanfänger:innen über Gespräche mit Lehrenden, Probeunitage und weiteren Angeboten ein umfangreiches Bild von den verschiedenen Studiengängen machen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau der Beratung zur fundierten Studiengangswahl</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau der Beratung und Einfindung am Beginn des Studiums</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Faire Aufnahmeverfahren statt versteckte Knock-Out-Prüfungen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Startet man frisch im ersten Semester in einen beliebten Studiengang, erlebt man vor allem eines: Überfüllte Hörsäle. Man sitzt am Boden. Der Kontakt zu Lehrenden ist unmöglich. Die Lehre ist pure Massenabfertigung. Und am Ende des Semesters winken noch gnadenlose Knock-Out-Prüfungen, die keinerlei Bildungscharakter haben, sondern nur zum nachträglichen Aussieben dienen. Wir JUNOS sehen daher Aufnahmeverfahren nicht ideologisch, sondern pragmatisch. Bei manchen Studiengängen sind sie notwendig, um einen fairen und guten Studieneinstieg zu gewährleisten. Es können schlicht nicht mehr Studienanfänger:innen zugelassen werden, als es Studienplätze gibt. Es können nicht 1000 Menschen ins erste Semester starten, wenn es nur Platz für 300 gibt. Alles andere führt zu einer drastischen Verschlechterung der Bildungsqualität, schlechteren Betreuungsverhältnissen und unfairen Knock-Out-Prüfungen zur frustrierenden, nachträglichen Selektion. Deshalb sprechen wir uns bei überlaufenen Studiengängen für faire Aufnahmeverfahren aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sprechen dabei aber nicht von klassischen Aufnahmetests, wie man sie aktuell kennt! Auch inhaltlich müssen die Aufnahmeverfahren fair ausgestaltet werden. Das fängt schon bei der Vorbereitung an - hier muss die Universität umfangreiche Lernunterlagen (zB Skripten oder Vorlesungen) online zur Verfügung stellen. Das Aufnahmeverfahren soll außerdem nicht ein einzelner großer Test sein, sondern mehrere Schritte beinhalten - wie zum Beispiel Self-Assessments, Motivationsschreiben oder auch persönliche Gespräche. Ziel muss sein, die Studienplätze an die Bewerber:innen zu vergeben, die am besten für das Studium geeignet sind. Dies hängt je nach Studium natürlich von sehr verschiedenen Kriterien ab, die die aktiven Studierenden am besten beurteilen können. Daher fordern wir, dass Studierende bei der Ausgestaltung der Aufnahmeverfahren eingebunden werden. Die zuständige Kommission soll also zu 50% aus Studierendenvertreter:innen bestehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einführung von fairen, modernern Aufnahmeverfahren in beliebten Studiengängen, wo zu viele Studienanfänger:innen auf zu wenig Studienplätze zu verzeichnen sind</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Abschaffung versteckter Knock-Out-Prüfungen in allen Studiengängen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Für die Wissenschaftsfreiheit und Nein zu Cancel Culture! </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Von Brighton, über Berlin bis nach Wien – in vielen Städten geriet die Wissenschaftsfreiheit an der jeweiligen Universität durch politische Aktivist:innen bereits stark in Bedrängnis. In Berlin musste der Vortrag einer Doktorandin zum biologischen Geschlecht wegen angedrohten Protesten abgesagt werden, im Falle der University of Sussex räumte eine Philosophie-Professorin sogar ihren Lehrstuhl, nach jahrelangen Angriffen auf ihre Person.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es darf nicht in der Hand von Aktivist:innen liegen, welche wissenschaftliche Positionen gehört werden dürfen und welche nicht. Demonstrationen, Besetzungen, Boykott, Bashing und Mobbing haben keinen Platz in Hochschulen und dürfen die Meinungsfreiheit, sowie die offene Debatte nicht einschränken. Das Beispiel der Philosophieprofessorin Kath­leen Stock, die ihre Professur und damit ihren Job an der Universität Sussex aufgeben musste, verdeutlicht, welche weitreichende Folgen ideologisch motivierte Angriffe haben können. Kern des Konflikts zwischen Kathleen Stock, selbst offen lesbisch und jahrelang engagierte Feministin, und anonymen Aktivist:innen war eine öffentliche Meinungsdifferenz bezüglich feministischer Positionen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hochschulen sind ein Hort der Freiheit und des Denkens, und oft sind sie auch der Ausgangsort von gesellschaftlichen Debatten und neuen Perspektiven. Neues ist jedoch immer begleitet von Meinungsverschiedenheiten und Dissens. Im akademischen Diskurs muss Dissens stets existieren dürfen und die Freiheit diesen zu äußern. Nur so ist es möglich, dass junge Studierende einen wahrlich kritikfähigen und differenzierten Blick für aktuelle Entwicklungen ausbilden und diese ebenso reflektiert beurteilen können. Wir als JUNOS Studierende stehen dafür ein, dass an Hochschulen alle Themen und Positionen kritisch als auch angstfrei diskutiert werden dürfen, da sich nur so eine Vielfalt der Meinungen entwickeln kann und erhalten bleibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Nein zu Cancel Culture und für freie Meinungsäußerung und Dialog</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Nein zu ideologischen Einschränkungen und für die Wissenschaftsfreiheit</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>„Der Staat kanns nicht allein richten!“ – BUDGETLOCH DER UNIS FÜLLEN!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir haben es alle in den Medien gehört. Unseren Universitäten fehlt es nicht nur für viele nötige Reformen, sondern sogar für den Regelbetrieb deutlich an Geld. Die aktuelle finanzielle Schieflage der Hochschulbildung zeigt, dass es höchste Zeit ist neue Wege zu gehen. Die alten Parolen, die Rufe nach mehr Geld vom Staat, bringen uns nicht weiter und führen sichtbar nicht dazu, dass sich in der Bildung genug tut. Wir haben daher als einzige, zukunftsgewandte Fraktion ein 3-Säulen-Modell, um die Finanzierung unserer Bildung zu verbessern, damit sie endlich mit dem internationalen Top-Niveau mithalten kann!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Säule 1: Höhere staatliche Bildungsinvestitionen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Staat sichert weiterhin die Grundfinanzierung der Universitäten. Diese soll auf 2% des BIP erhöht werden. Die Verteilung dieser Gelder soll sich nach den Kosten pro qualitativen Studienplatz richten. Diese sollen für jede Studienrichtung eine optimale Betreuungsrelation von Lehrenden zu Studierenden sowie die notwendige technische und räumliche Ausstattung sicherstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Staat soll für die Basis der guten Hochschulbildung sorgen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Säule 2: Steigerung der Drittmittel</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Drittmittel - also sämtliche nicht-staatlichen Gelder wie Spenden von Alumni oder Unternehmen und Stiftungen - stellen für österreichische Universitäten ein riesiges Potential dar. Während im OECD-Durchschnitt 2020 rund ein Drittel der Finanzierung für den Hochschulsektor über Drittmittel gesichert wird, liegt der Anteil in Österreich nur bei peinlichen 9%. Dieses Potential muss man nützen, indem man Spenden attraktiver macht. Hier sind der Abbau von bürokratischen Hürden und steuerliche Begünstigungen wichtige Schritte. Außerdem sollten Unis ihre Alumni Clubs wieder mehr pflegen, damit auch Alumni ihrer Alma Mater wieder mehr zurückgeben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Nicht-staatliche Akteure sollen einfacher in Bildung investieren können</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Säule 3: Nachgelagerte Studienbeiträge</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gemeinsam mit der Basisfinanzierung des Staates und Einnahmen durch Drittmittel, bilden nachgelagerte Studienbeiträge die dritte tragende Säule bester Bildung. Unsere Bildung sollte uns auch selbst etwas wert sein – wir profitieren schließlich individuell am meisten von einem qualitativ hochwertigen Studium. Es ist auch aus Perspektive der sozialen Gerechtigkeit nichts als fair: Dass Bäcker:innen, Friseur:innen und Reinigungskräfte unser Studium in gleichem Maße finanzieren müssen wie wir Studierende, fördert lediglich die Ungleichheit zwischen Akademiker:innen und Nicht-Akademiker:innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerechtigkeit heißt: wer am meisten profitiert leistet auch den größten Beitrag.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unterstützer:innen und Vorbilder:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind mit dieser Forderung auch nicht allein. Für Studienbeiträge gibt es überparteilich und fern von Ideologie viele Befürworter:innen. Grüne Spitzenpolitiker:innen, schwarze Ex-Minister:innen und auch Philosophen links der Mitte sehen in Studienbeiträgen eine große Chance! Auch Wissenschaftsexpert:innen wie Andreas Schleicher (OECD) oder der Schweizer Bildungsökonom Stefan Wolter (Universität Bern) sprechen sich direkt für das Modell der nachgelagerte Studienbeiträge aus. Gemäß einer aktuellen <a href="https://www.ifo.de/pressemitteilung/2022-01-18/mehrheit-der-deutschen-befuerwortet-nachgelagerte-studiengebuehren">Erhebung des deutschen ifo Instituts</a> befinden 63% der Deutschen nachgelagerte Studienbeiträge für gut. <a href="https://www.diepresse.com/6143318/fuers-studium-bezahlen-aber-richtig">In Australien gibt es das Modell der nachgelagerten Studienbeiträge seit den 1980er Jahren</a> und hat nachweislich nicht zu größerer Ungleichheit und Selektion im Hochschulzugang geführt, ganz im Gegenteil – es studieren sogar mehr Menschen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>So funktioniert unser Modell:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit unserem Modell zahlt jede:r einen fairen Beitrag NACH dem Studium – also erst dann, wenn man mit beiden Beinen fest im Berufsleben steht und genug verdient. Dabei bestimmt jede Hochschule die Höhe der Studienbeiträge selbst. Der Maximalbetrag liegt bei 500€ pro Semester. Das Geld fließt direkt in deine Hochschule und verschwindet nicht im Staatsbudget – damit ist garantiert, dass sich durch deinen nachgelagerten Beitrag auch wirklich deine Bildung verbessert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Rückzahlung erfolgt nach dem Studium in Monatsraten und ist einkommensabhängig. Dabei besteht keine Gefahr der Verarmung oder unzumutbarer Raten, denn bis 1.500€ Nettoeinkommen, zahlst du keinen Cent zurück. Verdienst du mehr als 1.500€ netto, beträgt die Monatsrate 8% des Einkommens, das über diesem Freibetrag liegt.<br>
Ein Beispiel: Du verdienst 1600€ netto. Das sind 100€ mehr als der Freibetrag. Deswegen zahlst du 8% davon zurück – also 8€. Das sind zwei Bier – was ist dir mehr wert? Zwei Bier oder beste Bildung?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einführung nachgelagerter Studienbeiträge nach unserem Modell</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Nachhaltigkeit </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vor allem Universitäten müssen ihrer wissenschaftlichen Vorreiterrolle endlich gerecht werden und die Klimakrise ganzheitlich bekämpfen. Dabei sind klimaneutrale Universitäten ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung und ein starkes Zeichen für die Zukunft. Gleichzeitig müssen öffentliche Verkehrsmittel vergünstigt, Innovationen im Rahmen der Digitalisierung klimafreundlich umgesetzt und nachhaltige Projekte gefördert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Klimaneutrale Universitäten</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um ihrer Vorreiterrolle gerecht zu werden, müssen die Universitäten in Sachen Bau, Energie, Mobilität und Mensen die Klimaneutralität gezielter anstreben. Ziel muss der komplette Umstieg auf nachhaltige Stromerzeugung, sowie flächendeckende Verbesserungen der baulichen Substanz der Universitäten sein. Diese müssen beispielsweise durch passende Dämmungen und die Verwendung von LEDs wesentlich energieeffizienter gestaltet werden. Vor allem an Universitäten, die mitten in Städten liegen, braucht es außerdem Fassadenbegrünungen und Rückbauten versiegelter Flächen. Diese kühlen im Sommer, schaffen so ein angenehmes Klima und sind noch dazu hübsch!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Klimaneutrale Infrastruktur und Bau von Universitäten forcieren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Fassadenbegrünung fördern und Flächenversiegelungen rückbauen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Nachhaltige Mensa</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Anfang ist hierbei die Reduktion unnötiger Verpackungsmaterialien, die man beispielsweise durch “bring your own cup/lunchbox” Modelle reduzieren könnte. Hauptthematik bei Mensen ist aber natürlich die Frage, was auf den Tisch kommt. Das muss einerseits preiswert sein, aber auch gesund, saisonal und regional. So könnte man auch hier an den Universitäten eine Vorreiterrolle in puncto nachhaltiger Ernährung einnehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Nachhaltige, regionale Mensaangebote schaffen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bring your own – Systeme in allen Mensen und Universitäten etablieren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Digitalisierung von Lernmaterialien</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Papierproduktion, Druck und Transport von Büchern, Zeitschriften und Infomaterial setzen Unmengen an CO2 frei. Wir sagen: let’s digitalise! Wir fordern, dass die gesamte Pflichtlektüre online abrufbar ist, Einscan-Services ausgebaut werden und Zugänge zu Online-Datenbanken und Online-Bibliotheken ausgeweitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Reduktion der CO2-Emissionen durch weniger Druckprodukte</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Leistbares Öffi-Ticket &amp; bessere Fahrradinfrastruktur</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für Studierende muss es auch möglich sein auf ökologischem Weg in die Uni zu kommen. Die Kosten für Öffis sind für viele Studierende aber mittlerweile eine hohe zusätzliche Belastung. Außerdem gibt es an vielen Universitäten zu wenig Möglichkeiten das eigene Fahrrad abzustellen oder zu reparieren, falls man überhaupt ein Fahrrad besitzt. Wir fordern deshalb einen Studierendentarif beim Klimaticket und zusätzlich die Option auf günstige Öffi-Tickets für den öffentlichen Verkehr am jeweiligen Hochschulstandort. Zusätzlich fordern wir den Ausbau der Fahrradinfrastruktur an und um Universitäten und setzen uns für den Ausbau von Bike-sharing-Optionen ein, wie wir sie zum Beispiel in der ÖH Innsbruck bereits umgesetzt haben. Populistische Forderungen von linken Fraktionen nach gratis (Klima-)Tickets lehnen wir konsequent ab, da dadurch nur das notwendige Geld fehlt, um den öffentlichen Verkehr klimaneutral umzubauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Studierendentarif beim Klimaticket</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Günstigere Öffi-Tickets am jeweiligen Universitätsstandort</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau der Fahrradinfrastruktur</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Keine Gratis-Öffi-Tickets, weil nachhaltiger ÖPNV-Ausbau dieses Geld braucht</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Klares Nein zu <strong><strong>zur Besetzung von Hochschulen</strong></strong></strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gruppierungen wie„Erde Brennt“ besetzten im letzten Wintersemester österreichweit mehrere Hörsäle. Wir lehnen solche Formen des Protestes, die zulasten der Studierenden gehen, konsequent ab und fordern Besetzer:innen dazu auf, einen konstruktiven Dialog zu führen. Wenn sich all diese Besetzer:innen an einen Tisch setzen würden und gemeinsam wissenschaftlich fundierte, umsetzbare und praktikable Lösungen gegen den Klimawandel erarbeiten würden, wäre hundert Mal mehr getan als durch sinnlose Besetzungen für reine Medienaufmerksamkeit. Wir haben schließlich kein Erkenntnisproblem – wir haben ein Umsetzungsproblem!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Organisationen wie &quot;Erde Brennt&quot; und deren Besetzungen nicht tolerieren, wenn sie zu Lasten der Studierenden gehen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Nachhaltige Bundes-ÖH</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch die Bundes-ÖH wird ihrer Vorbildrolle in Sachen Nachhaltigkeit nicht gerecht. So verschwendet die Bundes-ÖH jährlich z.b. eine Unsumme an Geld und Papier durch den Druck von Zeitschriften, Flyern und Broschüren. Hier konnten wir durch die Teildigitalisierung der ÖH-Zeitschrift Progress schon einen Zwischenerfolg erzielen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Nachhaltige Vorbildrolle der Bundes-ÖH z.B. in Sachen Druck vorleben</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Campusleben</strong><br><br>
Die Zeit an der Uni besteht aus mehr als nur Lernen. Es ist die Zeit, in der man sich als Mensch entfaltet, neue Dinge ausprobiert und neue Freundschaften schließt. Genau das kam an österreichischen Unis während der Pandemie zu kurz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Gemeinsam lernt sich’s besser – Lerngruppen fördern</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sehen die ÖH auch in der Pflicht, Angebote zu schaffen, bei denen Studierende sich zum Lernen zusammenschließen und einander helfen können. Die Bibliothek ist nicht genug. Vielmehr braucht es an den Universitäten auch Räumlichkeiten für Teamarbeiten oder Lerngruppen. Es braucht Plätze, an denen man sich zwischendurch entspannen oder in Ruhe das Mittagessen genießen kann und es braucht Orte, an denen man mit Freunden ungestört quatschen kann. Kurz gesagt, wir fordern bessere und vor allem mehr Arbeitsplätze und Gemeinschaftsräume an den Universtäten. Verschiedene Studienvertretungen haben bereits eigene Discord-Server für ihre Studiengänge eingerichtet, auf denen sich die Studierenden austauschen und vernetzen können. Andere organisieren (online) Lernnachmittage oder -nächte, bei denen auch oft Lese- und Hörsäle extra verlängerte Öffnungszeiten haben, vor allem vor Großprüfungswochen. Solche Vernetzung begrüßen wir, gleichzeitig muss das aber ausgeweitet werden, denn gemeinsam lernen hilft in jedem Studium. Die Bundes-ÖH könnte hierbei mittels einer Lernpartner:innen-Börse für österreichweite, bessere Vernetzung sorgen und Gruppenlernen merkbar unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gemeinsame Lernmöglichkeiten verschiedenster Natur fördern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Lern- und Gruppen- und Gemeinschaftsräume ausbauen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Österreichweite ÖH Lernpartner:innen-Börse umsetzen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Campus (be)leben</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sehen es als eine Kernaufgabe der ÖH, den Campus zu beleben und Studierende zusammenzubringen. Hier gibt es an vielen Universitäten schon wichtige Traditionen, angefangen bei Punschständen über Sommerpartys bis hin zu steilen Mensafesten, wie wir sie an der JKU veranstaltet haben oder legendären ÖH Semesteropenings, die wir z.B. in der ÖH Innsbruck veranstaltet haben. Derartige Veranstaltungen müssen an allen Universitäten ausgebaut werden.<br><br>
Genauso hat Sport das großes Potential, Leute zusammenzubringen. Wir begrüßen die studentische Initiative der ACSL, studentische Sportwettbewerbe auszurichten und fordern weitere landesweite Sportwettbewerbe zwischen Teams der verschiedenen Universitäten. So stärkt man erfolgreich das Gemeinschaftsgefühl, wie wir es z.B. an der JKU bereits gemacht haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Veranstaltungen an den Hochschulstandorten zu studentischer Vernetzung und dem Erhalt der studentischen Kultur fördern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Studentische Sportveranstaltungen (wie die ACSL) unterstützen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Studentische Klubs und Initiativen fördern</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind starke Befürworter von verschiedensten Klubs und Initiativen, in denen Studierende sich untereinander kennenlernen, entfalten und auch viel Neues lernen. Debattierclubs, Leseclubs und Teams für technische Wettbewerbe (z.B. Hyperloop) müssen von den Universitäten und der ÖH gefördert werden, indem sie diese mit ihren Ressourcen wie beispielsweise Räumlichkeiten, aber auch finanziellen Mitteln unterstützen.<br><br>
Auch Initiativen, die die Vernetzung zwischen Studierenden verschiedener Studiengänge verfolgen oder die Vernetzung mit potentiellen Arbeitgeber:innen erleichtern, müssen gefördert und auch von der ÖH selbst angeboten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Studentische Vereine, Initiativen, Klubs und Gruppen fördern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Internationale Mobilität fördern</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Internationale Erfahrungen während der Studienzeit sind enorm bereichernd. Für viele Studierende ist die beste Zeit ihres Studiums die Zeit im Ausland. Kein Wunder also, dass sehr viele Studierende ein Auslandssemester anstreben. Doch leider wird das nicht immer Realität. Vielen fehlt mitten im Studium dann einfach die Zeit oder das Geld dafür. Daher fordern wir, dass in den Curricula Mobilitätsfenster für Auslandssemester eingeplant werden.<br><br>
Es sind aber nicht nur Auslandsaufenthalte wichtig, sondern auch die Incoming Students bereichern unsere Universitäten sehr. Incoming Students müssen dabei herzlich Willkommen und in die Gemeinschaft eingegliedert werden. Wie im angelsächsischen Raum üblich, sollte es daher an den Universitäten Einführungswochen und regelmäßige Freizeit- und Orientierungsangebote geben. Dabei sollte die Vernetzung mit heimischen Studierenden im Fokus stehen, da alle von dem sprachlichen und kulturellen Austausch profitieren.<br><br>
Beim Auslandsaufenthalt nervt aber oft vor allem eins - die ewige Bürokratie. Die tausend Zettel, die man von genau den richtigen Stellen unterschreiben lassen muss, der Sprachtest, bei dem es von Uni zu Uni andere Voraussetzungen gibt und so weiter. Das muss nicht sein. Wir fordern, dass der Prozess entbürokratisiert wird. Deshalb fordern wir einen gemeinsamen europäischen Studierendenausweis. Außerdem müssen die Fremdsprachenzertifikate an allen Hochschulen harmonisiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zusätzlich zu ganzen Auslandssemestern sind kürzere Auslandserfahrungen, z.B. Short-term-Mobility-Programme, förderwürdig und die bestehenden Möglichkeiten solcher Angebote sollen erweitert, aber auch besser kommuniziert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Freiwillige Mobilitätsfenster in die Curricula einbauen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Vernetzung zwischen Incoming Students und heimischen Studierenden fördern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bürokratieabbau bei Auslandsaufenthalten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau von Short-term-Mobility-Programmen und modernen, hybriden Auslandserfahrungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Mental Health Matters</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schon vor der Corona-Krise ging es viel zu vielen Studierenden psychisch nicht gut. Keine Freunde treffen, zu können mangelnde Perspektiven und keine Routinen - all das ging während der Corona-Pandemie massiv auf die Psyche. Wir wissen aus verschiedenen Erhebungen, dass über 50% der Studierenden psychisch belastet sind. Das sind ca. 200.000 junge Menschen in ganz Österreich, denen es nicht gut geht. Das sind 200.000 unserer Kolleg:innen, die Hilfe und Unterstützung brauchen. Die türkis-grüne Bundesregierung sieht bei diesen Probleme aber lieber weg und auch die Bundes-ÖH ging unserem Vorschlag nach einem österreichweiten Zuschusstopf für Psychotherapie und klinisch-psychologische Behandlungen bisher nicht nach, obwohl sich diese Unterstützungsmaßnahmen in unseren ÖHs in Graz und in Innsbruck seit Jahren großer Beliebtheit erfreuen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir haben eine Reihe an Schritten definiert, wie das Thema psychische Gesundheit endlich die notwendige Beachtung erfahren würde:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Schritt 1: Bestehendes Angebot besser kommunizieren &amp; ausbauen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu viele Studierende wissen nicht, dass es eine kostenlose psychologische Studierendenberatung gibt, an die man sich jederzeit wenden kann. Die Hürde, sich bei psychischen Belastungen Hilfe zu suchen, ist ohnehin schon viel zu groß. Hier muss man das Angebot aktiv kommunizieren um diejenigen, die es brauchen, auch wirklich zu erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit die Psychologische Studierendenberatung besser arbeiten kann, fordern wir deutlich mehr finanzielle Mittel und den Ausbau der Beratungsstellen an jedem Hochschulstandort. Die örtliche Nähe trägt dazu bei, die Hemmschwelle Beratung in Anspruch zu nehmen, weiter zu senken. Bei einer Beratung direkt vor Ort erreicht man zudem auch Studierende, denen es zum Beispiel aufgrund von Prüfungsstress nicht gut geht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Schritt 2: Volle Kassenübernahme der Behandlungskosten</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Psychologische Behandlungen sind sehr teuer und die allermeisten Studierenden können sich diese Heilungskosten nicht leisten. Die hohen Behandlungshonorare kosten also viele Studierenden sprichwörtliche ihre mentale Gesundheit. Und die Bundesregierung, die für eine volle Kostenübernahme durch die Krankenkassen sorgen könnte, sieht tatenlos zu. So geht das nicht weiter. Wir fordern daher die volle Kostenübernahme der Therapie- und Behandlungskosten zur Wiederherstellung der psychischen Gesundheit durch die Krankenkassen, um psychische Erkrankungen endlich wie physischer Erkrankungen gleichzubehandeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Schritt 3: ÖH-Zuschusstopf zur Überbrückung</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Solange die Forderung der vollen Kostenübernahme nicht erfüllt ist, muss die Bundes-ÖH den betroffenen Studierenden finanziell unter die Arme greifen, wie wir das beispielsweise in Graz oder in Innsbruck bereits tatkräftig in unseren ÖHs machen. Es braucht es einen Zuschusstopf mit klaren Richtlinien, bei dem man einfach und unbürokratisch einen Antrag auf einen Kostenzuschuss zu der eigenen Therapie oder Behandlung stellen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Schritt 4: Prävention fördern</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Man muss in Prävention investieren um aus kleinen Glutnestern keine Waldbrände werden zu lassen, die dann nur schwer zu löschen sind und enormen Schaden hinterlassen. Es braucht regelmäßige Workshops und Coachings mit Mental Health Experten zu Themen wie Prüfungsangst oder sozialer Phobie, um Studierende mental resilient zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>ÖH neu denken</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Bundes-ÖH braucht einen echten Neustart. Während Corona sorgte die ÖH-Bundesvertretung lediglich mit Zerwürfnissen inklusive Koalitionsbruch für Aufsehen. Nach der Pandemie standen weiterhin nicht die Studierenden im Mittelpunkt der Vertretungsarbeit, sondern die linke ÖH-Bundesvertretungsexekutive beschäftigte sich mit sich selbst, ideologischen Revolutionsfantasien und allgemeinpolitischen Kämpfen. Für die Studierenden wurde nichts erreicht und die Bundes-ÖH missversteht ihre Rolle gänzlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Freiheit statt Zwangsmitgliedschaft</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine starke Interessenvertretung braucht keinen Zwang. Sie überzeugt durch ihre Leistung. Deshalb fordern wir die Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft. Wie man an Gewerkschaften sieht, stärkt eine freiwillige Mitgliedschaft Interessenvertretungen und bemisst sie tatsächlich an ihrer Vertretungsleistung. Der ÖAMTC oder ARBÖ haben auch keine Zwangsmitgliedschaft, doch sind ihre Leistungen so überzeugend, dass so gut wie alle Automobilnutzer:innen Mitglieder in einem Automobilklub sind. Das kann die ÖH auch!<br><br>
Unser Opt-Out-Modell:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei schlagen wir als ersten Schritt ein Modell vor, bei dem alle Studierenden nach dem ersten Semester die Möglichkeit haben aus der ÖH auszusteigen (opt out). So hat die ÖH genug Zeit Studierende von ihrer Leistung zu überzeugen und außerdem ist die Grundfinanzierung für die Vertretungsarbeit gesichert. Gleichzeitig muss die ÖH dann aber für ihr Geld arbeiten, die 21,20€ Zwangsbeitrag gibt es nicht mehr automatisch. Die ÖH wird so direkt an die Studierenden gebunden und ist gefordert, gute Vertretungsarbeit und guten Service anzubieten. Schluss mit den ideologischen Luftschlössern, in denen der Geldhahn nie zugedreht wird, egal wie wenig die Studierenden von diesen Geldern am Ende spüren. Also - lass dir nichts vorschreiben! Auch nicht die ÖH-Zwangsmitgliedschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Opt-Out Modell beim ÖH-Beitrag umsetzen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Mehr Mitbestimmung für Studierende!</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine zusätzliche Möglichkeit die ÖH wieder auf den Boden der studentischen Realität zurückzuholen sind mehr Mitbestimmungsrechte für Studierende. Wir fordern, dass wir Studierende künftig mitentscheiden können, wofür unser Geld ausgegeben wird. Studierende sollen ihre Beiträge unkompliziert für bestimmte Projekte zweckwidmen können. Über eine Partizipationsplattform soll außerdem jede:r eigene Projektideen einbringen können, die dann - sofern die Studierenden positiv darüber abstimmen - von der ÖH behandelt und finanziert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehr Mitbestimmung durch eine Partizipationsplattform ermöglichen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Transparente und offene ÖH</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern eine transparente ÖH, bei der jedem ÖH-Mitglied das Recht zusteht, alle Informationen über die ÖH zu erhalten. Momentan ist das Einsichtsrecht in die Finanzen nur Mandatar:innen der ÖH-Vertretungen vorbehalten. Bei einer offenen ÖH soll außerdem jede:r mitarbeiten können, unabhängig von der Zugehörigkeit zu einer der ÖH-Fraktionen. Doch Postenschacher ist leider auch auf der ÖH nichts Neues. Deshalb fordern wir die Ausschreibung aller ÖH-Funktionen via Newsletter oder Social Media und die Besetzung der ÖH-Positionen nach Kompetenz und Leistung, statt Coleur oder Quote.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einsichtsrecht für alle Studierenden, damit sich jede:r über die gewissenhafte Nutzung der 21,20€ ÖH-Beiträge informieren kann</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausschreibung aller ÖH-Funktionen und Besetzung nach Kompetenz und Leistung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Fokus auf Studierende setzen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundes-ÖH vertritt längst nicht mehr die Interessen der Studierenden. Gefangen zwischen links-utopischer Ideologie und ideenloser Servicepolitik ist das Sprachrohr der Studierenden in Österreich beschämend leise bei Themen, wo es um Studierende geht und sinnlos laut bei Themen, die besser im Nationalrat diskutiert werden sollten. Ohne die Unterstützung der Studierenden und ohne sinnvolle Konzepte zur Reform der Hochschulbildung, kann die Bundes-ÖH seit Jahrzehnten keine Impulse für umfassende Reformen setzen. In unserer Vertretungsarbeit stellen wir die Studierenden immer in den Mittelpunkt unserer Politik. Unser Anliegen ist es, gezielte Studierendenpolitik zu leisten und die Interessen der Studierenden innerhalb der österreichischen Gesellschaft zu vertreten. Die globale Weltrevolution überlassen wir dabei den anderen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkt</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Um Studierende in den alleinigen Fokus zu rücken, fordern wir die Abschaffung des allgemeinpolitischen Mandats der ÖH.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Vertretungsarbeit stärken</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sehen die Kernaufgabe der ÖH in ihrer Vertretungsarbeit für Studierende. Eine Aufgabe, die in den letzten Jahren auch durch den Gesetzesgeber durch die umstrittene UG-Novelle mehr und mehr eingeschränkt wurde. Aus diesem Grund fordern wir eine Aufwertung der Studierendenkurieren in den Organen der Universitäten, wie dem Senat, Kollegien und all deren Kommissionen. Dabei soll der Studierendenkurie zukünftig wieder ein Drittel der Stimmen zustehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Studienvertretungen leisten die unmittelbarste Vertretungsarbeit für Studierende. Sie beraten, informieren, veranstalten regelmäßige Events und sitzen in Kommissionen. Wir erkennen die Arbeit der Studierendenvertretung als essenziellen Bestandteil der Interessensvertretung der Studierenden an und setzen uns für die Stärkung von Studienvertretungen ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungspunkte</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verfehlungen der UG-Novelle ausbügeln</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Studienvertretungen stärken</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 15:47:03 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3NEU: Antrag zur Geschäftsordnung §8:</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/xvistudismv/Antrag_zur_Geschaeftsordnung_8-63297</link>
                        <author>Mitgliederversammlung (beschlossen am: 04.02.2023)</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/xvistudismv/Antrag_zur_Geschaeftsordnung_8-63297</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die XVI. Mitgliederversammlung der JUNOS Studierende möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Paragraf 8 der Geschäftsordnung der JUNOS Studierende soll um das fett-markierte Wortergänzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Muss zu einem Organ nachgewählt werden, so findet diese Nachwahl <strong>spätestens</strong> auf der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung, die auf das die Nachwahl auslösende Ereignis folgt, statt.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 15:44:07 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2NEU: Antrag zum Statut §5 (16):</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/xvistudismv/Antrag_zum_Statut_5_16-1331</link>
                        <author>Mitgliederversammlung (beschlossen am: 04.02.2023)</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/xvistudismv/Antrag_zum_Statut_5_16-1331</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die XVI. Mitgliederversammlung der JUNOS Studierende möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Paragraf 5 Absatz 16 des Statuts der JUNOS Studierende sollen um den fett-markierten Abschnitt ergänzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>„Jede Mitgliedschaft endet mit Austritt, Studienabbruch, Studienabschluss, Ausschluss oder Tod. Mitglieder, die ihr Studium abschließen <strong>oder abbrechen, und spätestens nach dem Verstreichen von zwei ganzen Semestern ein neues Studium beginnen, verlieren ihre Mitgliedschaft in der Zwischenzeit nicht, sofern dies dem Bundesvorstand glaubhaft gemacht werden kann.</strong>“</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 15:43:21 +0000</pubDate>
                    </item></channel></rss>