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            <title>XVIII. Mitgliederversammlung der JUNOS Studierenden: Alles</title>
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                <title>XVIII. Mitgliederversammlung der JUNOS Studierenden: Alles</title>
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                        <title>A2NEU: Gegen jeglichen Extremismus an Hochschulen und auf der ÖH</title>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Gegen jeglichen Extremismus an Hochschulen und auf der ÖH</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Junge liberale Studierende – JUNOS bekennen uns zur Demokratie und den Menschenrechten und sprechen uns gegen jeglichen Extremismus an Hochschulen und auf der ÖH aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>ÖH-Referate, die zur Verherrlichung und Unterstützung von Extremismus eingerichtet werden, gehören schnellstmöglich abgeschafft. Allgemein darf Extremismus keine Unterstützung seitens der ÖH erfahren.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 10 Feb 2024 17:19:46 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1NEU: Gründergeist stärken - Startup-Kultur an österreichischen Hochschulen fördern!</title>
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                        <author>XVIII. Mitgliederversammlung Junos Studierende (beschlossen am: 10.02.2024)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Gründergeist stärken - Startup-Kultur an österreichischen Hochschulen fördern!</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Universitäten sind nicht nur Orte des Wissenstransfers, sondern auch Brutstätten für Ideen und Innovationen. Deshalb ist es uns JUNOS Studierenden ein besonderes Anliegen, an Hochschulen eine Umgebung zu schaffen, in der Studierende und Forschende die notwendige Unterstützung, Ressourcen und Anreize erhalten, um ihre kreativen Visionen in erfolgreiche Startups zu verwandeln. Durch die gezielte Förderung von Unternehmergeist möchten wir eine Win-Win-Situation schaffen – sowohl für die individuellen Studierenden und Forschenden als auch für die gesamte akademische Gemeinschaft, sowie die Wirtschaft und Gesellschaft im Allgemeinen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><em><strong>Gründergeist fördern</strong></em></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hochschulen müssen ein Raum für Innovation und Vernetzung sein. Deshalb sollten Hochschulen Studierende, die selbst eine Vision verfolgen und ein Startup gründen bzw. mit dem Gedanken spielen eines zu gründen, auch bestmöglich unterstützen. Universitäten und Fachhochschulen sollen dazu animiert werden Wettbewerbe und Startup-Messen durchzuführen, sodass die Studierenden niederschwellig an die für die Gründung notwendigen Informationen herankommen und innerhalb einer Peergroup networken können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><em><strong>Gründungszentren</strong></em></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um den Gründergeist an den Hochschulen zu bestärken, sollen Gründungszentren an den Bildungsstandorten eingerichtet werden, welche Startups und angehenden Startups günstige Räumlichkeiten zur Verfügung stellen sollen. Durch die unmittelbare Nähe zur universitären Forschung und zu anderen Gründer:innen können diese vom Erfahrungsaustausch profitieren. Idealerweise sollten im Rahmen der Gründungszentren Synergien zwischen verschiedenen Hochschulstandorten und bereits bestehenden Startup-Zentren genutzt werden, um einen bestmöglichen Austausch zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><em><strong>Beratung</strong></em></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unabhängig davon, ob bisher nur eine Idee existiert oder bereits eine Gründung erfolgt ist, sollte im Rahmen der hochschulnahen Gründerzentren unkomplizierte Beratung für angehende Gründer:innen verfügbar sein. Diese Beratung sollte idealerweise von Personen angeboten werden, die selbst Erfahrungen mit Gründungen und den dabei auftretenden Herausforderungen haben. Bei der Beratung sollte auch ein besonderes Augenmerk auf die Unterstützung beim Erstellen und Einreichen von Förderanträgen gelegt werden. Sinnvollerweise sollen für die Beratung auch bereits bestehende Strukturen genutzt werden und beispielsweise mit bereits bestehenden Beratungsstellen Kooperation eingegangen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><em><strong>Unterstützung bei der Kapitalbeschaffung</strong></em></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei der Gründung eines Startups sind neben den Kontakten zur Wissenschaft auch die Kontakte zur Wirtschaft von großer Bedeutung. Die Hochschulen sollen deshalb unterstützend tätig werden und den Gründer:innen bei der Suche nach potenziellen Investor:innen unter die Arme greifen. Eine wichtige Rolle können dabei die Gründerzentren spielen, durch diese die Studierenden deutlich bessere Möglichkeiten haben Netzwerke zu nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><em><strong>Gründungssemester</strong></em></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Studierenden soll ermöglicht werden, ein Gründungssemester zu absolvieren, ohne dass sich dieses negativ auf ihre Studiendauer oder ihren Anspruch auf Studienbeihilfe auswirkt. Die genaue Ausgestaltung und die Voraussetzungen für die Teilnahme am Gründungssemester liegen im Ermessen der Hochschule. Hierbei könnte beispielsweise die Option bestehen, Prüfungsleistungen zu erbringen, was während eines regulären Urlaubssemesters nicht möglich ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><em><strong>Anrechnung von ECTS-Punkten</strong></em></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gründungen bringen Studierenden wichtige Erfahrungen, von denen sie auch in ihrem Studium profitieren können. Daher sollten Studierende, die im Fachgebiet ihres Studiums unternehmerisch tätig sind, für ihr Engagement belohnt werden und sich im Rahmen von freien Wahlfächern dafür ECTS-Punkte anrechnen lassen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><em><strong>Mehr Transparenz bei Ausgründungen</strong></em></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Spin-offs, also Ausgründungen aus Hochschulen, bei denen Forschende, Studierende und Mitarbeitende ihre neuen Erkenntnisse in eine Firma umwandeln, können ein wichtiger und innovativer Faktor für den österreichischen Wirtschaftsstandort sein. Im europäischen Vergleich hinkt Österreich aber meilenweit hinterher. Laut dem Austrian Startup Monitor gibt es in Österreich nur 90 Ausgründungen pro Jahr. Ein hemmender Faktor ist die mangelnde Transparenz und Klarheit über den Prozess, wie sich ein Startup aus einer Uni oder FH mit geistigem Eigentum herausbildet. Dadurch wird der Gründungsprozess massiv verlangsamt. Deshalb soll es für Ausgründungen klare Regeln geben, um die Attraktivität des Modells zu erhöhen und auch den Prozess zu beschleunigen. Des Weiteren sollen auch die Möglichkeiten für Hochschulen sich rechtlich und finanziell an Spin-offs zu beteiligen gestärkt werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 10 Feb 2024 16:31:01 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LA1NEU: Bildungsgrenzen überwinden - Unser Weg zum vereinten Europäischen Hochschulraum</title>
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                        <author>XVIII. Mitgliederversammlung Junos Studierende (beschlossen am: 10.02.2024)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Bildungsgrenzen überwinden - Unser Weg zum vereinten Europäischen Hochschulraum</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit der bevorstehenden Europawahl steht das Jahr 2024 ganz im Zeichen des europäischen Gedankens. Daher ist es nur konsequent, dass auch das Studium von der immer stärkeren europäischen Integration profitieren soll. Einige Akzente konnten bereits gesetzt werden, um die EU-weite Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen deutlich zu verbessern. Am bekanntesten ist hier sicher das ERASMUS+ Programm, das den länderübergreifenden Austausch unter den Studierenden enorm fördert. Da es bei der europäischen Komponente des Studiums aber in unseren Augen auch noch sehr viel Verbesserungsbedarf gibt, legen wir folgend unsere Punkte für einen starken und geeinten Europäischen Hochschulraum dar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><em><strong>Bolognaprozess</strong></em></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bolognaprozess wurde 1999 von 29 Staaten mit der Vision ins Leben gerufen, einen Europäischen Hochschulraum zu schaffen. Seither gab es viele Errungenschaften, wie etwa die Angleichung von Studiengängen in den Mitgliedsstaaten und die damit verbundene Förderung der Mobilität von Studierenden, Lehrenden sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Über die Jahre hat sich der Europäische Hochschulraum weiterentwickelt und ist auf 49 Staaten angewachsen. Um auch weiterhin die Qualität des Studiums zu fördern, sind weitere Reformen notwendig:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Automatische Anerkennung von Studienabschlüssen</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Ziel des Bolognaprozesses war es, die Hochschulabschlüsse in den verschiedenen Mitgliedsstaaten anzugleichen. So sollte für mehr Übersichtlichkeit und für einen besseren Austausch innerhalb des Hochschulraumes gesorgt sein. Jedoch erfolgt die Anrechnung der Studienabschlüsse bis heute noch nicht automatisch und stellt somit für viele Absolventinnen und Absolventen, die nach ihrem Studium im Ausland arbeiten wollen, eine unnötige bürokratische Barriere dar. Um den Bolognaprozess und die Idee eines Europäischen Hochschulraums konsequent weiterzudenken, soll die Anerkennung von Studienabschlüssen zumindest innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) automatisch erfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><em>ECTS-Gerechtigkeit steigern</em></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Studierende beklagen in ihrem Studium eine unfaire und unangemessene Verteilung von ECTS-Punkten. Bei vielen Lehrveranstaltungen - vor allem bei technischen Studien - stimmen der tatsächliche Arbeitsaufwand und die vergebenen ECTS-Punkte nicht überein. Durch mehr Transparenz zwischen Fakultäten und Hochschulen und regelmäßige Überprüfungen und Evaluierungen soll sichergestellt werden, dass die bei einer Lehrveranstaltung vergebenen ECTS-Punkte weiterhin den tatsächlichen Arbeitsaufwand widerspiegeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Mehr Autonomie, mehr freie Wahlfächer</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Leider verkommen viele Studiengänge zu einem monotonen Einheitsbrei, in dem den Studierenden eine sinnvolle Mitgestaltung ihres Studienplans verwehrt wird. Zudem schreitet die Verschulung eines großen Teils der Studiengänge immer weiter voran. Für die persönliche Entwicklung und im Sinne einer interdisziplinären Bildung, ist es jedoch wichtig, dass den Studierenden genügend Freiheiten gegeben werden. Damit sie ihre eigenen Interessenverfolgen und sich so auch auf gewisse Themengebiete spezialisieren können. Ziel der Hochschulen muss es daher sein, die Studierenden zu selbständig und wissenschaftlich denkenden Menschen heranwachsen zu lassen. Folglich sollte man den Studierenden die Eigenverantwortung zutrauen, einen Teil ihres Studienverlaufs selbst bestimmen zu können. Deshalb fordern wir, dass es in allen Curricula zumindest 15% an selbstbestimmt, frei wählbaren Wahllehrveranstaltungen geben soll. Ein besonderer Fokus soll hier auf das Anbieten praxisbezogener Wahlfächer gelegt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Lernergebnisorientierte statt inhaltsorientierte Curricula</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Leider ist es oft ein Problem, dass viele Universitäten an anderen Hochschulen erbrachte Studienleistungen nur selektiv anerkennen und die Anrechnung von diesen meist mit sehr vielen Problemen behaftet ist. Eine Ursache dafür ist die starke Inhaltsorientierung, also die genaue inhaltliche Determinierung des zu lernenden Stoffs, in Curricula. Damit eine Anrechnung von im Ausland erbrachten Studienleistungen niederschwelliger möglich ist, soll der Fokus vermehrt auf lernergebnisorientierte Curricula gelegt werden. Dadurch sollen die für die Studierenden zu erreichenden Lernergebnisse und Kompetenzen in den Mittelpunkt rücken, was die Anerkennung von im Ausland erbrachten Studienleistungen massiv erleichtert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Teilzeitstudium</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Studierende haben neben ihrem Studium auch noch weitere Verpflichtungen, weil sie beispielsweise nebenher arbeiten. Diesen Studierenden sollten keine extra Steine in den Weg gelegt werden. Neben dem Studium zu arbeiten und somit auch Erfahrungen in der Praxis zu sammeln, bringt wichtige Skills fürs zukünftige Berufsleben. Um Studierenden die Möglichkeit zu geben, diese Erfahrungen in einem sinnvollen Rahmen zu sammeln, sollte Österreich dem internationalen Vorbild vieler Länder folgen und freiwillige Teilzeitstudienmodelle in allen Studiengängen bereitstellen, sofern die Qualität der Lehre nicht beeinträchtigt wird. Hierfür ist eine Auflockerung des Universitätsgesetzes in Richtung mehr Flexibilität notwendig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><em>Bürokratieabbau</em></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In einer Zeit, in der die europäische Integration und Zusammenarbeit in der Bildung einen immer zentraleren Stellenwert einnehmen, steht der Europäische Hochschulraum vor der Herausforderung, die Effizienz und Flexibilität seines Verwaltungssystems zu maximieren. Die Notwendigkeit eines gezielten Bürokratieabbaus wird zunehmend evident, um die Mobilität von Studierenden und Wissenschaftler:innen zu erleichtern, den internationalen Austausch zu fördern und die Qualität der Bildungseinrichtungen zu stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Europäischer Studierendenausweis</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um Mobilität zu vereinfachen, soll ein digitaler europäischer Studierendenausweis geschaffen werden, der verschlüsselt Studierendendaten abspeichert. Durch diese zentrale Erfassung kann einerseits der Verwaltungsaufwand für Hochschulen gesenkt werden. Andererseits kann der Studierendenausweis auch zum digitalen Transfer von Studieninformationen dienen. Dafür ist eine digitale europäische Plattform erforderlich, mithilfe derer die Daten abgespeichert werden können. Die Daten sind jedenfalls nach modernen Standards zu verschlüsseln. Der Ausweis soll auch die anderen klassischen Aufgaben eines Studierendenausweises erfüllen und beispielsweise als Zugangsberechtigung zu Universitätsbibliotheken dienen. Zu Beginn soll es den Studierenden in Form einer Pilotphase freistehen, ob sie einen europäischen Studierendenausweis beantragen. Außerdem soll es den Studierenden auch freistehen, den Ausweis zusätzlich auch als Scheckkarte zu beantragen. Wobei hierfür die Kosten von den Studierenden selbst getragen werden sollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Europäische Datenbank für alle Studiengänge</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vielen Studienanfänger:innen ist nicht bewusst, dass es zahlreiche Möglichkeiten gibt, ein Studium im Ausland zu absolvieren. Damit sich jede:r über die Studienbedingungen und -angebote im Ausland informieren kann, fordern wir JUNOS eine EU-weite Datenbank, die Auskunft über Studiengänge, Kosten und Aufnahmeverfahren bietet. Die Datenbank soll von der EU-Kommission eingerichtet und von den Mitgliedsstaaten vervollständigt sowie aktualisiert werden. Kooperationen mit (Hochschulen in) Nicht-EU-Staaten sind ebenfalls anzustreben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Fremdsprachenzertifikate harmonisieren</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um sich für Austauschprogramme oder Studiengänge außerhalb Österreichs zu bewerben, ist häufig ein Sprachnachweis erforderlich. Im Fall vieler Sprachen, beispielsweise der Weltsprache Englisch, hat sich jedoch ein undurchsichtiges System entwickelt, das für viele Studierende einen finanziellen Nachteil bedeutet. Viele Hochschulen akzeptieren zum Beispiel lediglich spezifische Englischzertifikate, sodass Bewerber:innen, trotz des Nachweises eines angemessenen Sprachniveaus durch ein anderes Institut, gezwungen sind, einen weiteren Einstufungstest zu bezahlen und zu absolvieren. Bei gleichzeitigen Bewerbungen für zwei Hochschulen müssen einige Bewerber:innen sogar für zwei an sich gleichwertige Tests aufkommen. Daher setzen wir uns dafür ein, dass Fremdsprachenzertifikate für die Zulassung an Hochschulen harmonisiert werden. Zu diesem Zweck sollte die EU-Kommission eine Plattform zur Vernetzung der Hochschulen schaffen, um eine europäische Hochschulkonferenz zu ermöglichen. Auf dieser Plattform können Hochschulen eine Liste mehrerer gleichwertiger Spracheinstufungstests erstellen, die von allen Hochschulen innerhalb der EU anerkannt werden sollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Fremdsprachen fördern</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Hochschulen bieten zwar Fremdsprachenkurse an, jedoch integrieren nur wenige Studiengänge den Fremdsprachenerwerb fest in ihr Curriculum. Absolvent:innen von Hochschulen im 21. Jahrhundert sollten jedoch nicht nur auf den deutschsprachigen Arbeitsmarkt beschränkt sein. In einer Ära zunehmender Globalisierung sind Fremdsprachenkenntnisse für jeden Fachbereich von Bedeutung. Daher setzen wir JUNOS uns dafür ein, dass vermehrt auf Fremdsprachenkenntnisse in der curricularen Gestaltung geachtet wird – sei es durch Lehrveranstaltungen, die in Fremdsprachen abgehalten werden, oder Sprachkurse. Die Absolvierung von Kursen an Fremdsprachinstituten sollte unkompliziert als freie Wahlfächer angerechnet werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Joint Study Programmes und Individualstudien</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den meisten Fachgebieten ist es von Vorteil, Erfahrungen an verschiedenen Forschungsstandorten zu sammeln. Dies wird einerseits durch sogenannte Joint-Study- Programmes ermöglicht, die Studierenden erlauben, innerhalb der regulären Studiendauer Abschlüsse an mehreren Institutionen zu erlangen. Andererseits besteht die Option eines Individualstudiums, bei dem Studierende ihren eigenen Studienplan erstellen können. Als JUNOS begrüßen wir Entwicklungen, die auf eine Flexibilisierung und Eigenständigkeit der Studierenden abzielen. Wir erkennen den Mehrwert an Erfahrungen für die Studierenden und sehen die internationale Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen als bedeutende Chance für den Wissenschaftsstandort Österreich. Daher setzen wir uns dafür ein, Individualstudien fachübergreifend, hochschulübergreifend und länderübergreifend zu ermöglichen und Joint-Study-Programmes weiter auszubauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Europäischer akademischer Kalender</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Studierende, die ein Auslandssemester planen, werden vor die Herausforderung gestellt, dass sich der akademische Kalender in verschiedenen europäischen Staaten teilweise stark unterscheidet und es starke Abweichungen bei den vorlesungsfreien Zeiten gibt. Deshalb fordern wir die Harmonisierung der unterschiedlichen nationalen europäischen Kalender und die Schaffung eines einheitlichen europäischen akademischen Kalenders, der für die Hochschulen und das Studienjahr innerhalb der EU einen Rahmen vorgeben soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><em><strong>Internationale Mobilität fördern</strong></em></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Mobilitätsfenster in Curricula</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Erlangen internationaler Erfahrung spielt eine entscheidende Rolle in Bezug auf die Persönlichkeitsentwicklung und fachliche Kompetenz von Studierenden. Obwohl viele Studierende zu Beginn ihres Studiums ein Auslandssemester anstreben, wird dieses Vorhaben häufig aufgrund von Zeitmangel oder der Schwierigkeit, die im Ausland absolvierten Lehrveranstaltungen anrechnen zu lassen, vereitelt. Um diesem Dilemma entgegenzuwirken, sollten Hochschulen ihre Curricula entsprechend anpassen und Raum für Auslandssemester schaffen. Eine mögliche Lösung hierfür könnten curriculare Mobilitätsfenster sein, innerhalb derer Studierende Wahlfächer belegen können. Dies erleichtert nicht nur die Anerkennung von im Ausland erworbenen Studienleistungen, sondern minimiert auch den Aufwand für die Suche nach Pflichtfach-Äquivalenten an der Partneruniversität. Studierende profitieren somit von einer umfassenden internationalen Erfahrung, ohne dabei wesentliche Bestandteile ihres heimischen Curriculums zu vernachlässigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Short-term Mobility</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für viele Studierende ist es zeitlich oder finanziell nicht möglich ins Ausland zu gehen. Eine gute Möglichkeit, um auch diesen Studierenden einen Auslandsaufenthalt zu ermöglichen sind Short-term-Mobility-Programme. Hierbei handelt es sich um kurze, zeitlich begrenzte Mobilitätsprogramme, bei denen Studierende für einen kurzen Zeitraum an einer anderen Institution oder an einem anderen Standort studieren oder praktische Erfahrungen sammeln. Das Angebot dieser Programme soll deutlich ausgebaut bzw. bereits bestehende Programme besser kommuniziert werden, weil sie ideal dazu geeignet sind den individuellen Bedürfnissen und zeitlichen Beschränkungen der Studierenden gerecht zu werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Internationale Mobilität für Lehrende und international classrooms</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der internationalen Mobilität für Studierende ist dieser Aspekt auch für Lehrende nicht zu unterschätzen. Leider wird das Geld, das in den “Stafffunds” dafür zur Verfügung steht oft nicht abgerufen. Deshalb sprechen wir uns für die Stärkung von Team-Teaching Modellen aus, um den Lehrenden einen Auslandsaufenthalt zu erleichtern. Hierbei sollen Lehrende in kleineren Teams für begrenzte Zeit an eine ausländische Uni wechseln, dort wichtige Erfahrungen sammeln und diese Erfahrungen bei Rückkehr an das “Heimat-Institut” weitergeben. Um bestmöglich davon profitieren zu können, ist es wichtig, dass die Teams bei der Rückkehr nicht einfach zerschlagen, sondern weiterhin genutzt werden. Eine gute Möglichkeit dafür ist die Abhaltung von “international classrooms”, also speziellen Kursen, in denen Studierende aus unterschiedlichen Ländern und kulturellen Hintergründen zusammenkommen, um gemeinsam zu lernen. Der Fokus soll hier neben der Vermittlung von Fachwissen speziell auch auf der Entwicklung interkultureller Kompetenzen liegen, um die Studierenden bestmöglich auf die globalisierte Welt vorzubereiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Incoming Students</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es sind aber nicht nur Auslandsaufenthalte wichtig, sondern auch die Incoming Students bereichern unsere Universitäten sehr. Incoming Students müssen dabei herzlich willkommengeheißen und in die Gemeinschaft eingegliedert werden. Wie im angelsächsischen Raum üblich, sollte es daher an den Universitäten Einführungswochen und regelmäßige Freizeit- und Orientierungsangebote geben. Dabei sollte die Vernetzung mit heimischen Studierenden im Fokus stehen, da alle von dem sprachlichen und kulturellen Austausch profitieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><em><strong>European Students‘ Union</strong></em></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind starke Befürworter von verschiedenen Clubs und Initiativen, indenen Studierende sich untereinander kennenlernen, entfalten und auch viel Neues lernen. Debattierclubs, Leseclubs und Teams für technische Wettbewerbe, ... müssen von den Universitäten und der ÖH gefördert werden, indem sie diese mit ihren Ressourcen wie beispielsweise Räumlichkeiten, aber auch finanzielle Mitteln unterstützen. Auch Initiativen, welche die Vernetzung zwischen Studierenden verschiedener Studiengänge verfolgen oder die Vernetzung mit potentiellen Arbeitgeber:innen müssen gefördert werden und auch von der ÖH selbst angeboten werden. Ein wichtiger Aspekt ist auch die Förderung internationaler Vernetzung von Studierenden in Form von European Students‘ Associations. Also studentische Vereine, die auf europäischer Ebene tätig sind und die internationale Vernetzung der Studierenden vorantreiben wollen. Ein gutes Vorbild hierfür ist die European Law Students’ Association (ELSA).</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 10 Feb 2024 16:03:54 +0000</pubDate>
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