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            <title>X. Mitgliederversammlung JUNOS Schüler:innen: Alles</title>
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                <title>X. Mitgliederversammlung JUNOS Schüler:innen: Alles</title>
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                        <title>A5NEU: Wenn schon privat, dann ohne Staat!  </title>
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                        <author>Mitgliederversammlung (beschlossen am: 11.05.2025)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Österreich gibt es aktuell (Stand 2023) 5.936 Schulen, davon 776 Privatschulen. 43,5 % dieser Privatschulen (Stand 2020) sind konfessionelle Schulen, also Einrichtungen, die von anerkannten Religionsgemeinschaften betrieben werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Junos Schüler:innen erkennen grundsätzlich das Recht an, Privatschulen zu gründen und zu betreiben, und befürworten die Möglichkeit, Kinder an solchen Schulen zu unterrichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Was wir jedoch entschieden ablehnen, ist die strukturelle Ungleichbehandlung innerhalb des Privatschulwesens: Konfessionelle Schulen werden vom Staat massiv bevorzugt – auf Kosten der Allgemeinheit. Laut Privatschulgesetz (§ 17–20) übernimmt der Staat die Gehälter sämtlicher Lehrer:innen an konfessionellen Privatschulen. Nicht-konfessionelle Schulen erhalten hingegen keinerlei entsprechende Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zusätzlich werden die Gehälter von Religionslehrer:innen vollständig aus öƯentlichen Mitteln bezahlt – obwohl diese ausschließlich von den jeweiligen Religionsgemeinschaften bestellt, kontrolliert und inhaltlich gesteuert werden. Diese Konstruktion widerspricht dem Prinzip eines säkularen Staates fundamental. Insgesamt kostet diese systematische Bevorzugung den Staat Österreich jährlich rund eine Milliarde Euro.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese ungleiche Finanzierung führt de facto zu einem staatlich geförderten Zwei-Klassen Bildungssystem: ÖƯentliche Schulen auf der einen Seite – und meist katholische Privatschulen auf der anderen Seite, die Schulgebühren verlangen welche im internationalen Vergleich verschwindend gering sind (in Österreich kostet der Besuch einer k. Privatschule rund ein Zehntel vom Besuch einer Privatschule im Vereinigten Königreich), jedoch immer noch hoch genug sind, um viele Familien auszuschließen. Das Ergebnis ist ein geschlossenes System für Kinder aus ohnehin schon privilegierten, gut situierten Haushalten. Die Möglichkeit, zusätzliche Beiträge einzuheben, verschaƯt diesen Schulen zudem einen Wettbewerbsvorteil durch exklusive Angebote und bessere Ausstattung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sagen klar: Subventionen dürfen kein TüröƯner für religiöse Sonderrechte sein. Wenn Privatschulen gegründet werden, sollen sie auch tatsächlich privat agieren – ohne strukturelle Bevorzugung durch den Staat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Streichung der Sonderregelungen für konfessionelle Privatschulen im Privatschulgesetz (§ 17–20) und die Gleichstellung mit nicht-konfessionellen Privatschulen hinsichtlich staatlicher Förderungen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die vollständige Finanzierung der Gehälter von Religionslehrer:innen durch die jeweiligen Religionsgemeinschaften, solange diese weiterhin exklusiv über Bestellung und Kontrolle dieser Personen verfügen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Quellen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://www.statistik.at/statistiken/bevoelkerung-und-soziales/bildung/schulbesuch/schulen">https://www.statistik.at/statistiken/bevoelkerung-und-soziales/bildung/schulbesuch/schulen</a> und-klassen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://www.jusline.at/gesetz/privschg/gesamt">https://www.jusline.at/gesetz/privschg/gesamt</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://www.statista.com/statistics/1448034/uk-private-school-fees/">https://www.statista.com/statistics/1448034/uk-private-school-fees/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://fowid.de/meldung/oesterreich-konfessionelle-privatschulen">https://fowid.de/meldung/oesterreich-konfessionelle-privatschulen</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/privilegien-kirche-173406496">https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/privilegien-kirche-173406496</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://www.schulamt.at/wp-content/uploads/2019/01/Religionsunterrichtsgesetz.pdf">https://www.schulamt.at/wp-content/uploads/2019/01/Religionsunterrichtsgesetz.pdf</a></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 23:48:02 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LANEU: Wahlprogramme</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/xmvschuelerinnen/Wahlprogramme-28167</link>
                        <author>Mitgliederversammlung</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>JUNOS Schüler:innen ist kein Selbstzweck. Uns geht’s nicht einfach darum, große Partys zu veranstalten. Uns geht’s nicht darum, einfach nur ein großer Freundeskreis zu sein. Uns geht’s nicht darum, eine weitere Sandkiste für die Politiker:innen von morgen zu sein. Uns geht’s darum zu gestalten. Wir treten mit Inhalten an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir haben uns gegründet, weil es so nicht mehr weitergehen kann. Weil es endlich eine echte liberale Bildungspolitik braucht. Weil es eine Schule braucht, die uns zu wirklich zu freien, mündigen und selbstbestimmten Bürger:innen macht. Weil wir kein Schulsystem wollen, dass seine Schüler:innen nur in Schubladen steckt und hemmt, anstatt sie mit den Chancen auszustatten, die sie für ein freies Leben brauchen. Weil es im österreichischen Bildungssystem nicht mehr, sondern weniger Vorschriften braucht. Weil Demokratie und Transparenz für uns selbstverständlich sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Ideal für die Schule lässt sich auf eine zentrale Idee herunterbrechen: Uns geht es um eine Schule der Freiheit. Eine Schule, die uns zu selbstbestimmten Bürger:innen macht. Eine Schule, die uns gerechte Chancen bietet. Eine Schule, die Freiheit auf allen Ebenen ermöglicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dieses Programm geht mit einem Anspruch einher. Wir wollen die Landesschüler:innenvertretungen und die Bundesschüler:innenvertretung endlich zum Motor der Veränderung im Bildungssystem machen. Wir wollen, dass sich die Schüler:innenpolitik nicht durch den dreckigsten Wahlkampf auszeichnet, sondern durch die größten Ideen. Und genau solche Ideen wollen wir im ersten Teil dieses Wahlprogramms vorlegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um ein echter Motor der Veränderung zu sein, reicht es aber nicht, nur große Visionen aufzuzeigen. Wir wollen in den Landesschüler:innenvertretungen auch konkrete Projekte umsetzen. In allen neun Bundesländern haben wir also Projekte festgelegt, die wir mit einer Mehrheit in der Landesschüler:innenvertretung von Tag eins an umsetzen wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jetzt bist du am Zug:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst mit JUNOS Schüler:innen für Fortschritt statt Stillstand sorgen und somit einen Zukunftsmotor in deine LSV bringen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Freiheit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Vision ist eine Schule der Freiheit. Um das Beste aus unserem Bildungssystem herauszuholen, braucht es Autonomie und Gestaltungsfreiraum. Diese Freiheit braucht es sowohl für die Schüler:innen selbst als auch den Schulstandort. Das österreichische Bildungssystem muss vielfältiger werden, um sich an die Bedürfnisse der Schüler:innen anpassen zu können. Um diese Individualität zu gewährleisten, muss echte Schulautonomie ermöglicht werden. Die Schule vor Ort weiß nicht nur am besten, was sie braucht, sondern auch, was sie sein will.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Schulautonomie</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schulautonomie ist das Herzstück eines liberalen Bildungssystems. Die Entscheidungskompetenz über Bildung soll dort liegen, wo diese auch stattfindet: an den Schulen selbst. Das Bildungsministerium beschränkt sich darauf, den Rahmen des Bildungssystems festzulegen. Die Schulen erhalten die Freiheit, selbst über das Bildungsangebot, über Inhalt und Form der Lehre, Beurteilungskriterien sowie über die eigenen Ausgaben zu entscheiden. Schulen sollen die Möglichkeit haben, sich ihr Lehrpersonal selbst auszusuchen, denn sie wissen am besten was und wen sie brauchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass den einzelnen Schulen volle Personalhoheit zugestanden wird. Ein objektivierbares und bei Möglichkeit anonymisiertes Rahmenverfahren soll hierfür herangezogen werden, um gegen Rassismus und andere subjektive Wahrnehmung im Einstellungsprozess vorzugehen. Dabei sollen die Schüler:innenvertreter:innen im Bewerbungsverfahren involviert sein, nach verpflichtender Aufklärung durch die Direktion über den Prozess einer Bewerbung und genug Informationen, sowie Aufklärung über das Tätigkeitsprofil der gesuchten Lehrkraft.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass Schulen auch autonom die Möglichkeit haben, ihre eigenen Wege bei der Lehre zu gehen. Solange auf das gemeinsame Ziel der Matura hingearbeitet wird, soll jeder Standort die Möglichkeit bekommen, die Fächerstruktur aufzubrechen und Neueinteilungen vorzunehmen. Dies soll im SGA entschieden werden. Hierzu sollen stichprobenartig Kontrollen der Bildungsdirektion im jeweiligen Bundesland stattfinden, um einen konformen Ablauf zu gewährleisten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Bildungsservice statt Bildungsdirektion</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bildungsdirektionen sind derzeit mit sehr viel Macht ausgestattet. Sie vollziehen das gesamte Schulrecht in ihrem Bundesland, vollziehen also zum Beispiel das Dienstrecht gegenüber dem Lehrkörper und den Direktor:innen und zeichnen verantwortlich für die Organisationsformen der Schulen. Viel zu oft liegt es an der viel zu politisierten Bildungsdirektion, die Schulen zu kontrollieren - oder vielmehr einzuschränken. Ein echtes und mutiges Autonomiepaket würde ihnen diese Kompetenzen nehmen. Wir wollen sie von einem Kontrollorgan zu einem Serviceorgan machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass die neuen Bildungsservices mit einem breiten Fortbildungsangebot für Lehrkräfte und Direktionen den Schulen unter den Arm greifen sollen. Sie sollen dabei neuartige pädagogische Konzepte weiterreichen und unter den betroffenen Stakeholder:innen verbreiten - das kann zum Beispiel auch die Schüler:innenvertreter:innen betreffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass die neuen Bildungsservices auch über ein Budget verfügen sollen, um innovative Projekte an Schulen zu fördern. Hierbei gilt es vor allem, bestehende Erfolgsbeispiele herauszugreifen und dabei mitzuhelfen, sie in weiteren Schulen zu implementieren. Dadurch können die neuen Bildungsservices zu wirkmächtigen Innovationstreibern im österreichischen Bildungssystem werden - und neben mehr Wettbewerb und Autonomie einen zentralen Platz in einem leistungsfähigeren System einnehmen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Zusammenarbeit stärken</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade im Rahmen eines echten schulautonomen Systems dürfen die Schulen nicht zu abgeschotteten Burgen werden. Zusammenarbeit ist hier essenziell. Das Modell des Schulclusters empfiehlt sich hier besonders.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass Schulen Cluster bilden sollen. Dabei handelt es sich um eine enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Standorten, die dazu führt, dass Schüler:innen einen Teil des Unterrichts in einer anderen (Partner-)Schule erfahren können. Ein solcher Cluster sollte nur der Genehmigung der beteiligten SGAs bedürfen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Durch Wettbewerb Schulen klimafit machen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Klimawandel ist eine historische Herausforderung. Auch das österreichische Schulsystem muss sich ihr stellen. Eine effiziente Ökologisierung kann aber nur funktionieren, wenn man alle Akteur:innen rund um die Schule einbindet und die Schule ganzheitlich betrachtet. Wir wollen hier nicht auf Symbolpolitik oder zentrale Vorgaben setzten, sondern die lokale Kreativität der Schulstandorte entfesseln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern ein Belohnungssystem: Schulen, die ihre Emissionen von einem Jahr aufs Nächste besonders stark senken konnten, werden dafür finanziell belohnt. Zugleich sollen die Schulen mit den höchsten Emissionen direkt von Expert:innen des Bildungsministeriums dabei unterstützt werden, ihre Emissionen nachhaltig zu senken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Freiheit für Schüler:innen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schüler:innen werden in ein jahrzehntealtes Korsett an Fächern gepresst, ohne dabei eine Möglichkeit zu haben, ihre individuellen Stärken wirklich zu fördern. Es gibt zwar gewisse Grundfähigkeiten, welche alle Schüler:innen besitzen sollte, aber dieses Mindestmaß spiegelt sich mit Sicherheit nicht in dem heutigen Ausmaß an vorgeschriebenen Stunden wider. Wenn Schüler:innen nach der Schule verantwortungsbewusste Personen sein sollen, muss man ihnen auch schon in der Schule Verantwortung geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern die Einführung eines modularen Systems mit Grundkursen, die jede:r Schüler:in absolviert und darauf aufbauend frei wählbare Fächer. Konzepte wie Clusterschulen erachten wir in diesem Zusammenhang für sinnvoll. Schüler:innen müssen nicht zwingend in dieselbe Schulstufe gehen und dasselbe Alter haben, um einen gewissen Unterricht zu besuchen. Einzig das bisher vorhandene Wissen soll entscheidend sein.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass Schüler:innen in der Oberstufe ab einer gewissen Leistung vom Unterricht fernbleiben dürfen, um ihnen mehr Freiheit zu geben.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass es Schüler:innen leichter gemacht wird, eigene Clubs zu Themen ihrer Wahl zu gründen. Diese Clubs sollen auch die Möglichkeit haben, von der Schule und vom Bildungsministerium finanziell unterstützt werden, damit die Schüler:innen gelegentlich Ausflüge oder Sonstiges machen können. Für die Schule und das Bildungsministerium allerdings bleibt es natürlich möglich, nachzuverfolgen, wohin das Geld investiert wurde. Clubs soll die Möglichkeit gegeben werden, landesweit zu agieren und sich mit anderen Schulen zusammenzuschließen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass Schüler:innen vermehrt dabei unterstützt werden an Programmen wie Erasmus+ teilzunehmen. Das Programm Erasmus+ unterstützt schulische Institutionen dabei, Schüler:innen einen Auslandsaufenthalt zu ermöglichen, wodurch sowohl Vielfalt, Nachhaltigkeit, digitale Bildung und Inklusion als auch das Lernen von Sprachen gefördert werden. Schüler:innen und Lehrkräfte sollten verstärkt über das bestehende Angebot informiert werden. Zusätzlich gilt es ökonomisch schwächere Schüler:innen bei einem solchen Aufenthalt finanziell zu unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass Schüler:innen vermehrt Aufgaben selbstständig und eigenverantwortlich abseits des starren Frontalunterrichts erledigen. Besonders wichtig sind hier Gruppenarbeiten, um Teamfähigkeit und Organisation besser zu erlernen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Individueller Bildungsweg</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Oftmals wird der Bildungsweg für Schüler:innen vorgegeben. Die Wahlmöglichkeiten sind oft sehr eingeschränkt. Es muss klar sein, dass es nicht den einen richtigen Bildungsweg gibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass die Lehre aufgewertet wird und spätestens in der Oberstufe über die Wahlmöglichkeiten, wie beispielsweise das Studium, vermehrt aufgeklärt werden. Dazu gehört aber auch, vielfältigere Bildungswege zu schaffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Matura</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Matura wird oft als Schlüssel zum Leben in Freiheit gesehen. Dazu gehört aber, dass diese zentralisierter wird und aufgewertet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern eine wirklich zentrale Matura. Die Korrektur hat von einer Lehrkraft einer anderen Schule vorgenommen zu werden, und die Arbeiten müssen anonymisiert werden. Die Matura soll auch die erbrachten Leistungen der Oberstufe berücksichtigen. Hier gilt es eine stichprobenartige Kontrolle der Benotung durchzuführen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Chancengerechtigkeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Schule muss, davon sind wir überzeugt, jedem:r Schüler:in die Chancen bieten, die er oder sie braucht, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Solange sie diese fundamentale Anforderung nicht erfüllen kann, reproduziert sie immer neue Ungerechtigkeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Die gemeinsame Schule mit innerer Differenzierung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das österreichische Schulsystem ist heute leider ein Zwei-Klassen-System. Mit dem Ende der Volksschule werden die Schülerinnen und Schüler zugeteilt. Dieser Zeitpunkt der Trennung ist unseres Erachtens nach viel zu früh. Um diese viel zu frühe und strikte Trennung zu entschärfen, braucht es eine differenziertere und gerechtere Lösung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern also eine gemeinsame Schule mit innerer Differenzierung in der Sekundarstufe I. Wir schlagen ein hybrides Modell vor: Ein gewisser Teil der Stunden geschieht in der großen Gruppe, der Klasse, und ein weiterer, bestenfalls sogar größerer Teil der Stunden wird in Kleingruppen absolviert. Die Stunden in der Klasse dienen sozusagen als Grundstock der Wissensvermittlung und stellen ein verbindliches Niveau dar, das alle Schüler:innen beherrschen sollen. Die Vertiefung bzw. Erweiterung der Inhalte geschieht in den Kleingruppen, in denen es auch möglich sein soll, je nach Interesse der Schülerinnen und Schüler weiterzuarbeiten. Auch das Aufholen von Rückständen und Lerndefiziten ist im Rahmen der Lerngruppen möglich. In diesem Zusammenhang ist zu betonen, dass der Grundsatz von so viel Schulautonomie wie möglich und so wenig Zentralisierung wie nötig gelten soll.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Finanzierung durch Bildungsschecks</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schulen müssen ein Interesse daran haben, Schüler:innen von ihren Leistungen zu überzeugen. Sich stetig zu verbessern, Neues umzusetzen und Vorreiterrollen einzunehmen, muss zur Aufgabe einer jeden Schule werden und soll gewährleisten, dass wir Bildungsstätten, statt Betreuungsstätten schaffen. Es braucht den Wettbewerb zwischen den Schulen, um die besten Ideen hervorzubringen und das geht nur über das Prinzip von Angebot und Nachfrage.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass jeder Mensch zwischen dem 2. und dem 20. Lebensjahr (bis zur vollendeten Volljährigkeit via seinen Erziehungsberechtigten, darüber hinaus direkt selbst) einen Bildungsscheck erhält. Dieser kann in jeder Bildungseinrichtung inklusive elementarpädagogischen Einrichtungen, Aus- und Weiterbildungsinstitutionen jeglicher Art sowie Kursen, eingelöst werden. Dabei sind sowohl private als auch öffentliche Träger inkludiert. Anteilig soll jene Summe des Schulbudgets geteilt durch die Anzahl der Schüler:innen, die Höhe der Schecks ausmachen. Hierbei gilt es das Bildungsbudget grundsätzlich auf 6,5% des BIP zu erhöhen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass Schülerinnen mit mehr Förderbedarf, sprich jene mit zum Beispiel nicht-deutscher Muttersprache oder solchen aus bildungsferneren Familien, anteilig einen höheren Bildungsscheck ausgezahlt wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit diesen Mehreinnahmen können Schulen innovative Projekte, mehr Personal und Einzelmaßnahmen für eine chancengerechte Schule bereitstellen. Diese können beispielsweise in Absprache mit Expert:innen individuell adaptiert werden. Gleichzeitig führt diese Maßnahme dazu, dass Schulen keine direkten Nachteile dadurch erleiden, wenn diese Schüler:innen mit mehr Förderbedarf unterrichten. Das führt wiederum zu einer erhöhten sozialen Durchmischung. Auch können einzelne Standorte mit erhöhtem Bedarf besonderes Know-How in dem Bereich aufbauen und praxisorientiert Vorreiterpositionen einnehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Ganztagsschule</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns heißt Chancengerechtigkeit auch, dass der Bildungsgrad nicht nur von dem der Eltern abhängt. In einem chancengerechten Bildungssystem soll der Bildungsgrad der Eltern genau so wenig eine Rolle spielen wie deren finanzielle Ressourcen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern daher die flächendeckende Einführung der Ganztagsschule in Österreich. Diese soll absolut kostenfrei sein. Eine Ganztagsschule muss jedoch auch auf die Bedürfnisse der Schüler:innen eingehen, und mehr als eine reine Betreuungsstätte sein. Denn eine Schule kann nur dann eine echte Schule sein, wenn die Schüler:innen sie nicht als Zwang und Einengung erleben. Deshalb dürfen die Schüler:innen nicht zu stundenlangen Frontalunterricht gezwungen werden. Im Sinne der Schulautonomie, soll es dennoch möglich sein in begründeten Fällen das Modell der Halbtagesschule zu wählen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Gleichberechtigung in der Schule</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bildung als Motor für gesellschaftliche Entwicklung spielt eine bedeutsame Rolle – nur wenn bereits Kinder für Gleichberechtigung sensibilisiert werden, frei von Stereotypen und Geschlechterklischees sowie ohne Tabus aufwachsen, kann das Ziel einer gleichberechtigten Gesellschaft erreicht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern also, dass das didaktische Prinzip der Geschlechtssensibilität vermehrt im Lehramtsstudium thematisiert wird und durch Fortbildungen zunehmend Einzug in österreichische Klassenzimmer erhält. Dabei spielt die Thematisierung von “rolemodels” und die Distanzierung von Rollenklischees eine wichtige Rolle.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass der Sportunterricht nicht mehr geschlechtergetrennt abläuft, sondern dieser grundsätzlich koedukativ gestaltet wird. In gewissen Situationen muss es jedoch differenzierte Ansätze geben, um auf alle Interessen acht zu geben. Im gemeinsamen Turnunterricht sollen auch zwei Lehrer:innen unterrichten. Beide sollten nicht das gleiche Geschlecht haben, um allen Schüler:innen eine Ansprechperson zu bieten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern eine grundsätzliche Verankerung der Geschichte des Feminismus im Lehrplan und eine gleichberechtigtere Darstellung beider Geschlechter in der Geschichte.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass Schüler:innen Informationen darüber erhalten, wo sie Geschlechterdiskriminierung seitens Lehrer:innen melden können. Sollte es keine Meldestelle geben, soll eine geschaffen werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Integration als Chancenmotor</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein wirklich funktionierendes Zusammenleben kann nur zustandekommen, wenn Integrationsmaßnahmen nicht von oben herab vorgeschrieben werden. In diesem Sinne setzen wir auch nicht auf Top-Down-Maßnahmen, um Integration in den Schulen „vorzuschreiben“, sondern wollen die Schulen ermutigen eigene Wege zu gehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass die Schulen in eigenen Integrationsplänen selbstständig Maßnahmen definieren, um das Ziel einer gelungenen Integration aller Schüler:innen in das Schulleben zu erreichen. Dabei sollen Expert:innen des Bildungsministeriums unterstützen und evaluieren. Es ist hierbei elementar, dass die Direktionen und SGA Mitglieder über ausreichend Kompetenz beim Thema Integration verfügen, dies soll unter anderem durch Schulungen erreicht werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass Schulen dabei unterstützt werden beim Fremdsprachenunterricht zu kooperieren, um so das Fremdsprachenangebot zu erweitern. So kann das Verständnis für verschiedene Kulturen erweitert werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern statt pauschalisierenden Deutschförderklassen individuelle Deutschförderung. In diesem Zusammenhang fordern wie ein Stufen-Modell, damit die Deutschförderung an das individuelle Deutschniveau angepasst werden kann.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass Lehrkräfte gezielt zum Thema Integration in der Schule ausgebildet werden. Darüber hinaus braucht es eine Kampagne, die darauf abzielt, mehr kulturelle, sprachliche, soziale und geschlechtliche Diversität ins Lehrpersonal zu bringen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sollten Schüler:innen bereits menschenfeindliches Gedankengut haben und dies propagieren, braucht es härtere Konsequenzen. Wir JUNOS Schüler:innen sind überzeugt davon, Intoleranz niemals mit Toleranz begegnen zu dürfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern härtere Konsequenzen für Schülerinnen und Schüler, die antisemitisches, homophobes oder anderes extremistisches Gedankengut an den Tag legen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei wiederholten Vergehen sind Workshops anzuordnen und die Kosten dieser von der Schüler:in bzw. der Eltern zu tragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichzeitig soll in der Schule über die Strafmündigkeit aufgeklärt werden, als auch Informationen über die Rechtslage ad Diskriminierung vermittelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Religionsunterricht kann unheimlichen Schaden anrichten, wenn Lehrpersonen unkontrolliert demokratiefeindliches und ausgrenzendes Gedankengut propagieren können. Aufgrunddessen sehen wir eine Abschaffung des Religionsunterricht bis zum 14. Lebensjahr als nötig, kurzfristig braucht es hier aber stärkere und vor allem funktionierende Kontrolle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern eine echte Überwachung des Religionsunterrichts von einer unabhängigen Stelle, statt von den Glaubensgemeinschaften selbst, damit Radikalisierung nicht im Klassenzimmer stattfinden kann</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um den immer größerwerdenden Herausforderungen beim Thema der Integration gerecht zu werden, braucht es ein klares Aufzeigen von Grenzen sowie funktionierende Integration vor allem im Zusammenhang mit der Religion. Für uns ist klar, dass die Religionsfreiheit zu gelten hat. Für uns ist aber auch klar, dass die Religionsfreiheit niemals Diskriminierung, gewalttätiges Verhalten und ähnliche menschenfeindliche Aktionen rechtfertigt. Immer mehr sogenannte &quot;Online-Prediger&quot; erklären Jugendlichen Religion und stiften sie zu Homophobie und Frauenverachtung an. Hier braucht es starke Medienkunde. Weiters stehen wir JUNOS Schüler:innen zu unserer liberalen und demokratischen Gesellschaft. Um Demokratiefeindlichkeit zuvorzukommen und um in Härtefällen eingreifen zu können, braucht es ernstzunehmende Demokratiebildung sowie politische Bildung für alle in der Schule.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern ein Fach, in dem echte Demokratiebildung und politische Bildung unterrichtet wird</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Förderung für jede:n</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In diesem Jahrhundert kann es nicht sein, dass Schüler:innen mit Behinderung unzureichend individuell gefördert werden. Es braucht hier größtmögliche Freiheit durch Inklusion, statt Separation.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass mit künftigen Um- und Neubauten, Schulen barrierefrei gemacht werden und Schulen, die gerade nicht barrierefrei sind, oder nicht über die technische Infrastruktur verfügen, vom Bildungsministerium angeregt und gefördert werden, dies zu ändern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass Sonderschulen für alle Schüler:innen geöffnet werden und dass es langfristig keine Sonderschulen mehr gibt bzw. jede Schule eine solche wird. Dadurch wird jede Schule, auch jede derzeitige Sonderschule, automatisch zu einer inklusiven Schule, die jede:r besuchen kann.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern die Einführung eines Inklusionsbonus im Rahmen eines transparenten Chancenindex für die Finanzierung von Schulen. Expert:innen sollen hierbei die Höhe der Boni auf Basis von verschiedenen Faktoren (z.B. Grad der Behinderung, etc.) festlegen. Die Boni sollten jedenfalls an die Inflation indexiert werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass allen Lehrkräften während des Lehramtsstudiums die Grundlagen der inklusiven Pädagogik vermittelt werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass es genügend Weiterbildungen in Sachen inklusiver Unterricht gibt, damit auch für schon länger unterrichtende Lehrkräfte Inklusion zur Normalität wird und sie auf alle ihre Schüler:innen gebührend eingehen können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, das Recht auf ein 11. und 12. Schuljahr für Jugendliche mit Behinderung. Es kann nicht sein, dass Schüler:innen mit Behinderung dafür immer noch eine Sondergenehmigung brauchen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass bereits in der Volksschule Workshops, bestenfalls von externen Personen, stattfinden, um den Schüler:innen den Umgang mit dem Thema Behinderung zu lehren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Mentale Gesundheit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kinder und Jugendliche sind von den Folgen der Pandemie besonders stark betroffen. Das zeigen nicht nur Berichte von Schüler:innen und Lehrpersonal, sondern auch Studien. Stand November 2021 weisen 58% der 14-20-Jährigen Depressive Symptomatiken auf. Besonders dramatisch ist, dass Stand November 2021 44% der 14-20-Jährigen Suizidale Gedanken aufweisen. [Piehet al., 2021, JAMA Network Open; Dale et al. Eur Child AdolescPsychiatry, 2022 (Online Studie, n=1.505)] Hier hat die Schule eine Mitverantwortung. Es braucht dringend staatliche Investitionen in die Ausbildung von Fachkräften. So wie es in jeder Schule eine:n Schularzt bzw. Schulärztin gibt, braucht es in jeder Schule genug psychologisches und psychotherapeutisches Angebot.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern eine Steigerung der Menge an Schulpsycholog:innen an den einzelnen Schulen. Ziel sollte durch diese Steigerung sein, dass alle Schüler:innen regelmäßige Routineuntersuchungen bekommen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Mündigkeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schule ist kein Selbstzweck, sondern soll Schüler:innen auf ein selbstbestimmtes und mündiges Leben vorbereiten. Es braucht also eine Schule der Mündigkeit. Dieser Aufgabe wird Schule derzeit nicht gerecht, deshalb braucht es mutige Forderungen, damit Schule die Schüler:innen auf ein selbstbestimmtes Leben vorbereitet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Politische Mündigkeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Demokratie muss man lernen. Und viel zu viele heutzutage sind dabei auf sich alleine gestellt. Nur in einer Gesellschaft, in der man von klein auf Demokratie lernt, versteht, wie sie funktioniert und ihre Prinzipien verinnerlicht, ist diese wirklich sicher. Dazu gehört auch zu lernen, wie man Quellen bzw. Medien analysiert und kritisch hinterfragt. Um Demokratie und deren Institution zu verstehen, reicht es aber nicht nur darüber zu lernen, sondern man muss sie auch erleben. Zur Demokratie gehört aber genauso die eigene Vertretung, über die man in der Schule lernen sollte. Die Schüler:innenvertretung ist ein Recht, über das aufgeklärt werden muss. Und genauso viel muss über andere Rechte in der Schule aufgeklärt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern eine echte politische Bildung, die sich viel vertiefender mit unserer Demokratie befasst, ab der 7. Schulstufe, damit auch wirklich jede:r von ihr profitieren kann.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern im Unterricht einen Fokus auf Institutionen-, Demokratie- und Medienkunde, um die Bürger:innen von morgen demokratiepolitisch zu bilden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass jede:r Schüler:in mindestens einmal während der Sekundarstufe I nach Wien und während der Sekundarstufe II nach Brüssel reisen soll, um unsere demokratischen Institutionen hautnah zu erleben. Für einkommensschwache Familien soll diese Reise leistbar gemacht werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern eine im Unterrichtsplan verankerte Aufklärung über die überschulische Vertretung LSV und BSV sowie die innerschulische Vertretung.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass im Unterricht vermehrt Rechte unserer demokratischen und rechtsstaatlichen Gesellschaft gelehrt werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass Podiumsdiskussionen von Direktionen, Lehrkräften sowie der LSV gefördert werden, um den politischen Diskurs zu stärken. Darüber hinaus sollen für diesen Zweck auch vermehrt Diskussionsrunden im Klassenverband geführt werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Wirtschaftliche Mündigkeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Moment ist es leider so, dass die wirtschaftliche Bildung der Schüler:innen von Schule zu Schule sehr unterschiedlich ist. Bei der großen Mehrheit der Schüler:innen kommt Wirtschafts- und Finanzbildung weiterhin zu kurz. Wir sind der festen Überzeugung, dass am Ende der Schulzeit alle Schüler:innen ein grundlegendes Verständnis für wirtschaftliche Fragen haben müssen, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Damit Schule diesem Ziel gerecht werden kann, muss einerseits der Rahmen dafür geschaffen werden und andererseits die Methoden verändert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass das Fach “Geographie und wirtschaftliche Bildung” in der Unterstufe deutlich mehr wirtschaftliche Themen als bisher behandelt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass in der Sekundarstufe II unabhängig von “Geographie und wirtschaftliche Bildung” das Fach “Wirtschafts- und Finanzbildung” eingeführt wird, sofern spezifische Fächer dieser Art noch nicht vorhanden sind. Dabei soll auch der Rahmen geschaffen werden, tagesaktuelle wirtschaftliche Themen zu behandeln. Außerdem soll mithilfe von Tools ein effizienter und verantwortungsvoller Umgang mit Geld gelehrt werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Um Gelerntes anzuwenden, fordern wir die Möglichkeit an einem längerfristigen klassen- oder schulinternes Börsenspiel teilzunehmen, um das Gelernte risikofrei in die Praxis umzusetzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Religiöse Mündigkeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind der festen Überzeugung, dass Religionen eine reine Privatsache sind. Umso mehr ist es für uns unerträglich zu sehen, wie die Schule als Projektionsfläche für Religionen aller Art genutzt wird. Für uns kann eine Schule nur dann eine echte Bürger:innenschule sein, wenn alle Religionen gleichberechtigt sind. Das Öffentlichkeitsrecht, die Anerkennung der Schule durch die Republik also, geht auch mit personeller und finanzieller Unterstützung einher. Wir sind ganz klar der Meinung, dass dieses Recht nur an jene vergeben werden soll, die ein religiös neutrales Schulumfeld sicherstellen können. Dabei ist dennoch zu beachten, dass für konfessionelle Privatschulen Sonderregelungen gelten sollten, da Schüler:innen sich dort bewusst dazu entscheiden in eine konfessionelle Schule zu gehen. Auch wenn wir gegen Privilegien einzelner Religionen sind, ist die Auseinandersetzung mit Religionen ein Schlüssel zu einem besseren Verständnis unserer Kultur und Geschichte und sollte daher weiterhin ihren Platz in der Schule haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern eine Koppelung des Öffentlichkeitsrechts an eine Abschaffung religiöser Symbole am Schulgelände. Davon sind konfessionelle Privatschulen ausgenommen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern einen verpflichtenden Ethikunterricht an allen Schulen mit Öffentlichkeitsrecht für alle Schüler:innen bis zum Erreichen der religiösen Mündigkeit (also mit 14 Jahren). In ihm sollen die Konzepte, die Auswirkungen und die Geschichte von allen Weltreligionen mit einem vergleichenden und nicht wertenden Ansatz behandelt werden. Zusätzlich soll für alle Schüler:innen weiterhin als aktive Wahl die Möglichkeit bestehen, auf freiwilliger Basis einen Religionsunterricht ihrer Wahl zu besuchen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>An konfessionellen Privatschulen kann schulautonom entschieden werden zusätzlich verpflichtenden Religionsunterricht anzubieten. Für uns ist klar, dass Schüler:innen die Freiheit haben sollten ihre Religion ausleben zu dürfen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Sexuelle Mündigkeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sexualität ist Teil unseres Lebens. Und auf genau dieses Leben sollte die Schule vorbereiten. Umso wichtiger ist hier eine gute Sexualkunde, um das Tabu in der Gesellschaft zu brechen. Dabei soll die Schule auf ein freies und selbstbestimmtes Leben vorbereiten, welches nicht von außen negativ beeinflusst wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass das Curriculum für Sexualkunde Diversität lebt. Dabei sollte sowohl über Geschlechtsidentitäten als auch Stereotype und Sexualitäten gesprochen werden. Die Aufklärung über sexuelle Gewalt, Sexismus, Fetische, Pädophilie und Pornographie sollte dabei ebenfalls Thema sein.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern ein sexualpädagogisches Konzept zur Umsetzung des vorgegebenen Curriculums, das von jeder Schule individuell bearbeitet werden kann. Dabei soll auf den Ausgleich von internen als auch externen Expert:innen geachtet werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass das Bildungsministerium mit einer Expert:innenkommission drei Curricula, also Primarstufe, Sekundarstufe I und II, ausarbeitet. Dabei ist es wichtig, dass der Lehrplan einsehbar ist, aber Erziehungsberechtigte nicht spezifisch über den inhaltlichen Ablauf des Unterrichts informiert werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass bei Fehlverhalten von internen sowie externen Personen disziplinäre Maßnahmen angewandt werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass an jeder Schule die Rolle der Vertrauenspersonen, die unterschiedliche Geschlechter haben, umgesetzt wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Digitale Mündigkeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir können nicht unsere Augen verschließen vor neuen Technologien. Wir können nicht einfach weiter machen, wie bisher und dasselbe wie vor 50 Jahren in den Schulen lehren. Die KI-Branche entwickelt sich schon länger immer weiter, doch gerade jetzt erlebt ihre Präsenz einen Aufschwung durch künstliche Intelligenzen wie ChatGPT. Auch vor der Schule machen solche technologischen Entwicklungen keinen Halt. Wir können nicht so tun, als ob sich nichts verändert. Doch das Bildungsministerium und die Bildungsdirektionen machen nichts und verschließen ihre Augen vor der Veränderung. Schule muss Schüler:innen auch im Zukunftssektor der Digitalisierung bilden. Um die digitale Wende in der Schule zu schaffen, muss man an verschiedenen Schrauben drehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass die Bildungsdirektionen und das Bildungsministerium Fort- und Weiterbildungen im Bereich KI und Digitalisierung für Lehrkräfte anbietet. Diese Fort- und Weiterbildungen sollen mit Anreizsystemen niederschwellig in den Alltag der Lehrkräfte integriert werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass in der Schule verstärkt Medienkompetenzen unterrichtet werden. Dazu gehört auch zu unterrichten, wie man künstliche Intelligenzen richtig benutzt und davon nicht getäuscht wird. Dabei soll digitale Mündigkeit in den Vordergrund gestellt werden, also die Fähigkeit, digitale Informationen zu suchen, auszuwerten, kritisch zu denken und deren Quellen zu analysieren. Dafür braucht es auch ein Grundverständnis dafür, wie Informationen mit künstlicher Intelligenz generiert werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Mündige Drogenaufklärung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um Schüler:innen auch in Sachen legaler und illegaler Drogen zu wirklich mündigen und selbstbestimmten Bürger:innen zu machen, braucht es echte Aufklärung. Wir wollen Schüler:innen das Wissen mitgeben, um verantwortungsbewusste Entscheidungen für sich selbst zu treffen. Um das zu erreichen, fordern wir mehrere Ansätze.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern pro Schule eine Ansprechperson, die eine spezifische Ausbildung im Bereich Drogenaufklärung hat.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern schulinterne Drogenaufklärungskonzepte. Dabei sollen sich Schulen vom Bildungsministerium inspirieren lassen. Das Konzept soll an die Schulstufe angepasst sein und ab der siebten Schulstufe starten. Auf Basis dieser Konzepte sollen Schulen Förderungen für Workshops mit externen Expert:innen bekommen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Zentrale Mittlere Reife als Startschuss in ein mündiges Leben</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Statt Schüler:innen in der Schule nur absitzen zu lassen, wollen wir sicherstellen, dass alle am Ende der Schulpflicht die nötigen Fähigkeiten haben, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Dieser Prozess soll keine Qual sein, sondern eine stetige Lernkurve beinhalten. Am Ende der Schulpflichten sollen Fähigkeiten zählen und nicht abgesessene Jahre. Das oberste Ziel ist stets, mehr Freiheit im Leben zu ermöglichen und nicht, diese einzuschränken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern die Einführung der Zentralen Mittleren Reife am Ende der Sekundarstufe I. Diese soll Grundkompetenzen wie Lesen, Schreiben und Rechnen abprüfen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass die Sekundarstufe I um ein weiteres Schuljahr verlängert wird, zu Lasten der Sekundarstufe II, um sie an die Schulpflicht anzupassen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass die Schulpflicht bis zum 18. Lebensjahr an das Erwerben der Zentralen Mittleren Reife gekoppelt wird. Dabei soll es pro Schuljahr zwei Antrittsversuche geben.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Demokratie und Transparenz</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schüler:innen sind mündige Bürger:innen, die ein Recht auf Wissen und Mitbestimmung haben. Demokratie und Transparenz dienen daher als die Basis für eine Schule, die auf ein Leben in Freiheit vorbereitet. Eine Schule von morgen bietet Mitbestimmung und Transparenz auf allen Ebenen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Schulinterne Schüler:innenbeteiligung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mitbestimmung muss in der Schule selbst beginnen. Um Demokratie und Mitgestaltung bereits früh und im kleinen Rahmen leben zu können, braucht es die entsprechende Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern daher eine flächendeckende Umsetzung von schulinternen Schüler:innenparlamenten. Dafür müssen lokale Schüler:innenvertretungen die nötige Unterstützung seitens der Landesschüler:innenvertretungen und der Direktion erhalten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Allgemeines Wahlrecht für die Landesschüler:innenvertretungswahlen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir erkennen an, dass Schüler:innenpolitik in erster Linie in den Ländern passiert. Das ermöglicht es den angehenden Schüler:innenvertreter:innen einen lokalen und damit neben den schulischen Leistungsanforderungen schulterbaren Wahlkampf zu führen. Doch es kann und darf nicht sein, dass das Wahlrecht bei LSV-Wahlen einer kleinen Minderheit vorbehalten ist! Eine Beschränkung des aktiven Wahlrechts auf einen zweistelligen Kreis fördert nur Freunderlwirtschaft und Stillstand.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern eine Ausweitung des LSV-Wahlrechts auf alle Schüler:innen ab der 9. Schulstufe. Die LSV-Mandate sollten proportional verteilt werden, um eine möglichst breite Repräsentanz der Meinungen innerhalb unserer gesetzlichen Vertretung zu gewährleisten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit der Fokus mehr auf Inhalten und nicht auf Freundschaften liegt, braucht es eine echte Listenwahl. Damit schaffen wir nichts neues, sondern schreiben gelebte Praxis fest.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern die Schaffung einer echten Listenwahl. Einerseits sollen Organisationen Listen unter ihrem Namen aufstellen können, aber andererseits solle es auch möglich sein mit eigenen, unabhängigen Listen kandidieren zu können, sofern die Liste bis zu einem vom Datum der Wahl abhängigen Stichtag bekanntgeben wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Aufwertung des Ö-SiP</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesschüler:innenvertretung ist das mächtigste Vertretungsgremium, aber zugleich am weitesten vom einzelnen Schüler:in entfernt. Es ist also gerade bei ihr extrem wichtig, dass wir eine echte demokratische Legitimation sicherstellen. Schüler:innen können neben der Schule aber nicht bundesweit Wahlkampf machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern eine Wahl der Bundesschüler:innenvertretung durch die im Ö-SiP versammelten Mitglieder der LSVen. Ihr Mandat endet automatisch mit der Konstituierung eines neuen Ö-SiPs. Ebenso kann das Ö-SiP jederzeit Mitglieder der BSV ersetzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Um die Basis für die Arbeit der bundesweiten Schüler:innenvertretung zu schaffen, fordern wir, dass das Ö-SiP mindestens zwei Mal pro Schuljahr tagt. Die konstituierende Sitzung findet in der ersten Schulwoche des Jahres statt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Anfragerecht für jedes SiP</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Macht ohne Kontrolle führt zu Machtmissbrauch. In dieser Kontrolle spielen die Schüler:innenparlamente eine Schlüsselrolle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern ein umfassendes Anfragerecht an die LSV für jedes SiP. Das Ö-SiP soll ebenfalls über ein solches bei der BSV verfügen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Demokratisierung der Direktion</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Oft haben Direktor:innen fast schon eine unabsetzbare Position, während die gesamte Schulgemeinschaft darunter leidet. Dieses Machtmonopol entspricht nicht unserer Vision einer demokratischen Schule. Im 21. Jahrhundert müssen die Parteibücher raus aus der Direktion. Direktionen dürfen nicht mehr nach Parteifarbe und Parteifreundschaften vergeben werden. Im Vordergrund müssen Kompetenz und Engagement gestellt werden, um einer jeden Schule die bestmöglichen Bedingungen für Entwicklung geben zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern eine anonymisierte und objektivierte Rekrutierung professioneller Direktionen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass die Direktion alle fünf Jahre vom SGA mit einer ⅔ Mehrheit bestätigt werden muss. Für eine einmalige Verlängerung des Mandats soll eine einfache Mehrheit reichen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Schulvergleiche ermöglichen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Theoretisch gibt es eine ganz einfache Art Schulen zu vergleichen: Anhand der Ergebnisse, die sie liefern. Doch es kann nicht sein, dass nur Gerüchte über den Ruf einer Schule entscheiden. Hier müssen endlich belastbare Zahlen her, um den Schüler:innen und Eltern bei der Schulwahl zu helfen. Zusätzlich ermöglicht ein transparenter Index den zuständigen Stellen, gezielt Schulen sowohl personell als auch finanziell zu unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern also eine jährliche Publizierung der erzielten Ergebnisse bei Reifeprüfungen jeder Schule Österreichs.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Anonymisiertes Lehrer:innenfeedback</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>„Um Kritik zu vermeiden sage nichts, tue nicht, sei niemand“, sagte bereits Aristoteles. Ein:e Lehrer:in ist aber nicht niemand. Eine Lehrperson nimmt eine der wichtigsten Rollen in unserer Gesellschaft ein und sollte sich durchgehend weiterentwickeln. Tut sie dies bewusst nicht, muss das Konsequenzen haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern also, dass jede:r Schüler:in am Ende eines Semesters die Möglichkeit hat, die Lehrpersonen anhand eines anonymen Feedbacks zu bewerten. Fällt dieses in gewissen Themengebieten besonders schlecht aus, soll die:der Direktor:in das Recht haben, die Lehrperson auf Weiter- bzw. Fortbildungen zu schicken. Außerdem sollte es den Schüler:innen möglich sein, das Feedback einzusehen und mit der Lehrperson und auch eventuell mit dem:der Direktor:in darüber zu sprechen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Gläsernes Budget</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Direktion entscheidet an allen Schulen über das Budget und ist nicht verpflichtet, anderen Personen Einsicht zu gewähren. Alle Schüler:innen und Lehrer:innen sollten das Recht haben, zu sehen, wohin das Geld der Schule fließt. Diese Budgetoffenheit sollte aber nicht nur in Schulen, sondern auch in der überschulischen Vertretung bestehen, deshalb fordern wir zusätzlich eine Budgetoffenlegung der BSV.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass es allen Schüler:innen, das ganze Jahr über möglich ist, das Schulbudget einzusehen und nachzuverfolgen, wohin und wieviel investiert wurde. Das Budget soll online ersichtlich sein und bei expliziter Nachfrage mit Belegen nachweisbar sein.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass die Bundesschüler:innenvertretung ihre Einnahmen und Ausgaben auf ihrer Website offenlegt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Landesprogramm Kärnten</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vorwort</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir haben genug vom Stillstand. Genug davon, dass Kärntens Schulen verwaltet, statt gestaltet werden. Und genug davon, dass Schüler:innen nur zuhören sollen, statt mitzureden. Dieses Landesprogramm ist unser Plan für eine Schüler:innenvertretung, die allen Schüler:innen eine echte Stimme gibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Rechenschaftsbericht</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wer für über 65.000 Schüler:innen spricht, sollte am Ende des Schuljahres auch zeigen, was er oder sie wirklich geleistet hat. Wir fordern, dass jedes LSV-Mitglied einen öffentlichen Rechenschaftsbericht auf der Website der LSV Kärnten veröffentlicht – klar, transparent und ehrlich. Keine Floskeln, keine leeren Phrasen, sondern konkrete Projekte, erreichte Ziele und klare Ansagen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Wir fordern, dass jedes LSV-Mitglied am Ende des Schuljahres einen öffentlichen Rechenschaftsbericht auf der LSV-Website abgibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Projektampel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Einführung einer „Projektampel“ auf der LSV-Website, die für jedes laufende Projekt den aktuellen Status anzeigt, ist für die transparente Arbeit einer LSV essenziell. Rot bedeutet, dass noch nichts passiert ist, gelb zeigt an, dass ein Projekt bereits begonnen wurde, und grün signalisiert, dass es erfolgreich umgesetzt wurde. So schaffen wir volle Transparenz über den Fortschritt der Projekte und ermöglichen es allen, zu sehen, wo nichts passiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Wir fordern die Einführung einer ‚Projektampel‘ auf der LSV-Website, die den Status jedes Projekts anzeigt – rot für nicht gestartet, gelb für in Arbeit und grün für erfolgreich umgesetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>LSV-Bildung im Fach Politische Bildung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die LSV muss im Fach „Politische Bildung“ stärker thematisiert werden. Viele Schüler:innen wissen nicht, was die LSV eigentlich macht oder das es diese überhaupt gibt. Es muss ein fester Bestandteil des Unterrichts sein, den Jugendlichen beizubringen, wie sie sich politisch einbringen können, welche Möglichkeiten die LSV bietet und wie sie als Schüler:innenvertretung wirklich etwas bewegen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Wir fordern, dass im Fach Politische Bildung die LSV und ihre Rolle thematisiert wird, damit Schüler:innen verstehen, was die LSV ist und wie sie sich politisch einbringen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Wir fordern, dass Schüler:innen Factsheets über die LSV erhalten, die Kontaktdaten und die inhaltlichen Schwerpunkte der einzelnen Organisationen übersichtlich darstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Stimmrecht der LSV in der Bildungsdirektion</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die LSV muss ein Stimmrecht in der Bildungsdirektion erhalten, um aktiv an bildungspolitischen Entscheidungen teilzunehmen. Die Schüler:innenvertretung sollte nicht nur beratend tätig sein, sondern bei relevanten Entscheidungen zur Gestaltung der Bildungslandschaft mitentscheiden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Wir fordern, dass die LSV ein Stimmrecht in der Bildungsdirektion erhält, um aktiv an bildungspolitischen Entscheidungen in Kärnten teilzunehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Rederecht für alle</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jede:r Schüler:in sollte das Recht haben, sich auf Landesschulebene aktiv einzubringen und gehört zu werden. Es ist entscheidend, dass alle Schüler:innen die Möglichkeit haben, bei wichtigen Entscheidungen mitzureden, Anträge einzubringen und ihre Anliegen auf einer höheren Ebene zu vertreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Wir fordern, dass jede:r Schüler:in das Recht hat, bei einem SIP eigene Anträge einzubringen und Reden zu halten – so wie in fast jedem anderen Bundesland auch.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Direktwahl und Transparenz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wie soll die LSV alle Schüler:innen vertreten, wenn nicht alle die Möglichkeit haben, sie zu wählen? Die LSV sollte von der gesamten Schüler:innenschaft gewählt werden, nicht nur von einer kleinen Gruppe der Schulsprecher:innen. Wenn die LSV wirklich alle Schüler:innen authentisch und gerecht vertreten will, muss jeder die Chance haben, mitzubestimmen, wer diese Verantwortung übernimmt. Eine direkte Wahl durch alle Schüler:innen sorgt für mehr Transparenz. Dazu gehört für uns auch, offen zu legen, welcher Schülerorganisation man angehört und welcher politischen Partei diese Organisation zugeordnet ist. (ÖVP|SPÖ|FPÖ|Grüne|NEOS)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Wir fordern, dass die LSV direkt von allen Schüler:innen gewählt wird, um eine echte und umfassende Vertretung aller Interessen zu gewährleisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Wir fordern Transparenz darüber, welcher Schülerorganisation man angehört und welcher politischen Partei diese Organisation zugeordnet ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konsequente Handlung nach der LSV-Geschäftsordnung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern, dass die LSV ihre eigene Geschäftsordnung bei den SIP besser kennt und konsequent danach handelt. Es kann nicht sein, dass Regeln falsch interpretiert oder willkürlich angewendet werden, wie zum Beispiel das Verbot, Werbematerialien einer Partei oder Schüler:innenorganisation zu tragen, obwohl dies laut der Geschäftsordnung nur das Verteilen jener dieser betrifft. Auch Missverständnisse, wie die Behandlung von Stickern auf Laptops, zeigen, dass eine klare Kenntnis und richtige Umsetzung der eigenen Regeln fehlt. Eine LSV, die ihre eigenen Bestimmungen nicht versteht oder fehlerhaft anwendet, verliert an Glaubwürdigkeit und Vertrauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Die LSV muss ihre Geschäftsordnung konsequent einhalten und korrekt anwenden, um Fehlinterpretationen und willkürliche Entscheidungen zu vermeiden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Die LSV soll sicherstellen, dass alle Mitglieder die Regeln klar kennen und keine willkürlichen Verboten oder Missverständnisse entstehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Landesprogramm Tirol</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Präambel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den letzten Jahren, voller Fragezeichen und Ungewissheiten, ist eines immer eindeutiger geworden: Das Bildungssystem braucht Veränderung! Aber damit das Realität werden kann, muss sich eines ändern – die Mitsprache der Schülerinnen und Schüler. Für uns JUNOS Schüler:innen ist klar, dass dafür ein WIR entstehen muss. Ein WIR, mit welchem jede:r ein Mitspracherecht hat, ohne ausgeschlossen zu werden. Ein WIR, in dem das Schüler:innenparlament (SIP) endlich wirkliche Veränderungsvorschläge bringen kann und nicht nur als Anhängsel gesehen wird. Ein WIR, in welchem ein jede:r Schüler:in sein/ihre Vertretung selbst wählen kann. Für uns ist klar: Wir stehen für die Bildung von morgen, um zusammen mit EUCH in ein neues Zeitalter der Bildung einzutreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Demokratie &amp; Transparenz – Weil Mitbestimmung kein Privileg sein darf</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mitbestimmung ist ein zentraler Bestandteil demokratischer Bildung. Doch wenn es darum geht die gesetzliche Vertretung von Schüler:innen zu wählen, gibt es bis zum heutigen Tag eine gravierende demokratische Lücke. Denn von über 23.000 Tiroler Oberstufenschüler:innen – und viele mehr – haben nur eine Handvoll Schulsprecher:innen das Recht auf Mitbestimmung, wenn es darum geht, die Landesschülervertretung (LSV) zu wählen, die eigentlich uns alle repräsentieren sollte. Als Vergleich, das wäre, als würden nur die Bürgermeister:innen den Nationalrat wählen dürfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Daher fordern wir, die Ausweitung des LSV-Wahlrechtes auf Oberstufenschüler:innen und nach Proportion verteilter LSV-Mandate, um eine demokratische Repräsentation zu gewährleisten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den letzten Jahren bekommt ein jeder erschreckend wenig von der Arbeit der LSV und den im Schüler:innenparlament beschlossenen Anträgen mit. Resultierend daraus entsteht ein System hinter verschlossenen Türen, in welchem nicht nachzuvollziehen ist, woran aktiv gearbeitet wird, und woran nicht. Die aktuelle Situation zeigt, dass keine Ziele sichtbar verfolgt werden, dass Mandatare nicht in Verantwortung gezogen, noch ernst genommen werden – weder von Schüler:innen, noch von der Politik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Darum fordern wir die Einführung einer öffentlich einsehbaren Projektampel die alle geplanten, laufenden, aber auch abgeschlossenen und abgebrochenen Projekte (Anträge) samt Informationen zu Inhalten, Ziele und Umsetzungsstände darstellt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Zusätzlich fordern wir eine laufende Finanzoffenlegung, in der das Budget sowie die Ausgaben der LSV jederzeit öffentlich zugänglich sind, um dessen Verwendung von öffentlichen Mitteln nachvollziehbarer zu gestalten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mündigkeit – Aufklären anstatt Anpassen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jede:r trifft alltäglich wirtschaftliche Entscheidungen – ob während dem Online-Shopping, beim Abschließen von Verträgen oder im Umgang mit Finanzen. Doch oft fehlt es hierzu an nötigem Hintergrundwissen, um verantwortungsvoll aufzutreten. Die Realität zeigt, allerdings das junge Menschen dazu neigen sich bereits früh stark zu Verschulden. Heutzutage fehlt es im Schulalltag schlichtweg an Bewusstsein für Finanzen. Ziel einer besseren Finanzbildung sollte sein fundierte Entscheidungen zu treffen und Schüler:innen dazu zu bringe, die Verantwortung für ihre Zukunft zu übernehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Daher fordern wir, dass Finanzbildung als Fach – im AHS-Bereich – an Tiroler Schulen eingeführt wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Daher fordern wir, dass jährliche Workshops zur finanziellen Bildung von Schüler:innen an Tiroler Schulen etabliert werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft – mit verschiedensten Weltanschauungen und religiösen Zugehörigkeiten. Mündigkeit in der Schule heißt, Religion nicht nur zu lernen, sondern in ihrer Vielfalt zu reflektieren und achtsam damit umzugehen. Schule hat hierbei die Aufgabe aufzuklären und nicht nur zu trennen, oder einzuordnen. Aber genau das findet an Tiroler Schulen statt – von Beginn der Schule wird nach Religion getrennt - bevor sich Schüler:innen überhaupt dem bewusst werden. Ziel sollte es sein, einen Raum für gemeinsame Werte, verschiedene Perspektiven und kritischem Denken zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Daher fordern wir, dass es bis zum Erreichen der Religionsmündigkeit (´mit 14 Jahren) einen Ethikunterricht für alle gibt und es erst im Anschluss die Entscheidung für den jeweiligen Religionsunterricht getroffen wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Leistungsdruck, Schlafmangel, ständiges Vergleichen: Die Realität vieler Schüler:innen sieht oft anders aus als es dem Standard entspricht. Psychisches Wohlergehen von Schüler:innen ist die Grundvoraussetzung für erfolgreiches Lernen – und dennoch geht sie im Schulalltag schnell unter. Um Schüler:innen zu unterstützen, braucht es Systeme, die niederschwellig, vertrauensvoll und für alle zugänglich sind. Doch die Realität zeigt, dass an vielen Schulen psychologisch ausgebildetes Fachpersonal, nur selten bis überhaupt nicht anwesend ist und das mentale Gesundheit weiterhin als Tabuthema gilt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Darum fordern wir,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>… den Ausbau von flächendeckenden schulpsychologischen Angeboten und Workshops an jeder Tiroler Schule.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>… die regelmäßige und umfassende Schulung von Lehrpersonen und Vertrauenslehrern durch Fortbildungen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>… als Prävention einen jährlichen Besuch bei der Schulpsychologin, parallel zum Schulärzt:innen-Check.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>… das Informieren eines jeden:r Schüler:in über ihre Vertrauenslehrpersonen und weitere psychologische Stützungsangebote.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zukunftsorientierte Schule – Weil Veränderung in der Gegenwart beginnt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bildung ist der Schlüssel zu individueller Freiheit und gesellschaftlicher Teilhabe. Doch noch immer ist der Bildungserfolg für jede:n Schüler:in unterschiedlich. Gerade im schulischen Bereich zeigt sich: Chancengerechtigkeit ist ein Versprechen, das zu oft unerfüllt bleibt. Der Unterricht wird, unabhängig von den individuellen Lerngeschwindigkeiten der Schüler:innen in einer, dem/der Lehrer:in entsprechenden Tempo, abgehalten. Alle die nicht mithalten können, kommen früher oder später nicht mehr mit oder verlieren komplett den Anschluss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Daher fordern wir, dass Schüler:innen, die aufgrund von nicht-schulischen Faktoren (Behinderungen, Einschränkungen, Migrationshintergründe, soziale Stellung) Lernschwierigkeiten haben, mehr gefördert werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eigenständiges Lernen entfaltet sich dort am besten, wo Schüler:innen mitentscheiden dürfen. Moderne Schule bedeutet auch in Kooperation mit anderen Schulen: Durch das Bündeln von Ressourcen und größeren Interessenspools den Schulalltag umzugestalten. Wobei dadurch ein breiteres Angebot an Wahlfächern, aber auch Wahlfreiheit bei Fächern, Schwerpunkten und Lernwegen, ermöglicht werden kann. Um Schüler:innen nach ihrer Schulkarriere ein tatsächlich breites Fundament zu ermöglichen – damit individuelle Stärken nicht auf der Strecke liegen bleiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Daher fordern wir, die Zusammenarbeit von Schulen, um ein breiteres Angebot an Wahlfächern zu ermöglichen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Daher fordern wir, dass Schüler:innen ab der 8ten Schulstufe die Anzahl der Wahlfächer selbst bestimmen können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lernumgebung &amp; Umwelt – Weil gute Ideen Raum brauchen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine zeitgemäße Lernumgebung bildet das Fundament für hochwertige Bildung und den Lernerfolg von Schüler:innen. Sie zu erhalten, sollte eine der obersten Prioritäten einer jeden Schule sein. In vielen Tiroler Schulen sieht die Wirklichkeit allerdings anders aus: Tische, Stühle und der Klassenraum sind weder ergonomisch noch frei von Beschmierungen, die WCs sind unhygienisch und der Müll häuft sich. Aber auch in fachspezifischen Räumen oder bei der technischen Ausrüstung wird immer weiter gespart.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Daher fordern wir, dass die Schulausrüstung endlich dem 21. Jahrhundert entspricht und bei der Hygiene ein ordnungsgemäßer Standard gelten sollte.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu einer ausgeglichenen Schule gehört vor allem eine neutrale Klasse, in der alle Religionen gleich wertgeschätzt werden können. Allerdings hängen nach wie vor in jedem Klassenraum das christliche Kreuz – ein Symbol, das nicht alle Schüler:innen repräsentiert. Das Ziel sollte sein, eine faire und offene Lernumgebung, ohne religiöse Bevormundung zu schaffen. Während es Arbeitgeber:innen rechtlich untersagt ist, das Religionsbekenntnis abzufragen, wird bis heute darauf im Schulzeugnis bestanden – was dem Prinzip der persönlichen Freiheit widerspricht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Daher fordern wir, dass per Mehrheitsbeschluss innerhalb einer Klasse die Kreuze im Klassenzimmer entfernt werden können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Außerdem fordern wir, die ersatzlose Streichung des Religionsbekenntnisses aus Schulzeugnissen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Schule muss ein Ort sein, an dem wir nicht nur für die Zukunft lernen, sondern sie auch aktiv mitgestalten. Für Themen wie Umweltbewusstsein, Nachhaltigkeit und Achtsamkeit im Alltag findet sich derzeit in den Lehrplänen von Tiroler Schulen wenig Platz. Der Umweltschutz wird nach außen zwar als Symbolpolitik gepriesen, findet aber im Alltag kaum wirkliche Umsetzung. Dabei fehlt es in diesen Punkten nicht an der Initiative von Schüler:innen, sondern es findet sich schlicht und ergreifend kein Platz in Fächern des Lehrplanes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Daher fordern wir, dass Achtsamkeit für die Umwelt den Schüler:innen in separaten Workshops vermittelt wird, damit es im Schulalltag gelebt werden kann.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Landesprogramm Salzburg</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Präambel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schule muss mehr sein als ein System zum Aushalten. Wir setzen uns für ein Bildungssystem ein, dass Mitsprache ernst nimmt, Entscheidungen transparent macht und allen Schüler:innen gerechte Chancen bietet – egal ob in der AHS, BMHS oder Berufsschule. Demokratie darf nicht an der Klassenzimmertür enden, und Schüler:innenvertretung darf kein Insiderclub sein! Unser Ziel ist eine Schule, in der Mitbestimmung gelebt wird, psychische Gesundheit kein Tabuthema ist und jede Stimme zählt – klar, nachvollziehbar und auf Augenhöhe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Frei denken. Frei lernen. Frei leben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Direktion ist eine zentrale Führungsposition an jeder Schule – und soll demokratisch legitimiert sein. Um Mitsprache zu stärken und Vertrauen in Entscheidungen zu fördern, fordern wir, dass Direktor:innen alle fünf Jahre verpflichtend durch eine Zweidrittelmehrheit im Schulgemeinschaftsausschuss (SGA) bestätigt werden müssen. Bei erstmaliger Bestätigung reicht auch eine einfache Mehrheit. So wird Verantwortung geteilt und die Schulautonomie aktiv mitgestaltet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern eine Demokratisierung des Direktorats durch eine verpflichtende Bestätigung alle 5 Jahre mittels Zweidrittelmehrheit im SGA</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schüler:innen der Oberstufe sollen selbst entscheiden dürfen, mit welchem Material sie im Unterricht mitschreiben. Ob analog oder digital – Eigenverantwortung und Selbstorganisation sind wichtige Schritte, die Schule vermitteln sollte. Ein starres Festhalten an bestimmten Materialien ist nicht zeitgemäß und schränkt die Freiheit der Schüler:innen unnötig ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern eine Wahlfreiheit bei der digitalen oder analogen Mitschrift im Unterricht für Oberstufenschüler:innen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im aktuellen Regierungsübereinkommen der Österreichischen Bundesregierung wird vorgesehen, dass es Modelregionen für eine gemeinsame Schule für 10–bis 14- Jährige geben soll. Wir fordern, dass solche Modelregionen auch vermehrt in Salzburg eingerichtet werden. Diese Modellregionen ermöglichen pädagogische Vielfalt und setzen neue Impulse im Schulwesen – auch in ländlichen Gebieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern die vermehrte Einrichtung von Modellregionen für eine gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährige auch in Salzburg.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um eine größere Vielfalt an Frei- und Wahlpflichtfächern zu ermöglichen, sollen Schulen regional stärker zusammenarbeiten. Oft finden sich für ein Frei- oder Wahlfach zu wenig Schüler:innen, die es belegen möchten. Durch Kooperationen zwischen nahegelegenen Schulen kann das Angebot an Frei- und Wahlfächern breiter und attraktiver gestaltet werden. Diese Zusammenarbeit soll gezielt gefördert werden – für mehr Wahlmöglichkeiten für alle Schüler:innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern eine breitere Förderung von Kooperationen zwischen Schulen zur Ausweitung des Angebots an Frei- und Wahlpflichtfächern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mentale Gesundheit ist kein Tabuthema – sondern eine Grundvoraussetzung für ein gutes Leben</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schule darf kein Ort sein, der Druck aufbaut, sondern muss ein Ort sein, der unterstützt. Gerade in Zeiten, in denen psychische Belastungen unter Jugendlichen stark zunehmen, braucht es mutige Schritte. Es reicht nicht, nur über mentale Gesundheit zu reden – wir müssen handeln. Von besserer Aufklärung über mehr Fachpersonal bis hin zu konkreten Unterstützungsangeboten: Wir setzen uns für eine Schule ein, in der jede:r gesehen, gehört und ernst genommen wird. Der Zugang zu professioneller psychischer Unterstützung ist essenziell. Doch gerade, wenn es um das Thema der Schulpsycholog:innen geht gibt es oft ratlose Gesichter. Die meisten Schüler:innen haben die/den eigene Schulpsycholog:in noch kein einziges Mal gesehen oder je von ihr gehört. Das muss sich dringend ändern! Wir fordern daher, dass sich der/die Schulpsycholog:in verpflichtend an allen Schulen am Anfang des Schuljahres vorstellen muss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern die verpflichtende Einführung schulpsychologischer Präsenz an Schulen sowie den Ausbau des entsprechenden Angebots.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Psychische Gesundheit darf kein Randthema mehr sein – weder im Alltag noch im Unterricht. Sie ist genauso wichtig wie körperliche Gesundheit und muss auch im Schulcurriculum verankert sein. Gerade der Biologieunterricht bietet die Chance, Themen wie Depression, Angststörungen oder Essstörungen wissenschaftlich fundiert, enttabuisiert und altersgerecht zu behandeln. Wenn Schüler:innen früh lernen, psychische Erkrankungen zu verstehen und offen darüber zu sprechen, fördert das nicht nur Selbstbewusstsein, sondern auch Empathie. Doch Aufklärung allein reicht nicht. Mental Health Days schaffen Raum für Austausch, Reflexion und Entlastung – sie setzen ein klares Zeichen, dass psychisches Wohlbefinden ernst genommen wird. Diese Tage müssen wieder aktiver im Schulalltag verankert werden, um das Thema sichtbar und greifbar zu machen. Zusätzlich braucht es verpflichtende Workshops zur psychischen Gesundheit an allen Schulen. Professionell begleitet und alltagsnah gestaltet, helfen sie Schüler:innen frühzeitig, auf sich selbst und andere zu achten – und zeigen, dass es völlig in Ordnung ist, Hilfe in Anspruch zu nehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern die Einbindung des Themas psychische Gesundheit im Biologieunterricht.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern Mental Health Days um über das Thema zu informieren und Bewusstsein zu schaffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern verpflichtende Workshops zum Thema psychische Gesundheit für Schulklassen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Regelmäßige Vorsorge rettet Leben – das gilt auch für die Psyche. Deshalb fordern wir eine jährliche psychologische Untersuchung an Schulen, angelehnt an die bestehende schulärztliche Untersuchung. So können Probleme früh erkannt und gezielt Hilfe angeboten werden – bevor sie sich verschärfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern die Einführung einer jährlichen psychologischen Untersuchung an Schulen am Vorbild der jährlichen Schulärztlichen Untersuchung.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lehrkräfte und Vertrauenslehrer:innen spielen eine entscheidende Rolle im Umgang mit der mentalen Gesundheit von Schüler:innen. Um diese Verantwortung gut wahrzunehmen, benötigen sowohl Klassenvorständ:innen als auch Schulärzt:innen regelmäßige und verpflichtende Fortbildungen zu psychischem Wohlbefinden. Nur so können sie frühzeitig erkennen, wenn Unterstützung nötig ist.Vertrauenslehrer:innen, die oft die ersten Ansprechpersonen sind, brauchen eine klare Ausbildung und mehr Sichtbarkeit, um ihre wichtige Rolle im Schulalltag effektiv ausfüllen zu können. Daher ist es notwendig, das Konzept der Vertrauenslehrer:innen zu reformieren und zu stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern regelmäßige Fortbildungen zu Mental Health für Klassenvorständ:innen und Schulärzt:innen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern eine Stärkung des Konzepts für Vertrauenslehrer:inenn an Schulen und ein breiteres Angebot an Weiterbildungen für diese.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Hilfsangebote existieren bereits – aber kaum jemand kennt sie. Es braucht gezielte Informationsarbeit, damit Schüler:innen wissen, wohin sie sich wenden können. Einrichtungen wie das Ambulatorium am Ball oder die Kinder- und Jugendanwaltschaft (KiJA) sollen aktiv vorgestellt werden, um echte Zugänglichkeit zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Mehr aufklärung über externe Anlaufstellen für Schuler:innen wie zum Beispiel Ambulatorium „Am Ball“oder die KiJA in der Schule.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verantwortung leben und Zukunft formen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mündigkeit bedeutet, selbstbestimmt Entscheidungen treffen zu können – im Alltag, in der Schule und darüber hinaus. Um Schüler:innen dabei zu unterstützen, braucht es konkrete Bildungsangebote. Wir fordern deshalb Workshops zu Themen wie wirtschaftlicher Selbstständigkeit, Drogenprävention, Finanzbildung und Sexualbildung. Aufklärung und Eigenverantwortung gehören zusammen – und sollen auch im Schulalltag gelebt werden. Schüler:innen müssen endlich auf ein mündiges Erwachsen sein vorbereitet werden. Angebot von Workshops zum Thema Mündigkeit – z. B. Drogenaufklärung und wirtschaftliche Bildung und Sexualbildung. Sexuelle Mündigkeit beginnt mit Wissen und dem Abbau von Tabus. Themen wie Menstruation dürfen im Unterricht nicht länger verschwiegen oder stigmatisiert werden. Schulen müssen Raum für offene, sachliche und inklusive Aufklärung bieten, um Scham und Verunsicherung zu vermeiden und das Selbstbewusstsein der Schüler:innen zu stärken. Gleichzeitig ist es wichtig, dass Menstruationsartikel wie Binden oder Tampons kostenlos und frei zugänglich sind, da Menstruation für viele Schüler:innen zum Alltag gehört. Es darf keine Barriere und keine Scham geben, wenn es um grundlegende hygienische Bedürfnisse geht – diese müssen in der Schule genauso selbstverständlich wie andere Grundbedürfnisse behandelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern eine stärkere sexuelle Aufklärung und Enttabuisierung der Periode im Schulunterricht.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern kostenlose und frei zugängliche Menstruationsartikel an allen Schulen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Schüler:innen wissen nicht, was die LSV ist oder was sie für sie tun kann. Das muss sich ändern. Die LSV soll aktiv und verständlich über ihre Arbeit informieren, ansprechbar sein und in jeder Schule sichtbar werden – damit wirklich alle wissen, wer ihre Interessen vertritt und wie sie sich selbst einbringen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern verpflichtende LSV-Aufklärung an allen Schulen in verständlicher und niederschwelliger Form.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade in Zeiten von Informationsflut, Unsicherheit und digitaler Schnelllebigkeit ist es essenziell, jungen Menschen Orientierung zu geben. Wir fordern daher Workshops, die sich mit den Mechanismen von Radikalisierung, dem Aufbau von Feindbildern und populistischen Strategien auseinandersetzen. Dabei soll auch die Rolle von Medien und sozialen Netzwerken kritisch beleuchtet werden. Ziel ist es, Schüler:innen zu befähigen, Informationen besser einzuordnen, manipulative Inhalte zu erkennen und Vorurteile zu hinterfragen – als Beitrag zu einer starken, reflektierten und demokratischen Gesellschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Durchführung von Workshops zur Extremismusprävention, Populismuskritik und Medienkompetenz an allen Schulen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Erste Hilfe kann Leben retten – und sollte deshalb kein freiwilliges Zusatzangebot, sondern ein selbstverständlicher Teil schulischer Bildung sein. Wir fordern, dass alle Schüler:innen einen verpflichtenden Erste-Hilfe-Kurs in zusammenarbeit mit dem roten Kreuz absolvieren sollen, dieser soll auch für den Führerschein angerechnet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern verpflichtende Erste-Hilfe-Kurse an Schulen mit Anrechnung für den Führerschein</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Moderne Bildung braucht moderne Ausstattung. Viele Schulen hinken bei der digitalen Infrastruktur hinterher – schlechte Internetverbindungen, veraltete Geräte und fehlender technischer Support sind noch immer Realität. Wir fordern eine digitale Grundausstattung, die allen Schüler:innen zeitgemäßes Lernen ermöglicht – egal an welcher Schule.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern eine angemessene digitale Infrastruktur an allen Schulen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Technologie verändert unsere Welt – und auch den Unterricht. Damit Lehrkräfte auf Entwicklungen wie Künstliche Intelligenz vorbereitet sind, braucht es gezielte Fortbildungen. Nur so kann sichergestellt werden, dass digitale Tools sinnvoll eingesetzt und kritisch reflektiert werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern verpflichtende Weiterbildungen für Lehrkräfte zum Thema Künstliche Intelligenz.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Politik- und Finanzbildung ist ein zentraler Teil gelebter Demokratie – und muss stärker im Unterricht verankert werden. Wir fordern verpflichtende und qualitätsvolle Workshops zu diesen Themen an Allgemeinbildenden Höheren Schulen (AHS).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern den Ausbau von Politik- und Finanzbildungsangeboten an AHSen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenso ist eine verstärkte sexuelle Aufklärung durch externe Expert:innen und Organisationen, die sensibel und professionell arbeiten essenziell. Das Angebot hierfür muss weiter ausgebaut werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern eine verstärkte sexuelle Aufklärung durch externe Expert:innen zum Thema sexuelle Aufklärung und einen Ausbau des bereits bestehenden Angebots.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sicherheit und Selbstvertrauen gehen Hand in Hand. Deshalb sollen Schüler:innen die Möglichkeit haben, an Selbstverteidigungskursen teilzunehmen. Gerade in einer Zeit, in der viele Jugendliche Unsicherheiten erleben, kann das Wissen um den eigenen Schutz ein wichtiger Schritt in Richtung Selbstbestimmung sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern die Förderung von Selbstverteidigungskursen an Schulen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schule gestalten, Demokratie erleben</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Demokratie darf nicht nur im Unterricht Thema sein – sie muss im Schulalltag gelebt werden. Dafür braucht es mehr direkte Mitbestimmungsmöglichkeiten für Schüler:innen sowie gezielte politische Bildung. Die Salzburger LSV muss sich dafür einsetzen, dass demokratische Strukturen an Schulen ausgebaut und gestärkt werden – etwa durch ein schulinternes SiP mit klarer Unterstützung bei der Organisation durch die LSV.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die LSV soll aktiv Schulen und ihre Schüler:innenvertretungen dabei unterstützen schulinterne SiPs abzuhalten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Politische Bildung darf nicht bei Schlagworten enden – sie muss verständlich und praxisnah vermittelt werden. Dafür braucht es regelmäßige Workshops für Schüler:innen zu Themen wie Demokratie, politischer Teilhabe und der Europäischen Union. So wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Interesse geweckt und Teilhabe gestärkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Angebot von teils digitalen und teils präsents Fortbildungskursen zu den Themen Politik, Demokratie und Europäische Union für Schüler:innen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diskussionen auf Augenhöhe machen Politik greifbar – gerade für junge Menschen. Deshalb muss sich die LSV verstärkt für Podiumsdiskussionen an Schulen einsetzen. Dort können Schüler:innen direkt mit Politiker:innen oder Expert:innen diskutieren, Fragen stellen und ihre Meinung einbringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die LSV soll sich für mehr Podiumsdiskussionen an Schulen einsetzen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn die LSV wirklich im Sinne der Schüler:innen arbeiten will, muss sie wissen, was diese denken. Deshalb muss sie regelmäßig Online-Umfragen zu aktuellen bildungspolitischen Themen durchführen, um Meinungen einzuholen und diese in ihre Arbeit einfließen zu lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Durchführung regelmäßiger Online-Umfragen zu aktuellen bildungspolitischen Themen unter Schüler:innen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Demokratie endet nicht im Klassenzimmer – sie muss auch innerhalb des Lehrer:innenkollegiums Platz finden. Um die Qualität des Unterrichts zu fördern und ein respektvolles Miteinander zu stärken, sollen anonymisierte Feedbackmöglichkeiten für Lehrer:innen geschaffen werden. So können Schüler:innen konstruktiv Rückmeldung geben und Schulen gezielt an Verbesserungen arbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Einführung eines anonymisierten Lehrer:innen-Feedbacksystems zur Qualitätssteigerung und Förderung eines respektvollen und produktiven Schulklimas</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Transparenz: Weil niemand gern im Dunkeln tappt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesschüler:innenvertretung muss transparent und nachvollziehbar arbeiten. Entscheidungen dürfen nicht im Verborgenen getroffen werden – alle Schüler:innen haben ein Recht darauf zu wissen, was ihre Vertretung tut. Deshalb fordern wir, dass die LSV einmal pro Semester einen verständlichen Transparenzbericht veröffentlicht, der sowohl Erfolge als auch Herausforderungen der vergangenen Monate aufzeigt. So wird Vertrauen gestärkt und Mitsprache ermöglicht</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die LSV soll mindestens einmal pro Semester einen Transparenzbericht veröffentlichen, in dem die wichtigsten Aktivitäten und Ergebnisse transparent dargestellt werden</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Verschwiegenheitspflicht in der LSV ist nicht mehr zeitgemäß. Schüler:innen haben ein Recht darauf, zu wissen, was ihre Vertretung tut. Entscheidungen hinter verschlossenen Türen schwächen das Vertrauen – offene Kommunikation stärkt es. Deshalb soll diese Pflicht fallen, damit transparent gearbeitet und diskutiert werden kann. Auch das Organisationsnennungsverbot in Schüler:innenparlamenten ist nicht nachvollziehbar. Wenn eine Organisation – gerade auch eine Schüler:innenorganisation – gute Arbeit leistet, soll das gesagt werden dürfen. Und wenn sie fragwürdige Dinge tut, genauso. Es geht nicht darum, Werbung zu machen, sondern um ehrliche, politische Diskussionen. Schüler:innen haben ein Recht auf volle Information, um sich selbst eine Meinung bilden zu können – das ist gelebte Demokratie</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern die Aufhebung der Verschwiegenheitspflicht der LSV sowie des Organisationsnennungsverbots bei Schüler:innenparlamenten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die meisten Schüler:innen wissen kaum, wie die LSV funktioniert oder welche Rechte ihnen zustehen – oft, weil die Informationen dazu schwer zugänglich oder nicht präsent genug sind. Damit echte Mitbestimmung möglich wird, braucht es gezielte Aufklärungsarbeit. Die LSV soll regelmäßig verständliches Infomaterial zu Schüler:innenrechten und zur Vertretungsarbeit bereitstellen und zusätzlich Workshops oder digitale Veranstaltungen anbieten. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist die Initiative LSV on Tour, die ausgebaut werden soll: Ziel muss sein, dass jede Schule zumindest angefragt wird – damit wirklich alle Schüler:innen die Chance bekommen, mit der LSV in Kontakt zu treten und sich zu informieren. Nur so kann die LSV ihrer Rolle als Vertretung aller Schüler:innen gerecht werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die LSV soll verständliches Infomaterial zu Schüler:innenrechten und Vertretungsarbeit bereitstellen sowie durch Workshops, digitale Formate und eine ausgebaute LSV on Tour-Initiative an allen Schulen aktiv informieren</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist wichtig, dass alle Schüler:innen verstehen, wie die LSV gewählt wird und wie die Ergebnisse zustande kommen. Aktuell werden die Ergebnisse der LSV-Wahl nur über die Bildungsdirektion veröffentlicht, ohne genaue Details wie Wahlbeteiligung oder Punkteverteilung. Damit alle nachvollziehen können, wie die Wahl ausgegangen ist, sollte die LSV die Ergebnisse künftig selbst über ihre Kanäle teilen – und dabei auch alle wichtigen Infos wie Wahlbeteiligung und Punkteverteilung angeben</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die LSV soll die Ergebnisse ihrer eigenen Wahl über ihre Kanäle veröffentlichen und dabei detaillierte Infos zu Wahlbeteiligung, Punkteverteilung und den genauen Ergebnissen bereitstellen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Am Ende ihrer Amtszeit sollte jedes Mitglied der LSV Rechenschaft ablegen und offen darüber berichten, was in seiner Amtszeit erreicht wurde und welche Herausforderungen bestehen. Das sorgt für mehr Verantwortung und stärkt das Vertrauen in die Arbeit der LSV. Dieser Bericht sollte öffentlich zugänglich sein und vor der nächsten LSV-Wahl präsentiert werden, damit Schüler:innen und besonders deren Vertreter:innen sehen können, was sie von der Arbeit der verschiedenen LSV-Mitglieder erwarten können</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Jedes Mitglied der LSV soll am Ende der Amtszeit einen Rechenschaftsbericht ablegen, der vor der nächsten LSV-Wahl öffentlich zugänglich gemacht wird</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schüler:innen haben ein Recht darauf zu wissen, wie mit den Ressourcen der LSV umgegangen wird. Die LSV muss daher regelmäßig eine Übersicht ihrer Ausgaben und Einnahmen bereitstellen, um den verantwortungsvollen Umgang mit den Geldern sicherzustellen. Transparenz über die Finanzen ist ein wesentliches Element von Vertrauen und demokratischer Kontrolle</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Alle Ausgaben und Einnahmen der LSV müssen transparent veröffentlicht werden und jederzeit zugänglich sein, um allen Schüler:innen Einsicht in die finanzielle Lage der LSV zu gewähren</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesschüler:innenvertretung trägt eine große Verantwortung für die Vertretung der Interessen aller Schüler:innen eines Bundeslandes. Damit diese Aufgabe glaubwürdig und im Sinne demokratischer Grundsätze erfüllt werden kann, braucht es klare Regeln und deren konsequente Einhaltung. Gerade bei schwerwiegenden Verstößen gegen die Geschäftsordnung – etwa beim bewussten Umgehen von Transparenzrichtlinien – darf nicht weggesehen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die Bildungsdirektion, falls sie mitbekommt, dass schwere Verstöße gegen die Geschäftsordnung der LSV (z.B.: mutwilliges ignorieren d Transparenzrichtlinien) stattfinden, die Möglichkeit bekommt, gegenüber der verantwortlichen Mandatarinnen Verwarnungen bis hin zu</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Rucktrittsaufforderungen auszusprechen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Schüler:innenvertreter:innen haben großartige Ideen – doch oft fehlt es an Ressourcen oder Unterstützung. Eine zentrale Projektbörse der LSV kann helfen, Projekte sichtbar zu machen, Vernetzung zu fördern und andere zum Nachmachen zu motivieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Aufbau einer digitalen Projektbörse der LSV zur Vernetzung und Unterstützung von Schüler:innenprojekten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zugang zu Periodenprodukten an ihrer Schule verbessern, stoßen dabei aber oft auf organisatorische oder finanzielle Hürden. Die LSV soll sie dabei unterstützen, passende Kooperationspartner – etwa Apotheken, Drogeriemärkte oder NGOs – zu finden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Unterstützung der Schüler:innenvertretungen durch die LSV bei der Suche nach Kooperationspartnern für Periodenprodukte</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Landesprogramm Wien</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade in Wien ist die Landesschüler:innenvertretung und der damit<br>
einhergehende Wahlkampf oft nicht viel mehr als ein reiner Machtkampf zwischen<br>
Rot und Schwarz bzw. Türkis. Doch eigentlich sollte die<br>
Landesschüler:innenvertretung viel mehr als das sein. Wir haben das Glück,<br>
eine gesetzliche, überschulische Vertretung zu haben, die uns Schüler:innen<br>
vertreten sollte, doch leider rückt dieses Gesamtziel viel zu oft in den<br>
Hintergrund. Die LSV kann, soll und muss mehr machen, um eine demokratische,<br>
transparente sowie eine mündige Schule zu gewährleisten! Wir sind davon<br>
überzeugt, dass Bildung der Grundstein für alles ist. Setzen wir uns gemeinsam<br>
dafür ein, dass wir das Bildungssystem verbessern, anstatt uns mit einem Kampf<br>
der Altparteien zu beschäftigen. Am Ende sollte nur eine Gruppe gewinnen: die<br>
Schülerinnen und Schüler Wiens.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Demokratie, Transparenz und Ehrlichkeit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um zu gewährleisten, dass das Vertreten und Fördern aller Schüler:innen<br>
jederzeit das Hauptaugenmerk der Landesschüler:innenvertretung bleibt, braucht<br>
es mehr Transparenz. Denn wie soll man von echter Demokratie reden, wenn man gar nicht weiß, an welchen Projekten unsere Repräsentant:innen arbeiten? Wie soll garantiert werden, dass Sie überhaupt arbeiten? Um diese Probleme zu bekämpfen, haben wir in der LSV bereits wichtige Schritte gesetzt, aber es braucht noch mehr. Aber viel wichtiger: Es braucht auch echte Konsequenzen, wenn die LSV diese Transparenzregeln ignoriert und somit die Geschäftsordnung missachtet!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern die verpflichtende Veröffentlichung zweier Tätigkeitsberichte<br>
der einzelnen LSV-Mitglieder, einer am Ende des Wintersemesters, einer<br>
spätestens zwei Wochen vor der Wahl.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass jedes aktive Mitglied der LSV auf Anfrage von 3 oder<br>
mehr Schüler:innen zu jedem Zeitpunkt Auskunft über seine:ihre LSV-Arbeit<br>
in den letzten 30 Tagen zu geben hat, außer das Mitglied veröffentlicht proaktive regelmäßig Berichte.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass die Bildungsdirektion, falls sie mitbekommt, dass schwere Verstöße gegen die Geschäftsordnung der LSV (z.B.: mutwilliges ignorieren der Transparenzrichtlinien) stattfinden, die Möglichkeit bekommt, gegenüber den verantwortlichen Mandatar:innen Verwarnungen bis hin zu Rücktrittsaufforderungen auszusprechen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der wohl wichtigste Punkt bezüglich Demokratie ist allerdings ein anderer –<br>
das allgemeine Wahlrecht. Wie kann man guten Gewissens von einem demokratischen<br>
System sprechen, wenn sich nur Schulsprecher:innen daran beteiligen dürfen? Es<br>
kann und darf nicht sein, dass nur 0,2% aller Wiener Oberstufenschüler:innen<br>
das Privileg haben, ihre gesetzliche Vertretung auf Landesebene zu wählen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass sich die LSV für eine Direktwahl proportional verteilter<br>
LSV-Mandate einsetzt. Hierbei soll jede:r Obenstufenschüler:in die<br>
Möglichkeit bekommen, die eigene Vertretung auf Landesebene zu wählen, um<br>
ein demokratischeres System zu gewährleisten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die LSV hat mit dieser Forderung eine breite Kampagne zur Bekanntmachung<br>
des Schüler:innenvertretungssystems an allen Wiener Schulen zu verknüpfen, diese<br>
hat vor einer etwaigen Direktwahl stattzufinden. Vor allem hat die LSV sich dafür einzusetzen, dass ein Plan zur Durchführung einer Direktwahl erstellt wird. Dieser soll vor allem die finanziellen &amp; logistischen Teile regeln, und auch der BSV &amp; dem Nationalrat vorlegbar sein.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein weiteres Problem im Rahmen der LSV-Wahlen und des Wahlkampf generell ist die Fairness zwischen den Schüler:innenorganisationen. Zu oft schon wurden Gerüchte verbreitet, Funktionär:innen angegriffen, oder am Wahltag Trauben um Schulsprecher:innen gebildet. Das alles ist Schüler:innen die sich ehrenamtlich für ein besseres Schulsystem einsetzen wollen gegenüber nicht würdig, und wir fordern, dass die LSV hier eingreift.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die LSV soll sich für ein konstantes, oder jährliches wiederkehrendes Fairnessabkommen zwischen den Organisationen einsetzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die LSV soll in Zusammenarbeit mit der Bildungsdirektion einen Plan ausarbeiten und umsetzen, wie der Wahltag fairer und weniger chaotisch gestaltet werden kann.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mündig, verantwortungsbewusst und bereit fürs Leben</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um dieses demokratische Grunddenken noch weiter zu stärken und für eine<br>
bessere Vertretung zu sorgen braucht es außerdem mehr Aufklärung über das<br>
österreichische SV-System. Es ist unfassbar schade, dass der großen Mehrheit<br>
der Schüler:innen außerhalb der SV-Bubble gar nicht bewusst ist, dass wir das<br>
Privileg haben, eine gesetzlich verankerte, überschulische Vertretung auf<br>
Landes- und Bundesebene zu haben. Eine Vertretung ist nur eine echte Vertretung,<br>
wenn alle wissen, dass sie vertreten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass die LSV Kampagnen zur Vorstellung des österreichischen<br>
SV-Systems an Wiener Schulen startet, um Schüler:innen politisch<br>
aufzuklären. Dabei soll nicht nur das System erklärt werden, sondern auch<br>
wie man sich einbringen kann und was die aktuellen Forderungen sind.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jedoch braucht es nicht nur politische Aufklärung an Schulen, sondern<br>
Aufklärung in allen Lebensbereichen, um sicherzustellen, dass man bestens aufs<br>
Leben vorbereitet ist. Gerade bei Themen wie beispielsweise Sexualkunde, Drogen<br>
oder mentale Gesundheit, zögern Schüler:innen verständlicherweise oftmals,<br>
sich ihren Lehrkräften anzuvertrauen. Daher sollte es mehr Möglichkeiten<br>
geben, mit schulexternen Personen über jene Themen und Herausforderungen zu<br>
Sprechen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass sich die LSV aktiv für vermehrte Angebote Workshops<br>
externer Personen an Schulen zu holen, einsetzt, welche es Schüler:innen<br>
ermöglichen soll, sich bestens auf das Leben vorbereitet zu fühlen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vor allem auch das Erlernen wichtiger Grundkompetenzen wie beispielsweise<br>
kritisches Denken oder Basiskenntnisse in Sachen Rhetorik sind Voraussetzungen<br>
um am politischen, aber oftmals auch, um am herkömmlichen Alltag teilzunehmen.<br>
Da die Schule der prägendste Ort für die Charakterbildung junger Menschen ist,<br>
muss hier angesetzt werden. Man sollte in der Schule bereits lernen, wie man<br>
kritisch denkt, Kritik äußert und Diskussionen führt. Unmündig zu sein ist<br>
einfach, mündig zu sein und selbst zu denken ist anstrengend, aber es lohnt<br>
sich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass die LSV Workshops zu Rhetorik anbietet und sich für mehr<br>
kritisches Denken in der Schule einsetzt. Da es aber sehr viele Schulen<br>
gibt und es de facto unmöglich ist an allen Workshops anzubieten, soll sie<br>
Schüler:innenvertretungen helfen, diese Workshops in ihrer Schule<br>
durchzuführen, um die Diskussionskultur und politische Partizipation unter<br>
Jugendlichen zu fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>JUNOS Schüler:innen vertritt den Standpunkt das Politische Mündigkeit ein<br>
Grundpfeiler der Demokratie ist. Um diese gewährleisten zu können benötigt es<br>
regelmäßig CHECK &amp; ACT-Maßnahmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir JUNOS Schüler:innen fordern einen jährlich anonym abgehaltenen, nicht<br>
beurteilten Test durch die Bildungsdirektion an allen Wiener Schulen, um<br>
ein gutes Niveau an politischer Bildung gewährleisten zu können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Ergebnisse dieser Tests, sollten von einer Arbeitsgruppe, bestehend<br>
aus Vertretern der Schüler:innen, Lehrer:innen und Eltern sowie von<br>
Experten, ausgewertet und laufend evaluiert werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die LSV hat die Ergebnisse besagter Tests in passender Art und Weise zu<br>
veröffentlichen und auf Basis der Evaluation Forderungen auszuarbeiten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Großteil der SVn hat kein Ideenproblem, sondern ein Umsetzungsproblem! Anstatt voneinander zu lernen, müssen SVn das Rad jedes Jahr neu erfinden. Um dagegen anzukämpfen, fordern wir eine Projektmappe von bereits umgesetzten Projekten an Schulen, die bei jeder Idee in einfachen Schritten erklärt, wie diese umgesetzt werden können. SVn können individuell entscheiden welche Projekte an der jeweiligen Schule möglich sind und diese dann auch umsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass die LSV eine Projektmappe, auf Basis bereits existierender Projektmappen, erstellt in der typische SV-Projekte für neugewählte SVen erklärt werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass Schulen jederzeit die Möglichkeit haben, der LSV Ideen für diese Projektmappe schicken können und diese von der LSV regelmäßig aktualisiert wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Chancengerecht &amp; Weltoffen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit Schüler:innen nicht nur politisch und professionell aufgeklärt sind,<br>
sondern auch ihrer Umwelt gegenüber aufgeschlossen entgegentreten, ist es<br>
wichtig, sie auf viele wichtige Themen der heutigen Zeit zu sensibilisieren.<br>
Auch wenn vor dem Gesetz alle Geschlechter gleichgestellt sind, ist dies in der<br>
Realität immer noch viel zu selten der Fall. Bereits in Schulen, müssen Kinder<br>
und Jugendliche lernen, wieso dies aber so wichtig ist und wie man aktiv gegen<br>
Benachteiligung einzelner Geschlechter vorgehen kann. Es bringt nichts, wenn man<br>
aus Prinzip eine Einstellung zu gewissen Themen hat, man sollte wissen warum man<br>
eine gewisse Meinung hat und diese Meinung verstehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass die LSV sich für vermehrten Aufklärungsunterricht<br>
bezüglich Gleichstellung der Geschlechter einsetzt sowie die Entwicklung<br>
konkreter Projekte für Schüler:innenvertretungen. (Workshops, Seminare…)</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern, dass LSV &amp; BDW Schulen dabei unterstützt Podiumsdiskussionen zu den Themen Feminismus &amp; Gleichberechtigung zu organisieren.<br><br>
Desweiteren sollen LSV &amp; BDW Schulen auch dabei unterstützen, etwaige bereits bestehende Peer-Mediations-Programme auch in dem Bereich Gleichberechtigung zu stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der geschlechterbasierten Benachteiligung kommt es auch noch immer viel zu<br>
oft zur Diskriminierung bestimmter Minderheiten. Wir leben jedoch in einer<br>
derart globalisierten und interkulturellen Welt, dass dies längst ein Problem<br>
der Vergangenheit sein sollte. Auch hier spielt die Schule natürlich eine<br>
Schlüsselrolle in der Prävention, da sie versuchen sollte, durch<br>
interkulturelleren und aufgeschlosseneren Unterricht Präventivarbeit zu leisten.<br>
Ein Mensch ist in seinem sein frei, und muss niemanden aktiv unterstützen, aber<br>
das absolute Minimum ist die Toleranz sowie die Akzeptanz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass sich die LSV für mehr Beihilfe des Landes für Schulen<br>
beim Planen und Veranstalten von Workshops, Seminaren oder Event einsetzt,<br>
welche Toleranz und ein freies miteinander für alle fördert.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Außerdem fordern wir hierbei einen Fokus auf Rassismusbekämpfung.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schule von morgen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Thematik die in Betracht auf unsere Zukunft und die Zukunft auch<br>
zukünftiger Wiener Schüler:innen nicht außer Acht gelassen werden darf ist<br>
der Klimaschutz. Wir JUNOS Schüler:innen glauben, dass wenn jeder seinen Teil<br>
beiträgt, wir etwas bewirken können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Daher fordern wir das sich die LSV für eine auf Belohnungen basierende<br>
Ökoschool-Challenge, bei der die Schulen, die am meisten CO2 einsparen Belohnungen bekommen, die die am wenigsten Einsparen Expertenhilfen bekommen, an allen Wiener Schulen einsetzt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Des Weiteren soll sich die LSV für faktenbasierte, fächerübergreifende<br>
Klimabildung an allen Schulen Wiens einsetzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die LSV soll sich dafür einsetzen, dass Schüler:innen im generellen und vor<br>
allem die LSV selbst mehr an Renovierungen und Neuerschließungen von<br>
Schulgebäuden eingebunden zu werden, um zu gewährleisten, dass diese<br>
zukunftsorientiert stattfinden. Weiters kann es nicht helfen, das Wiens Schulen<br>
im Punkt Digitalisierung auf veraltete Computer aus dem letzten Jahrhundert<br>
setzen. Auch zur Mündigkeit unserer Schüler:innen wird dies nicht beitragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern also, dass sich die LSV für eine Digitalisierungsoffensive an<br>
Wiens Schulen einsetzt. die im Vorhinein zwischen Bildungsdirektion,<br>
Landesschüler:innenvertretung und Experten im Bereich Digitalisierung in<br>
der Bildung abgesprochen werden muss.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern außerdem, dass in der Schule ein größerer Fokus, z.B.: durch externe Workshops, auf digitale Themen, inklusive den Gefahren von Sozialen Medien &amp; Handysucht gelegt wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aber auch auf Schulstandorte muss geschaut werden!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>An vielen Schulstandorten ist die nächste Schule nur 10 Minuten entfernt, aber die Distanz fühlt sich oft ewig lang an, den Schulkooperationen, auch genannt Cluster, sind leider die absolute Seltenheit. Doch gerade an Schulen wo weniger stark besuchte Fächer wie verschiedene Religionsunterrichte oder Wahlpflichtfächer aufgrund zu geringer Schüler:innenzahlen nicht stattfinden können, wären diese extrem wichtig! Deswegen fordern wir die BDW und die LSV Wien auf in diesem Bereich etwas zu tun.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern die Schaffung einer zentralen digitalen Plattform, auf der Schulen ihre Angebote eintragen und Kooperationen koordinieren können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass die BDW ein einheitliches, vereinfachtes Verfahren zur Genehmigung schulübergreifender Angeboteschafft.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Bereich der Freiheit sind uns auch Schulversuche an Wiener Schulen ein großes Anliegen. Vor allem im Bereich der freieren Fächerwahl im Rahmen einer sogenannten „modularen Oberstufe“ haben einige Schule bereits sehr positive Erfahrungen gemacht, und sind mit diesem Modell auch österreichweit Vorreiter. Daher fordern wir stärkere Unterstützung vonseiten der BDW für Schulversuche.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die BDW soll es Schulen einfacher ermöglichen Schulversuche zu starten und hier auch Beratung für Schulleitungen und SGAs bereitstellen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aber es soll auch immer bedacht werden, dass Schulversuche als Zwischenschritt gedacht sind, und aufzeigen sollen, in welche Richtung sich das österreichische Schulsystem generell weiterentwickeln soll. Daher fordern wir die BDW zusätzlich auf, zusammen mit dem Bildungsministerium an der großflächigen Umsetzung von sichtbar erfolgreichen Schulversuchen mitzuwirken, weil nur Probieren ist auch nicht alles.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die BDW soll in Zusammenarbeit mit dem BMB konkret an der Umsetzung von messbar erfolgreichen Schulversuchen arbeiten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mental Health? Nicht egal!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>„Nicht nur ein gebrochenes Bein, sondern auch eine gebrochene Seele tut weh.“<br>
Ein oft gesagter Satz, der immer wichtiger wird, denn Probleme mit Mentaler<br>
Gesundheit sind längst an Wiens Schulen angekommen, und während wir allein das<br>
Problem nicht lösen können, können wir definitiv den ersten Schritt gehen, indem<br>
wir Wiens Schulen verpflichten, das Thema in Angriff zu nehmen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern eine Wien-weite Ausbildungsoffensive bei Lehrkräften, damit<br>
diese auf die Erkennung erster Symptome mentaler Gesundheitsprobleme<br>
vorbereitet sind.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Des Weiteren fordern wir, dass alle zwei Jahre Mental Health-Checks an<br>
Schulen stattzufinden haben, um etwaige Probleme im Vorhinein entdecken<br>
und bekämpfen zu können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Zuletzt fordern wir präventive Workshops bezüglich mentaler Gesundheit,<br>
denn Probleme die gar nicht entstehen, müssen auch nicht behandelt werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die BDW eine Expert:innenkommision mit u.a. der LSV, der Polizei, Jugendpsycholog:innen und Lehrkräften sowie Schulleitungen einsetzt um im Bereich Mobbing ein klareres Regelwerk zu schaffen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass sich die BDW für mehr &amp; bessere Fortbildungsmöglichkeiten für Schulpsycholog:innen einsetzt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Landesprogramm Burgenland</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Präambel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist jetzt Zeit für Veränderung in der Landeschüler:innenvertretung Burgenland. Das System steht still, obwohl sich in der Welt so vieles weiterentwickelt. Das Burgenland verdient eine gesetzliche Vertretung die wirklich etwas verändern möchte. Deshalb jetzt volle Fahrt voraus für eine zukunftsorientierte LSV im Burgenland.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Chancengerechtigkeit beginnt mit uns!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gute Ideen brauchen keine dicken Geldbörsen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um zu gewährleisten, dass sich in den burgenländischen Schulen, alle Schüler:innen gerechte Chancen haben muss sich viel ändern. Daher fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Menstruationsartikel die von der Landeschüler:innenvertretung gratis in allen Schulen angeboten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Ein Nachhilfe- beziehungsweise Buddy Programm, um das System zu entlasten. Durch beispielsweise Online Plattformen oder direkten Kontakt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mental Health</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viel zu lange wurde auch das Thema Mental Health ignoriert, damit muss jetzt Schluss sein, denn alle Schüler:innen haben das Recht auf mentale Gesundheit. Keine Schüler:in sollte alleine mit Angst, Depressionen oder anderen mentalen Problemen gelassen werden. Aus diesem Grund fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Mental Health Checks, die regelmäßig durch Vertrauenslehrer:innen bzw. Schulpsycholog:innen, an allen Schulen im Burgenland durchgeführt werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Förderung von Vertrauenslehrer:innen und damit verbunden die Sensibilisierung zum Thema Mental Health. Durch eine Ausweitung von Fortbildungs -und Weiterbildungsmöglichkeiten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Den niederschwelligen Zugang zu Schulpsychologen auszubauen und für alle Schüler:innen zu ermöglichen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>360 Grad Feedback</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Täglich werden wir von Lehrer:innen bewertet, nicht nur anhand unserer Leistungen. Denn leider ist bis heute Diskriminierung in den burgenländischen Schulen keine Ausnahme, genau aus diesem Grund sollte man als Schüler:in die Möglichkeit haben den Lehrer:innen ein faires, anonymes 360 Grad Feedback zu geben. Deshalb fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Die Einführung eines anonymen 360 Grad Feedbacks an allen Schulen der Sekundarstufe II.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Eine verpflichtende Teilnahme aller Klassen an diesem 360 Grad Feedback.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Stichprobenartige Kontrollen durch die Bildungsdirektion, durch eine standardisierte Anwendung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Den Zugang für alle Direktionen zu den Ergebnissen des Feedbacks.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mündigkeit von Morgen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mündige Bürger:innen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle Schüler:innen im Burgenland, sollten die Möglichkeit haben mündige Bürger:innen von morgen zu werden. Es braucht mehr Aufklärung, mehr sinnvolles Wissen, um das zu ermöglichen fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Mehr Drogen-, Finanzielle-, Politische-, Wirtschaftliche-, Sexuelle- und Religiöse- Aufklärungskurse.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Mehr Aufklärung über berufliche Möglichkeiten und den verpflichtenden Wehrdienst, den Zivildienst und das freiwillig soziale Jahr.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Künstliche Intelligenz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist längst überfällig, dass Künstliche Intelligenz den Einzug in die Klassenzimmer der burgenländischen Schulen schafft. Genau aus diesem Grund fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Mehr Aufklärung über KI bei Eltern, Lehrer:innen und Schüler:innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Die Aufnahme von KI in den täglichen Unterricht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Integrierung des Umgang mit KI in den Lehrplan.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Politische Mündigkeit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir dürfen die Vergangenheit nicht vergessen und müssen die Zukunft im Auge behalten. Eine schwierige Aufgabe, dennoch braucht es mehr politische und damit zusammenhängend mehr geschichtliche Mündigkeit. Deshalb ist es jetzt an der Zeit für:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Für mehr politische Aufklärung im Rahmen des Geschichteunterrichtes</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Für eine bessere Aufklärung über das Schüler:innenvertretungssystem in Österreich</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Für mehr Aufklärung über die Politik und politische Systeme in Österreich, der EU und der Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sexuelle Aufklärung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beim Thema sexuelle Aufklärung ist es Zeit für eine objektive, qualitative Aufklärung, die nicht von der Lehrer:in abhängen sein darf. Deshalb möchten wir verändern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Eine bessere Aufklärung über sexuelle Übergriffe und wie man damit umgeht. Durch<br>
Workshops und Aufklärungskurse.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Wir fordern, dass der Lehrplan für Sexualkunde Diversität lebt. Dabei sollte sowohl über Geschlechtsidentitäten als auch Stereotype und Sexualitäten gesprochen werden. Die Aufklärung über sexuelle Gewalt, Sexismus, Fetische, Pädophilie und Pornografie sollte dabei ebenfalls Thema sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Demokratie und Freiheit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wählen statt wählen lassen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit wir bestmöglich von der Demokratie, in der wir leben Gebrauch machen können, ist es wichtig bereits früh mit diesem Recht in Berührung zu kommen, durch eine Direktwahl der Landeschüler:innenvertretung beispielsweise. Aus diesem Grund fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Die Aufklärung über die Möglichkeiten einer Direktwahl der burgenländischen Landeschüler:innenvertretung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Auf die Aufklärung folgend eine Direktwahl der Landeschüler:innenvertretung, an der alle Schüler:innen der Sekundarstufe II teilnehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Durch die LSV durchgeführte Podiumsdiskussionen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Eine Vertretung die sich aktiv für das Thema Direktwahl einsetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Freiheit statt Leitplanken</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Schüler:innen im Burgenland brauchen mehr Freiheiten ebenso alle Direktionen und Lehrer:innen sollten mehr Handlungsfreiheiten haben um bestmöglich auf die Bedürfnisse der Schüler:innen einzugehen. Für eine freiere Schule fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Mehr Lernfreiheit für Schüler:innen, beispielsweise bei der Wahl zwischen digitaler und handschriftlicher Mitschrift und Recherchearbeiten in Büchern oder im Internet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Mehr Freiheiten für Direktionen, um für ihre Schule nötige Dinge zu verändern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Mehr Freiheiten für Lehrer:innen um den Lehrplan spannender und an die Bedürfnisse der Schüler:innen angepasst zu unterrichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bürokratie</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist Zeit für weniger Bürokratie an den burgenländischen Schulen. Für weniger Bürokratie und mehr Freiheit fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Weniger komplizierte Genehmigungs-Verfahren für Projekte, Ausflüge oder der Kommunikation mit der Bildungsdirektion.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Vereinfachte Abläufe für Förderanträge oder Unterstützungsangebote, wie Erasmus+, durch eine direkte Kommunikation von Schüler:innen zu den verantwortlichen Gremien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Transparenz statt Machterhalt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nichts gezeigt - Nichts erreicht</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viel zu lange wurden die burgenländischen Schüler:innen über die Vorgänge und Möglichkeiten der Landeschüler:innenvertretung des Burgenlands unaufgeklärt zurückgelassen. Es ist Zeit für echte Transparenz, aus diesem Grund fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Berichtspflicht für alle Mitglieder der Landeschüler:innenvertretung im Burgenland, einmal pro Semester.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Eine Projektampel, die den Status der aktuellen Projekte der LSV anzeigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Die Offenlegung des Budgets der Landeschüler:innenvertretung Burgenland.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Die stärkere Ausführung der LSV on Tour, mit einer organisationsunabhängigen Aufklärung über das SV System und über die Aufgabenbereiche und Projekte der LSV.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Für eine starke Bekanntheitssteigerung der LSV soll diese medial stärker vertreten sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist Zeit für Aufklärung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Man darf Schüler:innevertreter:innen nicht alleine und im Dunkeln lassen. Für eine Bessere Aufklärung fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Ein Starterpaket für alle Schüler:innenvertreter:innen in jedem neuen Schuljahr. Mit einem Factsheet über die LSV und alle zu wählenden Schüler:innenorganisationen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Eine Bessere Aufklärung über das Schüler:innenvertreter:innen System in Österreich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Umweltbewusstsein jetzt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Umweltschutz fürs Burgenland</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viel zu lange wurde die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit an burgenländischen Schulen vernachlässigt, es ist Zeit das sich etwas ändert. Weniger Bürokratie mehr Umweltbewusstsein, ist jetzt angesagt. Aus diesem Grund fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Mehr Workshops zu den Themen Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein und Mülltrennung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Verpflichtende Fahrradplätze an allen Schulen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Sensibilisierung für Energieverbrauch, durch die Einführung von energiesparenden Geräten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Im Sinne der Nachhaltigkeit die Förderung der Digitalen Mitschrift.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Trenntastisch</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist an der Zeit für mehr Spaß beim Thema beim Thema Umweltschutz an burgenländischen Schulen. Dieses ohnehin oft übersehene Thema muss neu aufbereitet werden. Deshalb möchten wir verändern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Mehr regionales, saisonales und nachhaltiges Essen an burgenländischen Schulen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Zum Beispiel durch eigene Projekte wie Felder, Bienenstöcke oder der gleichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Einen Tag der im Zeichen des Mülls steht, an dem Challenges oder Ähnliches durchgeführt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Eine LSV die bei diesen Themen ein Vorbild ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Landesprogramm Oberösterreich</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mündigkeit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind überzeugt davon, dass Schüler:innen nicht nur binomische Formeln, sondern auch Mündigkeit erlernen sollen. Anstatt einen nur auf die nächste Schularbeit vorzubereiten, sollte die Schule einen also vor allem für das Leben nach dem Abschluss ausbilden.<br>
Dementsprechend fordern wir JUNOS Schüler:innen nach dem Motto „Eine Schule fürs Leben, statt ein Leben für die Schule”, dass gewisse Mündigkeitsbereiche im Unterricht abgedeckt werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Suchtprävention</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ob Snus, E-Zigaretten, Tabak oder Alkohol – Suchtmittel sind an Oberösterreichs Schulen leider Alltag. Der Konsum beginnt dabei oft viel zu früh und in übermäßigem Ausmaß. Wir fordern daher, dass:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Schüler:innen im Biologieunterricht ausreichend und ernsthaft über Suchtmittel aufgeklärt werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Workshops und externe Expert:innen (z.B. Suchtberatung OÖ) vor Ort in den Schulen aktiv aufklären – gerade in Regionen, in denen der Konsum besonders hoch ist.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Politische Bildung:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch in Oberösterreich wird die politische Lage zunehmend komplex und ist durch rechts- als auch linksextreme Vorfälle und Aussagen geprägt.<br>
Deshalb halten wir das vom Bundesministerium für Bildung geplante Fach „Demokratiebildung” für besonders unterstützenswert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiters setzen wir uns dafür ein, dass:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Aufklärung bezüglich Extremismus &amp; Zivilcourage ein fixer Bestandteil des neuen Faches „Demokratiebildung” werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Schüler:innen, welche in ihrer schulischen Laufbahn wiederholt durch Mobbing auffällig werden, verpflichtend und auf eigene Kosten einen Workshop gegen Mobbing und Radikalisierung (z.B. Blue Eye, ...) besuchen müssen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wirtschaftliche Bildung:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Finanzielle Mündigkeit ist der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben. Jedoch beenden viele Schüler:innen Oberösterreichs ihre schulische Laufbahn ohne je etwas über Unternehmertum, Steuern, Versicherungen oder Mietverträge gehört zu haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um diese wirtschaftlichen Kompetenzen der Schüler:innen zu fördern halten wir es für sinnvoll, dass:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine verpflichtende wirtschaftliche Grundbildung aller Schüler:innen bis zum Abschluss der Pflichtschule stattfindet.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Kooperationen mit lokalen Unternehmen/Institutionen wie z.B. der WKO, oder Start-ups aus der Umgebung geplant werden, um Inhalte praxisnahe zu vermitteln.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Transparenz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schüler:innen sind mündige Bürger:innen, die ein Recht auf Wissen und Mitbestimmung haben. Demokratie und Transparenz dienen daher als die Basis für eine Schule, welches auf ein Leben in Freiheit vorbereitet. Eine Schule von Morgen bietet demnach Mitbestimmung auf allen Ebenen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Allgemeines Wahlrecht für die Landesschüler:innenvertretungswahlen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir erkennen an, dass Schüler:innenpolitik in erster Linie in den Ländern passiert. Doch es kann und darf nicht sein, dass das Wahlrecht bei LSV-Wahlen einer kleinen Minderheit vorbehalten ist. Eine Beschränkung des aktiven Wahlrechts auf einen zweistelligen Kreis fördert nur Freunderlwirtschaft und Stillstand.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern eine Ausweitung des LSV-Wahlrechts auf alle Schüler:innen ab der 9. Schulstufe. Die LSV-Mandate sollten proportional verteilt werden, um eine möglichst breite Repräsentanz der Meinungen innerhalb unserer gesetzlichen Vertretung zu gewährleisten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Kandidieren für die LSV-Wahl sollte sowohl als Mitglied einer Organisation als auch unabhängig möglich sein. Damit schaffen wir nichts Neues, sondern schreiben gelebte Praxis fest.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern die Schaffung einer echten Listenwahl. Einerseits sollen Organisationen Listen unter ihrem Namen aufstellen können, aber andererseits solle es auch möglich sein mit eigenen, unabhängigen Listen kandidieren zu können, sofern die Liste bis zu einem vom Datum der Wahl abhängigen Stichtag bekanntgeben wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Anfragerecht für jedes SiP:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Macht ohne Kontrolle führt zu Machtmissbrauch. Deswegen sind Aufsichtsinstanzen essenzielle Werkzeuge zur Einhaltung von Transparenz und Integrität. Schüler:innenparlamente spielen dabei eine Schlüsselrolle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern ein umfassendes Anfragerecht an die LSV für jedes SiP. Das Ö-SiP soll ebenfalls über ein solches bei der BSV verfügen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Projektampel – Übersicht über den Fortschritt laufender Projekte:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Projekte innerhalb der Schüler:innenvertretung laufen über mehrere Monate hinweg. Dabei fehlt oft eine transparente Übersicht über den aktuellen Stand. Um Kontinuität und Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten, braucht es ein klares System zur Fortschrittsanzeige.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern daher die Einführung einer Projektampel auf der Website der LSV OÖ, die den aktuellen Status laufender Projekte (z. B. geplant, in Arbeit, abgeschlossen) visuell darstellt. Diese wird regelmäßig aktualisiert und ist öffentlich einsehbar, um Transparenz und Nachvollziehbarkeit innerhalb und außerhalb der LSV OÖ zu fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Transparente Budgetoffenlegung auf Schul- und Landesebene:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die transparente Verwendung von Budgetmitteln ist ein zentraler Bestandteil demokratischer Mitbestimmung. Aktuell sind Schüler:innen von Budgetentscheidungen an ihren Schulen weitgehend ausgeschlossen, da die Direktionen nicht zur Offenlegung verpflichtet sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Transparenz muss jedoch über die einzelne Schule hinausgehen. Auch innerhalb der LSV soll ein verantwortungsvoller und nachvollziehbarer Umgang mit Budgetmitteln sichergestellt werden. Darum fordern wir, dass:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Schulbudget ganzjährig einsehbar ist und bei Nachfrage mit Belegen nachweisbar gemacht wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die LSV OÖ ihre Einnahmen und Ausgaben öffentlich zugänglich macht z. B. durch eine Veröffentlichung auf ihrer Website.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mental Health<br><br>
Alle 40 Sekunden begeht ein Mensch Suizid. Bei 15–29-Jährigen ist Selbstmord die zweithäufigste Todesursache. So ein Bericht der WHO. Dies ist nur die Spitze des Eisberges, denn viele Menschen leiden tagtäglich unter psychischen Störungen, selbst wenn diese nicht in einen Suizid kulminieren. Bei einer Studie aus dem Jahr 2018 bei welcher ca. 3000 Schüler:innen an Österreichs Schulen befragt wurden, lag etwa die Punktprävelenz von Angststörungen bei 9,4 %. Wir sehen, psychische Gesundheit ist ein Thema höchster Wichtigkeit und sollte auch dementsprechend behandelt werden. Darum fordern wir als Junos Schüler:innen dass:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Programme und Workshops zum Thema mentale Gesundheit regelmäßig angeboten werden etwa in Form eines jährlichen Mental-Health-Tages.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· das Angebot an Schulsozialarbeiter:innen und/oder Schulpsychologinnen/Schulpsychologen ausgeweitet wird, sodass jährliche Untersuchungen angeboten werden können. Außerdem sollen Sprechstunden per Terminvereinbarung möglich sein, um so niederschwellig Unterstützung anbieten zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ernährung und Sport</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Laut den österreichischen Bewegungsempfehlungen des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz sollten Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 18 Jahre täglich eine Stunde Sport betreiben. Allerdings erfüllten im Jahr 2018 nur 55,8 % der Schüler und 33,4 % der Schülerinnen diese Empfehlung mindestens viermal die Woche. Zudem sind Falschinformationen auf Social Media weit verbreitet. Youtube und Instagram sind hierfür bisher die beliebtesten Plattformen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deswegen fordern wir, dass:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine tägliche Sporteinheit eingeführt wird. Diese wird von dem jeweiligen Sportlehrer: innen der Klasse oder Schulstufe geleitet. Sie konzentriert sich primär auf die Bewegung an sich und die Freude daran, anstatt auf Leistungsdruck zu pochen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>im Biologieunterricht Informationen und Faktenchecks zu dem Thema Muskelaufbau und Bewegung vermittelt werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Workshops von Ernährungsberater: innen jährlich für Schüler:innen angeboten werden. Der Fokus hierbei liegt auf klimaschonende, ausgewogene Ernährung.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Innovativer Klimaschutz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Klimawandel ist eine globale Herausforderung. Jeder muss einen Beitrag zu dessen Lösung leisten. Oberösterreich ist das Industriebundesland schlechthin. Insgesamt macht diese Branche 22% an der ganzen Industrie Österreichs aus. Dieser Bereich der Wirtschaft ist gleichzeitig mit hohen Emissionen verbunden. Mit dem Vorsatz einer CO2-neutralen Stahlproduktion seitens der Voestalpine ist ein wichtiger Schritt getan. Dies ist aber lange nicht genug. Um nachhaltig Veränderung zu bewirken, muss bei den zukünftigen Arbeiter: innen und Unternehmer: innen Oberösterreichs frühzeitig angesetzt werden. Deswegen fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ein Belohnungssystem, welches umweltfreundliches Verhalten motiviert, ohne zu bestrafen. Die Schulen mit den höchsten Emissionsrückgängen innerhalb eines Jahres werden finanziell belohnt. Diese Geldmenge ist zweckgebunden an CO2-neutrale Ausgaben. Zugleich erhalten Bildungsstätten mit den geringsten Senkungen Unterstützung von Experten: innen des Bildungsministeriums. Die derzeitigen Ergebnisse werden in einer zentralen, aktuellen Rangliste online einsehbar zur Verfügung gestellt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Landesprogramm Steiermark</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Transparenz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(L)SV-Aufklärung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die steirische LSV (Landesschüler:innenvertretung) vertritt alle Schüler:innen aus der Steiermark. Allerdings wissen viele Schüler:innen nicht, was die LSV überhaupt ist, geschweige denn was ihre Aufgabengebiete sind. Deshalb braucht es mehr Aufklärung. Es braucht nicht nur mehr Aufklärung über die LSV, sondern auch über die SV (Schüler:innenvertretung) in den einzelnen Schulen, damit das gesamte SV-System verstanden werden kann. Durch diese Aufklärung wird den Schüler:innen die Möglichkeit gegeben, auf Informationen rund um ihre Vertretung zugreifen zu können und sich eventuell auch selbst darin einzubringen. Eine Aufklärung über das (L)SV-System könnte beispielsweise durch die Erstellung und Veröffentlichung von Aufklärungsvideos gelingen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern die Einrichtung einer LSV-Videoplattform, auf der die Schüler:innen laufend Zugriff zu Aufklärungsvideos bezüglich der SV, LSV und BSV haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Transparente LSV</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aber nur mit Aufklärung über die LSV ist es noch nicht getan, die LSV muss insgesamt transparenter werden, damit alle steirischen Schüler:innen endlich wissen, an was die LSV arbeitet und wie sie es ihre Projekte umsetzt. Deshalb setzt sich JUNOS Schüler:innen für eine transparente LSV ein. Wir wünschen uns eine LSV in der die Finanzen kein Geheimnis, sondern offen einsehbar sind. Außerdem ist es uns ein Anliegen, dass die Projekte und Ideen der LSV offen und frühestmöglich veröffentlicht werden, damit diese eine möglichst breite Zielgruppe erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern die Erstellung eines Jahresplans/Kalenders, in dem die LSV über Projekte und Events informiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern die Bekanntgabe der Finanzen der LSV, für alle einsehbar, auf der LSV-Website.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern eine Veröffentlichung von Tätigkeitsberichten der einzelnen LSV-Mitgliedern.<br><br>
Wir fordern die Einführung einer Projektampel, die laufend über Projekte der LSV informiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Projektbörse</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Einige Schüler:innenvertretungen haben zwar die Motivation Projekte an ihrer Schule umzusetzen, aber ihnen fehlen die Ideen oder ein Plan für die Umsetzung. Außerdem fehlt es an Austausch zwischen den Schulen, welche Projekt sie gerade umsetzten und welche Projekte gut funktioniert haben an ihren Schulen und welche nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern, dass die Landesschüler:innenvertretung eine Projektböse für alle Schüler:innenvertretungen mit umsetzbaren Projekten für Schulen veröffentlicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mündigkeit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>„Non vitae sed scholea discimus“ (Nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir), wusste Seneca schon 60 nach Christus. Daran hat sich bis heute auch wenig geändert, wie wir JUNOS Schüler:innen finden. </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eigentlich hat die Schule die Aufgabe, uns auf das Leben vorzubereiten. Sie hat uns das Werkzeug mitzugeben, um später die eigenen Flügel heben zu können, ganz egal wohin es uns verschlägt. Sie hat die Pflicht uns zu mündigen Bürger:innen zu erziehen, die durch ihr Gelerntes sinnvolle, nachhaltige Entscheidungen treffen können. </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern ein größeres und erweitertes Angebot an Wahlpflichtfächern, um dieses zu ermöglichen sollen Schulcluster erstellt werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Politische Bildung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um ein mündiges und selbstbestimmtes Leben führen zu können, ist ein grundlegendes politisches Verständnis notwendig. Und politisches Verständnis wird nicht nur durch einen guten und informativen Unterricht in der Schule, sondern auch durch hautnahes Erleben von Politik vermittelt. Deshalb setzten wir JUNOS Schüler:innen uns dafür ein, dass Besuche einer Landtagssitzung und bestenfalls auch einmal einer Gemeinderatssitzung in den Politikunterricht eingeplant und aufgearbeitet werden. Des Weiteren sind Podiumsdiskussionen essential, um sich eine eigene Meinung über die politischen Parteien bilden zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern, dass Besuche des Landestages und der unterschiedlichen Rathäuser ein fixer Bestandteil jedes Politikunterrichtes sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern, dass jährlich eine Podiumsdiskussion an jeder Schule stattfindet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern eine stärkere Bewerbung von internationalen Projekten wie Erasmus+</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Religiöse Mündigkeit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir JUNOS Schüler:innen glauben, dass die Schule ein neutraler Ort sein soll, an dem Schüler:innen auf ein mündiges und selbstbestimmtes Leben vorbereitet werden. Dazu gehört auch ein unbeeinflusstes Lernen über die unterschiedlichen Religionen. Deshalb sprechen wir uns für eine klare Trennung von Schule und Religion aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Da Religion Privatsache ist, sollten Kreuze, genauso wie sämtliche anderen religiösen Symbole, in keinem Klassenzimmer einer öffentlichen Schule zu finden sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sexuelle Mündigkeit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der Schule kommt sexuelle Aufklärung oft zu kurz. Auch deshalb sind andere Sexualitäten, vor allem in der Schule, oft unterrepräsentiert und deshalb können sich queere Jugendliche in der Schule oft nicht akzeptiert fühlen. Pride-Flagge können gerade diesen Personen dabei helfen sich in der Schule wohlzufühlen und können dazu beitragen Vorurteile und Diskriminierung in der Schule zu verringern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern, eine stärke Zusammenarbeit mit externen Expert:innen und Organisationen, um die sexuelle Aufklärung an Schulen zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern, Love-is-love Kampagnen mit LGBTQIA+ Gruppen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Digitale Mündigkeit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die zunehmende Verbreitung von Künstlicher Intelligenz und digitalen Medien stellt Schulen vor neue Herausforderungen – und eröffnet zugleich große Chancen. Damit Lehrkräfte diesen Entwicklungen kompetent begegnen können, fordern wir landesweite Fort- und Weiterbildungen in den Bereichen KI- und Medienkompetenz. Nur wer die Funktionsweise, Möglichkeiten und Grenzen dieser Technologien versteht, kann sie sinnvoll im Unterricht einsetzen und gleichzeitig kritisch hinterfragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern Landesweite Fort- und Weiterbilungen für Lehrkräfte zu Thematiken wie „KI- und Medienkompetenz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern, Aufklärung und Thematisierung zur korrekten Nutzung von KI im Schulkontext</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Finanzielle Mündigkeit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Finanzbildung ist eine zentrale Lebenskompetenz, die im Schulalltag oft zu kurz kommt. Um dem entgegenzuwirken, fordern wir die Miteinbeziehung von Online-Tools in den Unterricht, mit denen Schüler:innen praxisnah Kompetenzen in Bereichen wie Investieren, Börse oder Budgetplanung erlernen können. Digitale Anwendungen ermöglichen es, komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge verständlich und interaktiv zu vermitteln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern Miteinbeziehung von Online-Tools in den Unterricht, bei dem Schüler:innen Kompetenzen im Bereich investieren, Börse oder Budget erlernen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern, Workshops die von externen Expert:innen durchgeführt werden mit dem Schwerpunkt Finanzbildung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Demokratie</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Demokratische Schule </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine funktionierende Demokratie muss bereits auf kleinster Ebene konsequent gelebt werden, um sich auf großer Ebene entfalten zu können. Daher setzten wir uns dafür ein, alle Prozesse in der Schule und Schüler:innenvertretung zu demokratisieren. <br>
 </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Allgemeines Wahlrecht, bei Wahl der Landesschüler:innenvertretung. <br>
Die Landesschüler:innenvertretung (LSV) ist die gesetzlich gewählte Vertretung aller Schüler:innen in den Bundesländern. Aktuell ist sie allerdings nicht demokratisch legitimiert. Im Moment dürfen an der Wahl zu diesem Gremium nur die Schulsprecher:innen teilnehmen. Aus unserer Sicht muss jeder die Möglichkeit haben, seine eigene Vertretung zu wählen – nicht nur wenige Privilegierte.  <br>
 </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern daher, dass das aktive Wahlrecht zur LSV ab der 9. Schulstufe allgemein zugänglich sein soll.  <br>
 </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Abstimmung über konkrete Verwendung von Finanzmitteln im SGA <br>
 <br>
Wie und für was das Budget einer Schule verwendet wird, darf nicht allein der Schulleitung obliegen, sondern muss ebenfalls demokratisch entschieden werden. <br>
 </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir, dass sämtliche konkrete Verwendungszwecke des Schuletats im SGA erklärt, diskutiert und genehmigt werden müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mentale Gesundheit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Psychische Gesundheit ist eine zentrale Voraussetzung für erfolgreiches Lernen und ein gutes Schulklima. Deshalb fordern wir die Förderung von Peer-Ausbildungen in Bereichen wie Stressbewältigung, Krisenprävention und Mediation, um Schüler:innen frühzeitig zu stärken und gegenseitige Unterstützung zu fördern. Ein verpflichtender „Erste-Hilfe-Kurs für die Psyche“ in der Sekundarstufe I soll helfen, Warnsignale zu erkennen und Hemmschwellen beim Suchen nach Hilfe abzubauen. Aufklärungskampagnen der LSV Steiermark über Hilfsangebote machen psychische Belastungen sichtbarer und zeigen Wege aus der Krise. Regelmäßige Mental Health Check-ups durch Fachpersonal ermöglichen es, Probleme früh zu erkennen, bevor sie chronisch werden, weil seelische Gesundheit genauso wichtig ist wie körperliche.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern, aktive Förderungen von Peer-Ausbildungen in Bereichen wie Stressbewältigung, Krisenprävention sowie – intervention oder Mediation.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern, einen „Erste-Hilfe-Kurs für die Psyche“ in der Sekundarstufe I</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern, Aufklärungskampagnen von der LSV Steiermark über Hilfsangebote bei psychischen Problemen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern Regelmäßigen Mental Health Check ups von dafür ausgebildeten Personen</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 23:43:34 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SANEU: Statutenantrag</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/xmvschuelerinnen/Statutenantrag-29138</link>
                        <author>Mitgliederversammlung (beschlossen am: 10.05.2025)</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/xmvschuelerinnen/Statutenantrag-29138</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Fördermitgliedschaft</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Statuten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§5 Abs. 3 ändern zu: Personen, die sich durch ihr Engagement für den Verein und ihrer Verbindung zu den JUNOS Schüler:innen verdient gemacht haben, kann vom Bundesvorstand die Ehrenmitgliedschaft, welche mit keinen Rechten und Pflichten verbunden ist, verliehen werden. Ehrenmitglieder können mit Ausnahme der Rechnungsprüferinnen oder dem Schiedsgericht keine Organfunktion übernehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§5 Abs. 3 ändern zu: Fördermitglied können juristische Personen und alle natürlichen Personen werden. Fördermitglieder haben individuelle Fördermitgliedsbeiträge zu entrichten, welche mindestens einen Euro im Monat betragen müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>BSV</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Statuten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§11 Abs. 4d ersatzlos streichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§12 Abs. 2 Der erweiterte Bundesvorstand setzt sich aus den Mitgliedern des Bundesvorstandes, den Landesvorsitzenden der Landesorganisationen oder ernannten Landeskoordinatorin und der BSV-Klubvorsitzenden zusammen. Alle Landesvorsitzenden bzw. Landeskoordinatorinnen dürfen sich von einer Person aus ihrem Landesvorstand oder ihrer Stellvertretung vertreten lassen.<br><br><strong>Funktionsdauer Bundesvorstand</strong><br><br>
§ 7 Abs. 4 ändern zu: Die ordentliche Mitgliedschaft endet mit dem Ende des dritten Kalenderjahres nach dem Ende des aktiven Schulbesuchs. Diese Frist wird ausgenommen, wenn ein Mitglied bereits in laufender Periode dem Bundesvorstand angehört. In diesem Fall verbleibt die jeweilige Person bis zum Ende ihrer Funktionsperiode und nach Ablauf der Funktionsperiode bis zur Wahl eines neuen Bundesvorstands weiterhin im Amt.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 23:30:29 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A7NEU: You don&#039;t own me - Feminismus ist kein Freifach!</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/xmvschuelerinnen/You_dont_own_me_-_Feminismus_ist_kein_Freifach-21276</link>
                        <author>Mitgliederversammlung (beschlossen am: 10.05.2025)</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/xmvschuelerinnen/You_dont_own_me_-_Feminismus_ist_kein_Freifach-21276</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir leben in einer Welt, wo alle Geschlechter gleichberechtigt sind. Wo man sich in der Nacht am Heimweg sicher fühlt. Wo keines der Geschlechter auf Social Media herabgesetzt wird und wo man in den eigenen vier Wänden vor Gewalt geschützt ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das ist leider nur ein Wunschdenken, denn die Realität schaut anders aus. Sexismus, Sexualisierte Gewalt und Sexuelle Belästigung sind keine Themen der Vergangenheit. 3 von 4 Frauen geben an im Laufe ihres Lebens sexuell belästigt worden zu sein. Eine von drei befragten Frauen oder Mädchen geben an, innerhalb des letzten Jahres zumindest einmal Gewalt im Netz erlebt zu haben, in der Altersgruppe zwischen 15 und 18 Jahren lag der Anteil sogar bei 63 Prozent. Jede dritte Frau ist im Laufe ihres Lebens von sexualisierter Gewalt betroffen. Femizide stellen dabei die tödliche Kulmination einer langen Eskalationskette dar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gewalttaten gegen Frauen, Mädchen und queere Personen sind keine Einzelschicksale, sondern ein strukturelles Problem. Sie passieren in der Schule, in Familien, in der Öffentlichkeit und im digitalen Raum. Sie basiert auf Machtimbalancen, fehlender Aufklärung und gesellschaftlichen Stigmas. Schule ist nicht bloß ein Ort des Lernens, sondern muss aktiv zur Gewaltprävention beitragen. Deshalb fordern wir als Junos Schüler:innen ein umfassendes Konzept gegen jede Art von Gewalt als festen Bestandteil unseres bildungspolitischen Programms, zusätzlich sollen Maßnahmen gesetzt werden, um Empowerment zu stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Geschlechtergerechtigkeit &amp; Feministische Bildung an Schulen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein zentraler Aspekt geschlechtergerechter und feministischer Bildung an Schulen ist die kritische Auseinandersetzung mit geschlechtsspezifischen Rollenbildern. Durch gezielte Aufklärung im Unterricht sollen Schülerinnen und Schüler ein Bewusstsein für gesellschaftlich geprägte Erwartungen an Geschlecht entwickeln. Ziel ist es, stereotypische Vorstellungen aufzubrechen und allen Kindern unabhängig von ihrem Geschlecht gleiche Entfaltungsmöglichkeiten zu eröffnen. Dazu gehört auch, geschlechterspezifische Kleidungsvorschriften an Schulen zu verbieten. Kleidungsregeln, die vor allem Mädchen in ihrer Ausdrucksfreiheit einschränken oder sie sexualisieren, reproduzieren Machtverhältnisse und benachteiligen bestimmte Gruppen. Eine geschlechtergerechte Schule muss stattdessen auf gegenseitigen Respekt und ein diskriminierungsfreies Miteinander setzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Gleichstellung ist die Förderung der Sichtbarkeit von Frauen in MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik), sowie generell in Führungspositionen, etwa auch in Wirtschaft, Diplomatie oder Politik. Die Zusammenarbeit mit dem Elternverein kann hierbei einen bedeutenden Beitrag leisten, etwa durch Informationsveranstaltungen, Role-Model-Programme oder praxisnahe Projekte, die gezielt Mädchen ansprechen. So werden vielfältige Berufswege greifbar gemacht und tradierte Rollenzuschreibungen durchbrochen. Langfristig trägt diese Herangehensweise zu einer chancengerechteren Bildungs- und Berufswelt bei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Aufklärung im Unterricht über geschlechtsspezifische Rollenbilder</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Verbot von geschlechterspezifischen Kleidungsvorschriften</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Mehr Sichtbarkeit von Frauen in MINT Berufen sowie in Führungspositionen in u.a. den Bereichen Wirtschaft, Diplomatie oder Politik durch Zusammenarbeit mit dem Elternverein</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Gewaltprävention an Schulen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Strukturelle Maßnahmen zur Gewaltprävention an Schulen sind essenziell, um ein sicheres und unterstützendes Lernumfeld für alle Schüler:innen zu schaffen. Ein ganzheitlicher Ansatz umfasst dabei verschiedene Präventionsebenen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der Primärprävention soll durch Unterricht über unterschiedliche Formen von Gewalt – etwa physische, psychische oder strukturelle Gewalt – sowie durch die Förderung von Empathie und Reflexionsfähigkeit ein grundlegendes Bewusstsein geschaffen und Gewalt frühzeitig entgegengewirkt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sekundärprävention zielt auf die gezielte Unterstützung von Risikogruppen ab, um Eskalationen zu verhindern und betroffene Schüler:innen frühzeitig zu stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Rahmen der Tertiärprävention steht die langfristige Begleitung von Schüler:innen mit Gewalt- oder Konflikterfahrungen im Fokus – mit dem Ziel, soziale Kompetenzen zu fördern und Rückfälle zu vermeiden, anstatt lediglich zu sanktionieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkret fordern wir den Ausbau von Schulpsycholog:innen sowie die Einrichtung von Mentoringprogrammen, um Schüler:innen kontinuierlich zu begleiten. Lehrkräfte sollten zudem verpflichtend in Deeskalationsstrategien geschult werden, um professionell auf Konfliktsituationen reagieren zu können. Auch Mediations- und Peer-Mediationsangebote sollen fest im Schulalltag verankert werden, um Schüler:innen selbst zu befähigen, Konflikte gewaltfrei zu lösen. Darüber hinaus ist der Aufbau von Awareness-Teams mit regelmäßiger Supervision notwendig, um präventiv und unterstützend auf problematische Entwicklungen reagieren zu können. Eltern sollen aktiv in die schulischen Präventionskonzepte eingebunden werden, um eine nachhaltige Wirkung über das Schulumfeld hinaus zu erzielen. Schließlich ist die Kooperation mit externen Partner:innen, wie etwa Organisationen, die Menschen nach Gewalterfahrungen professionell unterstützen, ein zentraler Baustein, um betroffenen Schüler:innen umfassende Hilfe und Schutz bieten zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Ausbau von Schulpsycholog:innen und Mentoringprogrammen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Verpflichtende Fortbildungen für Lehrkräfte speziell im Punkt Deeskalation.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Mediation und Peer-Mediation fest verankern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Aufbau von Awareness-Teams mit Supervision.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Einbindung der Eltern in Präventionskonzepte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Kooperation mit externen Partner:innen wie NGOs, Hilfsanlaufstellen etc.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Aufklärung &amp; Empowerment im digitalen Raum</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Technologien wie etwa Social Media oder künstliche Intelligenz sind in unserer heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Sie können zur Unterhaltung dienen, als Tools für die Steigerung der Produktivität verwendet oder als Kommunikationsplattform benutzt werden. Gleichzeitig birgt die Nutzung vielfältige Gefahren. Cybermobbing, Deepfakes zur Verbreitung von Falschinformationen oder unrealistische Körperbilder sind nur ein paar Beispiele für dessen Risiken. Umso wichtiger ist es Schüler:innen den richtigen Umgang mit diesen Werkzeugen zu lehren und sie über die Vorteile als auch Nachteile aufzuklären. Deswegen fordern wir als Junos Schüler:innen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Kritische Medienkompetenz als Pflichtbestandteil.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Reflexion von Schönheitsidealen &amp; Selbstbild in sozialen Medien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Aufklärung über Diskriminierung im Netz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Bekämpfung digitaler Gewalt durch rechtliche Bildung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Umfassende Sexualbildung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jeder Mensch hat das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung. Für viele Personen ist Sexualität und dessen Auslebung ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens als auch Identität. Allerdings ist dieses Thema immer noch häufig mit Scham behaftet und das Wissen bezüglich Sexualkunde ist begrenzt. Das Ausüben von sexuellen Handlungen ist für Jugendliche ab 14 Jahren gesetzlich erlaubt. Fraglich ist, wie viele dieser 14-Jährigen eine umfangreiche, wissenschaftsbasierte Aufklärung über Verhütung, Konsens oder sexuelle Gesundheit erhalten haben. Deshalb haben wir JUNOS Schüler:innen schon in unserem Antrag “Bester Sex durch beste Sexualkunde” unsere Vision für eine liberale Sexualkunde geäußert. Weiters fordern wir nun:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Eine vollständige und offene Aufklärung zu Abtreibung &amp; Schwangerschaftsverlust im Rahmen des Sexualkundeunterrichts.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5. Recht auf Schutz – Nulltoleranz bei Gewalt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Fast jeder würde befürworten, dass Gewalt moralisch falsch ist und Maßnahmen zu dessen Senkung empfehlenswert sind. Trotzdem treten Gewalthandlungen wie etwa Mobbing, körperliche Gewalt oder sexuelle Belästigung immer noch häufig in unserer Gesellschaft auf. Denn während die Fahndung von Gewalttaten ein essenzieller Faktor sind für dessen Bekämpfung, wird die Wichtigkeit von Gewaltvorbeugung oft außer Acht gelassen. Darum fordern wir als Junos Schüler:innen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Schulen als sichere Orte mit Schutzkonzepten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Schulungen für Lehrer:innen um Warnsignale häuslicher Gewalt erkennen. Ebenso soll ein Fokus auf Unterstützung und Hilfestellung bei häuslicher Gewalt liegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Einführung einer niederschwellige Meldestelle für Schüler:innen um Unterstützung und Hilfe bei Gewalt im privaten oder schulischen Umfeld zu erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Regelmäßige Workshops zu Gewalt, Mobbing und Selbstverteidigung.<br><br>
- Dass Schüler:innen welche wiederholt durch sexistische, oder sonstige diskriminierende Kommentare/Taten aufällig werden, verpflichtend und auf eigene Kosten einen Workshop zu diesem Thema besuchen müssen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 09 Jul 2025 21:35:12 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A6NEU: Frei statt Stundenfüller: Randstundenregelung in den SGA</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/xmvschuelerinnen/Frei_statt_Stundenfueller_Randstundenregelung_in_den_SGA-62931</link>
                        <author>Mitgliederversammlung (beschlossen am: 10.05.2025)</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/xmvschuelerinnen/Frei_statt_Stundenfueller_Randstundenregelung_in_den_SGA-62931</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Vorwort:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Randstunde ist definiert als “Eine Unterrichtseinheit vor bzw. nach welcher am selben Tag keine weiteren Einheiten stattfinden.”. Diese Randstunden kommen meistens dann zu Stande, wenn, aus unterschiedlichsten Gründen, eine Lehrperson entfällt und somit nicht unterrichten kann. Oftmals werden diese Einheiten aus trugschlüssigen Gründen zur Supplierung eingetragen. Unter anderem unter dem Vorwand, dass sich alle Schüler:innen in der Schule besser konzentrieren können und diese Supplierungseinheit als „allgemeine Lerneinheit“ genutzt werden könne. Dabei stellen solche Supplierungen für Schüler:innen meist keinen pädagogischen Mehrwert dar, sondern dienen vielfach der bloßen Stundenabdeckung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Standpunkt:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir JUNOS Schüler:innen lehnen die im Vorwort erläuterte Argumentationslinie und Verallgemeinerung gezielt ab. Wir sind überzeugt davon, dass Schüler:innen einer AHS-Oberstufe, BMHS bzw. BS ausreichend Selbstständigkeit aufzeigen, um selbst entscheiden zu können, wo/wie sie am besten arbeiten. Auch ist bei Jugendlichen in dieser Altersgruppe überwiegend nicht von einer, wie im Gesetzestext geschrieben, “Gefährdung durch frühzeitige Entlassung” auszugehen. Unser Befinden ist dementsprechend, dass die Entscheidung der Schüler:innen in diesem Kontext im Vordergrund stehen sollte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Konzept:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind uns im Klaren darüber, dass ein solches Problem keine bundes-/landesweit einheitliche Lösung, sondern eine schulautonome Lösung benötigt.<br>
Um eine solche autonome Lösung zu bieten, empfinden wir es als sinnvoll, lokalen Gremien Entscheidungen über die Randstundensupplierungen zu übergeben. Dafür bietet sich der Schulgemeinschaftsausschuss (kurz SGA) besonders gut an. Der SGA ist für solche Entscheidungen das demokratisch legitimierteste der bereits etablierten Gremien einer Schule, da in diesem Vertreter:innen der Schüler:innen, Lehrer:innen und Eltern gemeinsam Entscheidungen treffen. Dementsprechend sind wir der Meinung, dass dem Schulgemeinschaftsausschuss (SGA) die allgemeine Regelung bzgl. Randstundensupplierungen zu seinen Kompetenzen, welche im Schulunterrichtsgesetz § 64 Abs. 2 erläutert sind, beigefügt werden sollte.<br>
Dabei soll es aber keinesfalls um kurzfristige Einzelfallregelungen, sondern um die generelle Regelung von schulinternen Richtlinien bezüglich Randstundensupplierungen gehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Forderung lautet demnach:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir JUNOS Schüler:innen fordern, dass das Bildungsministerium dem Schulgemeinschaftsausschuss (SGA) die Kompetenz zur allgemeinen Regelung von Randstundensupplierungen an der jeweiligen Schule überträgt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Desweiteren sollen Administrationen möglichst darauf achten, dass bei Stundenentfällen mitten am Tag diese bestmöglich durch ein Verschieben von Randstunden und nicht durch Freistunden mitten am Tag gefüllt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Schlusswort:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir JUNOS Schüler:innen sind schon seit unserer Gründung überzeugt davon, dass eine hohe Schulautonomie einer der wichtigsten Aspekte eines guten Bildungssystems ist. Dementsprechend möchten wir mit diesem Antrag einen weiteren Schritt zu dieser Schulautonomie wagen. Wir hoffen, mit diesem Schritt einen positiven Unterschied im Alltag vieler Schüler:innen auszulösen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 09 Jul 2025 21:33:31 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4NEU: Multikulti statt Leitkultur</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/xmvschuelerinnen/Multikulti_statt_Leitkultur-53453</link>
                        <author>Mitgliederversammlung (beschlossen am: 10.05.2025)</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/xmvschuelerinnen/Multikulti_statt_Leitkultur-53453</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In einer zunehmend globalisierten Welt sind Fremdsprachenkenntnisse von unschätzbarem Wert. Sie öffnen Türen zu anderen Kulturen, fördern interkulturelles Verständnis und bieten vielfältige berufliche Chancen. Fremdsprachenkompetenzen sind ein zentrales Anliegen, das zur persönlichen und gesellschaftlichen Entwicklung beiträgt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Bildungssystem sollte darauf abzielen, Schüler:innen nicht nur auf nationaler, sondern auch auf internationaler Ebene Chancen zu bieten. Fremdsprachenunterricht in Schulen spielt hierbei eine wesentliche Rolle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>CLIL als Motor fürs Sprachenlernen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>CLIC, Content and Language Integrated Learning, ist eine pädagogische Methode, bei welcher Fachwissen in gewissen Gegenständen, z.B. Geographie oder Biologie in einer Fremdsprache vermittelt wird, der Unterricht findet also quasi in jener Fremdsprache statt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch dieses Konzept lernen Schüler:innen, über verschiedenste Themen in Fremdsprachen zu sprechen und nicht über das klassische „Wie geht’s dir?“, „Was sind deine Hobbys?“ und „Ich möchte mal xy werden.“. So wird sprachliche Kompetenz gefördert und Schüler:innen haben die Möglichkeit, in der Theorie Gelerntes in der Praxis anzuwenden. Neben sprachlichen Kompetenzen sorgt es auch dafür, dass Schüler:innen sich mehr auf den Unterricht konzentrieren, da sie sich in einer Fremsprache meist nicht einfach berieseln lassen können, sondern ihr aktives Gehör verwenden müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern, dass vermehrt CLIL-Unterricht an Österreichs Schulen angeboten wird. Dies soll bereits in der Sekundarstufe 1 beginnen.. Wir fordern gezielte Fort- und Weiterbildungsangebote für Lehrkräfte um CLIL-Unterricht qualitativ hochwertig und nachhaltig umzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um sicherzugehen, dass Schüler:innen, welcher weniger sprachlich talentiert sind, nicht auf der Strecke bleiben, ist es wichtig, dass dieses Angebot schulstandortspezifisch erarbeitet wird. Das Ziel ist es nicht, jedem:jeder Schüler:in Fremdsprachen aufzuzwingen, sondern jene, welche besonders begeistert sind mehr zu fördern. Hierbei sollen in jeder Schulstufe Gruppen gebildet werden, sodass klassenübergreifend der Unterricht im Fach in Deutsch unterrichtet wird und eine andere klassenübergreifende Gruppe in einer Fremdsprache.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern klassenübergreifende Lehrangebote in gewissen Fächern in der Amtssprache sowie auch in einer Fremdsprache nach dem CLIL-Modell.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Am besten funktioniert dieses Modell in Zusammenarbeit mit Native-Speaker:innen, also Personen, welche die Fremdsprache als Muttersprache besitzen. Hierbei kann es von starkem Vorteil sein wenn beispielsweise eine Geographie-Lehrkraft gemeinsam mit einer anglophonen Person den Unterricht abhält, um Schüler:innen so bestens zu ermöglichen, dass sie neue Sprachkompetenzen lernen, während sie trotzdem auch den notwendigen Fachstoff aufnehmen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern den vermehrten Einsatz von Native-Speaker:innen im Unterricht in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Fachlehrkräften.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur offziellen Bestätigung der Fähigkeiten sind oftmals Zertifikate/Bescheinigungen notwendig, da das reine Besuchen eines mehrsprachigen Unterrichts teilweise nicht als Nachweis von Sprachfähigkeiten genügt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern vermehrt Informationen vonseiten der Bildungsdirektionen über verschiedene Zertifizierungsmöglichkeiten sowie ihre Kosten und mögliche Fördermöglichkeiten bereitgestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zudem sollen verstärkt interkulturelle Projekte und Austauschprogramme mit Partnerschulen im Ausland gefördert werden, um die sprachliche und kulturelle Kompetenz der Schüler:innen weiter zu stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Unterricht soll durch praxisnahe, kommunikative Methoden erweitert werden, um die aktive Sprachverwendung im Alltag zu fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Weg zum besseren Verständnis</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein großer Teil Österreichs Schüler:innen hat nicht Deutsch als Muttersprache. Die meisten hierbei sind dann aber nicht englisch-/spanisch-/französisch-sprachig, also jene Sprachen die meistens an Schulen angeboten werden, sondern besitzen eine gänzlich andere Muttersprache. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass auch vermehrt andere Fremdsprachen, wie beispielsweise Arabisch oder BKS (Bosnisch-Kroatisch-Serbisch) angeboten werden, um ein einfacheres Zusammenleben zu ermöglichen. Sprachen sind nicht nur in der rein kognitiven Entwicklung von Kindern und Jugendlichen sehr wichtig, sondern fördern auch gegenseitige Verständnis und bieten Einblicke in andere Kulturen und Gesellschaften.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern, dass vermehrt Fremdsprachen an Österreichs Schulen angeboten werden, die bereits von Teilen der Bevölkerung als Muttersprache beherrscht werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 09 Jul 2025 21:32:04 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3NEU: BeReal: Mentale Gesundheit stärken und das wahre Selbst an Schulen stärken</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/xmvschuelerinnen/BeReal_Mentale_Gesundheit_staerken_und_das_wahre_Selbst_an_Schulen_stae-37483</link>
                        <author>Mitgliederversammlung (beschlossen am: 10.05.2025)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wo hakt’s denn?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sowohl zahlreiche Studien als auch unzählige Berichte von Schüler:innen und Lehrkräften zeigen, dass Kinder und Jugendliche von den Folgen der Pandemie besonders stark betroffen sind. Jedoch wird die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen auch unabhängig von der Pandemie viel zu sehr vernachlässigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Schule ist der prägendste Ort im Sozialisierungsprozess aller Kinder und Jugendlichen, weswegen es umso wichtiger ist, dass sie ein Ort ist, an dem wir uns wohlfühlen. Natürlich muss einem auch bewusst sein, dass dieser Ort nicht immer nur toll und spaßig sein kann, dennoch sollte auch nicht das Gegenteil – das Zerstören der mentalen Gesundheit von Schüler:innen – passieren. Es sollte die Basis für möglichst viel Leistung bei möglichst geringer psychischer Belastung gelegt werden!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bildungspolitik ist hierbei laut Expert:innen oftmals nicht optimal auf dieses Ziel abgestimmt. Bereits seit Jahren lässt sich eine Negativtendenz bei der mentalen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen feststellen. Einerseits spielt hier sicherlich der Druck, etwas zu erreichen und einzigartig zu sein eine große Rolle, andererseits aber auch die sozialen Medien. Influencer:innen zeigen uns meist nur, wie der perfekte Teil ihres Lebens aussieht. Vor allem jüngeren Personen fehlt hier jedoch die Fähigkeit zu erkennen, dass dieses perfekte Leben nur ein kleiner Teil des Gesamtbilds ausmacht, wovon uns die negativen Seiten oft vorenthalten werden wodurch unrealistische Erwartungen an das Leben und somit auch Unzufriedenheit und Hoffnungslosigkeit entstehen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><strong>Mentale Mündigkeit</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist nicht nur wichtig, dass die Schule uns über mentale Gesundheit aufklärt, sondern Kindern und Jugendlichen sollte ebenfalls beigebracht zu werden, sich selbst zu helfen bzw. Hilfe zu holen. Diese “Mentale Mündigkeit” ist nicht nur das beste Präventionskonzept, sondern bereitet die Schüler:innen auch auf ein selbstbestimmtes Leben nach der Schule vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Enttabuisierung als erster Schritt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der wohl wichtigste Schritt um die Basis für echte mentale Mündigkeit zu legen ist die Enttabuisierung des Themas. Es ist essentiell Schüler:innen zu zeigen, dass mentale Probleme nichts sind, wofür man sich schämen muss. Der beste Weg, um dies zu gewährleisten ist die aktive Behandlung dieses Themas im Unterricht, damit wir über unsere Psyche gut aufgeklärt werden. Das Ziel ist es, dass psychischen Krankheiten ähnlich wie physische Krankheiten betrachtet werden - nämlich als Probleme, die einen ohne eigene Schuld treffen und bei denen man sich durchaus Hilfe holen kann und sollte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Wir fordern die verpflichtende Aufnahme von mentaler Gesundheit und psychischer Probleme in den Lehrplan der Sekundarstufe 2. Schulen bekommen hier ein zentral definiertes Curriculum und bekommen genaue Vorgaben, wie und in welcher Form dieses unterrichtet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Echte mentale Mündigkeit in der Schule</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Rahmen des Unterrichts sollten den Jugendlichen auch grundlegende Techniken des Selbstschutzes und der Selbsthilfe mitgegeben werden. Die Schüler:innen sollten ebenfalls lernen, wo sie Hilfe finden können. Sowie zum Beispiel jede_r Schüler_in die Nummer der Rettung, der Feuerwehr und der Polizei erlernt, sollte auch jede_r nach Ende ihrer oder seiner Schulzeit die Nummer von Rat auf Draht oder von sonstigen relevanten Hotlines kennen! Nur wenn Schüler_innen wissen, wie man sich selbst Hilfe holen kann, sind diese auch wirklich hilfreich. Des Weiteren ist dies die Grundlage für ein gesundes Miteinander, da man so gegebenenfalls auch anderen Kolleg:innen oder Freund:innen helfen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Wir fordern, dass im Mentale-Gesundheits-Curriculum insbesondere auf Selbsthilfetechniken und auf die gängigen Anlaufstellen, bei denen man sich Hilfe holen kann, eingegangen werden soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><strong>Langfristige Maßnahmen</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Egal ob wir uns in einer Pandemie befinden oder nicht, ist es von enormer Bedeutung mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im System “Schule” mehr zu berücksichtigen. Neben kurzfristigen Maßnahmen zur Verbesserung der Situation braucht es allenfalls auch langfristige Lösungsansätze, um dieses System nachhaltig gesünder zu gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gleichaltrige Hilfe damit kleine Probleme nicht zu großen werden </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kleine Probleme können - wenn sie nicht gelöst werden - schnell zu einer großen Belastung werden. Um kleine Probleme rasch aus der Welt zu schaffen, wollen wir das Modell der Peer-Mediation propagieren. Hierbei handelt es sich um ein Modell, bei dem ältere Schüler:innen eine Ausbildung erhalten, um Streitereien jüngerer Kinder zu schlichten. Natürlich ist hierbei nicht angedacht, dass Kinder und Jugendliche für die mentale Gesundheit ihrer Peers verantwortlich sind, jedoch kann auch durch diese “kleine” Hilfen nachhaltig geholfen werden. Peer-Mediation und die Stärkung des Klassenverbands können hier eine Schlüsselrolle spielen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→Wir fordern, dass das Bildungsministerium Schulen dabei unterstützt Peer-Mediations-Modelle zu etablieren. Langfristig ist das Ziel, dass solche Modelle in allen Schulen ausgerollt werden.<br><br>
→Wir fordern, dass Peers an Schulen zumindest einen Workshop zu Mental-Health machen, um auch auf Schüler:innen Ebene eine effektive Prävention zu bieten<br></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ausgebildete Lehrkräfte um erste Hilfe für den Kopf zu leisten</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch nicht alles kann von Peer-Mediator_innen abgefangen werden. Um bei größeren psychischen Problemen rasche Hilfe anbieten zu können, braucht es eine andere Struktur. Es ist vermutlichen allen bewusst, dass es auch ohne Pandemie viel zu wenig psychische Fachkräfte an Schulen gibt. Leider ist hierbei nicht nur das Geld ein Problem, sondern der Mangel an geeigneten Personal. Um den Druck auf studierte Schulpsycholog_innen zu nehmen, wollen wir Lehrkräfte bereits im Rahmen ihres Studiums zu sogennanten “Vertrauenslehrkräften” ausbilden. Langfristig wollen wir, dass zumindest alle Klassenvorstände eine solche Ausbildung haben. Sie können damit wichtige Ansprechpartner:innen für Schüler:innen sein und wissen, wo sie bei gravierenden Problemen Hilfe holen können. Diese Personen müssen nicht zwingend auf dem Gebiet der Psychologie ausgebildet sein, sondern es ist viel wichtiger, dass Schüler:innen diesen Lehrkräften vor allem vertrauen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→Wir fordern die Einführung einer besonderen Ausbildung zu Vertrauenslehrkräften für Lehramtsstudierende. Hierbei soll darauf geachtet werden, dass diese Vertauenslehrkräfte fair (gekoppelt an die jeweilige Schüler:innenanzahl) auf alle Schulen aufgeteilt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>(Routine-)untersuchungen durch echte (Schul-)psycholog:innen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Workshops von externen Organisation sowie regelmäßige Vorsorgegespräche mit Schulpsycholog:innen und anders ausgebildete Personen können hier eine wichtige Rolle spielen. Schüler:innen sollen lernen, was es bedeutet, mental gesund zu sein und wie man diese Gesundheit beibehalten kann. Langfristig ist es unfassbar wichtig mehr Ausbildungsplätze im psychologischen Bereich zu schaffen, um nachhaltig helfen zu können. Das langfristige Ziel sollen nämlich Routineuntersuchungen sein. In vielen Schulen ist es leider noch immer Realität, sich für einen Termin in eine Liste eintragen zu müssen, die offen auflegt. Als JUNOS Schüler:innen finden wir, dass dies eine viel zu große Hürde für Schüler:innen ist und wollen eine vertraulichere und unkompliziertere Terminvereinbarung an allen Schulen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→Wir fordern regelmäßige Einheiten mit Schulpsycholog:innen oder in die Richtung anderer ausgebildete Personen, um zu gewährleisten, dass sich Kinder und Jugendliche ihrer eigenen Situation bezüglich mentaler Gesundheit bewusst <a href="#_msocom_1">[1]</a> zu sein. Außerdem sollte jedem/jeder Schüler:in möglich sein, vertraulich und unkompliziert einen Termin mit diesen Personen auszumachen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><strong>Rasche Maßnahmen</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist klar, dass man unbedingt nachhaltige Änderungen im Bildungssystem braucht, um die mentale Gesundheit von Jugendlichen zu berücksichtigen, ohne die Schule an Wert verlieren zu lassen. Jedoch ist es gerade jetzt unfassbar wichtig, niederschwellige Angebote einzuführen, welche Schüler:innen jetzt, kurzfristig helfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Workshops fördern</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es braucht jetzt mehr Projekte und Angebote an Schulen um Schüler:innen aufzuklären und zu zeigen, dass es sich hierbei um ein weitverbreitetes und unfassbar wichtiges Thema handelt. Doch auch bei vielen Eltern fehlt es an Aufklärung. Gerade deswegen braucht es eine Einbeziehung der Eltern. Dies könnte am Elternabend zum Beispiel stattfinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→Wir fordern ein vermehrtes Angebot von Projekten und Workshops um über die psychische Gesundheit aufzuklären und Hilfeangebote vertraut zu machen und direkt Soforthilfe bei Jugendlichen zu leisten. Auch sollten die Eltern besser aufgeklärt werden, um diese mehr in die psychische Gesundheit ihrer Kinder einzubeziehen.<br><br>
--&gt; Des Weiteren fordern wir mehr Workshops und Projekte zur Förderung der Medienkompetenz und Cybermobbing.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass diese Workshops auf jeden Fall unter Einbindung von Schüler:innen konzipiert werden, hierzu können z.B.: die LSVen/die BSV herangezogen werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Existierende Strukturen aufwerten</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Außerdem müssen Schüler:innen das Gefühl haben, sich an jemanden wenden zu können. Hierbei gibt es mehrere Möglichkeiten um langfristig Hilfe zu gewährleisten, doch braucht es gerade jetzt vermehrt für die privaten Anliegen von Schüler:innen zuständige Personen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→Wir fordern, dass zentrale Anlaufstellen an Schulen und auf überschulischer Ebene gezielt beworben werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 09 Jul 2025 21:30:55 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2NEU: Damit auch jede:r Wahlberechtigte:r vom Wahlrecht Gebrauch machen kann</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/xmvschuelerinnen/Damit_auch_jeder_Wahlberechtigter_vom_Wahlrecht_Gebrauch_machen_kann-60234</link>
                        <author>Mitgliederversammlung (beschlossen am: 10.05.2025)</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/xmvschuelerinnen/Damit_auch_jeder_Wahlberechtigter_vom_Wahlrecht_Gebrauch_machen_kann-60234</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aktuell haben nur einige Bundesländer die Möglichkeit der Briefwahl für die LSV-Wahl. In vielen anderen Bundesländern führt das dazu, dass Schulsprecherinnen und Schulsprecher, die aufgrund von Krankheit, Abwesenheit oder anderen Gründen nicht persönlich an der Wahl teilnehmen können, von der politischen Mitbestimmung ausgeschlossen werden. Die derzeit einzig existierende Möglichkeit für solche Fälle ist es die Stellvertretung nachzudelegieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die LSV ist eine wichtige Einrichtung für Schüler:innen, um ihre Interessen gegenüber den Bildungsdirektionen und den Politiker:innen zu vertreten. Eine Fernwahl der LSV ist ein zentraler Bestandteil der demokratischen Mitbestimmung und sollte deshalb unbedingt zur Verfügung stehen. Die Schaffung einer Möglichkeit zur digitalen Stimmabgabefür die LSV Wahl würde auch dazu beitragen, dass sich die Wahlbeteiligung erhöhen würde, da man einfach ganz bequem von überall aus wählen kann. Eine Fernwahl würde wirklich jeder Schulsprecherin und jedem Schulsprecher ermöglichen, die LSV mitzuwählen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb fordern wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Schaffung der Möglichkeit zur digitalen Stimmabgabe bei allen LSV-Wahlen. Die Stimmberechtigung soll via ID-Austria sichergestellt werden. Die digitale Stimmabgabe soll für exakt 24h, bis zum Ende der physischen Stimmabgabe, möglich sein.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 09 Jul 2025 21:27:53 +0000</pubDate>
                    </item></channel></rss>