<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="http://antragsschmiede.junos.at/web/ximvschuelerinnen/feedall" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>XI. Mitgliederversammlung JUNOS Schüler:innen: Alles</title>
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                <title>XI. Mitgliederversammlung JUNOS Schüler:innen: Alles</title>
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                        <title>A4NEU5: Religion an der Schule? Nebenfach!</title>
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                        <author>Mitgliederversammlung</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir JUNOS Schüler:innen erkennen an, dass Religion vielen Menschen Sicherheit und Stabilität im Leben verleiht. Jedoch ist die Schule in erster Linie ein Ort der Wissens- und Wissenschaftsvermittlung, und in diesem Raum hat Religion deutlich in den Hintergrund zu rücken. Neben dem im Antrag &quot;Extremismus an Schulen? Nicht mit uns!&quot; beschriebenen Punkten fordern wir daher weitere Maßnahmen, die religiöse Feste sowie Rechtsnormen im Bezug auf Religion behandeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Schulunterricht wird sich oft noch auf religiöse Feste, wie etwa die Erstkommunion, vorbereitet. Wem die Teilnahme an und Vorbereitung von religiösen Festen wichtig ist, sollte sich dafür aus freien Stücken entscheiden und dies in der eigenen Freizeit tun, nicht aber im Unterricht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass die Teilnahme an religiösen Festen in Schulen ausschließlich auf freiwilliger Basis (Opt-In) erfolgt. Niemand soll zur Teilnahme verpflichtet werden; stattdessen müssen Schülerinnen und Schüler aktiv zustimmen, wenn sie an solchen Veranstaltungen teilnehmen möchten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern daher ein Verbot von Vorbereitungen religiöser Feste in Schulen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch religiöse Symbole in öffentlichen Schulen sehen wir als unangebracht an, diese stehen nicht im Einklang mit der Aufgabe des Staates &amp; der Schule in dieser Sache neutral zu bleiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern die Abschaffung &amp; Abhängung von religiösen Symbolen in Klassenzimmern &amp; Schulgebäuden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenfalls ist das Religionsbekenntnis der einzelnen Schüler:innen von keiner Relevanz für den Betrieb einer Schule. Dass diese Information auch noch auf Zeugnissen abgedruckt ist, grenzt an einen Skandal, zumal diese Zeugnisse als Vorlage bei bestimmten Institutionen wie Universitäten oder etwaigen Arbeitgebern dienen müssen und die Religionszugehörigkeit hier kein relevantes Kriterium sein darf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern daher, dass das Religionsbekenntnis von Schüler:innen weder der Schulleitung noch sonstigen staatlichen oder schulischen Organen bekannt gegeben werden muss.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Manche der vorhergegangenen Forderungen lassen sich durch eine einfache Gesetzesänderung umsetzen, andere sind derzeit nicht umsetzbar, da der Staat Österreich ein Abkommen geschlossen hat, welche das österreichische Bildungssystem künstlich in seinem Handlungsspielraum begrenzen. Wir JUNOS Schüler:innen sehen nicht ein, warum Dritte über die Gestaltung des Bildungssystems bestimmen sollten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern daher die Aufkündigung sämtlicher bildungsrelevanter Verträge, welche Schulen zu religiösen Praktiken oder religiösem Unterricht verpflichten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Quelle:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://eurydice.eacea.ec.europa.eu/eurypedia/france/fundamental-principles-and-national-policies">https://eurydice.eacea.ec.europa.eu/eurypedia/france/fundamental-principles-and-national-policies</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://www.schulamt.at/wp-content/uploads/2019/01/Religionsunterrichtsgesetz.pdf">https://www.schulamt.at/wp-content/uploads/2019/01/Religionsunterrichtsgesetz.pdf</a></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 07:55:28 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5NEU6: Gutenachtgeschichte – Schlafen im Geschichtsunterricht!</title>
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                        <author>Mitgliederversammlung</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jeder kennt ihn und hat ihn mindestens schon einmal in der Schullaufbahn erlebt: den trockenen, monotonen, einseitigen und ultra-langweiligen Geschichtsunterricht, in dem die halbe Klasse schläft und die andere Hälfte nur mit einem Ohr zuhört. Es wird nur aus Lehrbüchern vorgelesen und jeder zweite Satz ist unverständlich. Es werden keine aktuellen Themen behandelt, das Weltgeschehen ignoriert und vom eigentlichen Unterricht bleibt am Ende sowieso nichts hängen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Geschichte sollte kein totgeschriebenes Buch sein, Geschichte ist lebendig, durch Geschichte kann man die Vergangenheit reflektieren, die Zukunft besser gestalten und die Welt verstehen. Genau diese Motivation sollte im Geschichteunterricht vermittelt werden, Schüler:innen sollten Spaß daran haben, Geschichte zu lernen. Deshalb fordern wir JUNOS Schüler:innen, dass:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>im Geschichtsunterricht über aktuelle Beispiele zu historischen Gegebenheiten diskutiert wird. Dies soll ein tatsächliches Verständnis und politiches/geschichtliches Interesse fördern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein abwechslungsreicher Unterricht sollte das Ziel jedes Faches sein, aber ist vor allem im Geschichtsunterricht besonders wichtig. Dies ist erreichbar mit z.B. Dokumentationen, Power-Point Präsentationen, Referaten, Arbeitsaufträgen und interaktiven Diskussionen zum aktuellen geschichtlichen/politischen Weltgeschehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Daher fordern wir diversere Aufgabenstellungen und eine facettenreichere Vermittlung der Inhalte des Lehrplans.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wie könnte Geschichtsunterricht mehr Spaß machen? Um Geschichte live zu erleben, fordern wir in allen Bundesländern mehr geschichtliche und politische Lehrausgänge! Attraktionen wie eine Parlaments- oder Landtagsführung oder ein Ausflug zu historischen Stätten, können eine echte Verbindung zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft herstellen. Desweiteren kann aktuelles, regionales, politisches Geschehen für Schüler:innen durch simple Podiumsdiskussionen verständlicher gemacht und interaktiver vermittelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern mehr Lehrausgänge im Rahmen des Geschichtsunterricht, um Schüler:innen den Lehrstoff mit echten und lebensnahen Beispielen besser zu vermitteln.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass für Oberstufenschüler:innen verpflichtend Podiumsdiskussionen mit verschiedenen demokratiepolitisch relevanten Teilnehmer:innen veranstaltet werden, um ihnen die Wichtigkeit von Demokratie und Politik nachvollziehbarer und begreiflicher zu machen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade im Geschichtsunterricht bietet sich auch generell die Einbindung externer Exper:innen gut an. Diese stellen nicht nur themenspezifisches Fachwissen bereit, sondern sorgen auch für dringend notwendige Abwechslung, die zu erhöhter Aufmerksamkeit und Interesse von Schüler:innen führt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Daher fordern wir, dass in Unterrichtseinheiten, in denen es thematisch gut passt, Experten zu den jeweiligen Bereichen eingeladen werden, um den Schüler:innen passende Abwechslung zu bieten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Explizit wollen wir hier erwähnen, dass in dem von uns geforderten Modell die Trennung von Geschichte und Politischer Bildung in der Schule bereits angenommen wird, da diese, wie in unserer Programmatik bereits vermerkt, die einzig langfristig sinnvolle Lösung ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Weiters fordern wir, dass besonders bei passenden Themen (besonders NS-Zeit, ...) Zeitzeug:innen eingeladen werden, welche die Inhalte dann persönlich und emotional vermitteln können. Sollten Zeitzeug:innen nicht mehr persönlich anwesend sein können, weil sie verstorben sind, sollten ihre Stimmen und Erfahrungen durch Aufnahmen früherer Gespräche bewahrt und zugänglich gemacht werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In einem zeitgerechten Schulsystem sollte es einen zeitgerechten Geschichtsunterricht geben und genau diesen können wir weitestgehend mit den oben angeführten Forderungen erreichen. Diese sind mit etwas Mühe gut umsetzbar! Lassen wir das Fach Geschichte nicht sterben sondern mit zeitgenössischen Ideen aufblühen!</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 07:51:46 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3NEU: Eine professionelle Gesetzeslage für eine profesionelle Vertretung! </title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/ximvschuelerinnen/Eine_professionelle_Gesetzeslage_fuer_eine_profesionelle_Vertretung-18173</link>
                        <author>Mitgliederversammlung (beschlossen am: 19.07.2025)</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/ximvschuelerinnen/Eine_professionelle_Gesetzeslage_fuer_eine_profesionelle_Vertretung-18173</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das überschulische Vertretungssysteme in Österreich bietet unglaubliche Möglichkeiten, hat aber auch ganz klare Schwächen, welche neben z.B.: Untätigkeit, fehlender Transparenz oder falscher Themensetzung auch die deutlich reformbedürftige Gesetzlage ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vor allem ersichtlich ist dies bei den Funktionsdauernder Schüler:innenvertrer:innen die sich im Maturajahrgang befinden, dem dahingehend eingeschränkten Wahlrecht für die LSV, sowie der Art und Weise der Funktion passiver Schüler:innenvertreter:innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Funktionsdauer von Schüler:innenvertreter:innen beträgt grundsätzlich ein Schuljahr, und endet davor nur durch: Ausscheiden aus dem Verband (Klasse, Fachabteilung, Schule), Rücktritt oder Abwahl. Dies führt das Problem mit sich, dass es, im Falle, dass Teile, oder sogar die ganze SV aus Maturant:innen besteht, vom letzten Schultag der Maturaklassen ab eine unvollständige SV gibt, bzw., in zweiterem Fall, rechtlich sogar eine Neuwahl erforderlich wäre. Dabei wäre es deutlich sinnvoller, dass die, bereits eingearbeiteten, Schüler:innenvertreter:innen der Maturajahrgänge, sollten sie das wollen, bis zur Wahl einer neuen SV Anfang des nächsten Schuljahres, weiterhin in ihrem Amt zu behalten, wie es auch bei überschulischen Vertreter:innen der Fall ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass SchuUG dahingehend zu ändern, dass die Funktionsperiode für SVler:innen im Maturajahrgang der von SVler:innen in anderen Jahrgängen angeglichen wird. Als Formulierung kann hier beispielsweise SchVG §7(3), letzter Satz, dienen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während diese Änderung auch das Problem des aktiven LSV-Wahlrechts für aktive SVler:innen lösen würde, kann man leider nicht damit rechnen, dass diese zeitnah implementiert wird, weshalb eine Übergangslösung notwendig ist. Diese ist die Vorverlegung des Stichtages auf einen Termin vor dem letzten Schultag der Maturaklassen, da für das Wahlrecht nur das Schülersein am Stichtag, nicht aber am Tag der Wahl notwendig ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Daher fordern wir, dass die Bildungsdirektionen österreichweit angewiesen werden, den Stichtag für die Erstellung des Wahlberechtigtenregisters auf einen Termin vor Abschluss des Maturajahrganges zu setzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein weiteres Problem in der Gesetzeslage zeigt sich aktuell in der rechtlichen Lage der passiven Schüler:innenvertreter:innen, die in Wirklichkeit gar keine solchen sind, sondern ausschließlich Vertreter:innen abwesender Schüler:innenvertreter:innen im SGA sind. Dies führt dazu, dass im Falle eines Ausscheidens einer Person aus der aktiven SV die passiven nicht nachrücken, sondern die Position unbesetzt bleibt. Dies lässt sich einfach lösen, indem die passiven Schüler:innenvertreter:innen gesetzlich dazu ermächtigt werden, bei Ausscheiden einer Person aus der aktiven SV diese Stelle übernehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass SchuUG dahingehen zu ändern, dass passive Schüler:innenvertreter:innen in dem Fall, dass aktive Schüler:innenvertreter:innen aus dem Amt ausscheiden, der Reihenfolge ihrer Wahlpunkte nach, in die aktive Schüler:innenvertretung aufrücken.</p></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 07:50:05 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LANEU3: Schule neu denken – Mit liberaler Bildungspolitik zu einem selbstbestimmten Lernen</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/ximvschuelerinnen/Schule_neu_denken__Mit_liberaler_Bildungspolitik_zu_einem_selbstbesti-12965</link>
                        <author>Mitgliederversammlung (beschlossen am: 19.07.2025)</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/ximvschuelerinnen/Schule_neu_denken__Mit_liberaler_Bildungspolitik_zu_einem_selbstbesti-12965</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Schule neu denken - Mit liberaler Bildungspolitik zu einem selbstbestimmten Lernen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das österreichische Schulsystem ist zu stark auf Gleichschritt und Einheitslösungen ausgerichtet. Dabei wird übersehen, dass Schüler:innen unterschiedliche Interessen, Talente und Lerngeschwindigkeiten haben. Frontalunterricht und veraltete Strukturen bremsen Potenzial, während wertvolle Lebenszeit in ineffizienten Pflichtstunden verloren geht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als JUNOS Schüler:innen fordern wir einen echten Neustart für die Schule: Wir wollen ein Bildungssystem, das Eigenverantwortung stärkt, Leistung belohnt und moderne Technologien nutzt - orientiert am Prinzip des „2 Hour Learning“-Modells.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Unsere Vision: Mehr lernen in weniger Zeit</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Zeiten von Künstlicher Intelligenz und digitalen Plattformen ist es nicht mehr zeitgemäß, dass alle Schüler:innen im selben Tempo lernen müssen. Das Modell „2 Hour Learning“ zeigt, dass Schüler:innen mit adaptivem, technologiegestütztem Lernen den Stoff eines gesamten Schuljahres in nur zwei Stunden pro Tag bewältigen können - und dabei sogar besser abschneiden als im herkömmlichen Schulsystem. Statt alle über einen Kamm zu scheren, wird gezielt dort angesetzt, wo Lernlücken bestehen, und gleichzeitig Potenziale gefördert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Einführung adaptiver Lernplattformen in den Schulalltag, die individuelle Lernpfade ermöglichen und Schüler:innen in ihrem eigenen Tempo fördern. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass (wo möglich) multimodale Lernangebote geschaffen werden (Videos, Text, ...), sodass jede:r die effizienteste Lernmöglichkeit wählen kann.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die schrittweise Reduktion ineffizienter Pflichtstunden zugunsten individualisierter Lerneinheiten und digitaler Selbstlernphasen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Individualisierte Lernpfade, die Schüler:innen selbstständig mit digitalen Tools durchlaufen - begleitet von motivierenden Lernbegleiter:innen statt klassischen Lehrer:innen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Mehr Zeit fürs Leben</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn Schüler:innen nur noch zwei Stunden pro Tag für formales Lernen benötigen, entsteht Freiraum - und dieser sollte bewusst genutzt werden. Die Nachmittage müssen nicht für stundenlange Hausübungen oder zusätzliche Theorie verschwendet werden, sondern können der Entwicklung praktischer Fähigkeiten dienen. Ob Rhetorik, Unternehmertum, Medienkompetenz oder Teamfähigkeit: Diese Skills sind im Leben entscheidend - im Unterricht aber oft Nebensache.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ein verpflichtendes Nachmittagsangebot zur Förderung von Life Skills: Kreativität, unternehmerisches Denken, Projektarbeit, Finanzbildung, soziales Engagement und mehr.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Kooperationen mit Unternehmen, NGOs und Hochschulen, um reale Erfahrungen und Inspiration in die Schule zu bringen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wahlfreiheit und Mitbestimmung, welche Inhalte Schüler:innen am Nachmittag verfolgen - denn nur wer mitgestaltet, lernt mit Begeisterung.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Chancengerechtigkeit durch Technologie</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das derzeitige Schulsystem verstärkt soziale Ungleichheiten, anstatt sie auszugleichen. Kinder aus bildungsfernen oder einkommensschwachen Familien starten oft mit schlechteren Voraussetzungen und haben geringere Unterstützung zu Hause - ein Nachteil, den Schule nur selten kompensieren kann. Technologie kann hier der große Gerechtigkeitsbringer sein: KI-Tutoren diskriminieren nicht. Sie sind unendlich geduldig, passen sich an das Leistungsniveau jedes Kindes an und fördern individuelles Wachstum - unabhängig von Herkunft, Einkommen oder Bildungsstand der Eltern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Einen flächendeckenden Zugang zu digitaler Infrastruktur für alle Schüler:innen - unabhängig vom Wohnort oder Einkommen der Eltern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Den Aufbau eines staatlich geförderten Lern-Ökosystems, das Open-Source-Lernplattformen und adaptive Apps frei zugänglich macht.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Fortbildungsoffensiven für Pädagog:innen, um die Rolle als „Guide“ statt „Belehrer:in“ einzunehmen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Informationskampagne für Erziehungsberechtigte, da diese das Engagement von Schüler:innen in einem solchen System massiv beeinflussen, und somit das Konzept des &quot;2 Hour Learning&quot; mittragen sollten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Transparenz, Leistung und Motivation</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Leistung muss sich lohnen - das ist ein zentraler Wert liberaler Bildungspolitik. Ziffernnoten sind ein wichtiges Instrument zur Bewertung von Leistung und sollen erhalten bleiben. Gleichzeitig sollen neue Wege geschaffen werden, um individuelle Fortschritte sichtbar zu machen und Schüler:innen gezielt zu fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Beibehaltung von Ziffernnoten als transparente und vergleichbare Form der Leistungsbewertung.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ergänzung durch digitale Lernfortschrittsberichte, die individuelle Entwicklung und Kompetenzen sichtbar machen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Einführung von Leistungstrackern und Feedbacksystemen, die Eigenverantwortung und Motivation stärken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir glauben an ein Bildungssystem, das Freiheit, Verantwortung und Effizienz vereint. Ein System, das Schüler:innen nicht mehr in Jahrgangsstufen einsperrt, sondern ihnen ermöglicht, sich nach eigenem Tempo zu entfalten. Ein System, das sie nicht auf die Schule, sondern auf das Leben vorbereitet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es braucht mehr Eigenverantwortung, mehr Freiheit, mehr Zeit für wahres Lernen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Link zum Whitepaper inkl. Resultaten bei standardisierten Tests des “2 Hour Learning”-Modells:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://heyzine.com/flip-book/2hourlearning.html">2 Hour Learning White Paper 2024</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Das große Ganze</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Natürlich stellt dieser Antrag eine sehr große Reform des österreichischen Bildungssystems dar und scheint auch in gewissen Teilen anderen Beschlüssen von uns direkt zu widersprechen. Das liegt daran, dass diese Beschlüsse einen anderen Zeithorizont anstreben. Unser Bildungssystem zu revolutionieren ist eine Mammutaufgabe, die sich nicht einfach so von heute auf morgen umsetzen lässt, weswegen hier eine schrittweise Liberalisierung von Nöten ist. Wir sind bescheiden genug, um dies anzuerkennen, aber gleichzeitig visionär genug, um nicht vor den großen Fragen zurückzuschrecken. Aus diesem Grund wird mit diesem Antrag eine neue Dimension in unsere Programmatik eingeführt - die temporale:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Kurzfristig - jene Anträge, die Reformen an einzelnen Unterrichtsinhalten, Fächern, Schultypen o.ä. fordern. Unter diese Kategorie fallen alle bisherigen und zukünftigen normalen Beschlüsse, sofern nicht anders beschlossen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Mittelfristig - jene Anträge, die sehr große Reformen an der Gesamtheit unseres veralteten Schulsystems fordern. In diese Kategorie soll derweil einzig dieser Antrag fallen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Langfristig - jene Anträge, die sich nicht mehr primär mit dem Betrieb von Schulen befassen, sondern nahezu ausschließlich mit dem Fluss von Ressourcen und der Messung der erbrachten Leistung. Die Beschlüsse “I’ve been looking for Leistung”, “Bildungspflicht statt Absitzpflicht”, “Zukunftsfitte Schulen durch eine zukunftsfitte Ausfinanzierung” und “Schule für das Leben statt Leben für die Schule” sollen derweil die einzigen Anträge sein, die in diese Kategorie fallen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser ultimatives Endziel ist ein Schulsystem, in dem die Rolle des Staates lediglich auf das Bereitstellen von Ressourcen durch eine Finanzierung, welche direkt den individuellen Schüler:innen folgt, und der Erhebung der erbrachten Bildungsqualität via standardisierter Tests beschränkt ist. Damit nutzen wir den effizientesten Mechanismus zur Ressourcenverwendung, den diese Welt kennt: den freien Markt. Weiters tragen wir damit die Geburtssünde des österreichischen Bildungssystems zu Grabe: die vollkommen verrückte Relianz auf Top-Down Policymaking, die jegliche Innovation im Keim erstickt. Wir erklären diesen Ansatz hiermit für gescheitert.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 07:49:17 +0000</pubDate>
                    </item></channel></rss>