Gesammelte Änderungen in einem neuen Antrag, da die übernahme beim Originalantrag aus technischen Gründen nicht funktioniert
| Antrag: | Wahlprogramme NEU |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Mitgliederversammlung |
| Status: | Angenommen |
| Eingereicht: | 17.07.2026, 09:23 |
| Antrag: | Wahlprogramme NEU |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Mitgliederversammlung |
| Status: | Angenommen |
| Eingereicht: | 17.07.2026, 09:23 |
Unsere Forderung: Das Recht der Schülerinnen, ihr Prüfungsfach im Gebiet der Schwerpunktfächer aus der bereitgestellten Liste frei zu wählen.
BMHS-Schüler:innen haben bereits ein immens hohes Stundenpensum. Dennoch wird derzeit fast jede entfallene Stunde suppliert – oft von Lehrpersonen, die die Klasse gar nicht kennen oder aus völlig anderen Fachbereichen kommen. Diese Stunden werden dann häufig nur abgesessen und bringen den Schüler:innen keinen echten Mehrwert. Eine Reduktion sinnloser Supplierstunden zugunsten von eigenverantwortlichem Lernen erhöht die Effizienz, reduziert unnötige Belastung und sorgt für eine deutlich bessere Nutzung der wertvollen Unterrichtszeit.
Wir fordern eine drastische Reduktion von Supplierstunden durch klassen- oder fachfremde Lehrpersonen, um die unnötige Belastung der Schüler:innen zu reduzieren.
Wir fordern klare Regelungen, wann Supplierstunden wirklich sinnvoll sind und wann Schüler:innen stattdessen eigenverantwortlich lernen oder entlastet werden dürfen.
Die Diplomarbeit bietet bereits heute gute Möglichkeiten für praxisnahe Projekte, etwa in direkter Zusammenarbeit mit Unternehmen. Dennoch ist das aktuelle Format insgesamt noch zu starr und lässt viel zu wenig Raum für unterschiedliche Stärken und Arbeitsweisen. Das Ziel muss eine Abschlussarbeit sein, die individuelle Stärken wesentlich besser widerspiegelt, unterschiedliche Talente gezielt fördert und die Vielfalt der Fähigkeiten an BMHS sichtbar macht. Dazu braucht es eine Erweiterung der Diplomarbeit um zusätzliche, flexible Modelle. Neben klassischen Projekten könnten in Zukunft beispielsweise die Entwicklung eines eigenen Start-up-Konzepts (inkl. Businessplan), die Erstellung eines technischen Produkts oder digitalen Tools (mit Fokus auf Umsetzung statt Theorie), die Durchführung einer Studie mit realem Nutzen oder die Kombination aus praktischer Arbeit und einem Pitch/Live-Demonstration ermöglicht werden.
Um Schüler:innen zu mündigen, handlungsfähigen Persönlichkeiten auszubilden, fordern wir eine noch stärkere Ausrichtung des Unterrichts an der Arbeitswelt. Durch mehr Praxisnähe profitieren die Schüler:innen von einer besseren Vorbereitung auf den Beruf und einer stärkeren Zukunftsorientierung.
Wir fordern einen weitaus stärkeren Fokus auf Kooperationen mit Betrieben, beispielsweise durch gezielte Workshops, praxisnahe Projekte und tiefere Praxiseinblicke.
Wir fordern den vermehrten Einsatz von Projektarbeiten und alternativen Bewertungsmodellen anstatt rein klassischer Prüfungen, bei denen Schüler:innen ihr Wissen konkret anwenden müssen.
Macht ohne Kontrolle führt zu Machtmissbrauch. In dieser Kontrolle spielenWährend wir dankbar für jede Person sind, die Schüler:innenparlamente eine Schlüsselrollesich ehrenamtlich engagiert, gilt dies nicht als Freibrief, sich nicht an die Regeln und die demokratische Grundstruktur die sich im Rahmen der Geschäftsordnungen ausgemacht wurden. Daher wollen wir die Einhaltungdieser fördern, sowie ein Anfragerecht an die überschulischen Vertretungen verankern.
Zentrallehranstalten zählen zu den spezialisiertesten und praxisnahesten Schulen Österreichs. Sie verbinden fachliche Exzellenz mit einer hochwertigen Allgemeinbildung und bereiten Schüler:innen gezielt auf Studium und Beruf vor. Damit ZLAs diesem Anspruch auch in Zukunft gerecht werden können, braucht es moderne Strukturen, mehr Freiheit für Schüler:innen und eine stärkere Einbindung der Schulgemeinschaft.
Wir JUNOS Schüler:innen wollen ZLAs, die Eigenverantwortung fördern, Leistung ermöglichen und Schüler:innen ernst nehmen. Mit diesem Programm zeigen wir, welche Vision wir für die Zukunft der Zentrallehranstalten haben.
Was an anderen Schulen kaum denkbar wäre, ist an vielen ZLAs Realität: Maturafächer werden nicht nach Interessen und Stärken der Schüler:innen gewählt, sondern per Zufallslos zugeteilt. Für uns ist klar: Wichtige Entscheidungen über die eigene Ausbildung dürfen nicht vom Zufall abhängen.
Auch die Lehrbüros sehen wir als große Stärke der Zentrallehranstalten. Sie ermöglichen eigenverantwortliches Lernen und fördern selbstständiges Arbeiten – Fähigkeiten, die sowohl im Studium als auch im Berufsleben entscheidend sind.
Zentrallehranstalten bieten ebenso wie andere berufsbildende höhere Schulen eine fünfjährige Ausbildung mit Maturaabschluss. Trotzdem wird Absolvent:innen bislang kein Ingenieurstitel anerkannt. Diese Ungleichbehandlung halten wir für unfair.
An vielen ZLAs stehen Klassenräume regelmäßig leer oder werden nur selten genutzt. Gleichzeitig fehlen oft Freiräume zum Lernen, Arbeiten oder für selbstständige Projekte. Wir sehen darin ungenutztes Potenzial.
Wie andere Schulformen verfügen auch Zentrallehranstalten über einen Schulgemeinschaftsausschuss (SGA). Gerade im Sinne eines möglichst autonomen Schulsystems sollte dieser eine zentrale Rolle bei der Gestaltung des Schulalltags spielen. In der Praxis werden Schulpartner:innen jedoch oft zu spät oder unzureichend in wichtige Entscheidungen eingebunden.
ZLAs haben das Potenzial, Orte zu sein, an denen Leistung, Freiheit und Mitbestimmung nicht im Widerspruch stehen, sondern sich gegenseitig stärken. Genau dafür wollen wir uns einsetzen: für Schulen, die nicht verwalten, sondern ermöglichen – und für eine Bildung, die Schüler:innen nicht nur belehrt, sondern sie auf das echte Leben vorbereitet!
Gesammelte Änderungen in einem neuen Antrag, da die übernahme beim Originalantrag aus technischen Gründen nicht funktioniert
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