| Antrag: | Gerechte Chancen durch gerechte Noten |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Lorenz Horvath |
| Status: | Angenommen |
| Eingereicht: | 16.05.2026, 11:45 |
A2-036: Gerechte Chancen durch gerechte Noten
Antragstext
Von Zeile 34 bis 39:
werden kann. Während dies bei schriftlichen Leistungserhebungen relativ einfach umsetzbar ist, ist eine Anonymisierung mündlicher Leistungen schier unmöglich. Des Weiteren sehen wir JUNOS Schüler:innen aktuell das Problem, dass extravertierte Personen bei mündlichen Leistungen trotz gleicher Leistung und gleichem Wissensstand besser abschneiden, nur aufgrund der Art und Weise, wie solche Leistungen vermittelt werden.Gleichzeitig sehen wir, dass mündliche Leistungsformate Schüler:innen mit unterschiedlichen Stärkeprofilen unterschiedlich entgegenkommen. Wer fachlich kompetent ist, sich aber im Rampenlicht der Klasse schwertut, sollte deshalb nicht in jedem Fach auf ein einziges Bewertungsformat angewiesen sein.
Von Zeile 44 bis 45 einfügen:
Umstände vielleicht Probleme damit haben ihre Leistungen im Rampenlicht der Klasse zu präsentieren.
Wir halten gleichzeitig fest: Mündliche Artikulation, schriftliche Klarheit, analytisches Denken und kreative Problemlösung sind eigenständige Kompetenzen, deren Bewertung legitim und im Berufsleben relevant ist. Ziel einer fairen Notengebung ist nicht die Nivellierung unterschiedlicher Begabungsprofile, sondern die Schaffung mehrerer gleichwertiger Wege, auf denen Schüler:innen ihre Kompetenz unter Beweis stellen können – schriftlich, mündlich, praktisch oder projektbasiert.
Von Zeile 75 bis 77:
auch selbst bemerken und dafür belohnt werden. Doch Grundlage dafür ist eine gerechte Benotung, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Elternhaus oder SprachorganElternhaus. Unterschiedliche Stärkeprofile sollen dabei nicht eingeebnet, sondern durch vielfältige Leistungsformate sichtbar gemacht werden. Es wird Zeit, das umzusetzen – Zeit, für echte Gerechtigkeit!

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