<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="http://antragsschmiede.junos.at/web/xiimvschuelerinnen/feedall" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>XII. Mitgliederversammlung JUNOS Schüler:innen: Alles</title>
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                <title>XII. Mitgliederversammlung JUNOS Schüler:innen: Alles</title>
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                        <title>A7: Das Internet ist kein Neuland!</title>
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                        <author>Gregor Czepl</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach dem Fehlstart des “Portal Digitale Schule&quot; und dem Neustart dieses Portals als “Bildungsportal” verfügt die Republik Österreich mittlerweile über eine funktionierende Blog-Seite um günstige 12 Millionen Euro.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Jahr 2025 sollte allerdings in Sachen Digitalisierung im Bildungsbereich mehr möglich sein. Eine Digitale Plattform wie das Bildungsportal sollte vor Allem den Zugriff auf Informationen für Lehrkräfte, Schüler:innen als auch Erziehungsberechtigte einfacher gestalten und nicht zusätzliche bürokratische Lasten verursachen. Wir JUNOS Schüler:innen fordern zudem einige digitale Tools, um den Wettbewerb in und zwischen Schulen zu fördern (z.B. Bildungscloud, Schulvergleiche). Das Bildungsportal würde sich hier als perfekte Möglichkeit anbieten, diese Tools zentral zu bündeln, um den Zugang zu diesen möglichst niederschwellig und unbürokratisch zu gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern daher:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Den schrittweisen Ausbau des Bildungsportals zur zentralen digitalen Schnittstelle aller digitalen Angebote des Bildungsministeriums.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Bündelung bestehender und zukünftiger digitaler Tools (z. B. digitale Lehrmittel, Schulvergleiche, Bildungscloud) auf einer einheitlichen Plattform.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Sicherstellung von Benutzerfreundlichkeit, Barrierefreiheit und geringer Bürokratie beim Zugriff auf und der Nutzung von digitalen Angeboten für alle Nutzergruppen (Lehrkräfte, Schüler:innen, Erziehungsberechtigte).</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dieser Antrag ist nicht als Forderung nach großen, neuen Innovationen zu verstehen, sondern vielmehr als Bündelung bereits bestehender digitaler Infrastruktur, wie auch einiger Forderungen von JUNOS Schüler:innen. Er ist eine Erweiterung des Antrags “<a href="https://antragsschmiede.junos.at/web/viiimvschuelerinnen/motion/1166">Digitalisierung</a>” der VIII Mitgliederversammlung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Quelle:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://www.bildung.gv.at/">https://www.bildung.gv.at/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://www.parlament.gv.at/dokument/XXVII/AB/16244/imfname_1603778.pdf">https://www.parlament.gv.at/dokument/XXVII/AB/16244/imfname_1603778.pdf</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://antragsschmiede.junos.at/web/viiimvschuelerinnen/motion/1166">https://antragsschmiede.junos.at/web/viiimvschuelerinnen/motion/1166</a></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 May 2026 19:48:07 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LA: Wahlprogramme</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/xiimvschuelerinnen/Wahlprogramme-65224</link>
                        <author>Bundesmitgliederversammlung</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Bundesprogramm</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Präambel</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>JUNOS Schüler:innen ist kein Selbstzweck.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Uns geht es nicht darum, die meisten Freunde zu finden oder die größten Partys zu veranstalten. Wir JUNOS Schüler:innen stellen die Schüler:innen in den Mittelpunkt. Denn sie haben eine Schule verdient, in der Freiheit, Mitbestimmung und Eigenverantwortung gelebt werden. Wir wollen eine Schule, in der Talente und Potenziale aller Schüler:innen bestmöglich gefördert und gefordert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>JUNOS Schüler:innen steht für Freiheit, Chancengerechtigkeit, Mündigkeit, Demokratie und Transparenz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das ist unser Gründungsversprechen: Wir treten zur Wahl an, weil wir mehr sind als nur eine weitere Schüler:innenorganisation. Wir treten an, weil wir an eine bessere Zukunft für alle Schüler:innen glauben. Weil wir daran glauben, dass Schule allen Menschen ein Leben in Freiheit ermöglichen soll. Weil das aktuelle System diesem Anspruch nicht gerecht wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dieses Bundeswahlprogramm zeigt, wie diese Veränderung gelingen kann: Es ist unsere Vision der Schule von morgen. Dafür arbeiten wir, dafür kämpfen wir jeden Tag.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Veränderung passiert nicht von selbst. Aber sie passiert, wenn man sie einfordert. In den vergangenen Jahren haben wir gezeigt, dass wir Bewegung in die Landesschüler:innenvertretungen bringen können. Diese Veränderung wollen wir fortsetzen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jetzt bist du dran!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst mit JUNOS Schüler:innen endlich Bewegung in die Landesschüler:innenvertretung bringen! Du kannst Zukunft gestalten!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Freiheit</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Vision ist eine Schule der Freiheit. Um das Beste aus unserem Bildungssystem herauszuholen, braucht es Autonomie und Gestaltungsfreiraum. Diese Freiheit braucht es sowohl für die Schüler:innen selbst als auch für den Schulstandort. Die Schule vor Ort weiß nicht nur am besten, was sie braucht, sondern auch, was sie sein will. So kann das österreichische Bildungssystem vielfältiger werden, um sich an die Bedürfnisse der Schüler:innen anpassen zu können. Um diese Individualität zu gewährleisten, muss echte Schulautonomie ermöglicht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Freiheit für Schüler:innen</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schüler:innen werden in ein jahrzehntealtes Korsett an Fächern gepresst, ohne dabei eine Möglichkeit zu haben, ihre individuellen Stärken wirklich zu fördern. Es gibt zwar gewisse Grundfähigkeiten, welche alle Schüler:innen besitzen sollten, aber dieses Mindestmaß spiegelt sich mit Sicherheit nicht in dem heutigen Ausmaß an vorgeschriebenen Stunden wider. Wenn Schüler:innen nach der Schule selbstständige Personen sein sollen, muss man ihnen schon in der Schule Verantwortung zutrauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern die Einführung eines modularen Systems mit Grundkursen, die jede:r Schüler:in absolviert und darauf aufbauend frei wählbare Fächer. In diesem Zusammenhang sprechen wir uns auch für die Reduktion ineffizienter Pflichtstunden zugunsten individualisierter Lerneinheiten aus. Schüler:innen müssen nicht zwingend in dieselbe Schulstufe gehen und dasselbe Alter haben, um einen gewissen Unterricht zu besuchen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass Schüler:innen vermehrt Aufgaben selbstständig und eigenverantwortlich abseits des starren Frontalunterrichts erledigen. Besonders wichtig sind hier Gruppenarbeiten, um Teamfähigkeit und Organisation besser zu erlernen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Allen Schüler:innen soll zudem eine adaptive Lernplattform für den Schulalltag zur Verfügung gestellt werden, welche individuelle Lernpfade ermöglicht und Schüler:innen in ihrem eigenen Tempo fördert und fordert.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass Schüler:innen in der Oberstufe ab einer gewissen Leistung vom Unterricht fernbleiben dürfen, um ihnen mehr Freiheit zu geben, und Ressourcen für die Unterstützung leistungsschwacher Schüler:innen freizumachen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass es Schüler:innen leichter gemacht wird, eigene Clubs zu Themen ihrer Wahl zu gründen. Diese Clubs sollen auch die Möglichkeit haben, von der Schule und vom Bildungsministerium finanziell unterstützt zu werden. Clubs soll die Möglichkeit gegeben werden, bundesweit zu agieren und sich mit anderen Schulen zusammenzuschließen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass Schüler:innen vermehrt dabei unterstützt werden an Austauschprogrammen wie Erasmus+ teilzunehmen. Durch solche Auslandsaufenthalte werden sowohl Vielfalt, Inklusion und das Lernen von Sprachen gefördert. Schüler:innen und Lehrkräfte sollten verstärkt über das bestehende Angebot informiert werden. Zusätzlich gilt es ökonomisch schwächere Schüler:innen bei einem solchen Aufenthalt finanziell zu unterstützen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass jeder:m Schüler:in die Freiheit gegeben wird, im Unterricht digital mitzuarbeiten. Analoge Unterrichtsmaterialien müssen dafür auch in digitaler Form zur Verfügung gestellt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Individueller Bildungsweg</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Oftmals wird der Bildungsweg für Schüler:innen vorgegeben und Wahlmöglichkeiten sind sehr eingeschränkt. Es muss klar sein, dass es nicht den einen richtigen Bildungsweg gibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass Berufsorientierung als Pflichtfach in der Sekundarstufe I eingeführt wird. Dabei soll ein umfangreicher Überblick über die Möglichkeiten nach der Sekundarstufe I, wie etwa eine Lehre, gegeben werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass im Rahmen der Berufsorientierung in Sekundarstufe II den<br>
Schüler:innen alle ihre Möglichkeiten aufgezeigt werden, damit sie so eine<br>
mündige Entscheidung treffen können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern Kooperationen mit Unternehmen, NGOs und Hochschulen, um reale Erfahrungen und Inspiration in die Schule zu bringen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Schulautonomie</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schulautonomie ist das Herzstück eines liberalen Bildungssystems. Die Entscheidungskompetenz über Bildung soll dort liegen, wo diese auch stattfindet: an den Schulen selbst. Das Bildungsministerium beschränkt sich darauf, den Rahmen des Bildungssystems festzulegen und die Bereitstellung von Ressourcen durch eine Finanzierung, welche direkt den individuellen Schüler:innen folgt, sicherzustellen. Damit tragen wir die Geburtssünde des österreichischen Bildungssystems zu Grabe: die vollkommen verrückte Abhängigkeit von Top-down-Entscheidungen, die jegliche Innovation im Keim erstickt. Wir wollen kein starkes Bildungsministerium, das über alle Schulen regiert, sondern starke Schulen, die sich an die individuellen Bedürfnisse ihrer Schüler:innen anpassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass den einzelnen Schulen volle Personalhoheit zugestanden wird. Ein objektivierbares und anonymisiertes Rahmenverfahren soll hierfür herangezogen werden, um gegen subjektive Wahrnehmungen im Einstellungsprozess vorzugehen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass Schulen autonom die Möglichkeit haben, ihre eigenen Wege bei der Lehre zu gehen. Solange auf das gemeinsame Ziel der Zentralmatura und der Mittleren Reife hingearbeitet wird, soll jeder Standort die Möglichkeit bekommen, die Fächerstruktur aufzubrechen und Neueinteilungen vorzunehmen. Des Weiteren sollen auch die verwendeten Schulbücher aus einem Pool an zertifizierten Anbietern frei gewählt werden dürfen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass Schulen volle Autonomie über ihr Budget erhalten. In diesem Zusammenhang sollen Schulen auch nicht mehr an bundesweite Vorgaben zur Vergabe von Dienstleistungen gebunden sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern die Aufkündigung sämtlicher bildungsrelevanter Verträge mit Dritten, welche Schulen zu religiösen Praktiken oder religiösem Unterricht verpflichten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Stärkung des Schulgemeinschaftsausschusses und der Direktionen</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Schulgemeinschaftsausschuss (SGA) und die Direktionen sind die bestimmenden Instanzen bei der Ausgestaltung eines autonomen Schulsystems. Der SGA soll künftig vorgeben, wie sich die Schule entwickeln soll. Dazu braucht es auch gestärkte Kompetenzen der Mitglieder des SGA durch zusätzliche Ausbildungen, um qualitativ hochwertige Entscheidungen zu ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die Schüler:innenvertreter:innen und der SGA bei Bewerbungsverfahren von Lehrkräften und Direktor:innen involviert sind, nach verpflichtender Aufklärung über den Prozess einer Bewerbung und genug Informationen sowie Aufklärung über das Tätigkeitsprofil der gesuchten Position.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die Entscheidung über neue Fächerstrukturen ebenfalls beim SGA liegen soll. Hierzu braucht es Aufklärung über die Ziele der neuen Fächerstruktur durch die Direktion.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade im Rahmen eines echten schulautonomen Systems dürfen die Schulen nicht zu abgeschotteten Burgen werden. Zusammenarbeit ist hier essenziell. Das Modell des Schulclusters empfiehlt sich hier besonders.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass sich Schulcluster bilden können. Dabei handelt es sich um eine enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Standorten, die dazu führt, dass Schüler:innen einen Teil des Unterrichts in einer anderen Partnerschule erfahren können. Ein solcher Cluster sollte nur der Genehmigung der beteiligten SGAs bedürfen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Oft haben Direktor:innen fast schon eine unabsetzbare Position, an die sie oft durch gute Kontakte anstatt guter Fähigkeiten gelangt sind. Direktionen dürfen aber nicht mehr länger nach Parteifarbe und guten Beziehungen vergeben werden. In den Vordergrund müssen Kompetenz und Engagement gestellt werden. Wir wollen Direktor:innen zu echten Managerinnen machen, um die bestmöglichen Bedingungen für die Entwicklung der Schulen zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern daher eine anonymisierte und objektivierte Rekrutierung professioneller Direktor:innen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern mehr Aus- und Weiterbildungsprogramme für Direktor:innen, um eine qualitative Schulleitung zu gewährleisten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die Direktion alle fünf Jahre vom SGA mit einer ⅔ Mehrheit bestätigt werden muss. Für eine einmalige Verlängerung des Mandats soll eine einfache Mehrheit reichen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Bildungsservice statt Bildungsdirektion</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bildungsdirektionen sind derzeit mit sehr viel Macht ausgestattet. Sie vollziehen das gesamte Schulrecht in ihrem Bundesland, vollziehen also zum Beispiel das Dienstrecht gegenüber dem Lehrkörper und den Direktor:innen. Viel zu oft liegt es an der viel zu politisierten Bildungsdirektion, die Schulen zu kontrollieren - oder vielmehr einzuschränken. Ein echtes und mutiges Autonomiepaket würde ihnen diese Kompetenzen nehmen. Wir wollen sie von einem Kontrollorgan zu einem Serviceorgan machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die neuen Bildungsservices mit einem breiten Fortbildungsangebot für Lehrkräfte, Direktionen und SGA-Mitglieder den Schulen unter die Arme greifen. Sie sollen dabei neuartige pädagogische Konzepte weiterreichen und unter den betroffenen Stakeholder:innen verbreiten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die neuen Bildungsservices auch über ein Budget verfügen, um innovative Projekte an Schulen zu fördern. Hierbei gilt es vor allem, bestehende Erfolgsbeispiele heranzuziehen und dabei mitzuhelfen, sie in weiteren Schulen zu implementieren. Dadurch können die neuen Bildungsservices zu wirkmächtigen Innovationstreibern im österreichischen Bildungssystem werden - und neben mehr Wettbewerb und Autonomie einen zentralen Platz in einem leistungsfähigeren System einnehmen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern die Schaffung eines neuen, schlanken Bildungs-Think-Tanks,<br>
welcher Handlungsempfehlungen für Schulen und Gesetzgeber auf Basis neuer<br>
wissenschaftlicher Erkenntnisse erarbeiten soll, sodass Schulen ihre<br>
Schulautonomie effektiv ausgestalten können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Durch Wettbewerb Schulen klimafit machen</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Klimawandel ist eine historische Herausforderung. Auch das österreichische Schulsystem muss sich ihr stellen. Eine effiziente Ökologisierung kann aber nur funktionieren, wenn man alle Akteur:innen rund um die Schule einbindet und die Schule ganzheitlich betrachtet. Wir wollen hier nicht auf Symbolpolitik oder zentrale Vorgaben setzen, sondern die lokale Kreativität der Schulstandorte entfesseln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern ein Belohnungssystem: Schulen, die ihre Emissionen besonders stark senken konnten, werden dafür finanziell belohnt. Zugleich sollen die Schulen mit den höchsten Emissionen direkt von Expert:innen des Bildungsministeriums dabei unterstützt werden, ihre Emissionen nachhaltig zu senken.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Chancengerechtigkeit</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns ist klar: Niemand soll aufgrund der Herkunft in der eigenen Zukunft eingeschränkt werden. Hier spielt die Schule eine zentrale Rolle. Sie muss allen Schüler:innen die Chancen bieten, um ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Solange sie diese fundamentale Anforderung nicht erfüllen kann, reproduziert sie immer neue Ungerechtigkeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Die gemeinsame Schule mit innerer Differenzierung</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das österreichische Schulsystem ist heute leider ein Zwei-Klassen-System. Mit dem Ende der Volksschule werden die Schüler:innen aufgeteilt. Dieser Zeitpunkt der Trennung ist unseres Erachtens viel zu früh. Um diese viel zu frühe und strikte Trennung zu entschärfen, braucht es die gemeinsame Schule mit innerer Differenzierung in der Sekundarstufe I.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ein gewisser Teil der Stunden geschieht in der großen Gruppe, der Klasse, und ein weiterer, bestenfalls sogar größerer Teil der Stunden wird in Kleingruppen absolviert.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Stunden in der Klasse dienen als Grundstock der Wissensvermittlung und stellen ein verbindliches Niveau dar, das alle Schüler:innen beherrschen sollen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Vertiefung bzw. Erweiterung der Inhalte geschieht in den Kleingruppen, in denen es auch möglich sein soll, je nach Interesse der Schüler:innen weiterzuarbeiten. Auch das Aufholen von Rückständen und Lerndefiziten ist im Rahmen der Lerngruppen möglich. In diesem Zusammenhang ist zu betonen, dass der Grundsatz von so viel Schulautonomie wie möglich und so wenig Zentralisierung wie nötig gelten soll.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Ganztagsschule</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns heißt Chancengerechtigkeit auch, dass der Bildungsgrad nicht von dem der Erziehungsberechtigten abhängt. In einem chancengerechten Bildungssystem soll die Ausbildung der Erziehungsberechtigten genau so wenig eine Rolle spielen wie deren finanzielle Ressourcen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern daher die flächendeckende Einführung der Ganztagsschule in Österreich. Diese soll absolut kostenfrei sein. Eine Ganztagsschule muss jedoch auch auf die Bedürfnisse der Schüler:innen eingehen, und mehr als eine reine Betreuungsstätte sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Schule ist nur dann gut, wenn die Schüler:innen sie nicht als Zwang und Einengung erleben. Deshalb dürfen die Schüler:innen nicht zu stundenlangen Frontalunterricht gezwungen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern daher ein verpflichtendes Nachmittagsangebot zur Förderung von Life Skills: Kreativität, unternehmerisches Denken, Projektarbeit, Finanzbildung, soziales Engagement und mehr sollen gelehrt werden. Bei diesem Nachmittagsangebot soll das Prinzip der Wahlfreiheit und Mitbestimmung für Schüler:innen gelten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Finanzierung durch Bildungsschecks</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schulen müssen ein Interesse daran haben, Schüler:innen von ihren Leistungen zu überzeugen. Sich stetig zu verbessern, Neues umzusetzen und Vorreiterrollen einzunehmen, muss zur Aufgabe einer jeden Schule werden und soll gewährleisten, dass wir Bildungsstätten, statt Betreuungsstätten schaffen. Es braucht den Wettbewerb zwischen den Schulen, um die besten Ideen hervorzubringen und das geht nur über das Prinzip von Angebot und Nachfrage.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass jeder Mensch zwischen dem 2. und dem 20. Lebensjahr (bis zur vollendeten Volljährigkeit via seinen Erziehungsberechtigten, darüber hinaus direkt selbst) einen Bildungsscheck erhält. Dieser kann in jeder Bildungseinrichtung eingelöst werden. Dabei sind sowohl private als auch öffentliche Träger inkludiert. Anteilig soll jene Summe des Schulbudgets geteilt durch die Anzahl der Schüler:innen die Höhe der Schecks ausmachen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Hierbei gilt es das Bildungsbudget grundsätzlich auf 6,5% des BIP zu erhöhen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass Schüler:innen mit mehr Förderbedarf, sprich jene mit zum Beispiel nicht-deutscher Muttersprache oder solchen aus bildungsferneren Familien, anteilig einen höheren Bildungsscheck ausgezahlt bekommen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit diesen Einnahmen können Schulen innovative Projekte, Personal und Einzelmaßnahmen für eine chancengerechte Schule bereitstellen. Gleichzeitig führt diese Maßnahme dazu, dass Schulen keine direkten Nachteile dadurch erleiden, wenn sie Schüler:innen mit mehr Förderbedarf unterrichten. Das führt wiederum zu einer erhöhten sozialen Durchmischung. Auch können einzelne Standorte mit erhöhtem Bedarf besonderes Know-How in dem Bereich aufbauen und praxisorientiert Vorreiterpositionen einnehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Mentale Gesundheit</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Schule ist der prägendste Ort im Sozialisierungsprozess aller Kinder und Jugendlichen. Und dennoch wird die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen hier zu stark vernachlässigt. Es ist daher wichtig, das zu ändern. Kindern und Jugendlichen muss hier gelehrt werden, sich selbst zu helfen bzw. Hilfe zu holen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der wohl wichtigste Schritt, um die Basis für diese “mentale Mündigkeit” zu legen ist die Enttabuisierung des Themas. Um dies zu gewährleisten ist die aktive Behandlung dieses Themas im Unterricht unumgänglich, damit wir über unsere Psyche gut aufgeklärt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern die verpflichtende Aufnahme von mentaler Gesundheit und psychischen Probleme in den Lehrplan der Sekundarstufe II. In diesem Fach soll insbesondere auf Selbsthilfetechniken und auf die gängigen Anlaufstellen eingegangen werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um kleine Probleme rasch aus der Welt zu schaffen, wollen wir das Modell der Peer-Mediation propagieren. Hierbei handelt es sich um ein Modell, bei dem ältere Schüler:innen eine Ausbildung erhalten, um jüngere Kinder in schwierigen Situationen zu unterstützen. Zusätzlich wollen wir Lehrkräfte bereits im Rahmen ihres Studiums zu sogenannten “Vertrauenslehrkräften” ausbilden. Sie können damit wichtige Ansprechpartner:innen für Schüler:innen sein und entlasten gleichzeitig Schulpsychologen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern Peer-Mediations-Modelle an allen Schulen. Diese Peers an Schulen sollen zumindest einen Workshop zu Mental-Health besuchen, um auch auf Schüler:innen Ebene eine effektive Prävention zu bieten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern die Einführung einer Ausbildung zu Vertrauenslehrkräften für Lehramtsstudierende. Hierbei soll darauf geachtet werden, dass diese Vertrauenslehrkräfte gerecht (gekoppelt an die jeweilige Schüler:innenanzahl) auf alle Schulen aufgeteilt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Langfristig ist es unfassbar wichtig mehr Ausbildungsplätze im psychologischen Bereich zu schaffen, um nachhaltig helfen zu können. Das langfristige Ziel sollen nämlich Routineuntersuchungen für alle sein. Zusätzlich können Workshops von externen Organisationen hier auch eine wichtige Rolle spielen. Doch auch bei vielen Erziehungsberechtigten fehlt es an Aufklärung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern regelmäßige Einheiten mit Schulpsycholog:innen, um zu gewährleisten, dass sich Kinder und Jugendliche ihrer eigenen Situation bezüglich mentaler Gesundheit bewusst sind. Außerdem sollte jedem:r Schüler:in möglich sein, vertraulich und unkompliziert einen Termin mit diesen Personen auszumachen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern ein vermehrtes Angebot von Projekten und Workshops unter Einbindung von Schüler:innen um über die psychische Gesundheit aufzuklären und Hilfeangebote vertraut zu machen. Auch sollten die Erziehungsberechtigten besser aufgeklärt werden, um diese mehr in die psychische Gesundheit ihrer Kinder einzubeziehen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Gleichberechtigung in der Schule</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bildung als Motor für gesellschaftliche Entwicklung spielt eine bedeutsame Rolle – nur wenn bereits Kinder für Gleichberechtigung sensibilisiert werden, frei von Stereotypen und Geschlechterklischees sowie ohne Tabus aufwachsen, kann das Ziel einer gleichberechtigten Gesellschaft erreicht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern also, dass das didaktische Prinzip der Geschlechtssensibilität vermehrt im Lehramtsstudium thematisiert wird und durch Fortbildungen zunehmend Einzug in österreichische Klassenzimmern erhält. Dabei spielt die Thematisierung von “Rolemodels” und die bessere Sichtbarkeit von Frauen in MINT-Berufen, sowie in Führungspositionen, eine zentrale Rolle.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern Aufklärung im Unterricht über geschlechtsspezifische Rollenbilder und für gesellschaftlich geprägte Erwartungen an verschiedene Geschlechter. Außerdem sprechen wir uns für eine grundsätzliche Verankerung der Geschichte des Feminismus im Lehrplan und eine gleichberechtigtere Darstellung beider Geschlechter in der Geschichte aus.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass im Sportunterricht anstatt auf Geschlechtertrennung, wenn sinnvoll und bei Bedarf, auf Trennung nach erreichten Leistungen gesetzt werden soll.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern ein Verbot von geschlechterspezifischen Kleidungsvorschriften.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Gewalt- und Diskriminierungsschutz</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gewalttaten gegen Frauen, Mädchen und queere Personen sind keine Einzelschicksale, sondern ein strukturelles Problem. Genauso können wir nicht länger akzeptieren, dass Schüler:innen aufgrund ihrer Herkunft oder Religion diskriminiert werden. Es braucht also ein umfassendes Konzept gegen jede Art von Gewalt und Diskriminierung als festen Bestandteil des Schulsystems.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass Lehrkräfte verpflichtend in Deeskalationsstrategien geschult werden, um professionell auf Konfliktsituationen reagieren zu können. Bestandteil dieser Schulungen soll auch das Erkennen von Warnsignalen häuslicher Gewalt sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern den Aufbau von Awareness-Teams, um präventiv und unterstützend auf problematische Entwicklungen reagieren zu können. Auch die Kooperation mit externen Partner:innen, wie etwa Organisationen, die Menschen nach Gewalterfahrungen professionell unterstützen, ist ein zentraler Baustein, um betroffenen Schüler:innen umfassende Hilfe und Schutz bieten zu können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass Schüler:innen, die wiederholt durch sexistische, oder sonstige diskriminierende Taten auffällig werden, verpflichtend und auf eigene Kosten einen Workshop zu diesem Thema besuchen müssen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass Erziehungsberechtigte aktiv in die schulischen Präventionskonzepte eingebunden werden, um eine nachhaltige Wirkung über das Schulumfeld hinaus zu erzielen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass das Religionsbekenntnis von Schüler:innen weder der Schulleitung noch sonstigen staatlichen oder schulischen Organen bekannt gegeben werden muss.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass Schüler:innen Informationen darüber erhalten, wo sie Diskriminierung seitens Lehrer:innen melden können. Sollte es keine Meldestelle geben, soll eine geschaffen werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Integration als Chancenmotor</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein funktionierendes Zusammenleben kann nur zustande kommen, wenn Integrationsmaßnahmen nicht von oben herab vorgeschrieben werden. In diesem Sinne setzen wir auch nicht auf Top-down-Maßnahmen, um Integration in den Schulen „vorzuschreiben“, sondern wollen die Schulen ermutigen eigene Wege zu gehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die Schulen in eigenen Integrationsplänen selbstständig Maßnahmen definieren, um das Ziel einer gelungenen Integration aller Schüler:innen in das Schulleben zu erreichen. Dabei sollen Expert:innen des Bildungsministeriums unterstützen und evaluieren. Es ist hierbei elementar, dass die Direktionen und SGA-Mitglieder über ausreichend Kompetenz beim Thema Integration verfügen, dies soll unter anderem durch Schulungen erreicht werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass Schulen bei der Kooperation mit Fremdsprachenunterricht unterstützt werden, um so das Fremdsprachenangebot zu erweitern. So kann das Verständnis für verschiedene Kulturen erweitert werden. Dabei soll der Ausbau von Sprachen forciert werden, die schon von Teilen der Bevölkerung als Muttersprache beherrscht werden, wie beispielsweise Arabisch oder BKS (Bosnisch-Kroatisch-Serbisch), um ein einfacheres Zusammenleben zu ermöglichen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass vermehrt Content and Language Integrated Learning (CLIL) an Österreichs Schulen angeboten wird. CLIL ist eine pädagogische Methode, bei welcher Fachwissen in verschiedenen Fächern in einer Fremdsprache vermittelt wird. So wird sprachliche Kompetenz gefördert und Schüler:innen haben die Möglichkeit, in der Theorie Gelerntes in der Praxis anzuwenden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern statt pauschalisierenden Deutschförderklassen individuelle Deutschförderung. In diesem Zusammenhang fordern wie ein Stufenmodell, damit die Deutschförderung an das individuelle Deutschniveau angepasst werden kann. In diesem Zusammenhang sprechen wir uns gegen eine Deutschpflicht am Pausenhof aus.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass Lehrkräfte gezielt zum Thema Integration in der Schule ausgebildet werden. Darüber hinaus braucht es eine Kampagne, die darauf abzielt, mehr kulturelle, sprachliche, soziale und geschlechtliche Diversität ins Lehrpersonal zu bringen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sollten Schüler:innen bereits menschenfeindliches Gedankengut haben und dies propagieren, braucht es härtere Konsequenzen. Wir JUNOS Schüler:innen sind überzeugt davon, Intoleranz niemals mit Toleranz begegnen zu dürfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern härtere Konsequenzen für Schüler:innen, die antisemitisches, homophobes oder anderes extremistisches Gedankengut an den Tag legen. Bei wiederholten Vergehen sind Workshops anzuordnen und die Kosten dieser von der:m Schüler:in bzw. den Erziehungsberechtigten zu tragen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass in der Schule über die Strafmündigkeit aufgeklärt wird, als auch Informationen über die Rechtslage ad Diskriminierung vermittelt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Religionsunterricht kann unheimlichen Schaden anrichten, wenn Lehrpersonen unkontrolliert demokratiefeindliches und ausgrenzendes Gedankengut propagieren. Aufgrund dessen sehen wir eine Abschaffung des Religionsunterrichtes bis zum 14. Lebensjahr als nötig, kurzfristig braucht es hier aber stärkere und vor allem funktionierende Kontrolle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern eine echte Überwachung des Religionsunterrichts von einer unabhängigen Stelle, statt von den Glaubensgemeinschaften selbst, damit Radikalisierung nicht im Klassenzimmer stattfinden kann</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um den immer größer werdenden Herausforderungen beim Thema der Integration gerecht zu werden, braucht es ein klares Aufzeigen von Grenzen sowie funktionierende Integration vor allem im Zusammenhang mit der Religion. Für uns ist klar, dass die Religionsfreiheit zu gelten hat. Für uns ist aber auch klar, dass die Religionsfreiheit niemals Diskriminierung, gewalttätiges Verhalten und ähnliche menschenfeindliche Aktionen rechtfertigt. Immer mehr sogenannte &quot;Online-Prediger&quot; erklären Jugendlichen Religion und stiften sie zu Homophobie und Frauenverachtung an. Hier braucht es starke Medienkunde. Weiters stehen wir JUNOS Schüler:innen zu unserer liberalen und demokratischen Gesellschaft. Um Demokratiefeindlichkeit zuvorzukommen und um in Härtefällen eingreifen zu können, braucht es ernstzunehmende Demokratiebildung sowie politische Bildung für alle in der Schule.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern ein Fach, in dem echte Demokratiebildung und politische Bildung unterrichtet wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Förderung für jede:n</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In diesem Jahrhundert kann es nicht sein, dass Schüler:innen mit Behinderung unzureichend individuell gefördert werden. Es braucht hier größtmögliche Freiheit durch Inklusion, statt Separation.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass mit künftigen Um- und Neubauten Schulen barrierefrei gemacht werden und Schulen, die gerade nicht barrierefrei sind, oder nicht über die technische Infrastruktur verfügen, vom Bildungsministerium angeregt und gefördert werden, dies zu ändern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass Österreich seiner Verpflichtung im Rahmen der UN-Menschenrechtskonvention nachkommt, und Sonderschulen für alle Schüler:innen öffnet, sodass es langfristig keine Sonderschulen mehr gibt bzw. jede Schule eine inklusive Schule, die jede:r besuchen kann, wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern die Einführung eines Inklusionsbonus im Rahmen der Bildungsschecks. Expert:innen sollen hierbei die Höhe der Boni auf Basis von verschiedenen Faktoren (z.B. Grad der Behinderung, etc.) festlegen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass allen Lehrkräften während des Lehramtsstudiums die Grundlagen der inklusiven Pädagogik vermittelt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass es genügend Weiterbildungen zu inklusivem Unterricht gibt, damit auch für schon länger unterrichtende Lehrkräfte Inklusion zur Normalität wird und sie auf alle ihre Schüler:innen angemessen eingehen können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, das Recht auf ein 11. und 12. Schuljahr für Jugendliche mit Behinderung. Es kann nicht sein, dass Schüler:innen mit Behinderung dafür immer noch eine Sondergenehmigung brauchen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass bereits in der Volksschule Workshops, bestenfalls von externen Personen, stattfinden, um den Schüler:innen den Umgang mit dem Thema Behinderung zu lehren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Mündigkeit</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schule ist kein Selbstzweck, sondern soll Schüler:innen auf ein selbstbestimmtes und mündiges Leben vorbereiten. Es braucht also eine Schule der Mündigkeit. Dieser Aufgabe wird Schule derzeit nicht gerecht, deshalb braucht es mutige Forderungen, damit Schule die Schüler:innen auf ein selbstbestimmtes Leben vorbereitet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Zentrale Mittlere Reife als Startschuss in ein mündiges Leben</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Statt Schüler:innen in der Schule nur die Zeit absitzen zu lassen, wollen wir sicherstellen, dass alle am Ende der Schulpflicht die nötigen Fähigkeiten haben, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Dieser Prozess soll keine Qual sein, sondern eine stetige Lernkurve beinhalten. Am Ende der Schulpflicht sollen Fähigkeiten zählen und nicht abgesessene Jahre. Das oberste Ziel ist stets, mehr Freiheit im Leben zu ermöglichen und nicht, diese einzuschränken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern die Einführung der Zentralen Mittleren Reife am Ende der Sekundarstufe I. Diese soll Grundkompetenzen wie Lesen, Schreiben und Rechnen abprüfen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die Sekundarstufe I um ein weiteres Schuljahr verlängert wird, zu Lasten der Sekundarstufe II, um sie an die Schulpflicht anzupassen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die Schulpflicht bis zum 18. Lebensjahr an das Erwerben der Zentralen Mittleren Reife gekoppelt wird. Dabei soll es pro Schuljahr zwei Antrittsversuche geben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Matura</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Matura wird oft als Schlüssel zum Leben in Freiheit gesehen. Dazu gehört aber, dass diese zentralisierter wird und aufgewertet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern eine wirklich zentrale Matura. Die Korrektur hat von einer Lehrkraft einer anderen Schule vorgenommen zu werden, und die Arbeiten müssen anonymisiert werden. Die Matura soll auch die erbrachten Leistungen der Oberstufe berücksichtigen. Allen Schüler:innen sollen hierbei auch alle zugelassenen Hilfsmittel zur Verfügung stehen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Politische Mündigkeit</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Demokratie muss man lernen. Und viel zu viele sind dabei heutzutage auf sich allein gestellt. Nur in einer Gesellschaft, in der man von klein auf Demokratie lernt, versteht, wie sie funktioniert und ihre Prinzipien verinnerlicht, ist diese wirklich sicher. Dazu gehört auch zu lernen, wie man Quellen bzw. Medien analysiert und kritisch hinterfragt. Um Demokratie und deren Institutionen zu verstehen, reicht es aber nicht nur darüber zu lernen, sondern man muss sie auch erleben. Dazu gehört genauso die eigene Vertretung, über die man in der Schule lernen sollte. Die Schüler:innenvertretung ist ein Recht, über das aufgeklärt werden muss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern eine echte politische Bildung, die sich viel vertiefender mit unserer Demokratie befasst, ab der 7. Schulstufe, damit auch wirklich jede:r von ihr profitieren kann.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern im Unterricht einen Fokus auf Institutionen-, Demokratie- und Medienkunde, um die Bürger:innen von morgen demokratiepolitisch zu bilden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass jede:r Schüler:in mindestens einmal während der Sekundarstufe I nach Wien und während der Sekundarstufe II nach Brüssel reisen soll, um unsere demokratischen Institutionen hautnah zu erleben. Für einkommensschwache Familien soll diese Reise finanziell unterstützt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern eine im Unterrichtsplan verankerte Aufklärung über die überschulische Vertretung LSV und BSV sowie die innerschulische Vertretung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass im Unterricht vermehrt Rechte unserer demokratischen und rechtsstaatlichen Gesellschaft gelehrt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass Podiumsdiskussionen mit verschiedenen demokratiepolitisch relevanten Teilnehmer:innen von Direktionen, Lehrkräften sowie der LSV gefördert werden, um ihnen die Wichtigkeit von Demokratie und einem aktiven politischen Diskurs nachvollziehbarer und begreiflicher zu machen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass im Geschichtsunterricht über aktuelle Beispiele zu historischen Gegebenheiten diskutiert wird. Dies soll ein tatsächliches Verständnis und politisches sowie geschichtliches Interesse fördern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Weiters fordern wir, dass besonders bei passenden Themen (besonders NS-Zeit, ...) Zeitzeug:innen eingeladen werden, welche die Inhalte dann persönlich und emotional vermitteln können. Sollten Zeitzeug:innen altersbedingt nicht mehr persönlich anwesend sein können, sollten ihre Stimmen und Erfahrungen durch Aufnahmen früherer Gespräche bewahrt und zugänglich gemacht werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Wirtschaftliche Mündigkeit</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Moment ist es leider so, dass die wirtschaftliche Bildung der Schüler:innen von Schule zu Schule sehr unterschiedlich ist. Bei der großen Mehrheit der Schüler:innen kommt Wirtschafts- und Finanzbildung weiterhin zu kurz. Wir sind der festen Überzeugung, dass am Ende der Schulzeit alle Schüler:innen ein grundlegendes Verständnis für wirtschaftliche Fragen haben müssen, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Damit Schule diesem Ziel gerecht werden kann, muss einerseits der Rahmen dafür geschaffen und andererseits die Methoden verändert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass das Fach “Geographie und wirtschaftliche Bildung” in der Unterstufe deutlich mehr wirtschaftliche Themen als bisher behandelt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass in der Sekundarstufe II unabhängig von “Geographie und wirtschaftliche Bildung” das Fach “Wirtschafts- und Finanzbildung” eingeführt wird, sofern spezifische Fächer dieser Art noch nicht vorhanden sind. Dabei soll auch der Rahmen geschaffen werden, tagesaktuelle wirtschaftliche Themen zu behandeln.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Um Gelerntes anzuwenden, fordern wir die Möglichkeit an einem längerfristigen klassen- oder schulinternen Börsenspiel teilzunehmen, um das Gelernte risikofrei in der Praxis umzusetzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Religiöse Mündigkeit</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind der festen Überzeugung, dass Religionen eine reine Privatsache sind. Umso mehr ist es für uns unerträglich zu sehen, wie die Schule als Projektionsfläche für Religionen aller Art genutzt wird. Für uns kann eine Schule nur dann eine echte Bürger:innenschule sein, wenn alle Religionen gleichberechtigt sind. Das Öffentlichkeitsrecht, die Anerkennung der Schule durch die Republik, geht auch mit personeller und finanzieller Unterstützung einher. Wir sind klar der Meinung, dass dieses Recht nur an jene vergeben werden soll, die ein religiös neutrales Schulumfeld sicherstellen können. Dabei ist dennoch zu beachten, dass für konfessionelle Privatschulen Sonderregelungen gelten sollten, da Schüler:innen sich dort bewusst dazu entscheiden in eine konfessionelle Schule zu gehen. Auch wenn wir gegen Privilegien einzelner Religionen sind, ist die Auseinandersetzung mit Religionen ein Schlüssel zu einem besseren Verständnis unserer Kultur und Geschichte und sollte daher weiterhin ihren Platz in der Schule haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern eine Koppelung des Öffentlichkeitsrechts an eine Abschaffung religiöser Symbole am Schulgelände. Davon sind konfessionelle Privatschulen ausgenommen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern einen verpflichtenden Ethikunterricht an allen Schulen mit Öffentlichkeitsrecht für alle Schüler:innen bis zum Erreichen der religiösen Mündigkeit (also mit 14 Jahren). In ihm sollen die Konzepte, die Auswirkungen und die Geschichte von allen Weltreligionen mit einem vergleichenden und nicht wertenden Ansatz behandelt werden. Danach soll Religion als freiwillige Alternative zu Ethik angeboten werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die Teilnahme an religiösen Festen in Schulen ausschließlich auf freiwilliger Basis (Opt-In) erfolgt. Die Vorbereitung von religiösen Festen soll in der Schulzeit nicht mehr gestattet sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>An konfessionellen Privatschulen kann schulautonom entschieden werden zusätzlich verpflichtenden Religionsunterricht anzubieten. Für uns ist klar, dass Schüler:innen die Freiheit haben sollten ihre Religion ausleben zu dürfen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Digitale Mündigkeit</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir können nicht unsere Augen vor neuen Technologien verschließen. Wir können nicht einfach weitermachen wie bisher und dasselbe wie vor 50 Jahren in den Schulen lehren. Die KI-Branche entwickelt sich schon längst immer weiter, doch gerade jetzt erlebt ihre Präsenz einen Aufschwung durch künstliche Intelligenzen wie ChatGPT. Auch vor der Schule machen solche technologischen Entwicklungen keinen Halt. Wir können nicht so tun, als ob sich nichts verändert. Um die digitale Wende in der Schule zu schaffen, muss man an verschiedenen Schrauben drehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass das Bildungsministerium Fort- und Weiterbildungen im Bereich KI und Digitalisierung für Lehrkräfte anbietet. Diese Fort- und Weiterbildungen sollen mit Anreizsystemen niederschwellig in den Alltag der Lehrkräfte integriert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern eine Ausweitung des Fachs “Digitale Grundbildung” auf 2 Wochenstunden. In diesem Fach soll auch Medienkompetenz unterrichtet werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern die Ausweitung des Informatikunterrichts auf 2 Wochenstunden pro Oberstufenjahr in der AHS. Dadurch sollen Schüler:innen die Möglichkeit bekommen, in Informatik zu maturieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern mehr Kooperationen mit Unternehmen aus der Branche in Form von Workshops, damit die Schüler:innen einen praxisnahen Einblick bekommen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass in der Schule verstärkt Medienkompetenzen unterrichtet werden. Dazu gehört die richtige Nutzung von künstlichen Intelligenzen wie auch das Erkennen von Cybermobbing und Deepfakes zur Verbreitung von Falschinformationen. Dafür braucht es auch ein Grundverständnis dafür, wie Informationen mit künstlicher Intelligenz generiert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Sexuelle Mündigkeit</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sexualität ist Teil unseres Lebens. Und auf genau dieses Leben sollte die Schule vorbereiten. Umso wichtiger ist hier eine gute Sexualkunde, um das Tabu in der Gesellschaft zu brechen. Dabei soll die Schule auf ein freies und selbstbestimmtes Leben vorbereiten, welches nicht von außen negativ beeinflusst wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass das Curriculum für Sexualkunde Diversität lebt. Dabei sollte sowohl über Geschlechtsidentitäten als auch Stereotype und Sexualitäten gesprochen werden. Die Aufklärung über Abtreibung, Schwangerschaftsverlust, sexuelle Gewalt, Sexismus, Fetische, Pädophilie und Pornographie sollte dabei ebenfalls Thema sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern ein sexualpädagogisches Konzept zur Umsetzung des vorgegebenen Curriculums, das von jeder Schule individuell bearbeitet werden kann. Dabei soll auf den Ausgleich von internen als auch externen Expert:innen geachtet werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass das Bildungsministerium mit einer Expert:innenkommission drei Curricula, also Primarstufe, Sekundarstufe I und II, ausarbeitet. Dabei ist es wichtig, dass der Lehrplan einsehbar ist, aber Erziehungsberechtigte nicht spezifisch über den inhaltlichen Ablauf des Unterrichts informiert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass bei Fehlverhalten von internen sowie externen Personen disziplinäre Maßnahmen angewandt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass an jeder Schule die Rolle der Vertrauenspersonen, die unterschiedliche Geschlechter haben, umgesetzt wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Mündige Drogenaufklärung</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um Schüler:innen auch in Sachen legaler und illegaler Drogen zu wirklich mündigen und selbstbestimmten Bürger:innen zu machen, braucht es echte Aufklärung. Wir wollen Schüler:innen das Wissen mitgeben, um verantwortungsbewusste Entscheidungen für sich selbst zu treffen. Um das zu erreichen, fordern wir mehrere Ansätze.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern pro Schule eine Ansprechperson, die eine spezifische Ausbildung im Bereich Drogenaufklärung hat.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern schulinterne Drogenaufklärungskonzepte. Dabei sollen sich Schulen vom Bildungsministerium inspirieren lassen. Das Konzept soll an die Schulstufe angepasst sein und ab der siebten Schulstufe starten. Auf Basis dieser Konzepte sollen Schulen Förderungen für Workshops mit externen Expert:innen bekommen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Demokratie und Transparenz</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schüler:innen sind mündige Bürger:innen, die ein Recht auf Wissen und Mitbestimmung haben. Demokratie und Transparenz dienen daher als Basis für eine Schule, die auf ein Leben in Freiheit vorbereitet. Eine Schule von morgen bietet Mitbestimmung und Transparenz auf allen Ebenen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Allgemeines Wahlrecht für die Landesschüler:innenvertretungswahlen</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit der Schüler:innenvertretung verfügt Österreich über ein grundsätzlich einzigartiges und großartiges System der Mitbestimmung. Doch in der Praxis bleibt dieses System oft intransparent, unfair und undemokratisch. Damit geht eine große Chance verloren: die Chance, jungen Menschen eine wirklich starke und legitimierte Stimme zu geben. Wenn Demokratie in der Schule spürbar werden soll, braucht es echte Beteiligung und damit echte Demokratie für alle Schüler:innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern eine Ausweitung des LSV-Wahlrechts auf alle Schüler:innen ab der 9. Schulstufe. Die LSV-Mandate sollten proportional verteilt werden, um eine möglichst breite Repräsentanz der Meinungen innerhalb unserer gesetzlichen Vertretung zu gewährleisten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern die Schaffung der Möglichkeit zur digitalen Stimmabgabe bei allen LSV-Wahlen. Die Stimmberechtigung soll via ID-Austria sichergestellt werden. Die digitale Stimmabgabe soll für 24 Stunden vor dem Ende der physischen Stimmabgabe möglich sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit der Fokus mehr auf Inhalten und nicht auf Freundschaften liegt, braucht es eine echte Listenwahl. Damit schaffen wir nichts Neues, sondern schreiben gelebte Praxis fest.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die Wahl als Listenwahl erfolgt. Jede:r aktive Schüler:innenvertreter:in kann eine Liste mit Kandidat:innen bei der Wahlkommission der Bildungsdirektion einreichen. Alle Kandidat:innen müssen ihre Kandidatur schriftlich bestätigen, aktives Mitglied einer Schüler:innenvertretung sein und dürfen nur für eine Liste kandidieren. Jede:r Schüler:in hat eine Stimme für eine Liste.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bis die Direktwahl der Landesschüler:innenvertretungen Realität wird, wird wohl noch einige Zeit vergehen. In der Zwischenzeit braucht es aber noch kleinere Verbesserungen am aktuellen Wahlrecht, um bisherige Gesetzeslücken auszubessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die Funktionsperiode für Schüler:innenverterter:innen im Maturajahrgang auf das gesamte Schuljahr ausgeweitet wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass passive Schüler:innenvertreter:innen bei Ausscheiden von aktiven Schüler:innenvertreter:innen aus dem Amt der Reihenfolge ihrer Wahlpunkte nach in die aktive Schüler:innenvertretung aufrücken.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Aufwertung des Ö-SiP</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesschüler:innenvertretung ist das mächtigste Vertretungsgremium, aber zugleich am weitesten vom einzelnen Schüler:in entfernt. Es ist also gerade bei ihr extrem wichtig, dass wir eine echte demokratische Legitimation sicherstellen. Schüler:innen können neben der Schule aber nicht bundesweit Wahlkampf machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern eine Wahl der Bundesschüler:innenvertretung durch die im Ö-SiP versammelten Mitglieder der LSVen. Ihr Mandat endet automatisch mit der Konstituierung eines neuen Ö-SiPs. Ebenso kann das Ö-SiP jederzeit Mitglieder der BSV ersetzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Um die Basis für die Arbeit der bundesweiten Schüler:innenvertretung zu schaffen, fordern wir, dass das Ö-SiP mindestens zweimal pro Schuljahr tagt. Die konstituierende Sitzung findet in der ersten Schulwoche des Jahres statt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Schulinterne Schüler:innenbeteiligung</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mitbestimmung muss in der Schule selbst beginnen. Um Demokratie und Mitgestaltung bereits früh und im kleinen Rahmen leben zu können, braucht es die entsprechende Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern daher eine flächendeckende Umsetzung von schulinternen Schüler:innenparlamenten. Dafür müssen lokale Schüler:innenvertretungen die nötige Unterstützung seitens der Landesschüler:innenvertretungen und der Direktion erhalten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Anfragerecht für jedes SiP</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Macht ohne Kontrolle führt zu Machtmissbrauch. In dieser Kontrolle spielen die Schüler:innenparlamente eine Schlüsselrolle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern ein umfassendes Anfragerecht an die LSV für jedes SiP. Das Ö-SiP soll ebenfalls über ein solches bei der BSV verfügen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Schulvergleiche ermöglichen</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Theoretisch gibt es eine ganz einfache Art Schulen zu vergleichen: Anhand der Ergebnisse, die sie liefern. Doch es kann nicht sein, dass nur Gerüchte über den Ruf einer Schule entscheiden. Hier müssen endlich belastbare Zahlen her, um den Schüler:innen und Erziehungsberechtigte bei der Schulwahl zu helfen. Zusätzlich ermöglicht ein transparenter Index den zuständigen Stellen, Schulen sowohl personell als auch finanziell gezielt zu unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern also eine jährliche Publizierung der erzielten Ergebnisse bei Reifeprüfungen jeder Schule Österreichs. Zusätzlich soll auch der Erfolg am Arbeitsmarkt getrackt und<br>
diese Daten anonymisiert öffentlich zugänglich gemacht werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Anonymisiertes Lehrer:innenfeedback</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>„Um Kritik zu vermeiden, sage nichts, tue nicht, sei niemand“, sagte bereits Aristoteles. Ein:e Lehrer:in ist aber nicht niemand. Eine Lehrperson nimmt eine der wichtigsten Rollen in unserer Gesellschaft ein und sollte sich durchgehend weiterentwickeln. Tut sie dies bewusst nicht, muss das Konsequenzen haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern also, dass jede:r Schüler:in am Ende eines Semesters die Möglichkeit hat, die Lehrpersonen anhand eines anonymen Feedbacks zu bewerten. Die daraus entstehenden Statistiken aller Lehrer:innen soll vom SGA begutachtet werden und sowohl klar erkennbare negative Tendenzen als auch bestehende negative Ergebnisse im Feedback einer Lehrperson behandelt und besprochen werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern klare Konsequenzen bei negativem Feedback. Bei erstmaligen schlechten Feedbackergebnissen soll die Lehrperson darauf hingewiesen und die Elternvertreter:innen verständigt werden. Bei bestehenden negativen Tendenzen soll die betroffene Lehrperson zu einer Fortbildung aufgefordert werden. Insofern es den Wunsch seitens der Elternvertreter:innen gibt, soll in Extremfällen die Lehrperson auch einer anderen Klasse zugewiesen werden können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Transparente Leistungsbeurteilung</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns ist klar: Wer bewertet wird, soll auch wissen, wie diese Bewertung zustande kommt. Derzeit finden sich Schüler:innen jedoch in der Situation wieder, dass sie am Ende des Schuljahres eine Note im Zeugnis sehen, aber oft nicht nachvollziehbar ist, wie diese zustande kommt. Zusätzlich wäre es unglaublich sinnvoll, wenn Schüler:innen laufend Feedback erhalten, um sich auch während dem Schuljahr verbessern zu können. Gerade digitale Lernsysteme und künstliche Intelligenz bieten hier viele Möglichkeiten, um Lehrer:innen bei dieser Arbeit zu entlasten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern die Beibehaltung von Ziffernnoten als transparente und vergleichbare Form der Leistungsbewertung. Diese sollen durch digitale Lernfortschrittsberichte, die individuelle Entwicklung und Kompetenzen sichtbar machen, ergänzt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern die Einführung von Leistungstrackern und Feedbacksystemen, die Eigenverantwortung und Motivation stärken.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Gläsernes Budget</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Direktion entscheidet an allen Schulen über das Budget und ist nicht verpflichtet, anderen Personen Einsicht zu gewähren. Alle Schüler:innen und Lehrer:innen sollten das Recht haben, zu sehen, wohin das Geld der Schule fließt. Diese Budgetoffenheit sollte aber nicht nur in Schulen, sondern auch in der überschulischen Vertretung bestehen, deshalb fordern wir zusätzlich eine Budgetoffenlegung der BSV.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass es allen Schüler:innen das ganze Jahr über möglich ist, das Schulbudget einzusehen und nachzuverfolgen, wo und wie viel investiert wurde. Das Budget soll online ersichtlich sein und bei expliziter Nachfrage mit Belegen nachweisbar sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die Bundesschüler:innenvertretung ihre Einnahmen und Ausgaben auf ihrer Website offenlegt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Ein neues Wahlprogramm für zukunftsfähige Berufsschulen </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Präambel </h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Berufsschulen sind kein Abstellgleis – sie sind das Fundament unserer Zukunft. Wer eine Lehre macht, übernimmt Verantwortung, arbeitet, schafft Wert und hält unsere Gesellschaft am Laufen. Genau deshalb verdienen Berufsschüler:innen die beste Ausbildung – nicht die zweitbeste.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch die Realität sieht anders aus: veraltete Strukturen, mangelnde Ausstattung, zu wenig Mitsprache und ein System, das oft mehr verwaltet als gestaltet. Während von Lehrlingen Leistung erwartet wird, bleibt die Schule selbst zu oft hinter ihren Möglichkeiten zurück.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns ist klar: Das akzeptieren wir nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir stehen für Berufsschulen, die Freiheit ermöglichen, statt Chancen zu begrenzen. Für Schulen, die Leistung fördern, Aufstieg ermöglichen und echte Perspektiven schaffen. Für ein Bildungssystem, das Lehrlinge ernst nimmt – als eigenständige, mündige Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Ziel ist eine Berufsschule, die mehr Möglichkeiten für alle schafft, die mehr erreichen wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Denn wer arbeitet, lernt und Verantwortung übernimmt, hat das Recht auf die bestmögliche Bildung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jetzt ist es Zeit, die Berufsschulen neu zu denken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Mündigkeit </h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Berufsschulen sollen Schüler:innen auf ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit vorbereiten. Dazu gehört neben einer fundierten fachlichen Ausbildung auch eine solide Allgemeinbildung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit der Lehre mit Matura gibt es bereits ein starkes Modell, das genau das ermöglichen soll. In der Praxis scheitert es jedoch oft an der Umsetzung: mangelnde Koordination zwischen Schule und Maturakursen, fehlende Vorbereitungsmöglichkeiten während der Schulzeit und unnötige organisatorische Hürden erschweren vielen den Zugang.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das wollen wir ändern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern die Einführung von freiwilligen Maturaklassen an allen Berufsschulen. In diesen Klassen soll der Unterricht gezielt mit der Maturavorbereitung verzahnt werden, um echte Aufstiegschancen zu schaffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichzeitig braucht es endlich einen zeitgemäßen Englischunterricht. In einer globalisierten Arbeitswelt ist Englisch keine Zusatzqualifikation mehr, sondern eine Grundvoraussetzung. Berufsschüler:innen dürfen hier nicht benachteiligt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern daher eine klare Aufwertung des Englischunterrichts an Berufsschulen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aktuell spielt die politische Bildung an Berufsschulen leider eine zweitrangige Rolle, und geht in den meisten Fällen ziemlich unter. Doch wer selbstbestimmte Entscheidungen bei Wahlen treffen möchte, muss politisch mündig sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern daher ein eigenes Fach “Politische Bildung” an allen Berufsschulen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Chancengerechtigkeit </h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Berufsschulen dürfen kein Plan B sein – sie müssen ein gleichwertiger Bildungsweg mit echten Zukunftschancen sein. Wer eine Lehre macht, hat Anspruch auf dieselbe Qualität in der Ausbildung wie Schüler:innen in anderen Schulformen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dazu gehört auch eine zeitgemäße Ausstattung. Es ist nicht akzeptabel, dass Berufsschüler:innen im Jahr 2026 teilweise noch immer ohne funktionierendes WLAN und mit veralteter Infrastruktur lernen müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern daher eine moderne digitale Ausstattung an allen österreichischen Berufsschulen, die zeitgemäßen Unterricht überhaupt erst ermöglicht.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichzeitig treffen an Berufsschulen Schüler:innen mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen aufeinander. Das darf nicht ignoriert werden – ein einheitlicher Unterricht wird diesen Unterschieden oft nicht gerecht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern daher differenzierte Unterrichtsmodelle, die sowohl gezielte Förderung für leistungsschwächere Schüler:innen als auch ausreichende Herausforderungen für leistungsstarke Schüler:innen sicherstellen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Dies soll insbesondere für den Deutschunterricht gelten. Gute Kenntnisse der deutschen Sprache sind Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Karriere, diese Chance müssen wir allen Schüler:innen bieten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Lehrer:innen Aus- und Fortbildung </h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Guter Unterricht steht und fällt mit den Lehrkräften. Gerade an Berufsschulen reicht fachliche Kompetenz allein jedoch nicht aus – entscheidend ist auch die Fähigkeit, Wissen verständlich zu vermitteln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hier gibt es derzeit klare Defizite. Viele Lehrkräfte verfügen zwar über eine solide fachliche Ausbildung, die pädagogische und didaktische Vorbereitung bleibt jedoch oft unzureichend. Das wirkt sich direkt auf die Unterrichtsqualität aus – und damit auf die Chancen der Schüler:innen. Es braucht also einen stärkeren Fokus auf Pädagogik und Didaktik in der Lehrer:innenausbildung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichzeitig braucht es regelmäßige fachliche Fortbildungen. Berufsschulen dürfen nicht hinter der Realität der Arbeitswelt zurückbleiben – Lehrkräfte müssen mit den Entwicklungen in ihren Branchen Schritt halten können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern einen deutlich stärkeren Fokus auf Pädagogik und Didaktik in der Ausbildung von Berufsschullehrer:innen, um qualitativ hochwertigen Unterricht sicherzustellen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern verbindliche und regelmäßige Fortbildungsangebote für Lehrer:innen an Berufsschulen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Demokratie </h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schülervertretung ist kein lästiger Formalakt – sie ist ein zentraler Bestandteil einer funktionierenden Schule. An vielen Berufsschulen wird sie jedoch genau so behandelt: als Pflichtübung, die man möglichst schnell abhakt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wahlen werden nicht ordnungsgemäß durchgeführt, das Wahlrecht für die Landesschüler:innenvertretung ist nicht nachvollziehbar, und im Schul- und Berufsalltag wird auf das Engagement von Schüler:innenvertreter:innen oft kaum Rücksicht genommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen echte Mitbestimmung statt bloßer Symbolpolitik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern daher die Freistellung von Berufsschüler:innen von beruflichen und schulischen Verpflichtungen für Tätigkeiten in der Schülervertretung.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Außerdem fordern wir die konsequente und ordnungsgemäße Durchführung von SV-Wahlen an allen Berufsschulen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns ist klar: Die Landesschüler:innenvertretung muss direkt von allen Schüler:innen gewählt werden. Bis dahin braucht es jedoch ein faires und nachvollziehbares Wahlrecht für die Berufsschulen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass künftig alle Schüler:innenvertreter:innen stimmberechtigt sein sollen. Das schließt Tagessprecher:innen und deren Stellvertreter:innen mit ein.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Unternehmensvertretung </h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Zusammenarbeit zwischen Berufsschule und Lehrbetrieb ist zentral für eine funktionierende Lehre – und genau hier versagt das System derzeit. Die Koordination ist mangelhaft, der Informationsfluss bricht regelmäßig ab, und am Ende werden Lehrlinge selbst zu Boten zwischen Schule und Betrieb gemacht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wer eine gute Ausbildung will, braucht ein System, das zusammenarbeitet – nicht eines, in dem Verantwortung hin- und hergeschoben wird. Um den Austausch nachhaltig zu verbessern, braucht es eine stärkere strukturelle Einbindung der Lehrbetriebe in die Berufsschulen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern daher die Einrichtung einer eigenen Lehrbetriebsvereinigung nach dem Vorbild des Elternvereins. Diese soll mit drei Mitgliedern im Schulgemeinschaftsausschuss (SGA) vertreten sein.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Des Weiteren fordern wir eine digitale Plattform, über die Schulen den aktuellen Wissensstand der Lehrlinge sowie relevante Informationen direkt an die Betriebe übermitteln können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Landesprogramm Burgenland</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schule entscheidet über unsere Zukunft – deshalb müssen wir sie jetzt gestalten. Als JUNOS Schüler:innen Burgenland stehen wir für Mut zur Veränderung, echte Mitbestimmung und faire Chancen für alle Schüler:innen. Wir wollen eine Landesschüler:innenvertretung, die nicht verwaltet, sondern gestaltet und heute die Weichen für morgen stellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Gerechte Chancen für alle</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Chancen dürfen nicht vom Geldbeutel, vom Geschlecht oder vom Wohnort abhängen. Strukturelle Benachteiligung existiert – auch im Jahr 2026. Die LSV Burgenland muss hier aktiv werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Gute Ideen brauchen keine dicken Geldbörsen</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Finanzielle Hürden dürfen kein Hindernis für Bildungserfolg sein. Wer Unterstützung braucht, soll sie bekommen – unkompliziert und niederschwellig. Deshalb setzt die LSV Burgenland auf konkrete Entlastung im Schulalltag.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher setzt die LSV Burgenland folgende Projekte um:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die LSV Burgenland initiiert ein landesweites Nachhilfe- und Buddy-Programm, das Schüler:innen durch Online-Plattformen oder direkten Kontakt miteinander vernetzt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die LSV Burgenland macht durch Kampagnen auf die übermäßige Bürokratie in den burgenländischen Schulen aufmerksam.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Menstruation ist keine Ausnahme</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wer menstruiert, soll in der Schule nicht in Not geraten. Die Versorgung mit Menstruationsartikeln darf keine Frage des Geldbeutels sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher setzt die LSV Burgenland folgendes Projekt um:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die LSV Burgenland bemüht sich um eine landesweite Kooperation mit Unternehmen oder öffentlichen Institutionen, um kostenlose Menstruationsartikel an allen Schulen zur Verfügung zu stellen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Mental Health</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Österreichs Schulen befinden sich seit Jahren in einer Mental-Health-Krise. Die LSV Burgenland kann sie nicht allein lösen – aber sie kann Druck machen, Bewusstsein schaffen und konkrete Verbesserungen anstoßen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Kein Schüler bleibt allein</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mentale Gesundheit ist kein Luxus, sondern ein Recht. Jede Schülerin und jeder Schüler verdient Unterstützung – ohne lange Wartezeiten und ohne Hürden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher setzt die LSV Burgenland folgende Projekte um:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die LSV Burgenland startet eine landesweite Mental-Health-Kampagne, die Schüler:innen informiert, sensibilisiert und unterstützt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die LSV Burgenland arbeitet mit Schulleitungen zusammen, um den niederschwelligen Zugang zu Schulpsycholog:innen an allen burgenländischen Schulen auszubauen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Vertrauen braucht Vorbereitung</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vertrauenslehrer:innen sind oft die erste Anlaufstelle – doch sie brauchen dafür die richtigen Werkzeuge. Die LSV Burgenland sorgt dafür, dass sie diese bekommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher setzt die LSV Burgenland folgendes Projekt um:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die LSV Burgenland setzt sich für die Förderung und Weiterbildung von Vertrauenslehrer:innen ein und treibt die Sensibilisierung zum Thema Mental Health voran.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>360-Grad-Feedback</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Täglich werden Schüler:innen bewertet – doch Bewertung darf keine Einbahnstraße sein. Rassismus und Diskriminierung sind leider auch in burgenländischen Schulen keine Ausnahme. Die LSV Burgenland setzt sich für ein faires Feedbacksystem ein, das Vertrauen schafft und Verbesserungen ermöglicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Echtes Feedback von allen für alle </em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher setzt die LSV Burgenland folgende Projekte um:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die LSV Burgenland setzt sich für die Einführung eines anonymen 360-Grad-Feedbacks an allen Schulen der Sekundarstufe II ein, dessen Ergebnisse den jeweiligen Direktionen zugänglich gemacht werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die LSV Burgenland treibt das Thema fairer Zugang zu Bildung, Beruf und sozialem Aufstieg aktiv voran und macht strukturelle Benachteiligung sichtbar.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Mündigkeit von morgen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle Schüler:innen im Burgenland sollen mündige Bürger:innen von morgen werden. Es braucht mehr Aufklärung und mehr sinnvolles Wissen – die LSV Burgenland gestaltet diesen Weg aktiv mit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Wissen, das wirklich zählt</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Steuern, Verträge, Wahlen – das Leben nach der Schule stellt viele Fragen. Die LSV Burgenland sorgt dafür, dass Schüler:innen darauf vorbereitet sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher setzt die LSV Burgenland folgende Projekte um:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die LSV Burgenland initiiert Aufklärungskurse zu den Themen Finanzen, Politik, Wirtschaft, Sexualität und Drogenprävention an burgenländischen Schulen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die LSV Burgenland organisiert Informationsveranstaltungen zu beruflichen Möglichkeiten und klärt über relevante gesellschaftliche Themen wie den Wehrdienst auf.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Sexuelle Aufklärung, die diesen Namen verdient</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Objektive und ausführliche Aufklärung darf nicht von der jeweiligen Lehrperson abhängen. Kein Schüler und keine Schülerin soll ohne das nötige Wissen zurückgelassen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher setzt die LSV Burgenland folgendes Projekt um:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die LSV Burgenland setzt eine Kampagne für bessere sexuelle Aufklärung um – objektiv, ausführlich und unabhängig von der jeweiligen Lehrperson – mit besonderem Fokus auf den Umgang mit sexuellen Übergriffen in der Schule.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Demokratie &amp; Transparenz</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine LSV, die niemand kennt und der niemand vertraut, kann niemanden vertreten. Die LSV Burgenland macht ihre Arbeit sichtbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Nichts gezeigt – nichts erreicht</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Transparenz ist die Grundlage jeder glaubwürdigen Vertretung. Schüler:innen haben das Recht zu wissen, wofür ihre LSV steht und was sie leistet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher setzt die LSV Burgenland folgende Projekte um:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die LSV Burgenland führt eine Projektampel auf ihrer Website ein, auf der alle Projekte mit aktuellem Status einsehbar sind.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die LSV Burgenland veröffentlicht Rechenschafts- und Tätigkeitsberichte aller Mitglieder einmal pro Semester, wobei der zweite Bericht zwei Wochen vor der LSV-Wahl erscheint.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die LSV Burgenland legt ihr Budget vollständig und öffentlich einsehbar offen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Näher zu den Schüler:innen</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Vertretung, die niemand kennt, kann niemanden vertreten. Die LSV Burgenland geht aktiv auf Schüler:innen zu – digital und persönlich – und sorgt dafür, dass Schüler:innenvertreter:innen gut vorbereitet in ihre Rolle starten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher setzt die LSV Burgenland folgende Projekte um:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die LSV Burgenland organisiert Podiumsdiskussionen zu politischen und bildungspolitischen Themen an Schulen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die LSV Burgenland startet eine Aufklärungskampagne über das österreichische Schüler:innenvertretungssystem an allen burgenländischen Schulen ab der Sekundarstufe II.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die LSV Burgenland erarbeitet ein Starterpaket für alle neu gewählten Schüler:innenvertreter:innen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die LSV Burgenland baut „LSV on Tour“ durch verstärkte Onlinepräsenz aus, um niederschwellige Partizipationsmöglichkeiten für möglichst viele Schüler:innen zu schaffen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Heute handeln – morgen atmen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Umweltschutz und Nachhaltigkeit wurden an burgenländischen Schulen viel zu lange vernachlässigt. Die LSV Burgenland macht dieses Thema sichtbar und treibt konkrete Maßnahmen voran – denn die Zukunft beginnt jetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Umweltbewusstsein – jetzt</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weniger Bürokratie, mehr Verantwortung. Die LSV Burgenland sorgt dafür, dass Nachhaltigkeit im burgenländischen Schulalltag ankommt – konkret und spürbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher setzt die LSV Burgenland folgende Projekte um:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die LSV Burgenland initiiert landesweite Workshops zu Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein und Mülltrennung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die LSV Burgenland startet eine landesweite Kampagne für verpflichtende Fahrradabstellplätze an allen Schulen sowie für die Einführung energiesparender Geräte ein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Trenntastisch</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Umweltschutz muss kein trockenes Thema sein. Die LSV Burgenland bringt frischen Wind in die Schulen – mit Projekten, die Schüler:innen wirklich begeistern und zum Mitmachen einladen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher setzt die LSV Burgenland folgende Projekte um:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die LSV Burgenland bewirbt schulische Nachhaltigkeitsprojekte wie Schulgarten, Bienenstöcke oder Upcycling-Initiativen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die LSV Burgenland organisiert einen burgenlandweiten „Tag des Mülls“ mit Challenges und Aktionen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Erinnern für die Zukunft</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Rechtsextreme Vorfälle nehmen zu, während viele junge Menschen wenig über die NS-Geschichte wissen. Die LSV Burgenland tritt aktiv für eine lebendige Erinnerungskultur ein – denn Vergessen ist keine Option.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Nie wieder ist jetzt</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zeitzeug:innen werden weniger. Umso mehr ist es Aufgabe der Schule – und der LSV –, Erinnerung lebendig zu halten. Die LSV Burgenland übernimmt dabei Verantwortung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher setzt die LSV Burgenland folgende Projekte um:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die LSV Burgenland setzt sich dafür ein, dass Erinnerungskultur stärker im Geschichts- und Politikunterricht verankert wird – multiperspektivisch, inklusiv und mit Raum für Diskussion.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die LSV Burgenland treibt die Verankerung burgenländischer Lokalgeschichte im Unterricht voran und unterstützt Fortbildungen für Lehrkräfte zum Thema Erinnerungskultur.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Gedenkstätten für alle</em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kein Schüler und keine Schülerin soll aus finanziellen Gründen auf den Besuch einer Gedenkstätte verzichten müssen. Die LSV Burgenland macht sich dafür stark – auf Landes- und Bundesebene.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher setzt die LSV Burgenland folgende Projekte um:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die LSV Burgenland fordert in einem offenen Brief an das Bildungsministerium die Schaffung eines zentralen digitalen Zeitzeugenarchivs für Schulen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die LSV Burgenland setzt sich, zusammen mit der Bildungsdirektion, dafür ein, dass alle Schüler:innen – unabhängig vom sozioökonomischen Hintergrund – eine KZ-Gedenkstätte besuchen können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Landesprogramm Kärnten</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Präambel</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>JUNOS Schüler:innen ist kein Selbstzweck. Unser Anspruch ist es nicht, die lautesten Events zu organisieren oder interne Netzwerke zu pflegen, sondern die Rahmenbedingungen für Schüler:innen in Österreich nachhaltig zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Zielsetzung ist die Grundlage unserer Arbeit. Sie macht klar: Das bestehende System reicht nicht aus – es braucht spürbare Veränderungen. Auch wenn viele Entscheidungen nicht direkt in der Kompetenz der Landesschüler:innenvertretung liegen, heißt das nicht, dass man untätig bleiben darf. Im Gegenteil: Die LSV muss Missstände aufzeigen, Forderungen anbringen und dort handeln, wo sie konkret etwas bewegen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die LSV darf sich nicht im eigenen Betrieb verlieren – sie muss als Interessenvertretung auftreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Ziel ist es, die LSV Kärnten zu einer Institution zu machen, die wahrgenommen wird, ernst genommen wird und tatsächlich Einfluss nimmt – im Sinne aller Schüler:innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Transparenz &amp; Demokratie</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Demokratie funktioniert nur dann gut, wenn möglichst viele Menschen eingebunden sind. Langfristig setzen wir uns daher für eine Direktwahl der LSV durch alle Schüler:innen ab der 9. Schulstufe ein. Voraussetzung dafür ist jedoch eine transparente Arbeitsweise. Nur wer Einblick in Entscheidungen und Prozesse hat, kann sich auch eine fundierte Meinung bilden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die LSV muss daher offen darlegen, woran sie arbeitet, welche Ziele sie verfolgt und wie sie mit Ressourcen umgeht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Projektampel der LSV auf deren Website. Auf dieser sollen alle geplanten, in Umsetzung befindlichen und abgeschlossenen Projekte der LSV inklusive aktuellem Bearbeitungsstatus ersichtlich sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Veröffentlichung von Rechenschafts- und Tätigkeitsberichten jedes LSV-Mitglieds einmal pro Semester. Der zweite Bericht soll spätestens zwei Wochen vor der LSV-Wahl veröffentlicht werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die vollständige Offenlegung sämtlicher Einnahmen und Ausgaben der LSV auf deren Website.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Öffentlichkeitsarbeit</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Interessenvertretung kann nur dann wirksam sein, wenn sie auch bekannt ist. Genau hier liegt derzeit ein großes Problem: Die LSV Kärnten ist für viele Schüler:innen kaum präsent. Wichtige Informationen sind schwer zugänglich, die Kommunikation nach außen ist schwach, und das Gesamtbild wirkt wenig professionell.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das wollen wir ändern. Die LSV muss sichtbar werden und verständlich kommunizieren, wofür sie steht und was sie konkret tut.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass die Website der LSV laufend aktualisiert wird und relevante Informationen regelmäßig sowie zeitnah veröffentlicht werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Aufklärungskampagne „LSV on Tour“ über das österreichische Schülervertretungssystem an allen Kärntner Schulen ab der 9. Schulstufe. Vertreter:innen aller Fraktionen sollen daran teilnehmen und das System gemeinsam vorstellen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Chancengerechtigkeit</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerechte Bildungschancen sind keine Selbstverständlichkeit. Noch immer spielen Faktoren wie Wohnort oder Geschlecht eine Rolle dabei, welche Möglichkeiten Schüler:innen haben. Gerade im ländlichen Raum zeigt sich, wie stark strukturelle Nachteile den Schulalltag beeinflussen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die LSV darf diese Ungleichheiten nicht ignorieren, sondern muss sie aktiv thematisieren und Verbesserungen einfordern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>einen offenen Brief an die Kärntner Linien, in dem die mangelhafte öffentliche Anbindung für Schüler:innen im ländlichen Raum kritisiert und konkrete Verbesserungen eingefordert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Mental Health</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die psychische Belastung von Schüler:innen ist seit Jahren hoch, ohne dass ausreichend darauf reagiert wird. Die bestehenden Maßnahmen greifen zu kurz, und viele Betroffene fühlen sich mit ihren Problemen allein gelassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die LSV kann diese Situation nicht im Alleingang lösen, aber sie kann das Thema konsequent auf die Agenda setzen und konkrete Schritte einfordern. Es braucht mehr Aufmerksamkeit, mehr Unterstützung und eine klare Priorisierung dieses Problems.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine landesweite Mental-Health-Kampagne zur Information, Sensibilisierung und Unterstützung von Schüler:innen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine verstärkte Zusammenarbeit mit Schulleitungen, um konkrete Verbesserungen im Schulalltag umzusetzen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Ausweitung und Weiterentwicklung der Mental Health Days an Kärntner Schulen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die LSV hat die Möglichkeit, über ihre formale Rolle hinauszugehen und tatsächlich etwas zu bewirken. Dafür braucht es den Willen, Verantwortung zu übernehmen und klare Positionen zu vertreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns für eine LSV ein, die aktiv gestaltet.<br>
Für eine LSV, die präsent ist und gehört wird.<br>
Für eine LSV, die ihre Aufgabe ernst nimmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Landesprogramm Niederösterreich</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Präambel</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>JUNOS Schüler:innen ist kein Selbstzweck. Uns geht es nicht um die größten Partys und die besten Freunde, sondern darum, für Österreichs Schüler:innen das beste Schulsystem zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Existenzberechtigung leitet sich aus dieser Vision ab. Und diese Vision erfordert Veränderung – große Veränderung. Vieles davon liegt nicht direkt in der Hand der Landesschüler:innenvertretung. Aber genau hier beginnt unsere Aufgabe: Veränderung anzustoßen, Druck zu machen und konkrete Verbesserungen umzusetzen, wo es möglich ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die LSV darf sich nicht mit sich selbst beschäftigen. Sie muss mitreden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit diesem Programm wollen wir die LSV Niederösterreich zu dem machen, was sie sein sollte: eine starke, sichtbare und ernstzunehmende Vertretung aller Schüler:innen – und ein Motor für echte Veränderung im Schulsystem.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Transparenz &amp; Demokratie</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jede demokratische Institution lebt von Mitbestimmung möglichst vieler Menschen. Unser Ziel ist daher klar: die Direktwahl der LSV durch alle Schüler:innen ab der 9. Schulstufe. Doch zuvor braucht es Transparenz. Und genau diese muss die LSV schaffen – unabhängig vom aktuellen Wahlsystem. Die LSV muss nachvollziehbar, offen und rechenschaftspflichtig sein, damit Wähler:innen wissen, worüber sie abstimmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Projektampel der LSV auf deren Website. Auf dieser sollen alle geplanten, in Planung befindlichen und umgesetzten Projekte der LSV aufgelistet werden, mit Informationen zum derzeitigen Bearbeitungsstatus.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Veröffentlichung von Rechenschafts- und Tätigkeitsberichten jedes LSV-Mitglieds einmal im Semester. Der zweite dieser Berichte soll zwei Wochen vor der LSV-Wahl veröffentlicht werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die umfassende Offenlegung aller Einnahmen und Ausgaben der LSV auf der Website der LSV.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass Besuche bei Bildungssprechern künftig bei allen im Landtag vertretenen Parteien stattfinden. Über diese Besuche sollen auch Berichte auf den Social-Media-Kanälen der LSV veröffentlicht werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass die LSV politische und regionalpolitische Podiumsdiskussionen an Schulen organisiert.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Öffentlichkeitsarbeit</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Vertretung, die niemand kennt, kann niemanden vertreten. Der öffentliche Auftritt der LSV Niederösterreich wird diesem Anspruch derzeit nicht gerecht. Informationen sind schwer zugänglich, die Sichtbarkeit ist gering, und viele Schüler:innen wissen nicht einmal, dass es die LSV gibt – geschweige denn, was sie macht. Die Domain der Website wirkt wie eine schlecht umgesetzte Scam-Seite und de facto niemand kennt die LSV als Vertretungsinstitution der Schüler:innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen hier endlich nachbessern, und einen würdigen öffentlichen Auftritt sicherstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine eigene und klar erkennbare Domain für die Website der LSV Niederösterreich.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Aufklärungskampagne der LSV über das österreichische Schülervertretungssystem an jeder niederösterreichischen Schule ab der 9. Schulstufe. LSV-Mitglieder aus allen vertretenen Fraktionen sollen an diesen Besuchen teilnehmen und das System vorstellen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Chancengerechtigkeit</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Chancen dürfen nicht vom Geschlecht oder vom Wohnort abhängen. Und trotzdem ist genau das vielerorts Realität. Strukturelle Benachteiligung existiert – auch im Jahr 2026. Sie betrifft insbesondere junge Frauen und Schüler:innen im ländlichen Raum. Wer es ernst meint mit Bildungsgerechtigkeit, darf das nicht ignorieren. Die LSV muss hier aktiv werden und konkrete Verbesserungen vorantreiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass sich die LSV um eine landesweite Kooperation mit Unternehmen oder öffentlichen Institutionen bemüht, um kostenlose Menstruationsartikel an allen Schulen zur Verfügung zu stellen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Bewerbung des Wiener Töchtertages an den niederösterreichischen Schulen durch die LSV, um jungen Frauen Berufsmöglichkeiten in MINT-Berufen näher zu bringen. Dies kann z.B. durch Rundschreiben an die Direktionen und eine Social-Media Kampagne erfolgen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>einen offenen Brief an den Verkehrsverbund Ost-Region (VOR), in welchem die schlechte öffentliche Anbindung von Schüler:innen aus dem ländlichen Raum kritisiert und eine Verbesserung der Situation gefordert wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Mental Health</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Österreichs Schulen befinden sich seit Jahren in einer Mental Health Krise. Und obwohl das Ausmaß der Krise bekannt ist, verbessert sich an der Situation kaum etwas. Die LSV kann die Krise nicht allein lösen. Aber sie kann Druck machen, Bewusstsein schaffen und konkrete Verbesserungen anstoßen. Die LSV muss dieses Thema sichtbar machen – und ernst nehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine landesweite Mental-Health-Kampagne, die Schüler:innen informiert, sensibilisiert und unterstützt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine aktive Zusammenarbeit mit Schulleitungen, um konkrete Verbesserungen im Schulalltag umzusetzen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Ausweitung und Weiterentwicklung der Mental Health Days an niederösterreichischen Schulen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die LSV hat das Potenzial, mehr zu sein als ein formales Gremium. Sie kann eine echte Stimme für Schüler:innen sein – laut, sichtbar und wirksam. Dafür braucht es Klarheit, Mut und den Anspruch, wirklich etwas zu verändern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen eine LSV, die nicht nur reagiert, sondern gestaltet.<br>
Eine LSV, die nicht im Hintergrund bleibt, sondern sichtbar wird.<br>
Eine LSV, die Verantwortung übernimmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Landesprogramm Oberösterreich</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Präambel</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesschüler:innenvertretung Oberösterreich sollte mehr sein als ein Gremium auf dem Papier. Sie muss der Ort sein, an dem die Interessen von Schüler:innen gebündelt vertreten und durchgesetzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Genau hier liegt das Problem: Zu oft bleibt die LSV hinter ihren Möglichkeiten. Statt als starke Stimme aufzutreten, verliert sie sich in Strukturen, die nach außen kaum Wirkung entfalten. Das reicht nicht – denn die Herausforderungen im Schulalltag sind real und verlangen klare Antworten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns ist klar: Das muss sich ändern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch wenn viele Entscheidungen nicht direkt in der Kompetenz der LSV liegen, darf das kein Grund für Untätigkeit sein. Im Gegenteil: Die LSV muss endlich Druck machen, Veränderungen einfordern und laut sein, wenn es um die Interessen der Schüler:innen geht. Sie muss Probleme klar benennen und dort handeln, wo sie konkret etwas bewegen kann: Mehr Transparenz, Informationen, Demokratie, Chancengerechtigkeit und mentale Unterstützung für Oberösterreichs Schüler:innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schüler:innen brauchen endlich eine starke Interessenvertretung, die sich für das einsetzt, was Schüler:innen in Oberösterreich wirklich betrifft. Dafür treten wir, JUNOS Schüler:innen, an. Für eine LSV, die nicht zögert und zuschaut, sondern handelt. Weil es schließlich um uns geht, die Schüler:innen Oberösterreichs!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Transparenz &amp; Demokratie</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine funktionierende Demokratie lebt davon, dass möglichst viele eingebunden sind. Unser langfristiges Ziel ist daher eine Direktwahl der LSV durch alle Schüler:innen ab der 9. Schulstufe. Voraussetzung dafür ist jedoch echte Transparenz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nur wer nachvollziehen kann, wie Entscheidungen entstehen und woran gearbeitet wird, kann sich eine fundierte Meinung bilden und sich aktiv einbringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Projektampel auf der Website der LSV, auf der alle geplanten, laufenden und abgeschlossenen Projekte inklusive aktuellem Umsetzungsstand ersichtlich sind</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Veröffentlichung von Rechenschafts- und Tätigkeitsberichten aller LSV-Mitglieder einmal pro Semester. Diese sollen auf der Website veröffentlicht sowie an Schulen ausgesendet und dort sichtbar gemacht werden. Der zweite Bericht muss spätestens zwei Wochen vor der LSV-Wahl veröffentlicht werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die vollständige und laufend aktualisierte Offenlegung sämtlicher Einnahmen und Ausgaben der LSV auf ihrer Website</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Kampagne zur gesetzlichen Verankerung des Schüler:innenparlaments (SiP) im oberösterreichischen Landtag, sodass behandelte Anträge verpflichtend im Bildungsausschuss diskutiert werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Öffentlichkeitsarbeit</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Interessenvertretung kann nur dann wirksam sein, wenn sie auch die erreicht, die sie vertritt. Genau hier liegt aktuell die Herausforderung: Durch die Kommunikation der LSV fühlen sich viele Schüler:innen außerhalb der Schülervertretung kaum angesprochen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das wollen wir ändern. Die LSV muss breiter kommunizieren und gezielt auch jene Schüler:innen einbinden, die bisher wenig Berührungspunkte mit ihr haben. Sie soll verständlich vermitteln, wofür sie steht, was sie konkret macht – und warum das für alle Schüler:innen relevant ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine landesweite Aufklärungskampagne „LSV on Tour“ über das Schülervertretungssystem an allen oberösterreichischen Schulen ab der 9. Schulstufe, getragen von Vertreter:innen aller Fraktionen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine gezielte Bewerbung des Instagram-Accounts der LSV bei Veranstaltungen, insbesondere auch unter Schüler:innen, die nicht aktiv in der Schülervertretung tätig sind</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Chancengerechtigkeit</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Faire Bildungschancen hängen noch immer zu stark von äußeren Umständen ab. Faktoren wie Wohnort oder Geschlecht beeinflussen weiterhin, welche Möglichkeiten Schüler:innen offenstehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade im ländlichen Raum zeigen sich strukturelle Nachteile besonders deutlich – etwa durch unzureichende Verkehrsanbindungen oder eingeschränkten Zugang zu Angeboten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die LSV darf diese Ungleichheiten nicht ignorieren, sondern muss sie klar benennen und Verbesserungen einfordern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>einen offenen Brief an den Oberösterreichischen Verkehrsverbund, in dem die unzureichende öffentliche Anbindung für Schüler:innen im ländlichen Raum aufgezeigt und konkrete Verbesserungen eingefordert werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine von der LSV initiierte Kooperation mit Unternehmen und/oder öffentlichen Institutionen, um an allen Schulen kostenlose Menstruationsartikel bereitzustellen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Mental Health</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die psychische Belastung von Schüler:innen ist seit Jahren hoch, ohne dass ausreichend darauf reagiert wird. Viele fühlen sich mit ihren Problemen allein gelassen, bestehende Maßnahmen greifen oft zu kurz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die LSV kann diese Herausforderungen nicht allein lösen – aber sie kann das Thema konsequent in den Fokus rücken und konkrete Verbesserungen vorantreiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es braucht mehr Aufmerksamkeit, mehr Unterstützung und eine klare Priorisierung von mentaler Gesundheit im Schulalltag.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine landesweite Mental-Health-Kampagne zur Information, Sensibilisierung und Unterstützung von Schüler:innen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine intensivere Zusammenarbeit mit Schulleitungen, um konkrete Verbesserungen im Schulalltag umzusetzen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Weiterentwicklung und Ausweitung der Mental Health Days an oberösterreichischen Schulen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die LSV hat die Chance, über ihre formale Rolle hinauszugehen und echte Veränderungen anzustoßen. Dafür braucht es den Willen, Verantwortung zu übernehmen und klar Position zu beziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir JUNOS Schüler:innen wollen genau das umsetzen: eine LSV, die sich mit einer starken Stimme für eine bessere Zukunft an Oberösterreichs Schulen einsetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Landesprogramm Salzburg</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Präambel</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns, JUNOS Schüler:innen, ist Folgendes völlig klar. Es braucht endlich Veränderung in unserem verstaubten Bildungssystem. Österreich ist Spitzenreiter im internationalen Vergleich in Bezug auf Bildungsausgaben pro Schulkind und dennoch im Mittelfeld in Bezug auf Schulleistungen in Vergleichsstudien (bspw.: PISA). Mentale Gesundheit wird seit Jahren als akute Schwachstelle in der Gesundheitsversorgung unserer Jugendlichen aufgezeigt, dennoch bleiben konkrete Veränderungen aus. Schüler:innen beklagen die fehlende Relevanz und den Bezug des Schulunterrichts zum Leben, doch echte Lehrplanreformen fehlen. Wir wissen, dass Österreich aus riesigem Potenzial schöpfen und all diese Probleme und Schwachstellen systematisch lösen könnte, doch wir wissen auch, dass Österreich wohl eines der bürokratischsten Länder ist. Reformen dauern meist Jahre – teilweise Jahrzehnte. Aus diesem Grund haben es die Schüler:innen Österreichs – insbesondere die Schüler:innen Salzburgs verdient, eine echte Vertretung zu bekommen, die sich für die Interessen der Schüler:innen einsetzt. Weg von Wunschdenken hin zu Umsetzung. Weg von Stillstand hin zu Veränderung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb soll dies kein Prosalied an die Utopie werden, sondern konkrete Forderungen für eine LSV von morgen beinhalten, die wir in der nächsten Periode umsetzen wollen. Denn der erste Schritt für Veränderung beginnt an der Basis. Die LSV ist die Interessensvertretung der Schüler:innen, durch sie können wir Forderungen an die Entscheidungsträger:innen dieses Landes tragen und Entwicklungen anstoßen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lasst uns deshalb gemeinsam eine LSV gestalten, die sich in der nächsten Periode durch strukturelle, merkbare Entwicklungen auszeichnet und am Ende des Jahres für kommende Reformen gerüstet ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Transparenz</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine echte, ehrliche Vertretung sollte sich nicht hinter ihren Finanzen und ihrer Arbeit verstecken müssen. Transparenz ist kein nettes Zusatzprogramm, sondern sollte bei jeder demokratisch legitimierten und aus öffentlicher Hand finanzierter Vertretung oberste Priorität haben. Schließlich haben es die Schüler:innen Salzburgs verdient, zu erfahren, welche Projekte umgesetzt und in Angriff genommen wurden. Ebenso ist es nur rechtens, den Finanziers, den Steuerzahler:innen, dieses Landes Rechenschaft abzulegen, für welche Projekte Gelder geflossen sind. Dazu ist Einsicht, ohne Einschränkungen und Intransparenz, ein wesentlicher Schritt. Ein funktionierendes Kontrollsystem setzt Einblick in die Arbeit voraus. Aus diesen Gründen erachten wir, JUNOS Schüler:innen, Transparenz als eines der zentralen Merkmale einer funktionierenden, ehrlichen und aktiven Vertretung und wollen dies in der kommenden Periode reformieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher wollen wir Folgendes umsetzen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die komplette, saubere und zugängliche Offenlegung der Finanzen der LSV Salzburg. Die damit einhergehende Streichung der 100€ Freibeträge, die aktuell unter „Sonstiges“ gelistet und intransparent verbucht werden und den Ausbau der Website der Landeschüler:innenvertretung zur Listung aller finanziellen Aufwendungen der letzten Perioden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die halbjährliche Veröffentlichung von Rechenschafts- und Tätigkeitsberichten durch alle Mitglieder der LSV und alle Referate. Der zweite dieser Berichte muss zwei Wochen vor der LSV-Wahl veröffentlicht werden. Der Ausbau der Website der Landesschüler:innenvertretung zur Listung aller Berichte.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Veröffentlichung der Wahlergebnisse der LSV-Wahl auf der Website der Landeschüler:innenvertretung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Öffentlichkeitsarbeit</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir, JUNOS Schüler:innen, erachten zwei Punkte als zentrale Schritte hin zu einer strukturellen Veränderung in unserem Bildungssystem. Einerseits die breitere demokratische Legitimierung der Vertretung aller Schüler:innen. Andererseits die Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit der Landeschüler:innenvertretung. Denn die LSV Salzburg sollte sich als Sprachrohr aller Schüler:innen Salzburgs verstehen. Um dies zu gewährleisten, ist allerdings die Kenntnis über eine solche gesetzlich verankerte Vertretung bei der Schüler:innenschaft zwingend erforderlich. Wir erachten deshalb den öffentlichen Auftritt der LSV als eine der zentralen Aufgaben der nächsten Perioden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Reformen können nur angestoßen werden, wenn genügend Kraft und Wille dahintersteht. Die LSV Salzburg wäre die erste und beste Anlaufstelle aller Schüler:innen, doch eine Anlaufstelle ohne Ansuchenden kann nur wenig bewegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher wollen wir Folgendes umsetzen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die monatliche Veröffentlichung eines Beitrags zu aktuellen Neuigkeiten, Tätigkeiten oder Projekten über Social Media und der Website der Landeschüler:innenvertretung. Fokussetzung auf inhaltlichen Beiträgen anstelle von Rückblicken über besuchte Veranstaltungen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Den Ausbau des LSV on Tour Projekts, sowie die verstärkte Kooperation mit der Bildungsdirektion zur besseren Kommunikation mit Schulen. Die Durchführung aller Besuche durch Mitglieder mindestens zwei unterschiedlicher Fraktionen, zur Wahrung einer neutralen Erzählung als auch einer geschlossenen und gemeinsamen Vertretung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Bewerbung des SiP-Livestreams auf den Social-Media-Kanälen der LSV, sowie die Anregung an Schulen zur Bereitstellung einer Möglichkeit das Schüler:innenparlament verfolgen zu können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>SiP – Schüler:innenparlament</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Schüler:innenparlament ist neben der LSV die zentrale Anlaufstelle und Sprachrohr für uns Schüler:innen und für unsere Ideen und Visionen in unserem Bildungssystem. Nicht zuletzt sind alle Termine immer gut besucht und Debatten werden zu den unterschiedlichsten Thematiken geführt. Dennoch lassen sich vor allem in der Umsetzung der beschlossenen Anträge und in der Aufbereitung der Schüler:innenparlamente klare Missstände aufzeigen, die wir, JUNOS Schüler:innen, in der kommenden Periode lösen wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein funktionierendes SiP ermöglicht nicht nur die aktive Mitgestaltung, sondern sichert auch den Diskurs zwischen uns Schüler:innen. Es ermöglicht eine direkte Einflussnahme auf die Arbeit der LSV und garantiert die Ausrichtung anhand der Interessen der Schüler:innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher wollen wir Folgendes umsetzen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Veröffentlichung einer SiP-Datenbank zur niederschwelligen und effizienten Einsicht in bereits beschlossene Anträge. Sowie der Kombination mit einer Projektampel, die den aktuellen Status der Umsetzung, aktuelle Probleme und Berichte, der beschlossenen Anträge des SiP aufzeigt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Präsentation aller, aus den Anträgen abgeleiteten, Projekte an die Bildungsdirektion und die Veröffentlichung von Feedback und Rückmeldungen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Verpflichtung der LSV zur weiteren Arbeit an bereits begonnenen SiP – Projekten, zur Sicherung der Umsetzung großer Ideen und Pläne.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Demokratie und Mitbestimmung</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landeschüler:innenvertretung eines jeden Bundeslandes ist wie die Schüler:innenvertretung einer jeden Schule in eine aktive und passive Gruppe gegliedert. Die aktive Gruppe trifft Entscheidungen, plant und setzt Projekte um und leitet die operativen Geschäfte der jeweiligen Vertretung. Die passive Gruppe dagegen, kann meist nur wenig bewegen und wird nur in Einzelfällen mit spezifischen Aufgaben betraut. Dass dieses System äußerst ineffizient ist, liegt auf der Hand. Dementsprechend wollen wir, JUNOS Schüler:innen, Bewegung in die LSV bringen und die passive LSV stärker in Entscheidungsprozesse einbinden. Uns geht es ganz klar nicht um eine Negierung von Wahlergebnissen, sondern um eine effizientere und bessere Aufteilung von Aufgaben, der Sammlung und Aufnahme des gesamten Meinungskorridors und die Einbindung von engagierten Jugendlichen in ihrer Vertretung. Uns ist bewusst, dass wir vor allem durch unsere Reformideen in den obigen Punkten zusätzliche Arbeitslast in die LSV einbringen. Genau deshalb wollen wir die Ressourcen besser nutzen und jedem und jeder eine Möglichkeit bieten aktiv mitzugestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher wollen wir Folgendes umsetzen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Einladung aller LSV-Mitglieder (aktiv u. passiv) zu Sitzungen und Gremien. Die Zuweisung eines Rede- und Anhörungsrecht an alle passiven Mitglieder.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Zuweisung von Aufgabengebiete und Referaten nicht nur an Mitglieder der aktiven LSV, sondern auch an Mitglieder der passiven LSV.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Eine klare und offene Kommunikation zwischen allen Mitgliedern der LSV. Darunter verstehen wir die transparente und pünktliche Ankündigungen von Veranstaltungen und Terminen an alle Mitglieder, sowie die faire Einladung aller Mitglieder zu Veranstaltungen, die die LSV betreffen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Herausgabe einer Leitlinie zur Anregung aller SV zur Umsetzung dieser Forderungspunkte.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir, JUNOS Schüler:innen, wollen ehrlich sein. Ehrlich mit unseren Werten, ehrlich mit unseren Zielen und ehrlich mit unserem Programm. Wir setzen uns dieses Landeswahlprogramm als Ziel und nicht als Vision. Wir wollen echte Veränderung in die LSV bringen, denn wir sind davon überzeugt, dass nur eine gut funktionierende Vertretung, große bildungspolitische Reformen in diesem Land anstoßen kann. Wir wollen an dem gemessen werden, was wir umsetzen und nicht, was wir uns vorstellen. Diesen Realismus, diese Ehrlichkeit braucht die LSV. Deshalb Veränderung statt Stillstand. Deshalb JUNOS Schüler:innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Landesprogramm Steiermark</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Einleitung</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesschüler:innenvertretung sollte die starke Stimme von über hunderttausend steirischen Schüler:innen sein. Sie sollte Missstände aufzeigen, Lösungen erarbeiten und echte Verbesserungen durchsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch genau das passiert derzeit zu selten. Die LSV bleibt oft unsichtbar, ihre Arbeit ist für viele nicht nachvollziehbar, und konkrete Ergebnisse fehlen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während andere Organisationen seit Jahrzehnten Teil dieses Systems sind, hat sich an diesen grundlegenden Problemen wenig geändert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir JUNOS Schüler:innen treten an, um das zu ändern. Wir wollen eine LSV, die nicht verwaltet, sondern gestaltet. Eine LSV, die sichtbar ist, die Verantwortung übernimmt und die Interessen von Schüler:innen konsequent vertritt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Eine wirklich demokratische LSV</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesschüler:innenvertretung ist das zentrale Vertretungsorgan von über hunderttausend Schüler:innen in der Steiermark. Sie soll Interessen bündeln, Entscheidungen beeinflussen und gegenüber Politik und Verwaltung auftreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der Realität fehlt dieser Anspruch jedoch oft. Die demokratische Legitimation ist schwach, Beteiligung bleibt begrenzt und viele Schüler:innen nehmen die LSV kaum als relevante Stimme wahr. Gleichzeitig fehlt es an klaren, verbindlichen Strukturen, die Transparenz und Mitbestimmung sichern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es geht darum, die LSV selbst neu zu denken – als echtes demokratisches Organ, das offen, nachvollziehbar und für alle Schüler:innen zugänglich ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Direktwahl der LSV </em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesschüler:innenvertretung ist die gesetzliche Stimme aller Schüler:innen – gewählt wird sie aber nur von einer kleinen Gruppe: den Schulsprecher:innen. Diese Form der indirekten Wahl ist nicht ausreichend legitimiert. Eine starke Vertretung braucht eine starke demokratische Grundlage. Wer für alle spricht, muss auch von allen gewählt werden. Daher sprechen wir uns auch klar für die Direktwahl der LSV durch alle Schüler:innen ab der 9. Schulstufe aus. Um das zu erreichen, wollen wir in der LSV unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Unsere Forderung: Ein konkretes Umsetzungskonzept!</strong> Die LSV soll ein vollständiges Konzept zur Einführung der Direktwahl erarbeiten und politischen Entscheidungsträgern vorlegen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Faire LSV-Wahlen </em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Demokratischer Wettbewerb ist essenziell – aber er braucht klare Regeln. Ohne gemeinsame Standards besteht die Gefahr, dass Wahlkämpfe unfair geführt werden und Vertrauen verloren geht. Gerade weil die LSV ein Vertretungsorgan für alle ist, muss auch der Weg dorthin fair und transparent sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Unsere Forderung: Fairnessabkommen zwischen allen Organisationen!</strong> Die LSV soll sich für ein verbindliches Abkommen einsetzen, das klare Spielregeln für einen respektvollen und fairen Wahlkampf festlegt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>(L)SV-Aufklärung: Vertretung sichtbar machen </em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Vertretung kann nur dann wirken, wenn sie auch wahrgenommen wird. Viele Schüler:innen wissen jedoch nicht, was die LSV konkret macht oder wie sie sich einbringen können. Dadurch bleibt viel Potenzial ungenutzt. Die LSV muss verständlich kommunizieren und ihre Arbeit aktiv sichtbar machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Unsere Forderung: Eine LSV-Videoplattform!</strong> Kurze, verständliche Videos sollen erklären, wie Mitbestimmung funktioniert und welche Aufgaben die LSV übernimmt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Unsere Forderung: Monatliche Transparenz!</strong> Jedes Mitglied der LSV veröffentlicht monatlich, woran gearbeitet wurde und welche Fortschritte erzielt wurden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Eine LSV der aktiven Partizipation </em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mitbestimmung darf nicht bei einer Wahl enden. Eine funktionierende Interessenvertretung lebt vom kontinuierlichen Austausch mit den Schüler:innen. Aktuell fehlt es aber an einfachen Möglichkeiten, Ideen einzubringen und Feedback zu geben. Das führt dazu, dass die LSV oft an den tatsächlichen Bedürfnissen vorbeiarbeitet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Unsere Forderung: Eine Digitale Beteiligungsplattform!</strong> Eine zentrale Plattform soll es Schüler:innen ermöglichen, ihre Anliegen direkt einzubringen und Rückmeldungen zur Arbeit der LSV zu geben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Unsere Forderung: Bildungsworkshops!</strong> Die LSV organisiert Workshops zu Themen, die im Schulalltag zu kurz kommen – basierend auf den Interessen der Schüler:innen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Landesweite Projektbörse: Voneinander lernen </em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele engagierte Schüler:innenvertretungen setzen erfolgreiche Projekte um – doch diese bleiben oft auf einzelne Schulen beschränkt. Dadurch wird viel Potenzial verschenkt. Eine stärkere Vernetzung kann dazu beitragen, dass gute Ideen schneller verbreitet und weiterentwickelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Unsere Forderung: Eine digitale Projektbörse!</strong> Erfolgreiche Projekte sollen gesammelt und für alle Schulen zugänglich gemacht werden, um voneinander zu lernen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Unser Transparenzpaket</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vertrauen in politische Vertretung entsteht nicht durch Ankündigungen, sondern durch Nachvollziehbarkeit. Gerade im Bereich der Schüler:innenvertretung ist diese Transparenz entscheidend. Denn nur wenn klar ist, wie Entscheidungen zustande kommen, wofür Ressourcen verwendet werden und welche Prioritäten gesetzt werden, kann echte Kontrolle durch die Schüler:innen stattfinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen daher ein echtes Transparenzpaket in der LSV umsetzen! Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die LSV vollständig nachvollziehbar zu machen – strukturell, finanziell und inhaltlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Die gläserne LSV: Absolute Transparenz </em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vertrauen entsteht durch Offenheit. Wer Entscheidungen trifft und Ressourcen verwaltet, muss diese Entscheidungen auch nachvollziehbar machen. Aktuell ist die Arbeit der LSV für viele Schüler:innen schwer einsehbar. Das schwächt ihre Glaubwürdigkeit und erschwert Kontrolle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir stehen für eine LSV, die konsequent transparent arbeitet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Unsere Forderung: Offene Kassen!</strong> Alle Ausgaben der LSV werden öffentlich gemacht und begründet.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Unsere Forderung: Öffentlicher Jahresplan!</strong> Geplante Projekte und Veranstaltungen werden im Voraus veröffentlicht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Unsere Forderung: Volle Nachvollziehbarkeit!</strong> Protokolle, Beschlüsse und Abstimmungen werden zeitnah und verständlich veröffentlicht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Unsere Forderung: Transparente Termine!</strong> Treffen mit externen Partnern werden mit Datum, Thema und Teilnehmern offengelegt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Echte Kontrolle durch ein Anfragerecht </em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine funktionierende Vertretung braucht nicht nur Transparenz, sondern auch aktive Kontrolle durch die Basis. Derzeit gibt es kein klar geregeltes System, über das Schüler:innenvertretungen auf Landesebene verbindlich Rechenschaft einfordern können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das wollen wir ändern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Unsere Forderung: Verbindliches Anfragerecht!</strong> Schüler:innenvertreter:innen sollen im Rahmen der bestehenden Antragsfristen bei SiPs offizielle Anfragen an die LSV stellen können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Unsere Forderung: Klare Antwortpflicht!</strong> Diese Anfragen müssen verpflichtend beim nächsten SiP beantwortet und öffentlich zugänglich gemacht werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Mündigkeit</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schule hat den Auftrag, junge Menschen auf ein selbstbestimmtes Leben vorzubereiten. Dazu gehört weit mehr als reines Faktenwissen. Es geht um die Fähigkeit, politische Zusammenhänge zu verstehen, kritisch zu denken und gesellschaftliche Prozesse aktiv einordnen zu können. Gleichzeitig muss Schule Räume schaffen, in denen Demokratie nicht nur theoretisch vermittelt, sondern praktisch erlebt wird. Viele dieser Kompetenzen entstehen erst durch Diskussion, Austausch und direkte Erfahrung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Politische Bildung als gelebte Praxis </em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schule soll junge Menschen befähigen, sich eine eigene Meinung zu bilden und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Dazu gehört auch die Fähigkeit, politische Inhalte zu verstehen und zu diskutieren. Aktuell kommt diese praktische Auseinandersetzung oft zu kurz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Unsere Forderung: Debattierklubs an Schulen!</strong> Die LSV organisiert Debatten, in denen Schüler:innen lernen, Argumente zu entwickeln, zu diskutieren und unterschiedliche Perspektiven zu verstehen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Schüler:innenvertretung und gelebte Demokratie </em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Demokratie funktioniert nur, wenn informierte Entscheidungen getroffen werden können. Viele Schüler:innen wissen jedoch zu wenig über die Strukturen und Aufgaben ihrer Vertretung. Eine stärkere Sichtbarkeit und aktive Auseinandersetzung mit der LSV sind daher entscheidend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Unsere Forderung: Podiumsdiskussionen vor Wahlen!</strong> Die LSV organisiert Diskussionsformate, damit sich Schüler:innen umfassend über Kandidat:innen für die LSV Wahl und deren Programme informieren können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Demokratie durch Exkursionen erlebbar machen </em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Politische Bildung darf nicht theoretisch bleiben. Der direkte Einblick in politische Institutionen schafft Verständnis und Interesse.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Unsere Forderung: LSV-Exkursionen in politische Institutionen!</strong> Die LSV organisiert Besuche im Parlament oder Landtag, um Demokratie erlebbar zu machen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Zukunftschancen ermöglichen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Schule ist nicht nur ein Lernort, sondern auch ein entscheidender Ausgangspunkt für die spätere Lebens- und Berufsentscheidung. Dennoch fühlen sich viele Schüler:innen unzureichend auf diese Phase vorbereitet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es fehlt an praktischen Einblicken in die Arbeitswelt, an transparenter Information über Bildungswege und an Strukturen, die Orientierung wirklich erleichtern. Entscheidungen werden dadurch oft auf Basis unvollständiger oder zufälliger Eindrücke getroffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Berufsbildung </em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schule bereitet oft unzureichend auf konkrete Berufsentscheidungen vor. Viele Schüler:innen haben wenig Einblick in verschiedene Berufsfelder und treffen wichtige Entscheidungen auf unsicherer Grundlage. Praxisnahe Erfahrungen können hier einen entscheidenden Unterschied machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Unsere Forderung: Shadowing-Programm!</strong> Die LSV soll Kooperationen mit Unternehmen organisieren, damit Schüler:innen freiwillig einen Tag lang verschiedene Berufe begleiten können, um realistische Einblicke in den Arbeitsalltag zu erhalten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Soziale Kompetenzen stärken </em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schule ist nicht nur ein Lernort, sondern auch ein sozialer Raum. Konflikte, Herausforderungen und zwischenmenschliche Dynamiken gehören zum Alltag. Strukturen zur Unterstützung fehlen jedoch oft oder sind unzureichend ausgebaut.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Unsere Forderung: Peer-Systeme an Schulen!</strong> Die LSV unterstützt den Aufbau von Mediation, Krisenteams und ähnlichen Initiativen zur Stärkung sozialer Kompetenzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Austausch zwischen Schüler:innen fördern </em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schüler:innen bringen unterschiedliche Hintergründe, Erfahrungen und Perspektiven mit. Dieser Austausch ist eine große Chance, wird aber im Schulalltag oft zu wenig genutzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Unsere Forderung: Schulübergreifende Austauschformate!</strong> Die LSV organisiert Projekte und Veranstaltungen, bei denen Schüler:innen aus verschiedenen Schulen und Hintergründen zusammenkommen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><em>Transparente Schulwahl durch vergleichbare Daten </em></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Wahl der Schule ist eine wichtige Entscheidung, die oft auf unvollständigen Informationen basiert. Statt verlässlicher Daten dominieren häufig Gerüchte und subjektive Eindrücke. Mehr Transparenz kann dazu beitragen, fundierte Entscheidungen zu treffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Unsere Forderung: Freiwilliger Vergleichstest!</strong> Die LSV organisiert gemeinsam mit der Bildungsdirektion anonyme, nicht benotete Tests zur besseren Vergleichbarkeit von Schulen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Unsere Forderung: Transparente Auswertung!</strong> Die Ergebnisse werden verständlich aufbereitet und veröffentlicht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Unsere Forderung: Grundlage für Verbesserungen!</strong> Die gewonnenen Erkenntnisse werden genutzt, um konkrete Maßnahmen und Forderungen abzuleiten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Landesprogramm Tirol</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Präambel</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesschüler:innenvertretung Tirol sollte die zentrale Stimme aller Schüler:innen sein – eine Stimme, die Missstände klar anspricht und Verbesserungen vorantreibt. Doch diesem Anspruch wird sie aktuell nicht immer gerecht. Zu oft bleibt sie unter ihren Möglichkeiten und schafft es nicht, ihre Rolle als starke Interessenvertretung voll auszuschöpfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns ist klar: Das reicht nicht aus. Schule betrifft uns alle – und genau deshalb braucht es eine Vertretung, die sich nicht mit dem Status quo zufriedengibt, sondern aktiv Veränderungen einfordert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die LSV ist mehr als ein organisatorisches Gremium. Sie ist eine Chance, Schule besser zu machen: transparenter, gerechter und stärker an den Bedürfnissen der Schüler:innen ausgerichtet. Auch wenn viele Entscheidungen nicht direkt in ihrer Hand liegen, kann und muss sie Druck machen, Probleme sichtbar machen und konkrete Lösungen einfordern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die LSV darf sich nicht im eigenen System verlieren – sie muss nach außen wirken und als echte Interessenvertretung auftreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Ziel ist eine LSV Tirol, die Verantwortung übernimmt, sichtbar ist und konsequent im Sinne aller Schüler:innen handelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Schüler:innenparlamente &amp; Öffentlichkeitsarbeit</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das SiP (Schüler:innenparlament) sollte der Ort sein, an dem Schüler:innen in Tirol ihre Anliegen einbringen und echte Mitbestimmung erleben. Doch aktuell zeigt sich ein anderes Bild: Statt eines offenen, demokratisch legitimierten Forums entsteht oft der Eindruck, dass vor allem bereits organisierte Strukturen dominieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders problematisch ist, wenn Informationen zu Veranstaltungen nicht über offizielle Kanäle der LSV verbreitet werden, sondern primär über einzelne Organisationen laufen. Das untergräbt Transparenz und schließt viele Schüler:innen de facto aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir JUNOS Schüler:innen sagen klar: So darf eine Interessenvertretung nicht funktionieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Offizielle Veranstaltungen der LSV Tirol müssen ausnahmslos über die offiziellen Informationskanäle der LSV kommuniziert werden, um maximale Transparenz sicherzustellen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Informationen dürfen nicht vorab exklusiv an einzelne Schüler:innenorganisationen weitergegeben werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Darüber hinaus zeigt sich ein grundlegendes Problem: Viele Schüler:innen wissen kaum, was die LSV ist oder welche Aufgaben sie erfüllt. Eine Interessenvertretung kann aber nur dann wirksam sein, wenn sie auch jene erreicht, die sie vertritt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die LSV Tirol muss daher breiter kommunizieren und gezielt auch Schüler:innen ansprechen, die bisher keinen Bezug zur Schülervertretung haben. Sie muss verständlich erklären, wofür sie steht, was sie konkret macht und warum das für alle relevant ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Aufklärungskampagne „LSV on Tour“ über das österreichische Schülervertretungssystem an allen Tiroler Schulen ab der 9. Schulstufe, durchgeführt von Vertreter:innen aller Fraktionen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Transparenz &amp; Demokratie</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Demokratie lebt von Beteiligung. Unser langfristiges Ziel ist daher eine Direktwahl der LSV durch alle Schüler:innen ab der 9. Schulstufe. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Arbeit der LSV nachvollziehbar und transparent ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nur wer Einblick in Prozesse, Entscheidungen und Prioritäten hat, kann sich eine fundierte Meinung bilden und sich aktiv einbringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Projektampel auf der Website der LSV, die alle geplanten, laufenden und abgeschlossenen Projekte samt aktuellem Umsetzungsstand übersichtlich darstellt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Veröffentlichung von Rechenschafts- und Tätigkeitsberichten aller LSV-Mitglieder einmal pro Semester, wobei der zweite Bericht spätestens zwei Wochen vor der LSV-Wahl veröffentlicht werden muss</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die vollständige Offenlegung sämtlicher Einnahmen und Ausgaben der LSV auf ihrer Website</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Chancengerechtigkeit</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Zugang zu grundlegenden Dingen im Schulalltag darf nicht vom Zufall abhängen. Dennoch fehlt es an vielen Tiroler Schulen noch immer an kostenlosen Menstruationsprodukten. Für viele Schülerinnen bedeutet das unnötigen Stress, finanzielle Belastung oder sogar das Fernbleiben vom Unterricht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Andere Bundesländer haben bereits gezeigt, dass es möglich ist, hier Lösungen umzusetzen. Tirol darf hier nicht hinterherhinken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bereitstellung von Menstruationsprodukten ist keine Nebensache, sondern eine Frage der Chancengerechtigkeit und eines respektvollen Schulumfelds.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine landesweite Kooperation der LSV Tirol mit Unternehmen und/oder öffentlichen Institutionen, um kostenlose Menstruationsprodukte an allen Schulen bereitzustellen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Mental Health</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die psychische Belastung von Schüler:innen ist seit Jahren hoch, ohne dass ausreichend darauf reagiert wird. Viele fühlen sich mit ihren Problemen allein gelassen, während bestehende Maßnahmen oft nicht ausreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die LSV kann diese Herausforderungen nicht allein lösen – aber sie kann sie sichtbar machen, priorisieren und konkrete Verbesserungen einfordern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es braucht mehr Aufmerksamkeit, mehr Unterstützung und ein klares Bekenntnis dazu, mentale Gesundheit im Schulalltag ernst zu nehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine landesweite Mental-Health-Kampagne zur Information, Sensibilisierung und Unterstützung von Schüler:innen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine verstärkte Zusammenarbeit mit Schulleitungen, um konkrete Verbesserungen im Schulalltag umzusetzen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Ausweitung und Weiterentwicklung der Mental Health Days an Tiroler Schulen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesschüler:innenvertretung hat das Potenzial, weit mehr zu sein als ein formales Gremium – sie kann echte Veränderungen anstoßen und den Schulalltag für tausende Schüler:innen spürbar verbessern. Doch dafür braucht es den Mut, Verantwortung zu übernehmen, Missstände klar zu benennen und konsequent für Verbesserungen einzutreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Genau dafür treten wir JUNOS Schüler:innen Tirol an: für eine LSV, die nicht verwaltet, sondern gestaltet – und die sich mit klarer Haltung für bessere Schulen in Tirol einsetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Landesprogramm Wien</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Intro</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Wien wird die Landesschüler:innenvertretung noch immer zu oft von Interessen der Organisationen und alten Mustern geprägt. Statt echter Veränderung bekommen wir ein System, das Stillstand verwaltet statt Zukunft gestaltet. Das ist nicht nur schade, sondern rückschrittlich. In der LSV-Wien gab es schonmal Fortschritt und dahin müssen wir wieder zurück.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Denn eigentlich ist die LSV eine große Chance. Sie ist eine Chance, Schule neu zu denken, Missstände aufzuzeigen und echte nachhaltige Verbesserungen für alle Schüler:innen Wiens zu erreichen. Sie ist eine Chance auf mehr Gerechtigkeit, mehr Mitbestimmung und mehr Transparenz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind überzeugt, dass Schule kein Ort sein darf, an dem man nur funktioniert oder Zeit absitzt. Sie muss ein Ort sein, der uns Perspektiven aufzeigt, der uns befähigt, statt zu begrenzen und der uns Schüler:innen ernst nimmt. Genau dafür braucht es eine starke Vertretung. Eine Vertretung, die zuhört, eine Vertretung, die Verantwortung übernimmt und eine Vertretung, die den Mut hat, Dinge zu verändern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesschüler:innenvertretung kann, soll und muss mehr leisten. Sie darf kein Selbstzweck sein, sondern muss Wirkung zeigen. Für uns ist klar, dass wirklicher Fortschritt nicht allein entstehen kann. Wir müssen gemeinsam an einem Strang ziehen und zusammen mehr bewegen, als es wir als Einzelne je könnten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Genau dafür treten wir JUNOS Schüler:innen Wien an! Wir wollen zurück in die Zukunft und zusammen mehr bewegen! Denn am Ende sollte es nur eine:n Gewinner:in geben: die Schüler:innen Wiens.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Demokratie</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein zentraler Punkt, wenn es um Demokratie in der Schule geht, ist das Wahlrecht selbst. Denn wie demokratisch kann ein System wirklich sein, wenn nur ein kleiner Teil der Schüler:innen überhaupt daran teilnehmen darf? Aktuell entscheiden in Wien lediglich Schulsprecher:innen über die Zusammensetzung der Landesschüler:innenvertretung. Das bedeutet, dass nur 0,064% der Schüler:innen eine Stimme auf Landesebene haben. Von echter, breiter Mitbestimmung kann dabei kaum gesprochen werden. Für uns ist klar: Eine wirklich demokratische Vertretung kann nur dann existieren, wenn sie direkt gewählt wird. Für uns ist aber genauso klar: Eine wirklich fundierte Entscheidung kann nur dann getroffen werden, wenn man aufgeklärt ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Wir fordern, dass die LSV eine breite Kampagne zur Bekanntmachung des Schüler:innenvertretungssystems startet. Diese soll auf 3 Ebenen ausgeführt werden. Erstens ein Aufklärungsvideo, welches am Anfang des Schuljahres an alle Wiener Schulen geschickt werden soll, um dann im Klassenzimmer gezeigt zu werden. Zweitens in Form von Podiumsdiskussionen, bei denen sich die LSV direkt in den Schulen selbst vorstellt. Drittens eine Instagram-Kampagne, um möglichst viele Jugendlichen zu erreichen.</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Wir fordern des Weiteren, dass die LSV sich dafür einsetzt, dass ein Plan zur Durchführung einer Direktwahl erstellt wird. Dieser soll vor allem die finanziellen &amp; logistischen Aspekte regeln, und auch der BSV &amp; dem Nationalrat vorgelegt werden. </em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auffällig ist auch, dass jedes Jahr aufs Neue vor dem ersten Schüler:innenparlament sogenannte „How2SiP“-Events von jeder Schüler:innenorganisation stattfinden, bei denen erklärt wird, wie ein Schüler:innenparlament abläuft und wie Mitbestimmung funktioniert. Auf diesen wird dann aber oft versucht die eigene Organisation in den Vordergrund zu stellen. Das ist nicht Sinn der Sache, denn Mitbestimmung sollte durch eine unabhängige Kraft erklärt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Daher fordern wir, dass die LSV-Wien vor dem ersten Schüler:innenparlament im Jahr ein „How2SiP“ veranstaltet. Auf diesem sollen Prozesse, Abläufe und Formen der Mitbestimmung beim Schüler:innenparlament einfach, verständlich und unabhängig erklärt werden. </em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nur so kann sichergestellt werden, dass echte Beteiligung nicht vom Zufall abhängt, sondern alle die gleichen Voraussetzungen haben, um sich einbringen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenso halten wir es für wichtig, dass die LSV die Schüler:innen Wiens und die Politik zueinander führt, aufzeigt wie wichtig politische Bildung ist und die Möglichkeit bietet sich am politischen Diskurs zu beteiligen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Daher fordern wir, dass die LSV-Wien in regelmäßigen Abständen Podiumsdiskussionen nach Art der „Fishbowl-Diskussion“ abhalten soll. In dieser Format-Reihe sollen tagesaktuelle Themen, die für Schüler:innen relevant sind aufgegriffen werden und diskutiert werden. </em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Transparenz, Ehrlichkeit &amp; Fairness</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine starke Interessensvertretung braucht nicht nur gute Ideen, sondern vor allem Vertrauen. Dieses entsteht nur dann, wenn Entscheidungen nachvollziehbar getroffen werden, Informationen offen zugänglich sind und ehrlich kommuniziert wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Wir fordern, dass die LSV die Projekte, welche im Wahlkampf versprochen wurden und jene, die nach Amtsantritt dazukommen, verpflichtend offenlegen muss, um allen Schüler:innen Einsicht in die Arbeit ihrer eigenen Vertretung zu ermöglichen. Diese Projekte sollen auf einer Projektampel auf der Website unter Transparenz einsehbar sein und verpflichtend laufen aktualisiert werden. </em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Genauso wichtig ist aber auch Fairness zwischen den einzelnen Schüler:innenorganisationen. Eine funktionierende LSV darf kein Ort sein, an dem einzelne Mitglieder bevorzugt werden, sondern muss allen die gleichen Rahmenbedingungen bieten. Das gilt aber nicht nur für den Wahlkampf, sondern auch für den Wahltag.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Transparenz, Ehrlichkeit und Fairness sind damit keine Zusatzpunkte, sondern die Grundlage für echte Zusammenarbeit, denn nur gemeinsam können wir mehr bewegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Wir fordern, dass die LSV-Wien sich für ein konstantes, oder jährlich wiederkehrendes Fairnessabkommen zwischen den Organisationen einsetzt, um ein faires Miteinander und einen fairen Wahlkampf zu gewährleisten.</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Wir fordern, dass die LSV in Zusammenarbeit mit der Bildungsdirektion für Wien einen Plan ausarbeiten und umsetzen soll, wie der Wahltag fairer und weniger chaotisch gestaltet werden kann.</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aufbauend auf diesen Grundsätzen braucht es konkrete Maßnahmen, die Transparenz und Verantwortung in der LSV nicht nur einfordern, sondern auch sicherstellen. Nur so kann gewährleistet werden, dass Vertrauen nicht verloren geht und die Arbeit der Mandatar:innen für alle Schüler:innen nachvollziehbar bleibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Wir fordern, dass jedes aktive Mitglied der LSV auf Anfrage von 5 oder mehr Schüler:innen zu jedem Zeitpunkt Auskunft über seine:ihre LSV-Arbeit in den letzten 30 Tagen zu geben hat. Dies passiert mit der Erstellung eines Berichts, der öffentlich zugänglich sein soll, bei dem die LSV-Arbeit der letzten 30 Tage dokumentiert wird. Ausgenommen sind Mitglieder, die sowieso bereits proaktiv regelmäßig Berichte veröffentlichen.</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Wir fordern, dass die Bildungsdirektion bei schweren Verstößen gegen die Geschäftsordnung der LSV (z.B.: mutwilliges Ignorieren der Transparenzrichtlinien), die Möglichkeit bekommt, gegenüber den verantwortlichen Mandatar:innen Verwarnungen bis hin zu Rücktrittsaufforderungen auszusprechen.</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um aber sicherzustellen, dass die Landesschüler:innenvertretung tatsächlich im Sinne der Schüler:innen arbeitet, braucht es einen regelmäßigen und strukturierten Austausch mit den Wiener Schüler:innen selbst. Entscheidungen und Positionen dürfen nicht im luftleeren Raum entstehen, sondern müssen sich an den tatsächlichen Bedürfnissen und Erfahrungen der Schüler:innen orientieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Daher fordern wir, dass die LSV-Wien regelmäßig Feedback von den Schüler:innen Wiens zur eigenen Arbeit einholt, um Entwicklungen zu reflektieren, Missstände frühzeitig zu erkennen und ihre Arbeit laufend zu verbessern. Die Auswertung des eingeholten Feedbacks soll im Anschluss nach Vorbild der Tätigkeitsberichte transparent auf der LSV-Website offengelegt werden.</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Mündigkeit</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schule darf nicht nur Wissen vermitteln, sondern muss uns Schüler:innen auch auf das echte Leben vorbereiten. Mündigkeit bedeutet, Verantwortung übernehmen zu können, selbstständig zu denken und eigene Entscheidungen zu treffen. Eine moderne Schule muss genau das fördern, denn nur so sind Schüler:innen wirklich bereit fürs Leben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Wir fordern, dass die LSV Workshops zu Rhetorik und kritischem Denken für die Schüler:innen Wiens anbietet. Damit sollen Mündigkeit und Reflektion von alten Systemen gefördert werden.</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Zusätzlich soll die LSV Schüler:innenvertretungen helfen, diese Workshops in ihrer Schule durchzuführen, um die Diskussionskultur und politische Partizipation unter Jugendlichen zu fördern.</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Schüler:innenvertretungen scheitern nicht an fehlenden Ideen, sondern daran, diese auch umzusetzen. Jahr für Jahr müssen Schüler:innenvertretungen vieles neu erarbeiten, anstatt auf bestehendem Wissen aufzubauen und voneinander zu profitieren. Um genau hier anzusetzen, braucht es mehr Austausch und konkrete Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Deshalb fordern wir eine zentrale Projektmappe der LSV, die auf bestehenden Erfahrungen aufbaut und typische SV-Projekte einfach und verständlich erklärt. So soll Schritt für Schritt aufgezeigt werden, wie Ideen erfolgreich umgesetzt werden können.</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Gleichzeitig soll die LSV diese Projektmappe laufend weiterentwickeln. Schüler:innenvertretungen sollen jederzeit die Möglichkeit haben, eigene Ideen und Erfahrungen einzubringen, damit alle voneinander lernen können.</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Feminismus &amp; Chancengerechtigkeit</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schule prägt nicht nur Wissen, sondern auch Werte. Sie muss ein Ort sein, an dem alle Schüler:innen gerechte Chancen bekommen, unabhängig von Geschlecht, Religion, Sexualität oder sozialem Hintergrund. Doch echte Chancengerechtigkeit ist noch lang nicht Realität. Umso wichtiger ist es, dass die Landesschüler:innenvertretung hier nicht wegschaut, sondern aktiv dazu beiträgt, Bewusstsein zu schaffen, Vorurteile abzubauen und Benachteiligungen entgegenzuwirken. Denn Chancengerechtigkeit bedeutet mehr als Gleichbehandlung. Sie bedeutet, dass alle die Möglichkeit haben, ihr Potenzial frei zu entfalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Wir fordern, dass die LSV-Wien und die Bildungsdirektion für Wien Schulen dabei unterstützen, Podiumsdiskussionen zu den Themen Feminismus und Gleichberechtigung zu organisieren.</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Des Weiteren sollen die LSV-Wien und die Bildungsdirektion Schulen auch dabei unterstützen, etwaige bereits bestehende Peer-Mediations-Programme im Bereich Gleichberechtigung zu stärken.</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um echte Chancengerechtigkeit zu erreichen, braucht es aber auch Sicherheit im Alltag. Gerade junge Schülerinnen sind immer wieder mit Situationen konfrontiert, in denen sie sich unsicher fühlen oder Grenzen überschritten werden. Selbstverteidigung ist daher ein zentrales Thema, denn es geht darum, Schülerinnen zu stärken, ihnen Selbstvertrauen zu geben und Werkzeuge bereitzustellen, um sich selbst schützen zu können. Genau hier kann und soll die LSV ansetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Wir fordern, dass die LSV-Wien Kooperationen diesbezüglich eingehen und eine Kampagne starten soll, um Schülerinnen einfache Selbstverteidigungstechniken beizubringen. </em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Zudem soll die LSV-Wien Schüler:innenvertretungen dabei unterstützen von diesen Kooperationen zu profitieren, sodass Selbstverteidigungskurse an Schulen stattfinden. </em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch im Schulalltag gibt es grundlegende Bedürfnisse, die oft übersehen werden. Gerade das Thema Menstruation ist eines welches zu oft noch als Tabu-Thema gesehen wird, dabei ist es aber Realität für die Hälfte unserer Gesellschaft. Daher gehört auch hier mehr gemacht, denn es darf kein Hindernis für den Schulbesuch oder die Teilhabe am Unterricht sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Wir fordern, dass die LSV-Wien für Schüler:innenvertretungen, die diese anfragen, unterstützen, Sponsorings zu organisieren, um gratis Menstruationsartikel an so vielen Schulen wie möglich zur Verfügung zu stellen</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bildung im Allgemeinen darf nicht vom Geldbeutel abhängen. Insbesondere bei Lernunterstützung wie Nachhilfe braucht es daher auch einfache und faire Lösungen, damit alle Schüler:innen gerechte Chancen bekommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Daher fordern wir, dass die LSV-Wien eine Nachhilfe-Börse aufbaut, bei der Schüler:innen, die Nachhilfe brauchen und Schüler:innen, die Nachhilfe geben schnell, einfach und ohne zusätzliche Kosten vernetzt werden. </em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Zudem soll hier darauf geachtet werden, dass Preise fair und leistbar sind, um allen Schüler:innen, die nötige Unterstützung zu bieten.</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Mental Health</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schule stellt viele Anforderungen, doch für viele Schüler:innen geht der Druck längst über ein gesundes Maß hinaus. Stress, Leistungsdruck und persönliche Belastungen sind für viele Teil des Alltags geworden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine moderne Schule darf das nicht ignorieren. Sie muss ein Ort sein, der nicht nur Leistung fordert, sondern auch Unterstützung bietet, hinschaut und ernst nimmt, wenn es Schüler:innen nicht gut geht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Denn echte Bildung kann nur dort stattfinden, wo auch das Wohlbefinden mitgedacht wird und wo gemeinsam daran gearbeitet wird, dass Schule nicht überfordert, sondern stärkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Daher fordern wir, dass die LSV-Wien eine ideelle Unterstützung der Mental-Health-Days eingeht, um ein Zeichen zu setzen, wie wichtig das Thema Mentale Gesundheit ist und wie sehr es solche Projekte an Wiens Schulen braucht. </em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Zudem soll die LSV- Wien unterstützend agieren, wenn Schüler:innenvertretungen um Hilfe bei der Organisation und Planung der Mental-Health-Days ansuchen.</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Zusätzlich soll sich die LSV-Wien dafür einsetzen, dass die Kürzungen beim Jugendcoaching wieder rückgängig gemacht werden und alle Schüler:innen wieder von diesem Angebot profitieren können. </em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Abschluss</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns JUNOS Schüler:innen Wien ist klar: Schule steht an einem Wendepunkt. Vieles läuft noch wie früher, doch genau das wird den Herausforderungen von heute nicht mehr gerecht. Wenn wir Schule wirklich verbessern wollen, müssen wir den Mut haben, neu zu denken und alte Strukturen zu hinterfragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei geht es nicht darum, alles neu zu erfinden, sondern darum, das Beste aus dem zu machen, was möglich ist und Schule endlich so zu gestalten, wie sie sein sollte: gerecht, modern und zukunftsfit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aber Veränderung passiert nicht von allein. Sie braucht Menschen, die Verantwortung übernehmen, die sich einbringen und die gemeinsam an einem Ziel arbeiten. Genau hier kommt deine Landesschüler:innenvertretung ins Spiel, sie sollte unsere Stärke sein, aber dafür müssen wir zurück in die Zukunft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir JUNOS Schüler:innen Wien treten an, um genau das zu erreichen: eine LSV-Wien, die sich wirklich für deine Interessen einsetzt, eine LSV-Wien, die mehr will, und eine LSV-Wien, die zusammenhält.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Denn eines ist klar: <strong>Zusammen bewegen wir mehr.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Landesprogramm Vorarlberg</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Präambel </h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesschüler:innenvertretung Vorarlberg hat den Auftrag, die Interessen aller Schüler:innen zu vertreten – nicht nur formal, sondern spürbar im Schulalltag. Sie sollte ein Ort sein, an dem Anliegen gebündelt, Probleme aufgezeigt und konkrete Verbesserungen angestoßen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch genau diesem Anspruch wird sie derzeit nicht immer gerecht. Zu oft bleibt ihr Potenzial ungenutzt, während nach außen hin wenig Wirkung entsteht. Statt klarer Positionen und sichtbarer Ergebnisse dominiert häufig ein Auftreten, das den tatsächlichen Herausforderungen im Schulalltag nicht gerecht wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns ist klar: So darf es nicht bleiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch wenn viele Entscheidungen außerhalb der direkten Zuständigkeit der LSV liegen, entbindet das nicht von ihrer Verantwortung. Im Gegenteil: Gerade dann braucht es eine Vertretung, die Missstände klar anspricht, Druck aufbaut und sich konsequent für Verbesserungen einsetzt. Die LSV muss dort aktiv werden, wo sie Einfluss nehmen kann – bei Transparenz, Information, Mitbestimmung, Chancengerechtigkeit und mentaler Gesundheit für Vorarlbergs Schüler:innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schüler:innen verdienen eine Interessenvertretung, die ihre Anliegen ernst nimmt und sich mit Nachdruck für ihre Lebensrealität einsetzt. Genau dafür treten wir JUNOS Schüler:innen an: für eine LSV, die handelt, statt abzuwarten – denn es geht um die Schüler:innen in Vorarlberg.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Transparenz &amp; Demokratie </h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Demokratie lebt davon, dass möglichst viele Menschen eingebunden sind und nachvollziehen können, wie Entscheidungen zustande kommen. Unser langfristiges Ziel ist daher eine Direktwahl der LSV durch alle Schüler:innen ab der 9. Schulstufe. Voraussetzung dafür ist jedoch eine offene und nachvollziehbare Arbeitsweise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nur wer Einblick in Prozesse, Prioritäten und Entscheidungen hat, kann sich eine fundierte Meinung bilden und sich aktiv beteiligen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine öffentlich einsehbare Projektübersicht auf der Website der LSV, die geplante, laufende und abgeschlossene Vorhaben inklusive aktuellem Fortschritt transparent darstellt</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die halbjährliche Veröffentlichung von Rechenschafts- und Tätigkeitsberichten aller LSV-Mitglieder. Diese sollen online zugänglich sein sowie an Schulen weitergeleitet und dort sichtbar gemacht werden. Der zweite Bericht muss spätestens zwei Wochen vor der LSV-Wahl veröffentlicht werden</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine vollständige und regelmäßig aktualisierte Offenlegung aller Einnahmen und Ausgaben der LSV auf ihrer Website</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine Kampagne zur gesetzlichen Verankerung des Schüler:innenparlaments (SiP) im Vorarlberger Landtag, sodass behandelte Anträge verpflichtend im zuständigen Bildungsausschuss diskutiert werden müssen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Öffentlichkeitsarbeit </h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Interessenvertretung kann nur dann wirksam sein, wenn sie auch tatsächlich bei den Schüler:innen ankommt. Genau hier zeigt sich aktuell eine Schwäche: Die Kommunikation der LSV erreicht vor allem jene, die bereits in der Schülervertretung aktiv sind, während viele andere kaum angesprochen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das wollen wir ändern. Die LSV muss ihre Kommunikation breiter aufstellen und gezielt auch jene Schüler:innen erreichen, die bisher wenig Berührungspunkte mit ihr haben. Sie soll klar und verständlich vermitteln, wofür sie steht, was sie tut und warum ihre Arbeit für alle Schüler:innen relevant ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine landesweite Aufklärungskampagne „LSV on Tour“ über das Schülervertretungssystem an allen Vorarlberger Schulen ab der 9. Schulstufe, getragen von Vertreter:innen aller Fraktionen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Chancengerechtigkeit </h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerechte Chancen im Bildungssystem sind noch immer keine Selbstverständlichkeit. Äußere Faktoren beeinflussen weiterhin, welche Möglichkeiten Schüler:innen offenstehen – das darf nicht akzeptiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein konkretes Beispiel dafür ist der fehlende Zugang zu kostenlosen Menstruationsprodukten an vielen Schulen. Für betroffene Schülerinnen bedeutet das unnötige Hürden im Alltag, die vermeidbar wären.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die LSV muss solche Ungleichheiten klar benennen und sich für konkrete Lösungen einsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine von der LSV initiierte Kooperation mit Unternehmen und/oder öffentlichen Institutionen, um an allen Schulen kostenlose Menstruationsartikel bereitzustellen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Mental Health </h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die psychische Belastung von Schüler:innen ist hoch und wird dennoch oft unterschätzt. Viele Betroffene fühlen sich allein gelassen, während bestehende Unterstützungsangebote nicht ausreichend greifen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die LSV kann diese Probleme nicht alleine lösen, aber sie kann sie sichtbar machen und Verbesserungen einfordern. Mentale Gesundheit muss im Schulalltag endlich den Stellenwert bekommen, den sie verdient.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine landesweite Mental-Health-Kampagne zur Information, Sensibilisierung und Unterstützung von Schüler:innen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine engere Zusammenarbeit mit Schulleitungen, um konkrete Verbesserungen im Schulalltag umzusetzen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine Weiterentwicklung und Ausweitung der Mental Health Days an Vorarlberger Schulen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die LSV hat das Potenzial, echte Veränderungen anzustoßen – wenn sie bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und klar Position zu beziehen. Genau dafür treten wir JUNOS Schüler:innen an: für eine LSV Vorarlberg, die nicht nur verwaltet, sondern gestaltet und sich konsequent für bessere Bedingungen an unseren Schulen einsetzt.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 May 2026 19:41:31 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Starke Schulen durch Mitbestimmung und Transparenz</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/xiimvschuelerinnen/Starke_Schulen_durch_Mitbestimmung_und_Transparenz-44611</link>
                        <author>AG Demokratisches Schulbudget</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/xiimvschuelerinnen/Starke_Schulen_durch_Mitbestimmung_und_Transparenz-44611</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Präambel</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein freies Bildungssystem lebt nicht nur von guten Lehrplänen und engagierten Lehrkräften, sondern vor allem von mündigen Schüler:innen, die aktiv an der Gestaltung ihrer Schule teilhaben. Schule ist mehr als ein Ort des Lernens. Sie ist ein Ort des Zusammenkommens, des Diskurses - ein Raum gelebter Demokratie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns, JUNOS Schüler:innen, ist klar: Demokratie, Transparenz und Freiheit müssen nicht nur Inhalte des Unterrichts sein, sondern im Schulalltag gelebt werden. Denn nur wer Mitbestimmung erlebt, kann Verantwortung übernehmen. Nur wer Zugang zu Informationen hat, kann fundierte Entscheidungen treffen. Und nur wer ernst genommen wird, entwickelt die Mündigkeit, die eine liberale Gesellschaft voraussetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Demokratiedefizite im Schulalltag</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Obwohl Mitbestimmung formal in vielen Bereichen vorgesehen ist, bleibt sie in der Praxis oft oberflächlich. Schüler:innenvertretungen verfügen kaum über eigene finanzielle Mittel, Entscheidungsprozesse sind intransparent und zentrale Gremien wie der Schulgemeinschaftsausschuss (SGA) bleiben für viele Schüler:innen in ihrer Arbeit kaum nachvollziehbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Handlungsfähige Schülervertretungen durch ein eigenes Budget</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen Schüler:innenvertretungen in ihrem Handlungsspielraum stärken. Dazu braucht es einerseits mehr Mitsprache in der Schulgemeinschaft, aber auch einen gewissen finanziellen Spielraum, um eigene Projekte zu verwirklichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern daher, dass jede Schülervertretung einen fest definierten Anteil des Schuletats zur Verfügung gestellt bekommen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mittelverwendung soll projektbezogen erfolgen: Nach Annahme eines Projekts durch die Schulleitung werden die finanziellen Mittel nach Vorlage der entsprechenden Rechnungen bereitgestellt. Dieses Modell schafft finanzielle Handlungsfähigkeit der Schüler:innenvertretungen und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für Schüler:innenprojekte, setzt aber gleichzeitig auf Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Ressourcen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Verankerung eines internen Schüler:innenparlaments</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichzeitig werden wesentliche Entscheidungen über Projekte, Investitionen oder externe Kooperationen getroffen, ohne dass Schüler:innen ausreichend eingebunden oder informiert werden. Entscheidungen, welche von oben über die Köpfe der Schüler:innen hinweg getroffen werden, schaffen jedoch nicht das nötige Vertrauen für eine gute Schulgemeinschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern daher die Verankerung eines internen Schüler:innenparlaments an jeder Schule, dessen Organisation der Schülervertretung obliegt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dieses Parlament dient als zentraler Ort für Diskussionen zu schulischen Themen und der demokratischen Willensbildung innerhalb der Schüler:innenschaft. Gleichzeitig soll Schüler:innen hier auch die Möglichkeit gegeben werden, mittels Einbringung von Anträgen ihren Schulalltag aktiv mitzugestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern daher, dass angenommene Anträge verpflichtend im SGA behandelt werden müssen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>So wird Mitbestimmung strukturell verankert, demokratische Praxis im Schulalltag gestärkt und Schüler:innen eine echte politische Stimme gegeben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Transparenz als Grundlage von Vertrauen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Transparenz ist eine zentrale Voraussetzung für funktionierende Mitbestimmung. Nur wenn Entscheidungen nachvollziehbar sind und Informationen offen zugänglich gemacht werden, können Schüler:innen ihre Rolle als Teil der Schulgemeinschaft ernsthaft wahrnehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Derzeit fehlt es jedoch häufig an klarer und niederschwelliger Information über Beschlüsse des SGA, Schulentwicklungsprozesse und größere finanzielle Entscheidungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Verbindliche Transparenz bei schulischen Entscheidungen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sehen Transparenz bei solchen Entscheidungen jedoch als unabdingbar an, um das Vertrauen in schulische Institutionen zu stärken und aktive Partizipation von Schüler:innen zu fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern die verpflichtende Veröffentlichung von Protokollen des Schulgemeinschaftsausschusses (SGA), Schulentwicklungsplänen wie auch die Offenlegung von außergewöhnlichen Ausgaben, insbesondere für Projekte und einmalige Investitionen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Somit soll die Nachvollziehbarkeit sichergestellt, Vertrauen gestärkt und die Grundlage für informierte Mitbestimmung geschaffen werden. Die Veröffentlichung hat dabei immer in einer für Schüler:innen leicht zugänglichen und verständlichen Form zu erfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Mehr Schulautonomie bei der Mittelverwendung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>All diese Maßnahmen haben natürlich das Ziel, die gesamte Schulgemeinschaft in ihrer Handlungsfähigkeit zu stärken. Doch aktuell sind Schulen und Schulleitungen bei der Vergabe von Aufträgen für z.B. die Schulreinigung sehr stark von zentralen Vergabepartnern des Bildungsministeriums abhängig. Wir JUNOS Schüler:innen sehen jedoch die finanzielle Autonomie von Schulen als essenziell an, um Schulen größere Freiheiten zu ermöglichen und diese besser zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern daher, dass Schulen bei der Vergabe von Aufträgen an externe Dienstleister und Projektpartner volle Autonomie erhalten und das eine Abkehr von starren, zentralisierten Beschaffungsstrukturen erfolgt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ziel ist mehr Schulautonomie und ein effizienterer Mitteleinsatz unter stärkerer Berücksichtigung der Bedürfnisse der jeweiligen Schulgemeinschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Unser Zielbild: Die demokratische Schule von morgen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Ziel ist eine Schule, in der Entscheidungen transparent getroffen werden und Schüler:innen aktiv mitgestalten. Verantwortung soll dabei gemeinsam von allen Schulpartnern getragen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns, JUNOS Schüler:innen, ist klar: Ein modernes Bildungssystem kann nur dann bestehen, wenn es junge Menschen ernst nimmt. Mitbestimmung und Transparenz sind keine Zusatzangebote – sie sind Grundvoraussetzungen für ein chancengerechtes, freies und zukunftsfähiges Bildungssystem.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir stehen für Schulen, die nicht verwaltet, sondern gemeinsam gestaltet werden. Schulen, in denen Freiheit nicht nur gelehrt, sondern gelebt wird.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 May 2026 10:15:36 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Gerechte Chancen durch gerechte Noten </title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/xiimvschuelerinnen/Gerechte_Chancen_durch_gerechte_Noten-17055</link>
                        <author>AG Faire Notenvergabe</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/xiimvschuelerinnen/Gerechte_Chancen_durch_gerechte_Noten-17055</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schulen sind die zentralen Orte unserer Jugend, an denen wir uns entwickeln. Wir entwickeln neue Fähigkeiten, trainieren unsere Hirne und bereiten uns vor auf unsere Zukunft. Die von uns investierte Arbeit soll sich am Ende des Tages auch lohnen und messbar sein. Genau deshalb sprechen wir JUNOS Schüler:innen uns klar für die Beibehaltung von Ziffernnoten aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichzeitig wäre es aber fahrlässig die realen Probleme der aktuellen Benotung zu ignorieren. Zu oft hängt die Benotung noch vom persönlichen Verhältnis zwischen Lehrkraft und Schüler:in ab, zu oft beeinflussen Vorurteile die Bewertung und zu oft sind die Zahlen, die am Ende des Jahres im Zeugnisbogen stehen für viele Schüler:innen unverständlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Transparente Kriterien </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine aktive Feedback-Kultur lebt von gegenseitigem Vertrauen zwischen Lehrer:innen und Schüler:innen. Genau hier scheitert es jedoch in vielen Fällen derzeit, da Noten oftmals nach sehr unklaren Kriterien vergeben werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hier wollen wir JUNOS Schüler:innen ansetzen. Noten sollen künftig mithilfe von transparenten und klar kommunizierten Bewertungsrastern ermittelt werden. Wir sprechen uns daher dafür aus, dass die Fachgruppen der Lehrerkollegien an den Schulen autonom eigene Bewertungsraster entwickeln, in welchen verschiedene Kriterien und Leistungserhebungen aufgelistet und gewertet werden. Diese Raster sollen für Schüler:innen jederzeit zum Beispiel online einsehbar sein, damit immer klar ist, wie sich die eigenen Leistungen entwickeln. Außerdem sollen in diesem Raster auch die Anzahl an Leistungsüberprüfung festgelegt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Anonymisierte Leistungserhebung </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viel zu oft fließt die persönliche Beziehung zwischen Lehrer:innen und ihren Schüler:innen mit ein in die Bewertung. Das zu verbieten ist jedoch keine Lösung, da es schlichtweg unmöglich ist jegliche Emotion aus Lehrer:innen herauszunehmen. Doch es können die Rahmenbedingungen für eine gerechtere Benotung geschaffen werden. Wir wollen daher, dass künftig schriftliche Leistungserhebungen ausschließlich digital und mit Nummern anonymisiert stattfinden. Als Beispiel hierfür dienen zum Beispiel Matrikelnummern an Universitäten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Praxis statt heißer Luft </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichzeitig ist aber auch klar, dass nicht jede Leistung anonymisiert bewertet werden kann. Während dies bei schriftlichen Leistungserhebungen relativ einfach umsetzbar ist, ist eine Anonymisierung mündlicher Leistungen schier unmöglich. Des Weiteren sehen wir JUNOS Schüler:innen aktuell das Problem, dass extravertierte Personen bei mündlichen Leistungen trotz gleicher Leistung und gleichem Wissensstand besser abschneiden, nur aufgrund der Art und Weise, wie solche Leistungen vermittelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sprechen uns daher klar dafür aus, Praxisarbeiten anstelle von klassischer mündlicher Mitarbeit im Unterricht oder Hausübungen mehr Raum zu geben, damit das tatsächliche Verständnis und die Kreativität von Schüler:innen gefordert werden. So können auch diejenigen zum Zug kommen, welche aufgrund verschiedener Umstände vielleicht Probleme damit haben ihre Leistungen im Rampenlicht der Klasse zu präsentieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Feedback ausbauen </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wer willig ist sich zu verbessern, braucht mehr als reine Ziffernnoten. Deshalb fordern wir JUNOS Schüler:innen zusätzlich zum Zeugnisbogen einen ausführlichen Feedbackbogen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders wichtig ist hierbei zu erwähnen, dass durch zusätzliches Feedback die Belastung für Lehrer:innen nicht steigen darf. Daher muss einerseits die bürokratische Last für Lehrkräfte massiv abgebaut werden, und andererseits sollten neue digitale Tools effektiv genutzt werden, um Standardarbeiten zu erledigen. An dieser Stelle verweisen wir auf den Antrag „Schule neu denken - Mit liberaler Bildungspolitik zu einem selbstbestimmten Lernen“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Zukunftsfitte Lehrer:innenausbildung </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aus dem Expertinnengespräch mit Mag. Julia Steurer, einer AHS-Lehrerin aus dem Burgenland, ist hervorgegangen, dass anonymisierte und objektive Beurteilungsmethoden derzeit kaum in der Lehrer:innenausbildung behandelt werden. Doch genau hier muss man ansetzen: Junge Lehrkräfte müssen schon am Anfang ihrer Karriere darauf sensibilisiert werden, wie man mit unumgänglichen persönlichen Befindlichkeiten in der Beurteilung umgeht. Ansonsten würden schon früh Muster erlernt werden, die man später nur mehr unter massiven Anstrengungen ausbessern könnte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Schulvergleiche ermöglichen </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die so geschaffene transparente und gerechte Datengrundlage wollen wir auch den Wettbewerb zwischen den Schulen ankurbeln, und diese dazu motivieren, ihre Schulgestaltung ständig weiter zu verbessern. Daher fordern wir JUNOS Schüler:innen, dass die Ergebnisse der Zentralmatura sowie einer möglichen Mittleren Reife veröffentlicht werden. Somit sollen Schüler:innen und deren Erziehungsberechtigte bei der Schulwahl unterstützt werden, um die bestmögliche Ausbildung zu ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns JUNOS Schüler:innen ist klar: Wir wollen eine Schule, in der jede:r dazu befähigt wird, Bestleistungen zu erbringen. Wer sich entwickelt, soll das auch selbst bemerken und dafür belohnt werden. Doch Grundlage dafür ist eine gerechte Benotung, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Elternhaus oder Sprachorgan. Es wird Zeit, das umzusetzen – Zeit, für echte Gerechtigkeit!</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 May 2026 10:07:24 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A6:  Wo woar mei Leistung? - Matura endlich aufwerten!</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/xiimvschuelerinnen/_Wo_woar_mei_Leistung_-_Matura_endlich_aufwerten-58070</link>
                        <author>Lorenz Horvath</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/xiimvschuelerinnen/_Wo_woar_mei_Leistung_-_Matura_endlich_aufwerten-58070</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während der COVID19-Pandemie gab es vermehrt Diskussionen über die Matura und ihre heutige Bedeutung im Schulsystem. Durch die vielen von der Bundesregierung erlassenen Erleichterungen wurde die Qualität der Matura und damit einhergehend auch der Wert ebendieser enorm verwässert und gesenkt. Dies ist eine fatale Entwicklung, wenn man sich vor Auge führt, dass der Zweck der Matura die Feststellung der Reife für den Beginn eines Hochschulstudiums sein soll und sie diesem, wie man an der steigenden Zahl an Aufnahmetests, selbst an heimischen Universitäten, unschwer erkennen kann, einfach nicht mehr richtig nachkommt. Als Maturant:in merkt man oft selbst, dass das Niveau der Matura als Abschluss der Schulkarriere kaum eine Herausforderung darstellt und fragt sich so zu recht: &quot;Wo woar mei Leistung?&quot;.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dies muss sich ändern. Es muss sich ändern, da eine Matura, die für keine Bewerbung an einer guten Uni reicht, die kein Arbeitgeber wertschätzt und die keine lernerische Herausforderung darstellt schlichtweg keine Daseinsberechtigung hat. Da könnten wir sie einfach abschaffen - und es würde sich rein gar nichts ändern. Aber das ist nicht unsere Vision. Das ist nicht unser Anspruch. Erst recht nicht an ein Bildungssystem, welches Leistung fordern und fördern soll, wie wir Liberale es uns immer wieder auf die Fahne schreiben. Nein, uns JUNOS Schüler:innen schwebt etwas komplett anderes vor:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Matura muss schwerer werden. Sie muss wieder zu einer echten Herausforderung werden. Nur so können wir österreichischen Schüler:innen einen leichteren Bewerbungsprozess bei Universitäten und eine bessere Wettbewerbsfähigkeit am Arbeitsmarkt - sowohl im In-, als auch im Ausland - ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die Matura wieder eine Reifeprüfung wird, deren Niveau international wettbewerbsfähig ist.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aber eine Steigerung des Niveaus ist nur möglich, wenn wir tatsächlich gerechte Chancen für alle Schüler:innen in Österreich schaffen. Es ist absolut unverständlich, warum manche Schüler:innen ihre Mathematura auf einem primitiven Taschenrechner mit Zettel und Papier bestreiten müssen, während andere moderne Computerprogramme wie Mathcad oder GeoGebra verwenden dürfen, welche Ableitungen, grafische Darstellungen oder Gleichungssysteme innerhalb von Millisekunden lösen können. In Zukunft sollen alle Schüler:innen Zugang zu allen zugelassenen Hilfsmitteln bekommen und sich selbst entscheiden können, welche sie verwenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass allen Schüler:innen alle zugelassenen Hilfsmittel zur Verfügung gestellt werden und diese sich selbst entscheiden können, welche sie verwenden möchten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiteres muss die Bewertung der Maturen reformiert werden. Während die meisten Lehrkräfte kompetent und ehrlich benoten, gibt es immer wieder Fälle, in denen die eigenen Schüler:innen besser oder schlechter benotet werden als gerechtfertigt wäre. Das muss sich ändern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern daher, dass alle Maturen von schulfremden Lehrkräften korrigiert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein höheres Maturaniveau allein wird die jetzigen Probleme der internationalen Rekognition jedoch nicht lösen. Hier braucht es einen konzentrierte, diplomatische Anstrengungen von seiten der Bundesregierung, um bilaterale Abkommen mit anderen Staaten abzuschließen. Gerade die BMHS-Matura wird vielerorts nicht anerkannt, so auch in der Schweiz, welche mit der ETH und der HSG, aber auch einer Vielzahl anderer hochqualitativen Universitäten, bestimmte BMHS-Absolventen entweder pauschal ausschließt, oder ein Studium nur durch irrational strenge Auflagen ermöglicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die Bundesregierung durch bilaterale Abkommen die internationale Anerkennung der Matura (insbesondere der BMHS-Matura) ausweitet.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 May 2026 07:59:12 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5: Plan von Wirtschaft statt Planwirtschaft</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/xiimvschuelerinnen/Plan_von_Wirtschaft_statt_Planwirtschaft-36376</link>
                        <author>Lorenz Horvath</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/xiimvschuelerinnen/Plan_von_Wirtschaft_statt_Planwirtschaft-36376</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir JUNOS Schüler:innen glauben an die Kraft der Freiheit, und Freiheit beginnt im Kopf. Eine offene Gesellschaft lebt davon, dass ihre Bürger:innen wirtschaftliche Zusammenhänge nicht nur nachplappern, sondern verstehen. Wer versteht, wie Preise entstehen, warum Wohlstand wächst und welche Anreize Menschen tatsächlich bewegen, fällt nicht auf einfache Antworten herein. Wer es nicht versteht, wird zur leichten Beute für jede Bewegung, die heute Inflation, morgen Mietpreise und übermorgen ganze Wirtschaftsordnungen mit Parolen erklären will. Gerade in einer Zeit wachsender wirtschaftlicher Unsicherheit, falscher Heilsversprechen und ideologisch aufgeladener Debatten brauchen wir eine ökonomische Bildung, die verständlich, faktenbasiert und ideologiefrei ist. Unser Ziel ist klar: Wirtschaft verstehen, nicht verzerren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit unserem Antrag „Wirtschafts- und Finanzbildung in der Schule&quot; haben wir bereits eine umfassende Position zur ökonomischen Bildung beschlossen. Wir fordern darin ein eigenständiges Fach „Wirtschafts- und Finanzbildung&quot; in der Sekundarstufe II, eine deutliche Stärkung der wirtschaftlichen Komponenten in der Unterstufe sowie eine breite inhaltliche Palette von Vertragsrecht über Anlagemöglichkeiten bis hin zu makroökonomischen Grundlagen. Besonders wichtig ist uns dabei der Anspruch, bei makroökonomischen Inhalten „einen neutralen Ansatz zu privilegieren&quot; und „heutige und vergangene Wirtschaftssysteme&quot; ausgewogen zu behandeln. Genau dieser Anspruch droht jedoch in der Praxis zu scheitern, solange die Bedingungen, unter denen er umgesetzt werden müsste, nicht ebenfalls geklärt sind. Mit dem vorliegenden Antrag wollen wir die dort formulierte Neutralität operationalisieren und an den drei strukturellen Hebeln ansetzen, die über die Qualität wirtschaftlicher Bildung tatsächlich entscheiden: dem Lehrplan, den Schulbüchern und den Lehrkräften.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Lehrpläne, die Verständnis vor Begriffsakrobatik stellen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wer heute in einen durchschnittlichen Wirtschaftsunterricht hineinhört, erlebt zu oft folgendes Bild: Schüler:innen lernen Begriffe wie „BIP&quot;, „Magisches Viereck&quot; oder „Globalisierung&quot; auswendig, ohne je verstanden zu haben, was sich dahinter verbirgt oder warum es ihren Alltag prägt. Wirtschaft erscheint als technisches Spezialfach für eine kleine Gruppe von Eingeweihten und nicht als das, was sie tatsächlich ist: das Studium menschlichen Handelns unter Knappheit, mit dem jeder Mensch täglich konfrontiert ist, ob beim Einkaufen, beim Berufseinstieg oder bei der Frage, warum die eigene Miete steigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine gute Wirtschaftsbildung muss dort ansetzen, wo die Schüler:innen stehen. Sie muss erklären, warum ein Diamant mehr kostet als eine Flasche Wasser, und warum sich dieses Verhältnis schlagartig umkehrt, sobald man in der Wüste am Verdursten ist. Sie muss zeigen, wie aus Millionen einzelner Entscheidungen Preise entstehen, die niemand zentral festlegt und die dennoch erstaunlich verlässlich Knappheiten signalisieren. Solche Einsichten sind keine wirtschaftswissenschaftlichen Spitzfindigkeiten, sondern intellektuelles Grundwerkzeug.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hinzu kommt der inhaltliche Anspruch, den unser bestehender Antrag „Wirtschafts- und Finanzbildung in der Schule&quot; mit dem Stichwort „neutraler Ansatz&quot; formuliert. Damit dieser Anspruch nicht im Lehrplan untergeht, muss er konkretisiert werden. Eine ehrliche Auseinandersetzung mit Wirtschaftsmodellen umfasst auch die kritische Behandlung der historischen und gegenwärtigen Realität von Kommunismus, Sozialismus und Planwirtschaft. Diese Systeme dürfen weder beschönigt noch ausgespart werden, und sie verdienen die gleiche analytische Strenge, die man in Schulbüchern zu Recht von der Behandlung der Marktwirtschaft erwartet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern daher:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Lehrpläne, die Grundverständnis vor Begriffsakrobatik stellen und sicherstellen, dass jede:r Schüler:in zentrale ökonomische Konzepte wie Knappheit, Opportunitätskosten, Preisbildung und Anreizwirkungen tatsächlich versteht, bevor abstrakte Kennzahlen wie das BIP oder das Magische Viereck behandelt werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Einen Unterricht, der ökonomische Prinzipien anhand greifbarer Beispiele aus dem Alltag der Schüler:innen vermittelt, statt sie als abstrakte Formeln einzuüben.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Eine objektive und faktenbasierte Behandlung von Wirtschaftsmodellen im Lehrplan, einschließlich einer kritischen Auseinandersetzung mit der historischen und gegenwärtigen Realität von Kommunismus, Sozialismus und Planwirtschaft anhand konkreter historischer Fallbeispiele.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Schulbücher mit verbindlicher Verpflichtung zu Ausgewogenheit </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Selbst der beste Lehrplan greift zu kurz, wenn die Schulbücher, in denen er konkret wird, von ideologischer Schlagseite geprägt sind. Genau das ist heute oft der Fall. Viele Schulbücher behandeln wirtschaftliche Systeme nicht objektiv, sondern moralisch: Der Kapitalismus erscheint als Synonym für Gier, Ausbeutung und Umweltzerstörung, während kommunistische Systeme oftmals beschönigt und viele ihrer Verbrechen und systematischen Probleme ganz beiseitegelassen werden. Dass die Marktwirtschaft historisch mehr Menschen aus der Armut geführt hat als jedes andere Wirtschaftssystem, kommt in dieser Erzählung schlicht nicht vor. Besonders deutlich wird die Schieflage in der Darstellung der industriellen Revolution: Sie wird häufig als düsteres Kapitel der Ausbeutung erzählt, obwohl sie zugleich Millionen Menschen aus jahrhundertealter Armut geführt, breite Bildung überhaupt erst ermöglicht und die Grundlage für unseren heutigen Sozialstaat geschaffen hat. Diese Ambivalenz gehört in den Unterricht, nicht ihre einseitige Auflösung zugunsten einer moralisierenden Erzählung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist nicht so, dass Österreich kein Verfahren zur Qualitätssicherung von Schulbüchern hätte. Im Gegenteil: Bevor ein Schulbuch im Rahmen der Schulbuchaktion bestellt werden kann, muss es nach §§ 14 und 15 des Schulunterrichtsgesetzes ein Approbationsverfahren durchlaufen. Gutachterkommissionen aus Lehrer:innen, Schulleitungen und Hochschullehrenden prüfen Lehrplankonformität, fachliche Korrektheit und didaktische Eignung. Das Problem liegt nicht im Fehlen eines Verfahrens, sondern in seiner mangelnden Transparenz und in fehlenden expliziten Kriterien für ideologische Ausgewogenheit. Die Namen und Funktionen der Kommissionsmitglieder werden nicht systematisch öffentlich gemacht, eine externe Evaluierung der Kommissionsarbeit existiert nicht, und der Beutelsbacher Konsens, also Überwältigungsverbot, Kontroversitätsgebot und Schülerorientierung, ist zwar laut Ministerium Maßstab, aber nicht als verbindliches Approbationskriterium verankert. Dass tendenziöse Inhalte regelmäßig durch das Verfahren rutschen, ist die logische Folge.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern daher:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die explizite Verankerung des Beutelsbacher Konsenses (Überwältigungsverbot, Kontroversitätsgebot, Schülerorientierung) als verbindliches Approbationskriterium für alle Schulbücher mit wirtschaftlichen, politischen oder gesellschaftlichen Inhalten. Schulbücher, die diese Kriterien nicht erfüllen, dürfen keine Eignungserklärung erhalten und nicht in die Schulbuchliste aufgenommen werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Volle Transparenz im Approbationsverfahren: Die Namen, Funktionen und fachlichen Hintergründe der Mitglieder der Gutachterkommissionen sollen öffentlich einsehbar sein, ebenso wie die anonymisierten Gutachten zu approbierten Werken. Wer entscheidet, was Millionen Schüler:innen lernen, darf nicht im Verborgenen agieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Eine regelmäßige externe Evaluierung der Gutachterkommissionen sowie eine pluralistisch zusammengesetzte Kommission im Bereich Wirtschaft, in der unterschiedliche ökonomische Schulen und wirtschaftspolitische Perspektiven angemessen vertreten sind.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Lehrkräfte, die Wissen vermitteln statt Meinung verbreiten </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch der beste Lehrplan und das ausgewogenste Schulbuch nützen wenig, wenn die Lehrkraft im Klassenzimmer ihre eigene politische Position als objektive Wahrheit präsentiert. Sätze wie „Neoliberalismus tötet&quot;, „Der freie Markt ist eine Diktatur des Kapitals&quot; oder „Kapitalismus basiert auf Ausbeutung&quot; gehören vielerorts zum festen Repertoire, und sie verletzen die Verpflichtung zu fairer und ausgewogener Bildung in einer Weise, die in keinem anderen Schulfach geduldet werden würde. Niemand würde akzeptieren, dass Geschichte oder Biologie ähnlich tendenziös unterrichtet werden. Beim Wirtschaftsunterricht hingegen wird die Vermischung von Lehrauftrag und politischer Überzeugung erstaunlich oft als legitim hingenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das ist nicht zwangsläufig böser Wille der Lehrenden. Die wenigsten Lehrkräfte, die heute wirtschaftliche Inhalte unterrichten, haben eine fachlich fundierte ökonomische Ausbildung, die verschiedene Schulen ökonomischen Denkens gleichermaßen abdeckt. Wer im Studium nur einen Strang der Wirtschaftswissenschaften kennengelernt hat, wird im Unterricht naturgemäß diesen einen Strang vermitteln. Hier braucht es eine systematische fachdidaktische Nachqualifizierung mit klarem Fokus auf Pluralität.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern daher:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Verpflichtende fachdidaktische Fortbildungen für alle Lehrkräfte, die wirtschaftliche Inhalte unterrichten, mit klarem Bekenntnis zu Pluralität ökonomischer Schulen und einer sauberen Trennung zwischen Wissensvermittlung und persönlicher politischer Position.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Verankerung des Beutelsbacher Konsenses auch in den fachdidaktischen Curricula der Lehramtsausbildung an den Pädagogischen Hochschulen und Universitäten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die klare Trennung von Bildung und politischer Agitation als Grundprinzip des Wirtschaftsunterrichts. Schulen sind Orte des Denkens, nicht des Denken-Vorgebens.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Markt statt Marx</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Statt junge Menschen in der Illusion zu belassen, mehr Staat bringe mehr Wohlstand, sollten wir ihnen zeigen, wie freiheitliche Märkte Prosperität erzeugen und sichern. Das heißt nicht, die Marktwirtschaft kritiklos zu feiern. Im Gegenteil: Wer Märkte versteht, kennt auch ihre Grenzen, ihre Versagensfälle und die rechtsstaatlichen Rahmenbedingungen, die sie überhaupt erst funktionsfähig machen. Genau dieses differenzierte Verständnis fehlt heute, und genau dieses Verständnis wollen wir fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine liberale Bildungsoffensive bedeutet nicht, eine Ideologie durch eine andere zu ersetzen. Sie bedeutet, Schüler:innen die Werkzeuge in die Hand zu geben, mit denen sie selbst urteilen können: über den Markt, über staatliche Eingriffe, über jede neue politische Idee, die ihnen begegnen wird. Das ist anspruchsvoller als jede Indoktrination, aber es ist die einzige Form von Bildung, die einer freien Gesellschaft würdig ist. Genau das meint der in „Wirtschafts- und Finanzbildung in der Schule&quot; formulierte Anspruch auf Neutralität, und genau das wollen wir mit den hier vorgeschlagenen Hebeln an Lehrplan, Schulbüchern und Lehrkräften praktisch durchsetzbar machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Schule darf kein Ort der Indoktrination sein. Wirtschaftliche Bildung muss Schüler:innen befähigen, statt sie zu beeinflussen. Wir fordern eine klare Abkehr von linker Dogmatik im Klassenzimmer und den Mut zu einer faktenbasierten, liberalen Bildungsoffensive.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 01 May 2026 12:27:05 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>GA1: Änderungen der Geschäftsordnung</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/xiimvschuelerinnen/Aenderungen_der_Geschaeftsordnung-11652</link>
                        <author>Bundesvorstand</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/xiimvschuelerinnen/Aenderungen_der_Geschaeftsordnung-11652</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Änderung des §4 Abs. 1:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Von: Die Zählkommission besteht aus zumindest zwei Mitgliedern. Teilnehmer die für ein Amt kandidieren können nicht Mitglied der Zählkommission sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu: Die Zählkommission besteht aus zumindest zwei Mitgliedern. Mitglieder der Zählkommission dürfen während der Bundesmitgliederversammlung nicht für ein Amt kandidieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Änderung des §6 Abs. 8.:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Von: Sollte eine auf der Vorschlagsliste verbleibende Person bereits Subjekt eines Ausschlussverfahrens gewesen sein, hat die Vertrauensstelle die Bundesmitgliederversammlung über diesen Umstand zu informieren und die betroffene Person hat daraufhin die Möglichkeit dazu in einem eigenen Redebeitrag Stellung zu nehmen. Können sich der Bundesvorstand und die kandidierende Person auf ein Statement zum Verlauf des Verfahrens einigen, ist dieses zusätzlich von einer in dem Statement bestimmten Person vorzutragen. Falls sich diese Einigung nicht findet, werden Verlauf und Grund nicht von Seiten der Vertrauensstelle verkündet, sondern nur der Ausgang.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu: Sollte eine auf der Vorschlagsliste verbleibende Person bereits Subjekt eines Disziplinarverfahrens gewesen sein, welches mit Konsequenzen für die betroffene Person geendet hat, so hat die Vertrauensstelle die Bundesmitgliederversammlung über diesen Umstand sowie den Ausgang des Verfahrens zu informieren und die betroffene Person hat daraufhin die Möglichkeit dazu in einem eigenen Redebeitrag Stellung zu nehmen. Können sich der Bundesvorstand und die kandidierende Person auf ein Statement zu Verlauf und Anlass des Verfahrens einigen, ist dieses zusätzlich von einer in dem Statement bestimmten Person vorzutragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Änderung des §13</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Von:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>$13 Arbeitsgruppen und Arbeitsaufträge an den Bundesvorstand</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Fünf anwesende, stimmberechtigte Mitglieder dürfen auf der Bundesmitgliederversammlung Arbeitsaufträge an den Bundesvorstand oder die Einrichtung einer Arbeitsgruppe beantragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Darüber hinaus darf der Bundesvorstand auch Arbeitsaufträge an sich selbst beantragen und Arbeitsgruppen einrichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Arbeitsgruppen werden von einer vom Bundesvorstand ernannten Person geleitet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(5) Über die Arbeit der Arbeitsgruppe und eventuelle Ergebnisse, sowie die Erfüllung der Arbeitsaufträge ist auf der der Einrichtung der Arbeitsgruppe nachfolgenden Bundesmitgliederversammlung, vom Bundesvorstand oder einem von ihm dazu Berechtigten, Bericht zu erstatten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§ 13. Arbeitsgruppen und Arbeitsaufträge an den Bundesvorstand</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Fünf anwesende, stimmberechtigte Mitglieder dürfen auf der Bundesmitgliederversammlung Arbeitsaufträge an den Bundesvorstand oder die Einrichtung einer Arbeitsgruppe beantragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Darüber hinaus darf der Bundesvorstand auch Arbeitsaufträge an sich selbst beantragen und Arbeitsgruppen einrichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Arbeitsgruppen werden von einer vom Bundesvorstand ernannten Person geleitet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Über die Arbeit der Arbeitsgruppe und eventuelle Ergebnisse, sowie die Erfüllung der Arbeitsaufträge ist auf der der Einrichtung der Arbeitsgruppe nachfolgenden Bundesmitgliederversammlung, vom Bundesvorstand oder einem von ihm dazu Berechtigten, Bericht zu erstatten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Änderung des §16 Abs. 6.:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Von: Über die Reihenfolge der Beratung der Anträge entscheidet der Mitgliederversammlung zu Beginn der Beratungen mit Hilfe des Alex Müller Verfahrens. Dabei hat jedes anwesende, stimmberechtigte Mitglied die Möglichkeit maximal drei Anträge auszuwählen, über die er beraten will. Maximal drei Anträge markiert er auf einem dafür ausgeteilten Stimmzettel. Der Antrag, der von den meisten Mitgliedern markiert wurde, wird als erstes beraten. Der Antrag der am zweit meisten markiert wurde, als zweites, usw. Bei Gleichstand findet das Lukas Lerchner Verfahren Anwendung. Hierbei darf jedes stimmberechtigte Mitglied in offener Abstimmung einen der Anträge, die im Alex Müller Verfahren im Gleichstand sind, auswählen . Bei erneutem Gleichstand wird das Verfahren mit den Anträgen, die im Lukas Lerchner Verfahren im Gleichstand sind, wiederholt, bis ein Antrag gewinnt. Sollte im Lukas Lerchner Verfahren in einer Runde kein Antrag abgewählt werden, entscheidet das Präsidium über welchen Antrag zuerst beraten wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu: Über die Reihenfolge der Beratung der Anträge entscheidet der Mitgliederversammlung zu Beginn der Beratungen mit Hilfe des Alex Müller Verfahrens. Dabei hat jedes anwesende, stimmberechtigte Mitglied die Möglichkeit maximal drei Anträge auszuwählen, über die er beraten will. Maximal drei Anträge markiert er auf einem dafür ausgeteilten Stimmzettel. Der Antrag, der von den meisten Mitgliedern markiert wurde, wird als erstes beraten. Der Antrag der am zweit meisten markiert wurde, als zweites, usw. Bei Gleichstand findet eine offene Stichwahl statt, bei der jedes stimmberechtigte Mitglied einen der Anträge, die im Alex Müller Verfahren im Gleichstand sind, auswählen darf. Bei erneutem Gleichstand wird das Verfahren mit den Anträgen, die in der Stichwahl im Gleichstand sind, wiederholt, bis ein Antrag gewinnt. Sollte in einer Runde kein Antrag abgewählt werden, entscheidet das Präsidium über welchen Antrag zuerst beraten wird.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 01 May 2026 11:18:47 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SA1: Statutenänderungen</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/xiimvschuelerinnen/Statutenaenderungen-47675</link>
                        <author>Bundesvorstand</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/xiimvschuelerinnen/Statutenaenderungen-47675</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Änderung von §5:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Von: § 5 Erwerb der Mitgliedschaft</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche Mitglieder, Ehrenmitglieder und Fördermitglieder.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Ordentliche Mitglieder des Vereins können alle jene natürlichen Personen werden, die derzeit eine österreichische Schule besuchen oder eine Lehre in Österreich absolvieren oder innerhalb der letzten zwei Jahre eine Schule oder Lehre absolviert haben, nicht Mitglied einer konkurrierenden oder mit den Grundsätzen der JUNOS Schüler:innen im Widerspruch stehenden Organisation sind und das Grundsatzprogramm, das Leitbild und die Statuten der JUNOS Schüler:innen anerkennen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Personen, die sich durch ihr Engagement für den Verein und ihrer Verbindung zu den JUNOS Schüler:innen verdient gemacht haben, kann vom Bundesvorstand die Ehrenmitgliedschaft, welche mit keinen Rechten und Pflichten verbunden ist, verliehen werden. Ehrenmitglieder können mit Ausnahme der Rechnungsprüferinnen, oder dem Schiedsgericht keine Organfunktion übernehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Fördermitglied können juristische Personen und alle natürlichen Personen werden. Fördermitglieder haben individuelle Fördermitgliedsbeiträge zu entrichten, welche mindestens einen Euro im Monat betragen müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Bundesvorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden, wobei der Bundesvorstand diese Entscheidung der Antragstellerin unverzüglich mitteilen muss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(5) Die Aufnahme in JUNOS Schüler:innen erfolgt über ein schriftliches bzw. digitales Formular durch den Bundesvorstand.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(6) Alle Mitglieder der nachgeordneten Landesorganisation sind auch Mitglieder der Bundesorganisation.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu: § 5 Erwerb der Mitgliedschaft</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche Mitglieder, Ehrenmitglieder und Fördermitglieder.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Ordentliche Mitglieder des Vereins können alle jene natürlichen Personen werden, die derzeit eine Schule besuchen oder eine Lehre absolvieren oder innerhalb der letzten zwei Jahre eine Schule oder Lehre absolviert haben, nicht Mitglied einer konkurrierenden oder mit den Grundsätzen der JUNOS Schüler:innen im Widerspruch stehenden Organisation sind und das Grundsatzprogramm, das Leitbild und die Statuten der JUNOS Schüler:innen anerkennen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Personen, die sich durch ihr Engagement für den Verein und ihrer Verbindung zu den JUNOS Schüler:innen verdient gemacht haben, kann vom Bundesvorstand die Ehrenmitgliedschaft, welche mit keinen Rechten und Pflichten verbunden ist, verliehen werden. Ehrenmitglieder können mit Ausnahme der Rechnungsprüferinnen, dem Schiedsgericht oder der Vertrauensstelle keine Organfunktion übernehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Fördermitglied können juristische Personen und alle natürlichen Personen werden. Fördermitglieder haben individuelle Fördermitgliedsbeiträge zu entrichten, welche mindestens einen Euro im Monat betragen müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(5) Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Bundesvorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden, wobei der Bundesvorstand diese Entscheidung der Antragstellerin unverzüglich mitteilen muss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(6) Die Aufnahme in JUNOS Schüler:innen erfolgt über ein schriftliches bzw. digitales Formular durch den Bundesvorstand.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(7) Alle Mitglieder der nachgeordneten Landesorganisation sind auch Mitglieder der Bundesorganisation.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Änderung von §7</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Von: § 7 Beendigung der Mitgliedschaft</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Der Bundesvorstand kann bei Vorliegen von Ausschlussgründen mit einfacher Mehrheit das Ruhen der Mitgliederrechte, etwaiger Vereinsfunktionen, oder den Ausschluss beschließen. Das betroffene Mitglied ist zuvor zu einer persönlichen Anhörung einzuladen. Des weiteren ist dem betroffenen Mitglied die Möglichkeit einzuräumen, binnen einer Woche die erhobenen Vorwürfe zu widerlegen. Sollte das Mitglied, gegen welches sich das Verfahren richtet, selbst Mitglied des Bundesvorstands sein, hat es in dieser Abstimmung kein Stimmrecht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Ausschlussgründe sind alle Verletzungen der Statuten, insbesondere die Schädigung des Vereinszwecks, der Missbrauch von Vereinsmitteln, oder sonstige Handlungsweisen, die im massiven Widerspruch zu den Grundsätzen der JUNOS Schüler:innen stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Gelingt es dem Mitglied erst nach der gesetzten Frist die Vorwürfe zu widerlegen, so kann der Bundesvorstand den Ausschluss rückwirkend aufheben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Die ordentliche Mitgliedschaft endet mit dem Ende des dritten Kalenderjahres nach dem Ende des aktiven Schulbesuchs. Diese Frist wird ausgenommen, wenn ein Mitglied bereits in laufender Periode dem Bundesvorstand angehört. In diesem Fall verbleibt die jeweilige Person bis zum Ende ihrer Funktionsperiode und nach Ablauf der Funktionsperiode bis zur Wahl eines neuen Bundesvorstands weiterhin im Amt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft und Disziplinarverfahren</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Die ordentliche Mitgliedschaft endet mit dem Ende des dritten Kalenderjahres nach dem Ende des aktiven Schulbesuchs. Diese Frist wird ausgenommen, wenn ein Mitglied bereits in laufender Periode dem Bundesvorstand angehört. In diesem Fall endet die ordentliche Mitgliedschaft am Ende der Funktionsperiode.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Die ordentliche Mitgliedschaft, die Ehrenmitgliedschaft wie auch die Fördermitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Der Bundesvorstand kann bei Vorliegen von glaubhaften Disziplinargründen mit einfacher Mehrheit die Einführung eines Disziplinarverfahrens gegen ein Mitglied einleiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Disziplinargründe sind alle Verletzungen der Statuten, insbesondere die Schädigung des Vereinszwecks, der Missbrauch von Vereinsmitteln, oder sonstige Handlungsweisen, die im Widerspruch zu den Grundsätzen der JUNOS Schüler:innen stehen oder für das Vereinsleben klar störend sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(5) Ausschlussgründe sind alle Verletzungen der Statuten, insbesondere die Schädigung des Vereinszwecks, der Missbrauch von Vereinsmitteln, oder sonstige Handlungsweisen, die im massiven Widerspruch zu den Grundsätzen der JUNOS Schüler:innen stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(6) Nach Einleitung eines Disziplinarverfahrens ist das betroffene Mitglied unmittelbar über dies vom Bundesvorstand schriftlich zu informieren. Ab diesem Zeitpunkt hat das Mitglied sieben Tage Zeit, um eine persönliche Anhörung beim Bundesvorstand innerhalb von vierzehn Tagen ab Aussendung des Schreibens zu verlangen. Diese Anhörung hat in Person oder digital stattzufinden. Das Mitglied hat innerhalb dieser vierzehntägigen Frist die Möglichkeit, die Disziplinargründe zu widerlegen. Das vom Bundesvorstand ausgesendete Schreiben hat außerdem die Begründung für das Einleiten des Verfahrens zu enthalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(7) Nach verstreichen der vierzehntägigen Frist hat der Bundesvorstand über einen der folgenden Ausgänge des Disziplinarverfahrens zu entscheiden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a. Ruhen der Mitgliederrechte und etwaiger Vereinsfunktionen,<br>
b. Ausschluss aus dem Verein bei Vorliegen von Ausschlussgründen<br>
c. Aufhebung des Disziplinarverfahrens bei erfolgreicher Widerlegung der Vorwürfe</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sollte das Mitglied, gegen welches sich das Verfahren richtet, selbst Mitglied des Bundesvorstands sein, hat es in keiner diesbezüglichen Abstimmung ein Stimmrecht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(8) Gelingt es dem Mitglied erst nach der gesetzten Frist die Vorwürfe zu widerlegen, so hat der Bundesvorstand die verhängten Konsequenzen auf Wunsch des betroffenen Mitglieds rückwirkend aufzuheben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Änderung des §10 Abs. 9.:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Von: (9) Die Mitgliederversammlung ist zum eingeladenen Termin beschlussfähig, wenn zumindest 30 stimmberechtigte Mitglieder anwesend sind. Kann aufgrund dieser Bestimmung keine Beschlussfähigkeit festgestellt werden, so ist der Bundeskongress für die Dauer von einer Stunde zu unterbrechen. Nach Ablauf dieser Stunde ist die Mitgliederversammlung beschlussfähig, wenn zumindest 20 stimmberechtigte Mitglieder anwesend sind. Wird die Beschlussfähigkeit nicht erreicht, so ist vom Bundesvorstand baldigst ein neuer Termin für die Mitgliederversammlung festzulegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu: (9) Die Mitgliederversammlung ist zum eingeladenen Termin beschlussfähig, wenn zumindest 1/10 der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Kann aufgrund dieser Bestimmung keine Beschlussfähigkeit festgestellt werden, so ist die Mitgliederversammlung für die Dauer von einer Stunde zu unterbrechen. Nach Ablauf dieser Stunde ist die Mitgliederversammlung beschlussfähig, wenn zumindest 30 stimmberechtigte Mitglieder anwesend sind. Wird die Beschlussfähigkeit nicht erreicht, so ist vom Bundesvorstand baldigst ein neuer Termin für die Mitgliederversammlung festzulegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Änderung des §10 Abs. 10.:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Von: (10) Der Bundesmitgliederversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Wahl der:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a. Mitglieder des Bundesvorstands;<br>
b. Ständigen Mitglieder des Schiedsgerichts;<br>
c. Rechnungsprüferinnen;<br>
d. Mitglieder der Vertrauensstelle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Beschlussfassung mit Zweidrittelmehrheit über:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a. Allgemeingültige Grundsätze der JUNOS Schüler:innen (Grundsatzprogramm und Leitbild);<br>
b. Statutenänderungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Beschlussfassung mit einfacher Mehrheit über:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a. Abberufung der Mitglieder des Bundesvorstands;<br>
b. Abberufung der ständigen Mitglieder des Schiedsgerichts;<br>
c. Abberufung der Rechnungsprüferinnen;<br>
d. Entlastung des Bundesvorstandes;<br>
e. Arbeitsaufträge an den Bundesvorstand</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu: (10) Der Bundesmitgliederversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Wahl der:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a. Mitglieder des Bundesvorstands;<br>
b. Ständigen Mitglieder des Schiedsgerichts;<br>
c. Rechnungsprüferinnen;<br>
d. Mitglieder der Vertrauensstelle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Beschlussfassung mit 4/5 Mehrheit über:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a. Statutenänderungen betreffend der Auflösung des Vereins<br>
b. Auflösung des Vereins gemäß §21 dieses Statuts</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Beschlussfassung mit Zweidrittelmehrheit über:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a. Allgemeingültige Grundsätze der JUNOS Schüler:innen (Grundsatzprogramm und Leitbild);<br>
b. Statutenänderungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Beschlussfassung mit einfacher Mehrheit über:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a. Abberufung der Mitglieder des Bundesvorstands;<br>
b. Abberufung der ständigen Mitglieder des Schiedsgerichts;<br>
c. Abberufung der Rechnungsprüferinnen;<br>
d. Entlastung des Bundesvorstandes;<br>
e. Arbeitsaufträge an den Bundesvorstand;<br>
f. Inhaltliche Anträge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Änderung des §20:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Von: §20 Statutenänderung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dieses Statut kann nur durch einen Beschluss der Bundesmitgliederversammlung geändert werden. Für einen solchen Beschluss sind 2/3 der abgegebenen Stimmen erforderlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu: §20 Statutenänderung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dieses Statut kann nur durch einen Beschluss der Bundesmitgliederversammlung geändert werden. Für einen solchen Beschluss sind 2/3 der abgegebenen Stimmen erforderlich. Für Statutenänderungen bezüglich der Auflösung des Vereins sind 4/5 der abgegebenen Stimmen erforderlich.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 01 May 2026 11:16:15 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4: Schulen stärken. Partnerschaft mit der Privatwirtschaft</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/xiimvschuelerinnen/Schulen_staerken__Partnerschaft_mit_der_Privatwirtschaft-53244</link>
                        <author>Elija Lambourne</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/xiimvschuelerinnen/Schulen_staerken__Partnerschaft_mit_der_Privatwirtschaft-53244</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hinweis: Dieser Antrag zielt darauf ab, näher (wenn auch oberflächlich) auf die Werbe-/Sponsoringverträge, wie im Antrag „Zukunftsfitte Schulen durch eine zukunftsfitte Ausfinanzierung“ unter dem Punkt „Drittmittel“ beschrieben, einzugehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schulen sind die Grundpfeiler unserer Gesellschaft, deren eigene Grundpfeiler oftmals selbst marode sind. Denn Schulen sind chronisch unterfinanziert und das, obwohl der Staat knapp 3 % des BIP für Sekundarschulen ausgibt. Leider wird für diesen Bereich in absehbarer Zukunft kaum Geld hinzukommen. Aufgrund dieser Tatsache sehen wir JUNOS Schüler:innen es als notwendig, unsere Schulen durch Außenfinanzierung zu unterstützen. Unser Schulsystem kann nämlich nicht auf ein unwahrscheinliches Budget-Hoch warten.<br>
Besonders wenn es um grundsätzliche Bedürfnisse wie eine funktionierende Infrastruktur oder nutzbare Toiletten &amp; Heizungen geht, kann es kein Warten geben. Dabei gäbe es in vielen Fällen die perfekte Außenfinanzierung: private Unternehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Meist ist es im Interesse privater Unternehmen, möglichst früh Schüler:innen zu erreichen, um zukünftige Arbeitskräfte und Kunden zu gewinnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dementsprechend fordern wir grundsätzlich, dass:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schulen sich gegenüber Sponsoring von privaten Unternehmen offen positionieren und diese zunehmend forcieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Trotz der Möglichkeiten wird es Schulen erschwert, via Werbeverträge oder ähnlichen Kooperationen an Außenfinanzierung durch private Unternehmen zu kommen.<br>
Beispielsweise ist es der Schulleitung untersagt, Werbeverträge abzuschließen. Dieses Recht entfällt dem Schulerhalter (Land, Bund, Bezirk, …) (Quelle für OÖ: [1]), und das obwohl der „Bund“ die Freiheit zur Ermächtigung der Schulleitungen bereits 2013 an die erste Instanz (Landesschulräte) vergeben hat [2].<br>
Dementsprechend fordern wir JUNOS Schüler:innen, dass:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Kompetenz zur Abschließung von Werbeverträgen der Schulleitung verliehen wird. Das Schulforum/SGA sollte dabei weiterhin eine beratende Rolle spielen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sollte man es trotzdem geschafft haben, als Schulleiter:innen einen Sponsoring-/Werbevertrag abgeschlossen zu haben, darf man das Geld nicht einfach ausgeben. Stattdessen sieht das Bundesministerium eine Überweisung sämtlicher Entgelte auf das PSK-Bundeskonto vor. Diese Entgelte dürfen dann nur im Rahmen der „zweckgebundenen Gebarung“ ausgegeben werden. Deshalb fordern wir JUNOS Schüler:innen, dass:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>aus Werbe-/Sponsoringverträgen entsprungene Entgelte, ohne Zweckbindung, direkt von der jeweiligen Schule ausgegeben werden dürfen. Dabei ist jedoch trotzdem Rechenschaft zu führen, um einen Missbrauch der Mittel zu vermeiden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Abschließend ist noch zu erwähnen, dass wir ebenfalls schützende Aspekte der Gesetzgebung für sinnvoll halten. Beispielsweise sollten Sponsoring-/Werbeverträge nicht in den Bildungsauftrag der Schulen eingreifen. Darüber hinaus sollten Werbungen/Sponsorings nur durch altersgemäße Unternehmen erfolgen und niemals durch Unternehmen, welche ein Suchtverhalten der Schüler:innen zufolge haben können. Auch Politische-/Parteiwerbung hat keinen Platz an Schulen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir appellieren an alle Beteiligten, diese Partnerschaften zu fördern und umzusetzen, um unseren Schulen die Unterstützung zu geben, die sie dringend benötigen. Auch wenn die Einnahmen nur ein Tropfen auf den heißen Stein sind. Nur durch gemeinsames Handeln können wir sicherstellen, dass alle Schülerinnen und Schüler in einer Umgebung lernen können, die ihren Bedürfnissen gerecht wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Referenzen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[1]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>O. Bildungsdirektion, &quot;OÖ Bildungsdirektion,&quot; 2016. [Online]. Available: <a href="https://www.bildung-ooe.gv.at/dam/jcr:e7f72a28-3740-4fab-a91d-eee28f042d2b/A3-92-4-16%20Kommerzielle%20Werbung%20an%20Schulen%20-%20Verbot%20aggressiver%20Gesch%3Fftspraktiken.pdf">https://www.bildung-ooe.gv.at/dam/jcr:e7f72a28-3740-4fab-a91d-eee28f042d2b/A3-92-4-16%20Kommerzielle%20Werbung%20an%20Schulen%20-%20Verbot%20aggressiver%20Gesch%3Fftspraktiken.pdf</a>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[2]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bildungsministerium, 2013. [Online]. Available: <a href="https://www.bildung-sbg.gv.at/component/edocman/896-sponsoringvereinbarungen-2.html?Itemid=0">https://www.bildung-sbg.gv.at/component/edocman/896-sponsoringvereinbarungen-2.html?Itemid=0</a>.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 16:23:48 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: Gemeinsame Schule mit innerer Differenzierung</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/xiimvschuelerinnen/Gemeinsame_Schule_mit_innerer_Differenzierung-11846</link>
                        <author>AG Gemeinsame Schule mit innerer Differenzierung</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/xiimvschuelerinnen/Gemeinsame_Schule_mit_innerer_Differenzierung-11846</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Präambel</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Leben vieler Kinder ist schon vorab bestimmt. Das Leben, das über den Bildungsgrad, das Einkommen, die soziale Schicht und den Wohlstand entscheidet. Das Leben, das festlegt welchen Beruf man einschlägt, welche Interessen man verfolgt und ob lebenslanges Lernen nur als Schlagwort hängen bleibt oder als aktive Entscheidung gelebt wird. Unser Staat und unsere Gesellschaft baut auf einem zentralen Grundpfeiler – Freiheit. Die Freiheit sich selbst zu entfalten, zu leben und lieben, wen man will, Verantwortung zu übernehmen und jegliche Lebensstilmodele zu praktizieren, solange dies die Freiheit anderer nicht einschränkt. Doch Freiheit ist nur so lange Freiheit, solange die Chancen diese Freiheit auszuüben jedem und jeder gerecht zur Verfügung gestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vor allem die Kindheit und Schulzeit sollte eine Abschnitt der Möglichkeiten und des Aufwachsen sein, ohne Einschränkungen aufgrund von Herkunft, Wohlstand und Elternhaus. Die Chance eines jeden Kindes und aller Schüler:innen sich so zu entfalten, wie es für sie und ihn am besten ist, ist einer unserer, wenn nicht der zentrale Grundpfeiler und Ziel.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Ungerechter Staa(r)t oder wenn Herkunft über Bildung entscheidet</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bildung wird in Österreich sehr stark vererbt. Im OECD – Schnitt sind die Ausprägungen klar erkennbar und inländische Studien weisen immer noch auf klar identifizierbare Unterschiede in der Bildung von Kindern aus Haushalten unterschiedlicher Bildungsniveaus hin.<a href="#_ftn1">[1]</a> Dieser Umstand erschwert nicht nur Aufstiegsmöglichkeiten, sondern verhindert auch eine echte Wahlfreiheit des Bildungsweges. Für uns, JUNOS Schüler:innen, ist klar, dass jede Schülerin und jeder Schüler in Österreich die Möglichkeit haben sollte sich frei zu entfalten. Talente und Motivation können nur in einem passenden System gefördert und geschöpft werden, dass auch wirklich jede und jeden an der Hand führt und bis zum Abschluss begleitet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Frühe Trennung mit späten Folgen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach dem Abschluss der Primarstufe scheiden sich für alle Schüler:innen die Wege. Die Wahl oder die Pflicht eine Mittelschule oder eine AHS – Unterstufe zu besuchen, stellt sich als zentrale Frage des späteren Werdegangs. Trotz der augenscheinlich einfachen Entscheidung, die in vielen Fällen aufgrund von Schulkontakten, frühen Noten und Leistungen, logistischen Möglichkeiten und Interessengebieten getroffen wird, eröffnen oder schließen sich mit diesem Zeitpunkt Türen und Tore für vielen Schülerinnen und Schüler. Eine Auswertung der Statistik Austria zeigte, dass 92% aller Jugendlicher, die eine AHS – Unterstufe positiv abschlossen, danach eine Schule mit Maturaabschluss besuchten. Unter Mittelschulabsolvent:innen lag die Quote bei lediglich 42%.<a href="#_ftn2">[2]</a> Diese Zahlen verdeutlichen die enorme Tragweite dieser Entscheidung und legen nahe, wie früh in Österreich in Schubladen und Schichten eingeteilt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Vergleichsmodelle und Expertise</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Identifikation von Erfolgsfaktoren internationaler, chancengerechter Bildungssysteme fußt dieser Antrag stark auf Berichten von zwei Expertinnen. Einerseits erarbeiteten wir mit emer. Univ.-Prof. Mag. Dr. Dr. Christiane Spiel, Universitätsprofessorin an der Universität Wien im Fachbereich Bildungspsychologie, wesentliche Schwachstellen des aktuellen österreichischen Systems und diskutierten über Schwierigkeiten in der Umsetzung und Möglichkeiten der inneren Differenzierung. Andererseits präsentierte uns Fr. Christine Stähelin, Mitglied des Basler Bildungsrates, Vergleichssysteme aus verschiedenen Kantonen, namentlich Jura und Basel – Stadt, und informierte über Schwierigkeiten und Potenziale in der Schweiz. Beide Berichte trugen maßgeblich zur Ausgestaltung dieses Antrages bei und unser Dank gilt ihnen beiden!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Die gemeinsame Schule</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um unseren Anspruch eines chancengerechten Bildungssystems gerecht zu werden, setzt sich JUNOS Schüler:innen seit der Gründung für eine gemeinsame Schule mit innerer Differenzierung ein. Darunter verstehen wir die Vereinheitlichung des Bildungssystem von Beginn der Primarstufe bis zum Abschluss der Sekundarstufe I durch die Zentrale Mittlere Reife. Äußere Differenzierungen zwischen Schultypen sollen durch innere Differenzierungen ersetzt werden. Wir erkennen die logistischen Schwierigkeiten eines einheitlichen Schulsystems an und fordern die Umsetzung einer gemeinsamen Schule nach Differenzierungstyp B nach IBW<a href="#_ftn3">[3]</a>. Hierbei wird die Primarstufe von der Sekundarstufe logistisch (Klassenverband, Bildungseinrichtung, Lehrkräfte, etc…) getrennt, allerdings auf ein einheitliches System gesetzt, dass keine Differenzierung zwischen unterschiedlichen Schultypen zulässt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Selbstverständlich dürfen Schulen weiterhin, auch in einem gemeinsamen Schulsystem, autonom an eigener Schwerpunktsetzung und Ideen arbeiten. Eine staatliche Leitung der Schulen lehnen wir ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Die innere Differenzierung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Förderung und Stärkung von Schulkindern erachten wir die innere Differenzierung als ein wesentliches Merkmal der gemeinsamen Schule. Wir setzen uns für ein zwei – geteiltes Unterrichtsmodell ein. In dessen ersten Teil der Klassenverband und die Gemeinschaft durch gemeinsames Lernen gestärkt wird und in dessen zweiten Teil der Fokus auf gruppenbasierter Förderung und Forderung liegt. Die zeitliche Gewichtung der einzelnen Stundeneinheiten kann von der Schulleitung oder der Lehrkraft individuell an die Bedürfnisse der Schüler:innen angepasst werden. Der Schwerpunkt des gemeinsamen Unterrichts sollte auf der Vermittlung eines Grundstocks liegen, der die wesentlichen Punkte des Lehrplans umfasst. Der Gruppenunterricht, sollte sich an den Interessen der Kinder und Jugendlichen und ihren Begabungen, Talenten und Schwächen orientieren. In diesem Kontext erachten wir auch alters-übergreifende Unterrichtsmodelle, bis zu einem gewissen Alters – und Entwicklungsunterschied, für sinnvoll. Die innere Differenzierung soll als wesentliche Ergänzung die unterschiedlichen Entwicklungen zwischen jungen Kindern in der gemeinsamen Schule ausgleichen und die Lernerfolge für jeden und jede gleichermaßen ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Das Ziel – die Zentrale Mittlere Reife</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach dem Abschluss der gemeinsamen Schule sollten jeder Schülerin und jedem Schüler alle Türen und Tore zu einer Weiterbildung und einem selbstbestimmten Lebensweg offenstehen. Wir, JUNOS Schüler:innen, fordern aus diesem Grund eine zentrale, standardisierte Abschlussprüfung, als Befähigungsnachweis der erlernten Kenntnisse. Die zentrale Mittlere Reife soll die wesentliche Fachkenntnisse für den Einstieg in eine weiterführende Schule als auch den Besuch einer Berufslehre ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Der Übergang zu weiteren Ausbildungswegen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Österreich werden nicht nur Bildungsniveaus, sondern auch Bildungspfade weiter- und vorgegeben. Vor allem aus Akademiker:innenhaushalten werden, in vielen Fällen, alternative Bildungswege nicht an Schüler:innen vermittelt. Wir erachten deshalb, vor allem in Zeiten eines enormen Fachkräftemangels, eine verstärkte Informationskampagne an Schulen über verschiedene Lebens – und Bildungswege für sinnvoll. Weiters fordern wir die Ausweitung von Berufs – und Schulbahnberatungen (bspw.: Talentecheck durch das WIFI) in allen Abschlussklassen der Sekundarstufe I. Gleichzeitig setzen wir uns für den schnellen, leichten und ungestörten Übergang zwischen Pflichtschule und Lehrausbildungen ein. Aus diesem Grund fordern wir die Verlängerung der Sekundarstufe I um ein weiteres Schuljahr, zu Lasten der Sekundarstufe II. Diese Veränderung ermöglicht den Abschluss der Schulpflicht innerhalb eines geschlossenen Systems und verhindert den Zwang weitere Bildungseinrichtungen für ein Jahr besuchen zu müssen, um eine Lehre beginnen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Österreichs Bildungslandschaft – Ein System mit Möglichkeiten</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns, JUNOS Schüler:innen, ist klar, dass Reformen Zeit und Ressourcen brauchen. Vor allem die innere Differenzierung im Klassenverband kann kleinere Schulen vor logistische Herausforderungen stellen. In Jahren von akutem Lehrkräftemangel verschärft sich die Situation in vielen Schulen ohnehin. Dementsprechend setzten wir uns für eine Ausweitung, Integration und Aufklärung über außerschulische Übungen im Schulalltag ein. Diese reichen von einzelnen Fortbildungsangeboten durch Privat – oder Lehrpersonen hin zu politischen Großveranstaltungen (bspw.: Modell - UNO), an denen sich alle Schüler:innen Österreichs beteiligen können. Wir sind davon überzeugt, dass Lernen mehr ist als reiner Unterricht und erachten erweiternde Fortbildungsangebote als sinnvolle Ergänzung zum Bildungssystem. Ebenso sind wir davon überzeugt, dass Österreich ein Land der unendlichen Möglichkeiten ist, die nur darauf warten geschöpft zu werden. Die Entlastung der Schulen fängt an der Aufklärung über genau jene Möglichkeiten an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Zur Debatte der Leistungsnivellierung (Dogmas, die sich halten)</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der Debatte über die gemeinsame Schule trotzt ein Argument jeglicher Kritik und hält sich vehement an den Seiten der Verfechter des getrennten Schulsystem. Die Nivellierung des Gesamtniveaus nach unten aufgrund der heterogeneren Zusammensetzung der Klassenverbände in einem gemeinsamen Schulsystem, wird vor allem in Debatten über die Zusammenlegung der Sekundarstufen aufgebracht. Es zielt darauf ab Angst unter jenen bildungsstarken Haushalten zu verbreiten, die ihre Kinder ganz gezielt an eine AHS schicken (wollen). Doch dieses Argument zerbricht schon unter näherer Betrachtung und wird durch zahlreiche Studien (bspw.: IBW<a href="#_ftn4">[4]</a>) widerlegt. Statt der propagierten Folgen führt ein gemeinsamer, heterogener Klassenverband nicht nur zur Stärkung der schwächeren Schüler:innen, sondern auch zur einer Leistungsverbesserung bei besonders Talentierten. Denn Leistungsunterschiede in Klassen und Gruppen decken nicht nur besser die realen Bedingungen ab, sondern fordern auch begabte Mitschüler: innen heraus, Inhalte neu zu überdenken und zu erklären. Wir bekennen uns klar zu einer fundierten, wissenschaftsgetriebenen Beschlusslage und versuchen durch empirische Untersuchungen und Expert:innenberichten das bestmögliche Schulsystem zu gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Die gemeinsame Schule ist der Rahmen – Verbesserungen im System das Bild</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dass die gemeinsame Schule nicht der einzige Schritt zu einer systematischen Verbesserung in unserem Bildungssystem ist, liegt auf der Hand. Trotz des Sprungs in eine chancengerechtere Zukunft, ist uns bewusst, dass noch unglaublich viele Themen auf unserer Agenda stehen müssen. Aus diesem Grund erachten wir die grundsätzliche Ausgestaltung und Veränderung unseres Schulsystems als Rahmen für zusätzliche Forderungen und Potenzial für zukünftige Ideen. So sollte die gemeinsame Schule nur ein Zuhause für all unsere Visionen sein. Wesentliche Erweiterung, die zwingend in einem chancengerechteren Bildungssystem Einzug finden muss, beinhaltet beispielsweise die Ganztagesschule, die einen wesentlichen Schritt in Richtung Entlastung der Eltern als auch Kinder setzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns, JUNOS Schüler:innen, steht Folgendes fest: Wir treffen uns, wir schreiben diese Anträge, wir diskutieren und wir fordern – nicht als Selbstzweck, sondern als Mut zur Veränderung. Mutig, weil es Zeit brauchen wird - Zeit zur Veränderung. Diese Zeit schreckt uns nicht ab, sondern stärkt uns in dem, was wir machen. Wir werden uns auch in Zukunft, solange es dauert bis Veränderung eintritt, für eine chancengerechtere Schule in Österreich einsetzen. Eine Schule, in der jeder und jede die Talente und Begabungen ausleben kann und in der gefördert und gefordert wird. Denn die Schüler:innen Österreichs haben es verdient in einem Bildungssystem des 21. Jhd zu lernen und zu leben! Lasst uns gemeinsam einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft Schule setzen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#_ftnref1">[1]</a><a href="https://www.statistik.at/fileadmin/pages/1865/statistics_brief_-_vererbung_von_bildung.pdf">https://www.statistik.at/fileadmin/pages/1865/statistics_brief_-_vererbung_von_bildung.pdf</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#_ftnref2">[2]</a><a href="https://www.derstandard.at/story/3000000267672/bildungsweg-entscheidet-sich-in-oesterreich-mit-wechsel-nach-volksschule">https://www.derstandard.at/story/3000000267672/bildungsweg-entscheidet-sich-in-oesterreich-mit-wechsel-nach-volksschule</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#_ftnref3">[3]</a><a href="https://ibw.at/publikationen/id/260/">https://ibw.at/publikationen/id/260/</a> (S. 47)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#_ftnref4">[4]</a><a href="https://ibw.at/publikationen/id/260/">https://ibw.at/publikationen/id/260/</a></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 20:19:59 +0000</pubDate>
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