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            <title>VII. Mitgliederversammlung JUNOS Schüler:innen: Anträge</title>
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                <title>VII. Mitgliederversammlung JUNOS Schüler:innen: Anträge</title>
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                        <title>LANEU: Zukunftsfitte Schulen durch eine zukunftsfitte Ausfinanzierung</title>
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                        <author>Mitgliederversammlung (beschlossen am: 22.07.2023)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bildungseinrichtungen legen den Grundstein für unsere Gesellschaft von morgen. Längst ist evident, dass seit Jahren der politische Wille fehlt, grundlegende Reformen im Bildungssektor anzustreben, womit viel Potenzial verloren geht. Das Problem liegt in ungeklärten Fragestellungen zur Zukunft unserer Schulstruktur, einer Pop-Up-Lösungs-Kultur und dem Fehlen von Zielen, einer Vision und der Ausgestaltung des Weges dahin.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Probleme werden an vielen Fronten ausgemacht. Pünktlich zu den jährlichen Budgetverhandlungen im November folgt dann der monetäre Hilfeschrei aller Stakeholder und einige Milliarden Euro später, versinkt unser Steuergeld wieder einmal im Sumpf des ineffizienten Bildungswesens.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Zahlen sprechen für sich. 2018, bei der letzten PISA-Test Erhebung, die wohl als die anerkannteste im internationalen Vergleich gilt, lagen die Ergebnisse Österreichs in allen Bewertungen rund um den OECD-Schnitt <sup>1</sup>, die Bildungsausgaben pro Schüler:in in der Primär- und Sekundarstufe hingegen weit darüber.<sup>2</sup> Mittelmäßige Ergebnisse, gleichzeitig aber unverhältnismäßig hohe Ausgaben. Wir sehen uns also vor keinem Investitionsproblem, sondern viel mehr vor einem Effektivitätsproblem seitens der österreichischen Bildungsstrategie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine chancengerechte und zielgerichtete Ausfinanzierung unserer Schulen sieht anders aus. Hier stellen wir den Anspruch ein zukunftsfittes Konzept vorzulegen, welches ein erster Schritt ist, Österreichs Schulen an die Spitze zu bringen. Denn nicht alle Schüler:innen sind gleich und brauchen das Gleiche. Vielmehr gilt es die Stärken des:der Einzelnen zu fördern und den Bildungsgrad vom persönlichen Hintergrund zu entkoppeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Echte Freiheit durch Bildungsschecks</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Umsetzungsinteresse folgt seinem Geldgeber. Schulen müssen ein Interesse daran haben, Schüler:innen von ihren Leistungen zu überzeugen. Sich stetig zu verbessern, Neues umzusetzen und Vorreiterrollen einzunehmen, muss zur Aufgabe einer jeden Schule werden und soll gewährleisten, dass wir Bildungsstätten, statt Betreuungsstätten schaffen. Es braucht den Wettbewerb zwischen den Schulen, um die besten Ideen hervorzubringen und das geht nur über das Prinzip von Angebot und Nachfrage.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Parameter wie der Bildungsgrad der Eltern, Geschwister, die eine gewisse Schule bereits besuchen oder die geographische Nähe zu Standorten, dürfen Interessen, Stärken und Fähigkeiten nicht überschatten. Um diese Wahlfreiheit zu gewährleisten, fordern wir die Einführung von Bildungsschecks.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jeder Mensch zwischen dem 2. und dem 20. Lebensjahr erhält, bis zur vollendeten Volljährigkeit über seine Erziehungsberechtigten, und darüber hinaus selbst, einen Bildungsscheck. Dieser kann in jeder Bildungseinrichtung inklusive elementarpädagogischen Einrichtungen, Aus- und Weiterbildungsinstitutionen jeglicher Art sowie Kursen, eingelöst werden. Dabei sind sowohl private als auch öffentliche Träger inkludiert. Anteilig soll jene Summe des Schulbudgets geteilt durch die Anzahl der Schüler:innen, die Höhe der Schecks ausmachen. Hierbei gilt es das Bildungsbudget grundsätzlich auf 6,5% des BIP zu erhöhen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während Gelder, die für Schulen sonst je nach Schüler:innenstärke budgetiert wurden, durch die Bildungsschecks ersetzt werden sollen, werden laufende Betriebskosten gedeckelt aus öffentlichen Gelder finanziert. Damit sollen Standorte grundsätzlich erhalten werden und Schulen können sich auf ihr eigenes Bildungsangebot konzentrieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sollte es aufgrund zu geringer Nachfrage dazu kommen, dass in einem Schulbezirk ein gewisser Schultyp nicht vertreten ist, muss die öffentliche Hand für die Einrichtung eines solchen sorgen. Dies dient vor allem der Erhaltung von Bildungseinrichtungen im ländlichen Raum und der Prävention von unausweichlichem Bildungstourismus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Echte Chancengerechtigkeit durch den Chancenindex</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der Kategorie “Chancengleichheit” in Bezug auf den sozialen Hintergrund sowie Migrationshintergrund, hat Österreich im PISA-Test besonders schlecht abgeschnitten. <sup>3 </sup> Das zeigt die Notwendigkeit einer chancengerechten Finanzierung auf, worauf der Chancenindex abzielt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der Umsetzung bedeutet das, Schülerinnen mit mehr Förderbedarf, sprich jene mit zum Beispiel nicht-deutscher Muttersprache oder solchen aus bildungsferneren Familien, anteilig einen höheren Bildungsscheck auszuzahlen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit diesen Mehreinnahmen können Schulen innovative Projekte, mehr Personal und Einzelmaßnahmen für eine chancengerechte Schule bereitstellen. Diese können beispielsweise in Absprache mit Expert:innen individuell adaptiert werden. Gleichzeitig führt diese Maßnahme dazu, dass Schulen keine direkten Nachteile dadurch erleiden, wenn diese Schüler:innen mit mehr Förderbedarf unterrichten. Das führt wiederum zu einer erhöhten sozialen Durchmischung. Auch können einzelne Standorte mit erhöhtem Bedarf besonderes Know-How in dem Bereich aufbauen und praxisorientiert Vorreiterpositionen einnehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Privatschulen für alle</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Privatschulen sind ein wichtiger Teil der Bildungskultur in Österreich. Wer gewillt ist mehr private Ressourcen in jene Bildungsmöglichkeiten zu investieren und somit gewisse Schwerpunkte zu fördern, soll dies weiterhin uneingeschränkt machen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wichtig ist es, nicht die Leistungen von Privatschulen zu deckeln oder jene Institutionen weniger attraktiv zu machen, viel mehr muss es unser Ziel sein, öffentliche Schulen aufzuwerten. Wir wollen allen die Freiheit geben, ihre Schule selbst bestimmen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Chancenindex, Bildungsschecks samt damit einhergehendem Wettbewerb, sowie das fixierte Budget von 6,5% des BIPs, bringen öffentlichen Schulen gezielt mehr Einnahmen und heben dadurch das gesamte Bildungsniveau ebenso wie den Willen neu zu denken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Drittmittel</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiters haben Schulen das Recht Drittmittel zu lukrieren. Spenden von Alumni, Unternehmen oder Stiftungen stellen für unser Bildungssystem ein großes Potenzial dar. Der Abbau von bürokratischen Hürden und steuerlichen Nachteilen ist essentiell, damit sich auch private Investments in unser Bildungssystem lohnen. Gerade Sponsoringverträge und Partnerschaften mit Unternehmen können dazu führen, dass Schulen auch die nötigen Ressourcen und das nötige Know-How erhalten, um innovative Projekte zu verwirklichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenso stellt die Vermietung von Räumlichkeiten ein potenzielles Standbein für Drittmittel dar und darf nicht im Bürokratie-Dschungel untergehen. Es darf nicht sein, dass Bürokratie ein Hindernis darstellt, um Drittmittel zu lukrieren und so auch über den Tellerrand hinaus zu blicken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch ein zukunftsfittes Modell für die Ausfinanzierung unserer Schulen, können wir es schaffen, Schulen von ihren Fesseln zu lösen. Wir müssen uns vom überdurchschnittlich teuren Mittelfeld lösen und Österreichs Schulen auf zukunftsfitte Finanzbeine stellen. Ein Ende des wettbewerbsfeindlichen Gießkannen-Budgets, bedeutet den Beginn von unseren Schulen in finanzieller Freiheit und einen Markt für die besten bildungspolitischen Ideen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Zusatz zu bestehenden Programmatik </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die bestehende Programmatik zum Chancenindex wird durch Beschluss dieses Antrags aufgehoben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1 [<a href="https://www2.compareyourcountry.org/pisa/country/aut?lg=de">https://www2.compareyourcountry.org/pisa/country/aut?lg=de</a>, PISA 2018]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2 [Nusche, D., et al. (2018), “Zusammenfassung”, in OECD Reviews of School Ressources: Austria 2016, OECD-Publishing, Paris.]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3 [<a href="https://www2.compareyourcountry.org/pisa/country/aut?lg=de">https://www2.compareyourcountry.org/pisa/country/aut?lg=de</a>, PISA 2018]</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 23:17:01 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>R3NEU: Änderungen der Geschäftsordnung hinsichtlich §§ 1, 6, 14, 16, 19</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/viimvschuelerinnen/Aenderungen_der_Geschaeftsordnung_hinsichtlich_16141619-23502</link>
                        <author>Mitgliederversammlung (beschlossen am: 22.07.2023)</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/viimvschuelerinnen/Aenderungen_der_Geschaeftsordnung_hinsichtlich_16141619-23502</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesmitgliederversammlung möge die nachstehenden Paragraphen folgend abändern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§1 Allgemeines</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(8) Im Falle eines in digitaler oder gemischter (digital/analog) Form abgehaltenen<br>
Bundeskongresses wird die Geschäftsordnung analog auf den digitalen Raum angewendet. Als anwesend gelten sowohl physische als auch digitale Teilnehmer. Die Teilhabe am Bundeskongress sowie Abstimmungen und Wahlen, wie sie in den folgenden Abschnitten vorgesehen sind, sind in digitaler Form zulässig, wenn sie dem Sinn dieser GO entsprechen und keine Diskriminierung gegenüber analogen Bundeskongressen darstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§ 6. Wahlen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) d. die Vertrauenspersonen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§ 14. Statutenanträge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Anträge zum Statut oder zu weiteren Rechtsnormen des Vereins sind spätestens zehn Tage vor dem Bundeskongress beim Bundesvorstand einzureichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§ 16. Allgemeine Anträge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Anträge, die nicht das Statut oder die sonstigen Rechtsnormen des Vereins betreffen, sind spätestens zehn Tage vor dem Bundeskongress beim Bundesvorstand einzureichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§ 19. Geschäftsordnungsanträge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Zu jedem Geschäftsordnungsantrag ist nach dem Antragsteller eine Gegenrede zulässig. Erhebt sich keine Gegenrede, gilt der Antrag als angenommen. Eine Gegenrede muss als Redebeitrag im Sinne des § 1 Abs 6 GO gehalten werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 23:13:28 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>R2NEU: Eine unabhängige Vertrauensstelle (§ 18 Statut) </title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/viimvschuelerinnen/Aenderungen_des_Statuts_betreffend_18_-48456</link>
                        <author>Mitgliederversammlung</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/viimvschuelerinnen/Aenderungen_des_Statuts_betreffend_18_-48456</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesmitgliederversammlung möge den §18 &quot;Die Vertrauensstelle&quot; folgend abändern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Die Vertrauenspersonen dürfen in keinem Organ der jungen liberalen Schüler:innen - JUNOS oder in einem gewählten Vorstand der JUNOS - Junge Liberale NEOS sowie der Jungen liberalen Studierenden - JUNOS vertreten sein.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 23:12:20 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4NEU: Reif für die Reifeprüfung</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/viimvschuelerinnen/motion/817</link>
                        <author>Mitgliederversammlung (beschlossen am: 23.07.2023)</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/viimvschuelerinnen/motion/817</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die standardisierte Reife- und Diplomprüfung (Matura) ist die wichtigste und entscheidendste Prüfung der Schullaufbahn. Die Matura ist für einige Wenige der Abschluss ihrer Bildung und für Viele die Berechtigung zur weiteren Aus- oder Weiterbildung. Egal welchen Lebensweg man nach ihr wählt, man möchte gerecht beurteilt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die jetzige Zentralmatura hat allerdings noch einige Probleme. Zum Beispiel ist sie trotz des großen Aufwands, der mit ihr einhergeht, nicht wirklich zentral. Denn sie wird ausgerechnet von jenen Lehrer:innen, die die Schüler:innen die gesamte höhere Schullaufbahn hinweg unterrichtet haben, benotet. Diese können natürlich die Matura ihrer Schüler:innen nie zu 100% objektiv beurteilen. Daher braucht es eine anonyme und zentrale Matura, die diesem Anspruch auch tatsächlich gerecht werden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch für Hochschulen spielt die Matura leider keine sehr große Rolle, da viele Hochschulen eigene Aufnahmetests nutzen, um Studienplätze zu vergeben. Daher braucht es eine zentralere und aussagekräftigere Matura, die von Hochschulen herangezogen werden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Zentralität der Matura</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Lehrer:innen begleiten uns meist schon viele Jahre vor unserer Matura und haben sich dadurch auch eine persönliche Meinung über ihre Schüler:innen gebildet. Egal wie objektiv ein Lehrer oder eine Lehrerin versucht zu sein, wenn er oder sie den oder die zu beurteilende:n Schüler:in kennt, ist es schwierig, dass daraus eine zur Gänze faire Beurteilung entsteht. Um diese Fairness bei der Beurteilung dennoch gewährleisten zu können, muss die Matura ebenso von anderen Lehrkräften anonym abgenommen bzw. korrigiert werden. Hierbei sollte zwischen mündlichen und schriftlichen Fächern unterschieden werden. Denn vor allem in mündlichen Fächern spielt die Beziehung zwischen Lehrer:innen und Schüler:innen, die sich bei der Matura direkt gegenübersitzen, jedenfalls zumindest unterbewusst eine Rolle. Daher sollte die mündliche Matura von Lehrer:innen, die die betroffene Schüler:in nicht unterrichtet haben, durchgeführt werden. Bei schriftlichen Maturafächern wollen wir allerdings noch einen Schritt weitergehen und fordern aufgrund der technischen Durchführbarkeit die Benotung der schriftlichen Matura von Lehrer:innen anderer Schulen. Der Koordinationsaufwand dafür hält sich in Grenzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>● Daher fordern wir eine Bewertung der mündlichen Matura von Lehrer:innen, die die betroffene Schüler:in nicht unterrichtet haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>● Daher fordern wir eine anonymisierte Bewertung der schriftlichen Matura von Lehrer:innen einer anderen Schule.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Zentralität der Matura gewährleisten zu können muss bei den schriftlichen Gegenständen, vor allem bei Mathematik, Deutsch und Englisch ein gemeinsamer Nenner gefunden werden. Vor allem bei mündlichen Gegenständen soll es mehr Autonomie geben, um auf spezielle Gegebenheiten verschiedener Schulen eingehen zu können. Allerdings muss auch hier eine faire und zwischen den Schulen vergleichbare Bewertung gegeben sein. Jene schriftlichen Fächer, welche schulspezifisch über die Anforderungen der Zentralmatura hinaus unterrichtet werden, sollen separat geprüft und auch separat am Zeugnis ausgewiesen werden, um die erbrachte Leistung der Schüler:innen in diesem Bereich adäquat zu würdigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>● Daher fordern wir, dass bei schriftlichen Fächern noch mehr auf einen gemeinsamen Nenner zwischen den Schulen gesetzt wird. Bei mündlichen Fächern fordern wir stärkere Autonomie, wo es nötig ist.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 19 Sep 2023 09:37:28 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3NEU: It´s time to make a change! – Jetzt das Tabu brechen! </title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/viimvschuelerinnen/Its_time_to_make_a_change__Jetzt_das_Tabu_brechen-9004</link>
                        <author>Mitgliederversammlung (beschlossen am: 23.07.2023)</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/viimvschuelerinnen/Its_time_to_make_a_change__Jetzt_das_Tabu_brechen-9004</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>„Endometriose“</em> – Das ist eine Krankheit, die eine 6-stellige Anzahl von Menschen in Österreich betrifft und in den allermeisten Fällen zu chronischen und extremen Schmerzen führen kann. Es gibt hier leider ein kleines Problem: Die allermeisten Menschen können mit diesem Begriff schlichtweg nichts anfangen. Es muss daher bereits an Schulen ein Bewusstsein für diese Krankheit geschaffen werden. Aber was ist Endometriose eigentlich?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>„Endometriose ist eine der häufigsten Unterleibs-Erkrankungen bei Frauen. Die Ursache sind Ansiedlungen von Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutter. Fachleute bezeichnen solche Gewebsinseln auch als „Endometriose-Herde“. Sie können vorkommen, ohne dass eine Frau davon etwas spürt.“(</em><em>Medizinische Universität Wien</em><em>)</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Hauptsymptom der Endometriosesind Unterleibsschmerzen, die sowohl bei der Regelblutung aber auch während oder nach dem Geschlechtsverkehr auftreten können.Die Schmerzen, die zumeist als krampfartig erlebt werden, taumeln auf einer variablen Wahrnehmungsskala herum –Schmerz, der mal mehr oder mal weniger empfunden wird.Schmerz, der chronisch ist.Schmerz, der sich in den Bereichen der Beine und den Rücken aber auch den Unterbauch verbreitet und strahlt.Schmerz, der in die Tiefe der Extreme ragen kann und gegebenenfalls mit der Bewusstlosigkeit einhergeht oder enden kann.Schmerz, der auch von Übelkeit, Erbrechen und Durchfall als Begleitsymptome erscheint.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Österreich sind zwischen 120.000 und 300.000Menschen schätzungsweise von Endometriose betroffen, aber die Dunkelziffer wird höher geschätzt. Bis es zu einer Diagnose kommt, dauert es aufgrund der unspezifischen Symptome durchschnittlich sieben bis zu neun Jahre.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Was macht das mit den Betroffenen?Endometriose schränkt sowohl die Fertilität (Fruchtbarkeit) als auch, bei einer erschwerten Form dieser Krankheit, die Lebensqualität und die Leistungsfähigkeit ein.Junge Betroffene (zumeist Frauen) fällt es aufgrund dessen sehr schwer, ein positives Verhältnis zu sich selbst aufzubauen.Endometriose birgt vieleRisiken, wie u.a. das Risiko des enormen Blutverlustes während der Periode, das Risiko der erhöhten Gefahr einer Gebärmutterhalskrebserkrankung und das Risiko der Eileiterschwangerschaft, was kausal zur Folge ein erhöhtes Sterberisiko mitbringt. Die eben zuvor beschriebenen Schmerzenkönnen ein befriedigendes Sexuallebenerschweren aber auch zu Müdigkeit, Reizbarkeit und einer depressiven Verstimmung führen.Darüber hinaus kann eine ausgeprägte Endometriose den Wunsch nach eigenen Kindern unerfüllt lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><strong><em>Was hat eine Krankheit mit Bildungspolitik zu tun?</em></strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Inwiefern hängt das mit dem schulischen Alltag zusammen?Endometriose hat negative Auswirkungen auf die schulische Leistung und das Wohlbefinden der Schüler:innen. Die Betroffenen haben im schulischen Alltag meist extreme und chronische Schmerzen, was auch mit einem immensen Blutverlust während der Periode einhergehen kann.Aufgrund der chronischen Schmerzen und einer einhergehenden Müdigkeit haben die Schüler:innen oft mit Konzentrationsstörungen zu kämpfen. Diese Gesamtheit kann zumeist aufgrund von Stress, Frustration und Überforderung zu einer emotionalen Belastung bei den Betroffenen führen.Darüber hinaus beeinträchtigt Endometriose das Selbstbewusstsein und soziale Beziehungen zu anderen Personen – Schuld hierfür tragen das herrschende Stigma und Tabu, welche zu brechen gelten!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Menstruation und Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane werden als Thematiken nicht ernstgenommen, gar verharmlost oder auch als ekelerregend erachtet. In der breiten Öffentlichkeit bekommt man zwar immer mehr über diese Themen mit, da dieses Tabu und Stigma zu bröckeln beginnt – aber nicht in der Schule.Sie sind schlichtweg fehlende Aspekte des Aufklärungsunterrichts – Aspekte, die diesen Unterricht qualitativ aufwerten würden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Hauptaugenwerk sollte daher darauf liegen, dass der Unterricht altersgerecht gestaltet wird und die Schüler:innen in ihren individuellen Erfahrungen und Bedürfnissen respektiert werden. Aufgrund dessen sollte auch der Unterricht von qualifizierten und geschulten Lehrkräften durchgeführt werden. All das muss die kollektive bzw. gemeinsame Basis sein, um eine offene und vertrauensvolle Gesprächskultur mit den Schüler:innen zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p><strong><em>Wie gehen wir jetzt an die Sache ran?</em></strong></p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Entstigmatisierung und Enttabuisierung von Endometriose und Menstruation</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es kann schlichtweg nicht die pure Realität sein, dass rund um die Themen „Menstruation und Endometriose“ sowohl ein Tabu als auch ein Stigma noch vorherrschen. Manche Personen erachten sie und damit verbundeneKrankheiten als ekelerregend oder widerlich - aber das ist noch lange kein Grund darüber nicht aufzuklären. Die richtige Vorgehensweise hierfür ist es Awareness und Verständnis zu schaffen, denn nur so schreitet der Bruch des Tabus und Stigmas voran.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern daher das Ende der Tabuisierung und Stigmatisierung der Themen Menstruation und Endometriose.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Das Upgrade-Packet für den Aufklärungsunterricht!</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wie schon erwähnt, ist es notwendigAwareness und Verständnis für diese Thematiken zu schaffen. Daher muss das nächste Upgrade-Packet des Aufklärungsunterrichts die vertiefende Themenkomponente „Endometriose und Menstruation“ enthalten. Dieser Aufklärungsunterricht soll sowohl authentisch, lehrreich und interessant sein, aber auch das Wissen wissenschaftlich fundiert und tolerant vermitteln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern eine echte Aufklärung der Thematiken rund um Menstruation und Endometriose in dem Aufklärungsunterricht.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Des Weiteren fordern wir die Aufklärung über die Pille, welche eine Behandlungsmöglichkeit bei Endometriose ist.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Investition in die Zukunft: Jetzt das Lehrangebot hierzu ausbauen!</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bildung ist die beste Investition in die Zukunft – die beste Investition in junge Menschen und Schüler:innen!Um auf schnellen Wegen ein Bewusstsein für das Thema „Endometriose“ zu schaffen, sollen Workshops hierzu effizient seitens des Bildungsministerium und den einzelnen Bildungsdirektionen gefördert werden. Das wäre eine von vielen Möglichkeiten, um über diese Thematik auf den schnellsten Wegen aufzuklären – diese sind interaktive und praktische Veranstaltungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass Workshops zu dem Thema „Endometriose“ seitens des Bildungsministerium und der einzelnen Bildungsdirektionen der Ländergefördert werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es wäre kein Ausbau des Lehrangebots, wenn Lehrer:innen hierbei vernachlässigt werden! Denn genau sie übernehmen die Rolle der Wissensvermittlung für die mündigen Bürger:innen von morgen.Deswegen braucht es jetzt verpflichtende Fort-/Weiterbildungen für derzeit unterrichtende Lehrkräfte damit sie diese Themen auch im nötigen Umfang im Unterricht behandeln können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Darum fordern wir eine verpflichtende Fort-/Weiterbildung für derzeit unterrichtende Lehrkräfte zu den Themen „Menstruation und Endometriose“.Diese Fort-/Weiterbildungen sollen vom Bildungsministerium finanziert werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Endometriose, eine vernachlässigte Themenkomponente, die Aufmerksamkeit verdient!</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit das Thema Endometrioseauch in den Unterrichtsstunden ankommt, muss diese Themenkomponente auf gesetzlicher Basis in den Biologierlehrplan und das Lehramtsstudium verankert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>a) Bewusstseinsverankerung einer unterschätzten Krankheit im Biologielehrplan</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Endometriose ist schlichtweg eine Thematik, die im Biologielehrplan fehlt. Damit die fehlende Lücke beseitigt wird, wäre es am besten, wenn sich eine Kommission bestehend aus Expert:innen aus den Bereichen der Medizin und Bildung gebildet wird. Diese soll sich dann beraten und ein ausgearbeitetes Konzept vorlegen, welches dann die bestehende Lücke des Lehrplans schließt. Mit dieser Bewusstseinsverankerungsollen die Schüler:innen sensibilisiert werden und damit geht auch diegezielte Awareness einher.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern die Implementierung der Themenkomponente „Menstruation und Endometriose“ in den Biologielehrplan.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>b) </em><em>Bewusstseinsausbau einer unterschätzten Krankheit im Lehramtsstudium</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit auch angehende Lehrkräfte ein Bewusstsein für diese unterschätze Krankheit bekommen, soll auch diese als eine Themenkomponente im Lehramtsstudium verankert werden. Mit diesem Bewusstseinsausbau schafft man Awareness, mit welcher auch eine Entstigmatisierung und Enttabuisierung zeitgleich einhergehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern die Implementierung der Themenkomponente „Menstruation und Endometriose“ im Lehramtsstudium.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle genannten Zahlen, Daten und Fakten zur Thematik Endometriose wurden von den Websites der Medizinischen Universität Wien und gesundheitsinformation.de verwendet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><a href="https://www.gesundheitsinformation.de/endometriose.html"><span class="underline">https://www.gesundheitsinformation.de/endometriose.html</span></a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><a href="https://www.meduniwien.ac.at/web/ueber-uns/news/detailseite/2019/news-im-maerz-2019/endometriose-bis-zu-300000-frauen-in-oesterreich-betroffen/"><span class="underline">https://www.meduniwien.ac.at/web/ueber-uns/news/detailseite/2019/news-im-maerz-2019/endometriose-bis-zu-300000-frauen-in-oesterreich-betroffen/</span></a></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 23 Jul 2023 14:18:13 +0000</pubDate>
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