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            <title>VIII. Mitgliederversammlung JUNOS Schüler:innen: Anträge</title>
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                <title>VIII. Mitgliederversammlung JUNOS Schüler:innen: Anträge</title>
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                        <title>A4NEU: Für sprachliche Freiheit am Pausenhof: Gemeinsam gegen die Deutschpflicht</title>
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                        <author>Mitgliederversammlung (beschlossen am: 12.05.2024)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schon länger wird in Österreich, gerade in Niederösterreich und Oberösterreich, über eine Deutschpflicht am Pausenhof diskutiert. In Niederösterreich befindet sich so ein Punkt sogar im Koalitionsübereinkommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sehen das kritisch und finden, dass das der falschee Ansatz ist, um einem bestehenden Problem entgegenzuwirken.<br><br>
Evident lässt sich festhalten, dass Schüler:innen immer mehr Deffizite im Fach Deutsch aufweisen und zu wenig getan wird, um eine Besserung herbeizuführen. Es braucht bessere Rahmenbedingungen und Gebote statt Verbote.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Grund 1: <strong>Sprache im Lichte des 21. Jahrhunderts</strong></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für viele Schüler:innen ist ihre Sprache, mit der sie aufgewachsen sind, sehr wichtig. Denn Sprachen machen Personen aus. Unsere globalisierte Welt lebt davon, dass sich Kultren austauschen und Menschen verschiedenste Sprachen sprechen und erlernen. Vor allem am Arbeitsmarkt von heute ist es in vielen Branchen dienlich und oftmals gefordert mehrere Sprachen zu beherrschen. Und eben auf diesen Arbeitsmarkt muss die Schule vorbereiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Grund 2: <strong>Einbindung statt Ausgrenzung</strong></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die Deutschpflicht (in geforderter Fassung) torpedierenwir den Lernforschritt bzw. die Lernmöglichkeit einige Schüler:innen , die so verpflichtet werden in einer Sprache zu kommunizieren, die sie eventuell noch nicht beherrschen oder lange genug erlernen konnten. Eine pluralistische Verwenung von Sprache(n) fördert die Möglichkeit andere Sprachen schneller zu erlernen und Fragen stellen zu können. Folglich kann das Lernklima positiv beeinflusst und eine inklusive Bildungsumgebung geschaffen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Grund 3: <strong>Gebote statt Verbote</strong></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verbote sind unserer Meinung nach nicht die Lösung des Problems der fehlenden Deutschkenntnisse von Schüler:innen. Genau deswegen setzen wir uns für eine bessere Deutschförderung (siehe Antrag Integration statt Separation) nach unserem schon geforderten 3-Stufen-Modell ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Grund 4: Einschränkung der kulturellen Diversität</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Einschränkung von kultureller Diversität kann schwerwiegende Folgen haben. In einer Gesellschaft, die von genau dieser kulturellen Diversität geprägt sein sollte, spielt Vielfalt oder Sprachenvielfalt eine entscheidende Rolle bei der Förderung von Respekt, Toleranz und Verständnis.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Fazit:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns JUNOS Schüler:innen ist eines klar, wenn es um das Thema einer Deutschpflicht am Pausenhof geht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>:Wir stehen für eine inklusive Schule und eine inklusive Lernumgebung und nicht für eine Schule, die von Spaltung geprägt ist. Darum sprechen wir uns gegen eine Deutschpflicht am Pausenhof aus!</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 26 Apr 2025 22:40:18 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2NEU: Sport ist Mord – oder Sport macht mündig?</title>
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                        <author>Mitgliederversammlung (beschlossen am: 12.05.2024)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Chancengerechtigkeit und Mündigkeit im Sport</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Sportunterricht wird heute allzu oft als lästige Pflicht wahrgenommen. Kaum jemand nimmt ihn wirklich ernst und viel zu oft verkommt die Bildungskomponente hinter ihm.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen den Sportunterricht aufwerten und ihm einen neuen Sinn einhauchen: Er soll ein echter Motor der Chancengerechtigkeit werden. Die Schüler:innen sollten in der Schule sportliche Mündigkeit erwerben: Ein Gefühl für ihren Körper und ein Verständnis davon, welche Form der Bewegung zu einem selbst passt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns als Liberale ist aber auch klar, dass eine Pflicht immer gut begründet sein muss. Genau gleich verhält es sich mit einem Pflichtfach. Nur ein wirklich gut durchdachter und umgesetzter Sportunterricht hat als Pflichtfach eine Daseinsberechtigung. In unserer Vision soll ein solcher Sportunterricht in der Unterstufe die Basis für noch mehr Freiheit in der Oberstufe legen. Wir wollen das Pflichtfach Sportunterricht in der Oberstufe abschaffen und es durch eine Vielfalt an schulautonomen Frei- und Wahlpflichtfächer ersetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Chancengerechtigkeit durch echten Sportunterricht in der Unterstufe</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Vision: sportlich mündig!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Ziel des Sportunterrichts in der Unterstufe sollte sein, dass jede:r Schüler:in eine Form von `sportlicher Mündigkeit´ erreicht. Was verstehen wir darunter? Jede und jeder sollte eine breite Menge an Sportarten grundsätzlich kennenlernen und dabei herausfinden, welche Art von Bewegung am besten zu ihm oder ihr passt. Für uns ist das auch eine zentrale Frage der Chancengerechtigkeit: Niemand sollte die Schule verlassen ohne ein Grundverständnis für Bewegung und sportliche Betätigung zu erlangen. Nur durch diese Basis kann echte Eigenverantwortlichkeit in der Oberstufe ermöglicht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es geht uns ebenfalls darum, dass alle Schüler:innen eine große Bandbreite an grundlegenden sportlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten erwerben. Das beginnt bei einem Grundverständnis von den Regeln einzelner Sportarten, geht aber darüber hinaus: Es geht auch darum, Motorik und das Bewusstsein für den eigenen Körper bei den Schüler:innen zu trainieren. Das wird nicht erreicht, wenn immer nur die selben Sportarten (wie beispielsweise Völkerball – ein Klassiker) ausgeübt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um diese Vision zu erreichen, braucht es eine tiefgreifende Veränderung des Sportunterrichts in der Unterstufe. Oft wird hier derzeit die Sportart durchgenommen, die von der Mehrheit einer Klasse ausgesucht wurde. Diese Praxis ist zwar demokratisch, aber nicht sonderlich sinnvoll, da dadurch meistens nur wenige Sportarten durchgenommen werden. Es soll aber, gerade in der Unterstufe, die Möglichkeit geben, so viele Sportarten wie möglich kennenzulernen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Vielseitig statt nur Völkerball</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eigentlich liegt die Lösung der oben aufgezählten Probleme auf der Hand. Wir schlagen hier ein System mit verschiedenen sogenannten Themenpools (z. B. “Ballspiele”, “Leichtathletik” oder „Geräteturnen“) vor. Aus diesen Themenpools muss dann die Lehrkraft in regelmäßigen Abständen eine neue Sportart wählen und diese auch mit den Schüler und Schülerinnen durchnehmen. Diese Themenschwerpunkte sollen dafür sorgen, dass Sportarten wirklich vertieft behandelt werden, ohne aber dabei den Lehrkräften zu verweigern, einzelne Stunden für anderweitige Themen zu verwenden. So kann viel verschiedenes probiert werden und Schüler:innen, die vorher wenig mit Freizeitsport zu tun hatten, können eine Sportart finden, die ihnen Spaß macht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Wir fordern, dass pro Jahr in der Volksschule und der Unterstufe eine gewisse Mindestanzahl an Sportarten aus verschiedenen Themenpools im Sportunterricht durchgenommen wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Mit dem Zahn der Zeit gehen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung soll alle fünf Jahre ein Gremium aus Experten und Expertinnen sowie ausgewählte Sportlehrkräfte zusammenrufen, um gemeinsam diese Pools zu erstellen. Dadurch wird dafür gesorgt, dass der Lehrplan immer auf Höhe der Zeit bleibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Wir fordern, dass alle fünf Jahre dieser Lehrplan durch ein qualifiziertes Gremium, bei dem auch Lehrkräfte mitwirken, überarbeitet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Beurteilung und Feedback</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sportnoten gleichen derzeit fast einer Verhaltensnote, mit ausreichend Anwesenheit und ein bisschen Bemühung ist oft schon ein „Sehr gut“ erreicht. Das spiegelt aber nicht unser Bild von Leistungsbeurteilung wider. Zu den Noten soll ein Feedbackbogen mitgegeben werden, dieser soll einheitlich vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung für alle Schulen Österreichs bereitgestellt werden und muss nur von der Lehrperson ausgefüllt werden. So kann leicht eingesehen werden, wie die Note zustande kommt, in welchen Teilbereichen der durchgenommenen Themenpools gute Leistungen erbracht wurden und wo man noch Verbesserungspotential hat. Während des Unterrichts muss die Lehrperson laufend Leistungen und/oder Fortschritte dokumentieren, um die Werte für den Feedbackbogen und die Note heranziehen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern klare und leistungsbezogene Beurteilungskriterien für den Sportunterricht in der Unterstufe. Dadurch wird die Benotung fairer und dem Unterricht der Stellenwert gegeben, den er verdient.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass den Sportnoten ein Feedbackbogen beigelegt wird, damit die Schüler:innen ihren Leistungsstand besser nachvollziehen können und eine aussagekräftige und individuelle Rückmeldung erhalten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Geschlechtertrennung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern die Abkehr von der pauschalen Geschlechtertrennung beim Sportunterricht, wie sie in allzu vielen Schulen praktiziert wird. Ersetzt werden soll er durch einen koedukativen Ansatz, bei dem manche Aktivitäten zusammen und manche mit Geschlechtertrennung geschehen sollen – so wie es gerade sinnvoll oder möglich ist. Dadurch bekommen wir das besten von beiden Welten: Einen Sportunterricht, der niemanden diskriminiert, aber bestmöglich an die Teilnehmer:innen angepasst ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um sexuelle Belästigung oder Mobbing in diesem Kontext zu verhindern, sollten Lehrkräfte gezielt in Schulungen sensibilisiert werden. Eine geschützte und wenn gewünscht anonyme Meldemöglichkeit sollten an den Schulen implementiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Wir fordern einen koedukativen Ansatz im Sportunterricht. Des Weiteren sollten Lehrkräfte auch dahingehend geschult werden.<br><br>
Differenzierung<br><br>
Unter dem derzeit geschlechtergettrennten Unterricht werden oft Schüler:innen verschiedener Leistungsniveaus in die gleichen Gruppen eingeteilt. Dadurch sind begabte Schüler:innen oft unterfordert und Schüler:innen mit Aufholbedarf sind überfordert und verlieren den Spaß am Sport. Ganz im Sinne der inneren Differenzierung sollte daher bei der Trennung im Unterricht anstatt auf Geschlecht auf de erbrachte Leistung gesetzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern daher, dass anstatt auf Geschlechtertrennung wenn sinnvoll und bei Bedarf auf Trennung nach erreichten Leistungen gesetzt werden soll. Dadurch können besonders talentierte Schüler:innen zusätzlich gefordert und Schüler:innen mit Defiziten gefördert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Tägliche Bewegungseinheit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bewegung fördert die Konzentration, dementsprechend ist das lange Sitzen in der Schule eher hinderlich für die Lerneffekte der Schülerinnen und Schüler. Daher soll es tägliche Bewegungseinheiten in der Schule geben. Diese werden während der längeren Pausen von Lehrkräften abgehalten, das Programm soll variieren, um den Schüler:innen möglichst viel Abwechslung zu bieten. Das Angebot ist freiwillig und muss deshalb möglichst attraktiv gestaltet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern eine freiwillige tägliche Bewegungseinheit für Unterstufe und Volksschule, diese wird während bereits bestehender längerer Pausen oder vor der ersten Unterrichtseinheit (min. 15 Minuten) von Lehrkräften durchgeführt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Oberstufe</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Vision: Ein Schulautonomer Plan “Sport und Bewegung in der Oberstufe” </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dreh und Angelpunkt unseres Konzeptes für die Oberstufe ist ein schulautonom erstelltes Konzept für “Sport und Bewegung in der Oberstufe”. Mit diesem sollen die Schulen in regelmäßigen Abständen den Rahmen für Sportangebote und sonstige Formen der Bewegungsförderung für die Schüler:innen definieren. Übergeordnetes Ziel ist es, den Schüler:innen die Möglichkeiten für den Ausgleich zu bieten, den sie brauchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind davon überzeugt, dass die Schulen in der Oberstufe möglichst breite Selbstbestimmung genießen sollten, denn sie wissen am besten, wie Sportunterricht und Sportangebot bei ihnen funktionieren kann. Deshalb stehen wir für die Abschaffung des sehr stramm definierten Faches &quot;Bewegung und Sport&quot;, und für Wahlpflichtfächer, die versichern, dass Schüler:innen in der Oberstufe weiterhin zumindest in der Schule etwas Sport betreiben. Dadurch bekommen Schüler:innen deutlich mehr Freiheit in der Wahl ihres Unterrichts in der Oberstufe, während die wichtige Komponente Sport nicht ausenvor gelassen wird. Die in der Unterstufe erworbene sportliche Mündigkeit unterstützt sie dabei. An Schulen mit Sportschwerpunkten kann die Schule autonom zusätzlich ein Sportfach verpflichtend beibehalten/einführen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Erstellung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit ein solcher Plan unseren Anforderungen entspricht, ist es von großer Bedeutung, dass in seine Erstellung alle Schulpartner eingebunden werden. Daraus schließt sich für uns, dass dieser Plan vom Schulgemeinschaftsausschuss (SGA) beschlossen werden muss. Das ist das zentrale Gremium der schulinternen Demokratie. Um Flexibilität zu ermöglichen fordern wir, dass dieser Plan jährlich neu für das nächste Jahr beschlossen werden muss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Ein schulautonomer Plan “Sport und Bewegung in der Oberstufe” soll in jährlichen Abständen vom Sportlehrer:innenteam erstellt und durch den SGA beschlossen werden müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Sportlehrkräfte einer Schule sollen zusammen, in einer Sportlehrer:innenkonferenz, einen Entwurf für diesen Plan definieren, über den dann der SGA zu diskutieren und schließlich abzustimmen hat. Den Schulen soll ebenfalls empfohlen werden hier die für den Sportunterricht besonders wichtigen Stakeholder einzubeziehen: Sowohl die Sportlehrkräfte als auch die Schüler:innenschaft, ob direkt oder indirekt über die Klassensprecher:innen, sollten konsultiert werden. Das Ziel ist, dass diesem Plan ein echter partizipativer Prozess vorausschreitet. Sollte der Beschluss dieses Plans über einen gewissen Stichtag hinausgezögert werden, läuft der Plan des letzten Jahres einfach bis zum Beschluss eines neuen Planes weiter.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sport in Freifächern</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dieser schulautonome Plan soll unter anderem definieren, welche sportrelevanten Freifächer angeboten werden sollten. Jedes Semester muss zumindest ein Sportfreifach angeboten werden. Das übergeordnete Ziel ist, dass die Schüler:innen im Laufe der Oberstufe eine möglichst große Auswahl an Freifächern zur Verfügung haben, in denen sie den Sport praktizieren können, den sie praktizieren wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine solche Vielfalt an schulautonomen Sportfreifächern schafft auch mehr Konkurrenz. Dadurch, dass der schulautonome Plan “Sport und Bewegung in der Oberstufe” zwar Freifächer erschaffen kann, aber niemand zu ihnen verpflichtet werden darf, muss man sich hier um die Schüler:innen bemühen. So steigert man langfristig die Qualität der Freifächer.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Solche schulautonomen Freifächer bieten auch den Rahmen für verschiedenste Experimente: So können Nischensportarten angeboten werden und man kann flexibler auf die Interessen der Schüler:innenschaft eingehen. Ebenso kann man zum Beispiel mit jahrgangsübergreifenden Modellen experimentieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Wir fordern also, dass im Rahmen des Schulautonomen Plans “Sport und Bewegung in der Oberstufe” sportliche Freifächer geschaffen werden können und sollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wahlpflichtfach Sport dort wo gewünscht </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Rahmen des schulautonomen Plans “Sport und Bewegung in der Oberstufe” könnte Sportunterricht auch als Wahlpflichtfach angeboten werden. Hierbei kann es sich sowohl um einen umfassenderen Sportunterricht, der mehrere unterschiedliche Sportarten/Richtungen behandelt, als auch um spezifische Sportfächer (wie beispielsweise Schwimmen oder Volleyball) handeln. Was und ob Sport als Wahlpflichtfach angeboten wird, soll im Rahmen des genannten Plans schulautonom geregelt werden können, um die individuellen Möglichkeiten der Schule bzw. der Umgebung und die Interessen der Schüler:innen zu berücksichtigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn Sport als Wahlpflichtfach angeboten wird, sollte es auch möglich sein, in diesem Fach “mündlich” zu maturieren. Die genauen Benotungsmodalitäten sind zwar schulautonom zu regeln, müssen sich jedoch an messbaren und transparenten Kriterien orientieren. Hierbei kann zum Beispiel auf die von uns gewünschten Benotungskritierien in der Unterstufe zurückgegriffen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Der schulautonome Plan “Sport und Bewegung in der Oberstufe” kann auch die Etablierung eines maturablen Wahlpflichtfaches beinhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sport außerhalb des Unterrichts</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schulen sollten sich im Rahmen des Plans “Sport und Bewegung in der Oberstufe” auch Gedanken machen, wie sie abseits von normalen Turnstunden Bewegung fördern können. Hierunter könnte zum Beispiel eine Öffnung der Sportplätze in Pausen, Kooperationen mit Sportvereinen oder freiwillige Bewegungseinheiten zwischen Unterrichtseinheiten fallen. Letztere sollen besonders durch die Lehrkräfte gefördert werden, indem ein Programm angeboten wird, welches in den Pausen besucht werden kann. Dadurch, dass es nicht besucht werden muss, muss sich um die Schüler:innen bemüht werden, was wiederum die Qualität sichert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine weitere Möglichkeit wären Sportturniere, bei denen sich unterschiedliche Schulen in einer Sportart messen können, aber auch welche die schulintern abgehalten werden. Ziel von solchen Maßnahmen sollte es sein, mit einer niedrigen Hemmschwelle die Schüler:innen zu Bewegung zu motivieren und einen Ausgleich zu anderem Unterricht zu bieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Der schulautonome Plan “Sport und Bewegung in der Oberstufe” sollte ebenfalls Maßnahmen enthalten, durch die die Schüler:innen zu mehr Bewegung in der Freizeit angeregt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Sportvereine sollen aktiv durch freiwillige Schulkooperationen gefördert werden. Dadurch soll Schüler:innen das lokale Sportangebot näher gebracht werden, als auch die Qualität des Schulsports angehoben werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unterstützung für die Schulen bei der Erstellung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit der schulautonome Plan “Sport und Bewegung in der Oberstufe” qualitativ hochwertig werden kann, ist es essentiell, dass die in seine Erstellung involvierten Stakeholder:innen vorab geschult werden. Das beinhaltet sowohl die Direktionen, als auch Sportlehrkräfte und die Mitglieder des SGA. Auf solchen Schulungen kann auch der Austausch zwischen verschiedenen Schulen forciert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Personen, welche an der Erstellung und Verabschiedung des schulautonomen Plans “Sport und Bewegung in der Oberstufe” beteiligt sind, sollten Weiterbildungen in Sachen Modelle und funktionierende Konzepte für Sport und Bewegung in der Oberstufe in Anspruch nehmen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um den Wissenstransfer zu ermöglichen, sollten alle erstellten Pläne von allen Oberstufen in Österreich in eine öffentlich einsichtige Datenbank hochgeladen werden. Durch diese Form der Transparenz wird auch der Druck auf die Schulen erhöht, weil damit auch der Vergleich und damit die Konkurrenz zwischen den Schulen verstärkt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Alle schulautonomen Pläne “Sport und Bewegung in der Oberstufe” sollten öffentlich einsehbar sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben dieser öffentlichen Datenbank sollten die an der Erstellung dieser Pläne Beteiligten auch Einsicht auf Berichte über die Umsetzung der Pläne von anderen Schulen haben. Dadurch wird vermieden, dass zwei Schulen die gleichen Fehler begehen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 26 Apr 2025 22:37:29 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3NEU: Digitalisierung</title>
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                        <author>Mitgliederversammlung</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vorwort:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die voranschreitende Digitalisierung hat die Art und Weise, wie wir leben, arbeiten und kommunizieren, grundlegend verändert. Inmitten dieses digitalen Wandels steht die Bildungswelt vor der Herausforderung, Schritt zu halten und ihre Methoden den Anforderungen einer sich rapide verändernden Gesellschaft anzupassen. Die Integration digitaler Technologien in den Bildungsbereich - insbesondere in Schulen - ist uns als JUNOS Schüler:innen sehr wichtig. Wir sind der Auffassung, dass jede:r Schüler:in eine digitale Mündigkeit erreichen muss, um ein mündiges Leben führen zu können. Unter der digitalen Mündigkeit verstehen wir die Fähigkeit und Kompetenz jeder/jedes einzelner/einzelnen, sich souverän und ohne Probleme im digitalen Raum bewegen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mündigkeit:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Informatikunterricht in der Unterstufe:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das derzeitige Fach ,,Digitale Grundbildung’’, welches in der Unterstufe existiert, erfüllt leider nicht den Zweck, den es erfüllen sollte. In seiner aktuellen Form werden in diesem Fach viele überflüssige, veraltete und nicht zukunftsrelevante Inhalte vermittelt. Digitale Grundbildung sollte jedoch Schüler:innen schon im jungen Alter die Grundlagen der Informatik vermitteln. Die Digitalisierung ist eine Chance und diese sollte auch in der Schule gelehrt und genutzt werden. Wir wollen das dieses Fach endlich die Relevanz bekommt, die es auch verdient.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine sinnvolle Überarbeitung des Lehrplans des Faches ,,Digitale Grundbildung“ der die Grundlagen der Informatik enthalten soll wie beispielsweise Grundlagen von den gängigen Programmen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Eingliederung von Kompetenzen im Umgang mit sozialen Medien zur Prävention von Cybermobbing und weiteren Risiken des Internets wie beispielsweise Betrug oder Identitätsdiebstahl.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine Erhöhung der Unterrichtsstunden des Faches ,,Digitale Grundbildung’’ auf 2 Wochenstunden</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Informatikunterricht in der Oberstufe:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In einer von digitalen Technologien geprägten Welt ist es entscheidend, dass jede:r über die notwendigen Fähigkeiten verfügt, um digitale Technologien effektiv und verantwortungsvoll nutzen zu können. Derzeit gibt es schon Informatikunterricht in der 9. Klasse, jedoch ist der Lehrplan dieses Unterrichts nicht einheitlich, was zu starken Qualitätsunterschieden zwischen Schulen führen kann. Dieser sollte unserer Meinung nach die Integration von digitalen Kompetenzen in Lehrpläne, praxisnahe Workshops und die Vermittlung von kritischem Denken, Software und Hardware, Cyber Mobbing, technologischer Fortschritt in der Gesellschaft, Medienkompetenz, Datenschutz, Aufklärung bezüglich Falschinformationen die Ängste und Bedenken bei der Technologie beinhalten. Aber auch aktuelle Entwicklungen wie künstliche Intelligenz sollte in diesem genauer besprochen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>einen Lehrplan mit Mindestanforderungen für den Informatikunterricht, in welchem die Schülerinnen und Schüler lernen, was auch für die Zukunft entscheidend ist. Auch Künstliche Intelligenzen, Aufklärung über Falschinformationen und ähnliches, sollte in diesem genauer besprochen werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Kooperationen mit Unternehmen aus der Branche in Form von Workshops, damit die Schüler:innen einen praxisnahen Einblick bekommen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine Ausweitung auf 2 Wochenstunden pro Oberstufenjahr in der AHS. Dadurch sollen Schüler:innen die Möglichkeit bekommen, in Informatik zu maturieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Chancengerechtigkeit:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Status quo zeigt, dass manche Schüler:innen entweder auf einen Blatt Papier oder auf einem technischen Endgerät (bspw. Laptop oder iPad) mitschreiben. Um die Chancengerechtigkeit hierbei zu gewährleisten und die technologische Ausstattung in Schulen zu verbessern, setzen wir auf zwei konkrete Maßnahmen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass das Bildungsministerium eine bundesweit einheitliche Empfehlungsliste von technischen Geräten in einer Expert:innenkommission erarbeitet, welche den Schulen bzw. den SGA bei der Entscheidungsfindung von technischen Endgeräten hilft.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Des weiteren fordern wir, dass bedürftige Schüler:innen Förderungen für die Anschaffung technischer Endgeräte erhalten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In vielen Schulen ist das Wlan oft noch immer nicht gut genug. Wir finden, dass jede Schule ein Wlan haben sollte, welches wirklich funktioniert und auch stark genug ist, damit Schülerinnen und Schüler dieses einwandfrei benutzen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Daher fordern wir einen flächendeckenden Ausbau des Wlans an allen Schulen in Österreich.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch auch die Bücher dürfen nicht in der Vergangenheit stecken bleiben. In der Schule sollte auf E-Books gesetzt werden. Diese bieten die meisten Verläge ohnehin schon an. Das Benutzen von interaktiven Online-Übungen hilft vielen Schülerinnen und Schülern sehr.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Daher fordern wir, dass alle Bucher auch digital zur Verfügung gestellt werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vor einigen Jahren hat das Bildungsministerium die Plattform Portal Digitale Schule geschaffen. Dieses wurde aber aufgrund mangelnder Benutzung wieder abgeschafft. Als Ersatz soll nun das sogenannte Bildungsportal kommen. Unserer Meinung nach soll das neue Portal aber nicht nur existieren, sondern tatsächlich verwendet und ausgebaut werden. Auch in Estland gibt es einen digitalen Marktplatz für Bildungsmateralien aus denen Schulen und Schüler:innen frei entscheiden können, welche Materialien sie verwenden wollen. So eine Idee wäre gerade auch in Österreich sehr wichtig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Daher fordern wir einen Ausbau des Bildungsportals, eine kontinuierliche Verbesserung des Tools und eine regelmäßige Aktualisierung der Inhalte in Form einer Bildungscloud am Beispiel Estland.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Daher fordern wir, dass es eine breite Informationskampagne über diese Plattform an Schulen gibt, mit dem Ziel über dessen Vorteile zu informieren und eine möglichst große Verwendung an den Schulen zu fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Freiheit:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Schüler:innen arbeiten mittlerweile mit digitalen Endgeräten. Jedoch schaffen vereinzelte Schulen und Lehrer:innen Hürden, um dies zu verhindern, oder verbieten die Verwendung gar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Daher fordern wir, dass jeder/jedem Schüler:in die Freiheit gegeben wird, im Unterricht digital mitzuarbeiten. Analoge Unterrichtsmaterialien müssen dafür auch in digitaler Form zur Verfügung gestellt werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lehrer:innenkompetenzen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir finden, dass im Lehramtsstudium digitale Skills vermittelt werden sollen, nicht nur in Informatik, sondern auch in den anderen Fächern, da in jedem Fach digitale Endgeräte verwendet werden sollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine Vermittlung von digitalen Skills im Lehramtsstudium.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>regelmäßige Fortbildungen für alle Lehrerinnen und Lehrer, in denen auch aktuellere Themen behandelt und durchgemacht werden. Trotzdem wollen wir eine größere Fortbildung für alle derzeitigen Lehrkräfte, damit diese auch einmal auf den aktuellen Stand gebracht werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Transparenz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schulen sollen vom Wettbewerb leben, so auch in der Digitalisierung. Schulvergleiche ergeben sich hier als besonders sinnvoll, da es diese einerseits ermöglich, das Leistungsniveau verschiedener Schulen zu vergleichen und andererseits profitieren Schüler:innen und Eltern bei der Auswahl der Schule von solchen Vergleichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine Plattform o.Ä. für bundesweite Schulvergleiche, um Anreize für erhöhte Aktivität im Bereich der Digitalisierung zu schaffen. Hier sollen unter anderem Lehrer:innenfortbildungen, Investitionen in digitaler Infrastruktur wie auch Prüfungsergebnisse in relevanten Fächern dokumentiert und verglichen werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2023 hat Österreich erstmals am ICILS Computertest teilgenommen. Wir JUNOS Schüler:innen sehen diesen Test als sehr sinnvoll an, da dieserder Vergleichbarkeit zwischen den Informatik-Kenntnissen in verschiedenen Ländern dient.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine weitere und regelmäßige Teilnahme am ICILS Computertest in Österreich</p></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 26 Apr 2025 22:34:34 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LANEU6: Wahlprogramme</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/viiimvschuelerinnen/motion/966</link>
                        <author>Mitgliederversammlung (beschlossen am: 11.05.2024)</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/viiimvschuelerinnen/motion/966</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>JUNOS Schüler:innen ist kein Selbstzweck. Uns geht’s nicht einfach darum, große Partys zu veranstalten. Uns geht’s nicht darum, einfach nur ein großer Freundeskreis zu sein. Uns geht’s nicht darum, eine weitere Sandkiste für die Politiker:innen von morgen zu sein. Uns geht’s darum zu gestalten. Wir treten mit Inhalten an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir haben uns gegründet, weil es so nicht mehr weitergehen kann. Weil es endlich eine echte liberale Bildungspolitik braucht. Weil es eine Schule braucht, die uns zu wirklich zu freien, mündigen und selbstbestimmten Bürger:innen macht. Weil wir kein Schulsystem wollen, dass seine Schüler:innen nur in Schubladen steckt und hemmt, anstatt sie mit den Chancen auszustatten, die sie für ein freies Leben brauchen. Weil es im österreichischen Bildungssystem nicht mehr, sondern weniger Vorschriften braucht. Weil Demokratie und Transparenz für uns selbstverständlich sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Ideal für die Schule lässt sich auf eine zentrale Idee herunterbrechen: Uns geht es um eine Schule der Freiheit. Eine Schule, die uns zu selbstbestimmten Bürger:innen macht. Eine Schule, die uns gerechte Chancen bietet. Eine Schule, die Freiheit auf allen Ebenen ermöglicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dieses Programm geht mit einem Anspruch einher. Wir wollen die Landesschüler:innenvertretungen und die Bundesschüler:innenvertretung endlich zum Motor der Veränderung im Bildungssystem machen. Wir wollen, dass sich die Schüler:innenpolitik nicht durch den dreckigsten Wahlkampf auszeichnet, sondern durch die größten Ideen. Und genau solche Ideen wollen wir im ersten Teil dieses Wahlprogramms vorlegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um ein echter Motor der Veränderung zu sein, reicht es aber nicht, nur große Visionen aufzuzeigen. Wir wollen in den Landesschüler:innenvertretungen auch konkrete Projekte umsetzen. In allen neun Bundesländern haben wir also Projekte festgelegt, die wir mit einer Mehrheit in der Landesschüler:innenvertretung von Tag eins an umsetzen wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jetzt bist du am Zug:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst mit JUNOS Schüler:innen für Fortschritt statt Stillstand sorgen und somit einen Zukunftsmotor in deine LSV bringen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Freiheit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Vision ist eine Schule der Freiheit. Um das Beste aus unserem Bildungssystem herauszuholen, braucht es Autonomie und Gestaltungsfreiraum. Diese Freiheit braucht es sowohl für die Schüler:innen selbst als auch den Schulstandort. Das österreichische Bildungssystem muss vielfältiger werden, um sich an die Bedürfnisse der Schüler:innen anpassen zu können. Um diese Individualität zu gewährleisten, muss echte Schulautonomie ermöglicht werden. Die Schule vor Ort weiß nicht nur am besten, was sie braucht, sondern auch, was sie sein will.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Schulautonomie</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schulautonomie ist das Herzstück eines liberalen Bildungssystems. Die Entscheidungskompetenz über Bildung soll dort liegen, wo diese auch stattfindet: an den Schulen selbst. Das Bildungsministerium beschränkt sich darauf, den Rahmen des Bildungssystems festzulegen. Die Schulen erhalten die Freiheit, selbst über das Bildungsangebot, über Inhalt und Form der Lehre, Beurteilungskriterien sowie über die eigenen Ausgaben zu entscheiden. Schulen sollen die Möglichkeit haben, sich ihr Lehrpersonal selbst auszusuchen, denn sie wissen am besten was und wen sie brauchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass den einzelnen Schulen volle Personalhoheit zugestanden wird. Ein objektivierbares und bei Möglichkeit anonymisiertes Rahmenverfahren soll hierfür herangezogen werden, um gegen Rassismus und andere subjektive Wahrnehmung im Einstellungsprozess vorzugehen. Dabei sollen die Schüler:innenvertreter:innen im Bewerbungsverfahren involviert sein, nach verpflichtender Aufklärung durch die Direktion über den Prozess einer Bewerbung und genug Informationen, sowie Aufklärung über das Tätigkeitsprofil der gesuchten Lehrkraft.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass Schulen auch autonom die Möglichkeit haben, ihre eigenen Wege bei der Lehre zu gehen. Solange auf das gemeinsame Ziel der Matura hingearbeitet wird, soll jeder Standort die Möglichkeit bekommen, die Fächerstruktur aufzubrechen und Neueinteilungen vorzunehmen. Dies soll im SGA entschieden werden. Hierzu sollen stichprobenartig Kontrollen der Bildungsdirektion im jeweiligen Bundesland stattfinden, um einen konformen Ablauf zu gewährleisten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Bildungsservice statt Bildungsdirektion</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bildungsdirektionen sind derzeit mit sehr viel Macht ausgestattet. Sie vollziehen das gesamte Schulrecht in ihrem Bundesland, vollziehen also zum Beispiel das Dienstrecht gegenüber dem Lehrkörper und den Direktor:innen und zeichnen verantwortlich für die Organisationsformen der Schulen. Viel zu oft liegt es an der viel zu politisierten Bildungsdirektion, die Schulen zu kontrollieren - oder vielmehr einzuschränken. Ein echtes und mutiges Autonomiepaket würde ihnen diese Kompetenzen nehmen. Wir wollen sie von einem Kontrollorgan zu einem Serviceorgan machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die neuen Bildungsservices mit einem breiten Fortbildungsangebot für Lehrkräfte und Direktionen den Schulen unter den Arm greifen sollen. Sie sollen dabei neuartige pädagogische Konzepte weiterreichen und unter den betroffenen Stakeholder:innen verbreiten - das kann zum Beispiel auch die Schüler:innenvertreter:innen betreffen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die neuen Bildungsservices auch über ein Budget verfügen sollen, um innovative Projekte an Schulen zu fördern. Hierbei gilt es vor allem, bestehende Erfolgsbeispiele herauszugreifen und dabei mitzuhelfen, sie in weiteren Schulen zu implementieren. Dadurch können die neuen Bildungsservices zu wirkmächtigen Innovationstreibern im österreichischen Bildungssystem werden - und neben mehr Wettbewerb und Autonomie einen zentralen Platz in einem leistungsfähigeren System einnehmen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Zusammenarbeit stärken</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade im Rahmen eines echten schulautonomen Systems dürfen die Schulen nicht zu abgeschotteten Burgen werden. Zusammenarbeit ist hier essenziell. Das Modell des Schulclusters empfiehlt sich hier besonders.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass Schulen Cluster bilden sollen. Dabei handelt es sich um eine enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Standorten, die dazu führt, dass Schüler:innen einen Teil des Unterrichts in einer anderen (Partner-)Schule erfahren können. Ein solcher Cluster sollte nur der Genehmigung der beteiligten SGAs bedürfen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Durch Wettbewerb Schulen klimafit machen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Klimawandel ist eine historische Herausforderung. Auch das österreichische Schulsystem muss sich ihr stellen. Eine effiziente Ökologisierung kann aber nur funktionieren, wenn man alle Akteur:innen rund um die Schule einbindet und die Schule ganzheitlich betrachtet. Wir wollen hier nicht auf Symbolpolitik oder zentrale Vorgaben setzten, sondern die lokale Kreativität der Schulstandorte entfesseln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern ein Belohnungssystem: Schulen, die ihre Emissionen von einem Jahr aufs Nächste besonders stark senken konnten, werden dafür finanziell belohnt. Zugleich sollen die Schulen mit den höchsten Emissionen direkt von Expert:innen des Bildungsministeriums dabei unterstützt werden, ihre Emissionen nachhaltig zu senken.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Freiheit für Schüler:innen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schüler:innen werden in ein jahrzehntealtes Korsett an Fächern gepresst, ohne dabei eine Möglichkeit zu haben, ihre individuellen Stärken wirklich zu fördern. Es gibt zwar gewisse Grundfähigkeiten, welche alle Schüler:innen besitzen sollte, aber dieses Mindestmaß spiegelt sich mit Sicherheit nicht in dem heutigen Ausmaß an vorgeschriebenen Stunden wider. Wenn Schüler:innen nach der Schule verantwortungsbewusste Personen sein soll, muss man ihnen auch schon in der Schule Verantwortung geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern die Einführung eines modularen Systems mit Grundkursen, die jede:r Schüler:in absolviert und darauf aufbauend frei wählbare Fächer. Konzepte wie Clusterschulen erachten wir in diesem Zusammenhang für sinnvoll. Schüler:innen müssen nicht zwingend in dieselbe Schulstufe gehen und dasselbe Alter haben, um einen gewissen Unterricht zu besuchen. Einzig das bisher vorhandene Wissen soll entscheidend sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass Schüler:innen in der Oberstufe ab einer gewissen Leistung vom Unterricht fernbleiben dürfen, um ihnen mehr Freiheit zu geben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass es Schüler:innen leichter gemacht wird, eigene Clubs zu Themen ihrer Wahl zu gründen. Diese Clubs sollen auch die Möglichkeit haben, von der Schule finanziell unterstützt werden, damit die Schüler:innen gelegentlich Ausflüge oder Sonstiges machen können. Für die Schulen allerdings bleibt es natürlich möglich, nachzuverfolgen wohin das Geld investiert wurde.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass Schüler:innen vermehrt dabei unterstützt werden an Programmen wie Erasmus+ teilzunehmen. Das Programm Erasmus+ unterstützt schulische Institutionen dabei, Schüler:innen einen Auslandsaufenthalt zu ermöglichen, wodurch sowohl Vielfalt, Nachhaltigkeit, digitale Bildung und Inklusion als auch das Lernen von Sprachen gefördert werden. Schüler:innen und Lehrkräfte sollten verstärkt über das bestehende Angebot informiert werden. Zusätzlich gilt es ökonomisch schwächere Schüler:innen bei einem solchen Aufenthalt finanziell zu unterstützen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass Schüler:innen vermehrt Aufgaben selbstständig und eigenverantwortlich abseits des starren Frontalunterrichts erledigen. Besonders wichtig sind hier Gruppenarbeiten, um Teamfähigkeit und Organisation besser zu erlernen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Individueller Bildungsweg</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Oftmals wird der Bildungsweg für Schüler:innen vorgegeben. Die Wahlmöglichkeiten sind oft sehr eingeschränkt. Es muss klar sein, dass es nicht den einen richtigen Bildungsweg gibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die Lehre aufgewertet wird und spätestens in der Oberstufe über die Wahlmöglichkeiten, wie beispielsweise das Studium, vermehrt aufgeklärt werden. Dazu gehört aber auch, vielfältigere Bildungswege zu schaffen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Matura</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Matura wird oft als Schlüssel zum Leben in Freiheit gesehen. Dazu gehört aber, dass diese zentralisierter wird und aufgewertet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern eine wirklich zentrale Matura. Die Korrektur hat von einer Lehrkraft einer anderen Schule vorgenommen zu werden, und die Arbeiten müssen anonymisiert werden. Die Matura soll auch die erbrachten Leistungen der Oberstufe berücksichtigen. Hier gilt es eine stichprobenartige Kontrolle der Benotung durchzuführen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Chancengerechtigkeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Schule muss, davon sind wir überzeugt, jedem:r Schüler:in die Chancen bieten, die er oder sie braucht, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Solange sie diese fundamentale Anforderung nicht erfüllen kann, reproduziert sie immer neue Ungerechtigkeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Die gemeinsame Schule mit innerer Differenzierung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das österreichische Schulsystem ist heute leider ein Zwei-Klassen-System. Mit dem Ende der Volksschule werden die Schülerinnen und Schüler zugeteilt. Dieser Zeitpunkt der Trennung ist unseres Erachtens nach viel zu früh. Um diese viel zu frühe und strikte Trennung zu entschärfen, braucht es eine differenziertere und gerechtere Lösung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern also eine gemeinsame Schule mit innerer Differenzierung in der Sekundarstufe I. Wir schlagen ein hybrides Modell vor: Ein gewisser Teil der Stunden geschieht in der großen Gruppe, der Klasse, und ein weiterer, bestenfalls sogar größerer Teil der Stunden wird in Kleingruppen absolviert. Die Stunden in der Klasse dienen sozusagen als Grundstock der Wissensvermittlung und stellen ein verbindliches Niveau dar, das alle Schüler:innen beherrschen sollen. Die Vertiefung bzw. Erweiterung der Inhalte geschieht in den Kleingruppen, in denen es auch möglich sein soll, je nach Interesse der Schülerinnen und Schüler weiterzuarbeiten. Auch das Aufholen von Rückständen und Lerndefiziten ist im Rahmen der Lerngruppen möglich. In diesem Zusammenhang ist zu betonen, dass der Grundsatz von so viel Schulautonomie wie möglich und so wenig Zentralisierung wie nötig gelten soll.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Finanzierung durch Bildungsschecks</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schulen müssen ein Interesse daran haben, Schüler:innen von ihren Leistungen zu überzeugen. Sich stetig zu verbessern, Neues umzusetzen und Vorreiterrollen einzunehmen, muss zur Aufgabe einer jeden Schule werden und soll gewährleisten, dass wir Bildungsstätten, statt Betreuungsstätten schaffen. Es braucht den Wettbewerb zwischen den Schulen, um die besten Ideen hervorzubringen und das geht nur über das Prinzip von Angebot und Nachfrage.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass jeder Mensch zwischen dem 2. und dem 20. Lebensjahr, bis zur vollendeten Volljährigkeit über seine Erziehungsberechtigten, und darüber hinaus selbst, einen Bildungsscheck erhält. Dieser kann in jeder Bildungseinrichtung inklusive elementarpädagogischen Einrichtungen, Aus- und Weiterbildungsinstitutionen jeglicher Art sowie Kursen, eingelöst werden. Dabei sind sowohl private als auch öffentliche Träger inkludiert. Anteilig soll jene Summe des Schulbudgets geteilt durch die Anzahl der Schüler:innen, die Höhe der Schecks ausmachen. Hierbei gilt es das Bildungsbudget grundsätzlich auf 6,5% des BIP zu erhöhen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass Schülerinnen mit mehr Förderbedarf, sprich jene mit zum Beispiel nicht-deutscher Muttersprache oder solchen aus bildungsferneren Familien, anteilig einen höheren Bildungsscheck ausgezahlt wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit diesen Mehreinnahmen können Schulen innovative Projekte, mehr Personal und Einzelmaßnahmen für eine chancengerechte Schule bereitstellen. Diese können beispielsweise in Absprache mit Expert:innen individuell adaptiert werden. Gleichzeitig führt diese Maßnahme dazu, dass Schulen keine direkten Nachteile dadurch erleiden, wenn diese Schüler:innen mit mehr Förderbedarf unterrichten. Das führt wiederum zu einer erhöhten sozialen Durchmischung. Auch können einzelne Standorte mit erhöhtem Bedarf besonderes Know-How in dem Bereich aufbauen und praxisorientiert Vorreiterpositionen einnehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Ganztagsschule</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns heißt Chancengerechtigkeit auch, dass der Bildungsgrad nicht nur von dem der Eltern abhängt. In einem chancengerechten Bildungssystem soll der Bildungsgrad der Eltern genau so wenig eine Rolle spielen wie deren finanzielle Ressourcen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern daher die flächendeckende Einführung der Ganztagsschule in Österreich. Diese soll absolut kostenfrei sein. Eine Ganztagsschule muss jedoch auch auf die Bedürfnisse der Schüler:innen eingehen, und mehr als eine reine Betreuungsstätte sein. Denn eine Schule kann nur dann eine echte Schule sein, wenn die Schüler:innen sie nicht als Zwang und Einengung erleben. Deshalb dürfen die Schüler:innen nicht zu stundenlangen Frontalunterricht gezwungen werden. Im Sinne der Schulautonomie, soll es dennoch möglich sein in begründeten Fällen das Modell der Halbtagesschule zu wählen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Gleichberechtigung in der Schule</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bildung als Motor für gesellschaftliche Entwicklung spielt eine bedeutsame Rolle – nur wenn bereits Kinder für Gleichberechtigung sensibilisiert werden, frei von Stereotypen und Geschlechterklischees sowie ohne Tabus aufwachsen, kann das Ziel einer gleichberechtigten Gesellschaft erreicht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern also, dass das didaktische Prinzip der Geschlechtssensibilität vermehrt im Lehramtsstudium thematisiert wird und durch Fortbildungen zunehmend Einzug in österreichische Klassenzimmer erhält. Dabei spielt die Thematisierung von “rolemodels” und die Distanzierung von Rollenklischees eine wichtige Rolle.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass der Sportunterricht nicht mehr geschlechtergetrennt abläuft, sondern dieser grundsätzlich koedukativ gestaltet wird. In gewissen Situationen muss es jedoch differenzierte Ansätze geben, um auf alle Interessen acht zu geben. Im gemeinsamen Turnunterricht sollen auch zwei Lehrer:innen unterrichten. Beide sollten nicht das gleiche Geschlecht haben, um allen Schüler:innen eine Ansprechperson zu bieten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern eine grundsätzliche Verankerung der Geschichte des Feminismus im Lehrplan und eine gleichberechtigtere Darstellung beider Geschlechter in der Geschichte.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass Schüler:innen Informationen darüber erhalten, wo sie Geschlechterdiskriminierung seitens Lehrer:innen melden können. Sollte es keine Meldestelle geben, soll eine geschaffen werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Integration als Chancenmotor</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein wirklich funktionierendes Zusammenleben kann nur zustandekommen, wenn Integrationsmaßnahmen nicht von oben herab vorgeschrieben werden. In diesem Sinne setzen wir auch nicht auf Top-Down-Maßnahmen, um Integration in den Schulen „vorzuschreiben“, sondern wollen die Schulen ermutigen eigene Wege zu gehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die Schulen in eigenen Integrationsplänen selbstständig Maßnahmen definieren, um das Ziel einer gelungenen Integration aller Schüler:innen in das Schulleben zu erreichen. Dabei sollen Expert:innen des Bildungsministeriums unterstützen und evaluieren. Es ist hierbei elementar, dass die Direktionen und SGA Mitglieder über ausreichend Kompetenz beim Thema Integration verfügen, dies soll unter anderem durch Schulungen erreicht werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass Schulen dabei unterstützt werden beim Fremdsprachenunterricht zu kooperieren, um so das Fremdsprachenangebot zu erweitern. So kann das Verständnis für verschiedene Kulturen erweitert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern statt pauschalisierenden Deutschförderklassen individuelle Deutschförderung. In diesem Zusammenhang fordern wie ein Stufen-Modell, damit die Deutschförderung an das individuelle Deutschniveau angepasst werden kann.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass Lehrkräfte gezielt zum Thema Integration in der Schule ausgebildet werden. Darüber hinaus braucht es eine Kampagne, die darauf abzielt, mehr kulturelle, sprachliche, soziale und geschlechtliche Diversität ins Lehrpersonal zu bringen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sollten Schüler:innen bereits menschenfeindliches Gedankengut haben und dies propagieren, braucht es härtere Konsequenzen. Wir JUNOS Schüler:innen sind überzeugt davon, Intoleranz niemals mit Toleranz begegnen zu dürfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern härtere Konsequenzen für Schülerinnen und Schüler, die antisemitisches, homophobes oder anderes extremistisches Gedankengut an den Tag legen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei wiederholten Vergehen sind Workshops anzuordnen und die Kosten dieser von der Schüler:in bzw. der Eltern zu tragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichzeitig soll in der Schule über die Strafmündigkeit aufgeklärt werden, als auch Informationen über die Rechtslage ad Diskriminierung vermittelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Religionsunterricht kann unheimlichen Schaden anrichten, wenn Lehrpersonen unkontrolliert demokratiefeindliches und ausgrenzendes Gedankengut propagieren können. Aufgrunddessen sehen wir eine Abschaffung des Religionsunterricht bis zum 14. Lebensjahr als nötig, kurzfristig braucht es hier aber stärkere und vor allem funktionierende Kontrolle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern eine echte Überwachung des Religionsunterrichts von einer unabhängigen Stelle, statt von den Glaubensgemeinschaften selbst, damit Radikalisierung nicht im Klassenzimmer stattfinden kann</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um den immer größerwerdenden Herausforderungen beim Thema der Integration gerecht zu werden, braucht es ein klares Aufzeigen von Grenzen sowie funktionierende Integration vor allem im Zusammenhang mit der Religion. Für uns ist klar, dass die Religionsfreiheit zu gelten hat. Für uns ist aber auch klar, dass die Religionsfreiheit niemals Diskriminierung, gewalttätiges Verhalten und ähnliche menschenfeindliche Aktionen rechtfertigt. Immer mehr sogenannte &quot;Online-Prediger&quot; erklären Jugendlichen Religion und stiften sie zu Homophobie und Frauenverachtung an. Hier braucht es starke Medienkunde. Weiters stehen wir JUNOS Schüler:innen zu unserer liberalen und demokratischen Gesellschaft. Um Demokratiefeindlichkeit zuvorzukommen und um in Härtefällen eingreifen zu können, braucht es ernstzunehmende Demokratiebildung sowie politische Bildung für alle in der Schule.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern ein Fach, in dem echte Demokratiebildung und politische Bildung unterrichtet wird</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><br>
Förderung für jede:n</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In diesem Jahrhundert kann es nicht sein, dass Schüler:innen mit Behinderung unzureichend individuell gefördert werden. Es braucht hier größtmögliche Freiheit durch Inklusion, statt Separation.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass mit künftigen Um- und Neubauten, Schulen barrierefrei gemacht werden und Schulen, die gerade nicht barrierefrei sind, oder nicht über die technische Infrastruktur verfügen, vom Bildungsministerium angeregt und gefördert werden, dies zu ändern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass Sonderschulen für alle Schüler:innen geöffnet werden und dass es langfristig keine Sonderschulen mehr gibt bzw. jede Schule eine solche wird. Dadurch wird jede Schule, auch jede derzeitige Sonderschule, automatisch zu einer inklusiven Schule, die jede:r besuchen kann.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern die Einführung eines Inklusionsbonus im Rahmen eines transparenten Chancenindex für die Finanzierung von Schulen. Expert:innen sollen hierbei die Höhe der Boni auf Basis von verschiedenen Faktoren (z.B.: Grad der Behinderung etc.). Die Boni sollten jedenfalls an die Inflation indexiert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass allen Lehrkräften während des Lehramtsstudiums die Grundlagen der inklusiven Pädagogik vermittelt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass es genügend Weiterbildungen in Sachen inklusiver Unterricht gibt, damit auch für schon länger unterrichtende Lehrkräfte Inklusion zur Normalität wird und sie auf alle ihre Schüler:innen gebührend eingehen können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, das Recht auf ein 11. und 12. Schuljahr für Jugendliche mit Behinderung. Es kann nicht sein, dass Schüler:innen mit Behinderung dafür immer noch eine Sondergenehmigung brauchen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass bereits in der Volksschule Workshops, bestenfalls von externen Personen, stattfinden, um den Schüler:innen den Umgang mit dem Thema Behinderung zu lehren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Mentale Gesundheit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kinder und Jugendliche sind von den Folgen der Pandemie besonders stark betroffen. Das zeigen nicht nur Berichte von Schüler:innen und Lehrpersonal, sondern auch Studien. Stand November 2021 weisen 58% der 14-20-Jährigen Depressive Symptomatiken auf. Besonders dramatisch ist, dass Stand November 2021 44% der 14-20-Jährigen Suizidale Gedanken aufweisen. [Piehet al., 2021, JAMA Network Open; Dale et al. Eur Child AdolescPsychiatry, 2022 (Online Studie, n=1.505)] Hier hat die Schule eine Mitverantwortung. Es braucht dringend staatliche Investitionen in die Ausbildung von Fachkräften. So wie es in jeder Schule eine:n Schularzt bzw. Schulärztin gibt, braucht es in jeder Schule genug psychologisches und psychotherapeutisches Angebot.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern eine Steigerung der Menge an Schulpsycholog:innen an den einzelnen Schulen. Ziel sollte durch diese Steigerung sein, dasss alle Schüler:innen regelmäßige Routineuntersuchungen bekommen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Mündigkeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schule ist kein Selbstzweck, sondern soll Schüler:innen auf ein selbstbestimmtes und mündiges Leben vorbereiten. Es braucht also eine Schule der Mündigkeit. Dieser Aufgabe wird Schule derzeit nicht gerecht, deshalb braucht es mutige Forderungen, damit Schule die Schüler:innen auf ein selbstbestimmtes Leben vorbereitet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Politische Mündigkeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Demokratie muss man lernen. Und viel zu viele heutzutage sind dabei auf sich alleine gestellt. Nur in einer Gesellschaft, in der man von klein auf Demokratie lernt, versteht, wie sie funktioniert und ihre Prinzipien verinnerlicht, ist diese wirklich sicher. Dazu gehört auch zu lernen, wie man Quellen bzw. Medien analysiert und kritisch hinterfragt. Um Demokratie und deren Institution zu verstehen, reicht es aber nicht nur darüber zu lernen, sondern man muss sie auch erleben. Zur Demokratie gehört aber genauso die eigene Vertretung, über die man in der Schule lernen sollte. Die Schüler:innenvertretung ist ein Recht, über das aufgeklärt werden muss. Und genauso viel muss über andere Rechte in der Schule aufgeklärt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern eine echte politische Bildung, die sich viel vertiefender mit unserer Demokratie befasst, ab der 7. Schulstufe, damit auch wirklich jede:r von ihr profitieren kann.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern im Unterricht einen Fokus auf Institutionen-, Demokratie- und Medienkunde, um die Bürger:innen von morgen demokratiepolitisch zu bilden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass jede:r Schüler:in mindestens einmal während der Sekundarstufe I nach Wien und während der Sekundarstufe II nach Brüssel reisen soll, um unsere demokratischen Institutionen hautnah zu erleben. Für einkommensschwache Familien soll diese Reise leistbar gemacht werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern eine im Unterrichtsplan verankerte Aufklärung über die überschulische Vertretung LSV und BSV sowie die innerschulische Vertretung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass im Unterricht vermehrt Rechte unserer demokratischen und rechtsstaatlichen Gesellschaft gelehrt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass Podiumsdiskussionen von Direktionen, Lehrkräften sowie der LSV gefördert werden, um den politischen Diskurs zu stärken. Darüber hinaus sollen für diesen Zweck auch vermehrt Diskussionsrunden im Klassenverband geführt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Wirtschaftliche Mündigkeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Moment ist es leider so, dass die wirtschaftliche Bildung der Schüler:innen von Schule zu Schule sehr unterschiedlich ist. Bei der großen Mehrheit der Schüler:innen kommt Wirtschafts- und Finanzbildung weiterhin zu kurz. Wir sind der festen Überzeugung, dass am Ende der Schulzeit alle Schüler:innen ein grundlegendes Verständnis für wirtschaftliche Fragen haben müssen, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Damit Schule diesem Ziel gerecht werden kann, muss einerseits der Rahmen dafür geschaffen werden und andererseits die Methoden verändert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass das Fach “Geographie und Wirtschaftskunde” in der Unterstufe deutlich mehr wirtschaftliche Themen als bisher behandelt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass in der Sekundarstufe II unabhängig von “Geographie und Wirtschaftskunde” das Fach “Wirtschafts- und Finanzbildung” eingeführt wird, sofern spezifische Fächer dieser Art noch nicht vorhanden sind. Dabei soll auch der Rahmen geschaffen werden, tagesaktuelle wirtschaftliche Themen zu behandeln. Außerdem soll mithilfe von Tools ein effizienter und verantwortungsvoller Umgang mit Geld gelehrt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Um Gelerntes anzuwenden, fordern wir die Möglichkeit an einem längerfristigen klassen- oder schulinternes Börsenspiel teilzunehmen, um das Gelernte risikofrei in die Praxis umzusetzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Religiöse Mündigkeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind der festen Überzeugung, dass Religionen eine reine Privatsache sind. Umso mehr ist es für uns unerträglich zu sehen, wie die Schule als Projektionsfläche für Religionen aller Art genutzt wird. Für uns kann eine Schule nur dann eine echte Bürger:innenschule sein, wenn alle Religionen gleichberechtigt sind. Das Öffentlichkeitsrecht, die Anerkennung der Schule durch die Republik also, geht auch mit personeller und finanzieller Unterstützung einher. Wir sind ganz klar der Meinung, dass dieses Recht nur an jene vergeben werden soll, die ein religiös neutrales Schulumfeld sicherstellen können. Dabei ist dennoch zu beachten, dass für konfessionelle Privatschulen Sonderregelungen gelten sollten, da Schüler:innen sich dort bewusst dazu entscheiden in eine konfessionelle Schule zu gehen. Auch wenn wir gegen Privilegien einzelner Religionen sind, ist die Auseinandersetzung mit Religionen ein Schlüssel zu einem besseren Verständnis unserer Kultur und Geschichte und sollte daher weiterhin ihren Platz in der Schule haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern eine Koppelung des Öffentlichkeitsrechts an eine Abschaffung religiöser Symbole am Schulgelände. Davon sind konfessionelle Privatschulen ausgenommen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern einen verpflichtenden Ethikunterricht an allen Schulen mit Öffentlichkeitsrecht für alle Schüler:innen bis zum Erreichen der religiösen Mündigkeit (also mit 14 Jahren). In ihm sollen die Konzepte, die Auswirkungen und die Geschichte von allen Weltreligionen mit einem vergleichenden und nicht wertenden Ansatz behandelt werden. Zusätzlich soll für alle Schüler:innen weiterhin als aktive Wahl die Möglichkeit bestehen, auf freiwilliger Basis einen Religionsunterricht ihrer Wahl zu besuchen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>An konfessionellen Privatschulen kann schulautonom entschieden werden zusätzlich verpflichtenden Religionsunterricht anzubieten. Für uns ist klar, dass Schüler:innen die Freiheit haben sollten ihre Religion ausleben zu dürfen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Sexuelle Mündigkeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sexualität ist Teil unseres Lebens. Und auf genau dieses Leben sollte die Schule vorbereiten. Umso wichtiger ist hier eine gute Sexualkunde, um das Tabu in der Gesellschaft zu brechen. Dabei soll die Schule auf ein freies und selbstbestimmtes Leben vorbereiten, welches nicht von außen negativ beeinflusst wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass das Curriculum für Sexualkunde Diversität lebt. Dabei sollte sowohl über Geschlechtsidentitäten als auch Stereotype und Sexualitäten gesprochen werden. Die Aufklärung über sexuelle Gewalt, Sexismus, Fetische, Pädophilie und Pornographie sollte dabei ebenfalls Thema sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern ein sexualpädagogisches Konzept zur Umsetzung des vorgegebenen Curriculums, das von jeder Schule individuell bearbeitet werden kann. Dabei soll auf den Ausgleich von internen als auch externen Expert:innen geachtet werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass das Bildungsministerium mit einer Expert:innenkommission drei Curricula, also Primarstufe, Sekundarstufe I und II, ausarbeitet. Dabei ist es wichtig, dass der Lehrplan einsehbar ist, aber Erziehungsberechtigte nicht spezifisch über den inhaltlichen Ablauf des Unterrichts informiert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass bei Fehlverhalten von internen sowie externen Personen disziplinäre Maßnahmen angewandt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass an jeder Schule die Rolle der Vertrauenspersonen, die unterschiedliche Geschlechter haben, umgesetzt wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Digitale Mündigkeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir können nicht unsere Augen verschließen vor neuen Technologien. Wir können nicht einfach weiter machen, wie bisher und dasselbe wie vor 50 Jahren in den Schulen lehren. Die KI-Branche entwickelt sich schon länger immer weiter, doch gerade jetzt erlebt ihre Präsenz einen Aufschwung durch künstliche Intelligenzen wie ChatGPT. Auch vor der Schule machen solche technologischen Entwicklungen keinen Halt. Wir können nicht so tun, als ob sich nichts verändert. Doch das Bildungsministerium und die Bildungsdirektionen machen nichts und verschließen ihre Augen vor der Veränderung. Schule muss Schüler:innen auch im Zukunftssektor der Digitalisierung bilden. Um die digitale Wende in der Schule zu schaffen, muss man an verschiedenen Schrauben drehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die Bildungsdirektionen und das Bildungsministerium Fort- und Weiterbildungen im Bereich KI und Digitalisierung für Lehrkräfte anbietet. Diese Fort- und Weiterbildungen sollen mit Anreizsystemen niederschwellig in den Alltag der Lehrkräfte integriert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass in der Schule verstärkt Medienkompetenzen unterrichtet werden. Dazu gehört auch zu unterrichten, wie man künstliche Intelligenzen richtig benutzt und davon nicht getäuscht wird. Dabei soll digitale Mündigkeit in den Vordergrund gestellt werden, also die Fähigkeit, digitale Informationen zu suchen, auszuwerten, kritisch zu denken und deren Quellen zu analysieren. Dafür braucht es auch ein Grundverständnis dafür, wie Informationen mit künstlicher Intelligenz generiert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Mündige Drogenaufklärung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um Schüler:innen auch in Sachen legaler und illegaler Drogen zu wirklich mündigen und selbstbestimmten Bürger:innen zu machen, braucht es echte Aufklärung. Wir wollen Schüler:innen das Wissen mitgeben, um verantwortungsbewusste Entscheidungen für sich selbst zu treffen. Um das zu erreichen, fordern wir mehrere Ansätze.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern pro Schule eine Ansprechperson, die eine spezifische Ausbildung im Bereich Drogenaufklärung hat.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern schulinterne Drogenaufklärungskonzepte. Dabei sollen sich Schulen vom Bildungsministerium inspirieren lassen. Das Konzept soll an die Schulstufe angepasst sein und ab der siebten Schulstufe starten. Auf Basis dieser Konzepte sollen Schulen Förderungen für Workshops mit externen Expert:innen bekommen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Zentrale Mittlere Reife als Startschuss in ein mündiges Leben</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Statt Schüler:innen in der Schule nur absitzen zu lassen, wollen wir sicherstellen, dass alle am Ende der Schulpflicht die nötigen Fähigkeiten haben, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Dieser Prozess soll keine Qual sein, sondern eine stetige Lernkurve beinhalten. Am Ende der Schulpflichten sollen Fähigkeiten zählen und nicht abgesessene Jahre. Das oberste Ziel ist stets, mehr Freiheit im Leben zu ermöglichen und nicht, diese einzuschränken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern die Einführung der Zentralen Mittleren Reife am Ende der Sekundarstufe I. Diese soll Grundkompetenzen wie Lesen, Schreiben und Rechnen abprüfen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die Sekundarstufe I um ein weiteres Schuljahr verlängert wird, zu Lasten der Sekundarstufe II, um sie an die Schulpflicht anzupassen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die Schulpflicht bis zum 18. Lebensjahr an das Erwerben der Zentralen Mittleren Reife gekoppelt wird. Dabei soll es pro Schuljahr zwei Antrittsversuche geben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Demokratie und Transparenz</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schüler:innen sind mündige Bürger:innen, die ein Recht auf Wissen und Mitbestimmung haben. Demokratie und Transparenz dienen daher als die Basis für eine Schule, die auf ein Leben in Freiheit vorbereitet. Eine Schule von morgen bietet Mitbestimmung und Transparenz auf allen Ebenen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Schulinterne Schüler:innenbeteiligung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mitbestimmung muss in der Schule selbst beginnen. Um Demokratie und Mitgestaltung bereits früh und im kleinen Rahmen leben zu können, braucht es die entsprechende Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern daher eine flächendeckende Umsetzung von schulinternen Schüler:innenparlamenten. Dafür müssen lokale Schüler:innenvertretungen die nötige Unterstützung seitens der Landesschüler:innenvertretungen und der Direktion erhalten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Allgemeines Wahlrecht für die Landesschüler:innenvertretungswahlen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir erkennen an, dass Schüler:innenpolitik in erster Linie in den Ländern passiert. Das ermöglicht es den angehenden Schüler:innenvertreter:innen einen lokalen und damit neben den schulischen Leistungsanforderungen schulterbaren Wahlkampf zu führen. Doch es kann und darf nicht sein, dass das Wahlrecht bei LSV-Wahlen einer kleinen Minderheit vorbehalten ist! Eine Beschränkung des aktiven Wahlrechts auf einen zweistelligen Kreis fördert nur Freunderlwirtschaft und Stillstand.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern eine Ausweitung des LSV-Wahlrechts auf alle Schüler:innen ab der 9. Schulstufe. Die LSV-Mandate sollten proportional verteilt werden, um eine möglichst breite Repräsentanz der Meinungen innerhalb unserer gesetzlichen Vertretung zu gewährleisten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit der Fokus mehr auf Inhalten und nicht auf Freundschaften liegt, braucht es eine echte Listenwahl. Damit schaffen wir nichts neues, sondern schreiben gelebte Praxis fest.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern die Schaffung einer echten Listenwahl. Einerseits sollen Organisationen Listen unter ihrem Namen aufstellen können, aber andererseits solle es auch möglich sein mit eigenen, unabhängigen Listen kandidieren zu können, sofern die Liste bis zu einem vom Datum der Wahl abhängigen Stichtag bekanntgeben wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Aufwertung des Ö-SiP</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesschüler:innenvertretung ist das mächtigste Vertretungsgremium, aber zugleich am weitesten vom einzelnen Schüler:in entfernt. Es ist also gerade bei ihr extrem wichtig, dass wir eine echte demokratische Legitimation sicherstellen. Schüler:innen können neben der Schule aber nicht bundesweit Wahlkampf machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern eine Wahl der Bundesschüler:innenvertretung durch die im Ö-SiP versammelten Mitglieder der LSVen. Ihr Mandat endet automatisch mit der Konstituierung eines neuen Ö-SiPs. Ebenso kann das Ö-SiP jederzeit Mitglieder der BSV ersetzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Um die Basis für die Arbeit der bundesweiten Schüler:innenvertretung zu schaffen, fordern wir, dass das Ö-SiP mindestens zwei Mal pro Schuljahr tagt. Die konstituierende Sitzung findet in der ersten Schulwoche des Jahres statt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Anfragerecht für jedes SiP</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Macht ohne Kontrolle führt zu Machtmissbrauch. In dieser Kontrolle spielen die Schüler:innenparlamente eine Schlüsselrolle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern ein umfassendes Anfragerecht an die LSV für jedes SiP. Das Ö-SiP soll ebenfalls über ein solches bei der BSV verfügen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Demokratisierung der Direktion</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Oft haben Direktor:innen fast schon eine unabsetzbare Position, während die gesamte Schulgemeinschaft darunter leidet. Dieses Machtmonopol entspricht nicht unserer Vision einer demokratischen Schule. Im 21. Jahrhundert müssen die Parteibücher raus aus der Direktion. Direktionen dürfen nicht mehr nach Parteifarbe und Parteifreundschaften vergeben werden. Im Vordergrund müssen Kompetenz und Engagement gestellt werden, um einer jeden Schule die bestmöglichen Bedingungen für Entwicklung geben zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern eine anonymisierte und objektivierte Rekrutierung professioneller Direktionen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die Direktion alle fünf Jahre vom SGA mit einer ⅔ Mehrheit bestätigt werden muss. Für eine einmalige Verlängerung des Mandats soll eine einfache Mehrheit reichen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Schulvergleiche ermöglichen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Theoretisch gibt es eine ganz einfache Art Schulen zu vergleichen: Anhand der Ergebnisse, die sie liefern. Doch es kann nicht sein, dass nur Gerüchte über den Ruf einer Schule entscheiden. Hier müssen endlich belastbare Zahlen her, um den Schüler:innen und Eltern bei der Schulwahl zu helfen. Zusätzlich ermöglicht ein transparenter Index den zuständigen Stellen, gezielt Schulen sowohl personell als auch finanziell zu unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern also eine jährliche Publizierung der erzielten Ergebnisse bei Reifeprüfungen jeder Schule Österreichs.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Anonymisiertes Lehrer:innenfeedback</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>„Um Kritik zu vermeiden sage nichts, tue nicht, sei niemand“, sagte bereits Aristoteles. Ein:e Lehrer:in ist aber nicht niemand. Eine Lehrperson nimmt eine der wichtigsten Rollen in unserer Gesellschaft ein und sollte sich durchgehend weiterentwickeln. Tut sie dies bewusst nicht, muss das Konsequenzen haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern also, dass jede:r Schüler:in am Ende eines Semesters die Möglichkeit hat, die Lehrpersonen anhand eines anonymen Feedbacks zu bewerten. Fällt dieses in gewissen Themengebieten besonders schlecht aus, soll die:der Direktor:in das Recht haben, die Lehrperson auf Weiter- bzw. Fortbildungen zu schicken. Außerdem sollte es den Schüler:innen möglich sein, das Feedback einzusehen und mit der Lehrperson und auch eventuell mit dem:der Direktor:in darüber zu sprechen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Gläsernes Budget</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Direktion entscheidet an allen Schulen über das Budget und ist nicht verpflichtet, anderen Personen Einsicht zu gewähren. Alle Schüler:innen und Lehrer:innen sollten das Recht haben, zu sehen, wohin das Geld der Schule fließt. Diese Budgetoffenheit sollte aber nicht nur in Schulen, sondern auch in der überschulischen Vertretung bestehen, deshalb fordern wir zusätzlich eine Budgetoffenlegung der BSV.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass es allen Schüler:innen, das ganze Jahr über möglich ist, das Schulbudget einzusehen und nachzuverfolgen, wohin und wieviel investiert wurde. Das Budget soll online ersichtlich sein und bei expliziter Nachfrage mit Belegen nachweisbar sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die Bundesschüler:innenvertretung ihre Einnahmen und Ausgaben auf ihrer Website offenlegt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Landesprogramm Burgenland</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Landesprogramm Burgenland 2024</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Vertretung, die wirklich für uns da ist!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Rechenschaftsberichte der LSV</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit Schüler:innen am Ende des Jahres einen Überblick über die Tätigkeiten der LSV haben, braucht es einen Rechenschaftsbericht, in dem jedes Mitglied der LSV offenlegen muss, was im betroffenen Referat passiert ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass jedes Mitglied der LSV am Ende der Periode einen Rechenschaftsbericht veröffentlicht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Website der LSV</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die LSV Burgenland hat, anders als die meisten anderen Bundesländer, keine eigene Website. Um Schüler:innen sinnvoll vertreten zu können, bräuchte es eine solche Website allerdings. Auf dieser Website sollen Ankündigungen der SiPs, die Projektampel, eine Übersicht über Einnahmen und Ausgaben der LSV und die Rechenschaftsberichte zu finden sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern eine eigene Website für die LSV Burgenland.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Projektampel der LSV</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um Schüler:innen das ganze Jahr über die Projekte der LSV informiert zu halten braucht es eine Projektampel der LSV. Diese soll in die Stufen rot (noch nicht begonnen), gelb (in Arbeit) und grün (erledigt) unterteilt sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern eine Projektampel der LSV.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Reels als LSV-Update</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Reels sind die beste Möglichkeit, um über Instagram Schüler:innen zu erreichen. Daher fordern wir, dass die LSV ihre Arbeit über Reels präsentiert um Schüler:innen up to date zu halten und mehr Schüler:innen zu erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die LSV mittels Reels ihre Arbeit präsentiert.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Bericht über die SiP-Anträge</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Derzeit ist nicht transparent erkennbar, was nach einem SiP mit den positiv abgestimmten Anträgen passiert, und wie die Bildungssprecher:innen einzelner Parteien zu diesen Forderungen stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die Schüler:innen darüber informiert werden, was mit den positiv abgestimmten Anträgen passiert und wie die Bildungssprecher:innen der Parteien zu den Forderungen des SiPs stehen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Umsetzung von „LSV on Tour“</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gibt bereits ein bestehendes Konzept die LSV bekannter zu machen. Dabei fahren die LSVler:innen zu den Schulen, um sich und das System hinter der LSV vorzustellen. Dieses Konzept wurde leider noch nicht umgesetzt, aber es ist ein Mittel, was den Bekanntheitsgrad der LSV steigern würde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass das Konzept „LSV on Tour“ endlich umgesetzt wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Mehr LSV-Events</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es braucht mehr Events seitens der LSV, welches auch ein Mittel ist, was den Bekanntheitsgrad dieser steigern würde. Wir verstehen natürlich, dass Events der LSV in der Vergangenheit Probleme mit den Anmeldezahlen hatte, glauben aber dennoch, dass mehr Events möglich gewesen wären.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die LSV mehr Events veranstaltet.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Das Starterpaket für die SV!</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Da der Start für eine neu gewählten SV schwer sein kann, fordern wir eine stärkere Unterstützung seitens der LSV für die SVen an den einzelnen Schulen. Dieses Starterpaket soll neben LSV-Goodies auch Informationen für die SV enthalten. Unter diesen Informationen stellen wir uns eine Projektmappe, mit an den Schulen umsetzbaren Projekten, eine Aufklärung über das gesamte SV-System und Informationen zu den Rechten der SVler:innen vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass ein solches Starterpaket kurz nach der Wahl an jede SV ausgeschickt wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Factsheet vor der SV-Wahl</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vielen Schüler:innen ist es nicht klar, welche Funktion Schulsprecher:innen und deren Vertreter:innen haben oder wieso sie für diese Positionen kandidieren sollten. Es braucht daher vor den Wahlen Factsheets, welche darüber aufklären, welche Rechte sie haben und wie das SV-System funktioniert. Da uns allerdings klar ist, dass ein solches Factsheet nicht physisch an alle Schüler:innen übergeben werden kann, wollen wir die Aussendung dieses Dokumentes auf digitalem Weg.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass ein solches Factsheet von der LSV erstellt wird, an die Schulen versendet wird und an die Schüler:innen übermittelt wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Jetzt schulinterne SiPs umsetzen!</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schüler:innenparlamente sind ein wichtiger Ausdruck unserer Demokratie! Derzeit finden diese allerdings fast ausschließlich auf Landesebene statt. Allerdings gibt es Thematiken, die an den Schulen von allen Schüler:innen besprochen werden sollten. Da es für SVen etwas schwierig sein kann ein schulinternes SiP umzusetzen, soll die LSV hierbei Unterstützung leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die LSV aktiv bei der Umsetzung von schulinternen SiPs unterstützt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Mehr Demokratie wagen: Die Direktwahl der LSV!</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weil Schüler:innen verdienen, ihre gesetzliche Vertretung selbst zu wählen, fordern wir eine Direktwahl der Landesschüler:innenvertretung durch alle Schüler:innen der Sekundarstufe II.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern eine Direktwahl der LSV durch die Sekundarstufe II.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die mündigen Bürger:innen von morgen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Factsheets</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um bei Wahlen eine mündige Entscheidung treffen zu können und über wichtige politische Ereignisse Bescheid zu wissen, benötigt man Informationen. Ein Weg um Schüler:innen zu informieren wären unparteiische Factsheets, die von der LSV erstellt und dann Schüler:innen zugänglich gemacht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die LSV Factsheets zu Wahlen und wichtigen politischen Themen erstellt und diese dann den Schüler:innen zugänglich gemacht werden, damit sich diese mit besten Gewissen an Wahlen beteiligen können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Veranstaltungen, um den Schulalltag auszubauen!</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schule soll nicht nur auswendig lernen sein. Daher braucht es um den Schulalltag für Schüler:innen interessanter zu machen und Themen gut vermitteln zu können außerhalb des Unterrichts Workshops und Veranstaltungen wie Podiumsdiskussionen und Expert:innengespräche.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass sich die LSV dafür einsetzt, dass Schulen solche Veranstaltungen mehr nutzen, um Schüler:innen Themen beizubringen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Freiheit im Glauben: Weg zur religiösen Mündigkeit!</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Jahr 2023 verdienen Schüler:innen eine säkulare Schule ohne religiöse Einflussnahme. Daher braucht es zum einen Ethikunterricht für alle Schüler:innen der Unterstufe, die in der Schule mit verschiedenen Religionen in Kontakt kommen sollten. Ab 14 sollen sich Schüler:innen frei entscheiden können, ob sie weiter den Ethikunterricht oder Religionsunterricht einer bestimmten Religion besuchen wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass sich die LSV für einen Ethikunterricht für alle Schüler:innen der Unterstufe und danach für eine Wahlfreiheit zwischen Ethik- und Religionsunterricht ausspricht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass sich die LSV für ein Abhängen der Kreuze ausspricht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Sexuelle Mündigkeit für ein erfülltes Leben!</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Leider ist es zurzeit noch immer so, dass sexuelle Thematiken für viele Menschen Tabuthemen sind. Darunter leidet natürlich auch die Qualität des Sexualkundeunterrichts an den Schulen. Um diesem Problem entgegenzuwirken, braucht es einerseits eine Veränderung des Lehrplans im Fach Biologie und andererseits akut Workshops zum Thema Sexualität.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass sich die LSV für eine Verbesserung der sexuellen Aufklärung an Schulen einsetzt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Wandel im Informationszeitalter: Künstliche Intelligenz in der Schule!</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Künstliche Intelligenz hat bewiesen, wie veraltet Teile unseres Bildungssystems sind! ChatGPT und ähnliche Technologien werden von Schüler:innen eingesetzt, um Aufgaben zu erledigen und Texte zu schreiben. Daher sollte, anstatt auf stupides Auswendiglernen zu setzen, eine offene und konstruktive Debatte über KI an Schulen geführt und Schüler:innen besser über KI aufgeklärt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass sich die LSV proaktiv dafür einsetzt, KI an Schulen präsenter zu machen und den Unterricht an Schulen in diesem Bereich zu verbessern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine wahre Chancengerechtigkeit, die für jeden da ist!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Auch Schüler:innen sollten bewerten dürfen!</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schüler:innen werden dauerhaft bewertet, aber Lehrkräfte bekommen fast nie Feedback. Wie die App „Lernsieg“ gezeigt hat, haben Schüler:innen Interesse daran, Lehrer:innen Feedback zu geben. Allerdings wurde diese App von einigen nicht wie gedacht verwendet. Daher braucht es eine offizielle Möglichkeit anonymes Feedback an Lehrer:innen zu geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass sich die LSV dafür einsetzt, Schüler:innen eine Möglichkeit zu geben, ihren Lerhrer:innen anonymes Feedback zu geben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Mental Health matters: Jetzt einen gesunden Kopf schaffen!</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine besorgniserregende Zahl von Schüler:innen, nämlich 56%, kämpfen mit depressiven Symptomen und 16% denken sogar an Suizid. Hier müsste gerade die Schule agieren, die bei vielen Schüler:innen der Auslöser ist. Obwohl wir das Jahr 2023 schreiben, ist Mental Health noch immer ein generelles Tabuthema. Zum einem müssen wir dieses Tabu brechen, zum anderen braucht es eine gezielte Unterstützung für Schüler:innen durch Psycholog:innen, die über anonyme Listen zur Verfügung stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass sich die LSV dafür einsetzt, dass das Thema Mental Health an den Schulen enttabuisiert und entstigmatisiert wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, mehr Schulpsycholog:innen und einen niederschwelligen Zugang zu bereits vorhanden Schulpsycholog:innen in der Form von anonymen Listen und Routineuntersuchungen durch Schulpsycholog:innen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass sich die LSV für Workshops für Schüler:innen und Lehrkräfte zum Thema Mental Health an Schulen einsetzt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Auch Berufsschüler:innen müssen gehört werden!</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Berufsschüler:innen sind ebenso Schüler:innen mit eigener Vertretung. Doch die BS-Vertretung kann oft ihre Aufgaben nicht im selben Ausmaß erfüllen, wie LSVler:innen im AHS- oder BMHS-Bereich. Das liegt unteranderem daran, dass LSVler:innen im BS-Bereich oft während SiPs arbeiten müssen. Wir fordern daher eine Aufwertung der BS-LSV.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die LSV im BS-Bereich bei SiPs freibekommt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Weiters fordern wir eine gesetzliche Gleichstellung von SV-Arbeit im Rahmen der Berufsschule und Gewerkschaftsarbeit</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Menstruationsfreiheit ist ein Menschenrecht!</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Derzeit ist Menstruation ein Tabuthema an Schulen – dabei menstruieren die ca. Hälfte der Weltbevölkerung! Daher wollen wir das Thema Menstruation an Schulen enttabuisieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern eine LSV, die sich für die Enttabuisierung des Thema Menstruation einsetzt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Darüber hinaus ist es auch notwendig, dass es an Toiletten frei entnehmbare Menstruationsartikel gibt. Dafür gibt es einen Grund: Es erleichtert den Alltag von Schüler:innen, bspw. wenn sie vergessen haben solche Artikel mitzunehmen oder von ihrer Periode überrascht werden. Da Menstruation allerdings leider oft immer noch mit Scham verbunden ist, sehen wir als keine Lösung Menstruationsartikel nur über Schulärzt:innen zu holen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern frei entnehmbare Menstruationsartikel auf allen Toiletten in Schulen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Landesprogramm Niederösterreich</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Transparenz:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Projektampel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Landesschüler:innenvertretungs-Wahlkampf werben Kandidat:innen mit unzähligen Projekten, umgesetzt werden diese jedoch sehr selten. Zusätzlich ist es für Wähler:innen sehr umständlich herauszufinden, welche Projekte tatsächlich umgesetzt wurden und welche nicht, dadurch ist eine informierte Entscheidung bei der Landesschüler:innenvertretungs-Wahl unmöglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Projektampel, in welcher vermerkt wird, welche Projekte von der Landesschüler:innenvertretung und welche SIP-Anträge bereits umgesetzt und vertreten wurden, noch in der Umsetzungsphase sind oder noch gar nicht begonnen wurden, würde die Arbeit der Landesschüler:innenvertretung transparenter gestalten und somit die Entscheidung der Wähler:innen bei der Landesschüler:innenvertretungs-Wahl erleichtern. Außerdem erhalten dadurch die Antragsteller:innen vollen Einblick auf die weitere Umsetzung ihrer beschlossenen SIP-Anträge. Diese Projektampel ist umsetzbar, was auch die seit diesem Jahr umgesetzte Projektampel in Wien zeigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern die Einführung einer offiziellen Projektampel der Landesschüler:innenvertretung Niederösterreich. Auf dieser soll der Status jedes Projekts und jedes SIP-Antrages für alle erkennbar sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Transparente Finanzen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die meisten Schüler:innen wissen weder, zu welchem Zweck die Landesschüler:innenvertretung ihr Geld ausgibt, noch welche Einnahmen sie hat. Deswegen sollte die Website der Landesschüler:innenvertretung eine Budget-Datenbank enthalten. Auf dieser sollen alle Einnahmen und Ausgabe genau dokumentiert werden. Diese soll auch regelmäßig aktualisiert und von einem unabhängigen Gremium jährlich auf Richtigkeit überprüft werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern eine Datenbank, welche auf der Website der Landesschüler:innenvertretung zu finden sein soll, in der Einnahmen und Ausgaben genau dokumentiert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aufklärungsarbeit im SV System</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch damit die SV überhaupt transparent sein kann, muss deren Konstrukt von allen Schüler:innen verstanden werden. Darum ist es wichtig, dass Aufklärungsarbeit von der LSV geleistet wird. Durch eine LSV-on-Tour können Informationen direkt von der LSV an die jeweilige SV bzw. die Schüler:innen einer Schule übergeben werden, indem jede Schule von einem Mitglied der Landesschüler:innenvertretung besucht wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern eine LSV-on-Tour, in der alle Oberstufenschüler:innen persönlich oder digital über das SV-System aufgeklärt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mündigkeit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wirtschafts- und Finanzkunde</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Niederösterreich ist ein Land der Unternehmer:innen. Damit Niederösterreich auch in Zukunft ein gefragter Wirtschaftsstandort bleibt, muss heute sichergestellt werden, dass die Unternehmer:innen von morgen eine ausgezeichnete Wirtschafts- und Finanzbildung erfahren. Es muss das Ziel sein, Kindern zu vermitteln, dass sie ihre Ideen einbringen und umsetzen können, um so Begeisterung für das Unternehmertum zu schaffen. Das Land Niederösterreich muss einen Entwicklungsraum schaffen, in dem wirtschaftliches Denken gelebt, gelehrt und gefördert wird. Universitäten und Fachhochschulen können Programme für den primären Bildungssektor anbieten – so findet einerseits eine lokale Vernetzung zwischen Universitäten und Volksschulen statt und andererseits werden Kindern unterschiedliche Perspektiven für ihre Zukunft aufgezeigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass sich die LSV mehr für ein Wirtschaftsbildungsprojekt in Niederösterreichischen Schulen einsetzt, bei welchem Student:innen Kurse in Primärschulen als Teil der eignen Ausbildung abhalten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Factsheets für Wahlen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schon seit Jahren fordern die Schüler:innen sowohl im SiP, als auch im öffentlichen Diskurs den Ausbau von politischer Bildung in der Schule. Da die zuständigen Behörden diesen Forderungen noch nicht nachgegangen sind, liegt die Verantwortung bei der LSV die politische Bildung an den Schulen voranzutreiben. Deshalb ist es sinnvoll, dass vor Nationalrats-, EU- und auch für die danach stattfindenden Gemeinderatswahlen, Factsheets über die antretenden Parteien und Personen veröffentlicht werden. Diese Factsheets sollen anschließend an alle Schulen ausgeschickt werden, die jene dann an die Schüler:innen verteilen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Deshalb fordern wir von der LSV die Erstellung und Veröffentlichung von Factsheets zur politischen Information vor anstehenden EU-, Nationalrats und Gemeinderatswahlen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Demokratie:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>LSV Direktwahl</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die wichtigste Forderung für eine demokratische Vertretung aller Schüler:innen ist das allgemeine Wahlrecht. Ein System bei dem sich nur Schulsprecher:innen beteiligen dürfen ist kein demokratisches. Es darf nicht sein, dass nur ein Bruchteil aller niederösterreichischen Oberstufenschüler:innen das Privileg haben, ihre gesetzliche Vertretung auf Landesebene zu wählen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass sich die LSV für ihre Direktwahl durch alle Oberstüfenschüler:innen einsetzt. Die Verteilung der Mandate soll proportional durch diese Wahl entschieden werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>LSV Wahlergebnisse veröffentlichen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Ergebnisse der niederösterreichischen LSV-Wahlen sind zurzeit auf die gewonnenen Mandate beschränkt. Die genaue Verteilung der Stimmen ist jedoch nicht bekannt. Um allen Schüler:innen einen guten Einblick in die Ergebnisse der Wahlen zu ermöglichen, sollten diese detailreich auf der Website der LSV veröffentlicht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die Stimmverteilung der niederösterreichischen LSV-Wahlen auf der Website der LSV veröffentlicht werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Chancengerechtigkeit:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Menstruationsartikel an jeder Schultoilette</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Schule ist ein Ort, an dem sich alle wohlfühlen sollen. Jedoch ist sie das für viele menstruierende Personen nicht. In den wenigsten Schulen sind Tampons oder Binden auffindbar. Menstruationsartikel sollten, wie auch Klopapier, an jeder Schultoilette verfügbar sein. Da dies von vielen Schulen jedoch nicht so gesehen wird, muss hier die Landesschüler:innenvertretung einschreiten und Schüler:innenvertretungen unterstützen Menstruationsartikel selbst an unsere Schultoiletten zu bringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die Landesschüler:innenvertretung Informationen zur Umsetzung von Projekten, die Menstruationsartikel auf Schultoiletten bringen, bereitstellen soll. Weiters soll sie Schüler:innenvertreter:innen bei der Umsetzung eines solchen Projekts unterstützen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unterstützung beim Aufstellen von Pride Flaggen seitens der LSV</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für Queere Jugendliche kann die Schule oft ein schwieriger Ort sein, da sie sich dort oft nicht sicher und akzeptiert fühlen. Pride-Flaggen können helfen, das Gefühl der Isolation und der Unsicherheit zu verringern, indem sie zeigen, dass die Schule ein Ort der Unterstützung und des Respekts ist. Darüber hinaus können Pride-Flaggen auch dazu beitragen, Vorurteile und Diskriminierung zu verringern, indem sie die Schüler:innen ermutigen, über Themen der LGBTIQ+ Community zu sprechen und mehr Verständnis und Toleranz zu fördern. Die Landesschüler:innenvertretung kann Schüler:innenvertretungen dabei unterstützen Pride-Flaggen in Schulen aufzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die Landesschüler:innenvertretung andere Schüler:innenvertretungen dabei unterstützt, eine Pride-Flagge vor ihre Schule zu hängen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Digitalisierung ist gerade in der heutigen Zeit sehr wichtig. In der Welt passiert relativ viel, doch in den Schule fehlt es an Digitalisierung. In vielen Schulen findet man leider noch immer zu wenige verfügbare Laptops. Gerade für Schüler:innen, dessen Familien, sich keine digitalen Endgeräte leisten können, sollten diese Laptops in der Schule selber, eine Abhilfe schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass sich die LSV für mehr Angebote von Laptops in den Schulen einsetzen soll. Diese sollen für alle Schüler:innen zur Verfügung stehen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Freiheit:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Schüler:innen haben oft nicht die Möglichkeit ihre Interessen mit anderen Schüler:innen am Nachmittag zu fördern. Gerade da braucht es unserer Meinung nach die Möglichkeit, dass Schüler:innen sogenannte Clubs gründen können und diese dann auch finanziell unterstützt werden sollten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass sich die LSV für die Möglichkeit, dass Schüler:innen Clubs an ihren eigenen Schulen gründen können, einsetzen sollen. Diese sollten dann auch mit dem nötigen Geld für zum Beispiel Ausflüge, unterstützt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Landesprogramm Salzburg</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Präambel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Welt ändert sich momentan in rasanter Zeit, doch eines ändert sich in all den Neuerungen kaum: die Schule und allem voran ihre Vertretung. Unser Schulsystem läuft seit Jahren auf Autopilot und es ist jetzt an der Zeit der Autopilot abzuschalten und den Kurs auf eine neues, modernes und allem voran faires Schulsystem zu nehmen. Es ist Zeit für Veränderung, es ist Zeit für eine echte Vertretung, es ist Zeit für JUNOS Schüler:innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Digitalisierung und Mental Health</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir leben in einer Digitalen Welt, um es Schüler:innen zu ermöglichen sich gut in dieser Welt zurechtzufinden braucht es Digitale Mündigkeit. Darunter fällt die Fähigkeit Digitale Endgeräte effektiv zu verwenden sowie ein grundlegendes Hard und Softwareverständnis zu besitzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zwei Themen, die in Betracht auf unsere Zukunft und die Zukunft auch zukünftiger Salzburger Schüler:innen nicht außer Acht gelassen werden dürfen, sind das Thema Digitalisierung und das Thema Mental Health. Unsere Welt ändert sich immer schneller und schneller, doch unser Schulsystem ändert sich kaum. Es ist jetzt an der Zeit, diese Probleme zu erkennen und endlich entgegenzuwirken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Deshalb fordern wir das Schulen Digitale Mündigkeit als Kernkompetenz festzulegen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beim Thema Digitalisierung gibt es viel zu tun. Die digitale Welt hat sich in den letzten Jahren stark verändert, doch darauf wird meistens nicht im Unterricht eingegangen. Grund ist oftmals, dass sich die Lehrer:innen selbst damit nicht auskennen. So darf es nicht weitergehen! Wir brauchen einerseits dringend verpflichtende Weiterbildungen für Lehrer:innen vor allem zum Thema künstliche Intelligenz, das gerade für den Schulalltag immer wichtiger wird. Aber auch bei den Schüler:innen selbst muss das Thema Künstliche Intelligenz mehr behandelt werden. Besonders im Fach “Digitale Grundbildung”. Dafür muss sich vor allem die LSV Salzburg intensiver einsetzen. Aber auch die digitale Infrastruktur in den Schulen muss stark ausgebaut werden!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Künstliche Intelligenz verändert mit rasanter Geschwindigkeit alle Aspekte des Schullebens. Schüler:innen benutzen bereits privat Chatbots um bspw. Zu lernen oder leider auch um bei Hausaufgaben zu schummeln. Jedoch bieten Künstliche Intelligenzen auch enorme Vorteile und Möglichkeiten sie in das Schulleben zu einfließen zu lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>dass sich die LSV für die Integration von dem Thema Künstliche Intelligenz in den Unterricht in das Fach Digitale Grundbildung einsetzt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern eine angemessene digitale Infrastruktur an allen Schulen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um effektiv Schüler:innen das Thema KI zu vermitteln, und da der Wissensstand vieler Lehrkräfte ungenügend ist, braucht es Fortbildungen für Lehrer: innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Deshalb fordern wir für Lehrkräfte, Weiterbildungen zum Thema Künstliche Intelligenz.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mithilfe regelmäßiger Weiterbildungen im Bereich Mental Health können Klassenvorstände und Schulärzte ihrer Pflicht den Schüler:innen mit genau diesen Problemen zu helfen, besser nachgehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch das Thema Mental Health ist in den letzten Jahren leider sehr negativ in den Vordergrund gerutscht. Hier muss endlich mehr getan werden. Es braucht einerseits verpflichtende, regelmäßige Weiterbildungen für Klassenvorständ:innen und Schulärzt:innen. Wir sind außerdem fest davon überzeugt, dass eine psychische Krankheit genauso ernst zu behandeln ist wie eine physische. Darum fordern wir eine jährliche psychologische Untersuchung in der Schule, die an der bereits bestehenden jährlichen Schulärzt:innen-Untersuchung angelehnt ist. Wir brauchen aber auch Workshops für uns Schüler:innen, um gemeinsam zu lernen, wie man selbst auf seine psychische Gesundheit achten kann und wo man sich im schlimmsten Fall Hilfe suchen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>regelmäßige Weiterbildungen im Bereich Mental Health für Klassenvorständen:innen und Schulärzt:innen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Immer mehr Schüler:innen sind von mentalen Krankheiten wie z.B Depressionen oder Angstörungen betroffen. Dafür kann es vielerlei Gründe geben, egal der Haushalt der Schülerin oder des Schülers der Grund ist oder der Schulalltag selbst. Jede/r Schüler:in hat ein Recht auf gute mentale Gesundheit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Deshalb fordern wir eine Jährliche psychologische Untersuchung aller Schüler:innen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Des Weiteren sollen Klassen als Gemeinschaft Workshops zum Thema psychische Gesundheit absolvieren um als klasse einzelnen Schülern effektiver und Zeitlicher Mentalen Beistand zu leisten und wenn möglich Mentale Krankheiten gleich zu präventiveren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Deshalb fordern wir Workshops zum Thema psychische Gesundheit für Klassen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schule, ein Ort, um für’s Leben zu lernen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schulzeit ist Absitzzeit, Schulabsolvent:innen haben immer öfter den Eindruck aus der Schule zu gehen, ohne wirklich auf das spätere Leben vorbereitet worden zu sein. Ob es um Finanzbildung, politische Bildung oder sexuelle Mündigkeit geht, es fehlt an alles Enden. Wir, JUNOS Schüler:innen, fordern hier klare Veränderung. Es ist essenziell, dass Schule auf das spätere Leben vorbereiten, denn Ziel der Schule muss es sein, aus uns mündige Bürger:innen zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Darum fordern wir Fortbildungsangebot zum Thema Politik- und Finanzkunde an AHSen sowohl wie eine stärkere sexuelle Aufklärung mit externen Expert:innen und externen Organisationen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch auch damit ist es nicht getan. Schule sollte so vielfältig wie ihre Schüler:innen sein! Das ist nicht immer ganz einfach, doch kann mit einem breiten Angebot an Frei- und Wahlfächern gefördert werden. Hier ist ein Zusammenschluss mit lokalen Schulen hilfreich, um so vielen Schüler:innen wie möglich das Angebot zu ermöglichen, welches gewünscht ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Darum fordern wir, dass lokale Schulen miteinander kooperieren, um ein breiteres Angebot an Frei- und Wahlpflichtfächern ermöglichen zu können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Selbstverständlich sollen aber auch Schüler:innen selbst bei diversen Projekten an ihren Schulen unterstützt werden. Denn oft kommen die besten Ideen von den betroffenen selbst! Hier sehen wir die LSV in der Pflicht sie dabei zu unterstützen, indem sie eine Projektbörse ins Leben rufen. Diese soll sowohl Projekte für Klassensprecher aber auch für SVen enthalten. Die Projektideen sollen sowohl von LSV, aber auch von Klassensprecher:innen und SVen kommen, die diverse Projekte bereits erfolgreich umgesetzt haben und die Ideen gerne mit anderen teilen wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Darum fordern wir eine Projektbörse von der LSV Salzburg mit umsetzbaren Projekten für SVen und Klassensprecher:innen zu veröffentlichen und regelmäßig abzudaten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein level up für Salzburgs Lehrlinge:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Keine Schulform ist wohl so besonders wie die Berufsschule. Oft kaum wertgeschätzt ist sie aber gerade in der heutigen Zeit essenziell für uns. Genau dieses Gefühl muss sich aber auch in den Berufsschulen und bei den Lehrlingen widerspiegeln. Es gibt beispielsweise in keinem anderen Schultyp so wenige Schüler:innen, die das Erasmus-Angebot in Anspruch nehmen wie in der Berufsschule. Der Grund dafür liegt allem voran an der fehlenden Aufklärung. Das sehen wir als besonders fatal an, da gerade internationale Erfahrung sowohl den Lehrlingen als auch den Lehrbetrieben enorm weiterhelfen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Außerdem gibt es vielen Berufsschulen keinen WLAN-Zugang. Das ist nicht nur eine klare Benachteiligung gegenüber anderen Schüler:innen sondern außerdem völlig veraltet. Eine moderne Lehre sieht ganz anders aus!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein weiteres Problem ist die Lehre mit Matura! Auch wenn sie für viele Lehrlinge eine großartige Möglichkeit ist neben der Lehre einen Maturaabschluss zu erlangen, ist sie nur für einen Bruchteil der Lehrlinge wirklich machbar. Grund dafür sind die Zeiten, der Maturakurse, die für Lehrlinge ohne 9to5-Job, unmachbar sind. Das geht besser! Ob bequem vom Sofa, auf dem Weg zur Arbeit oder von wo auch immer du willst: Der Kurs sollte von überall aus digital gemacht werden können. Denn wichtig ist nur, dass du sie absolvierst, nicht wo!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Darum fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>bessere Aufklärung zu den verschieden Auslandsaufenthalts-Angeboten für Lehrlinge.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>gratis WLAN an allen Salzburger Berufsschulen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ein digitales, leicht zugängliches Angebot der Maturakurse, damit alle Lehrlinge das Angebot entgegennehmen können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Update für die Salzburger LSV:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die angewandte Politik ist der beste weg Schüler:innen das Thema näherzubringen. Wo gibt es einen besseren Ort dafür als der Salzburger Landtag oder verschieden Rathäuser, falls ein Ausflug zum Landtag nicht möglich ist. Dort können die Schüler den Sitzungen beiwohnen und wichtige Eindrücke sammeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als gesetzlich gewählte Schüler:innenvertretung hat die LSV Salzburg die Aufgabe, alle Schüler:innen Salzburgs bestmöglich zu vertreten. Doch den meisten Schüler:innen ist sie gänzlich unbekannt. Das muss sich schleunigst ändern! Ob mit einer eigenen Webseite, einer verpflichtenden Präsentation oder mit einer Projektampel, die die aktuellen Projekte der LSV zeigt. Wir, JUNOS Schüler:innen, fordern hier ein großes Paket an Reformen. Es gibt viele Möglichkeiten etwas Licht und vor allem mehr Transparenz ins Dunkle zu bringen, doch das geht eindeutig nur mit frischem Wind in der LSV. Darum fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Deshalb fordern wir, dass Besuche des Landestages und (oder) der unterschiedlichen Rathäuser ein fixer Bestandteil jedes Politikunterrichtes sind.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>dass die Salzburger LSV eine Website aufsetzt</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch die Passive LSV ist ein gewähltes Organ der LSV, deshalb macht es Sinn sie zu angemessen Teilen in die Arbeit der LSV einzubinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>dass sich die LSV verpflichtend allen Schüler:innen Salzburgs präsentiert, und ihnen die Möglichkeit gibt, sich möglichst niederschwellig an sie wenden zu können</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Deshalb fordern wir die Einbindung der passiven LSV in die Arbeit der LSV.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Einführung einer Projektampel auf der Website der LSV. Diese Ampel soll für jedes einzelne Projekt der LSV anzeigen, ob dieses bereits durchgeführt wurde, in Bearbeitung ist, oder noch nicht begonnen wurde.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Transparente LSV:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Transparenz muss an dieser Stelle aber noch weiter gehen. Das fängt allen voran mit der Veröffentlichung des LSV-Wahlergebnisses an. Wie soll ich mich an die LSV wenden, wenn ich nur schwer herausfinden kann, wer die LSV überhaupt ist? Wir fordern aber außerdem eine Offenlegung jeglicher Aus- und Einnahmen und einen Rechenschaftsbericht jedes einzelnen LSV-Mandatars in der Salzburger LSV. Salzburgs Schüler:innen haben einen transparenzen Umgang mit ihrer gesetzlich gewählten Vertretung verdient!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern die LSV dazu auf, das Ergebnis der LSV-Wahl lückenlos zu veröffentlichen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Deshalb fordern wir, dass die Salzburger LSV eine Website aufsetzt</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Jedes Mitglied der LSV soll am Ende ihrer Amtszeit Rechenschaft in Form eines Berichtes ablegen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass alle Ausgaben der Landesschüler:innenvertretung offengelegt werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Deshalb fordern wir, dass sich die LSV verpflichtend allen Schülerinnen und Schülern Salzburgs präsentiert, und ihnen die Möglichkeit gibt, sich an sie möglichst niederschwellig wenden zu können</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern daher die Einführung einer Projektampel auf der Website der LSV. Diese Ampel soll für jedes einzelne Projekt der LSV anzeigen, ob dieses bereits durchgeführt wurde, in Bearbeitung ist, oder noch nicht begonnen wurde.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Landesprogramm Tirol</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Präambel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir, JUNOS Schüler:innen, stehen für eine Gesellschaft, in der jede:r einzelne die Freiheit hat, den eigenen Bildungsweg zu gestalten und die eigenen Träume zu verwirklichen. Wir glauben an die Wichtigkeit von Bildung als Schlüsselfaktor für persönlichen Erfolg und eine Schule des Fortschritts. Wir setzen uns für die Rechte und Freiheiten der Schüler:innen ein, unterstützen die Schaffung von bestmöglichen Lernbedingungen und fördern die Partizipation junger Menschen in der Gesellschaft. Wir wollen junge Menschen ermutigen, ihre Träume zu verwirklichen, ihre Ziele zu erreichen und stehen für eine Schule, in der jeder die Möglichkeit hat, sein volles Potenzial auszuschöpfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zukunftsorientierte Schule</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Integration Künstlicher Intelligenz (KI) in das Bildungssystem markiert zweifellos eine bedeutsame Entwicklung. Anstatt KI als reines Mittel zum Schummeln anzusehen, sollten wir Künstliche Intelligenz als eine Chance anerkennen, die wir unbedingt in den Lehrplan integrieren müssen. Derartige Technologien werden in der späteren Arbeitswelt unvermeidlich präsent sein, deshalb ist eine solche Integration unter sorgfältiger Betrachtung des angemessenen Umgangs mit diesen Tools erforderlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Der Umgang mit KIs sollte nicht nur in unsere schulische Ausbildung integriert werden, sondern auch aktiv beigebracht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jede Schule erhält digitale Endgeräte, die die meisten Schulen nicht richtig im Unterricht einsetzen können. Dafür braucht es digital kompetente und im Umgang mit neuen Technologien geschulte Lehrkräfte. Dies kann allerdings nicht erreicht werden, indem Lehrkräfte durch weitere Fortbildungskaskaden gejagt werden, sondern nur durch eine zielgerichtete Integration dieser neuen Technologien in den Schulalltag. Dafür sollte den Lehrkräften entsprechende Entwürfe bereitgestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Lehrkräften sollten dem Fach entsprechende Entwürfe zum Arbeiten mit modernen Technologien bereitgestellt werden, damit sie diese optimal im Unterricht einsetzen können</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine umweltbewusste Schule darf nicht auf immer beliebter werdenden Regeln, wie keine Mülleimer in den Klassen zu haben, aufbauen. Umweltbewusstsein muss nachhaltig vorgelebt werden. Dies beginnt dabei, dass Lehrkräfte bewusst darauf achten, Unterlagen digital anzubieten, anstatt auf Papier zu setzen und im Allgemeinen Ressourcen-effizient arbeiten. Des Weiteren sollte auch im Unterricht bewusst ein Fokus auf Umwelt und Ökologie bestehen, um diesen nebenbei im Regelunterricht zu vermitteln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Umweltbewusstsein und Ökologie müssen umfassend in der Schule behandelt werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die beste Ausbildung zu bekommen, muss an unseren Schulen Qualität vor Quantität stehen. Doch nichts bestimmt die Qualität, unsere Bildung sowie unsere Lehrkräfte, deshalb braucht es einen viel größeren Fokus auf die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften. Zusätzlich sollte die Ausbildung von Schüler:innen individueller werden, da nicht jeder gleich schnell und mit denselben Lehrmethoden lernen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Quereinsteiger sind eine adäquate Lösung für den aktuellen Mangel an Lehrkräften, jedoch muss ein stärkerer Fokus auf die Ausbildung von Lehrkräften gelegt werden. Pädagogik ist das Kernstück eines jeden erfolgreichen Schulerlebnis, deshalb muss auch bei Quereinsteigern ein großer Fokus darauf liegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Meine Schule, deine Schule?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nicht in allen Schulen gibt es ausreichend Schüler:innen für spezifische Kurse oder Wahlpflichtfächer. Das sollte die Schüler:innen jedoch in keiner Weise daran hindern, sich für ein Thema zu interessieren oder sich für etwas zu engagieren. Deshalb ist es wichtig, dass Schulen zusammenarbeiten, wo immer es möglich ist, um Wahlfächer oder Olympiaden zu ermöglichen. Sollte es beispielsweise an Schule A vier an der Physikolympiade interessierte Schüler:innen geben und an Schule B drei weitere, so würde es im Normalfall keine Physikolympiade geben. Wenn sich aber die beiden Schulen zusammenschließen und das Wahlpflichtfach gemeinsam anbieten, so besteht für alle die Möglichkeit, sich in Zukunft gemeinsam in ihren Interessen weiterzubilden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Lokale Schulen sollten kooperieren, wenn es darum geht, Freifächer oder Wahlpflichtfächer zu ermöglichen, die ohne die Zusammenlegung von Schüler:innen nicht zustande kommen würden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dies hätte nicht nur zur Folge, dass manche Gegenstände überhaupt zustande kommen und man Nieschen bedienen könnte, sondern auch, dass man die frei werdenden Mittel für neue Ausrüstung und Materialien oder anderes investieren könnte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schulübergreifende Sportturniere ermöglichen die Knüpfung von schulübergreifenden Kontakten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Sportturniere im Zusammenschluss vieler Schulen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lebens-Mündigkeit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die meisten Schüler:innen, die eine Schule mit einer Matura abschließen, wissen später oft nicht, wie es für sie beruflich überhaupt weiter gehen soll. Sie haben zwar ein großes Allgemeinwissen, verfügen aber nicht über die Fähigkeiten, um einen für sie geeigneten Karriereweg zu finden. Um dieses Problem zu lösen, muss bereits während der Schulzeit damit begonnen werden, den Schüler:innen verschiedene Berufswege vorzustellen und auch unbekannte Karrieren zu präsentieren. Dabei darf auch die Praxis nicht zu kurz kommen, damit die Jugendlichen die Berufe richtig kennenlernen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Es muss ausreichend Berufsbildung für die Schüler:innen in den Schulen geben</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein weiterer wichtiger Aspekt, um nach der Schule ein mündiges Leben führen zu können, ist ein angemessenes Allgemeinwissen im Bereich der Politik-, Finanz- und Rechtskunde. Ohne dieses findet sich im bürokratischen Österreich niemand wirklich zurecht. Ein solches Wissen können Schüler:innen bei entsprechenden Fortbildungsangeboten der LSV erwerben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Politik-, Finanz- und Rechtskunde sollten den Schüler:innen bei entsprechenden Fortbildungsangeboten vermittelt werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenfalls ist es wichtig, dass in Tiroler Schulen endlich einheitlich auf Ethik-Unterricht gesetzt wird. So können die Schüler:innen alle Religionen auf die gleiche, unvoreingenommene Weise kennenlernen und auch von der Perspektive der Mitschüler:innen profitieren, die nicht dieselbe Religion wie sie vertreten. Zusätzlich sollten religiöse Symbole aus Schulräumen entfernt werden und das Religionsbekenntnis aus dem Zeugnis entfernt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• In Zukunft sollten die Schulen einheitlich auf Ethik-Unterricht setzen und religiöse Symbole aus Schulräumen, sowie das Religionsbekenntnis aus den Zeugnissen entfernen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Demokratie und Transparenz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Momentan wählt ein Bruchteil der Schüler:innen in Tirol die eigene Vertretung. Das ist nicht besonders demokratisch und schränkt auch die Bedeutung einer LSV ein, da diese dann nicht die Meinung der Schüler:innen Tirols realistisch widerspiegeln kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Die LSV sollte von allen Schüler:innen Tirols gewählt werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dazu gehört aber auch, dass die Schüler:innen überhaupt wissen, was all diese Institutionen sind und wie sie funktionieren. Aus diesem Grund ist es nötig, umfassende Aufklärung in den Schulen zu betreiben, damit alle Schüler:innen wissen, von wem und wie sie vertreten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Es muss in den Schulen umfassend aufgeklärt werden, was SV, LSV und BSV sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gute Lernumgebung für beste Erfolge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine gute Lernumgebung ist alles andere, als wir momentan bei einer durchschnittlichen Tiroler Schule sehen: Die Tische sind verschmiert und beklebt, die Stühle ebenfalls und die Technik funktioniert nur eingeschränkt. So sind die Schüler:innen weder motiviert zu lernen, noch haben sie die nötige Ausstattung, um Höchstleistungen zu erzielen und ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Dabei bleibt es aber nicht, der Rest der Schule sieht schließlich oft nicht besser aus: Verdreckte und unhygienische Toiletten, marode Sportgeräte und bröckelnde Fassaden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Die Tiroler Schulen müssen endlich renoviert und mit Ausstattung des 21. Jahrhunderts zu guten Lernumgebungen transformiert werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schlussworte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind stolz auf das, was wir seit unserer Gründung erreicht haben. Unser Programm zeigt klare Ziele und Forderungen, die für eine bessere Zukunft für Schüler:innen in Tirol stehen. Doch damit diese Ziele Realität werden, müssen sie von der LSV und in den Schüler:innen-Parlamenten umgesetzt werden. So setzen wir uns mit diesem Programm deutlich für unsere liberalen Werte ein und sind zuversichtlich, dieses Jahr weiterhin unsere Ziele voranzubringen und unseren Beitrag für eine bessere Zukunft zu leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Landesprogramm Vorarlberg</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Transparenz und Demokratie</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Damit ich mitbestimmen kann, wer mich vertritt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesschüler:innenvertretung soll tausende von Schüler:innen vertreten. Wer aber tausende von Schüler:innen vertreten soll, entscheiden nur rund 40 Personen! Wir sind der Meinung, dass das zutiefst undemokratisch ist und setzen uns deshalb für eine LSV-Direktwahl ein. Hierbei sollen in allen Schulen die verschiedenen Kandidat:innen vorgestellt werden und jede:r Schüler:innen sollte ein Wahlrecht haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die LSV in Zukunft von allen Schüler:innen gewählt wird, damit jeder und jede mitentscheiden kann, wer seine oder ihre Vertretung sein soll.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die Kandidat:innen für die LSV-Wahl in den Schulen vorgestellt werden, damit die Schüler:innnen eine Übersicht darüber haben, wen sie wählen können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Damit ich seh, was passiert ist</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um sicherzustellen, dass Schüler:innen zum Ende der Periode hin einen klaren Einblick in die Aktivitäten der LSV erhalten, ist es erforderlich, dass jedes Mitglied der LSV einen Rechenschaftsbericht erstellt, der detailliert darlegt, was in seinem jeweiligen Referat geschehen ist. Wir setzen uns dafür ein, dass diese Rechenschaftsberichte von allen LSV-Mitgliedern am Ende einer Periode veröffentlicht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass am Ende der Periode von jedem LSV-Mitglied ein Rechenschaftsbericht veröffentlicht wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Damit ich weiß, was abgeht</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die Projektampel können Schüler:innen immer abrufen, was ihre Interessenvertretung schon erledigt hat und was noch nicht gemacht wurde oder in Arbeit ist. Dabei steht die Stufe grün dafür, das etwas bereits erledigt wurde. Wenn etwas momentan in Arbeit ist, wird dies mit der Farbe Gelb gekennzeichnet. Die rote Stufe symbolisiert, dass ein Projekt noch nicht begonnen wurde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern die Einführung einer Projektampel.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Damit ich einen Ort zum Nachschauen habe</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn man im Internet auf die offizielle Website der LSV Vorarlberg klickt, bekommt man eine leere, weiße Seite mit der Überschrift „Fehler beim Aufbau einer Datenbankverbindung“. Für eine anständige Vertretung der Schüler:innen wäre so etwas aber dringend nötig. Diese sollte für Ankündigung von verschiedenen Veranstaltungen sowie SIPs, die Rechenschaftsberichte die Projektampel und eine transparente Liste der Einnahmen und Ausgaben der LSV genutzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die LSV Vorarlberg eine funktionierende Website bekommt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Damit ich gleich durchstarten kann</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Start als Schulsprecher:in kann oft holprig sein, vor allem wenn man davor keine Erfahrung in diesem Bereich hatte. Um diesen Schritt zu erleichtern, wollen wir, dass die LSV allen SVen am Anfang ihrer Periode ein Starterpack zukommen lassen. Dieses soll über die Rechte von der Schüler:innenvertretung informieren, eine Aufklärung über die LSV; sowie eine Projektmappe beinhalten mit Erklärungen, wie man gewisse Projekte umsetzen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass alle Schüler:innenvertretungen kurz nach der Wahl ein solches Starterpack bekommen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Schule die mir jetzt und später was bringt</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Damit ich weiß, wer mich vertritt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die meisten Schüler:innen wissen nicht was die LSV ist und was ihre Interessensvertretung überhaupt macht. Wir stehen dafür ein, dass die LSV sich darum kümmert, dass sich dies schleunigst ändert, weil jede;r Schüler:in wissen sollte, wer für ihre/seine Rechte einsteht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die LSV eine Kampagne an Vorarlberger Schulen startet, um sich selber vorzustellen, sowie über das SV-System aufklärt. Zusätzlich soll dort auch gezeigt werden, was aktuell gemacht wird und wie man sich selber engagieren kann.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Damit ich aufgeklärt und sensibilisiert werde</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Leben bringt tagtäglich neue Herausforderungen mit sich, die Schulen bereiten darauf aber eher wenig vor. Themen wie Drogen, mentale Gesundheit oder Sexualkunde kommen in unseren Lehrplänen viel zu kurz. Da es aber oft Themen sind, welche vor allem jungen Menschen unangenehm sind, finden wir es wichtig, dass es mehr Möglichkeiten gibt mit schulexternen Personen über solche Anliegen zu sprechen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die LSV sich stark macht für Workshops zu Themen wie Gewalt, Femiziden, Sexualaufklärung sowie Suchtmitteln.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die LSV sich dafür einsetzt, dass es mehr Ansprechpersonen für sensible Themen gibt, mit welchen Schüler:innen leicht Kontakt aufbauen können</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Damit ich nicht „another brick in the wall“ bin</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In unserer Schule werden Dinge wie kritisches Denken oder Rhetorik wenig gefördert. In Zeiten von Fake News und KI wären aber genau diese Dinge extrem wichtig. Schule muss Schüler:innen beibringen Dinge zu hinterfragen und richtig zu argumentieren. Solche Kenntnisse können im späterem Leben sehr hilfreich sein und sind auch wichtig Bestandteile der eigenen Charakterentwicklung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die LSV Workshops zum Thema Rhetorik zur Verfügung stellt und sich für mehr kritisches Denken an Schulen stark macht. Die LSV sollte dabei von den jeweiligen Schüler:innenvertretungen unterstützt werden, damit die Politikverdrossenheit in der Jugend gesenkt und die Diskussionskultur gestärkt wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Damit ich weiß, was ich will</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Matura, und dann? Eine Frage die sich täglich tausende von Schüler:innen in Österreich stellen. Sie wissen zwar, was Schwefel auf Latein heißt und kennen 500 Wege, wie man herausfindet, was X ist, aber haben keine Ahnung was sie mit all diesem Wissen anfangen sollen und was sie nach der Schule überhaupt mit ihrem Leben machen sollen. Damit dies in Zukunft nicht mehr so ist, muss bereits während der Schulzeit damit begonnen werden, den Schüler:innen verschiedene Berufswege vorzustellen. Auch praxisnaher Unterricht soll hierbei eine Rolle spielen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass es mehr Berufsbildung an Schulen gibt. Diese soll sowohl praktisch als auch theoretisch stattfinden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Damit ich weiß, wie’s funktioniert</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Politik-, Finanz- und Rechtskunde kommen an unseren Schulen viel zu kurz, was sich schleunigst ändern sollte. Damit Schüler:innen im österreichischen Bürokratiedschungel überleben können, sollten sie an die Grundlagen der wichtigsten Kompetenzen des selbstständigen und erwachsenen Lebens herangeführt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass Themen wie Politik, Finanzen und Recht Schüler:innen bei entsprechenden Fortbildungen nahegebracht werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Damit ich mehr als nur eine Religion kenne</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Jahre 2024 hängen in fast allen Vorarlberger Schulen noch Kreuze und im Zeugnis steht immer noch das Religionsbekenntnis. Wir setzten uns für Ethik-Unterricht an allen Schulen ein, damit Schüler:innen Religionen aus verschiedenen Perspektiven kennenlernen und davon profitieren können, dass nicht alle in der Klasse das gleiche Religionsbekenntnis haben. Außerdem sollten Schulen neutrale Orte sein, da aber in fast jedem Klassenzimmer ein Kreuz hängt, ist dies aber nur selten der Fall.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass es in Vorarlbergs Schulen einen einheitlichen Ethik-Unterricht gibt und religiöse Symbole aus Schulen und Religionsbekenntnisse auf den Zeugnissen entfernt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Innovation</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Damit ich ein anständiges Lernumfeld habe</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aktuell bestehen viele Klassenräume in Vorarlberg aus einem kaputten Overheadprojektor, beschmierten Stühlen sowie Tischen und einem Beamer, der aber nur jeden zweiten Tag funktioniert. Diese minimalistische Ausstattung muss ein Ende haben, damit die Motivation von Schüler:innen angetrieben wird und ein anständiger Unterricht möglich wird. Oft sind aber nicht nur Bestände die Klassenräume verdreckt oder veraltet, sondern Bestandteile der ganzen Schule. Unhygienische Sanitäranlagen, kaputte Automaten und bröckelnde Fassaden sind schon längst kein Einzelfall mehr.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass Vorarlberger Schulen bei Bedarf renoviert werden und ihre Ausstattungen so aufgerüstet werden, dass sie das Niveau des 21. Jahrhunderts erreichen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Damit ich neue Technologien anwenden kann</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Welt wird immer digitaler, unserer Schulen werden das aber nicht. Wir setzten uns für eine anständige digitale Aufklärung ein. Außerdem sollten neue Technologien von unseren Schulen nicht verbannt werden, sondern gezeigt wird, wie diese sinnvoll genutzt werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass es Weiterbildungen für Lehrpersonen zu KI und anderen neuen Technologien gibt, damit sie diese kennen und auch in den Unterricht miteinbauen können sowie den Schüler:innen einen anständigen Umgang damit beibringen können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass es verpflichtende Workshops zum Thema Medienkompetenz in Vorarlbergs Schulen gibt. Hierbei soll digitale Mündigkeit eine wichtige Rolle spielen und es soll das Hinterfragen sowie Analysieren von Quellen zum Thema machen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Lehre und Berufsschulen</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Damit meine Lehre endlich Anerkennung findet</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Lehre ist mittlerweile eine der besten Ausbildungsmöglichkeiten, die wir haben. Sie ist praxisorientiert und man kann heutzutage sogar eine Matura in Kombination machen, trotzdem wird diese Form der Ausbildung immer noch belächelt und hat in der Gesellschaft keinen hohen Stellenwert. Außerdem sind die Lehrpläne oft veraltet und haben ein niedriges Niveau, wodurch sich einige Schüler:innen unterfordert fühlen. Zusätzlich ist die Medienkompetenz bei Lehrpersonen in Berufsschulen oft sehr gering, was es unmöglich macht, mit modernen Technologien zu unterrichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass es in allen Berufsschulen in den Hauptfächern Leistungsgruppen geben sollte, damit die Starken gefordert und die Schwachen gefördert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die LSV eine Kampagne startet, bei der das Image der Lehre verbessert werden soll und diese auch als eine ausgezeichnete Ausbildungsmöglichkeit präsentiert wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass Lehrpersonen aus Berufsschulen verpflichtende Weiterbildungen zum Thema Digitalisierung besuchen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Mental Health</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Damit ich weiß, wie ich mit meinen und deinen Gefühlen umgehen kann</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mentale Gesundheit wird in unserer Gesellschaft immer mehr enttabuisiert, was ein großer Fortschritt ist. Trotzdem werden viele solche Krankheiten immer noch unter den Teppich geschoben oder mit Sprüchen wie „Geh an die frische Luft“ gelöst. An unseren Schulen wird dieses Thema trotzdem viel zu selten thematisiert. Wir finden, dass alle Schüler:innen ein Grundwissen zum Thema Mentale Gesundheit haben sollten sowie den Umgang mit gewissen Dingen lernen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die LSV sich für die Enttabuisierung von psychischen Krankheiten einsetzt. Dies soll beispielsweise durch Kampagnen oder Workshops mit Profis erreicht werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass Workshops zum Umgang mit Themen wie Leistungsdruck, Überwindung von Lampenfieber sowie Sozialphobie an allen Vorarlberger Schulen stattfinden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern den Ausbau von Stellen als Schulsozialarbeiter:innen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Landesprogramm Wien</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade in Wien ist die Landesschüler:innenvertretung und der damit einhergehende Wahlkampf oft nicht viel mehr als ein reiner Machtkampf zwischen Rot und Schwarz bzw. Türkis. Doch eigentlich sollte die Landesschüler:innenvertretung viel mehr als das sein. Wir haben das Glück, eine gesetzliche, überschulische Vertretung zu haben, die uns Schüler:innen vertreten sollte, doch leider rückt dieses Gesamtziel viel zu oft in den Hintergrund. Die LSV kann, soll und muss mehr machen, um eine demokratische, transparente sowie eine mündige Schule zu gewährleisten! Wir sind davon überzeugt, dass Bildung der Grundstein für alles ist. Setzen wir uns gemeinsam dafür ein, dass wir das Bildungssystem verbessern, anstatt uns mit einem Kampf der Altparteien zu beschäftigen. Am Ende sollte nur eine Gruppe gewinnen: die Schülerinnen und Schüler Wiens.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Demokratie, Transparenz und Ehrlichkeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um zu gewährleisten, dass das Vertreten und Fördern aller Schüler:innen jederzeit das Hauptaugenmerk der Landesschüler:innenvertretung bleibt, braucht es schlichtweg mehr Transparenz. Wie soll man denn von einer echten Demokratie sprechen, wenn man gar nicht weiß, an welchen Projekten unsere Repräsentant:innen monatelang arbeiten bzw. was sie tun, um uns zu vertreten? Und viel wichtiger: Wie soll garantiert werden, dass alle Mandatar:innen auch tatsächlich arbeiten? Um Wiens Schüler:innen hier Sicherheit zu geben, muss die LSV noch transparenter werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern die verpflichtende Veröffentlichung zweier Tätigkeitsberichte der einzelnen LSV-Mitglieder, eineram Ende des Wintersemesters, einer spätestens zwei Wochen vor der Wahl.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass jedes aktive Mitglied der LSV auf Anfrage von 3 oder mehr Schüler:innen zu jedem Zeitpunkt Auskunft über seine:ihre LSV-Arbeit in den letzten 30 Tagen zu geben hat.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die interne Geschäftsordnung der LSV der Öffentlichkeit einsehbar gemacht wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Außerdem fordern wir eine jederzeit öffentlich einsehbare Finanzoffenlegung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der wohl wichtigste Punkt bezüglich Demokratie ist allerdings ein anderer – das allgemeine Wahlrecht. Wie kann man guten Gewissens von einem demokratischen System sprechen, wenn sich nur Schulsprecher:innen daran beteiligen dürfen? Es kann und darf nicht sein, dass nur 0,2% aller Wiener Oberstufenschüler:innen das Privileg haben, ihre gesetzliche Vertretung auf Landesebene zu wählen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass sich die LSV für eine Direktwahl proportional verteilter LSV-Mandate einsetzt. Hierbei soll jede:r Obenstufenschüler:in die Möglichkeit bekommen, die eigene Vertretung auf Landesebene zu wählen, um ein demokratischeres System zu gewährleisten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die LSV hat mit dieser Forderung eine breite Kampagne zur Bekanntmachung des Schüler:innenvertretungs an allen Wiener Schulen zu verknüpfen, diese hat vor einer etwaigen Direktwahl stattzufinden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Mündig, verantwortungsbewusst und bereit fürs Leben</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um dieses demokratische Grunddenken noch weiter zu stärken und für eine bessere Vertretung zu sorgen braucht es außerdem mehr Aufklärung über das österreichische SV-System. Es ist unfassbar schade, dass der großen Mehrheit der Schüler:innen außerhalb der SV-Bubble gar nicht bewusst ist, dass wir das Privileg haben, eine gesetzlich verankerte, überschulische Vertretung auf Landes- und Bundesebene zu haben. Eine Vertretung ist nur eine echte Vertretung, wenn alle wissen, dass sie vertreten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die LSV Kampagnen zur Vorstellung des österreichischen SV-Systems an Wiener Schulen startet, um Schüler:innen politisch aufzuklären. Dabei soll nicht nur das System erklärt werden, sondern auch wie man sich einbringen kann und was die aktuellen Forderungen sind.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jedoch braucht es nicht nur politische Aufklärung an Schulen, sondern Aufklärung in allen Lebensbereichen, um sicherzustellen, dass man bestens aufs Leben vorbereitet ist. Gerade bei Themen wie beispielsweise Sexualkunde, Drogen oder mentale Gesundheit, zögern Schüler:innen verständlicherweise oftmals, sich ihren Lehrkräften anzuvertrauen. Daher sollte es mehr Möglichkeiten geben, mit schulexternen Personen über jene Themen und Herausforderungen zu sprechen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass sich die LSV aktiv für vermehrte Angebote Workshops externer Personen an Schulen zu holen, einsetzt, welche es Schüler:innen ermöglichen soll, sich bestens auf das Leben vorbereitet zu fühlen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vor allem auch das Erlernen wichtiger Grundkompetenzen wie beispielsweise kritisches Denken oder Basiskenntnisse in Sachen Rhetorik sind Voraussetzungen um am politischen, aber oftmals auch, um am herkömmlichen Alltag teilzunehmen. Da die Schule der prägendste Ort für die Charakterbildung junger Menschen ist, muss hier angesetzt werden. Man sollte in der Schule bereits lernen, wie man kritisch denkt, Kritik äußert und Diskussionen führt. Unmündig zu sein ist einfach, mündig zu sein und selbst zu denken ist anstrengend, aber es lohnt sich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die LSV Workshops zu Rhetorik anbietet und sich für mehr kritisches Denken in der Schule einsetzt. Da es aber sehr viele Schulen gibt und es de facto unmöglich ist an allen Workshops anzubieten, soll sie Schüler:innenvertretungen helfen, diese Workshops in ihrer Schule durchzuführen, um die Diskussionskultur und politische Partizipation unter Jugendlichen zu fördern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>JUNOS Schüler:innen vertritt den Standpunkt das Politische Mündigkeit ein Grundpfeiler der Demokratie ist. Um diese gewährleisten zu können benötigt es regelmäßig CHECK &amp; ACT-Maßnahmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir JUNOS Schüler:innen fordern einen jährlich anonym abgehaltenen, nicht beurteilten Test durch die Bildungsdirektion an allen Wiener Schulen, um ein gutes Niveau an politischer Bildung gewährleisten zu können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Ergebnisse dieser Tests, sollten von einer Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern der Schüler:innen, Lehrer:innen und Eltern sowie von Experten, ausgewertet und laufend evaluiert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die LSV hat die Ergebnisse besagter Tests in passender Art und Weise zu veröffentlichen und auf Basis der Evaluation Forderungen auszuarbeiten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Chancengerecht &amp; Weltoffen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit Schüler:innen nicht nur politisch und professionell aufgeklärt sind, sondern auch ihrer Umwelt gegenüber aufgeschlossen entgegentreten, ist es wichtig, sie auf viele wichtige Themen der heutigen Zeit zu sensibilisieren. Auch wenn vor dem Gesetz alle Geschlechter gleichgestellt sind, ist dies in der Realität immer noch viel zu selten der Fall. Bereits in Schulen, müssen Kinder und Jugendliche lernen, wieso dies aber so wichtig ist und wie man aktiv gegen Benachteiligung einzelner Geschlechter vorgehen kann. Es bringt nichts, wenn man aus Prinzip eine Einstellung zu gewissen Themen hat, man sollte wissen warum man eine gewisse Meinung hat und diese Meinung verstehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass die LSV sich für vermehrten Aufklärungsunterricht bezüglich Gleichstellung der Geschlechter einsetzt sowie die Entwicklung konkreter Projekte für Schüler:innenvertretungen. (Workshops, Seminare,…)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der geschlechterbasierten Benachteiligung kommt es auch noch immer viel zu oft zur Diskriminierung bestimmter Minderheiten. Wir leben jedoch in einer derart globalisierten und interkulturellen Welt, dass dies längst ein Problem der Vergangenheit sein sollte. Auch hier spielt die Schule natürlich eine Schlüsselrolle in der Prävention, da sie versuchen sollte, durch interkulturelleren und aufgeschlosseneren Unterricht Präventivarbeit zu leisten. Ein Mensch ist in seinem sein frei, und muss niemanden aktiv unterstützen, aber das absolute Minimum ist die Toleranz sowie die Akzeptanz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern, dass sich die LSV für mehr Beihilfe des Landes für Schulen beim Planen und Veranstalten von Workshops, Seminaren oder Event einsetzt, welche Toleranz und ein freies miteinander für alle fördert.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Außerdem fordern wir hierbei einen Fokus auf Rassismusbekämpfung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Schule von morgen!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Thematik die in Betracht auf unsere Zukunft und die Zukunft auch zukünftiger Wiener Schüler:innen nicht außer Acht gelassen werden darf ist der Klimaschutz. Wir JUNOS Schüler:innen glauben, dass wenn jeder seinen Teil beiträgt, wir etwas bewirken können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Daher fordern wir das sich die LSV für eine auf Belohnungen basierende Ökoschool-Challenge an allen Wiener Schulen einsetzt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Desweiteren soll sich die LSV für faktenbasierte, fächerübergreifende Klimabildung an allen Schulen Wiens einsetzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die LSV soll sich dafür einsetzen, dass Schüler:innen im generellen und vor allem die LSV selbst mehr an Renovierungen und Neuerschließungen von Schulgebäuden eingebunden zu werden, um zu gewährleisten, dass diese zukunftsorientiert stattfinden. Weiters kann es nicht helfen, das Wiens Schulen im Punkt Digitalisierung auf veraltete Computer aus dem letzten Jahrhundert setzen. Auch zur Mündigkeit unserer Schüler:innen wird dies nicht beitragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern also, dass sich die LSV für eine Digitalisierungsoffensive an Wiens Schulen einsetzt. die im Vorhinein zwischen Bildungsdirektion, Landesschüler:innenvertretung und Experten im Bereich Digitalisierung in der Bildung abgesprochen werden muss.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Mental Health? Nicht egal!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>„Nicht nur ein gebrochenes Bein, sondern auch eine gebrochene Seele tut weh.<strong>“ </strong>Ein oft gesagter Satz, der immer wichtiger wird, denn Probleme mit Mentaler Gesundheit sind längst an Wiens Schulen angekommen, und während wir alleine das Problem nicht lösen können, können wir definitiv den ersten Schritt gehen, indem wir Wiens Schulen verpflichten, das Thema in Angriff zu nehmen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern eine Wien-weite Ausbildungsoffensive bei Lehrkräften, damit diese auf die Erkennung erster Symptome mentaler Gesundheitsprobleme vorbereitet sind.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Desweiteren fordern wir, dass alle zwei Jahre Mental Health-Checks an Schulen stattzufinden haben, um etwaige Probleme im Vorhinein entdecken und bekämpfen zu können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Zuletzt fordern wir präventive Workshops bezüglich mentaler Gesundheit, denn Probleme die gar nicht entstehen, müssen auch nicht behandelt werden.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 13 May 2024 08:50:21 +0000</pubDate>
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