<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="http://antragsschmiede.junos.at/web/lakowien26/feedall" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>Landeskongress Wien: Alles</title>
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            <description></description>
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                <title>Landeskongress Wien: Alles</title>
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            </image><item>
                        <title>R1: Änderung der Höchstgrenze für die Anzahl der Landesvorstandsmitglieder</title>
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                        <author>Lisa Ficzko, Daniel Höllmüller, Simon Kern, Louis Oberhammer, Alina Schlenz, Maja Skrybus, Valentin Wiesinger, Anselm Ginthör Weinwurm und Elias Prackwieser</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">§ 7 Abs 1 JUNOS Wien Statut lautet in der geltenden Fassung wiefolgt:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landesvorstand ist Leitungsorgan im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Er besteht aus dem Landesvorsitzenden, einem gleichberechtigten stellvertretenden Landesvorsitzenden, dem Landesgeschäftsführer und bis zu fünf weiteren Vorstandsmitgliedern. Die genaue Anzahl der weiteren Vorstandsmitglieder bestimmt der Landesvorsitzende nach seiner Wahl.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><strong>Der Landeskongress möge beschließen, den Absatz auf die folgende Fassung abzuändern:</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landesvorstand ist Leitungsorgan im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Er besteht aus dem Landesvorsitzenden, einem gleichberechtigten stellvertretenden Landesvorsitzenden, dem Landesgeschäftsführer sowie weiteren Vorstandsmitgliedern in der nach § 13 Abs. 7 lit. a sublit. i des Bundesstatuts in der jeweils geltenden Fassung für die jeweilige Mitgliederzahl des Landesverbands zulässigen Höchstzahl. Die genaue Anzahl der weiteren Vorstandsmitglieder bestimmt der Landesvorsitzende nach seiner Wahl.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beim nächsten Bundeskongress soll ein Antrag eingebracht werden, der die höchstzulässige Anzahl an weiteren Vorstandsmitgliedern auf sechs erhöht. Bei großen Landesverbänden wie Wien ist die aktuelle Beschränkung auf maximal fünf weitere Vorstandsmitglieder nicht mehr ausreichend, um die anfallenden Aufgaben eZektiv zu bewältigen. Damit diese Änderung auf Bundesebene unmittelbar auch für die JUNOS Wien wirksam wird, soll das Landesstatut bereits jetzt durch einen dynamischenVerweis auf die jeweils geltende Höchstzahl des Bundesstatuts angepasst werden, sodass künftige Anpassungen auf Bundesebene automatisch auch auf Landesebene gelten.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 21:51:58 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LA 1: Stadt der jungen Familien </title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/lakowien26/Stadt_der_jungen_Familien-8462</link>
                        <author>Lisa Ficzko, Daniel Höllmüller, Simon Kern, Valentin Wiesinger, Maja Skrybus, Louis Oberhammer, Alina Schlenz, Elias Prackwieser, Anaelm Ginthör Weinwurm</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/lakowien26/Stadt_der_jungen_Familien-8462</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wien ist eine der lebenswertesten Städte der Welt, deren Lebensqualität nicht von selbst entsteht: Sie braucht geschickte politische Entscheidungen und Menschen, die hier leben, arbeiten, investieren und gestalten. Junge Familien sind dabei eine Gruppe, deren Bedeutung für die Stadtentwicklung oft unterschätzt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wachstum und Innovation entstehen dort, wo gut ausgebildete, engagierte Menschen auf engem Raum zusammenkommen, Ideen austauschen und Netzwerke bilden. [1] Dabei muss eine Stadt besonders für jene kreativen und klugen Köpfe attraktiv sein, die ihre Ausbildung abgeschlossen haben und durch ihren Fleiß und kreative Ideen einen großen Mehrwert für die Wirtschaft bedeuten können. Da diese jungen Menschen ebenso in einem Alter sind, wo viele eine Familie gründen möchten, ist es unabdingbar, beide Wünsche in Wien zu ermöglichen. Kurze Wege zwischen Wohnort und Arbeitsplatz, leistbarer Wohnraum, gute Bildungseinrichtungen, Sicherheit im öffentlichen Raum und ein familienfreundliches Umfeld sind nicht nur von sozialpolitischer Relevanz, sondern ebenso ein handfester Standortvorteil. Für Wachstum und Wohlstand, und eine kontinuierliche Verbesserung der Lebensqualität muss Wien besonders für junge Familien attraktiv sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Leistbarer und qualitativ hochwertiger Wohnraum</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Wahl des Wohnorts beginnt bei Verfügbarkeit und Preis von qualitativ hochwertigem Wohnraum. Im Sinne von Wachstum und Innovation, wie auch der Vereinfachung des bereits komplexen Lebens junger Eltern ist es uns ein Anliegen, geeigneten Wohnraum für diese Gruppe in guten Lagen in Wien zu ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei sehen wir jedoch die Aufgabe der Stadt Wien primär nicht darin, diesen Wohnraum direkt bereitzustellen, sondern vielmehr die Aktivität privater Akteure nicht zu verunmöglichen. Preise am Wohnungsmarkt ergeben sich aus dem Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage. Als Stadt mit hoher Lebensqualität und guten Arbeitsplätzen ist die Nachfrage nach Wohnraum in Wien hoch, und steigend; dem muss mit einer Erweiterung des Angebots entgegengekommen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In diesem Kontext begrüßen wir die Vereinfachung von Bauverfahren, der Ermöglichung von Nachverdichtung (z.B. Dachgeschoßausbau), wie auch die Abschaffung der Stellplatzverpflichtung. Auch sehen wir in der Anbindung durch den öffentlichen Verkehr von neu erschlossenen Wohnarealen, wie etwa jenem in der Seestadt, eine gelungene effektive Ausbreitung des attraktiven Wohnraums, und sehen darin einen effektiven Hebel, um das Wohnangebot zu erhöhen, ohne selbst als Bauträger aktiv zu werden. [2]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiters begrüßen wir den Trend der letzten Jahrzehnte, weg vom klassischen Gemeindebau hin zu Genossenschaftswohnungen. Dabei unterstützen wir die Möglichkeit des Mietkaufes, um es jungen Familien zu ermöglichen, Eigentum aufzubauen und mittelfristig seinen Wohnraum besitzen zu können. Dabei sollte ein Teil der gezahlten Mietkosten einem späteren Kauf zum Marktpreis gegengerechnet werden können, genauso wie die Mitnahme dieses Rabatts bei Wohnungswechsel innerhalb des Angebots des Bauträgers. [2]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch unterstützen wir bei der Wohnungsvergabe im Gemeindebau eine Priorisierung junger Familien. Sofern beide Elternteile im Jahr vor Beginn der Karenz zumindest 6 Monate lang vollzeitbeschäftigt waren, sollten diese Priorität bei der Vergabe von Gemeindebauwohnungen erhalten. Damit wird man nicht nur den geänderten Lebensbedingungen gerecht, sondern ermöglicht auch die Wahl der Wohnung in der für die Entwicklung des Kindes geeignetsten Umgebung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Kindergärten und Schulen</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bereitstellung guter und ausreichender Kindergartenplätze, eine der Hauptkompetenzen der Stadt Wien, muss zu jeder Zeit gewährleistet sein. Dabei müssen Kosten und Qualität stets überprüft und transparent dargelegt werden, um eine effiziente Nutzung der Mittel im Sinne der optimalen Kindesentwicklung zu garantieren. Um den Missbrauch von Fördermitteln zu verhindern, sind Kontrollen zu intensivieren, und bei Betrug harte Konsequenzen bis zur Schließung des Kindergartens unverzüglich anzuwenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Liberale begrüßen wir Wettbewerb, um mit begrenzten Mitteln die beste Elementarbildung anbieten zu können. Diesbezüglich fordern wir eine Angleichung der Förderkosten zwischen städtischen und privaten Kindergärten bei Kindern ohne erhöhtem Unterstützungsbedarf. Weiters möchte wir besonders gute Kindergarten mit kleinen Bonuszahlungen, direkt an das Personal belohnen. Dabei sollten die Anmeldungen in Relation zu verfügbaren Plätzen, wie auch deren Entwicklung berücksichtigt werden, um die 10 besten Kindergärten mit besonders guter Leistung und Entwicklung zu ermitteln und zu belohnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch sind gute Schulen ein Hauptkriterium, nach dem junge Eltern ihren Wohn- und Arbeitsort wählen. In diesem Kontext erneuern wir unsere Forderung, dass Integration nicht auf dem Rücken der Kinder geschehen darf. Wir sprechen uns klar gegen eine forcierte Verteilung von SchülerInnen nach ihrer Herkunft oder Deutschkenntnissen aus, und unterstützen die Möglichkeit von Schulen, bei mehr Anmeldungen als verfügbaren Plätzen nach selbst ausgewählten Aufnahmekriterien über die Aufnahme zu entscheiden. [3]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Sicherheit und Verkehr</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn sich Kinder ohne Eltern im öffentlichen Raum bewegen können, selbstständig zur Schule oder zum Sport kommen können, bedeutet dies sowohl eine massive Erleichterung für Eltern, wie auch eine wichtige Möglichkeit für Kinder, Selbstständigkeit zu erlernen. Dementsprechend ist der Sicherheit im öffentlichen Raum, wie auch der Verfügbarkeit eines qualitativ hochwertigen Nahverkehrs höchste Wichtigkeit beizumessen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der öffentliche Nahverkehr ist einer der wichtigsten Faktoren für die hohe Lebensqualität Wiens. Wir unterstützen den weiteren Ausbau, und die Wahrung bestehender Verbindungen. Weiters unterstützen wir das derzeitige Tarifmodell für Kinder und Jugendliche, welches es ihnen ermöglicht, sich kostengünstig in der Stadt zu bewegen. Gleichzeitig lehnen wir Gratis Öffis für alle ab, da hier knappe Ressourcen ohne Treffsicherheit vergeben werden würden, was zu fehlenden Ressourcen anderswo, etwa im Ausbau des Netzes, führen würde. Auch ist Wien eine der sichersten Großstädte Europas; ein Zustand, der gewahrt bleiben soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Angebot für Kinder – Kultur und Sport</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das kulturelle Angebot für Kinder, ob mit gratis Museumseintritten, zugänglichen und interaktiven Ausstellungen, Theater und Konzerten zum Mitmachen, oder von der Stadt Wien organisierten Events wie dem Christkindlmarkt am Rathausplatz oder dem Ferienspiel, ist großartig. Auch hier gilt – weiter so!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jedoch sehen wir beim Sportangebot große Lücken. Kinder früh an Sport und Bewegung heranzuführen ist für deren Entwicklung von großer Bedeutung, und ein frühes Investment in ein langes, gesundes Leben. Wir fordern einen Ausbau der Sportstätten, unter anderem durch mehr Fußballplätze im zentralen Stadtgebiet, den Bau einer weiteren Mehrzweck-Sporthalle, wie auch eines weiteren Hallenbades für den Breitensport. Bestehende Sportstätten dürfen unter keinen Umständen abgetragen werden – auch nicht, um Wohnraum zu schaffen. Konkret sprechen wir uns hiermit auch für das weitere Bestehen des Postsportplatzes im 17. Gemeindebezirk aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Flexibilität</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Leben mit jungen Kindern, zwischen Kindergarten und Schule, Arztbesuchen, Geburtstagsfeiern, Freizeitaktivitäten und allem, was sonst unangekündigt zu bewerkstelligen ist, ist oftmals stressig. Gerade deshalb ist es wichtig, Flexibilität in vielerlei Hinsicht zu ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In diesem Kontext erneuern wir unsere langjährige Forderung nach flexiblen Ladenöffnungszeiten, besonders am Sonntag. [4] Den Wocheneinkauf auch am Sonntag machen zu können, oder neue Schuhe, die das Kind plötzlich dringend braucht, auch später am Abend oder am Sonntag kaufen zu können, bedeutet eine massive Vereinfachung der oft dichten Zeitpläne junger Eltern – besonders, wenn diese auch arbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kinderbetreuung ist immer noch eine Aufgabe, die oft von Frauen übernommen wird. Um ihnen, aber natürlich auch Männern, nach der Karenz den Wiedereinstieg in das Berufsleben zu vereinfachen braucht es entbürokratisierte Zugänge zu Weiterbildungs- und Umschulungsprogrammen. Ebenso möchten wir die Vereinbarkeit von Beruf und Kindern verbessern – durch den Ausbau flexibler Kinderbetreuungsmöglichkeiten, u.a. durch flexiblere Öffunungszeiten. [5]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch fordern wir ein Ende der derzeitigen Situation, Kinder bereits um 12 Uhr mittags vom Kindergarten abholen zu müssen, wenn man mit einem Neugeborenen in Karenz ist. Einerseits stellt dies eine unnötige Komplikation im bereits sehr stressigen Alltag von jungen Eltern dar. Andererseits ist es auch für die Entwicklung der Kinder im Kindergartenalter nicht zuträglich, am Nachmittag nicht mit den anderen Kindern im Kindergarten spielen zu können. Während diese Regelung nur bei Ressourcenmangel Anwendung findet, ist sie durch fehlende Mittel mittlerweile zur Norm geworden. [6] Daher fordern wir eine gezielte Aufstockung von Ressourcen, um diesen Missstand auszubessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Quellen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[1] Glaeser, Edward | 2011 | Triumph of the city: How Our Greatest Invention Makes Us Richer, Smarter, Greener, Healthier, and Happier</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[2] <a href="https://junos.at/beschlusslagen/liberale-wohnbaupolitik-statt-sozialistischer-traumerei/">Liberale Wohnbaupolitik statt sozialistischer Träumerei</a>, beschlossen am Landeskongress am 09.07.2022</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[3] <a href="https://junos.at/beschlusslagen/das-bildungsversprechen-wahren/">Das Bildungsversprechen wahren</a>, beschlossen am Landeskongress am 29.11.2025</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[4] <a href="https://junos.at/beschlusslagen/wien-2030/">Wien 2030</a>, beschlossen am Landeskongress am 08.03.2025</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[5] <a href="https://junos.at/beschlusslagen/selbst-ist-die-frau/">Selbst ist die Frau</a>, beschlossen am Landeskongress am 29.11.2015</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[6] Der Falter | 23.01.2026 | <a href="https://www.falter.at/maily/20260123/wien-macht-aus-dem-notfall-eine-regel">Kindergarten / Wien macht aus dem Notfall eine Regel</a></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 20:16:09 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: Mehr Schiene für Wien: Der Innenstadttunnel als Schlüssel zur Mobilität der Zukunft</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/lakowien26/Mehr_Schiene_fuer_Wien_Der_Innenstadttunnel_als_Schluessel_zur_Mobilitae-44520</link>
                        <author>Moritz Gabriel, Lian Schelkle, Simon Stelzer, Elena Hofer, Eleonore Praßl</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die bestehende S-Bahn Stammstrecke zwischen Wien Meidling und Wien Floridsdorf ist seit Jahren an ihrer Kapazitätsgrenze. Bereits kleinere Störungen führen regelmäßig zu Verspätungen und Ausfällen im gesamten Wiener und ostösterreichischen Bahnnetz. Eine Ausweitung des Taktes, zusätzliche Linienführungen oder eine spürbare Verbesserung der Zuverlässigkeit sind mit der bestehenden Infrastruktur kaum mehr möglich. Gleichzeitig wächst Wien ebenso wie das Umland stark, wodurch der Druck auf das Schnellbahnnetz weiter zunimmt. Ohne grundlegende strukturelle Erweiterungen drohen langfristig Überlastungen, Qualitätsverluste und der Stillstand wichtiger Angebotsausweitungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Derzeit können auf den nördlichen Zulaufstrecken je 14 bis 16 Züge pro Stunde aus den Richtungen Stockerau, Mistelbach und Gänserndorf nach Wien geführt werden. Die bestehende Stammstrecke erreicht jedoch bereits heute ihre Kapazitätsgrenzen. Selbst nach der bereits laufenden Modernisierung (ETCS only) wird sie maximal 24 Züge pro Stunde aufnehmen können. Damit liegt die Anzahl der möglichen Züge deutlich über der künftig verfügbaren Infrastruktur.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aus diesem Grund ist die Errichtung einer zusätzlichen leistungsfähigen Strecke durch Wien dringend erforderlich. Die Situation verschärft sich zusätzlich durch den Ausbau der Südbahn auf vier Gleise. Dadurch steigt die Zahl der Züge, die in den Knoten Wien einfahren können, noch weiter an. Ohne eine zusätzliche Durchfahrtsmöglichkeit können zahlreiche Züge zwar nach Wien einfahren, jedoch nicht durch das Stadtgebiet weitergeführt werden. Dies führt zu betrieblichen Engpässen und schränkt die Entwicklung eines leistungsstarken regionalen und überregionalen Bahnverkehrs erheblich ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch im Nordwesten Wiens zeigt sich der strukturelle Mangel deutlich: Der Franz-Josefs-Bahnhof ist bis heute nicht ausreichend in das zentrale Schnellbahnnetz integriert. Dies führt zu überlasteten Verkehrsachsen im Osten der Stadt, während westliche und nordwestliche Potenziale ungenutzt bleiben. Zudem entgehen dem System zahlreiche Direktverbindungen, die besonders für Pendlerinnen und Pendler aus dem Wiener Umland erhebliche Vorteile bringen würden.Internationale Erfahrungen etwa in München, Zürich oder Paris belegen, dass zweite Stammstrecken die Stabilität, Leistungsfähigkeit und Zukunftstauglichkeit urbaner Schnellbahnsysteme entscheidend verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Eine zweite S-Bahn-Stammstrecke als Innenstadttunnel zwischen Wien Meidling und dem Franz-Josefs-Bahnhof ist daher ein notwendiger Schritt. Sie würde:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Kapazitätsengpässe nachhaltig beseitigen und Raum für weitere Taktverdichtungen schaffen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Die Resilienz des Gesamtnetzes stärken, da Störungen künftig besser abgefangen werden können.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Neue Direktverbindungen durch die Innenstadt ermöglichen, die heute aus Kapazitätsgründen nicht realisierbar sind.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li> Den Franz-Josefs-Bahnhof als Verkehrsknoten im 9. Bezirk deutlich aufwerten und die Belastung innerhalb des Wiener Bahnnetzes gleichmäßiger verteilen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li>Eine starke Verkehrsverlagerung vom Auto auf den öffentlichen Verkehr fördern, was ökologisch und verkehrspolitisch sinnvoll ist.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li>Pendler:innen aus dem Wiener Umland erheblich entlasten, da umsteigefreie und schnellere Direktverbindungen in die Innenstadt geschaffen werden.​​​​​​​</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li>Das U-Bahn-System insbesondere die überlastete U1 und U6 spürbar entlasten, da ein Teil der heutigen Umsteige- und Durchfahrtsströme auf das leistungsfähigere Schnellbahnsystem verlagert wird.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Planung, Finanzierung und Umsetzung einer zweiten S-Bahn-Stammstrecke ist essenziell für die Stärkung des öffentlichen Verkehrs. Zudem sollen die Stadt Wien, das BMIMI und die ÖBB-Infrastruktur AG zeitnah mit Vorstudien, Trassenuntersuchungen und Kosten-Nutzen-Analysen beginnen und diese transparent veröffentlichen. Nur eine solche strukturelle Erweiterung kann die Mobilität Wiens langfristig, zukunftssicher und leistungsstark gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Quellen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kurier: Neue Sbahn Tunnel mitten durch Wien</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>ÖBB: ETCS Zugbeeinflussung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BMIMI: Linientaktkarte Personenverkehr</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wikipedia: Smmstrecke Wien</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Matheo Buzzi: Seri</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 18:56:13 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Solide Stadtfinanzen statt Schuldenpolitik</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/lakowien26/Solide_Stadtfinanzen_statt_Schuldenpolitik-27959</link>
                        <author>Julian Fritsch</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/lakowien26/Solide_Stadtfinanzen_statt_Schuldenpolitik-27959</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Stadt Wien steht an einem finanziellen Tiefpunkt: 2026 wird das Defizit € 2,63 Mrd. betragen, die Schulden auf satte € 14,89 Mrd. anwachsen.<strong><sup>[1]</sup></strong> Diese Entwicklung ist besorgniserregend, nicht zuletzt, weil Wien damit auch maßgeblich zur ohnehin angespannten Budgetlage Österreichs beiträgt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In diesem Sinne begrüßen wir die Bemühungen der Stadtregierung, Einsparungen vorzunehmen. Uns ist bewusst, dass diese schmerzhaft sein werden und nicht überall auf Zustimmung stoßen können. Wer ernsthaft sparen will, muss auch bereit sein, unpopuläre Entscheidungen zu treffen, gleichzeitig dürfen Einsparungen aber auch nicht auf Kosten der nächsten Generationen erfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Wir JUNOS Wien sprechen uns daher klar dagegen aus, dass die Stadt Wien ihre finanzielle Misslage durch neue Steuern und Abgaben kaschiert, sondern fordern entschiedene Reformen zur nachhaltigen Sanierung des Budgets.</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Höchste Zeit für eine effiziente Stadt.<sup>[2]</sup></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die aufgeblähte Struktur der Stadt muss deutlich verkleinert werden – sowohl auf politischer Ebene wie auch in der Verwaltung. Die städtische Bürokratie ist auf ein Minimum zu reduzieren und zu vereinfachen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Das ausufernde Sozialsystem ist drastisch umzugestalten. Es darf nicht länger als Pull-Faktor wirken, muss treffsicher sein und darf keine Anreize zum Rückzug aus dem Arbeitsmarkt schaffen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die zahlreichen Hürden für Wirtschaftstreibende müssen konsequent abgebaut werden. Steuerliche Entlastung und der Abbau von Regulierung schaffen Raum für Innovation und Wachstum.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Prioritäten richtig setzen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Natürlich ist es auch notwendig, die übrigen Ausgaben der Stadt kritisch zu hinterfragen. Künftig wird es nicht mehr möglich sein, Förderungen im aktuellen Ausmaß auszuzahlen, und auch die besonders üppige Inseratenvergabe der Stadt Wien muss ein Ende finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Wahrung des Vertrauens in die Politik gehört ein verantwortungsvoller und sparsamer Umgang mit Steuergeld. Exzessive Ausgaben wie der Kauf des Austria-Stadions<strong><sup>[3]</sup></strong>, die nicht Aufgabe der Stadt sind und keinen erkennbaren Mehrwert für die Bevölkerung bieten, sind daher nicht vertretbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aus unserer Sicht dürfen Einsparungen aber nicht jene Projekte treffen, die für die städtische Infrastruktur von zentraler Bedeutung sind und auf die sich viele Menschen und Unternehmen verlassen. Die geplante Verzögerung der Inbetriebnahme der U5<strong><sup>[4]</sup></strong> lehnen wir daher entschieden ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><sup>[1]</sup></strong> wien.ORF.at | 14.11.2025 | <a href="https://wien.orf.at/stories/3329995/">Stadt Wien hat knapp 15 Mrd. Euro Schulden</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><sup>[2]</sup></strong><a href="https://junos.at/beschlusslagen/kettensaege-fuer-oesterreich/">Kettensäge für Österreich</a>, beschlossen durch den XXXII. Bundeskongress in Perchtoldsdorf</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><sup>[3]</sup></strong> DiePresse.com | 17.03.2025 | <a href="https://www.diepresse.com/19480743/stadt-wien-kauft-austria-stadion-um-394-millionen-euro#slide-1-1">Stadt Wien kauft Austria-Stadion um 39,4 Millionen Euro</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><sup>[4]</sup></strong> derStandard.at | 12.11.2025 | <a href="https://www.derstandard.at/story/3000000296008/spar">Sparkurs bei Wiener Linien: Betrieb der Linie U5 verzögert sich um vier Jahre</a></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 18:43:53 +0000</pubDate>
                    </item></channel></rss>