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            <title>Landeskongress Vorarlberg: Anträge</title>
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                <title>Landeskongress Vorarlberg: Anträge</title>
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                        <title>A4NEU: Schluss mit der Scheinheiligkeit: Sexarbeit in Vorarlberg reformieren</title>
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                        <author>Landeskongress Vorarlberg (beschlossen am: 22.02.2025)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vorarlberg hat die strengste Prostitutionsregelung in ganz Österreich, aber was genau bedeutet das?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vorarlberg hat vor 50 Jahren ein Prostitutionsverbot eingeführt und die Sexarbeit somit nur in Bordellen erlaubt. Die Rahmenbedingungen für die Bewilligung eines Bordells wurden im Jahre 1975 im Sittenpolizeigesetz unter dem Absatz “Gewerbliche Unzucht” festgehalten. Damals ging es darum, die Prostitution von der Straße in die Bordelle zu verlagern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Man wolle die “Geistige Umweltverschmutzung” eindämmen, hieß es damals von der ÖVP.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aber Bordelle gibt es in Vorarlberg nicht - zumindest nicht offiziell.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ganz nach dem Motto “O du subres Ländle, do isch alles khörig.”</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong><sup>Problematik</sup></strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Vorarlberg steht die Eröffnung eines Bordells nicht nur vor bürokratischen Hürden, sondern auch vor sozialen Herausforderungen. Die Genehmigung für ein Bordell wird nicht vom Land, sondern vom Bürgermeister der jeweiligen Gemeinde erteilt. Dies ist problematisch: Zum einen kann der Bürgermeister oder die Bürgermeisterin dadurch in eine politische Drucksituation geraten; zum anderen ist auch der Antragstellende in der Regel in der Gemeinde bekannt und kann dadurch sozialem Druck und Anfeindungen ausgesetzt sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Darüber hinaus ist Prostitution im Land derzeit nur Frauen erlaubt. Diese Regelung ist nicht mehr zeitgemäß und widerspricht dem Grundsatz der Gleichstellung von Mann und Frau. Österreichweit gibt es lediglich ein offiziell registriertes Bordell, in dem ausschließlich Männer tätig sind – in Vorarlberg jedoch ist dies grundsätzlich untersagt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Fehlen legaler Bordelle bedeutet jedoch nicht, dass es keine Sexarbeit gibt. Schätzungen zufolge gibt es in Vorarlberg derzeit zwischen 70 und 110 illegale Bordelle oder Einzelpersonen, die Sexarbeit anbieten. Viele, die ein legales Angebot bevorzugen, weichen auf die Schweiz aus, etwa nach Au, wo es fünf Bordelle und zwei Tankstellen auf 4.000 Einwohner gibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dies führt nicht nur zu Steuerausfällen für das Land Vorarlberg, sondern auch zu einem Verlust an Kontrolle über die Arbeits- und Sicherheitsbedingungen in den illegalen Einrichtungen im Land.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb fordern wir JUNOS VORARLBERG:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Überarbeitung des Sittenpolizeigesetzes</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Gesetzgebung des Landes Vorarlberg bedarf einer Modernisierung, um den Anforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht zu werden. Viele Bestimmungen des Sittenpolizeigesetzes sind veraltet und nicht mehr zeitgemäß.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Beispiel hierfür ist § 11, Absatz 1:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>&quot;Ankündigungen und Werbeanlagen jeder Art, einschließlich Schaukästen und Beleuchtungen, die auf die Nutzung eines Gebäudes zum Zweck gewerbsmäßiger Unzucht hinweisen, sind verboten.&quot;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein pauschales Verbot, Werbung für ein Unternehmen zu machen, ist nicht gerechtfertigt.Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund, Bordellen Werbemaßnahmen zu untersagen. Jedoch sollen jegliche Werbemaßnahmen dem Ortsbild angemessen und dem Jugendschutz entsprechen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Legalisierung der Sexarbeit für Männer</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir JUNOS Vorarlberg setzen uns für die Legalisierung der Sexarbeit für Männer ab 19 Jahren ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gibt keine wissenschaftlich fundierten Gründe, warum Männern der Zugang zur Prostitution untersagt sein sollte. Die Einhaltung hygienischer Standards und regelmäßige Tests auf Geschlechtskrankheiten können auch hier gewährleistet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vorarlberg soll anerkennen, dass es unterschiedliche sexuelle Orientierungen gibt und dass auch Frauen die Möglichkeit haben sollen, entsprechende Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen.<br><br><strong>Abhänigkeitsverhältnisse reduzieren</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir JUNOS Vorarlberg setzen uns für die Reduktion von Abhängigkeitsverhältnissen in der Sexarbeit ein.</strong> Bordell- und Studiobetreiber:innen sollen nicht in der Lage sein, über die von den Sexarbeitenden angebotenen Sexdienstleistungen und deren Preise zu bestimmen. Weiters sprechen wir uns gegen ein Angestelltenverhältnis in der Sexarbeit aus, da die sexuelle Selbstbestimmung der Sexarbeitenden durch derartige Weisungsgebundenheiten beschränkt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Anträge für Bordelle zur Landeskompetenz machen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Derzeit müssen Anträge in den jeweiligen Gemeinden eingereicht werden, was mehrere Herausforderungen mit sich bringt. Zum einen führt dies dazu, dass Entscheidungen – ähnlich wie bei der Regelung der Sperrstunden – stark von der persönlichen Meinung des Bürgermeisters bzw. der Bürgermeisterin abhängen. Zum anderen besteht die Gefahr, dass die Sorge um Wahlergebnisse die Objektivität beeinflusst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher setzen wir uns dafür ein, die Bearbeitung dieser Anträge auf Landesebene zu verlagern und durch unabhängige Expertinnen und Experten durchführen zu lassen. Dadurch kann die Objektivität sichergestellt und eine sachliche, parteiunabhängige Entscheidungsfindung gewährleistet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Bürokratie-Monster bekämpfen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Vorarlberg ist die Eröffnung eines Bordells mit umfangreichen bürokratischen Hürden verbunden. Bereits bei der Standortwahl können erste Schwierigkeiten auftreten, da das Sittenpolizeigesetz vorschreibt, dass das Gebäude nicht in der Nähe bestimmter Einrichtungen wie Kirchen, Friedhöfe oder Wohngebiete liegen darf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach der schriftlichen Einreichung des Antrags in dreifacher Ausführung erfolgt eine Prüfung. Wenn der Antrag die formalen Anforderungen erfüllt, ist zusätzlich eine verpflichtende persönliche Antragstellung erforderlich, bei der die Eignung des Antragstellers oder der Antragstellerin bewertet wird. Selbst nach Erhalt der Genehmigung kann die Behörde diese auf einen bestimmten Zeitraum beschränken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Zusätzliche Steuereinnahmen investieren</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die illegale Betreibung von Bordellen oder die Verlagerung der Nachfrage ins Ausland entgehen dem Land Vorarlberg erhebliche Steuereinnahmen. Eine Vereinfachung der Bedingungen für die legale Eröffnung von Bordellen würde es ermöglichen, diese Steuereinnahmen im Land zu halten. Diese zusätzlichen Mittel könnten gezielt in die sexuelle Bildung sowie in Maßnahmen zur Unterstützung und Sicherheit von Sexarbeitenden investiert werden, was eine sinnvolle und zweckgebundene Verwendung der neuen Steuergelder sicherstellt. Die Prostitutionslokale sollen einer strengen steuerrechtlichen Kontrolle unterliegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Abschließend lassen sich drei zentrale Ziele durch die erleichterte Genehmigung von Bordellen definieren:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Erstens kann die illegale Prostitution durch die Etablierung offiziell genehmigter Bordelle reduziert werden, wodurch ein höheres Maß an Hygienestandards und ein verbesserter Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten gewährleistet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zweitens bietet eine legale Beschäftigung Sexarbeitenden besseren Schutz vor Ausbeutung und Missbrauch.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Drittens können zusätzliche Steuereinnahmen gezielt in Programme zur sexuellen Aufklärung und in Maßnahmen zur Unterstützung von Sexarbeitenden investiert werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 12:44:56 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3NEU: Vorarlbergs Gemeinden der Zukunft</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/lakovbg25/Vorarlbergs_Gemeinden_der_Zukunft-61241</link>
                        <author>Landeskongress Vorarlberg (beschlossen am: 22.02.2025)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser tagtägliches Leben spielt sich meistens dort ab, wo man auch lebt. Der wöchentliche Einkauf, der gemütliche Spaziergang am Sonntag, der Verein, bei dem man seit Jahren aktiv ist, die örtliche Volksschule, in der die Jüngsten heranwachsen...</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während auf Bundesebene richtungsweisende Entscheidungen zu komplexen und</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>globalen Themen getroffen werden, ist es die Gemeindeebene, auf der wir zentrale</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Entscheidungen über unser konkretes Zusammenleben treffen. Hier kommen Menschen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>zusammen, die sonst mit Politik nichts am Hut haben: Denn es geht um ihre Heimat, um</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>ihre Gemeinde. Und genau diese wollen wir JUNOS Vorarlberg ins 21. Jahrhundert holen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>und jungen Menschen zeigen, was ihre Gemeinde alles kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Den Jungen eine Stimme geben!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jugendlichen fällt es oft schwer, zu verstehen, wie die Politik agiert und was sie für sie</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>persönlich leistet. Daraus formt sich dann oft eine Verdrossenheit gegenüber der Politik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch besonders auf Gemeindeebene ist es möglich, aufzuzeigen, was konkret</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>umgesetzt wird. Doch wir glauben nicht, dass das reicht! Um Menschen wirklich</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>abzuholen, müssen diese in die Prozesse eingebunden werden. Das gilt auch für unsere</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jugendlichen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb fordern wir JUNOS, dass...</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- eine Jugend-Gemeindevertretung in jeder Gemeinde</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>eingesetzt wird. Diese Jugend-Gemeindevertretung sollte aus</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>engagierten Jugendlichen und Mitgliedern der ortsansässigen Vereins- und</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schüler:innenvertretungen bestehen. Die Jugend-Gemeindevertretung sollte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>regelmäßig Sitzungen abhalten, in denen konkrete Anliegen diskutiert und</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Anträge an die Gemeindevertretung weitergegeben werden. Seitens der</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gemeindevertretung soll es ein Sockelbudget geben, über das die Jugend-</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gemeindevertretung selbst in seinen Sitzungen entscheiden kann. Darüber</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>hinaus kann sie größere Projekte als Anträge in die Gemeindevertretung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>einbringen, welche über diese Projekte im zuständigen Ausschuss zu debattieren</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>hat. Ein verpflichtender Bericht ist bei der nächsten Gemeindevertretungssitzung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>vorzulegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Junge Vereine fördern!Die unterschiedlichen Vereine in einer Gemeinde sind ein wichtiger Bestandteil der</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ortsidentität. Während sie einen großen kulturellen und gesellschaftlichen Beitrag</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>leisten, sind diese oft nicht wirtschaftlich orientiert und leben unter anderem von</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mitgliedsbeiträgen und Förderungen seitens der Gemeinde. Aufgrund der genannten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Argumente halten wir die Förderung von Vereinen auch für eine sinnvolle Verwendung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>der Gemeindemittel. Jedoch läuft die Vergabe von Fördermitteln oft sehr intransparent</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>ab. Es sollte nicht darauf ankommen, wen man in der Gemeinde kennt – sondern darauf,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>was man als Verein leistet! Weiters sollten die Gemeinden Anreize setzen, dass die</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vereine sich aktiv in der Jugend- und Nachwuchsarbeit engagieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb fordern wir JUNOS, dass...</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- die Förderkriterien einen großen Fokus darauf legen, dass sich die Vereine aktiv in</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>der Jugend- und Nachwuchsarbeit engagieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Förderungen anhand objektiver Kriterien vergeben und auch veröffentlicht</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>No more parties in Vorarlberg!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wer als junger Mensch das Nachtleben in Vorarlberg erleben musste, weiß, dass hier</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>dringend Nachhilfebedarf herrscht! Unter der Woche muss man erst einmal ein Lokal</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>finden, dass bis 24 Uhr geöffnet hat - und am Wochenende ist man dank geringer</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auswahl an Lokalitäten weiter eingeschränkt! Ein Grund für die geringe Anzahl an</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachtclubs ist die Sperrstundenregelung des Land Vorarlbergs, die die Partyszene stark</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>einschränkt. Diese kann nur durch eine Sondererlaubnis seitens der Gemeinde</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>ausgedehnt werden, die jeweils nur zeitlich befristet ist. Somit sind Betreiberinnen und</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Betreiber vom guten Willen der Gemeinde abhängig, um ihren Betrieb wahrnehmen zu</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiters ist eine gute öffentliche Anbindung vom Partylokal zu sich nach Hause wichtig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>So wird einerseits ein ausgiebiges Feiern bis in die Morgenstunden möglich und</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>andererseits wird dadurch die Heimreise für alle Betroffenen sicherer.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb fordern wir JUNOS, dass...</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- die Gemeinden bei Interesse Sondererlaubnisse an Nachtclubs und Bars</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>ausstellen, sodass diese ihre Öffnungszeiten selber frei wählen können!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- das Land und die Gemeinden gemeinsame Lösungen erarbeiten, um Nacht-Öffis</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(z.B. Ruf-/Nachtbus) dort anbieten zu können, wo diese benötigt werden.Räume für junge Menschen schaffen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den letzten Jahren mussten wir feststellen, dass die Anzahl an kostenlos und frei</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>zugänglichen Orten für Jugendliche weiter abnimmt. Doch diese stellen – besonders im</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jugendalter – einen wichtigen Ausgleich zum eigenen Zuhause dar, von dem man sich in</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>der Pubertät loslösen will. Doch dies muss in einem sicheren und geschützten Rahmen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>geschehen! Da es in vielen Gemeinden leerstehende öffentliche Gebäude gibt, könnten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>bspw. diese als Treffpunkt für Jugendliche dienen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein weiterer wichtiger Faktor ist dabei die (offene) Jugendarbeit! Sie stellt einen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>fundamentalen Grundstein in der Begegnung mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>dar. Sie fördern nicht nur die Integration Jugendlicher in die restliche Gesellschaft,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>sondern sind besonders für Jugendliche in schwierigen Lebensbedingungen eine</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unterstützung. In diesen Fällen können sie durch ihre Arbeit eine Verbindung zu den</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>betroffenen Jugendlichen aufbauen. So können Jugendarbeiter*innen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Problemsituationen erkennen und entweder durch Beratung oder Weitervermittlung an</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>zuständige Organe/Organisationen lösen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb fordern wir JUNOS, dass...</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- die (offene) Jugendarbeit in den Gemeinden ausgebaut und gefördert wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- ungenutzte öffentliche Gebäude oder Flächen für die Einrichtung von Jugendzentren</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>sowie günstigen Veranstaltungsräumen verwendet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Sporteinrichtungen, sofern nicht von Vereinen verwaltet,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>sollten für die Jugend zugänglich gemacht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- öffentliche Graffitiflächen geschaffen werden, bei denen das Sprayen ohne</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>strafrechtliche Folgen und unter Anleitung möglich ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lasst die Bagger kommen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wohnen wird in Vorarlberg immer teurer: Besonders wer sich im Rheintal ansiedeln will,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>hat mit hohen Kosten zu rechnen. Weil es für die meisten jungen Erwachsenen und</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Familien mittlerweile sogar unvorstellbar geworden ist, sich ein Grundstück oder Haus</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>bzw. Wohnung zu kaufen, ist das Mieten die einzige Alternative. Ein Hauptgrund dafür ist</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>das fehlende Angebot bei immer stärker werdender Nachfrage.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dadurch, dass Vorarlberg immer mehr wächst, müssen wir mit den vorhandenen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Flächen besser wirtschaften. Es kann nicht sein, dass wir unter dem Deckmantel des</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>“Landschaftsbildes” nicht erlauben, dass die begrenzten Freiflächen mehrstöckig</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>bebaut werden. Die Raumplanung muss ein größeres Augenmerk auf einen reduziertenFlächenverbrauch und die optimierte Nutzung vorhandener Flächen legen, um</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>kostengünstigen Wohnraum zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um Wohnraum leistbar zu machen, fordern wirJUNOS, dass...</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- die Vergabe von gemeinnützigen Wohnungen fair, überregional und auf Basis objektiver Kriterien erfolgen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>. Außerdem sollte online und anonymisiert einsehbar sein, auf welchem</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wartelistenplatz sie stehen und welche Wartezeiten zu erwarten sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- die Gemeinden es privaten Bauträgern erleichtern soll, effizienten Hochbau zu</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>betreiben. Weiters sollen Gemeinden dies, wenn sinnvoll, bei öffentlichen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bauprojekten selbst umsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bildungsboost in deiner Gemeinde!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Überfüllt Kindergärten und marode Volksschulen: All das ist in Vorarlberg nicht unüblich!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch besonders an diesen Stellen dürfen die Gemeinden nicht einsparen! Es ist der Ort,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>an dem wir die nächste Generation aufziehen. Es sind ihre ersten Begegnungen mit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>unserem Bildungssystem. Wenn ihnen bereits dort vermittelt wird, dass ihre Interessen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>nicht wertgeschätzt werden, ist das ein katastrophales Zeichen. Schulen und</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kindergärten sollten ein Ort sein, den man gerne besucht. Doch dabei geht es um mehr</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>als die ledigliche Infrastruktur! Wir müssen besonders jene Kinder fördern, bei denen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>sich im Vor –bzw. Grundschulalter aufzeigt, dass sie durch etwaige Hürden nicht dem</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>regulären Lehrplan folgen können. Durch gesonderte Förderung kann sichergestellt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>werden, dass diese nicht den Anschluss verlieren und sich gehört und verstanden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>fühlen, was ihre Moral stark beeinflusst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb fordern wir JUNOS, dass...</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- sichergestellt wird, dass Schulen und Kindergärten in Gemeindehand in gutem</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zustand gehalten werden und regelmäßig begutachtet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- die Gemeinden Mittel zur Förderung von Kindern mit Lernschwächen und Kindern</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>mit nicht-deutscher Muttersprache zur Verfügung stellt, um etwaige</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wissenslücken möglichst früh aufzufangen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deine Gemeinde online!Der digitale Fortschritt lässt in vielen Vorarlberger Gemeinden noch zu wünschen übrig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wer sich beispielsweise darüber informieren möchte, was die Gemeindevertretung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>derzeit bespricht und beschließt, ist vielerorts noch gezwungen, die Sitzungen der</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gemeindevertretung vor Ort zu besuchen. Weiters sind viele Gemeinde-Websites in die</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jahre gekommen, bieten zu wenig Informationen und müssten überarbeitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dies ist für uns in Zeiten der Digitalisierung unhaltbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb fordern wir JUNOS, dass...</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- die Vorarlberger Gemeinden dazu verpflichtet werden, einen Livestream und ein</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Re-Live ihrer Gemeindevertretungssitzungen online anzubieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- die Gemeinden ihren Auftritt in den sozialen Medien und auf ihrer Website in</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>regelmäßigen Abständen evaluieren und diesen aktuell und zeitgemäß halten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- die Arbeit des Gemeindevorstands transparent auf den sozialen Medien kommuniziert wird.<br><br>
- Partei- und Ämterkommunikation (z.B. Bürgermeister) sind strikt voneinander zu trennen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Finanzen nachhaltig denken!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Vorarlberger Gemeinden haben im Länderschnitt die höchste Pro-Kopf-</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verschuldung Österreichs vorzuzeigen! Mehrere Jahrzehnte lang wurde in den</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gemeinden fatal gewirtschaftet. Von Schulneubauten, die so viel kosten, dass man</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>vorhandene Schulen nicht einmal mehr sanieren kann. Von “Denkmälern” , die sich</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bürgermeister ohne Rücksicht auf Kosten und Nutzen errichten lassen. Von</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kindergärten, die so gebaut werden, dass eine Erweiterung unmöglich ist. All das zeigt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>eine Grundhaltung auf, die wir für nicht tragbar halten. Auch bei der Budgetplanung ist</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>der Blick in die Zukunft entscheidend! Denn es kann nicht mehr sein, dass Geld</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>ausgegeben wird, als wäre es überschüssig, während man immer neue Schulden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>aufnehmen muss!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb fordern wir JUNOS, dass...</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- bei der Budgetplanung eine Priorisierung für Ausgaben im Bildungsbereich</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>stattfindet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- jede Gemeinde mittel –und langfristig anstreben muss, ihre Schulden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>abzubauen, um ein gesundes Budget an die nächste Generation zu übergeben.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 12:44:19 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2NEU: Einrichtung eines queeren Jugendzentrums in Vorarlberg</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/lakovbg25/Einrichtung_eines_queeren_Jugendzentrums_in_Vorarlberg-53958</link>
                        <author>Landeskongress Vorarlberg (beschlossen am: 22.02.2025)</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/lakovbg25/Einrichtung_eines_queeren_Jugendzentrums_in_Vorarlberg-53958</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Vorarlberg gibt es derzeit kein spezifisches Jugendzentrum für queere Jugendliche. Dies führt dazu, dass viele junge Menschen der LGBTQIA+-Community keinen geschützten Raum haben, in dem sie sich frei entfalten, Gleichgesinnte treffen und Unterstützung erhalten können. Ein queeres Jugendzentrum würde einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Akzeptanz, Gleichberechtigung und psychischem Wohlbefinden leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landeskongress der JUNOS Vorarlberg möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Die JUNOS Vorarlberg setzen sich aktiv für die Errichtung eines queeren Jugendzentrums in Vorarlberg ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Das Jugendzentrum soll als sichere Anlaufstelle für queere Jugendliche fungieren, in der Beratung, Aufklärung und Vernetzung angeboten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Es soll mit bestehenden Organisationen, wie beispielsweise LGBTQIA+-Vereinen, Schulen und der öffentlichen Hand, kooperiert werden, um nachhaltige Strukturen zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Die Finanzierung des Projekts soll durch Fördermittel des Landes Vorarlberg sowie durch Kooperationen mit zivilgesellschaftlichen Initiativen und privaten Trägern gesichert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5. Die JUNOS Vorarlberg fordern die Landesregierung auf, ein Konzept zur Umsetzung eines queeren Jugendzentrums zu erarbeiten und geeignete Räumlichkeiten bereitzustellen, beziehungsweise einen monetären wie auch strukturellen Rahmen für die einzelnen Gemeinden zur Verfügung zu stellen, damit diese solche Projekte in Eigenregie umsetzen können.<br></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6. Stärkung von queeren Themen in den Gemeinde-Jugendzentren, um die Akzeptanz der queeren Community in Vorarlberg zu erhöhen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Begründung:Queere Jugendliche sind häufiger von Diskriminierung, Ausgrenzung und psychischen Belastungen betroffen. Ein Jugendzentrum speziell für diese Zielgruppe würde ihnen einen geschützten Raum bieten, in dem sie sich angenommen und verstanden fühlen. Gleichzeitig könnte es einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung und Sensibilisierung der Gesellschaft leisten. Ähnliche Projekte in anderen Bundesländern zeigen bereits positive Effekte, weshalb auch Vorarlberg in diesem Bereich aktiv werden muss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Fazit:<br>
Ein queeres Jugendzentrum ist ein notwendiger Schritt, um die Lebensqualität junger LGBTQIA+-Personen in Vorarlberg zu verbessern und ihnen die Unterstützung zu bieten, die sie verdienen. Die JUNOS Vorarlberg setzen sich daher für die rasche Umsetzung dieses Projekts ein.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 12:41:02 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1NEU: Leitantrag Wirtschaftsaufschwung in Vorarlberg</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/lakovbg25/motion/1163</link>
                        <author></author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/lakovbg25/motion/1163</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vorarlbergs Wirtschaft muss wachsen können und dafür Bedarf es konkreter Maßnahmen wie wir Vorarlberg zum Silicon Valley von Österreich machen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Entbürokratisierung als Entfesselung</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bürokratiebelastung stellt in Vorarlberg, wie in ganz Österreich, eine wachsende Herausforderung dar. Besonders kleine und mittlere Unternehmen, aber auch Vorarlbergerinnen und Vorarlberger, leiden unter ineffizienten Verwaltungsprozessen, redundanten Datenerhebungen und übermäßigen Meldepflichten. Eine Studie der KMU Forschung Austria zeigt, dass die österreichische Wirtschaft jährlich rund 70 Millionen Arbeitsstunden und 4,3 Milliarden Euro für bürokratische Auflagen aufwendet – Ressourcen, die für Innovation, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit verloren gehen. (<a href="https://www.kmuforschung.ac.at">https://www.kmuforschung.ac.at</a>)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um dieses Bürokratiemonster und sogleich Wachstumsbremser zu erlegen bedarf es konkreter Maßnahmen und Reformen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Einführung des „Once-Only“-Prinzips</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Behörden sollen nicht mehrmals dieselben Daten von Bürgern oder Unternehmen erheben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Stattdessen sollen vorhandene Informationen zwischen Behörden effizient ausgetauscht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Bürokratie-Check für neue Gesetze und Verordnungen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Einführung eines verpflichtenden Bürokratie-Checks vor der Einführung neuer Regelungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Bewertung der Auswirkungen auf Unternehmen, Vereine und Bürger durch unabhängige Stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Vereinfachung von Verwaltungsverfahren und Meldepflichten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Reduktion von doppelten oder unnötigen Berichts- und Nachweispflichten für Unternehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Digital-first-Strategie: Alle Verwaltungsleistungen müssen auch online verfügbar sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Digitalisierung der Behördenkommunikation</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Ausbau einer zentralen digitalen Plattform, über die alle Behördengänge erledigt werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Verzicht auf Papierformulare, wo dies rechtlich und technisch möglich ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5. Transparenz und Verfahrensbeschleunigung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Einführung verbindlicher Bearbeitungsfristen für Behördenverfahren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Online-Tracking-System für Anträge, um Bürgern und Unternehmen den Status ihrer Anfragen jederzeit einsehbar zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6. Entlastung von Unternehmen durch Bürokratieabbau</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Abschaffung von veralteten Dokumentations- und Berichtspflichten, die keinen erkennbaren Mehrwert bringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Erleichterungen für KMU bei gewerberechtlichen Verfahren und Förderansuchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7. Evaluierung bestehender Bürokratie</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Einrichtung einer unabhängigen Kommission zur Identifikation und Reduktion überflüssiger Vorschriften.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Jährlicher Bericht über Fortschritte beim Bürokratieabbau mit konkreten Maßnahmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Jungunternehmertun fördern – NextGen Economics</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jungunternehmen sind essenziell für Innovation, Wachstum und neue Arbeitsplätze in Vorarlberg. Sie stärken die Wirtschaft, treiben technologische Entwicklungen voran und machen die Region wettbewerbsfähiger. Damit mehr junge Menschen gründen, braucht es weniger Bürokratie, bessere Finanzierung und eine unternehmerfreundliche Kultur.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Hürdenabbau für eine einfachere Unternehmensgründung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Prinzip24 - Gründung in 24 Stunden ermöglichen: Vereinfachung und Digitalisierung der Unternehmensgründung, sodass Jungunternehmer ihr Gewerbe innerhalb eines Tages anmelden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· One-Stop-Shop für Gründer: Eine zentrale Anlaufstelle, die alle relevanten Behördengänge digital bündelt (z. B. Gewerbeanmeldung, Sozialversicherung, Förderungen).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Pauschale Meldungen statt komplizierter Einzelanträge: Einführung eines vereinfachten Meldeverfahrens für Jungunternehmer, um administrative Hürden zu reduzieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Steuerliche und finanzielle Entlastung für Start-ups &amp; Selbstständige</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Steuerfreie Anfangsjahre für Gründer: Einführung einer Gründerfreibetragsregelung, bei der Gewinne bis zu einer bestimmten Grenze in den ersten drei Jahren steuerfrei bleiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Senken der Lohnnebenkosten für neueinstellungen: Reduzierte Lohnnebenkosten für die ersten Mitarbeiter eines Start-ups, um Wachstum zu erleichtern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Mehr Investitionsanreize: Bessere steuerliche Absetzbarkeit von Start-up-Investitionen und Innovationskosten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Bessere Finanzierungsmöglichkeiten für Jungunternehmer</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Mikrokredite und Beteiligungsmodelle ausbauen: Erleichterter Zugang zu Finanzierungen ohne hohe Eigenkapitalanforderungen, insbesondere für innovative Ideen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Vereinfachte Investorensuche: Aufbau einer regionalen Start-up-Plattform, die Gründer mit Investoren und Mentoren vernetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Förderung von Crowdfunding &amp; Business Angels: Staatliche Anreize für private Investoren, in Jungunternehmen zu investieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Unternehmertum bereits in der Schule fördern</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· „Entrepreneurship Education“ in Kombination mit Finanzbildung verpflichtend an Schulen: Einführung von praxisnahen Wirtschaftskursen, die unternehmerisches Denken früh fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Start-up-Wettbewerbe &amp; Gründercamps: Mehr regionale Wettbewerbe und Workshops für junge Unternehmer</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Echte Wahlfreiheit</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Vorarlberg braucht es echte Wahlfreiheit statt einer rückwärtsgewandten Herdprämie, die Frauen in die Teilzeitfalle drängt. Statt Abhängigkeit zu fördern, müssen Kinderbetreuung, flexible Arbeitsmodelle und finanzielle Anreize Vollzeitarbeit für alle erleichtern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Ausbau und Flexibilisierung der Kinderbetreuung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Ganztägige, flächendeckende Betreuung ab dem ersten Lebensjahr: Mehr Betreuungsplätze, insbesondere in Randzeiten und Ferienzeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Mehr betriebliche Kinderbetreuung: Anreize für Unternehmen, eigene Kinderbetreuungseinrichtungen zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Kinderbetreuungsgeld reformieren: Einführung eines „Betreuungsbudgets“, das Eltern flexibel für Tagesmütter, Kitas oder private Lösungen nutzen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Finanzielle Anreize für Vollzeitarbeit schaffen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Bessere Steueranreize für Vollzeitarbeit: Steuerfreibeträge für Eltern, die in größerem Umfang erwerbstätig sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Reduktion der Lohnnebenkosten für Eltern: Entlastung von Arbeitgebern, die Eltern in Vollzeit beschäftigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Abschaffung der „Vollzeitbestrafung“ im Steuersystem: Keine überproportionalen Steuerbelastungen bei Erhöhung der Arbeitszeit.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 22 Feb 2025 13:29:02 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4: Schluss mit der Scheinheiligkeit: Sexarbeit in Vorarlberg reformieren</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/lakovbg25/motion/1161</link>
                        <author>Nadine Faustin</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/lakovbg25/motion/1161</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vorarlberg hat die strengste Prostitutionsregelung in ganz Österreich, aber was genau bedeutet das?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vorarlberg hat vor 50 Jahren ein Prostitutionsverbot eingeführt und die Sexarbeit somit nur in Bordellen erlaubt. Die Rahmenbedingungen für die Bewilligung eines Bordells wurden im Jahre 1975 im Sittenpolizeigesetz unter dem Absatz “Gewerbliche Unzucht” festgehalten. Damals ging es darum, die Prostitution von der Straße in die Bordelle zu verlagern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Man wolle die “Geistige Umweltverschmutzung” eindämmen, hieß es damals von der ÖVP.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aber Bordelle gibt es in Vorarlberg nicht - zumindest nicht offiziell.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ganz nach dem Motto “O du subres Ländle, do isch alles khörig.”</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong><sup>Problematik</sup></strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Vorarlberg steht die Eröffnung eines Bordells nicht nur vor bürokratischen Hürden, sondern auch vor sozialen Herausforderungen. Die Genehmigung für ein Bordell wird nicht vom Land, sondern vom Bürgermeister der jeweiligen Gemeinde erteilt. Dies ist problematisch: Zum einen kann der Bürgermeister oder die Bürgermeisterin dadurch in eine politische Drucksituation geraten; zum anderen ist auch der Antragstellende in der Regel in der Gemeinde bekannt und kann dadurch sozialem Druck und Anfeindungen ausgesetzt sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Darüber hinaus ist Prostitution im Land derzeit nur Frauen erlaubt. Diese Regelung ist nicht mehr zeitgemäß und widerspricht dem Grundsatz der Gleichstellung von Mann und Frau. Österreichweit gibt es lediglich ein offiziell registriertes Bordell, in dem ausschließlich Männer tätig sind – in Vorarlberg jedoch ist dies grundsätzlich untersagt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Fehlen legaler Bordelle bedeutet jedoch nicht, dass es keine Sexarbeit gibt. Schätzungen zufolge gibt es in Vorarlberg derzeit zwischen 70 und 110 illegale Bordelle oder Einzelpersonen, die Sexarbeit anbieten. Viele, die ein legales Angebot bevorzugen, weichen auf die Schweiz aus, etwa nach Au, wo es fünf Bordelle und zwei Tankstellen auf 4.000 Einwohner gibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dies führt nicht nur zu Steuerausfällen für das Land Vorarlberg, sondern auch zu einem Verlust an Kontrolle über die Arbeits- und Sicherheitsbedingungen in den illegalen Einrichtungen im Land.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb fordern wir JUNOS VORARLBERG:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Überarbeitung des Sittenpolizeigesetzes</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Gesetzgebung des Landes Vorarlberg bedarf einer Modernisierung, um den Anforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht zu werden. Viele Bestimmungen des Sittenpolizeigesetzes sind veraltet und nicht mehr zeitgemäß.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Beispiel hierfür ist § 11, Absatz 1:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>&quot;Ankündigungen und Werbeanlagen jeder Art, einschließlich Schaukästen und Beleuchtungen, die auf die Nutzung eines Gebäudes zum Zweck gewerbsmäßiger Unzucht hinweisen, sind verboten.&quot;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein pauschales Verbot, Werbung für ein Unternehmen zu machen, ist nicht gerechtfertigt.Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund, Bordellen Werbemaßnahmen zu untersagen. Wir Liberale setzen auf die Eigenverantwortung und den gesunden Menschenverstand der Betreiberinnen und Betreiber.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Legalisierung der Sexarbeit für Männer</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir JUNOS Vorarlberg setzen uns für die Legalisierung der Sexarbeit für Männer ab 19 Jahren ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gibt keine wissenschaftlich fundierten Gründe, warum Männern der Zugang zur Prostitution untersagt sein sollte. Die Einhaltung hygienischer Standards und regelmäßige Tests auf Geschlechtskrankheiten können auch hier gewährleistet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vorarlberg soll anerkennen, dass es unterschiedliche sexuelle Orientierungen gibt und dass auch Frauen die Möglichkeit haben sollen, entsprechende Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Anträge für Bordelle zur Landeskompetenz machen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Derzeit müssen Anträge in den jeweiligen Gemeinden eingereicht werden, was mehrere Herausforderungen mit sich bringt. Zum einen führt dies dazu, dass Entscheidungen – ähnlich wie bei der Regelung der Sperrstunden – stark von der persönlichen Meinung des Bürgermeisters bzw. der Bürgermeisterin abhängen. Zum anderen besteht die Gefahr, dass die Sorge um Wahlergebnisse die Objektivität beeinflusst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher setzen wir uns dafür ein, die Bearbeitung dieser Anträge auf Landesebene zu verlagern und durch unabhängige Expertinnen und Experten durchführen zu lassen. Dadurch kann die Objektivität sichergestellt und eine sachliche, parteiunabhängige Entscheidungsfindung gewährleistet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Bürokratie-Monster bekämpfen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Vorarlberg ist die Eröffnung eines Bordells mit umfangreichen bürokratischen Hürden verbunden. Bereits bei der Standortwahl können erste Schwierigkeiten auftreten, da das Sittenpolizeigesetz vorschreibt, dass das Gebäude nicht in der Nähe bestimmter Einrichtungen wie Kirchen, Friedhöfe oder Wohngebiete liegen darf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach der schriftlichen Einreichung des Antrags in dreifacher Ausführung erfolgt eine Prüfung. Wenn der Antrag die formalen Anforderungen erfüllt, ist zusätzlich eine verpflichtende persönliche Antragstellung erforderlich, bei der die Eignung des Antragstellers oder der Antragstellerin bewertet wird. Selbst nach Erhalt der Genehmigung kann die Behörde diese auf einen bestimmten Zeitraum beschränken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Zusätzliche Steuereinnahmen investieren</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die illegale Betreibung von Bordellen oder die Verlagerung der Nachfrage ins Ausland entgehen dem Land Vorarlberg erhebliche Steuereinnahmen. Eine Vereinfachung der Bedingungen für die legale Eröffnung von Bordellen würde es ermöglichen, diese Steuereinnahmen im Land zu halten. Diese zusätzlichen Mittel könnten gezielt in die sexuelle Bildung sowie in Maßnahmen zur Unterstützung und Sicherheit von Sexarbeitenden investiert werden, was eine sinnvolle und zweckgebundene Verwendung der neuen Steuergelder sicherstellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Abschließend lassen sich drei zentrale Ziele durch die erleichterte Genehmigung von Bordellen definieren:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Erstens kann die illegale Prostitution durch die Etablierung offiziell genehmigter Bordelle reduziert werden, wodurch ein höheres Maß an Hygienestandards und ein verbesserter Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten gewährleistet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zweitens bietet eine legale Beschäftigung Sexarbeitenden besseren Schutz vor Ausbeutung und Missbrauch.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Drittens können zusätzliche Steuereinnahmen gezielt in Programme zur sexuellen Aufklärung und in Maßnahmen zur Unterstützung von Sexarbeitenden investiert werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 18 Feb 2025 15:13:22 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Vorarlbergs Gemeinden der Zukunft</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/lakovbg25/motion/1159</link>
                        <author>Elias Reis, Kiano Loacker</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/lakovbg25/motion/1159</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser tagtägliches Leben spielt sich meistens dort ab, wo man auch lebt. Der wöchentliche Einkauf, der gemütliche Spaziergang am Sonntag, der Verein, bei dem man seit Jahren aktiv ist, die örtliche Volksschule, in der die Jüngsten heranwachsen...</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während auf Bundesebene richtungsweisende Entscheidungen zu komplexen und</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>globalen Themen getroffen werden, ist es die Gemeindeebene, auf der wir zentrale</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Entscheidungen über unser konkretes Zusammenleben treffen. Hier kommen Menschen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>zusammen, die sonst mit Politik nichts am Hut haben: Denn es geht um ihre Heimat, um</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>ihre Gemeinde. Und genau diese wollen wir JUNOS Vorarlberg ins 21. Jahrhundert holen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>und jungen Menschen zeigen, was ihre Gemeinde alles kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Den Jungen eine Stimme geben!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jugendlichen fällt es oft schwer, zu verstehen, wie die Politik agiert und was sie für sie</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>persönlich leistet. Daraus formt sich dann oft eine Verdrossenheit gegenüber der Politik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch besonders auf Gemeindeebene ist es möglich, aufzuzeigen, was konkret</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>umgesetzt wird. Doch wir glauben nicht, dass das reicht! Um Menschen wirklich</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>abzuholen, müssen diese in die Prozesse eingebunden werden. Das gilt auch für unsere</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jugendlichen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb fordern wir JUNOS, dass...</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- eine Jugend-Gemeindevertretung in jeder Gemeinde ab 1.500 Einwohnerinnen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>und Einwohner eingesetzt wird. Diese Jugend-Gemeindevertretung sollte aus</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>engagierten Jugendlichen und Mitgliedern der ortsansässigen Vereins- und</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schüler:innenvertretungen bestehen. Die Jugend-Gemeindevertretung sollte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>regelmäßig Sitzungen abhalten, in denen konkrete Anliegen diskutiert und</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Anträge an die Gemeindevertretung weitergegeben werden. Seitens der</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gemeindevertretung soll es ein Sockelbudget geben, über das die Jugend-</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gemeindevertretung selbst in seinen Sitzungen entscheiden kann. Darüber</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>hinaus kann sie größere Projekte als Anträge in die Gemeindevertretung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>einbringen, welche über diese Projekte im zuständigen Ausschuss zu debattieren</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>hat. Ein verpflichtender Bericht ist bei der nächsten Gemeindevertretungssitzung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>vorzulegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Junge Vereine fördern!Die unterschiedlichen Vereine in einer Gemeinde sind ein wichtiger Bestandteil der</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ortsidentität. Während sie einen großen kulturellen und gesellschaftlichen Beitrag</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>leisten, sind diese oft nicht wirtschaftlich orientiert und leben unter anderem von</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mitgliedsbeiträgen und Förderungen seitens der Gemeinde. Aufgrund der genannten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Argumente halten wir die Förderung von Vereinen auch für eine sinnvolle Verwendung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>der Gemeindemittel. Jedoch läuft die Vergabe von Fördermitteln oft sehr intransparent</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>ab. Es sollte nicht darauf ankommen, wen man in der Gemeinde kennt – sondern darauf,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>was man als Verein leistet! Weiters sollten die Gemeinden Anreize setzen, dass die</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vereine sich aktiv in der Jugend- und Nachwuchsarbeit engagieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb fordern wir JUNOS, dass...</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- die Förderkriterien einen großen Fokus darauf legen, dass sich die Vereine aktiv in</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>der Jugend- und Nachwuchsarbeit engagieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Förderungen anhand objektiver Kriterien vergeben und auch veröffentlicht</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>No more parties in Vorarlberg!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wer als junger Mensch das Nachtleben in Vorarlberg erleben musste, weiß, dass hier</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>dringend Nachhilfebedarf herrscht! Unter der Woche muss man erst einmal ein Lokal</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>finden, dass bis 24 Uhr geöffnet hat - und am Wochenende ist man dank geringer</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auswahl an Lokalitäten weiter eingeschränkt! Ein Grund für die geringe Anzahl an</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachtclubs ist die Sperrstundenregelung des Land Vorarlbergs, die die Partyszene stark</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>einschränkt. Diese kann nur durch eine Sondererlaubnis seitens der Gemeinde</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>ausgedehnt werden, die jeweils nur zeitlich befristet ist. Somit sind Betreiberinnen und</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Betreiber vom guten Willen der Gemeinde abhängig, um ihren Betrieb wahrnehmen zu</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiters ist eine gute öffentliche Anbindung vom Partylokal zu sich nach Hause wichtig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>So wird einerseits ein ausgiebiges Feiern bis in die Morgenstunden möglich und</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>andererseits wird dadurch die Heimreise für alle Betroffenen sicherer.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb fordern wir JUNOS, dass...</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- die Gemeinden bei Interesse Sondererlaubnisse an Nachtclubs und Bars</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>ausstellen, sodass diese ihre Öffnungszeiten selber frei wählen können!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- das Land und die Gemeinden gemeinsame Lösungen erarbeiten, um Nacht-Öffis</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(z.B. Ruf-/Nachtbus) dort anbieten zu können, wo diese benötigt werden.Räume für junge Menschen schaffen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den letzten Jahren mussten wir feststellen, dass die Anzahl an kostenlos und frei</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>zugänglichen Orten für Jugendliche weiter abnimmt. Doch diese stellen – besonders im</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jugendalter – einen wichtigen Ausgleich zum eigenen Zuhause dar, von dem man sich in</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>der Pubertät loslösen will. Doch dies muss in einem sicheren und geschützten Rahmen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>geschehen! Da es in vielen Gemeinden leerstehende öffentliche Gebäude gibt, könnten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>bspw. diese als Treffpunkt für Jugendliche dienen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein weiterer wichtiger Faktor ist dabei die (offene) Jugendarbeit! Sie stellt einen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>fundamentalen Grundstein in der Begegnung mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>dar. Sie fördern nicht nur die Integration Jugendlicher in die restliche Gesellschaft,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>sondern sind besonders für Jugendliche in schwierigen Lebensbedingungen eine</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unterstützung. In diesen Fällen können sie durch ihre Arbeit eine Verbindung zu den</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>betroffenen Jugendlichen aufbauen. So können Jugendarbeiter*innen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Problemsituationen erkennen und entweder durch Beratung oder Weitervermittlung an</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>zuständige Organe/Organisationen lösen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb fordern wir JUNOS, dass...</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- die (offene) Jugendarbeit in den Gemeinden ausgebaut und gefördert wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- ungenutzte öffentliche Gebäude oder Flächen für die Einrichtung von Jugendzentren</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>sowie günstigen Veranstaltungsräumen verwendet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Sporteinrichtungen wie Basketball-, Fußball- und Tennisplätze sowie Skaterparks,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>sofern sie öffentlich verwaltet werden, für die Jugend zugänglich gemacht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- öffentliche Graffitiflächen geschaffen werden, bei denen das Sprayen ohne</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>strafrechtliche Folgen und unter Anleitung möglich ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lasst die Bagger kommen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wohnen wird in Vorarlberg immer teurer: Besonders wer sich im Rheintal ansiedeln will,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>hat mit hohen Kosten zu rechnen. Weil es für die meisten jungen Erwachsenen und</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Familien mittlerweile sogar unvorstellbar geworden ist, sich ein Grundstück oder Haus</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>bzw. Wohnung zu kaufen, ist das Mieten die einzige Alternative. Ein Hauptgrund dafür ist</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>das fehlende Angebot bei immer stärker werdender Nachfrage.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dadurch, dass Vorarlberg immer mehr wächst, müssen wir mit den vorhandenen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Flächen besser wirtschaften. Es kann nicht sein, dass wir unter dem Deckmantel des</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>“Landschaftsbildes” nicht erlauben, dass die begrenzten Freiflächen mehrstöckig</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>bebaut werden. Die Raumplanung muss ein größeres Augenmerk auf einen reduziertenFlächenverbrauch und die optimierte Nutzung vorhandener Flächen legen, um</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>kostengünstigen Wohnraum zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In vielen Gemeinden mangelt es außerdem an Transparenz bei der Vergabe von sozialem</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>und leistbarem Wohnbau. Oft ist auch nicht nachvollziehbar, wie der Vergabeprozess</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>abläuft und nach welchen Kriterien Bewerberinnen und Bewerber gereiht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb fordern wir JUNOS, dass...</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- die Vergabe von Sozialwohnungen fair und auf Basis objektiver Kriterien erfolgen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>soll. Außerdem sollte online und anonymisiert einsehbar sein, auf welchem</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wartelistenplatz sie stehen und welche Wartezeiten zu erwarten sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- die Gemeinden es privaten Bauträgern erleichtern soll, effizienten Hochbau zu</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>betreiben. Weiters sollen Gemeinden dies, wenn sinnvoll, bei öffentlichen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bauprojekten selbst umsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bildungsboost in deiner Gemeinde!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Überfüllt Kindergärten und marode Volksschulen: All das ist in Vorarlberg nicht unüblich!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch besonders an diesen Stellen dürfen die Gemeinden nicht einsparen! Es ist der Ort,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>an dem wir die nächste Generation aufziehen. Es sind ihre ersten Begegnungen mit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>unserem Bildungssystem. Wenn ihnen bereits dort vermittelt wird, dass ihre Interessen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>nicht wertgeschätzt werden, ist das ein katastrophales Zeichen. Schulen und</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kindergärten sollten ein Ort sein, den man gerne besucht. Doch dabei geht es um mehr</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>als die ledigliche Infrastruktur! Wir müssen besonders jene Kinder fördern, bei denen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>sich im Vor –bzw. Grundschulalter aufzeigt, dass sie durch etwaige Hürden nicht dem</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>regulären Lehrplan folgen können. Durch gesonderte Förderung kann sichergestellt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>werden, dass diese nicht den Anschluss verlieren und sich gehört und verstanden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>fühlen, was ihre Moral stark beeinflusst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb fordern wir JUNOS, dass...</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- sichergestellt wird, dass Schulen und Kindergärten in Gemeindehand in gutem</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zustand gehalten werden und regelmäßig begutachtet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- die Gemeinden Mittel zur Förderung von Kindern mit Lernschwächen und Kindern</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>mit nicht-deutscher Muttersprache zur Verfügung stellt, um etwaige</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wissenslücken möglichst früh aufzufangen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deine Gemeinde online!Der digitale Fortschritt lässt in vielen Vorarlberger Gemeinden noch zu wünschen übrig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wer sich beispielsweise darüber informieren möchte, was die Gemeindevertretung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>derzeit bespricht und beschließt, ist vielerorts noch gezwungen, die Sitzungen der</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gemeindevertretung vor Ort zu besuchen. Weiters sind viele Gemeinde-Websites in die</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jahre gekommen, bieten zu wenig Informationen und müssten überarbeitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dies ist für uns in Zeiten der Digitalisierung unhaltbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb fordern wir JUNOS, dass...</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- die Vorarlberger Gemeinden dazu verpflichtet werden, einen Livestream und ein</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Re-Live ihrer Gemeindevertretungssitzungen online anzubieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- die Gemeinden ihren Auftritt in den sozialen Medien und auf ihrer Website in</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>regelmäßigen Abständen evaluieren und diesen aktuell und zeitgemäß halten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Finanzen nachhaltig denken!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Vorarlberger Gemeinden haben im Länderschnitt die höchste Pro-Kopf-</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verschuldung Österreichs vorzuzeigen! Mehrere Jahrzehnte lang wurde in den</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gemeinden fatal gewirtschaftet. Von Schulneubauten, die so viel kosten, dass man</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>vorhandene Schulen nicht einmal mehr sanieren kann. Von “Denkmälern” , die sich</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bürgermeister ohne Rücksicht auf Kosten und Nutzen errichten lassen. Von</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kindergärten, die so gebaut werden, dass eine Erweiterung unmöglich ist. All das zeigt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>eine Grundhaltung auf, die wir für nicht tragbar halten. Auch bei der Budgetplanung ist</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>der Blick in die Zukunft entscheidend! Denn es kann nicht mehr sein, dass Geld</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>ausgegeben wird, als wäre es überschüssig, während man immer neue Schulden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>aufnehmen muss!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb fordern wir JUNOS, dass...</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- bei der Budgetplanung eine Priorisierung für Ausgaben im Bildungsbereich</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>stattfindet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- jede Gemeinde mittel –und langfristig anstreben muss, ihre Schulden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>abzubauen, um ein gesundes Budget an die nächste Generation zu übergeben.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 12 Feb 2025 15:53:58 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Einrichtung eines queeren Jugendzentrums in Vorarlberg</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/lakovbg25/motion/1158</link>
                        <author>Kiano Loacker, Ricardo Griesser</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/lakovbg25/motion/1158</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Vorarlberg gibt es derzeit kein spezifisches Jugendzentrum für queere Jugendliche. Dies führt dazu, dass viele junge Menschen der LGBTQIA+-Community keinen geschützten Raum haben, in dem sie sich frei entfalten, Gleichgesinnte treffen und Unterstützung erhalten können. Ein queeres Jugendzentrum würde einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Akzeptanz, Gleichberechtigung und psychischem Wohlbefinden leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landeskongress der JUNOS Vorarlberg möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Die JUNOS Vorarlberg setzen sich aktiv für die Errichtung eines queeren Jugendzentrums in Vorarlberg ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Das Jugendzentrum soll als sichere Anlaufstelle für queere Jugendliche fungieren, in der Beratung, Aufklärung und Vernetzung angeboten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Es soll mit bestehenden Organisationen, wie beispielsweise LGBTQIA+-Vereinen, Schulen und der öffentlichen Hand, kooperiert werden, um nachhaltige Strukturen zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Die Finanzierung des Projekts soll durch Fördermittel des Landes Vorarlberg sowie durch Kooperationen mit zivilgesellschaftlichen Initiativen und privaten Trägern gesichert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5. Die JUNOS Vorarlberg fordern die Landesregierung auf, ein Konzept zur Umsetzung eines queeren Jugendzentrums zu erarbeiten und geeignete Räumlichkeiten bereitzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Begründung:Queere Jugendliche sind häufiger von Diskriminierung, Ausgrenzung und psychischen Belastungen betroffen. Ein Jugendzentrum speziell für diese Zielgruppe würde ihnen einen geschützten Raum bieten, in dem sie sich angenommen und verstanden fühlen. Gleichzeitig könnte es einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung und Sensibilisierung der Gesellschaft leisten. Ähnliche Projekte in anderen Bundesländern zeigen bereits positive Effekte, weshalb auch Vorarlberg in diesem Bereich aktiv werden muss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Fazit:<br>
Ein queeres Jugendzentrum ist ein notwendiger Schritt, um die Lebensqualität junger LGBTQIA+-Personen in Vorarlberg zu verbessern und ihnen die Unterstützung zu bieten, die sie verdienen. Die JUNOS Vorarlberg setzen sich daher für die rasche Umsetzung dieses Projekts ein.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 12 Feb 2025 15:50:52 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: Leitantrag Wirtschaftsaufschwung in Vorarlberg</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/lakovbg25/motion/1157</link>
                        <author>Aaron Schnetzer, Kiano Loacker, Nadine Faustin, Ricardo Griesser und Nico Wörle</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/lakovbg25/motion/1157</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vorarlbergs Wirtschaft muss wachsen können und dafür Bedarf es konkreter Maßnahmen wie wir Vorarlberg zum Silicon Valley von Österreich machen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Entbürokratisierung als Entfesselung</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bürokratiebelastung stellt in Vorarlberg, wie in ganz Österreich, eine wachsende Herausforderung dar. Besonders kleine und mittlere Unternehmen, aber auch Vorarlbergerinnen und Vorarlberger, leiden unter ineffizienten Verwaltungsprozessen, redundanten Datenerhebungen und übermäßigen Meldepflichten. Eine Studie der KMU Forschung Austria zeigt, dass die österreichische Wirtschaft jährlich rund 70 Millionen Arbeitsstunden und 4,3 Milliarden Euro für bürokratische Auflagen aufwendet – Ressourcen, die für Innovation, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit verloren gehen. (Quelle dann in der Antragsschmiede … )</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um dieses Bürokratiemonster und sogleich Wachstumsbremser zu erlegen bedarf es konkreter Maßnahmen und Reformen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Einführung des „Once-Only“-Prinzips</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Behörden sollen nicht mehrmals dieselben Daten von Bürgern oder Unternehmen erheben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Stattdessen sollen vorhandene Informationen zwischen Behörden effizient ausgetauscht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Bürokratie-Check für neue Gesetze und Verordnungen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Einführung eines verpflichtenden Bürokratie-Checks vor der Einführung neuer Regelungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Bewertung der Auswirkungen auf Unternehmen, Vereine und Bürger durch unabhängige Stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Vereinfachung von Verwaltungsverfahren und Meldepflichten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Reduktion von doppelten oder unnötigen Berichts- und Nachweispflichten für Unternehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Digital-first-Strategie: Alle Verwaltungsleistungen müssen auch online verfügbar sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Digitalisierung der Behördenkommunikation</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Ausbau einer zentralen digitalen Plattform, über die alle Behördengänge erledigt werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Verzicht auf Papierformulare, wo dies rechtlich und technisch möglich ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5. Transparenz und Verfahrensbeschleunigung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Einführung verbindlicher Bearbeitungsfristen für Behördenverfahren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Online-Tracking-System für Anträge, um Bürgern und Unternehmen den Status ihrer Anfragen jederzeit einsehbar zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6. Entlastung von Unternehmen durch Bürokratieabbau</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Abschaffung von veralteten Dokumentations- und Berichtspflichten, die keinen erkennbaren Mehrwert bringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Erleichterungen für KMU bei gewerberechtlichen Verfahren und Förderansuchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7. Evaluierung bestehender Bürokratie</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Einrichtung einer unabhängigen Kommission zur Identifikation und Reduktion überflüssiger Vorschriften.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Jährlicher Bericht über Fortschritte beim Bürokratieabbau mit konkreten Maßnahmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Jungunternehmertun fördern – NextGen Economics</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jungunternehmen sind essenziell für Innovation, Wachstum und neue Arbeitsplätze in Vorarlberg. Sie stärken die Wirtschaft, treiben technologische Entwicklungen voran und machen die Region wettbewerbsfähiger. Damit mehr junge Menschen gründen, braucht es weniger Bürokratie, bessere Finanzierung und eine unternehmerfreundliche Kultur.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Hürdenabbau für eine einfachere Unternehmensgründung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Prinzip24 - Gründung in 24 Stunden ermöglichen: Vereinfachung und Digitalisierung der Unternehmensgründung, sodass Jungunternehmer ihr Gewerbe innerhalb eines Tages anmelden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· One-Stop-Shop für Gründer: Eine zentrale Anlaufstelle, die alle relevanten Behördengänge digital bündelt (z. B. Gewerbeanmeldung, Sozialversicherung, Förderungen).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Pauschale Meldungen statt komplizierter Einzelanträge: Einführung eines vereinfachten Meldeverfahrens für Jungunternehmer, um administrative Hürden zu reduzieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Steuerliche und finanzielle Entlastung für Start-ups &amp; Selbstständige</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Steuerfreie Anfangsjahre für Gründer: Einführung einer Gründerfreibetragsregelung, bei der Gewinne bis zu einer bestimmten Grenze in den ersten drei Jahren steuerfrei bleiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Senken der Lohnnebenkosten für neueinstellungen: Reduzierte Lohnnebenkosten für die ersten Mitarbeiter eines Start-ups, um Wachstum zu erleichtern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Mehr Investitionsanreize: Bessere steuerliche Absetzbarkeit von Start-up-Investitionen und Innovationskosten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Bessere Finanzierungsmöglichkeiten für Jungunternehmer</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Mikrokredite und Beteiligungsmodelle ausbauen: Erleichterter Zugang zu Finanzierungen ohne hohe Eigenkapitalanforderungen, insbesondere für innovative Ideen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Vereinfachte Investorensuche: Aufbau einer regionalen Start-up-Plattform, die Gründer mit Investoren und Mentoren vernetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Förderung von Crowdfunding &amp; Business Angels: Staatliche Anreize für private Investoren, in Jungunternehmen zu investieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Unternehmertum bereits in der Schule fördern</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· „Entrepreneurship Education“ in Kombination mit Finanzbildung verpflichtend an Schulen: Einführung von praxisnahen Wirtschaftskursen, die unternehmerisches Denken früh fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Start-up-Wettbewerbe &amp; Gründercamps: Mehr regionale Wettbewerbe und Workshops für junge Unternehmer</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Echte Wahlfreiheit</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Vorarlberg braucht es echte Wahlfreiheit statt einer rückwärtsgewandten Herdprämie, die Frauen in die Teilzeitfalle drängt. Statt Abhängigkeit zu fördern, müssen Kinderbetreuung, flexible Arbeitsmodelle und finanzielle Anreize Vollzeitarbeit für alle erleichtern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Ausbau und Flexibilisierung der Kinderbetreuung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Ganztägige, flächendeckende Betreuung ab dem ersten Lebensjahr: Mehr Betreuungsplätze, insbesondere in Randzeiten und Ferienzeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Mehr betriebliche Kinderbetreuung: Anreize für Unternehmen, eigene Kinderbetreuungseinrichtungen zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Kinderbetreuungsgeld reformieren: Einführung eines „Betreuungsbudgets“, das Eltern flexibel für Tagesmütter, Kitas oder private Lösungen nutzen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Finanzielle Anreize für Vollzeitarbeit schaffen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Bessere Steueranreize für Vollzeitarbeit: Steuerfreibeträge für Eltern, die in größerem Umfang erwerbstätig sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Reduktion der Lohnnebenkosten für Eltern: Entlastung von Arbeitgebern, die Eltern in Vollzeit beschäftigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Abschaffung der „Vollzeitbestrafung“ im Steuersystem: Keine überproportionalen Steuerbelastungen bei Erhöhung der Arbeitszeit.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 12 Feb 2025 10:08:23 +0000</pubDate>
                    </item></channel></rss>