Antrag: | Vorarlberg in die Zukunft bringen |
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Antragsteller*in: | Fabienne Lackner |
Status: | Zurückgezogen |
Eingereicht: | 23.02.2024, 23:10 |
A1NEU3-009 zu A1NEU4: Vorarlberg in die Zukunft bringen
Antragstext
Von Zeile 8 bis 18:
Vorarlberg befindet sich österreichweit abgeschlagen auf dem letzten Platz, was Unternehmensneugründungen angeht. [1] Damit auch zukünftig innovative Arbeitsplätze entstehen können, die jungen Menschen eine Perspektive bieten, braucht es mehr Freiheit für die Unternehmer und Unternehmerinnen im Land. Wirschaftliches Denken und der Unternehmergeist entstehen bereits in der Ausbildung. Vorarlbergs Schulen brauchen ein Budget, das unabhängig des Schultyps in Start-up-Projekte investiert wird. So wird den Jungen niederschwellig und spielerisch gezeigt, wie man von einer schlichten Idee zu einem erfolgreichen Geschäftsmodell gelangtDeshalb soll bereits im Unterricht unternehmerisches Denken ihren Platz finden.
Anstatt ausschließlich InvestionsförderungenFörderungen zu verteilen sollte das Land Vorarlberg jungen Menschen auch Raum bieten, wo sie ihre eigenen Ideen zu verwirklichen. Außerdem expandieren viele große heimische Unternehmen und Arbeitgeber außerhalb Vorarlbergs und investieren anderswo, weil der Wirtschaftstandort durch viele Regulierungen und schlechte Raumplanung unattraktiv geworden ist. Für uns Liberale ist klar: Die beste Wirtschaftsförderung besteht darin, die Bürokratie und Belastungen radikal zu reduzieren.
Von Zeile 32 bis 43:
Wo steppt der Bär? In Vorarlbergs Clubs nicht!Das Vorarlberger Nachtleben entfesseln!
Im Landesgesetz ist eine Sperrstunde für Gastronomie ab 1 Uhr und für Bars/Clubs ab 2 Uhr verankert. [2] Diese Regelungen setzen es voraus, dass Clubbetreiber zuerst um Genehmigungen ringen müssen, bevor ihr Clubstandort überhaupt länger offen haben darf. Dabei darf die Gemeinde Sonderregulungen veranlassen, welche den Clubbetrieben längere Öffnungszeiten untersagen können. So kann in Vorarlberg keine Clublandschaft entstehen, wie es in anderen Bundesländern ohne diese Regelung der Fall ist.Vorarlberg hat einer der strengsten Sperrstundenregelungen. Während in vielen anderen Bundesländern noch getanzt wird, muss bei uns schon zugesperrt werden. Im Landesgesetz ist eine Sperrstunde für Gastronomie ab 1 Uhr und für Bars/Clubs ab 2 Uhr verankert. [2] Diese Regelungen setzen es voraus, dass Clubbetreiber zuerst um Genehmigungen bei der zuständigen Gemeinden ringen müssen, bevor ihr Clubstandort überhaupt länger offen haben darf. Nach wie vor liegt es in der Hand des Bürgermeisters, wie lange ein Klub oder eine Bar geöffnet hat. Die vielen Sonderregelungen verhindern, dass in Vorarlberg eine echte Klubkultur entstehen kann und sie schränken die Freiheit der Unternehmer:innen ein. Spätestens wird die Nacht zur Qual, wenn man die Heimreise antreten möchte und oftmals auf das Taxi umsteigen muss. Die horrenden Vorarlberger Taxipreise entstehen durch Preisvorgaben durch den Landeshauptmann, die somit nicht nur den jungen Vorarlberger:innen tief in die Taschen blicken
Spätestens wird die Nacht zur Qual, wenn man die Heimreise antreten möchte und durch die fehlende öffentliche Infrastruktur aufs Taxi umsteigen muss. Die horrenden
Von Zeile 54 bis 59:
In Vorarlberg ist es nahezu unmöglich, sich als junger Mensch etwas aufzubauen. Eigentum ist zum Luxus geworden. Hohe Steuern steuern uns, die abhängig einer großen Erbschaft sind, ohne die es nicht möglich wäre, an Eigentum zu gelangen. Vor allem die vielen Regulierungen und Vorschriften machen es schwierig, das Angebot in Vorarlberg am Wohnungsmarkt auszubauen und die extremen Wohnungspreise zu Fall zu bringen.Deshalb setzen wir JUNOS uns auf Bundesebene für eine radikale Steuer- und Abgabensenkung ein. Neben mehr "Netto vom Brutto" braucht es eine liberale und vorausschauende Wohnpolitik, damit sich vor allem junge Menschen wieder das Wohnen leisten können. Vor allem die vielen Regulierungen und Vorschriften verteuern oftmals das Bauen. Wir wollen innovative Modelle ermöglichen und es muss möglich sein, dass schneller, günstiger und höher gebaut werden kann. Für uns ist klar: Der Traum vom Eigentum darf kein Traum bleiben und der Mietmarkt muss von alten Fesseln befreit werden.
In Zeile 61:
Dass die Grunderwerbssteuer
auf die erstebeim Kauf der ersten eigenen Immobiliefalltentfällt.
Von Zeile 64 bis 66:
DassDas Vorantreiben von Flexi-Mietkauf-Modellevorangetrieben werden, um den Einstieg ins Eigentum zu erleichten.
- Dass im gemeinnützigen Bereich Starterwohnungen für unter 35 Jährige geschaffen werden.
- Eine bessere überregionale Vergabe von gemeinnützigen Wohnungen.
In Zeile 73 löschen:
Dass die Lohnnebenkosten gesenkt werden.
In Zeile 85 löschen:
Weniger Bürokratie und mehr Aufmerksamkeit auf die Schüler*innen.
Von Zeile 88 bis 90 löschen:
- Dass Projekte gefördert werden, die einen Praxisbezug haben und den Schüler*innen eine Möglichkeit auf. Selbstverwirklichung geben, z.B. Junior-Company.
Von Zeile 93 bis 100:
- Dass eine Lehre mit Matura "On Demand" eingeführt wird, damit auch Lehrlinge in Schichtberufen einen vereinfachten Zugang zu der Lehre mit Matura haben.
Dass lebensvorbereitende Inhalte bevorzugt werden. z.B. Steuererklärung statt Textanalyse
- Dass es eine intensivere und bessere Berufsaufklärung an den Mittelschulen & Gymnasien gibt.
Dass eine Lehre mit Matura "On Demand" eingeführt wird, damit auch Lehrlinge in Schichtberufen einen vereinfachten Zugang zu der Lehre mit Matura haben.
- Dass notwendige Mittel für Workshops im Bereich von "Demokratiebildung und Extremismusprävention bereitgestellt werden.
Dass es eine intensivere und bessere Berufsaufklärung an den Mittelschulen & Gymnasien gibt.
- Dass ausreichend Workshop-Angebote im Bereich Finanzbildung für die Vorarlberger Schulen vorhanden und buchbar sind.
- Dass Maßnahmen ergriffen werden (z.B. Ausbau von Lehrlingscoachings) , um die Lehrabbruchsquote zu senken.
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