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            <title>Landeskongress Tirol: Anträge</title>
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                <title>Landeskongress Tirol: Anträge</title>
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                        <title>A6NEU: Herdprämie ohje, Kinderbetreuung olé: Ausbau der Kinderbetreuung in Tirol</title>
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                        <author>Landeskongress Tirol (beschlossen am: 16.07.2023)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landeskongress von JUNOS-Tirol möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Aktuelles Problem</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Derzeit haben in Tirol weniger als die Hälfte der Kindergärten länger als acht Stunden am Tag geöffnet<sup>[1]</sup>, für jüngere Kinder ist die Situation meist noch prekärer. Die Erwerbstätigkeit der Eltern wird dadurch eingeschränkt, da die Betreuungszeiten nicht mit einer Vollzeitanstellung oder Selbstständigkeit vereinbar sind. In weiterer Folge führt dies schlussendlich dazu, dass Eltern weniger in die Pensionskasse einzahlen können und dadurch eine niedrigere Pension erhalten. Auch stellt sich den Erziehungsberechtigten oft die Frage, ob es überhaupt rentabel ist, Vollzeit zu arbeiten, da zusätzliche Kosten für längere Kinderbetreuungszeiten zu tragen sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Unsere Vision</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen, dass alle Eltern sich frei entscheiden können, Vollzeit zu arbeiten. Daher wollen wir einen Rechtsanspruch auch ganzjährige, ganztägige und kostenlose Kinderbetreuung für alle Kinder ab dem sechsten Lebensmonat. Wir sehen die Betreuung der Kleinsten als erste Bildungseinrichtung an und brauchen daher ausreichend viele gut ausgebildete Pädagogen, um diesem Anspruch gerecht zu werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Qualitativer und quantitativer Ausbau der Kinderbetreuung funktioniert nicht ohne zusätzliches Personal. Deshalb bedarf es einer Attraktivierung dieses Berufs. Massiver Ausbau der Ausbildungsmöglichkeiten für dieses Berufsfeld, eine Anhebung der Bezahlung und ein angemessener Betreuungsschlüssel anhand der gesetzlichen Regelungen sollen dafür sorgen, dass sich künftig mehr Menschen für dieses Berufsfeld entscheiden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch eine Forcierung von Gemeindekooperationen kann die Effizienz gesteigert werden und die Eltern können den Ort der Kinderbetreuung auch individuell nach ihren Bedürfnissen auswählen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Forderungen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkret fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine kostenfreie, ganzjährige und ganztägige Kinderbetreuung für Kinder ab dem sechsten Lebensmonat bis hin zum Schulpflichtalter.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Bereitstellung eines Betreuungsplatzes nahe des Wohnortes. Nach Bedarf können die Erziehungsberechtigten einen andernorts gelegenen Betreuungsplatz wählen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Schaffung von neuen Kinderbetreuungsplätzen durch den Ausbau und Neubau von Kinderbetreuungseinrichtungen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine Ausbildungsoffensive im Bereich der Elementarpädagogik durch massiven Ausbau der Ausbildungsplätze im Bereich der Elementarpädagogik.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine Anpassung des Betreuungsschlüssels im Tiroler Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsgesetz für Kinderkrippen auf 1:3,5 (ein Betreuer auf 3,5 Kinder) und in Kindergärten auf 1:6 (ein Betreuer auf 6 Kinder).</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine Anhebung der Bezahlung von Elementarpädagogen auf ein angemessenes und attraktives Niveau.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Quellen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[1] <a href="https://materie.at/a/oeffnungszeiten-der-kindergaerten-eine-huerde-am-arbeitsmarkt/">https://materie.at/a/oeffnungszeiten-der-kindergaerten-eine-huerde-am-arbeitsmarkt/</a></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 16 Jul 2023 13:15:28 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5NEU: Förderung für politische und allgemeine Jugendorganisationen</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/lakotirol0723/Foerderung_fuer_politische_uind_allgemeine_Jugendorganisationen-18213</link>
                        <author>Landeskongress Tirol (beschlossen am: 16.07.2023)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landeskongress von JUNOS-Tirol möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Förderung für politische Jugendorganisationen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Grundvoraussetzung für die Inanspruchnahme der Förderung für politische Jugendorganisationen ist die Mitgliedschaft der Jugendorganisation im Tiroler Jugendbeirat und die Nominierung durch einen Tiroler Landtagsklub zu Beginn der Legislaturperiode. Jeder Landtagsklub darf dabei genau eine Jugendorganisation nominieren. Die Aufteilung der Gesamtfördersumme für politische Jugendorganisationen erfolgt durch drei Indikatoren mit unterschiedlicher Gewichtung. Die Mindestförderhöhe beträgt 6.000 Euro. Ein Fördernehmer darf nicht mehr als 40% der Gesamtsumme der Fördermittel erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>Mitglieder des Tiroler Landtages: Dieser Indikator hat eine Gewichtung von 50%. Hier erfolgt die Aufschlüsselung nach der Anzahl der Mitglieder des Tiroler Landtages der jeweiligen Organisation in Relation zur Gesamtzahl der Mitglieder des Tiroler Landtages.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p>Ehrenamtliche Mitarbeiter*innen: Dieser Indikator hat eine Gewichtung von 25%. Hier erfolgt die Aufschlüsselung der ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen je Organisation in Relation zur Gesamtsumme der ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p>Mitglieder (bis 30 Jahre): Dieser Indikator hat eine Gewichtung von 25%. Hier erfolgt die Aufschlüsselung der Mitglieder je Organisation in Relation zur Gesamtsumme der Mitglieder.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle getätigten Förderungen müssen transparent veröffentlicht werden und einsehbar sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Förderung für allgemeine Jugendorganisationen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jugendorganisationen, die nicht politisch tätig sind und in keinem Näheverhältnis zu einer politischen Partei stehen können die Förderung für allgemeine Jugendorganisationen ansuchen. Die Voraussetzungen für die Neuaufnahme in den Kreis der allgemeinen Tiroler Jugendorganisationen folgt folgenden Kriterien:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Mindestens 20 Mitglieder bis 30 Jahre mit Tirol Bezug</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Landesorganisation muss eigene juristische Person bzw. Personengesellschaft mit eigenem Rechnungskreis sein</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Mindestens 1 Standort an denen regelmäßig Jugendarbeit stattfindet</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Aufteilung der Gesamtfördersumme für allgemeine Jugendorganisationen erfolgt durch zwei Indikatoren mit unterschiedlicher Gewichtung. Die Mindestförderhöhe beträgt 1.000 Euro. Ein Fördernehmer darf nicht mehr als 20% der Gesamtsumme der Fördermittel erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>Mitglieder (bis 30 Jahre): Dieser Indikator hat eine Gewichtung von 50%. Hier erfolgt die Aufschlüsselung der Mitglieder je Organisation in Relation zur Gesamtsumme der Mitglieder.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p>Ehrenamtliche Mitarbeiter:innen: Dieser Indikator hat eine Gewichtung von 50%. Hier erfolgt die Aufschlüsselung der ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen je Organisation in Relation zur Gesamtsumme der ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zusätzlich zu der Förderung für allgemeine Tiroler Jugendorganisationen können noch Anträge zur Förderung innovativer Projekte gestellt werden. Diese werden einzeln behandelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle getätigten Förderungen müssen transparent veröffentlicht werden und einsehbar sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Förderbare / nicht förderbare Kosten</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Förderbar sind nur jene Kosten, die unmittelbar mit dem geförderten Vorhaben in Zusammenhang stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Kosten werden in dem Ausmaß gefördert, das zur Erreichung des Förderzwecks unbedingt erforderlich ist und soweit diese Kosten nicht durch andere Fördergeber*innen oder eigene Einnahmen gedeckt sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sind Förderwerber*innen vorsteuerabzugsberechtigt, werden ausschließlich Nettobeträge als förderbare Kosten anerkannt. Sind Förderwerber*innen nicht vorsteuerabzugsberechtigt, können Bruttobeträge als förderbare Kosten anerkannt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Honorarnoten müssen in lesbarer Schrift folgende Angaben enthalten: Datum der Ausstellung, Name und Adresse der Ausstellenden, Rechnungsempfänger*in, Art der Leistung, Leistungszeitraum, Leistungsumfang (z.B. Stundenanzahl), Stundensatz und ev. Mehrwertsteuer sowie die bestätigende Unterschrift der*des Ausstellenden. Bei Barauszahlung hat die Honorarnote zusätzlich den Vermerk „Betrag dankend erhalten“ zu enthalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nächtigungs- und Reisekosten außerhalb Tirols, sowie Verpflegungs- und Transportkosten dürfen 50% der Gesamtfördersumme nicht übersteigen. Zudem ist bei diesen Kosten eine nachvollziehbare Begründung für die Kostenübernahme inkl. der Anzahl der Teilnehmer*innen anzuführen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Fahrtkosten innerhalb Tirols sind ausschließlich im direkten Zusammenhang mit dem geförderten Vorhaben förderbar. Öffentliche Verkehrsmittel sind zu bevorzugen. Fahrten zwischen dem Wohnort und der Arbeitsstätte sind nicht förderbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Verwendung von Botendiensten, die Inanspruchnahme privater Personentransportservices (z.B. Taxi) und die Verrechnung von Kilometergeld sind nur in begründeten Ausnahmefällen förderbar. Auf den Unterlagen (z.B. Rechnungen) ist ein Vermerk über den Zweck der Fahrt, die Fahrtstrecke (von – nach) und eine Begründung, warum nicht die Post bzw. die öffentlichen Verkehrsmittel in Anspruch genommen wurden, anzuführen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bezahlung von Trinkgeldern aller Art ist nicht förderbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Widerruf und Rückforderung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei Vorliegen folgender Widerrufsgründe kann die Fördergeberin die Förderung ganz oder teilweise widerrufen und rückfordern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Fördergeberin wurde über wesentliche Umstände unrichtig oder unvollständig informiert.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Fördernehmer*innen kommen ihren Verpflichtungen sowie der Auskunfts- und Nachweispflicht nicht nach.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Fördernehmer*innen be- oder verhindern Kontrollmaßnahmen der Fördergeberin oder sonstiger von der Fördergeberin beauftragten Stellen, Kontrollen durch den Landesrechnungshof, den Rechnungshof und/oder Organe der Europäischen Union.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Fördermittel wurden ganz oder teilweise zweckwidrig verwendet.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ereignisse, die die Durchführung des geförderten Vorhabens bzw. die Erreichung des Förderzweckes unmöglich machen, wurden seitens der Fördernehmer*innen nicht unverzüglich gemeldet.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Das geförderte Vorhaben kann nicht durchgeführt werden oder wurde nicht durchgeführt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Fördervoraussetzungen, Förderbedingungen oder Auflagen, insbesondere solche, die die Erreichung des Förderziels sichern sollen, wurden von den Fördernehmer*innen nicht eingehalten oder liegen nicht (mehr) vor.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Fördernehmer*innen oder ein vertretungsbefugtes Organ wurde während des aufrechten Förderverhältnisses rechtskräftig wegen Förderungsmissbrauch (§ 153b StGB) verurteilt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Kofinanzierung kommt nicht bzw. nur teilweise zustande.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Straftaten gemäß StGB eine*r Funktionär*in im Rahmen seiner Tätigkeit für die Organisation.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Falle eines gänzlichen oder teilweisen Widerrufes der Förderung durch die Fördergeberin besteht kein Anspruch (mehr) auf noch nicht ausbezahlte Fördermittel.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wurde die Förderung bzw. ein Teilbetrag bereits ausbezahlt, sind Fördernehmer*innen verpflichtet, im Falle einer Rückforderung den rückgeforderten Betrag innerhalb von 14 Tagen auf das von der Fördergeberin bekannt gegebene Konto zurückzuzahlen. Im Falle des Verzuges sind darüber hinaus Verzugszinsen in der Höhe von 4 % zu bezahlen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 16 Jul 2023 12:24:00 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2NEU: Grillwetter – nicht für alle?! </title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/lakotirol0723/Grillwetter__nicht_fuer_alle_-41007</link>
                        <author>Landeskongress Tirol (beschlossen am: 16.07.2023)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landeskongress von JUNOS-Tirol möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schöne und warme Sommertagen laden in Tirol zum gemeinsamen Grillen ein. Zu diesem Genuss kommen allerdings nicht alle. Wenn einem kein eigener Garten zur Verfügung steht, existieren in Tirol kaum Möglichkeiten für legales Grillen. Wir JUNOS sehen hier dringenden Handlungsbedarf und finden, dass an schönen und warmen Sommertagen alle, die wollen, grillen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zum Beispiel wurde in Innsbruck bereits versucht, neue Grillplätze zu schaffen. Diese wurden sogar errichtet und haben auch viele Leute angezogen. Allerdings war es für die Stadt ein zu großer Andrang, sodass die Stadt Innsbruck kurzer Hand beschlossen hat das Grillen an den neugeschaffenen Plätzen wieder zu untersagen. Nun sind dort Top Grillplätze vorhanden – diese dürfen jedoch nicht genutzt werden. Wenn zu viele Menschen Grillplätze aufsuchen, ist das nur ein weiteres Indiz dafür, dass es genau an diese mangelt! Die Nutzung zu untersagen ist unserer Meinung nach der falsche Weg, es müssen weitere geschaffen werden.<sup>[1]</sup> Zudem stellt das Errichten von Grillplätzen für die Gemeinden keinen großen finanziellen Aufwand dar. Mit der Entstehung von neuen Grillplätzen ist es selbstverständlich auch wichtig, einen guten Umgang mit diesen zu pflegen, denn eine Erweiterung des Angebotes an Grillmöglichkeiten bringt natürlich wenig, wenn diese bereits nach kurzer Zeit mit Müll überhäuft werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern Tirols Gemeinden auf, mehr öffentliche Grillplätze zu errichten bzw. bereits erbaute Plätze wieder zugänglich zu machen. Denn jeder und jede soll an einem wunderschönen Tag das Wetter nutzen können und sich leckeres Grillgut auf den Grill legen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[1] <a href="https://www.meinbezirk.at/innsbruck/c-lokales/grillen-in-innsbruck-eine-trauergeschichte_a4162965">https://www.meinbezirk.at/innsbruck/c-lokales/grillen-in-innsbruck-eine-trauergeschichte_a4162965</a></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 16 Jul 2023 12:17:50 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A7NEU: Programmieren als zweite Fremdsprache</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/lakotirol0723/Programmieren_als_zweite_Fremdsprache-19410</link>
                        <author>Landeskongress Tirol (beschlossen am: 16.07.2023)</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/lakotirol0723/Programmieren_als_zweite_Fremdsprache-19410</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landeskongress von JUNOS-Tirol möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Aktuelles Problem</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der heutigen digitalen Welt sind Programmierkenntnisse eine immer wichtiger werdende Kompetenz, die es ermöglicht, Technologien besser zu verstehen, zu nutzen und aktiv mitzugestalten. Im aktuellen Schulsystem wird jedoch das Erlernen von Programmiersprachen nur in ausgewählten Schulen und Fächern angeboten. Dies führt dazu, dass viele Schülerinnen und Schüler keinen Zugang zu dieser wichtigen Kompetenz haben und somit benachteiligt sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zudem ist der Frauenanteil im MINT-Bereich noch immer gering. Durch frühzeitiges Heranführen von Jugendlichen, insbesondere Mädchen an das Programmieren kann hier ein Beitrag zur Gleichstellung geleistet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Lösung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir fordern tote Sprache raus, Sprache der Zukunft rein! </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die Einführung des Wahlfachs „Programmieren“, das man anstelle einer zweiten Fremdsprache wie Latein oder Italienisch wählen kann, soll das Erlernen einer altersgerechten Programmiersprache für alle Schülerinnen und Schüler zugänglich werden. Um dies effizient zu ermöglichen, sollten folgende Maßnahmen umgesetzt werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Anpassung der Lehrpläne</strong>: Die Lehrpläne im Pflichtschulbereich sollen um das Wahlfach &quot;Programmieren&quot; erweitert werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass das Fach altersgerecht und mit einem progressiven Schwierigkeitsgrad gestaltet wird, um den Schülerinnen und Schülern eine kontinuierliche und fundierte Ausbildung in Programmiersprachen zu ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Lernprozess soll interaktiv gestaltet werden und mit spielerischen Elementen die Kinder dazu motivieren, das gelernte Wissen auch in Ihrer Freizeit anzuwenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Infrastruktur und Materialien</strong>: Die Schulen sollen mit den erforderlichen Ressourcen ausgestattet werden, um den Schülerinnen und Schülern eine praxisnahe und zeitgemäße Ausbildung im digitalen Bereich zu ermöglichen. Hierzu zählen neben der Bereitstellung von Laptops und geeigneter Software auch Lehrmaterialien und Hilfsmittel, die den Lernprozess unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Lehrerfortbildung</strong>: Um die Lehrkräfte auf die Vermittlung von Programmierkenntnissen vorzubereiten, müssen spezielle Fortbildungsmaßnahmen angeboten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kooperationen mit Unternehmen und Hochschulen</strong>: Um den Praxisbezug im Unterricht zu stärken und den Schülerinnen und Schülern Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Anwendungsfelder des Programmierens zu ermöglichen, sollen Kooperationen zwischen Schulen, Unternehmen und Hochschulen gefördert werden. Dies kann beispielsweise durch gemeinsame Projekte, Exkursionen, Gastvorträge oder die Einbindung von Expertinnen und Experten aus der Praxis in den Unterricht geschehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Evaluation und Weiterentwicklung</strong>: Das Fach &quot;Programmieren“ soll kontinuierlich evaluiert und weiterentwickelt werden. Hierzu sollen regelmäßige Feedbackgespräche zwischen Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie Wirtschaftsvertretern stattfinden, um den Unterricht an die Bedürfnisse der Lernenden und an den Bedarf des Wirtschaftsstandorts anzupassen und Verbesserungspotenziale zu identifizieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zudem sollen aktuelle Entwicklungen berücksichtigt werden, um den Unterricht stets auf dem neuesten Stand zu halten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die Einführung eines solchen Faches in Tirol können wir sicherstellen, dass alle Schülerinnen und Schüler Zugang zu dieser wichtigen Kompetenz erhalten. Damit tragen wir nicht nur zu einer umfassenderen digitalen Bildung bei, sondern bereiten unsere Kinder und Jugendlichen auch besser auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt vor.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 16 Jul 2023 12:11:56 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4NEU: Inn und Sill – einen Zugang ich will. </title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/lakotirol0723/Inn_und_Sill__einen_Zugang_ich_will__-12785</link>
                        <author>Landeskongress Tirol (beschlossen am: 16.07.2023)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landeskongress von JUNOS-Tirol möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Unsere Vision</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wie schön wäre es, wenn man in Innsbruck ganz unkompliziert und sicher an heißen Sommertagen in den Inn oder in die Sill steigen könnte um sich ein bisschen abzukühlen oder auch um nur mal kurz die Beine ins Wasser hängen zu lassen? Wir finden, dass wäre top! Allerdings ist das in der Innsbrucker Innenstadt momentan nicht ohne weiteres bzw. nur sehr schwer möglich. Generell gibt es wenige Orte in Innsbruck, an welchen sich die Innsbrucker Bevölkerung an heißen Sommertagen begeben kann und zugleich noch einen leicht und sicher erreichbaren Wasserzugang in der Nähe hat. Und gerade junge Menschen, die noch nicht so mobil sind, sind auf Möglichkeiten in ihrer Nähe angewiesen. Dennoch findet man in Innsbruck eine richtige Abkühlung im Freien momentan leider nur im Tivoli Freibad oder am Innsbrucker Baggersee. Zudem sind das Tivoli Freibad als auch der Baggersee im Sommer regelmäßig mehr als überlaufen und daran wird deutlich, dass Innsbruck mehr Zugang zu Wasser braucht, um diese überlaufenen Orte zu entlasten. Dabei hätte Innsbruck mehr als genug Wasserquellen – man denke alleine an die zuvor angesprochene Flüsse Inn und Sill, welche direkt durch die Stadt Innsbruck hindurch fließen. Wieso nutzt man die beiden Flüsse nicht und macht sie für die Bevölkerung zugänglicher?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wien geht mit einem guten Beispiel voran: Die alte Donau wird von den Wiener:innen schon seit Jahrzehnten als Wohlfühloase genutzt. Zahlreiche kostenlose Bademöglichkeiten mit großen Bäumen, welche viel Schatten spenden, laden zur Erholung und Abkühlung im kalten Nass ein. Die alte Donau ist nicht nur ein Freizeitparadies für Groß und Klein, sondern spielt auch ganz nebenbei eine maßgebliche Rolle bei der Erhaltung der Artenvielfalt. Die Besucher:innen teilen sich das Erholungsgebiet mit über 20 verschiedenen Fischarten. Unter den Amphibien findet man teilweise geschützte Tierarten wie bestimmte Wasser- und Singvögel, Libellen und Biber. Ebenso konnten gefährdete Pflanzenarten neu angesiedelt werden. Ein Zugang zu natürlichen Gewässern in der Stadt bringt also nicht nur dem Menschen Erholung, sondern auch der Umwelt.<sup>[1]</sup></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In einer ähnlichen Situation ist bzw. war auch die Stadt Salzburg, durch welche die Salzach hindurchfließt. Die Stadt und das Land Salzburg haben nämlich die das Potential der Salzach erkannt und einen Masterplan<sup>[2]</sup> für die Salzach entworfen. In diesem Masterplan geht es im Grundlegenden darum, dass die Salzach einen verbesserten Hochwasserschutz erhält. In diesem Projekt wird zeitgleich aber noch einige Schritte weitergedacht und überlegt, wie die Salzach der Salzburger Bevölkerung einen Mehrwert liefern kann. Deswegen sieht dieser Masterplan nicht nur einen besseren Hochwasserschutz vor, sondern beinhaltet auch die Schaffung von naturnahen Gewässern und mehr Naherholungsraum. Dabei wird unter anderem mehr Struktur entlang der Ufer durch Schotterbänke und Flachwasserbereiche sowie attraktive Naherholungsräume geschaffen und zudem auch Nutz- und erlebbare, attraktive Uferabschnitte gestaltet. Das, von dem wir in Innsbruck gerade nur träumen können, wird in Salzburg also gerade in die Tat umgesetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Was die Salzach für Salzburg und die Donau für Wien tun kann, kann der Inn und die Sill auch für Innsbruck tun: Ein attraktives und sicheres Naherholungsgebiet sein, sowohl für uns Menschen als auch die Umwelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Unsere Forderungen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir JUNOS-Tirol fordern daher, dass:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>der Inn und die Sill in Innsbruck als Naherholungsgebiet für die Bevölkerung gesehen werden und entlang der Flussläufe neue Aufenthaltsbereiche mit Sitzgelegenheiten, Podesten, Kiesbänken o.ä. geschaffen werden um so den Lebensraum am Wasser zugänglicher zu machen und die Lebensqualität für die Menschen, vor allem auch jungen Menschen, in Innsbruck deutlich zu verbessern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Stadt Innsbruck bzw. das Land Tirol eine Experten:innenkommission damit beauftragt, die Flussläufe des Inn und der Sill in Innsbruck zu analysieren und darauf aufbauend mögliche Maßnahmen für einen besseren Schutz, naturnahe Gewässer und mehr Naherholungsraum im Bereich des Inn und der Sill zu erarbeiten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Stadt Innsbruck bzw. das Land Tirol die Bevölkerung aktiv in diesen Prozess durch die Schaffung eines Dialoges bzw. einer Bürger:innenbeteiligungsinitiative miteinbindet, in welchen interessierte Personen dazu eingeladen werden ihre Vorschläge, Anregungen, Ideen und Meinungen einzubringen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Der Inn und die Sill ein Ort sein soll, an dem sich nicht nur der Mensch wohlfühlt, sondern sich auch vor allem auch gefährdete Tier- und Pflanzenarten nachhaltig ansiedeln können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ein Masterplan für den Inn und die Sill in Innsbruck nach dem Beispiel der Salzach in Salzburg und der Donau in Wien ausgefertigt und anschließend in die Tat umgesetzt wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Quellen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[1] <a href="https://www.wien.gv.at/umwelt/gewaesser/alte-donau/">https://www.wien.gv.at/umwelt/gewaesser/alte-donau/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[2] <a href="https://www.salzburg.gv.at/magazin/Seiten/Salzachplan.aspx">https://www.salzburg.gv.at/magazin/Seiten/Salzachplan.aspx</a></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 16 Jul 2023 12:03:28 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1NEU2: Installation einer Babyklappe in der Landeshauptstadt Innsbruck</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/lakotirol0723/Installation_einer_Babyklappe_in_der_Landeshauptstadt_-19091</link>
                        <author>Landeskongress Tirol (beschlossen am: 16.07.2023)</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/lakotirol0723/Installation_einer_Babyklappe_in_der_Landeshauptstadt_-19091</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landeskongress von JUNOS-Tirol möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Frauen, die aus verschiedensten Gründen ihr Kind nicht behalten können oder möchten, haben neben der Adoption auch die Möglichkeit der anonymen Geburt, die in Tirol an allen öffentlichen Krankenhäusern möglich ist. Kann diese, aufgrund der direkten medizinischen Betreuung logischerweise vorzuziehende, Möglichkeit, nicht in Anspruch genommen werden, gibt es das Angebot von Babyklappen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei einer Babyklappe, auch Babynest, handelt es sich um eine Vorrichtung, in der Neugeborene anonym abgegeben werden können und direkt anschließend betreut und medizinisch versorgt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei kann das Neugeborene durch eine Klappe, die sich an einem unbeobachteten Ort meist in unmittelbarer Nähe eines Krankenhauses befindet, in ein Bettchen gelegt werden. Dort wird das Kind anschließend medizinisch versorgt und betreut. Nach einer Wartefrist von 6 Monaten, in welcher die Mutter entscheiden kann, das Kind doch noch anzunehmen, wird das Kind zur Adoption freigegeben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Jahr 2021 fanden österreichweit 32 anonyme Geburten statt und es wurden 2 Neugeborene in Babyklappen aufgefunden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Aktuelles Problem</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gibt, das Burgenland ausgenommen, in allen Bundesländern mindestens eine Babyklappe. Tirol ist das einzige der Bundesländer mit Babyklappe, dessen Landeshauptstadt nicht über eine vergleichbare Einrichtung verfügt - die einzige Babyklappe in Tirol befindet sich im Bezirkskrankenhaus Lienz. Dies bedeutet, dass Innsbruck in alle Richtungen mindestens zwei Stunden von einer Babyklappe entfernt liegt (Bregenz, Salzburg, Lienz). Eine mindestens zweistündige Anreise ist in einer Notsituation, wie sie in diesem Falle zweifelsohne jedenfalls vorliegt, absolut unzumutbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Unsere Vision</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Optimum wäre logischerweise, dass kein Neugeborenes in Babyklappen abgegeben werden muss und keine anonymen Geburten notwendig sind. In der Realität ist dieses utopische Ideal leider nicht gegeben. So ist auch klar, dass es sich bei beiden Optionen um eine Notlösung, bei der Babyklappe um die Ultima Ratio handelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Da durch die Installation einer Babyklappe jedoch Kinderleben gerettet werden kann, ist eine Berechnung, ob eine weitere Babyklappe bei 2 Fällen in 2021 rentabel ist, absolut deplatziert. In den Notsituationen geht es um die Entscheidung “Mülltonne oder Babyklappe”, weshalb unsere Vision ist, dass sich unabhängig davon, wo man sich befindet, eine Babyklappe in zumutbarer Distanz befindet und jede Frau gegebenenfalls auf diese Option zugreifen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Unsere Forderung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aus den oben hervorgehenden Gründen fordern wir JUNOS Tirol daher:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die alsbaldige Installation einer Babyklappe in der Landeshauptstadt Innsbruck.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 16 Jul 2023 11:58:09 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3NEU3: Abschuss großer Beutegreifer in Tirol </title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/lakotirol0723/Abschuss_grosser_Beutegreifer_in_Tirol_-37627</link>
                        <author>Landeskongress Tirol (beschlossen am: 16.07.2023)</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/lakotirol0723/Abschuss_grosser_Beutegreifer_in_Tirol_-37627</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landeskongress von JUNOS-Tirol möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Aktuelles Problem</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der “Jahresbericht 2022 des Landes Tirol über Bär, Wolf, Luchs und Goldschakal”<sup>[1]</sup> liefert ernüchternde Zahlen: neben einer drastischen Zunahme der landwirtschaftlichen Schäden (über 400 tote Weidetiere, dazu über 500 vermisste, um die Hälfte mehr als im Vorjahr, Schäden im sechsstelligen Euro-Bereich) wurde auch die Bildung erster Wolfsrudel in Osttirol beobachtet. Neben den wirtschaftlichen Folgen samt Bedrohung der Almkultur steigt damit auch das Risiko für die einheimische Bevölkerung. Die Bergrettung in Trentino beschloss nach einem Bärenangriff auf einen Jogger, nachts in von Wölfen und Bären bewohnten Gebieten<sup>[2]</sup> nicht mehr zu Einsätzen auszurücken. Es besteht durchaus die Gefahr, dass wir bei uns ähnliche Maßnahmen ergreifen müssten, wenn sich große Beutegreifer wieder ansiedeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch nicht nur für den Menschen ist die Koexistenz mit diesen Tieren problematisch, auch für die Tiere selbst ist die Situation schwierig. Wölfe besitzen eine natürliche Scheu vor den Menschen, sie wollen möglichst ihre Ruhe haben. Allerdings legen sie auch täglich bis zu 70 Kilometer zurücklegen<sup>[3]</sup>, solche Freiräume können wir ihnen aufgrund unserer Siedlungsdichte in Tirol nicht bieten. Hinzu käme noch das Risiko einer Paarung von Hunden mit Wölfen. Der entstehende Nachwuchs könnte weniger Angst vor Menschen haben und wäre damit deutlich gefährlicher. Begegnungen für Bären sind ohnehin eine große Gefahr.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Forderungen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Sinne des Artenschutzes ist es wichtig, großen Beutegreifern in Europa ausreichend Territorien zur Verfügung zu stellen. Wir fordern daher, dass sich Tirol für eine europaweite Strategie einsetzt, die genügend Lebensraum für Wölfe und Bären in schwach besiedelten Gebieten definiert. In einer so dicht besiedelten Region wie Tirol hingegen kann ihnen kein artgerechtes Leben geboten werden, Konflikte mit der Bevölkerung sind unausweichlich. Daher sprechen wir uns gegen eine Wiederansiedlung aus und fordern, dass große Beutegreifer in Tirol zum kontrollierten Abschuss freigegeben werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Quellen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[1] <a href="https://www.tirol.gv.at/meldungen/meldung/grossraubtiere-in-tirol-jahresbericht-2022-liegt-vor/">https://www.tirol.gv.at/meldungen/meldung/grossraubtiere-in-tirol-jahresbericht-2022-liegt-vor/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[2] <a href="https://www.tt.com/artikel/30856337/wegen-baerenangriff-bergrettung-im-trentino-rueckt-nachts-nicht-mehr-aus">https://www.tt.com/artikel/30856337/wegen-baerenangriff-bergrettung-im-trentino-rueckt-nachts-nicht-mehr-aus</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[3] <a href="https://www.sn.at/salzburg/chronik/wolf-riss-dutzende-schafe-in-grossarl-jaeger-zu-abschuss-bereit-73421278">https://www.sn.at/salzburg/chronik/wolf-riss-dutzende-schafe-in-grossarl-jaeger-zu-abschuss-bereit-73421278</a></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 16 Jul 2023 10:21:14 +0000</pubDate>
                    </item></channel></rss>