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            <title>IV. Mitgliederversammlung JUNOS Schüler_innen: Anträge</title>
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                <title>IV. Mitgliederversammlung JUNOS Schüler_innen: Anträge</title>
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                        <title>A1NEU2ang: Integration statt Separation</title>
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                        <author>Mitgliederversammlung</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Laut dem österreichischen Integrationsfonds hatten 2021 17% der österreichischen Schüler_innen eine ausländische Staatsbürgerschaft, in Wien waren es sogar 31%<sup>1</sup>. Nach wie vor beeinflussen soziokulturelle und sozioökonomische Ausgangsdaten den Bildungsweg von Kindern und Jugendlichen in Österreich in erheblichem Ausmaß. So verfügen Jugendliche mit Migrationshintergrund häufiger als autochthone Österreicher_innen bloß über einen Pflichtschulabschluss<sup>2</sup>. Auch die Bildungsstandards zeigen, dass Schüler_innen mit Migrationshintergrund tendenziell schlechter abschneiden als jene ohne<sup>3</sup>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dass Bildung nicht erst mit dem Eintritt in die Volksschule beginnt, ist klar. Elementare Bildungseinrichtungen leisten einen wichtigen Beitrag zu gelungener Integration: Das Beherrschen der deutschen Sprache, ein Fundament an gemeinsam geteilten Werten und Normen sowie soziale Kompetenzen sind die Grundlagen für Erfolg in der Volksschule. Kaum Kindergartenplätze, überfordertes Personal und große Gruppen verunmöglichen es Elementarpädagog_innen allzu oft jedoch, nach dem geltenden Bildungsrahmenplan zu arbeiten und jedes Kind individuell zu fördern. Hier gilt es anzuknüpfen: Erst wenn die Politik der Elementarpädagogik einen höheren Stellenwert einräumt und von der Berufsgruppe lange geforderte Maßnahmen umsetzt, kann Chancengerechtigkeit sichergestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der Elementarpädagogik müssen sich Strukturen des österreichischen Schulsystems grundlegend ändern. Ein Bildungssystem, wie wir es uns vorstellen, trennt Schüler_innen zur Wertevermittlung nicht nach religiöser Zugehörigkeit – stattdessen findet Ethikunterricht für alle im gemeinsamen Rahmen statt. Außerdem stehen wir für eine Schule, in der der Bildungsweg von Schüler_innen nicht durch den Eintritt in die Mittelschule bzw. das Gymnasium implizit vorgezeichnet wird. Bis zum 14. Lebensjahr sollen alle Schüler_innen in der gemeinsamen Schule mit innerer Differenzierung miteinander lernen. Der deutliche Ausbau von kostenfreien Ganztagsschulen sowohl im ruralen als auch urbanen Raum stellt ebenfalls einen Grundpfeiler des Bildungssystems, wie wir es uns vorstellen, dar<sup>4</sup>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist Zeit, jenen Kindern und Jugendlichen die Chancen zu geben, die ihnen heute viel zu oft fehlen. Mit diesem Antrag wollen wir einen Rahmen bieten, der die Schule zu einem gerechten Ort für wirklich alle Schüler_innen macht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Freiheit auf dem Weg zu gelungener Integration in der Schule!</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein wirklich funktionierendes Zusammenleben kann nur zustandekommen, wenn nicht von oben herab vorgeschrieben wird. In diesem Sinne setzen wir auch nicht auf Top-Down-Maßnahmen, um Integration in den Schulen “vorzuschreiben”, sondern wollen die Schulen ermutigen, selbstständig die Basis für eine Schulgemeinschaft zu legen, in der jede_r einen Platz findet. Wir sind davon überzeugt, dass vor Ort die besten Lösungen und die besten Konzepte gefunden werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Freiheit für die Schulen: Schulautonomer Integrationsplan</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Zentrum unseres Konzeptes für gelungene Integration verschiedener Kulturen und Biographien in der Schule steht der schulautonome Integrationsplan. In diesem sollen die Schulen konkrete Maßnahmen festlegen, mit denen sie drei übergeordnete Ziele erreichen wollen: (1) Die Schaffung und Stärkung einer Schulgemeinschaft, in der jede und jeder seinen oder ihren Platz findet. (2) Die Förderung der Erstsprache, denn nur wer seine Erstsprache gut beherrscht, kann auch andere Sprachen erlernen. Noch dazu bereichert eine solche Sprachenvielfalt das Schulleben. (3) Das Erlernen der deutschen Sprache. Sie ist die Basis für eine gelungene Integration und für schulischen Erfolg in Österreich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wie die einzelnen Schulen diese drei Ziele erreichen, bleibt ihnen überlassen. Sie sollten hierbei auch dazu ermuntert werden, kreative Projekte zu wagen und neue Ansätze zu probieren. Damit die Qualität des Planes gewahrt wird, obliegt es der Direktion, ihn zu verfassen. Um aber breite Unterstützung innerhalb der Schulgemeinschaft zu garantieren, soll es in der Kompetenz des Schulgemeinschaftsausschusses (SGA) liegen, ihn zu beschließen In regelmäßigen Abständen sollte dieser schulautonome Integrationsplan evaluiert und neu beschlossen werden müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>→ Wir fordern, dass die Schulen in eigenen Integrationsplänen selbstständig Maßnahmen definieren, um das Ziel einer gelungenen Integration aller Schüler_innen in das Schulleben zu erreichen.</em><br>
--&gt; Wir fordern, dass in regelmäßigen Abständen anonyme Umfragen zum Intergrationsstand zentral an allen Schulen vom Bildungsministerium durchgeführt werden. Auf Basis der dadurch gewonnenen Informationen können die schulautonome Pläne evaluiert werden und falls nötig mit Expert_innen des Bildungsministeriums weiterentwickelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Transparente Vergabe von Mitteln und Hilfen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit den Schulen auch die Mittel an die Hand gegeben werden, um auf Herausforderungen in Sachen Integration gebührend eingehen zu können, wollen wir, dass die Schulen für jede_n Schüler_in mit Nicht-Deutscher Erstsprache zusätzliche Mittel bekommt. Hier sollte auch zwischen den verschiedenen Erstsprachen differenziert werden, denn es ist weitaus einfacher Deutsch zu erlernen, wenn Strukturen in der Erstsprache ähnlich sind (z.B. Niederländisch. Unterscheiden sich sprachliche Strukturen jedoch, ist der Spracherwerb herausfordernder (z.B. Japanisch). Wir sprechen hier von einem Chancenindex. Über die Verwendung dieser zusätzlichen Mittel sollten die Schulen selbstständig im Rahmen ihres schulautonomen Integrationsplanes entscheiden können. Dadurch wird gewährleistet, dass diese Mittel wirklich für das Erreichen von Integrationszielen verwendet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>→ Wir fordern, dass die Schulen für jede_n Schüler_in mit Nicht-Deutscher Erstsprache zusätzliche Mittel bekommt, die sie im Rahmen ihren schulautonomen Integrationsplans einsetzten kann.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unterstützung durch das Ministerium</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sehen es aber in der Verantwortung des Bildungsministeriums, die Schulen bei der Ausübung ihrer Freiheit im Rahmen des schulautonomen Integrationsplans zu unterstützen. Hier gilt es, Direktionen gezielt zu schulen, aber auch Raum für Austausch unter den Schulen zu schaffen. Das ermöglicht Schulen,sich an den besten Integrationskonzepten zu orientieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>→ Wir fordern also, dass das Bildungsministerium Direktionen ausbildet und untereinander vernetzt, damit Wissen in Sachen Integrationskonzepte nicht verloren geht.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um den Schulen die Erstellung des Integrationsplans zu vereinfachen und das Voneinander-Lernen zu stärken, sollten auch alle Integrationspläne in eine vom Bildungsministerium bereitgestellte, öffentlich einsehbare Datenbank hochgeladen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>→ Wir fordern, dass das Bildungsministerium eine öffentliche Datenbank bereitstellt, in welche alle Integrationspläne hochgeladen werden.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Clusterschulen &amp; Kooperationsmodelle forcieren</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben dem erstsprachlichen Unterricht gilt es auch, die Auswahlmöglichkeit an lebenden Fremdsprachen an den Schulen zu steigern. In dem derzeit kaum angebotene Sprachen wie etwa Arabisch, Farsi, Paschtu oder auch Ukrainisch verstärkt auch nicht-erstsprachlichen Schüler_innen angeboten wird, werden diese Sprachen aufgewertet und die Basis für ein echtes Verständnis für andere Kulturen wird gelegt. Um ein solches Angebot zu ermöglichen, wollen wir, dass Modelle wie zum Beispiel Clusterschulen oder Lehrkräfte, die in mehreren Schulen unterrichten, forciert werden. Hierbei sollte das Bildungsministerium vor allem mit Anreizen arbeiten und sich darauf konzentrieren, bürokratische Hürden aus dem Weg zu räumen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>→ Wir fordern, dass Schulen die Möglichkeit bekommen beim Fremdsprachenunterricht zu kooperieren, um so das Fremdsprachenangebot zu erweitern. </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Lizenzierung von Workshop-Anbietern</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Workshops durch schulexterne Personen (z. B. Anti-Diskriminierungs-Workshops) können für die Schüler_innen und für die Schulen großen Mehrwert bringen. Sie spielen eine wichtige Rolle im schulautonomen Integrationsplan. Um die Schulen bei der Suche nach qualitativen Workshop-Anbietern zu unterstützen, sollte das Bildungsministerium hier Lizenzen für regelmäßige Qualitätskontrollen vergeben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>→ Wir fordern, dass Workshop-Anbieter vom Ministerium lizenziert werden können. Dafür müssen sie gewissen Qualitätsstandards entsprechen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gezielte, individualisierte Deutschförderung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lernen ist kein starrer Prozess, der nur in einem gewissen festen Rahmen (Schulunterricht) stattfindet. Nein, jede und jeder lernt den ganzen Tag über im Alltag vor allem im Tun und in der Interaktion mit anderen. Besonders Kinder lernen schnell und tiefgreifend durch Kontakt, Gespräche und das Spiel mit Gleichaltrigen, das gilt insbesondere für das Erlernen von Sprachen. Um also Kinder, die Defizite in der deutschen Sprache aufweisen, beim Erlernen genau dieser zu fördern, wäre es ein fataler Fehler sie von Gleichaltrigen, die die deutsche Sprache beherrschen, zu separieren. Des Weiteren halten wir es für falsch, dass ein einzelner „Deutschtest“ darüber entscheidet, ob ein_e Schüler_in Defizite in der deutschen Sprache aufweist. Leider passiert genau das im österreichischen Bildungssystem durch die sogenannten „Deutschförderklassen“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es kann nicht sein, dass Separation und die Pauschalisierung aller Schüler_innen mit Defiziten in der deutschen Sprache die Antworten auf die Herausforderung Deutsch als Zweit- oder Drittsprache sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aus diesem Grund fordern wir ein System, dass den Fokus auf die Individuen selbst legt und dementsprechend eine Bandbreite an individuellen Fördermöglichkeiten bietet. Echte Integration kann nur funktionieren, wenn Schüler_innen, die Förderbedarf in der deutschen Sprache haben, so wenig wie möglich vom regulären Klassenverband separiert werden. Es braucht viel individuelle Förderung in speziellen Unterrichtsstunden, um die nötigen Missstände abzubauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>→ Daher fordern wir eine Abkehr vom starren und pauschalisierenden System der Deutschförderklassen, hin zu einer individuellen Deutschförderung.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aus den oben genannten Gründen sprechen wir uns für ein 3-Stufen-Modell aus:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>o Die erste Stufe sind Schüler_innen, deren Deutschkenntnisse nicht ausreichen, um der Unterrichtssprache Deutsch zu folgen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um Frustration bei den Schüler_innen vorzubeugen und zu vermeiden, dass sie in Unterrichtsstunden sitzen, in denen sie nichts verstehen, sollen Fächer, für die das Verständnis der deutschen Unterrichtssprache zwingend nötig ist, durch gezielten Deutschunterricht ersetzt werden. Dieser Deutschunterricht sollte möglichst abwechslungsreich aufgebaut sein und von Lernspielen und kreativen Lernangeboten geprägt sein, um so möglichst schnell die Grundlagen der deutschen Sprache zu vermitteln. Um trotzdem so viel Kontakt wie möglich zu Kindern, die Deutsch als Erstsprache haben, zu haben, müssen möglichst viele Fächer (Turnen, Zeichnen, Musik …) gemeinsam im Klassenverband unterrichtet werden. Sobald das Sprachverständnis der Schüler_innen ausreicht, um dem Unterricht folgen zu können, sollen sie in die Stufe zwei wechseln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>o Die zweite Stufe sind Schüler_innen, deren Deutschkenntnisse Defizite aufweisen, sodass sie Gefahr laufen in dieser oder folgenden Schulstufen den Mindestanforderungen des Deutschunterrichts nicht gerecht zu werden: Ob und inwieweit ein_e Schüler_in Förderbedarf hat, sollte der_die unterrichtende Lehrer_in entscheiden, da er_sie die Schüler_innen und ihren Stand am besten kennt. (Bei Schulwechsel/Schulstart, wo möglich in Absprache mit vorigem_r Lehrer_in/Pädagogen_in)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Außerhalb der regulären Unterrichtszeit sollen 2-4 Deutschförderstunden pro Woche stattfinden. Dieser Unterricht muss differenziert und gezielt auf die unterschiedlichsten Bedürfnisse und Defizite der einzelnen Schüler_innen eingehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>o Die dritte Stufe bilden Schüler_innen ohne deutlichen Förderbedarf in der deutschen Sprache:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sobald es für Schüler_innen nicht mehr notwendig ist, zusätzlichen Förderunterricht zu besuchen, sollen sie im Regelunterricht entsprechend unterstützt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>→ Wir fordern ein drei Stufen Modell, das gezielte Deutschförderung, abhängig vom individuellen Deutschniveau des_r jeweiligen Schüler_in, ermöglicht.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dieses Modell soll eine Art Mindeststandard bilden. Schulautonom kann von ihm abgewichen werden, wenn ein für die jeweiligen Schüler_innen besser geeignetes Förderprogramm entwickelt wird. Essenziell für das 3-Stufen-Modell ist, dass die Art und Weise des Förderunterrichts individuell für die Schüler_innen gestaltet wird. Die unterrichtende Lehrperson entscheidet als Experte_in für die eigenen Schüler_innen dabei darüber, in welche Stufe ein_e Schüler_in fällt und wann man z.B. von Stufe eins in Stufe zwei wechseln kann. Jedoch kann der_die Schüler_in eine Evaluierung durch eine andere Lehrperson beantragen, um potentiellen Biases entgegenzuwirken. Solche Überprüfungen sollen auch stichprobenartig ohne Zutun von Schüler_innen stattfinden, da Betroffene oft selbst nicht wissen, dass sie falsch evaluiert wurden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>→ Wir fordern, dass Lehrer_innen als Expert_innen für ihre Schüler_innen darüber entscheiden, welche Art der Deutschförderung am besten für einzelne Schüler_innen geeignet ist.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Tolerantes Schulumfeld schaffen!</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Meldestellen für Schüler_innen, die von rassistischer Diskrimierung betroffen sind</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Schüler_innen werden im Schulalltag rassistisch diskriminiert und es gibt keine Meldestelle, an die sie sich melden können. So eine Meldestelle sollte unbedingt eingeführt werden. Somit würden viel mehr Fälle der Diskriminierung gemeldet werden und rechtliche Schritte dagegen eingeleitet werden. Die Meldestelle sollte von Expert_innen in diesem Bereich geführt werden. Im Falle von Diskriminierung sollte diese erfasst werden und in Absprache mit der Meldestelle des Bildungsministeriums passende Schritte vorgenommen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>→ Wir fordern, dass es künftig eine Meldestelle in der Bildungsdirektion für Schüler_innen geben soll, die von rassistischer Diskriminierung betroffen sind und die auch nach Meldung, rechtliche Schritte gegen die Person, die die Schülerin/den Schüler diskriminiert einleitet. </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Interkulturelle Kompetenzen im Lehramtsstudium</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Interkulturelle Kompetenz ist die Fähigkeit, mit Menschen zurechtzukommen, die andere kulturelle Hintergründe haben und miteinander sozial verträglich umzugehen. Wer interkulturell kompetent agiert, braucht Fertigkeiten, wie Toleranz, Selbstreflexion, Weltoffenheit, Respekt und viele weitere. Das Ziel dieser Kompetenz ist, dass Schüler_innen mit Migrationshintergrund in ihrer bi- oder multikultureller Identität gestärkt werden und Mehrsprachigkeit gezielt positiv erlebt wird. Die interkulturelle Kompetenz kann man in die Bildung und Pädagogik einbauen, um Perspektivenwechsel und einen respektvollen Umgang im Schulleben zu schaffen. Es muss mehr Toleranz institutionell vermittelt werden, um Chancengerechtigkeit zu fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>→ Wir fordern, daher dass im Lehramtsstudium interkulturelle Kompetenzen vermittelt werden.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist uns auch wichtig, dass Lehrkräfte, die im Lehramtsstudium nicht über Integration aufgeklärt wurden, an einer Weiterbildung teilnehmen. Diese Weiterbildung soll verpflichtend sein und sich mit der Thematik “Integration und interkulturelle Kompetenz” befassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>→ Wir fordern, dass Lehrer_innen bei verpflichtende Weiterbildungen zum Thema“Integration für Lehrkräfte” teilnehmen, sofern sie diese im Lehramtsstudium nicht erhalten haben.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein weiterer Weg, die interkulturellen Kompetenzen von Lehrpersonen zu fördern, stellt das Erlernen von weiteren Sprachen da. Die Kosten dieser sollten vom Bildungsministerium übernommen werden, um die eventuelle finanzielle Hemmschwelle zu vermindern. Es sollte jedoch gewährleistet werden, dass auch ein direkter Benefit für Schüler_innen entsteht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>→ Wir fordern, dass das Bildungsministerium etwaige Kosten für Sprachkurse für Lehrer_innen übernimmt, sofern diese mindestens eine_n Schüler_in mit jener Erstsprache unterrichtet und diese sich nicht in der dritten Stufe des oben beschriebenen Deutschförderungsmodells befinden.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kampagne zur Diversifizierung des Lehrpersonals</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vorbilder sind für die Entwicklung von Schüler_innen maßgeblich. Ausgehend vom Bewusstsein der Vielschichtigkeit der menschlichen Identität und der gleichzeitigen Zugehörigkeit eines Menschen zu mehreren Bezugsgruppen wird Unterschiedlichkeit als positiver Wert angesehen. Das erfahren Schüler_innen insbesondere in interkulturellen Begegnungen. Diversität wird für das Zusammenleben genutzt, um vielfältige Lerngelegenheiten zu schaffen. Die Begegnung mit Verschiedenartigkeit ist die Voraussetzung für die Aufgeschlossenheit, sich mit Vorurteilen kritisch auseinanderzusetzen. Daher ist es uns wichtig, dass Schüler_innen von einer diversen Gruppe an Lehrer_innen unterrichtet werden. Um das zu erreichen fordern wir eine Kampagne, welche auf die Diversifizierung des Lehrpersonals abzielt. Hierbei handelt es sich explizit nicht um eine Quote: Wir wollen Personen mit den verschiedensten Hintergründen dazu bewegen, sich für den Beruf der Lehrkraft zu bewerben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>→ Wir fordern eine Kampagne, die darauf abzielt, mehr kulturelle, sprachliche, soziale und geschlechtliche Diversität ins Lehrpersonal zu bringen. </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Freier Zugang zu Computerräumen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um sozioökonomische Ungleichheiten abzufedern, sollten Schulen ihren Schüler_innen auch außerhalb von Unterrichtszeiten Zugang zu Computerräumen zu schaffen. Dadurch bekommen Schüler_innen einen Raum, in dem sie in Ruhe lernen und arbeiten können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>→ Wir fordern, dass Schulen ihren Schüler_innen auch außerhalb von Unterrichtszeiten Zugang zu Computerräumen verschaffen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><sup>1</sup><a href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210902_OTS0172/ueber-30-der-schuelerinnen-und-schueler-in-wien-haben-eine-auslaendische-staatsbuergerschaft"><span class="underline">https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210902_OTS0172/ueber-30-der-schuelerinnen-und-schueler-in-wien-haben-eine-auslaendische-staatsbuergerschaft</span></a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><sup>2</sup><a href="https://www.integrationsfonds.at/mediathek/mediathek-publikationen/publikation/factsheet-37-schule-und-integration-11045/"><span class="underline">https://www.integrationsfonds.at/mediathek/mediathek-publikationen/publikation/factsheet-37-schule-und-integration-11045/</span></a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><sup>3</sup>In unserer Beschlusslage finden sich bereits detaillierte Ausführungen zum Konzept der gemeinsamen Schule sowie zu der flächendeckenden Implementierung der Ganztagsschule.</p></div></div><h2>Freiwillige Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 08 May 2022 09:20:30 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A11NEU7ang: Wirtschafts- und Finanzbildung in der Schule</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/ivmv/Wirtschafts-_und_Finanzbildung_in_der_Schule-57268</link>
                        <author>Mitgliederversammlung</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Im Moment ist es leider so, dass die wirtschaftliche Bildung der Schüler_innen von Schule zu Schule sehr unterschiedlich ist. Während einige Schüler_innen in den Genuss einer fundierten Wirtschafts- und Finanzbildung kommen, bleibt dieses Themenfeld in der großen Mehrheit der Schulen weiterhin unterbelichtet. Wir sind jedoch davon überzeugt, dass die Schüler_innen am Ende ihrer Schulzeit ein echtes Verständnis für grundlegende wirtschaftliche Fragen haben sollten. </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Diese wirtschaftliche Mündigkeit, die Fähigkeit, also selbstbestimmt am wirtschaftlichen Leben teilnehmen zu können, sollte ein Kernauftrag der Schule von morgen sein. Es darf nicht sein, dass nach zwölf Jahren in der Schule Schüler_innen nicht wissen, worum es sich beispielsweise bei einem Wertpapier handelt. Hier wollen wir ansetzen. Die Schule muss den Schüler_innen die Instrumente und Werkzeuge für ein wirtschaftlich selbstbestimmtes Leben in die Hand geben.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Diese wirtschaftliche Bildung darf sich aber nicht nur auf die einfachsten Grundlagen beschränken: Sie sollte auf das Leben als eigenständige_r Erwachsene_r vorbereiten und dabei auch grundlegende Informationen über Anlagemöglichkeiten oder Versicherungen, sowie einige weitere - unten genauer beschriebene Themen, beinhalten. Hier braucht es natürlich viel Praxisnähe. </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Wir wollen hier nicht ignorieren, dass es berechtigte Unterschiede zwischen den Schulen geben kann, darf und soll. Unser Anspruch ist es, einen echten Mindeststandard vorzugeben, der an jeder Schule unterrichtet werden soll, aber auch schulautonom erweitert werden kann. Auch die Lehrkraft sollte die Möglichkeit haben, autonom auf die Interessen der Schüler_innen einzugehen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Der Rahmen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Momentan ist es durchaus der Fall, dass in gewissen Schulen kaum Wissen über wirtschaftliche Themen weitergegeben wird - am ehesten noch im Fach Geographie. Doch auch hierbei kommt die Wirtschafts- und Finanzbildung so gut wie immer zu kurz. Eine Ausnahme bilden manche berufsbildenden (höheren) Schulen. Für uns ist es jedoch wichtig, dass alle Schülerinnen und Schüler schon in jungen Jahren die Grundlagen unseres Wirtschaftssystems erlernen und die nötigen Werkzeuge für ein finanziell selbstständiges Leben in die Hand gelegt bekommen. </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>In der Unterstufe soll das Fach “Geografie und Wirtschaftskunde” deutlich mehr wirtschaftliche Komponente als derzeit beinhalten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Unabhängig von der Geografie fordern wir vertiefend das Fach „Wirtschafts- und Finanzbildung“ in der Sekundarstufe II, insofern fachspezifische Fächer dieser Art noch nicht vorhanden sind.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Darüber hinaus sollen die fachspezifischen Lehrkräfte einen Rahmen dafür bieten, dass sowohl tagesaktuelle, wirtschaftliche Geschehnisse als auch Themen, die Schüler_innen (zB. Förderungen) im Unterricht abseits des Lehrplanes behandelt werden können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wirtschaftliche Mündigkeit erreichen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Für ein Leben in Freiheit ist jedoch nicht nur die Fähigkeit, sich eine fundierte politische Meinung bilden zu können von großer Bedeutung, sondern auch die konkrete Vertrautheit mit dem wirtschaftlichen Alltag. Sowie jede und jeder Lesen und Schreiben lernt, sollte auch jede und jeder ein grundlegendes Verständnis für gängige Finanzinstrumente erhalten. Financial Literacy sollte ein essenzielles Ziel der Schulbildung sein. </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Praxisnahe Vorbereitung aufs Leben:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Um ein Leben in finanzieller Freiheit führen zu können, ist es wichtig, dass man in der Schule lernt, mit finanziellen und wirtschaftlichen Herausforderung des Alltages kompetent umgehen zu können. Das geht vom richtigen Umgang mit Geld, über das Abschließen von geeigneten Versicherungen, bis hin zum Buchen eines Urlaubs. Am besten merkt man sich das, was in der Praxis auch ausprobiert wird. Daher sollte der Wirtschafts- und Finanzunterricht möglichst praxisnahe gestaltet sein und auch mit Praktika einhergehen. Das könnte beispielsweise mittels der Führung eines Haushaltsbuches, Budgeting-Apps und/oder dem Erstellen eines Sankey-Diagramms zur Illustration der Geldflüsse erreicht werden.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Dass jede_r Schüler_in die Tools mitbekommt, um finanzielle und wirtschaftliche Herausforderungen im späteren Leben meistern zu können. Beispiele hierfür wären: Verträge verschiedenster Art, Bankwesen, Steuern, Versicherungen, Bewerbungen, Insolvenz, Förderungen, Online-Buchungen, etc.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Ein Aspekt des Wirtschaftsunterricht sollte auch der richtige Umgang mit Geld sein. Das bedeutet Schüler_innen klar zu machen wie viel Geld sie regelmäßig wofür ausgeben und wo und wie sie Geld sparen könnten. Nur wer auch weiß wohin sein Geld fließt, hat die Möglichkeit es sinnvoll einzusetzen. </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Eine Auseinandersetzung mit dem effizientesten und finanziell verantwortungsvollsten Umgang mit Geld. In diesem Zusammenhang sollte erklärt werden, wie man ein beispielsweise Haushaltsbudget führt, oder Sparstrategien besprechen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Momentan steigt das Bewusstsein für und die Bereitschaft zur Nachhaltigkeit und zum Umweltschutz stark an. Viele, auch junge, Leute sind bereit mehr Geld für nachhaltige Produkte auszugeben und achten bei ihren Käufen auf entsprechende Kennzeichnungen. Leider betreiben viele Firmen sogenanntes „Greenwashing“ und stellen ihre Produkte/Dienstleistungen auf diese Weise fälschlich als nachhaltig und umweltfreundlich dar. Für den Konsumenten ist es im Moment sehr schwer sich in diesem Dschungel der Zertifikate und Gütesiegel zurechtzufinden und zu erkennen welche Produkte/Unternehmen tatsächlich nachhaltig sind. Darum müssen, unserer Meinung nach, schon Schüler_Innen zu kritischen und kompetenten Konsumenten ausgebildet werden, die nachhaltige Produkte von jenen, die sich nur als solche ausgeben, unterscheiden können. </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Dass die Thematiken rund um Greenwashing, Gütesiegel, CO2-Kompensation und „klimafreundliche“ Produkte etc. im Hinblick auf Kaufentscheidungen im Fach „Wirtschafts- und Finanzbildung“ behandelt werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wirtschaftliche Zusammenhänge verstehen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Wirtschaftliche Mündigkeit verlangt aus unserer Sicht mehr als nur das simple Kennen von Begriffen. Es muss den Schülerinnen und Schülern ebenfalls ein Verständnis für finanzielle Instrumente in die Hand gelegt werden. Hierbei muss der Erwerb von Kompetenzen im Vordergrund stehen - das Ziel muss es sein, dass jede und jeder grundsätzlich versteht, wie einzelne Instrumente funktionieren und welche Gefahren, Chancen und Verpflichtungen für den Einzelnen daraus entstehen. Gängige Instrumente wie das Girokonto, der Bausparvertrag oder diverse Arten von Krediten müssen besprochen werden. Diese Art der Bildung darf nicht Banken überlassen werden, sondern muss bereits im Pflichtschulbereich beginnen, ist sie doch nötig für ein wirtschaftlich mündiges Leben.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Im Fach „Wirtschafts- und Finanzbildung“ sollen die wichtigsten Grundbegriffe der Wirtschaft behandelt werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern darüber hinaus, dass das Element der wirtschaftsrechtlichen Grundlagen im Fach „Wirtschafts- und Finanzbildung“ behandelt wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Auch bei der makroökonomischen Grundbildung ist es wichtig, wie auch in der politischen Bildung, einen neutralen Ansatz zu privilegieren. Sie sollte heutige und vergangene Wirtschaftssysteme behandeln, und dabei die Zusammenhänge und Dynamik der wirtschaftlichen Entwicklung herausarbeiten. Wie immer geht es auch hier darum, den Schülerinnen und Schülern die grundlegenden Kenntnisse zu geben, um ihnen die Teilnahme am gesamtgesellschaftlichen Diskurs zu ermöglichen. </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Im Rahmen des Faches „Wirtschafts- und Finanzbildung“ sollen makroökonomische Zusammenhänge von A bis Z erklärt werden. Das betrifft Thematiken von der Preis- und Kostenbildung, über Wirtschaftssysteme weltweit, bis hin zu internationalen Zusammenhängen der Wirtschaft.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Aufklärung über Anlagemöglichkeiten:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Unserer Meinung nach gehört die Aufklärung über Anlagemöglichkeiten sehr wohl zum Bereich der wirtschaftlichen Mündigkeit dazu. Wir erachten es als wichtig den Schüler_innen die grundlegenden Basics rund um die diversesten Anlagemöglichkeiten mitzugeben, damit sie ein wirtschaftlich selbstbestimmtes Leben führen können. Denn finanziell frei können nur jene sein, die auch gelernt haben was man mit seinem Ersparten machen kann. Von Lehrer_innen ist durchaus zu erwarten, dass sie das entsprechende Wissen mitbringen, um als Ansprechpersonen rund um diese Thematik fungieren, um den Schüler_innen die größtmögliche Entfaltung in diesem Bereich zuzulassen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Eine Auseinandersetzung mit der Thematik rund um alle verfügbaren Anlagemöglichkeiten (zB. Aktien, Fonds, Kryptowährungen, Immobilien, Veblen-Güter uvm.) im Fach „Wirtschafts- und Finanzbildung“</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Eine Erklärung rund um die Grundbegriffe des Handels jeglicher Art (zB. Wertpapiere)</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Weiters soll auch hier ein Verständnis für das Gebiet der Anlagemöglichkeiten geschaffen werden, Strategien, Risiken und Chancen abgehandelt, der Finanzmarkt erklärt und auch durchaus die private Vorsorge für die Pension veranschaulicht werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern darüber hinaus:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein längerfristiges klassen- oder schulinternes Börsespiel, um das Gelernte in der Praxis anzuwenden und den Schüler_innen so zu ermöglichen, praxisnah und risikofrei erste Erfahrungen sammeln zu können.</p></div></div><h2>Freiwillige Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 08 May 2022 08:46:45 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3NEU7ang: Bester Sex durch beste Sexualkunde</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/ivmv/Bester_Sex_durch_beste_Sexualkunde-63140</link>
                        <author>Mitgliederversammlung</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/ivmv/Bester_Sex_durch_beste_Sexualkunde-63140</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Basis für die Sexualkunde von Morgen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Storch bringt die Kinder. Das da unten ist dreckig. Masturbation ist unmoralisch.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kinder kommen bei eben solchen beschämten Aussagen mit Sexualität in Berührung, ohne zu wissen, was dahinter steckt. Obwohl Fortpflanzung, Befriedigung und Geschlechtsverkehr in Familien oftmals als Tabu behandelt werden, erfahren die Kinder durch halbnackte Frauen in der Werbung, Softporn im Fernsehen und in Social Media dargestellter Belästigung oder gar sexualisierter Gewalt Sexualität als ein omnipräsentes Thema. Wenn sie nun aber das Gefühl haben, nicht darüber reden zu dürfen, keine Fragen stellen zu dürfen, bildet sich… Fortpflanzung des Textes folgt im Kopf jedes Einzelnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sex(ualität) ist Teil unseres Lebens. Und auf genau dieses Leben sollte die Schule vorbereiten. Umso wichtiger ist hier eine gute Sexualkunde. Im Idealfall ermöglicht sie ein freies und selbstbestimmtes Sexualleben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das tut sie derzeit nicht. Sexualkunde in der Schule hat jede_r von uns anders erlebt. Eines haben alle unsere Erfahrungen mit Sexualkunde aber gemeinsam: Viel zu oft ist die schulische Sexualkunde viel zu oberflächlich. Dabei brauchen wir echte Aufklärung, denn Sexualkunde beinhaltet viel mehr, als wir denken. Es geht darum, dass allen Schüler_innen die Instrumente in die Hand gegeben werden, damit sie ein selbstbestimmtes Sexualleben führen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In einem ersten Schritt wollen wir auflisten, was für uns zu dem essentiellen Curriculum einer gelungenen Sexualkunde gehört. Damit dieses Curriculum auch den Schüler_innen so weitergegeben wird, wie sie es verdient haben, schlagen wir in einem zweiten Teil eine auf Schulautonomie in einem einheitlichen bundesweiten Rahmen basierende Umsetzung vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h1><strong>Inhalt der Sexualkunde </strong></h1></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Was ist Sexualkunde?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Derzeit wird Sexualkunde in Österreich vor allem als biologische Aufklärung verstanden. Sexualität lässt sich jedoch nicht auf Penis und Vagina reduzieren - genauso verhält es sich auch mit einer guten Sexualkunde. In diesem Sinne ist die Sexualkunde, die uns für die Schule von morgen vorschwebt, eine umfassende Aufklärung über Sexualität im breitesten Sinne des Wortes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wie bereits oben erwähnt, ist unser übergeordnetes Ziel dass Schüler_innen alle Tools auf den Weg mitgegeben werden, damit sie ein mündiges, selbstbestimmtes Sexualleben führen können. An diesem Ziel muss sich die schulische Sexualkunde messen, es ist für uns also selbstverständlich, dass sie auch emotionale und zwischenmenschliche Aspekte des Sexuallebens und der Sexualität behandeln. Dabei sollten auch verschiedenste Entwürfe von Sexualität behandelt und damit enttabuisiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichzeitig sollte Sexualkunde einen geschützten Raum bieten, in dem man präventiv über Tabuthemen und eigene Grenzen sprechen kann In einer modernen Sexualkunde muss man offen über diese Themen sprechen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Diversität aufleben lassen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sexualkunde muss über Sexualität in ihrer ganzen Diversität aufklären. Alles andere wäre keine Sexualkunde, sondern eine zutiefst veraltete (Un-)Moralkunde. Hierzu gehört selbstverständlich auch das Thema LGBTQAI+. Es gibt hier für uns nur eine Option, und das ist die Vermittlung von Akzeptanz und Toleranz von LGBTQAI+ Personen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Geschlechtsidentitäten</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein weiterer Bestandteil der gelebten Diversität im Aufklärungsunterricht ist die Thematik der Geschlechtsidentitäten. Hierbei wird das Wissen und Empfinden über die eigene geschlechtliche Zugehörigkeit behandelt. Geschlechtsidentitäten werden hier aus verschiedenen Perspektiven betrachtet - unter anderem der biologischen, der psychischen und der sozialen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Geschlechterrollen/Stereotypen</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Geschlechterrollen bzw. Stereotypen beschreiben Personen aufgrund ihrer erkennbaren geschlechtlichen Zugehörigkeit bestimmter Eigenschaften und Verhaltensweisen. Diese Stereotypen werden binär, heterosexuell und gegengeschlechtlich konstruiert und enthalten häufig hierarchische Wertungen. Dadurch sind diese Rollen nicht nur queerphob sondern auch Beispiele von typischen “Schubladendenken”!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Sexualitäten</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein großer Teil des Sexualkunde-Curriculums ist dem Thema Sexualitäten gewidmet. Diese begleiten uns alle und wir begegnen Menschen mit anderen Sexualitäten täglich. Leider wird die Vielfalt der sexuellen Orientierungen kaum in der Schule angesprochen. Eine gute Begründung gibt es dafür nicht. Deswegen müssen verschieden Sexualitäten im Sexualkunde-Curriculum behandelt werden. Dadurch würde dieses Thema auch normalisiert. Das trägt nicht nur zu einer zeitgerechten Bildung bei, sondern steigert auch die Akzeptanz der LGBTQAI+ Community</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Wir fordern, dass das Curriculum für Sexualkunde Diversität lebt. Dabei sollte sowohl über Geschlechtsidentitäten, als auch über Stereotype und Sexualitäten gesprochen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Tabuthemen aufleben lassen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Sexuelle Gewalt</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sexuelle Gewalt wird allzu oft totgeschwiegen. Umso wichtiger ist, dass Schüler_innen lernen, woran sie sexuelle Gewalt - sowohl physische als auch psychische - erkennen, und wo sie sich Hilfe holen können. Diese Hilfe beim Identifizieren eigener Grenzen gehört für uns zum Kernauftrag der schulischen Sexualkunde - ebenso wie das Informieren über Stellen, bei denen man sich Hilfe holen kann. Die Sexualkunde sollte Raum bieten, damit jede_r für sich wichtige Fragen beantworten kann, wie zum Beispiel “Wo liegen meine Grenzen? Ab wann ist es für mich nicht mehr okay? Wo kann ich mich melden, wenn ich mich unwohl fühle?” Das sind bisher unausgesprochene Fragen, die im Sexualkunde-Unterricht gestellt werden müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Fetische</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Fetische sind sexuelle Vorlieben, die normal sind und auch so angesprochen und behandelt werden sollten. In welchem Ausmaß Fetische behandelt werden, soll individuell an die Gruppe, mit der dieses Thema bearbeitet wird, angepasst werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Pädophilie</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Pädophilie ist eine psychische Störung. Leider ist genau das Beteiligten oft kaum bewusst. Damit sich das ändert, sollte auch dieses Thema auch im verpflichtenden Sexualkundecurriculum angesprochen werden. Schüler_innen sollten auch darüber aufgeklärt werden, wo sie Hilfe finden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Sexismus</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Was bedeutet Sexismus eigentlich? Wenn man den Begriff “Sexismus” googelt, dann bekommt man folgende Definition: “Sexismus ist die Vorstellung, dass ein Geschlecht dem anderen von Natur aus überlegen sei, getragene Diskriminierung, besonders von Frauen durch Männer.”Genau hier wollen wir im Rahmen der Sexualkunde ansetzten: Ob dies bewusst oder unbewusst stattfindet sei dahingestellt. Jedoch ist es ganz klar ein Problem, dem man entgegenwirken muss. Und wie oft wird es tatsächlich angesprochen? Nicht genug. Es mangelt an Bewusstsein, fehlender Aufklärung, Reflexion und Mut - genau das benötigen wir jetzt!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Pornographie</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Pornos sind zahlreich im Internet zu finden. Meist bilden sie realitätsferne Szenen ab und können Jugendlichen falsche Vorstellungen vermitteln. Die Pornographie wird besonders tabuisiert und gehört im Laufe der Sexualkunde angesprochen und behandelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Prostitution</em><br><br>
Sex-Arbeit wird verpönt und wird nicht wertgeschätzt, obwohl es einer der ältesten Berufen der Menschheit ist. Wir fordern das Schüler_innen so aufgeklärt werden das dies als Beruf, so wie jeder andere anerkannt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass das Curriculum für Sexualkunde echte Aufklärung lebt. Sexuelle Gewalt, Sexismus, Fetische, Pädophilie und Pornographie gehören enttabuisiert und behandelt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h1>Form der Sexualkunde</h1></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wer soll unterrichten:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die genaue Gestaltung der Sexualkunde sollte an die Realitäten der Schulen vor Ort angepasst werden. Jede Schule sollte hierbei ein sexualpädagogisches Konzept zur Umsetzung des zentral vorgegebenen Curriculums erstellen müssen, das zugleich auch als Schutzkonzept agiert. Dieses soll individuell von jeder Schule selbst konzipiert werden. Die Gestaltung erfolgt durch die Schule in Form der Direktion, die dieses Konzept entwirft, sowie vom SGA, der jenes für das folgende Jahr bestätigt.Wenn nötig kann auch Hilfe durch Expert_innen des Bildungsministeriums hinzugezogen werden. Die oben beschriebenen Inhalte sollten in einem Curriculum vom Bildungsministerium zusammengefasst werden. Dieses Curriculum bildet die Basis für die Inhalte, die durch die Schule im Rahmen ihres Konzeptes vermittelt werden müssen. Der Schule steht es selbstverständlich frei, Inhalte selbstständig zu ergänzen und weiter zu vertiefen. Über die Form der Vermittlung entscheidet sie absolut selbstständig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um viele Thematiken abdecken zu können, empfehlen wir grundsätzlich den Sexualkundeunterricht fächerübergreifend stattfinden zu lassen. Dieser fächerübergreifende Unterricht schafft zugleich einen vielseitigen Unterricht mit diversen Themen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>➢ Wir fordern ein sexualpädagogisches Konzept zur Umsetzung des vorgegebenen Curriculums, das von jeder Schule individuell bearbeitet werden kann. Dieses wird im SGA besprochen und die verarbeitete Version abgestimmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Externe oder interne Personen?</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei der Frage, wer den Aufklärungsunterricht halten soll, gibt es grundsätzlich zwei Varianten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1) Die erste Variante ist, dass dieser Aufklärungsunterricht von externen Personen gehalten wird oder</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2) die zweite Variante ist, dass der Aufklärungsunterricht von internen Personen geleitet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Am besten bewährt sich eine Kombination aus externen und internen Personen. Die Rolle der internen Person – sprich die Lehrkraft – kann als Vertrauensperson agieren und somit über Thematiken, wie Geschlechtsidentitäten, Diversität, Geschlechterrollen, etc., Die Rolle der externen Person – sprich Organisationen, Expert_innen, etc. – kann Workshops über komplexere Themen halten, die mit der Lehrkraft abgestimmt werden sollen. Die Lehrkräfte müssten dabei wissen, was in so einem Workshop passiert, um Vor - und Nachbereitungen zu planen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>➢ Wir empfehlen, dass der Aufklärungsunterricht sowohl von externen, als auch internen Personen gehalten wird, um einen vielseitigen, qualitativen und hochwertigen Unterricht zu gewährleisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Wie geht man mit Personen mit fundamentalistischen Verhalten um?</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei externen und internen Personen kann es auch vorkommen, dass sie ein fundamentalistisches Verhalten an den Tag legen. Dabei besteht die Gefahr von falscher Wertevermittlung. Bei solchen Fällen sollten disziplinäre Maßnahmen gesetzt werden und zudem die Rolle der Vertrauensperson geschaffen werden. Diese soll bei Bedarf hinzugezogen werden können. Diese Vertrauenspersonen sind dazu da, um gegen Indoktrination und sexuelle Übergriffe vorzugehen. Damit sie diesen Auftrag gerecht werden kann, sollen sie eine Ausbildung durch das Bildungsministerium erhalten haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>➢ Wir fordern, dass an jeder Schule die Rolle der Vertrauensperson umgesetzt wird. Diese Rolle kann man durch eine Fort - und Weiterbildung erlangen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>➢ Des Weiteren fordern wir, dass bei Fehlverhalten von internen sowie externen Personen disziplinäre Maßnahmen angewandt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Der richtige Zeitpunkt:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gibt immer viel zu lernen. Besonders zum Thema Sexualkunde. Doch wann soll man mit dieser Aufklärung beginnen?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zuerst muss man versichern, dass die Aufklärung und die besprochenen Themen an die verschiedenen Gruppen und Klassen angepasst werden. Die Reife und das Verständnis müssen gegeben sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Das Bildungsministerium soll mit einer Expert_innenkommission drei Curricula, also Primarstufe, Sekundarstufe 1 und 2, ausarbeiten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Forderungspunkte:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass das Curriculum für Sexualkunde Diversität lebt. Dabei sollte sowohl über Geschlechtsidentitäten, als auch über Stereotype und Sexualitäten gesprochen werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass das Curriculum für Sexualkunde echte Aufklärung lebt. Sexuelle Gewalt, Sexismus, Fetische, Pädophilie und Pornographie gehören enttabuisiert und behandelt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern ein sexualpädagogisches Konzept zur Umsetzung des vorgegebenen Curriculums, das von jeder Schule individuell bearbeitet werden kann.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir empfehlen, dass der Aufklärungsunterricht sowohl von externen, als auch internen Personen gehalten wird, um einen vielseitigen, qualitativen und hochwertigen Unterricht zu gewährleisten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Des weiteren halten wir es für wichtig, dass der Lehrplan einsehbar ist, aber Erziehungsberechtigte nicht spezifisch über den inhaltlichen Ablauf des Sexualkundeunterrichts informiert werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass an jeder Schule die Rolle der Vertrauensperson umgesetzt wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Des Weiteren fordern wir, dass bei Fehlverhalten von internen sowie externen Personen disziplinäre Maßnahmen angewandt werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Das Bildungsministerium soll mit einer Expert_innenkommission drei Curricula, also Primarstufe, Sekundarstufe 1 und 2, ausarbeiten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Eine verpflichtende Stundenanzahl zum Thema Sexualkunde auch in der Unterstufe und Volksschule.</p></li></ul></div></div><h2>Freiwillige Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 07 May 2022 18:41:31 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LANEUang: Weil´s uns um mehr geht - Wahlkampfprogramme 2022</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/ivmv/Weils_uns_um_mehr_geht_-_Wahlkampfprogramme_2022-43508</link>
                        <author>Mitgliederversammlung</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/ivmv/Weils_uns_um_mehr_geht_-_Wahlkampfprogramme_2022-43508</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Weil’s uns um mehr geht.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>JUNOS Schüler_innen ist kein Selbstzweck. Uns geht’s nicht einfach darum, große Partys zu veranstalten. Uns geht’s nicht darum, einfach nur ein großer Freundeskreis zu sein. Uns geht’s nicht darum, eine weitere Sandkiste für die Politiker_innen von morgen zu sein. Uns geht’s um mehr.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir haben uns vor eineinhalb Jahren gegründet, weil es so nicht mehr weitergehen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weil es endlich eine echte liberale Bildungspolitik braucht. Weil es eine Schule braucht, die uns wirklich zu freien, mündigen und selbstbestimmten Bürger_innen macht. Weil wir kein Schulsystem wollen, das seine Schüler_innen nur in Schubladen steckt und hemmt, anstatt sie mit den Chancen auszustatten, die sie für ein freies Leben brauchen. Weil es im österreichischen Bildungssystem nicht mehr, sondern weniger Vorschriften braucht. Weil Demokratie und Transparenz für uns selbstverständlich sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Ideal für die Schule lässt sich auf eine zentrale Idee herunterbrechen: Uns geht es um eine <strong>Schule der Freiheit</strong>. Eine Schule, die uns zu mündigen Bürger_innen macht. Eine Schule, die uns gerechte Chancen bietet. Eine Schule, die Freiheit auf allen Ebenen ermöglicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dieses Programm geht auch mit einem Anspruch einher. Wir wollen die Landesschüler_innenvertretungen und die Bundesschüler_innenvertretung endlich zum Motor der Veränderung im Bildungssystem machen. Wir wollen, dass sich die Schüler_innenpolitik nicht durch den dreckigsten Wahlkampf auszeichnet, sondern durch die größten Ideen. Und genau solche Ideen wollen wir im ersten Teil dieses Wahlprogramms vorlegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um ein echter Motor der Veränderung zu sein, reicht es aber nicht, nur große Visionen aufzuzeigen. Wir wollen in den Landesschüler_innenvertretungen auch umsetzen. In allen neun Bundesländern haben wir also Projekte festgelegt, die wir mit einer Mehrheit in der Landesschüler_innenvertretung von Tag eins an umsetzen wollen. Mit ihnen wollen wir das Potenzial des weltweit einzigartigen österreichischen Systems der Schüler_innenvertretung endlich ausschöpfen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weil´s uns um mehr geht!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Bundesteil</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Mündigkeit</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mündigkeit als Zielvorstellung muss in der gesamten Schullaufbahn im Vordergrund stehen. Neben grundlegenden Ausdrucksfähigkeiten in Wort und Schrift gehört zur Mündigkeit auch die Fähigkeit, Sachverhalte einordnen zu können. In diesem Sinne fordern wir eine verstärkte Fokussierung auf grundlegende politische und wirtschaftliche Bildung in der Schule.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Politische Mündigkeit</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Der eigenständige Schwerpunkt “Politische Bildung”</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Politische Bildung ist ein essenzieller Teil der Bildung zur Mündigkeit, wie sie uns vorschwebt. Die derzeitige Situation, und vor allem die Verankerung im Lehrplan des Faches “Geschichte und politische Bildung” wird der enormen Bedeutung der Sache schlichtweg nicht gerecht. Allzu oft wird die politische Bildung hier als Anhängsel gesehen, als Detail. Um der politischen Bildung den Stellenwert zu geben, den sie verdient, kommen wir nicht umhin, sie aus diesem Fach auszugliedern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Rechte erklären als Basis</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jeder Mensch hat Rechte. Wer diese Rechte aber nicht kennt, der kann sie nicht einfordern. Es ist also wichtig, dass wir schon in der Schule über unsere Rechte in unserer demokratischen, rechtsstaatlichen Gesellschaft aufgeklärt werden. Das sollte mit den allgemeinen Menschenrechten beginnen, aber sich nicht auf sie beschränken. Auch Frauenrechte, Minderheitenrechte und Kinderrechte sollten allen gelehrt werden. Das darf sich auch nicht auf ein reines Auswendiglernen beschränken. Das Ziel muss es sein, dass diese Rechte mit Leben erfüllt werden, dass die Schülerinnen und Schüler sie als Teil ihrer eigenen Existenz wahrnehmen. Rechte sind nichts abstraktes, sondern die Basis unserer Gesellschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Institutionenkunde</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jahr für Jahr verlassen Schülerinnen und Schüler das Bildungssystem, ohne wirklich gut über die österreichischen und europäischen Institutionen Bescheid zu wissen. Das ist unserer Meinung nach eine der vielen österreichischen Bildungslücken, aber auch eine der schwerwiegendsten. Deshalb wollen wir das Thema Institutionenkunde viel stärker in den Lehrplan aufnehmen. Institutionenkunde lässt sich auf vier Ebenen herunterbrechen, die nacheinander und in folgender Reihenfolge behandelt werden sollen: Bund, Land, Gemeinde, Europäische Union. Am längsten behandelt werden soll der Bund und EU, die Gemeinde und das Land sollen aber ebenfalls nicht zu kurz kommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>SV-Aufklärung</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade vor Klassensprecher_innen- und Schüler_innenvertrer_innenwahlen sollte im Lehrplan auch eine Beschreibung des österreichischen Schüler_innenvertretungssystems vorgesehen sein. Um effiziente Vertretungen zu haben, braucht es auch ein breites Wissen über deren Existenz. Es ist eine Schande, dass sogar vielen gewählten Schüler_innenvertrer_innen ihr Wissen über den Aufbau der Schüler_innenvertretung in Österreich von den politischen Schüler_innenorganisationen mitgegeben werden muss. Echte Mündigkeit verlangt hier Transparenz und Aufklärung, und das möglichst früh.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Hinter reine Slogans schauen lernen</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Politische Bildung ist jedoch mehr als nur Institutionenkunde. Politik besteht schließlich nicht nur aus Institutionen. Mindestens ebenso relevant ist es, zu verstehen, wie und warum Politik gemacht wird. Moderne Politik ist geprägt von Ideologien, Konzeptionen der Zukunft und Analyseformen der Gegenwart, die leider allzu oft nur in den politischen Akademien der Parteien gelehrt werden. Das wollen wir ändern. Die politische Bildung soll dementsprechend auch eine Einführung in die großen westlichen Ideologien der Moderne bieten: Sozialismus, Konservatismus und Liberalismus, aber auch Kommunismus und Nationalsozialismus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade wenn es um die Analyse von Ideologien und politischem Denken geht, sollte der Unterricht aber auch nicht dogmatisch sein. Es kann und darf nicht sein, dass der Staat durch die Bildung eine gewisse Konzeption einer Ideologie in die Köpfe der Schülerinnen und Schüler schreibt. Viel eher muss es der Anspruch sein, den Diskurs auch innerhalb des politischen Denkens zu analysieren. Es muss aber auch, insbesondere bei den verfassungsfeindlichen Ideologien, eine Analyse der Folgen dieses Denkens geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Religiöse Mündigkeit</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Ethikunterricht als Grundlage</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ethikunterricht ist der beste Weg, um sich nicht nur zu versichern, dass Schülerinnen und Schüler in der Lage sind, die verschiedensten Weltanschauungen zu verstehen, und er kann auch die Basis dafür schaffen, dass Schülerinnen und Schüler mit dem Erreichen ihrer Religionsmündigkeit eine fundierte Entscheidung treffen können, ob und welche Religionsbekenntnis diese haben wollen. Wir wollen, dass bis zum erreichen der Religionsmündigkeit mit 14 Jahren jede Schülerin und jeder Schüler den Ethikunterricht besucht. Danach soll auch Religionsunterricht möglich sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Schule für alle</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schule sollte ein Ort sein an dem sich alle Schüler_innen gut aufgehoben fühlen. In jeder öffentlichen Schule hängt in Österreich jedoch derzeit noch ein Kreuz an der Wand. Für alle mit nicht-christlichem Bekenntnis ist das natürlich eine starke Nachricht, es vermittelt das diese Schülerinnen und Schüler, die es oft sowieso schon schwerer als andere haben, nicht wirklich zur Schulgemeinschaft gehören, und das dort andere Religionen nicht als gleichwertig betrachtet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Eine echte Diskussionskultur schaffen</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diskussionen sind ein wichtiger Beitrag zum politischen Leben. Gerade die Schule läuft allzu oft Gefahr das Gelernte zum einzig “richtigen” zu erheben. Doch die Schule muss auch zeigen, dass eine gesunde, höfliche und faktenbasierte Debatte ein positiver und wichtiger Beitrag ist. Dies kann nur funktionieren, wenn auch in der Schule eine echte Diskussionskultur entsteht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Podiumsdiskussionen fördern</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Podiumsdiskussionen sollten sich also nicht nur auf die wenigen Wochen vor einer Wahl beschränken, sondern zu einem zentralen Element des Schulalltags werden. Diskussionen kann man selbstverständlich nicht erzwingen. Doch der Schulhalter hat durchaus Möglichkeiten, diese zu attraktivieren, und vor allem das Finden von Gästen zu erleichtern. Damit mehr Diskussionen und Podien von Lehrkräften und den Direktionen organisiert werden, können Weiterbildungen angeboten werden. Es ist von großer Bedeutung, dass Schuldiskussionen nicht als unangenehmer Aufwand, sondern als Chance für die Schülerinnen und Schüler und die Schule als Ganze gesehen werden. Wir sehen ebenfalls die LSVen in der Pflicht. Sie sollte proaktiv lokale SVen bei der Organisation von Podiumsdiskussionen unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Diskussionen als Teil des Unterrichts</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist im Leben sehr wichtig, geradezu unverzichtbar sogar, die Fähigkeit zu besitzen, sich eine faktenbasierte eigene Meinung bilden zu können. Dies kann sowohl durch den richtigen Umgang mit den verschiedenen Medien als auch durch häufige Diskussionen realisiert werden. Unser Ziel ist es also, Diskussionen als fixen Bestandteil in den Lehrplan einzubauen, da sie die Meinungsbildung fördern, rhetorische Fähigkeiten verbessern und dabei helfen, andere Meinungen zu akzeptieren und zu verstehen. Zukünftig sollen in fast allen Fächern Diskussionen zu verschiedenen Themen stattfinden, wenn möglich auch fächerübergreifend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Wirtschaftliche Mündigkeit</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für ein Leben in Freiheit ist jedoch nicht nur die Fähigkeit, sich eine fundierte politische Meinung bilden zu können von großer Bedeutung, sondern auch die konkrete Vertrautheit mit dem wirtschaftlichen Alltag. Sowie jede und jeder Lesen und Schreiben lernt, sollte auch jede und jeder ein grundlegendes Verständnis für gängige Finanzinstrumente erhalten. Financial Literacy sollte ein essenzielles Ziel der Schulbildung sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Der Rahmen</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Momentan wird in der Schule kaum Wissen über wirtschaftliche Themen weitergegeben, es sei denn im Fach Geographie und Wirtschaftskunde. Doch auch hierbei kommt die Wirtschaft so gut wie immer zu kurz. Für uns ist es wichtig, dass die Schülerinnen und 12 Schüler schon in jungen Jahren die Grundlagen unseres Wirtschaftssystems erlernen. Denn es kann nicht sein, dass anstatt Finanzkunde der Fokus auf die Bodenkultur in Österreich gelegt wird. Also fordern wir, dass während den ersten Jahren der Unterstufe die Geographie im Lehrplan langsam zur mehrheitlichen Wirtschaftskunde übergehen soll. Die Lehre der Geographie soll sich während der ersten Jahre möglichst ausschließlich auf grundlegendes Wissen beschränken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Mikroökonomisches Verständnis schaffen</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wirtschaftliche Mündigkeit verlangt aus unserer Sicht mehr als nur das simple Kennen von Begriffen. Es muss den Schülerinnen und Schülern ebenfalls ein Verständnis für finanzielle Instrumente in die Hand gelegt werden. Hierbei muss der Erwerb von Kompetenzen im Vordergrund stehen - das Ziel muss es sein, dass jede und jeder grundsätzlich versteht, wie einzelne Instrumente, und welche Gefahren, Chancen und Verpflichtungen für den einzelnen daraus entstehen. Gängige Instrumente wie das Girokonto, der Bausparvertrag oder diverse Arten von Krediten müssen besprochen werden. Diese Art der Bildung darf nicht Banken überlassen werden, sondern muss bereits im Pflichtschulbereich beginnen, ist sie doch nötig für ein wirtschaftlich mündiges Leben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Makroökonomisches Verständnis schaffen</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hier ist es wichtig, wie auch in der politischen Bildung, einen neutralen Ansatz zu privilegieren. Die von uns geforderte makroökonomische Grundbildung sollte sich auf eine Beschreibung und Analyse des heutigen Wirtschaftssystems beschränken, und dabei Zusammenhänge und Dynamik der wirtschaftlichen Entwicklung herausarbeiten. Wie immer geht es auch hier darum, den Schülerinnen und Schülern die grundlegenden Kenntnisse zu geben, um ihnen die Teilnahme am gesamtgesellschaftlichen Diskurs zu ermöglichen. Diese Materie kann man auch im Querschnitt mit geographischen Themen bearbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Chancengerechtigkeit</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Schule muss, davon sind wir überzeugt, jedem Schüler und jeder Schülerin die Chancen bieten, die er oder sie braucht, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Solange sie diese fundamentale Anforderung nicht erfüllen kann, reproduziert sie nur immer neue Ungerechtigkeiten. Gerade in der mittleren Schulbildung wird im heutigen Schulsystem radikal differenziert. Wir wollen, dass diese Differenzierung zeitlich verschoben wird, und die Mittelschule eine echte gemeinsame Startlinie wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Die gemeinsame Schule mit innerer Differenzierung</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Wieso braucht es einen gemeinsamen Rahmen?</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das österreichische Schulsystem ist heute leider ein Zwei-Klassen-System. Mit dem Ende der Volksschule werden die Schülerinnen und Schüler zugeteilt. Gymnasium oder Mittelschule. Während über 90% aller Gymnasiastinnen und Gymnasiasten später maturieren werden, sind die Chancen für Mittelschülerinnen und Mittelschüler geringer. Die einen werden also wahrscheinlich in die Oberstufe gehen, maturieren, später womöglich studieren. Den anderen wird dieser Weg schwerer gemacht werden, vor allem auch, weil ihr Schultyp stark stigmatisiert ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die gemeinsame Schule mit innerer Differenzierung soll sich sowohl durch ihre gemeinsamen Standards, als auch durch ihre Öffnung für alle Gruppen von Schülerinnen und Schüler kennzeichnen. Vor allem aber zeichnet sie den Weg ihrer Schülerinnen und Schüler nicht schon implizit vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Wie soll die Differenzierung aussehen?</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir schlagen ein hybrides Modell vor: Ein gewisser Teil der Stunden geschieht in der großen Gruppe, der Klasse, und ein weiterer, bestenfalls sogar größerer Teil der Stunden wird in Kleingruppen absolviert. Laut der Hattie-Studie ist das Lernen in Kleingruppen, bezeichnet als “small-group-learning”, besonders sinnvoll. Mit einer Effektstärke von 0.49 zählt es im Gegensatz zum “ability grouping”, das bloß eine Effektstärke von 0.16 aufweist und demnach keinen positiven Einfluss auf die Lernleistung von Schüler_innen hat, zu den “sehr erfolgreichen pädagogischen Maßnahmen”.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Stunden in der Klasse dienen sozusagen als Grundstock der Wissensvermittlung und stellen ein verbindliches Niveau dar, das alle Schülerinnen und Schüler beherrschen sollen. Die Vertiefung bzw. Erweiterung der Inhalte geschieht in den Kleingruppen, in denen es auch möglich sein soll, je nach Interesse der Schülerinnen und Schüler weiterzuarbeiten. Auch das Aufholen von Rückständen und Lerndefiziten ist im Rahmen der Lerngruppen möglich. Die Vorteile jener Methode liegen vor allem darin, dass die Anpassung des Unterrichts an die individuellen Interessen und Bedürfnissen der Lernenden in Kleingruppen leichter vonstatten gehen kann und ressourcenorientierter Unterricht möglich wird. In diesem Zusammenhang ist projektorientiertes Lernen anzuraten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Welche Rolle für den Schulstandort?</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Schulautonomie muss dort greifen, wo einheitliche Regelungen nicht mehr möglich/zweckdienlich sind. Es gilt: So einheitlich, wie nötig, aber so autonom, wie möglich. Dabei ist anzudenken, dass beispielsweise ein Basiscurriculum festgelegt wird, das unbedingt zu vermittelnde Inhalte auflistet. Diese dienen als Fundament, schulautonom differenzierter Unterricht kann darauf aufbauen, die Inhalte vertiefen oder festigen, zusätzlich neues Wissen vermitteln, etc.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Schulstandort soll ebenfalls über den endgültigen Grad der Differenzierungen entscheiden. Er soll selbstständig die Zahl der Lerngruppen festlegen, wenngleich sie nicht drei unterschreiten sollte, um die Qualität der individuellen Förderung zu erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Zukunftsfitte Ausstattung heißt autonome Ausstattung</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das 21. Jahrhundert mag in unseren Köpfen schon Realität sein, in vielen österreichischen Schulen ist es aber noch nicht angekommen. Das muss sich ändern. Die Schule, die uns vorschwebt, ist schließlich keine Schule der Vergangenheit, sondern der Zukunft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Schnelles Internet</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bund muss seine Verpflichtungen wahrnehmen, und für schnelles Internet an jedem Standort sorgen. Diese Verbindung sollte auch, gerade um jenen zu helfen, die es nicht zuhause haben, jeder und jedem zur Verfügung stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Finanzierung nach Schüler_innenzahl</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle weitere Ausstattung sollte nicht den Schulen vorgeschrieben werden, sondern von ihnen selbst angeschafft werden. Um den Schulen die Mittel zu geben, die sie brauchen, ist für uns klar, dass das Geld den Schülerinnen und Schülern folgen soll. Jede Schülerin und jeder Schüler mehr bedeutet also auch mehr Mittel für den Standort.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir erkennen aber selbstverständlich an, dass nicht jede Schule mit denselben Problemen konfrontiert ist. Dies darf aber kein Grund für einen intransparenten Finanzierungsmodell sein. Ganz im Gegenteil: Es braucht einen transparenten Chancenindex, in dem anhand von Faktoren wie dem Migrationsanteil unter den Schülerinnen und Schülern ein zusätzlicher Zuschuss für betroffene Standorte ermittelt wird. Auch dieser Zuschuss darf nicht zweckgebunden sein. Dem Standort bleibt es überlassen, wie er seine Mittel einsetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Flächendeckende Einführung der Ganztagsschule</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Lebenswelten und -realitäten von Kindern und Jugendlichen sind zunehmend divers. Unterschiede im sozioökonomischen, soziokulturellen und psychosozialen Hintergrund dürfen aber keineswegs zu einem Nachteil für bestimmte Schüler_innen werden. Um allen Kindern die Flügel zu heben, braucht es die Einführung einer flächendeckenden, im besten Fall verschränkten Ganztagsschule, in der von Montag bis Freitag qualitätsvolles Lernen sichergestellt wird. Ihre genau Ausgestaltung soll aber dem Standort überlassen sein. Jedoch soll sie absolut kostenfrei sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Geschlechtergerechtigkeit in der Schule</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um Geschlechtergerechtigkeit in der Schule ankommen zu lassen, braucht es sowohl eine Weiterentwicklung des Lehrplans in einzelnen Fächern (Geschichte, aber auch Sportunterricht), als auch materielle Veränderungen am Schulgelände. Wir setzen uns hier unter anderem klar für Menstruationsartikel auf allen Schulklos ein. Hier gilt es auch dem Shaming von Mädchen, die diese in Anspruch nehmen, entgegenzuwirken. Das Argument der Verschwendung ist in diesem Kontext ein scheinheiliges, könnte man es doch genauso gegen die freie Ausgabe von Klopapier am Schulklo verwenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Zentrale Mittlere Reife: Kontrollpunkt und Orientierungshilfe</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Ende der Schulpflicht sowie der Besuch einer Oberstufe sollten an die Vorweisung einer positiv abgeschlossenen zentralen mittleren Reife geknüpft werden. Nur so lässt sich garantieren, dass wirklich jede und jeder die grundlegenden Werkzeuge für ein mündiges Leben und für eine vertiefende Bildung erhalten hat. Wer die zentrale mittlere Reife nicht schafft, muss weiter darauf vorbereitet werden. Niemand sollte ohne diese grundlegenden Fähigkeiten die Schule verlassen. Sollte man mit 18. die zentrale mittlere Reife noch immer nicht geschafft haben, läuft die Schulpflicht dennoch aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die zentrale mittlere Reife sollte keine reine Mini-Matura sein, sondern möglichst die Kernkompetenzen der Schülerinnen und Schüler abprüfen. Sie soll also keine große theoretische Prüfung sein, sondern eine integrierte Überprüfung von grundlegender Lese-, Schreib- und Rechenkompetenz. Zusätzlich sollte auch eine grundlegende Kenntnis der englischen Sprache, und die Fähigkeit, politische Institutionen und wirtschaftliche Instrumente zu identifizieren, abgefragt werden. Dennoch soll absolute zentralität, sowohl in der Aufgabenstellung, als auch in der Korrektur, gewährleistet sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Freiheit: Die Oberstufe der Selbstverwirklichung</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachdem mit der zentralen mittleren Reife ein allgemeines Niveau erreicht wurde, gilt es den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, ihre eigenen Wege zu gehen. Eine Vielzahl an Wegen soll offenstehen, um niemanden in ein enges Kästchen zu zwingen. Der Weg zur großen Abschlussprüfung darf kein Pflicht, und muss individuell sein. Um diese Individualität zu gewährleisten muss echte Schulautonomie ermöglicht werden. Die Schule vor Ort weiß nicht nur am besten, was sie braucht, sondern auch was sie sein will.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Freiheit für die Schule</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Echte Schulautonomie</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schulautonomie beginnt mit der personellen Freiheit. Kein Team kann funktionieren, wenn es aneinander gekettet wurde. Genauso kann keine Schule wirklich gut funktionieren wenn nicht die Schule selbst, vor Ort, die Möglichkeit hat, sich die Lehrkräfte ihrer Wahl auszusuchen. Wir sehen diese Freiheit bei der Direktion, hierbei soll aber ein transparentes und normiertes Bewerbungsverfahren vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mehr Freiheit für den Standort muss auch echte finanzielle Freiheit bedeuten. Es ist unerlässlich, dass das Budget des Standorts vom Standort selbst geschrieben und verabschiedet wird. Nur so kann der einzelne Standort wirklich autonom agieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese finanzielle Autonomie kann und soll aber nicht von der Direktion allein ausgeübt werden. Das Budget geht alle in der Schulgemeinschaft etwas an, und es ist ein essentieller Part des Management der Schule. Es soll also von dem Schulgemeinschaftsausschuss (SGA) genehmigt werden müssen. Wer entscheidet, wohin das Geld fließt, kontrolliert die Schule.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schulen sollten auch autonom die Möglichkeit haben, ihre eigenen Wege bei der Lehre zu gehen. Solange auf das gemeinsame Ziel der Matura hingearbeitet wird, soll jeder Standort die Möglichkeit bekommen, die Fächerstruktur aufzubrechen und Neueinteilungen vorzunehmen. Auch dies soll im SGA entschieden werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Zusammenarbeitung zwischen den Schulen stärken</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade im Rahmen eines echten schulautonomen Systems dürfen die Schulen nicht zu abgeschotteten Burgen werden. Zusammenarbeit ist hier essentiell. Das Modell des Schulclusters empfiehlt sich hier besonders. Hierbei handelt es sich um eine enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Standorten, die dazu führt, dass Schülerinnen und Schüler einen Teil des Unterrichts in eine anderen (Partner-)Schule erfahren können. Ein solcher Cluster sollte nur der Genehmigung der beteiligten SGAs bedürfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Echte Kontrolle der Direktion</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In unserem Modell der Schulautonomie würde die Direktion entschieden gestärkt. Damit sie nicht ihr Macht missbrauchen, wollen wir das garantierte Mandat der Direktion auf fünf Jahre reduzieren. Um den Direktor_innen dennoch die Möglichkeit zu geben, ihren Standort zu prägen, kann eine Verlängerung des Mandats durchaus sinnvoll sein. Diese Entscheidung wollen wir der Schulgemeinschaft selbst überlassen. Es soll dem SGA also möglich sein, mit einfacher Mehrheit das Mandat der oder des Direktor_in einmalig zu verlängern. Für eine Verlängerung darüber hinaus soll eine ⅔-Mehrheit von Nöten sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Durch Wettbewerb Schulen klimafit machen</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Klimawandel ist eine historische Herausforderung. Auch das österreichische Schulsystem muss sich ihr stellen. Eine effiziente Ökologisierung kann aber nur funktionieren, wenn man alle Akteur_innen rund um die Schule einbindet, und die Schule ganzheitlich betrachtet. Wir wollen hier nicht auf Symbolpolitik oder zentrale Vorgaben setzten, sondern die lokale Kreativität der Schulstandorte entfesseln. Wir fordern also ein Belohnungssystem: Schulen, die ihre Emissionen von einem Jahr aufs nächste besonders stark senken konnten, werden dafür finanziell belohnt. Zugleich sollen die 10% der Schulen mit den höchsten Emissionen direkt von Expert_innen des Bildungsministeriums dabei unterstützt werden, ihre Emissionen nachhaltig zu senken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Freiheit für die Schüler_innen</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Schülerinnen und Schüler sind in der Schule unterfordert, weil sie den Lehrstoff bereits verstehen und das auch bei den Prüfungen bewiesen haben. Wer eine hohe Selbstständigkeit aufweist und gute Schulleistungen erzielt, soll dem Unterricht in diesen Fächer fernbleiben dürfen. Ab einem Notenschnitt von 1,5 sollte eine solche Möglichkeit anzudenken sein. Dies bedürfte der Zustimmung der Lehrkraft, und müsste vierteljährlich überprüft werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Die Freiheit zu lernen, was einen wirklich interessiert</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schülerinnen und Schüler werden in ein Jahrzehnte altes Korsett an Fächern gepresst, ohne dabei eine Möglichkeit zu haben, ihre individuellen Stärken wirklich zu fördern. Es gibt zwar gewisse Grundfähigkeiten, welche jede Schülerin und jeder Schüler besitzen sollte, aber dieses Mindestmaß spiegelt sich mit Sicherheit nicht in dem heutigen Ausmaß an vorgeschriebenen Stunden wieder. Wir fordern deswegen eine konsequente Flexibilisierung. Ein modulares System ist hier anzudenken. Bis auf Mathematik, Englisch und grundlegendes Deutsch, soll es den Schüler_innen überlassen sein, zu lernen, was sie wirklich interessiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hierbei soll es den Schulen durchaus auch möglich sein, „Out of the box“ zu denken. Schülerinnen und Schüler müssen nicht zwingend in dieselbe Schulstufe gehen und dasselbe Alter haben, um einen gewissen Unterricht zu besuchen. Einzig das bisher vorhandene Wissen soll entscheiden sein. Das bedeutet in der Praxis, dass man sich sowohl in der 10. Klasse als auch in der 12. Klasse zb. in den Kurs Geschichte I einschreiben könnte und diesen dann auch gemeinsam belegt würde. Die aufbauenden Kurse setzen dann logischerweise das Wissen der vorherigen Kurse voraus. Diese Methodik hat weiters den Vorteil, dass sich die Mindestzahl an Schülerinnen und Schülern für einen Kurs deutlich leichter finden lässt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Eigeninitiative fördern und nicht verurteilen</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Österreichs Schulen herrscht ein gravierender Mangel an Clubs und AGs, doch anstatt etwas daran zu ändern wird nur weiter weggeschaut. Für uns ist klar: Es muss Schülerinnen und Schülern einfacher gemacht werden, eigene Clubs zu Themen ihrer Wahl zu gründen. Diese Clubs sollen auch die Möglichkeit haben, von der Schule finanziell unterstützt werden, damit die Schülerinnen und Schülern gelegentlich Ausflüge oder Sonstiges machen können. Für die Schulen allerdings bleibt es natürlich möglich, nachzuverfolgen wohin das Geld investiert wurde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Erasmus+ verstärkt anbieten</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um zu verdeutlichen, in welchem Ausmaß die europäische Union Einfluss auf das alltägliche Leben Jugendlicher nimmt, ist es essentiell, Europa in allen seinen Facetten kennenzulernen. Das Programm Erasmus+ unterstützt schulische Institutionen dabei, Schüler_innen einen Auslandsaufenthalt zu ermöglichen, wodurch sowohl Vielfalt, Nachhaltigkeit, digitale Bildung und Inklusion als auch das Lernen von Sprachen gefördert werden. Schüler_innen und Lehrkräfte sollten verstärkt über das bestehende Angebot informiert werden. Zusätzlich gilt es ökonomisch schwächere Schüler_innen bei einem solchen Aufenthalt finanziell zu unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Matura: zentral und aussagekräftig</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die standardisierte Reife- und Diplomprüfung (Matura) ist die wichtigste und entscheidendste Prüfung der Schullaufbahn. Die Matura ist für einige der Abschluss ihrer Bildung und für andere die Berechtigung zur weiteren Aus- oder Weiterbildung. Egal welchen Lebensweg man nach ihr wählt, man möchte gerecht beurteilt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Zentralität</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Lehrer_innen begleiten uns meist schon viele Jahre vor unserer Matura und haben sich dadurch auch eine persönliche Meinung über ihre Schüler_innen gebildet. Egal wie objektiv ein Lehrer oder eine Lehrerin versucht zu sein, wenn er oder sie den oder die zu beurteilende_n Schüler_in kennt, ist es schwierig, dass daraus eine zur Gänze faire Beurteilung entsteht. Um diese Fairness bei der Beurteilung dennoch zu gewährleisten muss die Matura von anderen Lehrkräften anonym abgenommen bzw. korrigiert werden. Langfristig sprechen wir uns für ein gesamteuropäisch harmonisierte Matura aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Mehr Aussagekraft</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die oftmals geforderte Miteinbeziehung der Zeugnisnoten des letzten Schuljahres lehnen wir jedoch ab, da dies subjektiven Benotungen von Lehrpersonal wieder großen Einfluss zukommen lässt und somit auch zu Nachteilen für viele Schülerinnen und Schüler führen kann – ein Umstand, der mit der Zentralmatura eigentlich überwunden werden sollte. Stattdessen fordern wir ein Benotungssystem, dass auf mehreren standardisierten und zentralisierten Prüfungen fußt, wobei dem letzte Wissenstand stets am meisten Gewichtung zukommen sollte. In unserem Modell findet also in jedem maturablen Fach am Ende des Jahres vor der Matura eine zentralisierte und anonymisierte Vorprüfung statt. Sie zählt zu einem Drittel für die Endnote, während die Endprüfung ⅔ zählt. Entscheidet man sich im letzten Jahr für einen anderen Maturagegenstand, zählt weiterhin ausschließlich die Note der Endprüfung. Darüber hinaus wollen wir allen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, falls sie das wünschen, auch schon Teile der Matura am Herbsttermin zu absolvieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Verhältnismäßigkeit: Erleichterungen nur wenn unvermeidlich</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Regelmäßig poppt die Debatte über eine Erleichterung der Matura auf. Interessanterweise kommt bei dieser Debatte nie die Angst vor einer Nivellierung nach unten, die bei anderen schulpolitischen Phänomenen reflexartig auftaucht. Wer jedoch ganze Prüfungen ausfallen lässt, steuert genau darauf zu. Die ohnehin recht beschränkte Aussagekraft eines Maturazeugnisses darf nicht aufgrund einer (Covid-)Krise weiter sinken, womit auch nationale sowie internationale Anerkennung schwindet. Statt des Ausfalls von ganzen Prüfungen fordern wir also vermehrte Unterstützungsangebote für Schüler_innen. Regelmäßiger Förderunterricht in allen maturarelevanten Fächern soll seitens der Schule angeboten und auf Wunsch gewählt werden können. Im absoluten Notfall können wir uns einzelne Stoffkürzungen vorstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Epilog: Mental Health als zentrale Herausforderung</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kinder und Jugendliche sind von den Folgen der Pandemie besonders stark betroffen. Das zeigen nicht nur Berichte von Schüler_innen und Lehrpersonal, sondern auch Studien wie etwa jene des Departments für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit der Donau-Universität Krems zur psychischen Gesundheit von Schüler_innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Laut der Studie weisen 62 Prozent der Mädchen und 38 Prozent der Burschen eine mittelgradige depressive Symptomatik auf. Depressive Symptome, Angstsymptome, aber auch Schlafstörungen haben sich in den vergangenen Monaten verfünf- bis verzehnfacht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders dramatisch ist die Tatsache, dass rund ein Fünftel der Mädchen und 14 Prozent der Burschen unter wiederkehrenden suizidalen Gedanken leiden. Damit denken sie entweder täglich oder an mehr als der Hälfte der Tage an Selbstmord.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hier hat die Schule eine Verantwortung. Wir setzen uns also für folgende Sofortmaßnahmen ein:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ausbildungsoffensive bei Lehrkräften</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lehrkräfte sind die zentralen Akteur_innen der Bildungspolitik. Wenn es also darum geht, ein Bildungssystem zu schaffen, dass die mentale Gesundheit der Schüler_innen nicht belastet, muss zuallererst bei ihnen angesetzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hier gilt es in einem ersten Schritt, Lehrkräfte durch gezielte Schulungen zu sensibilisieren, und ihnen verstärkt Kompetenz im täglichen Umgang mit der psychischen Gesundheit der Schüler_innen mitzugeben. Ein besonderer Schwerpunkt muss hier auf die Aus- und Weiterbildung von Klassenvorständen gelegt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zusätzlich müssen die Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden, dass an jeder Schule mehrere Lehrkräfte gezielt zu sogenannten “Vertrauenslehrkräften” ausgebildet werden. Diese Lehrkräfte fungieren dann als erste Anlaufstelle für betroffene Schüler_innen. Durch solche ausgebildeten Ersthelfer_innen an den Schulen können auch die etablierten Schulpsycholog_innen entlastet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unterstützung und Ermöglichung von Projekten in den Schulen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Schulen sind essentielle Partner bei jeder Veränderung im Bildungssystem. So auch hier. Schulen können vor Ort mithilfe konkreter Projekte echte Veränderung anstoßen - sei es bei der Prävention von psychischen Problemen, der Sensibilisierung der Schulpartner_innen oder auch der Hilfe für Betroffene. Schulen könnten zum Beispiel Workshops organisieren, bei denen Schüler_innen erlernen, woran sie erkennen, dass sie Hilfe brauchen und wo sie diese Hilfe am schnellsten bekommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Schulen sollten hier konkrete Hilfe zur Verfügung gestellt bekommen. Dies kann zum Beispiel durch die Publizierung von Best-Practice-Beispielen erfolgen. Auch sollten die Direktionen gezielt in Sachen psychische Gesundheit weitergebildet und sensibilisiert werden. Förderungen für Schulprojekte in Verbindung mit dieser Thematik sollten möglichst unbürokratisch angeboten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Jetzt die Basis für mehr professionelle Hilfe in der Zukunft legen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Langfristig braucht es deutlich mehr ausgebildete Fachkräfte in den Schulen. Schon jetzt müssen die Rahmenbedingungen für eine starke Steigerung der Menge an Schulpsycholog_innen und - in Kooperation mit den Bundesländern - der Schulsozialarbeiter_innen gelegt werden. Hier braucht es mehr Ausbildungsplätze und ein attraktiviertes Arbeitsumfeld. Ziel ist, dass alle Schüler_innen regelmäßige Routineuntersuchungen bei Schulpsycholog_innen haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Landesprogramme</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Landesprogramm Kärnten</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Seit Jahren passiert zu wenig in der Arbeit der Landesschüler_innenvertretung Kärnten. Sie ist geprägt von fehlender Transparenz und fehlendem Engagement sich ernsthaft für die Interessen der Schüler_innen in Kärnten einzusetzen. Das Programm basiert auf unseren Grundwerten und Grundprinzipien, mit denen wir die Bildungspolitik in Kärnten stärken und verändern wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Transparenz</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns ist klar, dass die Landesschüler_innenvertretung vor allem für die kärntner Schüler_innen da sein sollte. Es ist also geradezu absurd, wenn sie sich und ihre Arbeit vor denen versteckt, die sie eigentlich vertreten sollte. Dass die LSV Kärnten eine von nur zwei Landesschüler_innenvertretungen in Österreich ist, die nicht einmal über eine eigene Website verfügt, zeigt schon, wie viel Aufholbedarf es hier gibt. Mit drei konkreten und einfach umsetzbaren Forderungen wollen wir die LSV Kärnten von einem Schlusslicht zu einem Vorreiter in Sachen Transparenz und Ehrlichkeit machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Website der LSV</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es braucht eine eigenständige Website, damit alle Schüler_innen einen transparenten Überblick über die Arbeit der Landesschüler_innenvertretung erhalten. Dabei ist es notwendig, allgemeine Informationen über die LSV und das Schüler_innenparlament zu kommunizieren, da die Aufklärungsarbeit in diesem Bereich nicht ausreichend ist. Auf der Website sollen alle LSV Mandatar_innen sowohl veröffentlicht als auch ihre Aufgaben erklärt werden. Darüber hinaus sollte die Website über die aktuellen Events der LSV informieren und die Geschäftsordnung enthalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Forderung: Erstellung einer Website durch die LSV</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bericht über Arbeit der LSV</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Arbeit der LSV transparenter zu gestalten, fordern wir, am Ende jedes Schulsemesters, einen Bericht über die Arbeit der LSV. Diese sollte leicht zugänglich sein und auf der Website veröffentlicht werden. Zusätzlich wollen wir, dass alle Referent_innen der LSV und die Landesschulsprecher_innen ebenfalls einen Bericht über deren Arbeit veröffentlichen müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Forderung: Bericht über Arbeit der LSV</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Budget der LSV</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Da die Ausgaben und Einnahmen der LSV in der Vergangenheit nicht veröffentlicht wurden, fordern wir nun ein regelmäßiges Finanzupdate auf der Website durch den/die Finanzreferent_in. Diese sollte auch die verschiedenen Sponsorings der LSV beinhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Forderung: Veröffentlichung des Budgets durch die LSV</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Schüler_innenparlament</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Schüler_innenparlament (SIP) ist ein Gremium mit kaum zu überschätzendem Potenzial. Es hat das Zeug dazu, eine selbstbewusste Stimme der kärntner Schüler_innen und ein echtes Parlament zu sein, in dem leidenschaftlich und inhaltlich gearbeitet wird. Doch allzu oft scheitert es nicht an den Delegiert_innen sondern an jenen, die das SIP organisieren: An der LSV. Sie hat es in der Hand, das SIP noch weiter aufzuwerten. Auch hier haben wir einige einfache und umsetzbare Forderungen ausgearbeitet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Veröffentlichung beschlossener Anträge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Da es auch an Transparenz beim Schüler_innenparlament mangelt, fordern wir, dass jene Anträge, welche im Schüler_innenparlament beschlossen wurden, auf der Website veröffentlicht werden. Außerdem muss in einem Bericht, der am Ende jedes Schuljahres publiziert werden soll, beschrieben werden, was mit den jeweiligen Anträgen geschehen ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Forderung: Veröffentlichung sowohl der beschlossenen Anträge als auch eines Berichtes, in welchem beschrieben wird, was mit den beschlossenen Anträgen passiert ist</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3 SiPs im Jahr</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir JUNOS Schüler_innen sind der Meinung, dass 2 SiPs pro Jahr nicht ausreichend sind. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass es mindestens 3 Schüler_innenparlamente braucht, um die Vielzahl an Anträgen adäquat zu behandeln. In anderen Bundesländern wurde dies bereits umgesetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Forderung: 3 SiPs in einem Schuljahr</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Demokratie</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schüler_innen sind im Zentrum der Mission der LSV. Als Landesschüler_innenvertretung ist es ihre große Aufgabe, die Schüler_innen nach bestem Wissen und Gewissen zu vertreten. Für uns ist klar, dass sie ihr Sprachroh auch dafür nutzen sollte, mehr Mitspracherecht für die Schüler_innen zu ermöglichen und einzufordern. Auch hierfür haben wir uns konkrete und umsetzbare Lösungen überlegt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mehr Umfragen durch die LSV</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Da die LSV primär die Aufgabe hat die Schüler_innen zu vertreten, finden wir, dass es mehr Umfragen durch die LSV geben sollte. Dadurch würde sie nicht nur bekannter werden, sondern es wäre auch ein sinnvoller Akt der Kommunikation zwischen der LSV und den Schüler_innen. Die Umfragen sollen entweder auf der Website oder auf Social Media veröffentlicht werden. Darüber hinaus könnte die Schüler_innenvertretung jeder Schule eine E-Mail erhalten, in der auf die Umfrage hingewiesen wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Forderung: Mehr Umfragen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Online – Briefkasten für Schülerinnen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schüler_innen sollten die Möglichkeit haben, ihre Anliegen an die LSV weiterleiten zu können. Daher bedarf es eines Online – Briefkastens, in welchem alle Schüler_innen ihre Bedürfnisse einbringen können. Jener soll auf der Website der LSV veröffentlicht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Forderung: Online – Briefkasten durch die LSV</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Direktwahl der Landesschüler_innenvertretung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Echte Demokratie ist uns JUNOS Schüler_innen ein wichtiges Anliegen. Zwar ist es nicht möglich, dass die LSV eine Direktwahl der Landesschüler_innenvetretung direkt umsetzt, jedoch kann sie sich dafür einsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Forderung: Direktwahl der LSV</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Einführung eines/einer Unterstufensprecher_in</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>An vielen Schulen gibt es keine_n Unterstufensprecher_in, was jedoch durchaus sinnvoll wäre, da so auch Unterstufenschüler_innen die Möglichkeit haben sich in ihrer Schule zu engagieren. Daher soll die Landesschüler_innenvertretung die SV an den Schulen unterstützen, dass ein_e Unterstufensprecher_in etabliert wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Forderung: Unterstützung eines/einer Unterstufensprechers/Unterstufensprecherin</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Veröffentlichung der Geschäftsordnung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Uns JUNOS Schüler_innen ist Transparenz sehr wichtig. Die LSV muss hier bei sich selbst anfangen. Damit alle Schülerinnen verstehen, wie sie funktioniert, sollte sie ihre Geschäftsordnung für alle einsehbar machen. Die LSV Niederösterreich zeigt vor, dass es möglich ist. Daher fordern wir, dass die LSV ihre Geschäftsordnung auf der Website veröffentlichen muss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Forderung: Veröffentlichung der Geschäftsordnung der LSV</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Landesprogramm Wien</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade in Wien ist die Landesschüler_innenvertretung und der damit einhergehende Wahlkampf oft nicht viel mehr als ein reiner Machtkampf zwischen Rot und Schwarz bzw. Türkis. Doch eigentlich sollte die Landesschüler_innenvertretung viel mehr als das sein. Wir haben das Glück, eine gesetzliche, überschulische Vertretung zu haben, die all uns Schüler_innen vertreten sollte, doch leider rückt dieses Gesamtziel viel zu oft in den Hintergrund. Die LSV kann, soll und muss mehr machen, um eine demokratische, transparente sowie eine mündige Schule zu gewährleisten! Wir sind überzeugt, dass Bildung der Grundstein für alles ist. Setzen wir uns gemeinsam dafür ein, dass wir das Bildungssystem verbessern, anstatt uns mit einem Kampf der Altparteien zu beschäftigen. Am Ende sollte nur eine Gruppe gewinnen: die Schülerinnen und Schüler Wiens.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Demokratie, Transparenz und Ehrlichkeit</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um zu gewährleisten, dass das Vertreten und Fördern aller Schüler_innen jederzeit das Hauptaugenmerk der Landesschüler_innenvertretung bleibt, braucht es schlichtweg mehr Transparenz. Wie soll man denn von einer echten Demokratie sprechen, wenn man gar nicht weiß, an welchen Projekten unsere Repräsentant_innen monatelang arbeiten bzw. was sie tun, um uns zu vertreten? Um dem entgegenzuwirken, braucht es allenfalls Berichtspflichten der LSV, um eine wahre Vertretung zu gewährleisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><em>Wir fordern die verpflichtende Veröffentlichung eines Jahresberichts der einzelnen LSV-Mitglieder am Ende jedes Turnus</em></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Wir fordern die Einführung einer Projektampel auf der Website der LSV. Diese Ampel soll für jedes einzelne Projekt der LSV anzeigen, ob dieses bereits durchgeführt wurde, in Bearbeitung ist, oder noch nicht begonnen wurde.</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der wohl wichtigste Punkt bezüglich Demokratie wurde bei den obenstehenden Forderungspunkten jedoch außenvorgelassen – das allgemeine Wahlrecht. Wie kann man guten Gewissens von einem demokratischen System sprechen, wenn sich nur Schulsprecher_innen daran beteiligen dürfen? Es kann und darf nicht sein, dass nur 0,2% aller Wiener Oberstufenschüler_innen das Privileg haben, ihre gesetzliche Vertretung auf Landesebene zu wählen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><em>Wir fordern ein Einsetzen der LSV für eine proportionale Verteilung der LSV-Mandate, welche durch eine Direktwahl ermittelt wird. Hierbei soll jede_r Obenstufenschüler_in die Möglichkeit bekommen, die eigene Vertretung auf Landesebene zu wählen, um ein demokratischeres System zu gewährleisten.</em></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Mündig, verantwortungsbewusst und bereit fürs Leben</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um dieses demokratische Grunddenken noch weiter zu stärken und für eine bessere Vertretung zu sorgen braucht es außerdem mehr Aufklärung über das österreichische SV-System. Es ist unfassbar schade, dass der großen Mehrheit der Schüler_innen außerhalb der SV-Bubble gar nicht bewusst ist, dass wir das Privileg haben, eine gesetzlich verankerte, überschulische Vertretung auf Landes- und Bundesebene zu haben. Eine Vertretung ist nur eine Vertretung, wenn alle wissen, dass sie vertreten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><em>Wir fordern, dass die LSV Kampagnen zur Vorstellung des österreichischen SV-Systems an Wiener Schulen startet, um Schüler_innen politisch aufzuklären. Dabei soll nicht nur das System erklärt werden, sondern auch wie man sich einbringen kann und was die aktuellen Forderungen sind.</em></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jedoch braucht es nicht nur politische Aufklärung an Schulen, sondern Aufklärung in allen Lebensbereichen, um sicherzustellen, dass man bestens aufs Leben vorbereitet ist. Gerade bei Themen wie beispielsweise Sexualkunde, Drogen oder mentale Gesundheit, zögern Schüler_innen verständlicherweise oftmals, sich ihren Lehrkräften anzuvertrauen. Daher sollte es mehr Möglichkeiten geben, mit schulexternen Personen über jene Themen und Herausforderungen zu sprechen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><em>Wir fordern, dass sich die LSV aktiv für vermehrte Angebote externe Personen an Schulen zu holen, einsetzt, welche es Schüler_innen ermöglichen sollen, sich bestens auf das Leben vorbereitet zu fühlen.</em></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vor allem auch das Erlernen wichtiger Grundkompetenzen wie beispielsweise kritisches Denken oder Basiskenntnisse in Sachen Rhetorik sind Voraussetzungen um am politischen, aber oftmals auch, um am herkömmlichen Alltag teilzunehmen. Da die Schule der prägendste Ort für die Charakterbildung junger Menschen ist, muss hier angesetzt werden. Man sollte in der Schule bereits lernen, wie man kritisch denkt, Kritik äußert und Diskussionen führt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unmündig zu sein ist einfach, mündig und selberdenkend zu sein ist anstrengend, aber es lohnt sich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><em>Wir fordern, dass die LSV Workshops zu Rhetorik anbietet und sich für mehr kritisches Denken in der Schule einsetzt. Da es aber sehr viele Schulen gibt und es de facto unmöglich ist an allen Workshops anzubieten, soll sie Schüler_innenvertretungen helfen, diese Workshops in ihrer Schule durchzuführen, um die Diskussionskultur und politische Partizipation unter Jugendlichen zu fördern.</em></p><br><br><p>Umfragen zur politischen Bildung</p><p>Anhand von Umfragen zu politischer Bildung soll ein momentaner Kenntnisstand ermittelt werden. Dadurch können Maßnahmen getroffen werden, die Schüler_innen auf ein notwendiges Wissensniveau bringen, dass sie im späteren Leben benötigen.</p><ul><li><p>Wir fordern eine wienweite Umfrage zur politischen Bildung, um einen allgemeinen Wissenstand festlegen zu können.</p></li></ul></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Offen, flexibel und modern</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit Schüler_innen nicht nur politisch und professionell aufgeklärt sind, sondern auch ihrer Umwelt gegenüber aufgeschlossen entgegentreten, ist es wichtig, sie auf viele wichtige Themen der heutigen Zeit zu sensibilisieren. Auch wenn vor dem Gesetz alle Geschlechter gleichgestellt sind, ist dies in der Realität immer noch viel zu selten der Fall. Bereits in Schulen, müssen Kinder und Jugendliche lernen, wieso dies aber so wichtig ist und wie man aktiv gegen Benachteiligung einzelner Geschlechter vorgehen kann. Es bringt nichts, wenn man aus Prinzip eine Einstellung zu gewissen Themen hat, man sollte wissen warum man eine gewisse Meinung hat und diese Meinung verstehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><em>Wir fordern, dass die LSV sich für vermehrten Aufklärungsunterricht bezüglich Gleichstellung der Geschlechter einsetzt sowie die Entwicklung konkreter Projekte für Schüler_innenvertretungen. (Workshops, Seminare,…)</em></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der geschlechterbasierten Benachteiligung kommt es auch noch immer viel zu oft zur Diskriminierung bestimmter Minderheiten. Wir leben jedoch in einer derart globalisierten und interkulturellen Welt, dass dies längst ein Problem der Vergangenheit sein sollte. Auch hier spielt die Schule natürlich eine Schlüsselrolle in der Prävention, da sie versuchen sollte, durch interkulturelleren und aufgeschlosseneren Unterricht Präventivarbeit zu leisten. Ein Mensch ist in seinem sein frei, und muss niemanden aktiv unterstützen, aber das absolute Minimum ist die Toleranz sowie die Akzeptanz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><em>Wir fordern dass sich die LSV für mehr Beihilfe des Landes für Schulen beim Planen und Veranstalten von Workshops, Seminaren oder Event einsetzt, welche Toleranz und ein freies miteinander für alle fördern.</em></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Landesprogramm Burgenland</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Mündigkeit</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Heutzutage werden Schüler_innnen mit Stoff überschüttet. Dennoch stehen sie im späteren Leben unwissend da. In Unterrichtsfächern werden zwar detailliert Informationen zur jeweiligen Materie weitergegeben, doch Themen wie Politik und Wirtschaft werden kaum behandelt. Doch genau diese zwei Faktoren sind wichtig für ein mündiges Leben. Deswegen fordern wir JUNOS Schüler_innen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Umfragen zur politischen Bildung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Anhand von Umfragen zu politischer Bildung soll ein momentaner Kenntnisstand ermittelt werden. Dadurch können Maßnahmen getroffen werden, die Schüler_innen auf ein notwendiges Wissensniveau bringen, dass sie im späteren Leben benötigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern eine burgenlandweite Umfrage zur politischen Bildung, um einen allgemeinen Wissenstand festlegen zu können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Factsheets</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Factsheets eignen sich gut, um schnell über Wahlen und das politische System in Österreich zu informieren. Diese sollen an Schulen geschickt und von dort aus an Schüler_innen weiter verteilt werden. Dadurch erhalten Schüler_innen die wichtigsten Informationen zu den anstehenden Wahlen gesammelt und erhalten dadurch einen besseren Überblick.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass bei Wahlen ein Factsheet mit Information zu wichtigen Themen ausgesendet wird, das für jede_n Schüler_in zugänglich ist, um sich gewissenhaft an der Wahl beteiligen zu können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Veranstaltungen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch Veranstaltungen wie Podiumsdiskussionen und Expert_innenrunden gewähren neue Perspektiven zu aktuellen Themen, die jeden von uns betreffen. In Gesprächen sollen Fachleute oder Politiker_innen Informationen weiter geben, die im Schulunterricht ausbleiben und auf ein mündiges Leben vorbereiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern ein Angebot an Podiumsdiskussionen und Expert_innenrunden, die auf Schüler_innen ausgerichtet sind, damit man für das spätere Leben besser vorbereitet wird und einen Einblick erhält.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Transparenz</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Schüler_innenvertretung ist dazu da, Schüler_innen vor der höheren Instanz (Politik, Land und Bund) zu vertreten. Sie wird von den Schüler_innen gewählt und soll in ihrem Interesse handeln. Doch damit diese Arbeit übersichtlich ist und Vertrauen in die Schüler_innenvertretung aufgebaut werden kann, ist es essentiell, dass diese Tätigkeit so transparent wie möglich bewältigt wird. Um das zu gewährleisten fordern wir JUNOS Schüler_innen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>LSV Transparenz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesschüler_innenvertretung soll ihre finanziellen Ausgaben öffentlich sichtbar machen. Sodass jede_r Schüler_in einsehen kann, wie viel für ein bestimmtes Seminar, oder eine bestimmte Podiumsdiskussion ausgegeben wurde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass alle finanziellen Ausgaben der Landesschüler_innenvertretung offengelegt werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Zukunft sollen alle LSV-Treffen mit politischen Vertretern öffentlich angegeben werden. Schüler_innen können somit sehen wie oft und mit welchen politischen Parteien sich die LSV austauscht, um die Forderungen der Schüler_innen zu vertreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass alle Termine mit politischen Vertreten für alle Schüler_innen offengelegt werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein weiterer Punkt, der die LSV transparenter gestalten soll, ist die Veröffentlichung der positiv abgestimmten Anträge vom Schüler_innenparlament. Dadurch können Schüler_innen sehen, welche Forderungen demokratisch abgestimmt wurden, bzw. wie sie abgestimmt wurden und für welche sich die LSV in Zukunft stark macht. Um die Entscheidungen im SiP nachvollziehen zu können, soll dazu auch das Protokoll veröffentlicht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass alle positiv abgestimmten Anträge des Schüler_innenparlaments sowie das Protokoll nach der Veranstaltung für alle Schüler_innen veröffentlicht werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>SV-Aufklärung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch damit die SV überhaupt transparent seien kann, muss deren Konstrukt von jeder und jedem verstanden werden. Darum ist es wichtig, dass Aufklärungsarbeit geleistet wird und Informationen bereitgestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch eine LSV-on Tour können Informationen direkt von der LSV an die jeweilige SV bzw. die Schüler_innen einer Schule übergeben werden, indem jede Schule von einer_m Landesschüler_innenvertreter besucht wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern eine LSV-on Tour, in der jede Schüler_innenvertretung persönlich oder digital über das SV-System aufgeklärt wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Außerdem sollen durch Factsheets wichtige Informationen zur SV an jede Schulstandort geschickt werden, um weitere Aufklärungsarbeit zu ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern ein Factsheet, das für jede_n Schüler_in zugänglich ist, auf welchem das SV-System erklärt wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch in Videos, die für jede_n Schüler_in zugänglich sind, sollen die Funktionen und den Aufbau der SV noch einmal deutlich erklären, sodass für jede Person das Konstrukt SV und dessen Vorteile erläutert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern Aufklärungsvideos, welche auf Social Media hochgeladen werden, die das SV-System erklären.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Landesprogramm Salzburg</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Präambel</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ideologische Grabenkämpfe, kaum Einsichtmöglichkeiten und wenig Mut für Neues prägten in den letzten Jahren die Arbeit der Salzburger Landesschüler_innenvertretung. Doch eigentlich sollte klar sein: Das Potenzial der LSV ist noch lange nicht ausgeschöpft. Alle Schüler_innen Salzburgs haben das Recht, partizipativ bei der Verbesserung des Bildungssystems teilzuhaben, Einsicht in die Arbeit der LSV zu nehmen und eigene Projekte umzusetzen. Mit diesem Landesprogramm wollen wir einen Rahmen bieten, der die LSV zu dem macht, was sie eigentlich sein soll - die transparente, demokratische und partizipative Vertretung aller Salzburger Schüler_innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Transparenz</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als gesetzlich gewählte Vertretung aller Schüler_innen Salzburgs hat die Landesschüler_innenvertretung die Aufgabe, Einblick in ihre Arbeit zu gewähren. Davon sind wir derzeit noch weit entfernt. Weder eine eigene Website, wie es sie in anderen Bundesländer bereits seit langem gibt, noch eine transparente Auflistung der Einnahmen und Ausgaben, wurde bisher umgesetzt. Das verunmöglicht es einzusehen, was unsere Vertreter_innen in unserem Namen eigentlich fordern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es geht aber auch anders: Durch konsequent umgesetzte Berichtspflichten der einzelnen Referent_innen im Rahmen eines Jahresberichts sowie durch regelmäßige Updates auf einem Blog wird das Wirkungspotenzial der LSV zunehmend sichtbar. Denn: Wer seine Arbeit gut macht, hat nichts zu verstecken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass die LSV am Ende des Schuljahres einen Jahresbericht bzw. Berichte der einzelnen Referent_innen veröffentlicht. Diese müssen noch vor den LSV-Wahlen im Juli publik gemacht werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Weiters fordern wir, dass die Salzburger LSV eine Website aufsetzt, auf der jeden Monat ein Update zur Arbeit im Rahmen eines Blogs veröffentlicht wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Zeiten von Korruption wird ein transparenter Umgang mit Geld immer wichtiger. Das gilt auch für die LSV. Auf der Website soll deshalb eine Transparenzdatenbank veröffentlicht werden, in der jegliche Einnahmen und Ausgaben ersichtlich sind. Das schließt Spenden selbstverständlich mit ein. Am Ende des Jahres muss diese von einem unabhängigen Gremium überprüft werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass die LSV all ihre Einnahmen und Ausgaben im Rahmen einer Transparenzdatenbank offenlegt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Schüler_innenparlament </span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das SIP ist eine der wenigen Möglichkeiten, bei denen sich Schüler_innen produktiv und nachhaltig für ein besseres Bildungssystem einsetzen können. Dazu zählt auch das Erweitern und Abändern von bereits eingereichte Anträgen. Doch auch der kreativste Mensch braucht Zeit zum Nachdenken, was und wie man Schule verbessern kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Darum fordern wir, dass die LSV die Antragsmappe fünf Tage vor dem SIP veröffentlicht.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Was tatsächlich beim SIP beschlossen wurde, ist den meisten Schüler_innen unbekannt. Auch die Frage, was mit beschlossenen Anträgen passiert, bleibt oft unbeantwortet. Es ist jedoch essenziell, dass die LSV Aufschluss über die Weiterreichung und Umsetzung von positiv abgestimmten Anträgen gibt. Außerdem sollten SIPs leichter und zeitgemäßer zugänglich sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass die LSV beschlossene Anträge auf der Website inklusive Status (umgesetzt, vertagt, usw) veröffentlicht.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Weiters fordern wir, dass die LSV nach den Gesprächen mit den Bildungssprecher_innen ein Fazit im Hinblick auf die besprochenen Anträge des SIPs veröffentlicht.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Außerdem fordern wir, dass das SIP auf Instagram gestreamt wird, um die Zielgruppe adäquat zu erreichen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Demokratie und Partizipation</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist schwer, die Wünsche, Ideen und Meinungen aller Schüler_innen zu erheben und dann als Schüler_innenvertreter_in auch umzusetzen. Was dabei hilft, ist ein schulinternes Schüler_innenparlament - die Umsetzung eines solchen birgt jedoch einige Tücken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern deshalb, dass lokale Schüler_innenvertretungen bei der Organisation von internen SIPs und Podiumsdiskussionen seitens der Landesschüler_innenvertretung unterstützt werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kaum ein_e Schüler_in kennt die LSV, die einzelnen Referent_innen und deren Aufgaben, welche meist sehr undurchsichtig sind. Es ist schwer, sich an zuständige Personen zu wenden, wenn diese unbekannt sind - dadurch bleiben viele viele Möglichkeiten zur Verbesserung des Schulsystems auf der Strecke!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Deshalb fordern wir, dass sich die LSV verpflichtend allen Schülerinnen und Schülern Salzburgs präsentiert, und ihnen die Möglichkeit gibt, sich an sie möglichst niederschwellig wenden zu können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Salzburger Landesschüler_innenvertretung besteht in jedem Bereich aus fünf aktiven und fünf passiven Vertreter_innen. Obwohl auch die passive LSV gesetzlich gewählt ist, wird sie bisher meist kaum miteinbezogen. Dadurch geht viel Arbeitskraft und Motivation verloren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass die passive LSV zu angemessenen Teilen in die Arbeit der aktiven Landesschüler_innenvertretung eingebunden wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Unser Projekt: E-Sport für alle ermöglichen </span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Interesse am E-Sport ist in Österreich in den vergangenen zwei Jahren stark gestiegen, weshalb wir JUNOS Schüler_innen Salzburg uns zur Aufgabe gemacht haben, genau dieses Begabung zu fördern. Solch eine Gelegenheit fördert auch die Kommunikation zwischen verschiedenen Schulen und es entstehen neue Bindungen. Dabei haben wir ein Konzept entwickelt, welches den Jugendschutz beinhaltet. Es wird alles streng kontrolliert, damit E-Sport auch richtig ausgeführt wird. Dieses Event wird von Schüler_innen für Schüler_innen betrieben. Dadurch kommen wir zur Forderung:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass sich die LSV für eine Schul-E-Sport Landesmeisterschaft pro Schuljahr für zwei ausgewählte Spieltitel einsetzt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei Interesse der jeweiligen Schulen soll die LSV lokale Schüler_innenvertretungen dabei unterstützen, das Freifach “E-Sport” zu implementieren. Dieses wird erfordert, um die Teamfähigkeit der interessierten Schüler_innen zu fördern. Dadurch lernen sie auch, miteinander konstruktiver umzugehen. In diesem Freifach wird nicht nur gespielt, sondern es wird auch Organisatorisches geklärt. Empfohlen sind mindestens eine Stunde Theorie/Strategie/Team-Building und zwei bis vier Stunden Online-Training. Das Online-Training erfolgt am Abend zuhause bei den Spieler_innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass die LSV Schüler_innenvertretungen bei Interesse bei der Implementierung eines E-Sport Freifaches unterstützt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dadurch, dass das Interesse an E-Sport in Österreich so gewachsen ist, wäre es notwendig, genau für diesen Bereich ein_e Referent_in in der LSV zu haben. Diese_r vertritt die Implementierung von E-Sport an den jeweiligen Schulen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern eine_n E-Sport-Referent_in in der LSV, welche_r passiv oder aktiv sein kann.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Landesprogramm Tirol</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Präambel:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir leben in der bewegtesten Zeit seit langem (man denke nur an die Debatten rund um die Matura oder die Schließung von Schulen), deshalb liegt es jetzt an uns etwas zu verändern - einen Unterschied zu machen und in unseren Schule wirklich etwas weiter zu bringen. Daher haben wir uns dazu entschieden dieses Jahr den Fokus auf Aspekte zu legen, die nachhaltig und langfristig Verbesserung erleichtern, beschleunigen und teilweise erst ermöglichen. Denn nur dadurch können wir uns endlich auf das nächste Levɘ⅃ katapultieren!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Transparenz und Demokratie</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Schlagwort, mit dem oft bedeutungslos um sich geworfen wird, obwohl es eigentlich eine sehr wichtige Bedeutung hat. Denn je transparenter ein System aufgebaut ist, desto mehr weiß jede_r auch über dessen Inhalte und Möglichkeiten, aber auch Problematiken und deren Bekämpfungsmöglichkeiten Bescheid. Dies ermöglicht erst eine gemeinsame, praktische und zielgerichtete Weiterentwicklung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Transparenz und Demokratie in der Landeschüler_innenvertretung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wünschen uns eine Schule in der, wenn jemand “LSV” sagt, man nicht als Antwort “Gesundheit” hört - In der man über die Tätigkeiten der LSV nicht nur Bescheid weiß, sondern auch mit eingebunden wird, was ein gesteigertes Interesse erst ermöglicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aber leider verhindern manche Punkte diese Vorstellung noch:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Zum einen wird die LSV nur von einer Person an der Schule gewählt, ein nicht nur undemokratisches, sondern vor allem auch nicht repräsentatives System. Außerdem hindert dies natürlich auch die Bekanntheit der LSV, da man sie nicht direkt wählen kann.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Andererseits, um dieses Wahlrecht erst kompetent ausüben zu können, bräuchte es auch eine bessere Kommunikation zwischen Schüler_in und LSV. Allerdings kommuniziert die LSV fast exklusiv mit der aktiven SV, obwohl sie eigentlich alle vertreten sollten. Es fehlt der Dialog zwischen LSV und Schüler_innen. Außerdem ist ein Wortloses Abtreten am Ende der Amtszeit unserer Meinung nach auch nicht Sinn der Sache.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Demokratien funktionieren nur, wenn man deren Gremien auch tagen lässt. Schüler_innenparlamente finden allerdings teilweise nur einmal im Semester statt und behandeln dabei nur einen Bruchteil ihrer Tagesordnungspunkte.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Deshalb wollen wir uns dafür einsetzen, dass alle Schüler_innen der Oberstufe ein aktives Wahlrecht haben.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Jedes Mitglied der LSV soll am Ende ihrer Amtszeit Rechenschaft in Form eines Berichtes ablegen und ein Referat für Kommunikation mit Schüler_innen soll geschaffen werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Pro Semester sollen mindestens zwei Schüler_innenparlamente stattfinden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Transparenz in der Schule</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aber was für die LSV gilt, gilt auch für die Schule. Wir stellen uns eine kooperative und transparente Umgebung in den Schulen vor, in der wir uns weiterbilden und gegenseitig unterstützen können. Doch dem stehen leider noch zwei essentielle Problematiken im Weg:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Feedback ist und war schon immer eine heikle Angelegenheit, einerseits sind meist Repressalien zu befürchten, andererseits bietet sich selten oder überhaupt nie die Gelegenheit dazu.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>In vielen Fällen gleichen Noten einer Art Blackbox und können in Fällen schwer nachvollziehbar sein.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass die LSV ein einheitliches und leicht auswertbares Feedback System fordert, bei dem am Ende jedes Semesters jeder Lehrkraft Feedback gegeben wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir verfolgen die Bestrebung, dass Noten detailliert online abrufbar sind.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Neutrale Schule</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu einer neutralen und ausgeglichenen Schule gehört auch eine neutrale Klasse, in der alle Religionen gleich wertgeschätzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Religiöse Symbole hängen allerdings nach wie vor in den meisten Klassenräumen an den Wänden. Deshalb ist es elementar diesen Missstand zu bereinigen und sie aus unseren Klassen zu entfernen. Nageln wir die Schule nicht ans Kreuz, sondern schaffen wir eine faire Lernumgebung!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Infolgedessen setzen wir uns dafür ein, dass die LSV die Entfernung montierter religiöser Zeichen (Kreuzen) aus Klassenzimmern fordert.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Schüler_innenvertretung</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viel zu oft werden frisch gewählte SVler_innen einfach ins kalte Wasser geworfen und brauchen daher eine Eingewöhnungszeit. Etwas das eigentlich leicht vermeidbar wäre. Deshalb bräuchte es sobald man wählbar ist, bzw. in der 5. ist, Informationen über die Kompetenzen, Zuständigkeiten und Möglichkeiten der SV.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die LSV sorgt mittels Erklärvideos und einer LSV on Tour für mehr Aufklärung der Schüler_innen über die Schüler_innenvertretung.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Weil&#039;s nicht wurscht ist</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um sich auch schulübergreifend vernetzen zu können und sich mit anderen Schüler_innenvertreter_innen kurzzuschließen braucht es ein lockeres Zusammenkommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die LSV veranstaltet am Ende des ersten Semesters einen Ball für Schüler_innenvertreter_innen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Landesprogramm Steiermark</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Transparenz </span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Transparente LSV</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die LSV sollte die Vertretung aller steirischen Schüler_innen sein. Doch viel zu viele Schüler_innen wissen nicht, was ihre Vertretung eigentlich macht. Das muss sich ändern. Wir JUNOS Schüler_innen setzen uns für eine transparente LSV ein. Wir wünschen uns eine LSV in der die Finanzen kein Geheimnis, sondern offen einsehbar, sind. Außerdem ist es uns wichtig, mit unseren Projekten und Ideen eine möglichst breite Zielgruppe zu erreichen und dass schaffen wir nur, indem wir frühstmöglich über anstehende Projekte informieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Erstellung eines Jahresplans/Kalenders, in dem die LSV alle Projekte frühestmöglich bekanntgibt, damit Schüler_innen informiert werden, was geplant und umgesetzt wird. Die LSV soll ihre Finanzen, für alle einsehbar, auf der LSV-Website dokumentieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(L)SV-Aufklärung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Transparenz allein ist jedoch kein Wundermittel. Es braucht mehr Aufklärung über das gesamte SV-System. Schüler_innen müssen das ganze Schuljahr über täglich die Möglichkeit haben, auf Informationen rund um ihre Vertretung zugreifen zu können - eine Option zur Realisierung dieser Vorstellung ist die Erstellung und Veröffentlichung von Aufklärungsvideos.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Einrichtung einer LSV-Videoplattform, auf der die Schüler_innen laufend Zugriff zu Aufklärungsvideos bezüglich der SV, LSV und BSV haben.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>SIP-Anträge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Schüler_innenparlament ist ein wichtiges Gremium im Bereich der Schüler_innenvertretung. Jedes Jahr treffen sich Schüler_innenvertreter_innen aus der gesamten Steiermark und beschließen bildungspolitische Anträge. Doch was passiert eigentlich mit den positiv abgestimmten Anträgen? Auch hier ist mehr Transparenz gefragt. Die LSV soll Schüler_innen auf dem Laufenden halten, wie es mit den Anträgen weitergegangen ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Auf der Website der LSV sollen laufend Updates gepostet werden, was mit den positiv abgestimmten SIP-Anträgen passiert ist.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Mündigkeit</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Politische Bildung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der Schule lernt man Vieles, ob man alles wirklich braucht, sei dahingestellt. Doch was man definitiv braucht um ein mündiges und selbstbestimmtes Leben führen zu können ist ein grundlegendes politisches Verständnis. Wir JUNOS Schüler_innen wollen uns dafür stark machen, dass bereits in der ersten Klasse jeder Oberstufe der politische Wissenstand der Schüler_innen ermittelt wird. Nachdem der Wissenstand festgestellt wurde, können Lehrkräfte den Schüler_innen gezielt das politische Wissen mitgeben, dass ihnen noch fehlt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die LSV soll mittels einer großen Umfrage den Wissensstand der Schüler_innen im Bereich politische Bildung ermitteln.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Demokratie</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Direkte LSV-Wahlen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach wie vor wird zahlreichen Schüler_innen das direkte Wahlrecht ihrer LSV verwehrt. Wir JUNOS Schüler_innen werden nicht aufgeben und uns weiterhin für ein demokratisches Wahlsystem einsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die LSV muss sich für ein direktes Wahlsystem einsetzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>SIP-Geschäftsordnung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der SIP-Geschäftsordung sind die „Spielregeln“ des Schüler_innenparlaments verankert. Besonders aussagekräftig sind diese „Spielregeln“ allerdings nicht. Nach wie vor kann die LSV die Geschäftsordung beliebig in einer internen Sitzung abändern – dem wollen wir JUNOS Schüler_innen ein Ende bereiten. Nicht um sonst gibt es bei jedem Schüler_innenparlament die Möglichkeit GOAnträge einzubringen. Auch die LSV soll für ihre Änderungen davon Gebrauch machen müssen. Außerdem soll sich auch die LSV an die Geschäftsordung halten. Es gab schon Fälle, in denen sich die LSV nicht an ihre eigenen Regeln gehalten hat – auch dem muss ein Ende gesetzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die SIP-GO darf nur mehr beim SIP abgeändert werden und nicht in internen LSV-Sitzungen. Es muss kontrolliert werden, dass sich auch die Mitglieder der LSV an die SIP-GO halten. Ausnahmen dürfen nicht zugelassen werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Freiheit </span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schüler_innenautonomie</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den letzten Jahren mussten wir aufgrund der Corona-Pandemie einen großen Teil unserer Freiheit aufgeben. Wir JUNOS Schüler_innen legen nun viel Wert darauf, den Schüler_innen noch mehr Freiheit zurückzugeben, als sie verloren haben – zumindest in der Schule. Leider ist, durch die Pandemie bedingt, auch ein großer Teil der Motivation von Schüler_innen verloren gegangen. Wir brauchen daher Konzepte, die den Ehrgeiz erneut wecken. Schüler_innen sollen daher ab einem Notendurchschnitt von 1,5 von diversen Schulzwängen befreit werden und eine geringere Anwesenheitsquote erfüllen müssen. Die dadurch gewonnene Zeit kann dann zur individuellen Selbstverwirklichung genutzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Schüler_innen sollen die Möglichkeit haben, bei guten Leistungen von Schulzwängen befreit zu werden. Die Aufgabe der LSV ist es, dieses Konzept vor politischen Vertreter_innen zu bewerben.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Landesprogramm Oberösterreich</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Präambel:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während viele Bereiche unseres alltäglichen Lebens ständig erneuert werden, verharrt das oberösterreichische Schulsystem auf veralteten Normen und Prinzipien. Um auch in den Schulen auf dem neuesten Stand zu sein, braucht es kreative und neue Ansätze zur Aufwertung des Schulalltages. Nun ist es die Aufgabe von uns Schülerinnen und Schülern, das Schulsystem nachhaltig zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Transparenz</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachvollziehbare Reihung der Anträge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Schüler_innen Parlament ist in Oberösterreich der einzige Ort, wo jede_r Schüler_in seine eigenen Interessen vertreten kann. Um aber einen gerechten und sinnvollen Ablauf des SiPs sicherstellen zu können, müssen auch die eingebrachten Anträge transparent und demokratisch gereiht werden. Da dies bisher nicht der Fall war fordern wir eine nachvollziehbare Abstimmung über die eingebrachten Anträge nach dem Alex Müller Verfahren. Hier können alle Teilnehmer_innen des SiPs eine bestimmte Anzahl an Punkten vergeben und daraus ergibt sich eine demokratische Reihung der Anträge.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die LSV soll einen Geschäftsordnungsantrag einbringen, der die demokratische Abstimmung der Anträge nach dem Alex-Müller-Verfahren fordert.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Veröffentlichung Wahlergebnis</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Ergebnis der LSV-Wahlen ist nicht einsehbar für normale Schüler/Innen, da man von keiner Seite Informationen bekommt. Das Einzige, was derzeit sichtbar ist, sind die aktiven Landesschüler_innenvertreter_innen, aber es gibt auch eine passive LSV. Wer ist Mitglied davon, bzw. wie viele Stimmen bekam der Kandidat, dem ich meine Stimme gegeben habe? Wir fordern also die Veröffentlichung des vollständigen LSV-Wahl-Ergebnis, damit sich jeder Interessierte informieren kann, wer nun wirklich in seiner gesetzlichen Vertretung ist Außerdem ist dies ein erster Schritt in Richtung Transparenz in der LSV.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern die LSV dazu auf, das Ergebnis der LSV-Wahl lückenlos zu veröffentlichen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Politisch neutral</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Da die LSV die Vertretung aller Schüler_innen Oberösterreich darstellt ist es wichtig, dass diese auch politisch unabhängig agiert. Um den Einfluss von politischen Parteien in der LSV kontrollieren zu können, braucht es eine Veröffentlichung aller Aktivitäten der LSV mit politischen Organisationen. Diese Offenlegung soll für jede_n Schüler_in zugänglich sein und verständnisvoll gestaltet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass jegliche kooperation der LSV zu politischen Organisationen offengelegt wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Offenlegung der LSV Finanzen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die LSV ist derzeit nicht dazu verpflichtet, ihre finanziellen Unterstützungen und Ausgaben zu veröffentlichen. Dennoch ist es unverständlich, warum die Ausgaben der LSV nicht einmal auf Anfrage im SiP veröffentlicht werden. Im Sinne der Transparenz und der Fairness ist es aber essenziell, dass alle Finanzen einsehbar sind. Nur so können die Ausgaben und Einnahmen der LSV kontrolliert und nachvollzogen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern, dass sich die LSV dafür einsetzt, ihre Finanzen offenlegen zu dürfen und diese dann für jede_n Schüler_in offen zugänglich macht. Sollte dies rechtlich nicht möglich sein, sollte die LSV ihre Anträge auf Finanzierung an die Bildungsdirektion und die Bestätigung oder Ablehnung dieser zugänglich machen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Mündigkeit</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Factsheets politische Bildung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schon seit Jahren fordern die Schüler_innen sowohl im SiP, als auch im öffentlichen Diskurs den Ausbau von politischer Bildung in der Schule. Da die zuständigen Behörden diesen Forderungen noch nicht nachgegangen sind, liegt die Verantwortung bei der LSV die politische Bildung an den Schulen voranzutreiben. Deshalb ist es sinnvoll, dass vor Nationalrats-, Landtags- und Bundespräsidentenwahlen Factsheets über die antretenden Parteien und Personen veröffentlicht werden. Diese Factsheets sollen anschließend an alle Schulen ausgeschickt werden, die jene dann an die Schüler_innen verteilen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Deshalb fordern wir von der LSV die Erstellung und Veröffentlichung von Factsheets zur politischen Information vor anstehenden Nationalrats-, Landtags-, Bundespräsidentenwahlen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>SGA-What?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Schulgemeinschaftsausschuss ist in Österreich ein gesetzlich verankert Instrument für die Absprache zwischen der Direktor_in, den Eltern, den Lehrer_innen und vor allem den Schüler_innenvertreter_innen. Außerhalb der Schüler_innenvertretung wissen aber die wenigsten Schülerinnen und Schüler, dass es diese innerschulische Kommunikation gibt. Unserer Meinung nach hat jedoch jede Schülerin und jeder Schüler es verdient, über die Entscheidungen und Diskussionen des SGAs informiert zu werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die wichtigen Angelegenheiten, die der Schulgemeinschaftsausschuss beschließt, bleiben meist im Verborgenen und für Schüler_innen uneinsichtig. Im Sinne der Transparenz und der Mündigkeit jede_r Schüler_in ist es daher die einzig richtige Entscheidung, die ohnehin mitgeschriebenen SGA-Protokolle zu veröffentlichen. Nur mit einer transparenten Offenlegung der Entscheidungen und Projekte, die von den Vertretern_innen der Schulgemeinschaft beschlossen werden, kann gewährleistet werden, dass die Schüler_innen nicht im Verborgenen verbleiben. Die beschlossenen Anträge und Projekte werden ohnehin umgesetzt, aber Schüler_innen können die Abläufe in der eigenen Schule oft nicht nachvollziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Protokolle der SGA-Sitzungen für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend offengelegt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Mehr Aufklärung in Form von Factsheets über den SGA veröffentlicht wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Chancengerechtigkeit</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ethik statt Religion</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Österreich gibt es die Religionsfreiheit. Diese „Freiheit“ kann aber gerade von jungen Schüler_innen nicht gelebt werden. Beim Eintritt in die Hauptschule sind die meisten der Schüler_innen noch nicht dazu bereit, sich eine umfassende Meinung über die verschiedensten Glaubensrichtungen zu bilden. Deshalb ist es unverständlich, dass dennoch die meisten von jenen in den Religionsunterricht geschickt werden. Viel sinnvoller wäre es an dieser Stelle nicht den Religionsunterricht, sondern den Ethikunterreicht verpflichtend zu machen. Ab dem 14. Lebensjahr soll dann selbst entschieden werden, ob der Religionsunterricht oder der Ethikunterricht besucht wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die LSV soll sich dafür einsetzten, dass ein verpflichtender Ethikunterreicht eingeführt wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wenn dies ausdrücklich erwünscht ist, sollte dennoch die Möglichkeit bestehen einen Religionsunterricht zu besuchen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Berufsschulen</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verpflichtendes Französisch an Fachspezifischen Berufsschulen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den fachspezifischen Berufsschulen und Tourismusschulen wurde der verpflichtende Französischunterreicht abgeschafft. Diese Entscheidung bringt jedoch folgenschwere Defizite in der Ausbildung mit sich. Viele der Auszubildenden können die relevanten Begriffe in der Gastronomie nicht aussprechen geschwiegenen verstehen. Darum ist es wichtig, dass an den fachspezifischen Berufsschulen das Fach Französisch wieder eingeführt wird, um optimal auf das Berufsleben vorbereitet zu werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wiedereinführung des verpflichteten Französischunterreichts in fachspezifischen Berufsschulen im Bereich der Gastronomie und Tourismusschulen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Landesprogramm Vorarlberg</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Präambel</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Schulen stehen vor großen Herausforderungen. Vor allem die Defizite durch die Pandemie sind allgegenwärtig. Um den Schüler_innen einen besseren Schulalltag gewähren zu können, wollen die JUNOS Schüler_innen die Bildungsstätten in das 21. Jahrhundert bringen. Wir wir das bewältigen wollen? Mit unserem Programm für die Zukunft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Wirtschafts- und Finanzbildung</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Teilhabe an der Wirtschaft und dem Finanzmarkt ist heute wichtiger denn je. Gerade in diesem Bereich wäre die Vermittlung von Wissen enorm wichtig, um Allen ein Leben in Eigenverantwortung und Freiheit zu ermöglichen. Leider lässt das Wissen der Schüler_innen in diesem Bereich zu wünschen übrig. Daran sind allerdings nicht die Schülerinnen und Schüler Schuld, sondern das System. Leider vermittelt die Schule den Schüler_innen nicht, wie sie eine Steuererklärung verfassen, Rechnungen bezahlen und ihr Vermögen steigern. Das muss sich ändern. Daher fordern die JUNOS Schüler_innen Vorarlberg:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die LSV stellt Workshops zu diesem Thema gemeinsam mit Expert_innen zur Verfügung.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Lehrpersonen sollen an diesen Workshops ebenso teilnehmen dürfen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Landesschüler_innenvertretung setzt sich dafür ein, dass die es vor dem Pflichtschulabschluss bereits erste Erfarung mit Wirtschafts- und Finanzbildung gibt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Transparenz in der LSV</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Transparenz ist das beste Mittel gegen Politikverdrossenheit. Die Landesschüler_innenvertretung ist als gesetzlich gewählte Vertretung den Schülerinnen und Schülern gegenüber verpflichtet, Einblick in ihre Arbeit zu gewähren. Viele Schüler_innen wissen nicht über ihre Vertretung bescheid und fühlen sich daher nicht oder nur schlecht Vertreten. Um diese Missstände zu beheben, fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Am Ende jeder Legislaturperiode und noch vor den LSW-Wahlen muss die LSV einen Jahresbericht veröffentlichen und den Schüler_innen gegenüber Rechenschaft ablegen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die LSV muss ALLE Einnahmen und Ausgaben in einem Bericht veröffentlichen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Schulautonomie</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mehr Freiheit – das braucht es nicht nur im Leben, sondern auch in den Schulen. Vor allem in Bezug auf den Standort und Finanzielle Ressourcen. Mit dem Standort ist auch eine finanzielle Freiheit eng verbunden. Doch die finanzielle Freiheit ist nicht nur ein Privileg der Direktion. Das Budget einer Schule geht die gesamte Schulgemeinschaft etwas an. Dies ist vor allem in Zeiten vergangener Korruptionsfälle wichtig. Das Budget muss dem Schulgemeinschaftsausschuss vorgelegt und genehmigt werden. Denn nur wer entscheidet, wohin das Budget fließt, hat echte Kontrolle. Damit die Schulen mehr Autonomie wagen können, fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die LSV wird aufgefordert gemeinsam mit den Bildungssprecher_innen einen Antrag für mehr Schulautonomie zu entwerfen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die LSV muss soll Ihrer rechtlichen Möglichkeiten nachkommen und mehr Initiative bei Schulbauten und deren Ausstattung zeigen, um anderweitige Bauweisen zu ermöglichen SchVG Abschnitt § 3 (1) Punkt 4</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Landesprogramm Niederösterreich</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die niederösterreichische Landesschüler_innenvertretung sollte eine Vertretung aller Niederösterreichischen Schüler_innen sein. Zurzeit ist sie das nicht. Kaum jemand außerhalb der „Schüler_innenvertretung-Bubble“ kennt sie und selbst wenn, ist sie nur irgendeine Institution mit der Schüler_innenvertreter_innen direkt nicht viel zu tun haben. Das sollte sie aber nicht sein. Sie sollte in ständigem Kontakt mit Schüler_innenvertretungen sein, sie bei Projekten unterstützen und ein offenes Ohr für die Probleme von Schüler_innen haben. Mit den folgenden 6 gut umsetzbaren Forderungen wollen wir die niederösterreichische Landesschüler_innenvertretung zu einer Vertretung aller Schüler_innen Niederösterreichs machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Politische Bildung</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Politische Bildung ist in der Schule bereits ein Pflichtfach, jedoch fehlen dabei wichtige Aspekte. Zum Beispiel wissen viele Schüler_innen nach ihrer Schulzeit nicht einmal, dass sie eine gesetzliche Vertretung hätten und können bei der Landtagswahl keine informationsbasierte Entscheidung treffen. Mit den 3 Forderungspunkten wollen wir dies ändern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Factsheets für die Landtagswahl</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Wahl zum niederösterreichischen Landtag steht kurz bevor, Schüler_innen bekommen in der Schule jedoch nicht die nötigen Informationen, um informiert ein Kreuz in der Wahlkabine zu setzen. Dafür soll die Landesschüler_innenvertretung Factsheets erstellen, mit allen wichtigen Informationen über die Parteien, die an der Wahl teilnehmen. Diese sollen an alle Schulen ausgesendet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Erstellung und Aussendung von Factsheets mit allen wichtigen Informationen zur Landtagswahl durch die Landesschüler_innenvertretung</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Podiumsdiskussionen Fördern</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Podiumsdiskussionen sollten ein zentraler Teil der Diskussionskultur an Schulen sein. Doch wenn die Direktion diese, aus welchem Grund auch immer, nicht organisieren will, wird dadurch die ganze Schule benachteiligt und Schüler_innen wichtige Erfahrungen vorbehalten. In dieser Situation sollten auch Schüler_innenvertretungen die Möglichkeit bekommen Podiumsdiskussionen zu veranstalten. Dies ist jedoch mit einem enormen Aufwand verbunden, was viele Schüler_innenvertretungen davor abschreckt eine Podiumsdiskussion zu veranstalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hier soll die Landesschüler_innenvertretung Unterstützung bieten. Durch ihre Erfahrungen bei der Planung großer Events, durch die Bereitstellung von Materialien und der Findung von guten Gästen für das Podium.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die direkte Unterstützung von lokalen Schüler_innenvertretungen bei der Planung von Podiumsdiskussionen durch die Landesschüler_innenvertretung</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schüler_innenvertretung Aufklärung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Großteil niederösterreichischer Schüler_innen hat keine Ahnung, dass sie eine rechtliche Vertretung haben. Sie denken das Schüler_innenvertretung nicht mehr als die Schüler_innenvertretung an ihrer Schule ist, sie haben meist keine Ahnung welch enormes Vertretungssystem dahintersteckt und was sie mit ihrer Stimme bei der Schüler_innenvertretung-Wahl alles beeinflussen könnten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Schüler_innenvertretungs-Pyramide zu erklären dauert lediglich 10 Minuten. Um das österreichische Schüler_innenvertretung-System detailreich und sinnergreifend zu lehren benötigt man nicht mehr als eine Stunde. Wäre es dann nicht logisch dies in den Lehrplan des Geschichts- und/oder Politikunterrichts zu inkludieren? Ja natürlich! Diesbezüglich ist jedoch noch nichts passiert, deswegen müssen wir dies in die eigene Hand nehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Bereitstellung von Materialien für die Aufklärung über das österreichische Schüler_innenvertretungssystems auf der Website der Landesschüler_innenvertretung.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Transparenz</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zurzeit wissen die wenigsten Schüler_innen was die Landesschüler_innenvertretung in ihrer Arbeit macht. Als die gesetzliche Vertretung aller Schüler_innen Niederösterreichs muss diese transparenter gestaltet werden. Damit man sichergehen und überprüfen kann, ob die Landesschüler_innenvertretung ihre Aufgabe vollständig und gewissenhaft erledigt und somit eine informierte Entscheidung bei der Landesschüler_innenvertretungswahl treffen kann. Mit den folgenden Forderungen wollen wir dies ändern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Projektampel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während dem Landesschüler_innenvertretung-Wahlkampf werben Kandidat_innen mit unzähligen Projekten, umgesetzt werden diese jedoch eher selten. Zusätzlich ist es für Wähler_innen sehr umständlich herauszufinden, welche Projekte tatsächlich umgesetzt wurden und welche nicht, dadurch ist eine informierte Entscheidung bei der Landesschüler_innenvertretung-Wahl unmöglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Projektampel, in welcher vermerkt wird, welche Projekte von der Landesschüler_innenvertretung bereits umgesetzt wurden, noch in der Umsetzungsphase sind oder noch gar nicht begonnen wurde, würde die Arbeit der Landesschüler_innenvertretung transparenter gestalten und somit die Entscheidung der Wähler_innen bei der Landesschüler_innenvertretung-Wahl erleichtern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Einführung einer offiziellen Projektampel der Landesschüler_innenvertretung Niederösterreich. Auf dieser soll der Status jedes Projekts für jeden erkennbar sein.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Landesschüler_innenvertretung Budget-Transparenz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die meisten Schüler_innen wissen weder, zu welchem Zweck die Landesschüler_innenvertretung ihr Geld ausgibt, noch welche Einnahmen sie hat. Wir finden, auf der Landesschüler_innenvertretung Website sollte eine Transparenz-Datenbank vorhanden sein, auf der alle Einnahmen und Ausgaben zu finden sind. Auf dieser sollten alle Spenden und jede einzelne Einnahme und Ausgabe genau dokumentiert werden. Diese soll auch regelmäßig aktualisiert werden, weiters sollen die Angaben der Landesschüler_innenvertretung von einem unabhängigen Gremium jährlich auf Richtigkeit überprüft werden. Somit würde mehr Transparenz in der Landesschüler_innenvertretung vorhanden sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine Datenbank, die auf der Website der Landesschüler_innenvertretung zu finden sein soll, in der jede Einnahme und jede Ausgabe genau dokumentiert wird. Diese muss zusätzlich regelmäßig aktualisiert werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Unsere Projekte</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Online-Briefkasten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine der wichtigsten Aufgaben der Landesschüler_innenvertretung ist es, Schüler_innen bei Problemen in ihrem Schulalltag zu unterstützen. Oft ist es jedoch eine große Hürde die Landesschüler_innenvertretung zu kontaktieren. Ein Online-Briefkasten würde dabei helfen die Hilfe der Landesschüler_innenvertretung niederschwelliger zu gestalten. Dadurch kann die Landesschüler_innenvertretung schneller und leichter Probleme erkennen, um diese effektiver zu lösen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>einen Online-Briefkasten auf der Website der Landesschüler_innenvertretung.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Menstruationsartikel an jeder Schultoilette</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Schule ist ein Ort an dem sich jeder wohlfühlen soll. Jedoch ist sie das für viele menstruierende Personen nicht. Oft ist dann auch ein Tampon oder eine Binde nicht auffindbar. Wo bekommt man jetzt Menstruationsartikel her? Diese Situation darf kein Problem mehr darstellen. Menstruationsartikel sollten, wie auch Klopapier, an jeder Schultoilette verfügbar sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Da dies von vielen Schulen jedoch nicht so gesehen wird, müssen hier Schüler_innenvertreter_innen einschreiten und Menstruationsartikel selbst an Schultoiletten zur Verfügung stellen. Viele Schüler_innenvertretungen haben schon ähnliche Projekte an ihren Schulen umgesetzt und somit andere Schüler_innenvertretungen bei der Umsetzung unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>dass die Landesschüler_innenvertretung Informationen zur Umsetzung von Projekten, die Menstruationsartikel auf Schultoiletten bringen, bereitstellen soll. Weiters soll sie Schüler_innenvertreter_innen bei der Umsetzung eines solchen Projekts unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Der Beschluss dieses Antrags ersetzt das Wahlkampfprogramm 2021, beschlossen von der II. Mitgliederversammlung.</em></p></div></div><h2>Freiwillige Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieser Leitantrag vereint sowohl die gekürzte Fassung des letzten Wahlprogramms (wobei der Corona-Epilog ersetzt bzw eingearbeitet wurde, ein Mental-Health-Epilog, das sich an unserem #mentalhealthNOW-Nationalratsantrag orientiert, eingefügt wurde und die Einleitung aktualisiert wurde), als auch die neun Landesprogramm! Nachdem hier alles entweder auf Landesebene bereits ausführlich besprochen bzw bei den letzten beiden Mitgliederversammlungen beschlossen wurde, hoffen wir auf eine zügige Debatte, damit wir rasch zu den weiteren inhaltlichen Anträge übergehen können!</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 07 May 2022 17:03:27 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S1angNEUang: Einführung der Fördermitgliedschaft</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/ivmv/Einfuehrung_der_Foerdermitgliedschaft-44233</link>
                        <author>Mitgliederversammlung</author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/ivmv/Einfuehrung_der_Foerdermitgliedschaft-44233</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Mitgliederversammlung der JUNOS Schüler_innen möge beschließen, folgende Änderungen an den Statuten vorzunehmen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Nach §4 (3) d wird wie folgt abgeändert:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a. Spenden;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>b. Förderungen;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>c. Sammlungen;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>d. Letztwillige Zuwendungen;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>e. Erträge aus Veranstaltungen;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>f. Sponsoring; sowie<br>
e. Mitgliedsbeiträge im Zuge der Fördermitgliedschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 5 (1) wird wie folgt abgeändert:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche Mitglieder, außerordentliche Mitglieder, Ehrenmitglieder und Fördermitglieder.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§5 (5) wird wie folgt abgeändert:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ehrenmitglieder und Fördermitglieder können mit Ausnahme der Rechnungsprüferinnen oder dem Schiedsgericht keine Organfunktion übernehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Nach § 5 (8) wird folgendes eingefügt:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Fördermitglied können juristische Personen und alle natürlichen Personen, die die Schule beendet haben, werden. Fördermitglieder haben individuelle Fördermitgliedsbeiträge zu entrichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Nach §6 (2) wird folgendes eingefügt:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Fördermitgliedern kommen bei der Mitgliederversammlung keine Rechte und Pflichten zu.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Eine Fördermitgliederschaft kann zusätzlich zu einer ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliedschaft beantragt werden. In diesem Fall behält das Fördermitglied sämtliche Rechte und Pflichten, die es durch ihre ordentliche oder außerordentliche Mitgliedschaft erhalten hat bis zur Beendigung der ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliedschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§7 (4) wird wie folgt abgeändert:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Die ordentliche Mitgliedschaft, außerordentliche Mitgliedschaft und Ehrenmitgliedschaft endet drei Jahre nach dem aktiven Schulbesuch, sowie durch Austritt, Ausschluss oder Tod. Die Fördermitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.</p></div></div><h2>Freiwillige Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 07 May 2022 16:18:31 +0000</pubDate>
                    </item></channel></rss>