<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="http://antragsschmiede.junos.at/web/iiimv/feedmotions" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>III. Mitgliederversammlung JUNOS Schüler_innen: Anträge</title>
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                <title>III. Mitgliederversammlung JUNOS Schüler_innen: Anträge</title>
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                        <title>A8NEU: Der Weg zur europäischen Schule</title>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Europäische Union beeinflusst den Alltag Jugendlicher in vielerlei Hinsicht, konditioniert deren Lebensrealitäten und bietet Chancen und Möglichkeiten. Dennoch ist die Wahlbeteiligung junger Menschen bei der Wahl zum europäischen Parlament traditionell recht gering: Bloß 29 Prozent der wahlberechtigten Jugendlichen unter 25 Jahren beteiligten sich in Österreich an der EU-Wahl im Jahr 2014. Die Gründe dafür sind vielfältig: Das Gefühl, die eigene Stimme zähle nichts, geringe Identifikation sowie politische Entscheidungen, die vom Alltag scheinbar zu weit entfernt seien, führen dazu. Es braucht also eine wirklich europäisierte Bildung, gemeinsame Standards und mehr Kontakt mit anderen Ländern und europäischen Institutionen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bildung für und zu Europa</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Europäische Geschichte erlernen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im 21. Jahrhundert haben wir das Privileg, in Europa keine großen Kriege und kaum militärischen Konflikte mehr zu erleben. Uns geht es also sehr sehr gut, und das insbesondere durch die europäische Einigung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nur gerät es leider immer mehr in Vergessenheit, dass Europa vor gar nicht allzu langer Zeit ein Fleckerlteppich von verschiedene Nationen/Kaiserreichen/Königreichen war, die sich gegenseitig aufs Ärgste bekriegt haben. Zudem vergisst man immer öfters, dass es uns auch wirtschaftlich nicht immer so gut erging wie heutzutage.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher ist es grundlegend, dass man Verständnis entwickelt, dass Europa nicht immer so war, wie es heute ist. Zudem muss darauf geachtet werden, dass in der Schule nicht nur Österreichs Geschichte gelehrt werden muss, sondern eine europäische Geschichte in den Vordergrund gestellt wird. Nur so bekommen die Schüler_innen ein echtes Gefühl für die Geschichte unseres Kontinents, und seines globalen Handelns.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Daher fordern wir, dass der bestehende Geschichtsunterricht weitere Schwerpunkte auf die europäische Geschichte gelegt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hierbei sollen auch gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen stark berücksichtigt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nur durch einen europäisierten Geschichtsunterricht können wir dafür sorgen, dass die Geschichte unseres wunderschönen Europas nicht verloren geht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Europäische Literatur erfahren</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der aktuelle Deutschunterricht ist zugleich Sprach- und Literaturunterricht. Das macht auch eine seiner Stärken aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gibt jedoch nur wenig Grund, im literarischen Teil nur zu lesen, was auch auf Deutsch verfasst wurde. Werke aus ganz Europa heranzuziehen, um auf einzelne Epochen und Genres einzugehen, ist nicht das Ende des Studiums der deutschen Literatur, sondern viel eher der Anfang: Nie war Literatur in Europa an Grenzen gebunden. Über die einzelnen Sprachräume hinaus haben sich Schriftsteller_innen beeinflusst. Der aktuelle Deutschunterricht, indem er sich auf Werke aus dem deutschen Raum beschränkt, konstruiert hier eine fiktive Abgrenzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Konstruktion führt dazu, dass sich das Bild einer sozusagen hermetisch abgeriegelten Literatur festsetzt. Sie aufzubrechen ist ein essenzieller Beitrag, um eine echte europäische Bildung zu ermöglichen. Indem man Texte aus ganz Europa durchnimmt, zeigt man den Schüler_innen auch wie sehr sich die Herangehensweisen und die Perspektiven in Europa ähneln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Ziel sollte hier aber weniger sein, einen starren Kanon für ganz Europa zu schreiben, sondern den angehenden Deutschlehrer_innen bereits in ihrer Ausbildung ein Wissen über die gesamteuropäischen literarischen Epochen und Einflüsse mitzugeben. Auch eine Referenzliste, aus der Werke nach Belieben ausgewählt werden, kann hier hilfreich sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Text und Werke aus ganz Europa sollten also bereits in das Lehramtsstudium stärker inkludiert werden. Auch eine Referenzliste soll dafür sorgen, dass die literarische Bildung europäisiert wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gemeinsame europäische Standards</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jede_r sollte Englisch können!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Europa hat eine sehr große Vielfalt an Sprachen. Das ist eine unserer großen Stärken. Doch in einer immer globaleren Welt, in der auch Europa hoffentlich immer mehr zusammenwächst, ist es unglaublich wichtig, dass jede_r Bürger_in, länderübergreifend kommunizieren kann. Das ist jedoch viel zu häufig nicht der Fall. Englisch ist zwar schon lange die inoffizielle Sprache der EU, Ziel muss es jedoch sein, eine Ebene zu schaffen, auf der sich alle Bürger_innen der Europäischen Union verständigen können. Hier kommt der Schule eine essenzielle Rolle zu. Sie muss den Weg für ein gegenseitiges sprachliches Verständnis in Europa ebnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Englisch wird schon heute in jedem europäischen Bildungssystem unterrichtet. Während jedoch in Skandinavischen Ländern die Bürger fast schon perfekt Englisch als zweitsprache sprechen können, gibt es in Ländern wie Frankreich oder Spanien, aber eben auch Österreich noch großen Aufholbedarf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Wir fordern also einen Mindeststandard für Schulenglisch in der gesamten EU. Jede_r sollte sich auf Englisch gut und flüssig ausdrücken können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Insbesondere braucht es hier einen merklichen Ausbau des Englischunterrichts in der Volksschule. Nur so lässt sich ein wirklich gutes Niveau für alle Schüler_innen erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hin zu einem europäischen Schulabschluss</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele junge Europäerinnen und Europäer planen in anderen Ländern der EU zu studieren, Programme wie Erasmus erleichtern dies wahnsinnig, doch die oft hohen Unterschiede des Abschlussniveaus können einer_m da schnell einen Strich durch die Rechnung machen. Außerdem führen diese unterschiedlich schwierigen Abschlüsse auch dazu, dass Unis in Ländern mit leichteren Prüfungen als schlechter oder einfacher gesehen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Österreich hat man mit der Zentralmatura schon gesehen, dass eine solche Angleichung viel Sinn macht. Ziel sollte es sein, ein ähnliches System in Europa zu etablieren, jedoch kann dies natürlich nicht über Nacht geschehen. Beginnen könnte man damit, das einzelne, in allen Ländern der EU unterrichtete Fächer wie zum Beispiel Englisch, vom Lehrplan her harmonisiert werden. Im Anschluss könnte man damit auch die Abschlussprüfungen ähnlich gestalten. Generell sollte das Niveau der Endprüfung EU-weit harmonisiert werden, den Ländern soll es jedoch weiterhin möglich sein, eigene Standards zu stellen. Doch im Idealfall sollten auch Fächer, die nur in einzelnen Ländern unterrichtet werden, wie zum Beispiel die Landessprache bei der Prüfung ähnlich bewertet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Wir fordern also eine Harmonisierung der Abschlussprüfungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Europa erlebbar machen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Erasmus+ für Schüler_innen ausbauen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um zu verdeutlichen, in welchem Ausmaß die europäische Union Einfluss auf das alltägliche Leben Jugendlicher nimmt, ist es essentiell, Europa in allen seinen Facetten kennenzulernen. Das Programm Erasmus+ unterstützt schulische Institutionen dabei, Schüler_innen einen Auslandsaufenthalt zu ermöglichen, wodurch sowohl Vielfalt, Nachhaltigkeit, digitale Bildung und Inklusion als auch das Lernen von Sprachen gefördert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bedauerlicherweise sind weder Lehrer_innen noch Schüler_innen ausreichend über die Möglichkeiten des Erasmus-Programms für Schulen informiert, Kooperationen mit Einrichtungen, die über die eigenen Staatsgrenzen hinausgehen, eine Seltenheit. In der studentischen Welt sind die Vorteile des Programms bereits angekommen und werden rege genutzt, nun sind auch die Schulen an der Reihe!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es soll allen Schüler_innen möglich sein, im Rahmen des Programms Erasmus+ bis zu einem Jahr an einer Partnerschule in einem Programmland zu verbringen oder auch ein Praktikum im Ausland zu absolvieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür müssen einerseits die Bekanntheit des Programms gesteigert und andererseits Förderungsmöglichkeiten erhöht werden, um jeder Schülerin und jedem Schüler, unabhängig vom sozioökonomischen Hintergrund, Auslandserfahrungen zu ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Wir fordern also die Steigerung der Bekanntheit des Programms Erasmus+ durch die Bereitstellung von vielfältigem Informationsmaterial sowie die Abhaltung einer Informationsveranstaltung für alle Schüler_innen der 9. und 10. Schulstufe jeder Schule durch den Besuch einer Vertreterin oder eines Vertreters. Weiters müssen Lehrpersonen informiert und sensibilisiert werden, um angemessene Unterstützung bei der Planung und Organisation eines Auslandsaufenthaltes bieten zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Darüber hinaus fordern wir den Ausbau der Erasmus+-Förderungen für Schüler_innen. Ökonomisch schwächer gestellte Familien sollen zusätzliche Förderungsmittel zur Tilgung der Lebenserhaltungskosten im Programmland beantragen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit das Erasmus+-Programm wirklich breitenwirksam angewendet werden kann, braucht es allerdings in allen Mitgliedstaaten ein gemeinsames Mindestniveau beziehungsweise ein ähnliches Forderungs- und Leistungsniveau in den verschiedenen Fächern, das konsequent eingehalten wird. Nur so kann verhindert werden, dass Lehrstoff auf der Strecke bleibt oder gar ganze Schuljahre wiederholt werden müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Europareise für alle</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für viele ist die Europäische Union abstrakt und weit weg. Schüler_innen sollten aber nicht nur ein theoretisches Verständnis für die Institutionen der EU erlernen, sondern Europapolitik hautnah miterleben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Da es unserer Meinung nach sehr fördernd für das Demokratieverständnis und Interesse der Schülerinnen und Schüler ist, sollten sie im Laufe ihrer Schullaufbahn die Möglichkeit gehabt haben, einmal an einer Reise zu einer EU-Institution teilgenommen haben. Je nach den finanziellen Mitteln der Eltern soll ein Teil oder sogar die gesamte Reise von der Republik übernommen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Wir fordern also eine leistbare, von der Schule organisierte Reise zu einer EU-Institution in der Pflichtschulzeit.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Jul 2021 17:43:55 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A11NEU: Ein liberales Update für die Berufsschulen</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/iiimv/Ein_liberales_Update_fuer_die_Berufsschulen-15119</link>
                        <author></author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Duale Ausbildung im Rahmen der Berufsschulen ist in kaum einem Land so stark ausgebaut wie in Österreich. Wir sehen in ihr ein großes Potenzial, bildet sie doch Fachkräfte aus, die für unser wirtschaftliches Leben von hoher Bedeutung sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Allzu Oft wird diese an sich sehr qualitative Ausbildung jedoch nur als die “schlechte Alternative” zur Oberstufe gesehen. Das muss ein Ende haben. Es braucht hier eine stärkere allgemeine Basis, eine höhere pädagogische Qualität, mehr Freiheit innerhalb der Lehre und eine Lehre, die wirklich auf die derzeitige wirtschaftliche Realität vorbereitet - und nicht auf eine erträumte Vergangenheit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Mündigkeit: Einführung von Maturaklassen in Berufsschulen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Berufsschüler_innen haben es, genauso wie alle anderen Schüler_innen, verdient, dass sie in der Schule auf ein Leben in Freiheit vorbereitet werden. Dafür braucht es jedoch nicht nur eine gute wirtschaftliche Ausbildung, sondern auch eine verstärkte Allgemeinbildung. Nur so können Berufsschüler_innen am Diskurs teilhaben, und sich politisch beteiligen und ein mündiges, also letztlich freies Leben führen. Um diese Allgemeinbildung effizient zu stärken, muss die Lehre mit Matura verstärkt angeboten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Derzeit ist die Matura in der Berufsschule oft kein Thema. Wenn man die allgemeinbildende Komponente der Berufsschulen aufwerten will, muss man hier ansetzten: Es soll an jeder Berufsschule eine Maturaklasse angeboten werden, in der man direkt auf die Matura vorbereitet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das ermöglicht mehr Freiheit für die Maturant_innen, sind sie doch mit bestandener Matura nicht so abhängig von ihrem erlernten Beruf. Zugleich kann hier eine Entstigmatisierung der Berufsschulen gelingen. Die Berufsschule wird zu einem von mehreren Wegen hin zur Matura.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Wir fordern, dass an allen Berufsschulen Maturaklassen angeboten werden, in denen man direkt auf eine berufsbegleitende Matura vorbereitet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wichtig ist es hier festzuhalten, dass die Teilnahme an einer Maturaklasse nicht verpflichtend ist: Sie bildet nur einen möglichen Weg durch die Berufsschule.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Chancengerechtigkeit: Höhere Standards für den Unterricht in der Berufsschule</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Unterricht an Berufsschulen muss, wie der an jeder anderen Schule, pädagogischen Standards entsprechen. Sowohl die Ausbildung der Lehrkräfte, als auch echte Transparenz in der Benotung, sind hier von großer Bedeutung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Pädagogische Ausbildung für alle Lehrkräfte</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Derzeit unterrichten in den Berufsschulen sehr viele Quereinsteiger_innen. Das ist an und für sich auch eine große Stärke der Berufsschulen, bringen diese Quereinsteiger_innen doch echte fachliche Erfahrung mit. Es ist aber von großer Bedeutung, dass Lehrkräfte neben dieser fachlichen Erfahrung über pädagogische Kompetenz verfügen. Hier muss ein Mittelweg gefunden werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Am besten kann dies durch eine kurze Ausbildung und regelmäßige Fortbildungen der neuen Quereinsteiger_innen gewährleistet werden. Hierbei soll vor allem auf didaktische Grundsätze geachtet werden. Selbst wenn dies die Hemmschwelle für Quereinsteiger_innen womöglich erhöht, ist eine grundlegende pädagogische Ausbildung unumgänglich, um grundlegende Qualität zu gewährleisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Wir fordern also, dass jede Lehrkraft, die in einer Berufsschule unterrichtet, eine fundamentale didaktische und pädagogische Ausbildung erfahren hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klare Standards für die Notenvergabe</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es braucht auch bei der Benotung höhere Standards an den Berufsschulen. Allzu Oft sind die vergebenen Noten kaum nachvollziehbar, geschweige denn einsehbar. Noten können, davon sind wir überzeugt, nur gerecht sein, wenn im Vorraus ein klarer, transparenter Notenschlüssel vorgegeben wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Anhand dieses Notenschlüssels sollten die Schüler_innen jederzeit ihre eigene Note erfahren können. Auch Frühwarnungen in Berufsschulen werden dadurch möglich. Auf einer Online-Plattform, oder im Sekretariat, sollte die eigene Note in Echtzeit einsehbar sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Wir fordern also transparente Notenschlüssel in allen Fächern der Berufsschulen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Freiheit: Modularisierung der Berufsschulen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es braucht mehr Freiheit in der Berufsschule. Während der durch die Betriebe fixierten Turni sollten die Schüler_innen selbst entscheiden können, welches Modul sie besuchen wollen. Das schafft mehr Freiheit und mehr Flexibilität.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine solche Modularisierung ermöglicht auch jedem seinen eigenen Rhythmus zu finden. Wenn ein Modul besonders schwer fällt, kann man sich stattdessen auf ein anderes Modul fokussieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Wir fordern also, dass die Curricula der Berufsschulen in Modulen aufgestückelt werden. Diese können unabhängig voneinander absolviert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schon erledigte Module sollten auch in anderen Berufsausbildungen anerkannt werden. Damit schafft man auch mehr Durchlässigkeit zwischen den verschiedenen Ausbildungen. Es müssen auch nicht alle Module auf der selben Schule absolviert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Wir fordern also, dass man bereits erlernte Module in eine andere Ausbildung “mitnehmen” kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Berufsschule der Moderne und nicht der Vergangenheit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit Berufsschulen ihrem Anspruch gerecht werden, müssen sie auf die Arbeitswelt vorbereiten - und zwar auf die heutige. Hier ist es wichtig, dass die Praxisstunden ausgebaut werden, und der Bezug zu Unternehmen verstärkt hergestellt wird. Die Lehre muss auch, um der zunehmenden Internationalisierung der Arbeitswelt nicht hinterherzuhinken, deutlich mehr Möglichkeiten zur Sammlung von Auslandserfahrung bieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Mehr Bezug zu Unternehmen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Allzu Oft werden Unternehmen von den Berufsschulen ferngehalten. Es ist aber nunmal von großer Bedeutung, dass Schüler_innen auch während ihrer Turni in Kontakt mit den Unternehmen der Branche zu kommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um dies zu ermöglichen sollen gezielt Berufsmessen an Berufsschulen organisiert werden. Dadurch werden den Schüler_innen im besten Fall auch mehr Chancen fernab von ihren Lehrbetrieben geboten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Wir fordern also, dass Berufsschulen Unternehmen gezielt zu Berufsmessen einladen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Mehr Praxisstunden</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Berufsschule sollte kein Ort für ausnahmslosen Frontalunterricht sein. Nur wenn stark auf Praxis gesetzt wird, kann eine echte Berufsausbildung gelingen. Die heutigen Berufsschulen werden diesem Anspruch leider nicht wirklich gerecht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade die Turnis sollten für vertiefte Praxismöglichkeiten verwendet werden. Es sollten einzelne Stunden gezielt für Praxis verwendet werden. Hierbei können die Schüler_innen unter Aufsicht von Lehrpersonen mit Instrumenten und theoretisch erlernten Techniken experimentieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Wir fordern also in Berufsschulen mit handwerklichem Fokus, deutlich mehr Praxisstunden und einen kontrollierten Rahmen in dem Schüler_innen die Praxisräume außerhalb des Unterrichts zur Übung verwenden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><a href="https://ifa.or.at/">IFA</a> und andere Modelle für Auslandserfahrung stärken</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die heutige Arbeitswelt endet nicht an österreichs Grenzen. Um den Schüler_innen echte Perspektiven zu bieten, muss es mehr Möglichkeiten für Auslandserfahrung geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vor allem der Auslandsaustausch sollte bei spezialisierten Ausbildungen forciert werden. Modelle wie der Internationale Fachkräfteaustausch können wertvolle Erfahrungen mit sich bringen. Sie gehören ausgebaut und stärker gefördert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Wir fordern also einen Ausbau der Möglichkeiten um Auslandserfahrung zu sammeln.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Jul 2021 16:19:22 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A7NEU: Let’s talk about Gender - Der Weg zur gleichberechtigten Schule</title>
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                        <author></author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bereits 1948 wurde in Paris von der Generalversammlung der Vereinten Nationen mit der Erklärung der Menschenrechte ein Grundstein für die Gleichberechtigung aller Menschen gelegt: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ Heute, mehr als 50 Jahre später, konnten in Bezug auf die rechtliche Gleichstellung von Frauen und Männern Fortschritte verzeichnet werden, dennoch bestehen nach wie vor erhebliche Barrieren. Diesen Umstand zeigt etwa auch der Gleichstellungsindex 2019 des Europäischen Instituts für Gleichstellungsfragen, der verdeutlicht, dass Gleichberechtigung in allen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Bereichen immer noch langsam verläuft. Insbesondere Frauen erfahren nach wie vor Benachteiligung im öffentlichen und privaten Leben, arbeiten häufiger in Niedriglohnsektoren und sind vermehrt Opfer psychischer, physischer und sexueller Gewalt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bildung als Motor für gesellschaftliche Entwicklung spielt in diesem Zusammenhang eine bedeutsame Rolle – nur wenn bereits Kinder für Geschlechtergerechtigkeit sensibilisiert werden, frei von Stereotypen und Geschlechterklischees sowie ohne Tabus aufwachsen, kann das Ziel einer gleichberechtigten Gesellschaft erreicht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Folgenden präsentieren wir umsetzbare Forderungen, die die Schule zu einem gerechten Ort – für alle Kinder – machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unterricht - pädagogische Methodik</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Den essentiellen Part, der es ermöglicht, mehr Gleichberechtigung und Geschlechtersensibilität an österreichischen Schulen zu verankern, stellen, wie bei zahlreichen anderen bildungspolitischen Phänomenen, die Lehrpersonen dar. Häufig führt jedoch Unwissen über die Bedeutung geschlechtssensibler Sprache, fehlende Reflexion und Desinteresse zu geringer Beachtung und Berücksichtigung von Geschlechtssensibilität als Unterrichtsprinzip. Besonderer Fokus soll hierbei auf die Anregung zur Selbstreflexion sowie die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit (Biografiearbeit) gelegt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Wir fordern also, dass das didaktische Prinzip der Geschlechtssensibilität vermehrt im Lehramtsstudium thematisiert wird und durch Fortbildungen zunehmend Einzug in österreichische Klassenzimmer erhält.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ziel einer reflektierten Haltung im Umgang mit Buben und Mädchen ist eine differenzierte Beachtung dessen, was die Schülerin oder der Schüler unabhängig von ihrer bzw. seiner Geschlechtszugehörigkeit zu ihrer bzw. seiner Entwicklung braucht. Dabei geht es um die Ermöglichung gleicher Lern- und Entwicklungschancen für beide Geschlechter.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um echte Gleichberechtigung zu gewährleisten, braucht es neben einer umfassenden Selbstreflexion zusätzlich die vermehrte Implementierung geschlechtergerechter Sprache in den Schulalltag. Nach wie vor ist das generische Maskulinum die mehrheitlich praktizierte und tolerierte Form, mit Buben und Mädchen zu sprechen. Die Bedeutung der Sprache als wichtiges Medium bei der Vermittlung von gesellschaftlichen Realitäten und Forderungen wird zum Beispiel im Bildungsplan der Stadt Wien betont: “Für ein Bekenntnis zur Gleichstellung der Geschlechter ist das gleichwertige und symmetrische Benennen der Frauen und Männer/Mädchen und Buben wesentlich.” Die langjährige Beobachtung zeigt, dass in der Sprache gesellschaftliche Norm- und Wertvorstellungen sowie Machtprinzipien zum Ausdruck kommen. Was in einer Sprache nicht benannt wird, wofür es keine Ausdrücke gibt, das hat auch keine Funktion in der Gesellschaft und damit keinen gesellschaftlichen Wert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Deshalb fordern wir einen verstärkten Fokus auf geschlechtssensible Sprache, die alle Geschlechter symmetrisch und gleichwertig benennt, sowohl in schriftlicher als auch gesprochener Form.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiters sollen Lehrpersonen dazu ermutigen, dass auch Schüler_innen geschlechtssensible Sprache verwenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine geschlechtergerechte Sprache unterstreicht die Werte und Normen einer demokratisch orientierten Gesellschaftsform. Wenn Frauen in der Sprache Präsenz erhalten, wird dadurch das gesellschaftliche Bewusstsein verändert und die oft zitierte Chancengerechtigkeit ein Stück mehr zur Realität.<br><br>
Dennoch sollte die Geschlechtergerechtigkeit der Sprache nicht benotet werden. Viel eher sollte es sich hier um eine grundsätzliche Sensibilisierung handeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Koedukativer Turnunterricht</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei dem Turnunterricht mit Mädchen werden häufig nur “Mädchensportarten” wie Volleyball, Völkerball etc. betrieben und bei dem Turnunterricht mit Buben oft nur “Jungssportarten” wie Fußball etc. unterrichtet. Es gibt aber natürlich viele Buben und Mädchen die gerne abwechslungsreich mit verschiedensten Sportarten unterrichtet werden würden. “Jungssportarten” können also durchaus auch von Mädchen gemacht werden und umgekehrt. Wenn man also Mädchen ganz andere Sportarten machen lässt als Jungs, dann fördert das Rollenklischees und passt eindeutig nicht ins 21. Jahrhundert. Es gibt Menschen die sich nicht eindeutig mit einem Geschlecht identifizieren oder kein eindeutiges Geschlecht haben. Für diese ist es dann auch noch schwieriger, bei einem Sportunterricht zu sein, bei dem nur Jungs bzw. Mädchen sein dürfen. Die Gefahr von Mobbing besteht noch einmal mehr für diese Personen. Jedoch gibt es auch Situationen, in denen es sinnvoll ist, Geschlechter zu trennen. Man denke an die unterschiedliche pubertäre Entwicklung und Körperwahrnehmung, welche ebenso viele Problembereiche aufwirft. Daher sollte grundsätzlich ein koedukativer Ansatz gewählt werden, jedoch kann ein schwarz-weiß-Denken auch nicht die Lösung sein. Durch einen differenzierten Ansatz sollen Pädagoginnen und Pädagogen den richtigen Ausgleich aller Interessen finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im gemeinsamen Turnunterricht sollen auch zwei Lehrer_innen unterrichten. Beide sollten nicht das gleiche Geschlecht haben, um allen Schüler_innen eine Ansprechperson zu bieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Wir fordern daher, dass der Sportunterricht nicht mehr geschlechtergetrennt abläuft, sondern dieser grundsätzlich koedukativ gestaltet wird. In gewissen Situationen muss es jedoch differenzierte Ansätze geben, um auf alle Interessen acht zu geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichberechtigung im Lehrplan</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichberechtigung sollte aber nicht nur mehr in der Methodik aufgegriffen werden, es braucht auch eine feste Verankerung im Lehrplan, so dass auch klar gemacht werden kann, dass dieses Thema wirklich auch im Unterricht behandelt werden muss. Denn schließlich müssen auch die Schüler_innen umfassenden Unterricht zu diesem Thema erfahren. Gerade in Fächern, wie Geschichte gehen weibliche Akteure oft unter. Um die Rolle der Frauen in der Geschichte den SchülerInnen zu vermitteln, sollten auch weibliche Akteure Erwähnung finden sowie die Frage behandelt werden, wie es dazu kommen konnte, dass die großen Akteure der Geschichte oftmals Männer waren..</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch die Geschichte des Feminismus wird im Regelunterricht von vielen Lehrer_innen nicht behandelt, weshalb es hier auch eine klare Verankerung im Lehrplan und in den Schulbüchern braucht. Nur so kann man garantieren, dass mehr Frauen Einzug in den Geschichtsunterricht erhalten und so auch als Vorbilder für jetzige Kinder und Jugendliche dienen können!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Deshalb fordern wir, eine grundsätzliche Verankerung der Geschichte des Feminismus im Lehrplan und eine gleichberechtigtere Darstellung beider Geschlechter in der Geschichte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben dem Unterricht</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine geschlechtergerechtere Schule findet ihre Verwirklichung aber nicht nur im Unterricht. Es gilt allgemein ein Umfeld zu schaffen, in dem sich alle Menschen, egal welchen Geschlechts, wohl fühlen. Ebenfalls braucht es ein Bewusstsein für die Bedeutung von Geschlechtergerechtigkeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Menstruationsartikel zugänglich machen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es erleichtert den Alltag von Schülerinnen enorm, wenn innerhalb der Schule gratis Menstruationsartikel zur Verfügung gestellt werden. Hier gilt es auch dem Shaming von Mädchen, die diese in Anspruch nehmen, entgegenzuwirken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Argument der Verschwendung ist in diesem Kontext ein scheinheiliges, könnte man es doch genauso gegen die freie Ausgabe von Klopapier am Schulklo verwenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir schlagen daher vor, dass Menstruationsartikel auf den Toiletten zur Verfügung stehen. Sie nur bei der Schulärztin, oder dem Schularzt zur Verfügung zu stellen, halten wir für eine zu große Hemmschwelle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Wir fordern also frei entnehmbare Menstruationsartikel auf allen Toiletten in Österreichs Schulen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Antidiskriminierungsstelle</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Allzu häufig kommt es noch immer zu sexistischen Bemerkungen von Lehrkräften oder anderen Autoritätspersonen in der Schule. Um dieses Problem effizient bekämpfen zu können, braucht es einen klaren Kanal, über den Beschwerden an eine Stelle beim Bildungsministerium eingebracht werden können. Das soll unkompliziert über eine Website zu erledigen sein, auf den Schutz der Identität der oder des Beschwerdebringer_in sollte unbedingt geachtet werden, sowie darauf, dass es zu keiner Vorverurteilung der oder des Beschuldigten kommt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Wir fordern, die Ombudsstelle des Ministeriums an Schulen bekannter zu machen, damit diese Ihre Aufgabe sinnvoll erfüllen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Horizonte durch externe Seminare und Workshops öffnen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unterricht kann vieles, aber eben nicht alles. Lehrkräfte können nicht fachlich und didaktisch ausgezeichnet und zugleich Expert_innen in allen möglichen gesellschaftlichen Fragen sein. Insbesondere aber können sie nicht alles sein. Gerade hier kann es helfen, externe Personen in die Schulen einzuladen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Jul 2021 16:07:24 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A6NEU: Leitantrag - Ein liberaler Fahrplan zur klimafreundlichen und ökologischen Schule</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/iiimv/Leitantrag_-_Ein_liberaler_Fahrplan_zur_klimafreundlichen_und_oekologis-14873</link>
                        <author></author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ein liberaler Fahrplan zur klimafreundlichen und ökologischen Schule</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Klimawandel ist eine historische Herausforderung. Auch das österreichische Schulsystem muss sich ihr stellen. Eine effiziente Ökologisierung kann aber nur funktionieren, wenn man alle Akteur_innen rund um die Schule einbindet, und die Schule ganzheitlich betrachtet. Wir wollen hier nicht auf Symbolpolitik oder zentrale Vorgaben setzten, sondern die lokale Kreativität der Schulstandorte entfesseln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>In der Schule</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der reguläre Schulalltag ist von Ressourcenverschwendung geprägt. Sätze wie „Ich kopiere dir das schnell“ hört jede_r Schüler_in nahezu täglich. Dieses Verhalten muss sich ändern, und hier können marktwirtschaftliche Anreize außerordentlich nützlich sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Belohnungssysteme als Anreiz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Genauso wie es jetzt schon vereinzelt passiert, sollte ein Belohnungssystem geschaffen werden, dass alle Schulen mit Öffentlichkeitsrecht betrifft. Als Basis für dieses System wollen wir die Schulen anhand ihres ökologischen Fußabdruckes ranken. Dieser soll sich aus Angaben der Schulen selbst nähern, wobei es zu stichprobenartigen Überprüfungen kommen sollte. Berücksichtigt werden soll hier natürlich nur, was im Kompetenzbereich des Schulstandortes liegt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um einen Anreiz für klimafreundliches Verhalten zu setzen, bekommen Schulen für eine Verbesserung ihrer Position in diesem Ranking einmalige Zuschüsse.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Wir fordern ein Belohnungssystem für alle Schulen mit Öffentlichkeitsrecht, dass Verbesserungen von Schulen im Rahmen eines Rankings belohnt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Einmalige Öko-Challenge zur Unterstützung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist von großer Bedeutung, dass neben dem finanziellen Anreiz auch die nötige Unterstützung für Schulen zur Verfügung gestellt wird. Der Rahmen einer “Öko-Challenge”, angelehnt an die sehr erfolgreiche “London School Challenge”, bietet sich hier an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während im Rahmen der “London School Challenge” die Schulen, deren Schüler_innen besonders schlechte Ergebnisse bei den Abschlussprüfungen erzielt haben, gezielt organisatorisch unterstützt wurden, wollen wir die Schulen mit dem größten ökologischen Fußabdruck unterstützten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Einen zentralen Anteil am Erfolg der “London School Challenge” hat der verstärkte Wissensaustausch unter den Standorten. Man sollte im Rahmen der “Öko-Challenge” bewusst Schulen dabei unterstützen, Projekte umzusetzen, die bei anderen Schulen bereits funktioniert haben. Diese Projekte könnten auch subventioniert sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Wir fordern eine einmalige Öko-Challenge für Österreichs Schulen, in welcher die 10% der Schulen mit dem größten ökologischen Fußabdruck gezielt dabei unterstützt werden, diesen zu verringern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schüler_innenprojekte stärker fördern</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Ökologisierung von Schulen sollte natürlich nicht nur den Schulalltag nachhaltiger gestalten, sondern auch die Schüler_innen in die Ökologisierung der Schulen einbinden und ihnen eine Chance geben aktiv etwas beizutragen. Es gilt den Schüler_innen diese Möglichkeit zu bieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Natürlich können solche Projekte, die von Schüler_innen forciert werden, Geld kosten. Ein Fördertopf soll für die Subventionierung von Projekten in diesem Rahmen durch den Bund bereitgestellt werden. Diese Förderung sollte, um allen zugänglich zu sein, einfach zu beantragen, und unbürokratische sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um maximale Transparenz zu garantieren und sicherzustellen, dass die geförderten Projekte die vorgeschriebenen Ziele verfolgen, müssen die wichtigsten Schritte dokumentiert werden. Dies soll im Idealfall Online geschehen und direkt in die Öko-Challenge eingerechnet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bereits durchgeführte Projekte, wie zum Beispiel die Bereitstellung von Fahrrädern für den Transport zur Schule für Schüler_innen sollten den Schüler_innen über eine Website zur Verfügung gestellt werden. Zusätzlich sollen die nötigen Informationen und die Unterstützung von Experten für die Durchführung dieser Projekte bereitgestellt werden. Dadurch können auch andere Schüler_innen von anderen Standorten inspiriert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Wir fordern, dass Schüler_innen bei Projekten zur Ökologisierung ihrer Schule unterstützt werden, sowohl finanziell, als auch durch die zentrale Veröffentlichung von Projekten, die bereits an einer anderen Schule durchgeführt wurden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Um die Schule herum</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vieles, was für uns zum Schulalltag gehört, liegt nicht in der Kompetenz des Standorts selbst. Doch auch hier liegt viel Handlungsbedarf. Eine Ökologisierung des Schulgebäudes und der Schulwege spielt eine sehr wichtige Rolle um das Ideal einer klimafreundlichen Schule zu erreichen. Auch hier sollte, wo es möglich ist, auf marktwirtschaftliche Anreize gesetzt werden. Doch auch Mindeststandards, insbesondere bei Neubauten, sind sinnvoll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Verantwortung des Schulträgers</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ökologische Standards bei Neubauten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der mit Abstand wichtigste Schritt in der Ökologisierung von Schulen ist die Erneuerung von Heizung und Energie. Wärme und Strom sind für rund 65% der durch Schulen verursachten Co2-Emissionen verantwortlich, dadurch gibt es hier besonders viel Raum für Verbesserung. Hier muss jedoch der Schulträger aktiv werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Renovierungs- und Baustandards für Schulen sollen über die nächsten Jahren modernisiert werden um die Installation von Photovoltaikanlagen und nachhaltigen Heizungen wie Solarheizsysteme inkludieren. Zusätzlich soll festgelegt werden, dass die Baustoffe, welche zur Erbauung der Schule genutzt werden, nachwachsend, gut recyclebar und energiearm in ihrer Herstellung sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch simple Maßnahmen, wie zum Beispiel Außenjalousien, sollten bei Neubauten von Schulen verpflichtend sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Wir fordern also, dass alle neugebauten Schulen gewissen ökologischen Standards entsprechen müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aufnahme der Schulträger in das europäische Emissionshandelssystem (ETS)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bereits heute gibt es auf europäischer Ebene ein sogenanntes Emissionshandelsystem (ETS). Dieses stipuliert, dass Industriebetriebe Zertifikate kaufen müssen, um CO2 ausstoßen zu dürfen. Jedes Unternehmen bekommt ein jährliches CO2-Budget, welches Jahr für Jahr etwas geringer ausfällt. Stößt es weniger CO2 aus, kann es überschüssige Zertifikate auf dem freien Markt verkaufen. Umgekehrt muss ein Unternehmen, das die vorgegebenen Ziele nicht erreicht, Zertifikate zukaufen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dieses System wollen wir auf die Schulträger ausweiten. Je mehr CO2 ein Schulgebäude verbraucht, umso mehr Zertifikate muss der Schulträger kaufen. Durch dieses System haben Schulträger einen starken Anreiz, ihre Schulen klimafreundlicher zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine direkte Ausweitung des ETS auf Schulträger wäre wohl zu brutal. Wir fordern also, dass den Schulträgern noch bis 2025 Zeit gelassen wird, damit sie sich auf diese Umstellung vorbereiten können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Wir fordern, dass die Schulträger in das europäische Emissionshandelssystem aufgenommen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Transport</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Egal ob mit dem Auto, den öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Rad oder zu Fuß, jede_r Schüler_in muss irgendwie in die Schule kommen. Einige gängige Transportmittel sind jedoch sehr umweltschädlich. Alternativen müssen also verstärkt angeboten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um das zu erreichen, müssen einerseits die Fahrradwege um die Schule bzw. an den Wegen, an denen viele Schüler_innen fahren würden, ausgebaut werden. Bei Radwegen ist ebenfalls wichtig, dass diese Sicherheitsstandards entsprechen. Auch der Ausbau von Fahrradparkplätzen am Schulgelände ist hier anzudenken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Andererseits wäre es wichtig, dass Schulen besser an öffentliche Verkehrsmittel angebunden werden. Hierfür müssen (vor allem im ländlichen Raum) die Fahrpläne der Busse/Züge an die Unterrichtszeiten angepasst werden. Mehr Schüler_innen würden sicherlich auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, wenn der Ticketkauf attraktiviert wird. Wir sprechen uns in diesem Kontext klar für ein vergünstigtes 1-2-3-Ticket für Schüler_innen aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Wir fordern daher, dass die Fahrradwege zur Schule ausgebaut werden, die Sicherheit dieser verbessert wird und es mehr Fahrradparklätze um und in der Schule gibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch elektronische Ladestationen für E-Autos auf Schulparkplätzen sollten ausgebaut werden. Dadurch wird besonders Lehrkräften im ländlichen Raum ermöglicht, leichter auf ökologischere Transportvarianten umzusteigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Weiters wollen wir, dass die Fahrpläne der öffentlichen Verkehrsmittel an die Schulzeiten angepasst werden, sodass lange Wartezeiten vermieden werden. Hier ist auch ein verbilligtes 1-2-3-Ticket für Schüler_innen wichtig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ausbildung zur Bekämpfung des Klimawandels</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Egal wie gebildet die Schüler_innenschaft in Sachen Umweltbewusstsein ist: Wenn sowohl die Schulpartner nicht wissen, wie sie mit dem Thema umzugehen haben, wird es zu keinem Fortschritt kommen. Ein umfangreiches Ausbildungsprogramm ist unumgänglich, um die Basis für eine klimafreundliche Schule zu schaffen. Auch im Lehrplan sollte der Klimawandel und seine Folgen thematisiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Direktionen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Schule hat großes Potenzial etwas zum Klima- und Umweltschutz beizutragen. Deshalb finden wir es sehr wichtig, dass den Direktor_innen das nötige Bewusstsein für dieses Thema geschaffen wird und sie dabei erfahren, wie man als Schule das Klima bzw. die Umwelt schützen kann. Von der Fassadenbegrünung bis zur Digitalisierung der Lehrbücher sollte hier ein breites Themenfeld behandelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Wir fordern daher ein verpflichtendes Seminar für Direktor_innen und Schuladministrator_innen zum Thema Klima und Umwelt und regelmäßige Weiterbildungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schüler_innenvertretung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch Schüler_innenvertreter_innen soll das Thema nahegebracht werden, weil diese auch dazu beitragen können, die Schule ökologischer zu gestalten. Vor allem die Landesschüler_innenvertretung kann hier auch den Schüler_innenvertretungen zeigen, wie sie konkret handeln können und was sie bewirken können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Deshalb wollen wir, dass Schüler_innenvertretungen die Möglichkeit haben, sich regelmäßig im Thema Ökologie weiterzubilden. Eine solche Möglichkeit könnte zum Beispiel von der Landesschüler_innenvertretung angeboten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lehrpläne</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dass der menschengemachte Klimawandel ein großes Problem darstellt, sollte mittlerweile allen Schüler_innen bekannt sein. Doch leider realisieren viele noch nicht, wie wichtig ihr ganz persönliches Verhalten ist. Tools mit denen man den eigenen CO2 Abdruck berechnen kann, können beispielsweise enorm helfen diesen Einfluss besser verständlich zu machen. Wir müssen die Erderwärmung für jedes Kind verständlich machen, nur so können wir sicherstellen dass jedem und jeder Einzelnen klar wird, was man dagegen tun kann. Hierbei können die Schüler_innen auch zu Projekten angeregt werden (s. den Absatz zu Schüler_innenprojekten). Auch die Geschichte der Klimaschutzbewegung sollte ihren Platz im Lehrplan finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>→ Wir fordern also eine verstärkte Behandlung des Klimawandels im Lehrplan des Biologie-, GWK-, Ethik-, Geschichte- und Politische Bildungs-Unterrichts.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Jul 2021 13:08:02 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5NEU: Statutenantrag 5</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/iiimv/Statutenantrag_5-57960</link>
                        <author></author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/iiimv/Statutenantrag_5-57960</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mitgliederversammlung der JUNOS Schüler_innen möge beschließen, folgende Änderungen an den Statuten vorzunehmen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§14 Abs 1 wird wie folgt abgeändert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Für die Erstellung der drei Wahlvorschläge für die drei Bereiche (AHS, BMHS,BS) werden im betroffenen Bundesland Vorwahlen durchgeführt. Alle Mitglieder der JUNOS Schüler_innen, sowie alle österreichischen Schülerinnen, sind berechtigt in ihrem Bereich zu kandidieren sofern sie passives Wahlrecht bei der LSV – Wahl haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§14 Abs 2 wird wie folgt abgeändert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Mindestens sechs Wochen vor dem Beginn der Vorwahlen muss die Möglichkeit zur Eintragung als Kandidatin öffentlich angekündigt werden. Während mindestens der ersten zwei Wochen nach dieser Ankündigung können sich Kandidatinnen online für eine Kandidatur anmelden. Dafür ist die Erfüllung der in §14 Abs. 1 beschriebenen Kriterien nötig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§14 Abs 3 wird wie folgt abgeändert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Sollten nach Ablaufen dieser Frist weniger oder gleich viele Kandidatinnen in einem Bereich angemeldet sein, als es Mandate zu gewinnen gibt, wird den Kandidatinnen die Möglichkeit gegeben eine Konsensliste zu erstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§14 Abs 5, Abs 6, Abs 7 und Abs 8 werden gestrichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§14 Abs 9 wird wie folgt abgeändert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(5) In einer Sitzung des Vorstands stellen sich alle Kandidierenden einer ersten Wahl. Jedes Mitglied des Vorstands hat dabei fünf Kandidierende zwischen fünf und einem Vertrauenspunkt zu geben (5/4/3/2/1). Gültig ist eine Stimmabgabe nur, wenn genau fünf Kandidierenden aus dem Vorschlag mit entsprechenden Vertrauenspunkten versehen wurden. Sollte es weniger Kandidierende geben, kann man maximal so viele Punkte wie Kandidaten vergeben. Die Anzahl der hierbei erzielten Vertrauenspunkte wird durch die Anzahl der abgegebenen gültigen Stimmen dividiert, das Ergebnis bildet den Vorstands-Vorschlag.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§14 Abs 10 wird zu Abs 6</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§14 Abs 11 wird zu Abs 7</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§14 Abs 12 wird zu Abs 8</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§14 Abs 13 wird wie folgt abgeändert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(9) Die Vertrauenspunkte des Vorstandsvorschlags und des Mitgliedervorschlags werden addiert, wobei die Vertrauenspunkte des Mitgliedervorschlags doppelt gewertet werden. Daraus ergibt sich verbindlich die Liste für den gereihten Wahlvorschlag.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Jul 2021 12:05:41 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4NEU: Statutenantrag 4</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/iiimv/Statutenantrag_4-40656</link>
                        <author></author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/iiimv/Statutenantrag_4-40656</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mitgliederversammlung der JUNOS Schüler_innen möge beschließen, folgende Änderungen an den Statuten vorzunehmen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach §11 Abs 6 wird folgendes eingefügt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(7) Dem erweiterten Vorstand ist es möglich, mit einfacher Mehrheit Mitglieder zu kooptieren. Diese besitzen Rede- aber kein Stimmrecht.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Jul 2021 11:47:09 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3NEU: Statutenantrag 3</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/iiimv/Statutenantrag_3-64029</link>
                        <author></author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/iiimv/Statutenantrag_3-64029</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mitgliederversammlung der JUNOS Schüler_innen möge beschließen, folgende Änderungen an den Statuten vorzunehmen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§15 Abs 1 wird wie folgt geändert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Fünf Mitglieder mit Hauptwohnsitz im selben Bundesland können einen Antrag auf Errichtung eines Landesverband stellen. Ein Landesverband stellt dabei eine Unterorganisation der JUNOS Schüler_innen (Zweigstelle) dar. Für Landesverbände, welche als Zweigstelle eingerichtet werden, gelten die zur Organisation im Bundesland aufgeführten Bestimmungen dieses Statutes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach §15 Abs 1 wird folgendes eingefügt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Es obliegt dem erweiterten Vorstand, mit einfacher Mehrheit, diesem Ansuchen entweder stattzugeben, oder es, mit schriftlicher Begründung, abzulehnen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Jul 2021 11:46:24 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1NEU: Statutenantrag 1</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/iiimv/Statutenantrag_1-7190</link>
                        <author></author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/iiimv/Statutenantrag_1-7190</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mitgliederversammlung der JUNOS Schüler_innen möge beschließen, folgende Änderungen an den Statuten vorzunehmen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§6 Abs 2 wird wie folgt geändert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Ordentliche und außerordentliche Mitglieder der JUNOS Schüler_innen haben bei der Mitgliederversammlung Rede-, Antragsstellungs- und Stimmrecht sowie aktives Wahlrecht. Ordentlichen Mitgliedern kommt passives Wahlrecht für alle wählbaren Funktionen zu. Außerordentliche Mitglieder besitzen passives Wahlrecht für wählbare Funktionen, welche nicht Mitglieder des erweiterten Vorstands sind. Nicht-Mitgliedern kommt bei der Mitgliederversammlung nur Rederecht und passives Wahlrecht bei Abstimmungen zur Listenerstellung für die Wahl zu den LSV - Landesschüler_innenvertretungen sowie zur Wahl der Rechnungsprüferinnen, des Schiedsgerichts und der Vertrauensstelle zu.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§8 Abs 2 wird wie folgt geändert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Die Organe der Bundesorganisation sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a. Die Mitgliederversammlung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>b. Der erweiterte Vorstand</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>c. Der Vorstand</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>d. Das Schiedsgericht</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>e. Die Rechnungsprüfer</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>f. Die Vertrauensstelle</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach §16 wird folgendes eingefügt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>§17 Die Vertrauensstelle</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>(1) Die Vertrauensstelle besteht aus zwei durch die Mitgliederversammlung gewählten</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Vertrauenspersonen. </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>(2) Diese Vertrauenspersonen haben von unterschiedlichem Geschlecht zu sein. Sie müssen jedenfalls bei ihrem Amtsantritt jünger als 25 Jahre sein.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>(3) Die Vertrauenspersonen dürfen in keinem gewählten Organ der jungen liberalen</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Schüler_innen – JUNOS vertreten sein.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>(4) Die Vertrauenspersonen prüfen die Behandlung, Umsetzung und Ausführung</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>der Beschlüsse der Mitgliederversammlung durch den Vorstand und den</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>erweiterten Vorstand und legen hierzu jeder Mitgliederversammlung eine</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>schriftliche Übersicht vor.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>(5) Aufgabe der Vertrauenspersonen ist es außerdem, bei internen Streitigkeiten</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>und jeder Art von sozialen Konflikten nach Möglichkeiten zu schlichten. Vor einer</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>etwaigen Anrufung des Schiedsgerichtes durch die Streitparteien, soll nach</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Möglichkeiten die Vertrauensstelle mit der entsprechenden Problematik befasst</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>werden.</em></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Jul 2021 11:45:45 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2NEU: Statutenantrag 2</title>
                        <link>http://antragsschmiede.junos.at/web/iiimv/Statutenantrag_2-39687</link>
                        <author></author>
                        <guid>http://antragsschmiede.junos.at/web/iiimv/Statutenantrag_2-39687</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mitgliederversammlung der JUNOS Schüler_innen möge beschließen, folgende Änderungen an den Statuten vorzunehmen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§ 6 Abs 2 wird wie folgt geändert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Ordentliche und außerordentliche Mitglieder der JUNOS Schüler_innen haben bei der Mitgliederversammlung Rede-, Antragsstellungs- und Stimmrecht sowie aktives Wahlrecht. Ordentlichen Mitgliedern kommt passives Wahlrecht für alle wählbaren Funktionen zu. Außerordentliche Mitglieder besitzen passives Wahlrecht für wählbare Funktionen, <em>mit Ausnahme der Funktion der Vorsitzenden, der stellvertretenden Vorsitzenden, der Geschäftsführerin und der Landesvorsitzenden</em>. Nicht-Mitgliedern kommt bei der Mitgliederversammlung nur Rederecht und passives Wahlrecht bei Abstimmungen zur Listenerstellung für die Wahl zu den LSV - Landesschüler_innenvertretungen sowie zur Wahl der Rechnungsprüferinnen, des Schiedsgerichts und der Vertrauensstelle zu.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Jul 2021 11:44:25 +0000</pubDate>
                    </item></channel></rss>